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[Grangor] Haus der Kapitäne

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Chephren
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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Chephren » 07.08.2017 20:06

Consuela nickt auf die Feststellung hin. "Ja da seid ihr gut informiert. Ich konnte sogar schon eine fähige Luftelementaristin gewinnen. Eine Tulamidin aber ich arbeite gerne mit doppeltem Netzteil und Boden. Daher wäre ich einem zweitem nicht abgeneigt und im allgemeinen bin ich gerade noch auf der Suche nach einer geeigneten Mannschaft, was mich unter anderem hierher gebracht hat. Gute Offiziere sind leider rar gesät.... Noch dazu ist ein guter Elementarist noch kein guter Kapitän. Ihr sucht nicht durch Zufall gerade eine Anstellung " fragt sie mit einem Schmunzeln.

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 07.08.2017 20:11

Runder Salon

Habt Dank, van Vernstergoujd. Ein vorzüglicher Hauptgang zum Diner. Almadaner Art ... das hat etwas ... wie soll ich sagen rustikales. meint Ghisleri de la Torre zu dem Butler Eine sehr erquickliche Aussicht für den Abend
Gerne lässt er sich den Wein servieren und vertieft sich erstmal in die Lektüre des Bosperanisches Blattes. Er kostet vom Wein und seine Gedanken schweifen kurz in die Heimat Ach du liebliche Coverna, sonnendurchflutet, voller Blüten und Schönheit, wann werde ich endlich zu deinen sanften Hügeln zurückkehren
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Jadoran
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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Jadoran » 07.08.2017 22:01

Im Runden Salon
Capitan Degenhardt-Garlischgrötz lacht herzlich, dann schüttelt er den Kopf. „Es tut mir leid, Signora Saguara, ich habe bereits eine Komission, und ich wäre für das Kapergeschäft auch nicht euer Mann. Zudem brauche ich Wasser unter dem Kiel, keine Luft. Die meisten Luftschiffkapitäne sind selbst Luftelementaristen, soweit ich weiß, aber eventuell hätte ich ein paar Namen für euch. Für welche Positionen und Route sucht ihr denn noch? Fliegt euer Schiff denn schon?“ Die Frage ist gar nicht einmal ungehörig: Zeppeline sind immer noch Experimentaltechnologie, und keiner gleicht dem anderen. Die meisten taugen eher für Kurzstrecken - nicht des Konzeptes wegen, sondern wegen der vielen kleinen Malaisen, die sie immer noch plagen. Es gibt wenige Paarungen von Luftelementarist und Schiffbauer, die wirklich harmonieren, und selbst wenn, so muss an vielen Stellen scheinbar Altbekanntes sich an neuen Herausforderung messen.
Degenhardt nimmt einen Schluck. „Aber sagt, ist euch im Süden einmal ein gewisser Ernesto Wilke unter gekommen? Oder sagt euch der Schiffsname Castillo Rojo etwas?“

Etwas weiter entfernt am Tresen taucht Colonel Tegalliani auf und begrüßt seinen alten Clubfreund herzlich. „Guten Abend Ghisleri, hat Dein eifriger Adjutant keine weiteren Schriebe und Order für den Tag auftreiben können? Erlaube mir, Dir Signora Milena Eichinger aus dem Andergastschen vorzustellen, Kapitänin der Wetterlicht, eines kleinen Schoners. Signora Milena – Admiral seiner Horaskaiserlichen Majestät, Ghisleri de la Torre...“ Er fügt die gesellschaftlich wichtigsten Ränge und Orden an, so das klar wird, vor wem die hübsche junge Waldelfe in ihrem wildledernen Aufzug da steht. „Sie hat einen Ausflug in die Olportsteine vor, tolle Sache, aber vielleicht kannst Du ihr ein wenig von Deiner Erfahrung zuteil werden lassen.“
Zuletzt geändert von Jadoran am 08.08.2017 11:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 07.08.2017 22:35

Runder Salon

Ah Tegalliani, ja den Zwölfen sei Dank, werde ich zumindest für einen Abend von Ordren, Depeschen und Konsorten verschont. Man möchte fast meinen dieser junge Adjutant erdreistet sich mich zu quälen. Aber nein er ist sehr tüchtig und patent erwidert der Admiral freudig die Begrüßung seines alten CLubfreundes. Für die junge Waldelfe steht er auf und macht eine vollendete Verbeugung mit Handkuss Signora Melina, welch Freude. So nehmt doch bitte Platz deutet auf die Sitzgruppe, rückt der Dame den Sessel zurecht und setzt sich dann selber Die septrentionalen Meer also. Ein rauher Ort, für eine junge Dame. Was zieht euch dahin`?
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Beitrag von Märzhäsin » 07.08.2017 23:01

Im Runden Salon

"(leichter andergaster Akzent) Es ist mir eine Ehre euch kennenzulernen, eure Exzellenz" sagt Milena mit einem herzlichen Lächeln bevor sie auf dem für sie zurecht gerückten Sessel platz nimmt und fühlt sich von der charmanten Begrüßung des Admirals sichtbar geschmeichelt.

"(leichter andergaster Akzent) Nun ja, ich bin auf der Suche nach einem Schatz aus unzähligen Artefakten und wunderlichen Kunstgegenständen von dem ich durch ein von mir gefundenes Tagebuch erfahren habe und der auf den nördlichen Olportsteinen versteckt sein soll. Das Tagebuch hat einem Firungeweihten namens Nirwulf Dinkelkorn gehört.

Bis jetzt konnte ich noch niemanden so wirklich von meinem Vorhaben überzeugen und mir fehlt auch noch eine Mannschaft. Das Schiff habe ich von meinem Fjolnir geerbt...er ist viel zu früh von uns gegangen...ist euch zufällig jemals eine Kogge namens "Nixenfluch" begegnet? Er schreibt in seinen Tagebüchern dass sie sein Schiff war und er regelmäßig mit ihr zu den Olportsteinen gefahren ist um seine Fundstücke zu seinem Unterschlupf zu bringen."
erklärt Milena traurig und ein wenig aufgewühlt von den Erinnerung ihres verstorbenen Geliebten.

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Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 08.08.2017 17:37

Im runden Salon

Die Freude ist ganz meinerseits Signora antwort der Admiral ebenfalls mit einem Lächeln. Interessiert hört ihr ihren Ausführungen zu. Als der Name Fjolnir und das Wort Unterschlupf fallen, hebt er kurz skeptisch die Augenbrauen, gewinnt aber schnell wieder an COntenance insbesondere, da die junge Elfe so aufgewühlt ist. Bedaure, eine Kogge dieses Namens sagt mir leider nichts. Für eine Expedition ist sicherlich förderlich dass Ihr schon mal Schiffseignerin seid, das erhöht die Bereitschaft von Finanziers, sich zu engagieren. Die nördlichen Olportsteine, sagt Ihr? Unter welcher Flagge segelt denn Eure Kogge? Seht, Teile der Olportsteine stehen unter Kontrolle der HOraskaiserlichen Nordland Compagnia unter der Protektion der Flotte Seiner Horaskaiserlichen Majestät. Insofern könnte Eure Unternehmung von Phex gesegnet sein, wenn sich der Schatz auf jenen Inseln befände. Die anderen Inseln sind von Thorwallern besiedelt, die die segensreiche Herrschaft des Horasreiches über diese Inseln gerne beenden würden. Sollte Eure Expedition auf deren Insel führen, ist dies für einen Finanzier riskikobehaftet. Im übrigen sind die nördlichen Meere durch eine rauhe See geprägt und thorwalsche Piraten sind trotz den Friedens von Kyndoch nicht auszuschließen. Allerdings ist ein Schatz aus Artefakten und wunderlichen Kunstgegenständen durchaus attraktiv - mögt Ihr da einen Einblick gegen, welcher natura die Preciosen sind?
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Beitrag von Chephren » 08.08.2017 18:01

Hauptsächlich ein zweiter Elementarist sowie ein erster Offizier und ein Bordschütze, wobei die Technik, die wir verwenden eher an die Sultan erinnert. Weniger fehleranfällig als manch andere dafür eher artefaktlastig. Die Verwendung soll eher für Langstrecken zum Luxushandel sein sowie für Erkundungen. Gerade beim Handel mit den Kolonien oder den Tulamidenlanden bieten sich da ungeahnte Möglichkeiten. Dann jedoch schüttelt sie den Kopf. Weder von ihm noch von dem Schiff, tut mir leid.

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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Jadoran » 08.08.2017 18:31

Im Runden Salon
Degenhardt-Garlischgrötz zieht nachdenklich die Stirn kraus. „Schade. Nun, mit dem Luftelementaristen werdet ihr es hier voraussichtlich schwer haben, die hiesige Akademie verschließt sich bisher beharrlich dieser Art der Magieanwendung. Ideal wäre wahrscheinlich für euch Signora Rotkehlchen, die in Olport graduiert hat, allerdings verfolgt sie bereits ihr eigenes Projekt, so wird erzählt. Also einen Navigator und einen Geschützoffizier. Mit welcher Bewaffnung sollte er denn Erfahungen haben? Oder sucht ihr einen Präcisionisten?“ Zeppeline mit Geschützen zu bewaffnen bedeutet eine noch massivere Einschränkung ihrer Ladekapazität als es das bereits auf Seeschiffen tut. Die meisten stützen sich auf Arbalonen, da Hornissen nur eine sehr bescheidene Reichweite haben und Rotzen, selbst leichte, ein vergleichsweise immenses Gewicht auf die Waage bringen.
Am Tisch, wo die hübsche, aber etwas simpel gekleidete Elfe gesessen hatte – sie redet jetzt mit Admiral de la Torre und dem älteren Edelmann, der Haltung nach auch ein Ex-Militär - stehen nun auch der Edelmann und der junge Fähnrich der Marine-Infanterie auf. Letztere nimmt ihren Waffenkoffer auf und die beiden gehen Arm in Arm in Richtung einer Flurtür im Nordwesten des Raumes.

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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Chephren » 08.08.2017 20:35

Ich kann die Ohren offen halten wenn ihr wollt, meint sie zu dem Schiff.

Als Bewaffnung sind Arbalonen geplant sowie Wurfgeschosse gegen Seeschiffe und Bodentruppen. Allerdings plane ich dort einige Überraschungen, die eine große Zahl an Geschützen nicht unbedingt nötig haben. Ein applicierter Luftbann gegen ein anderes Luftgefährt... Ich bin ja selbst nicht ganz unbegabt was Magie angeht. Nutzt ihr eigentlich selbst Magie auf eurem Schiff?


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Beitrag von Jadoran » 08.08.2017 20:58

Im Runden Salon
Degenhardt-Garlischgrötz muss wieder lachen. „Ich sehe, ihr bleibt eurem Stiefel treu, Capitana Sanguara.“ Die Diskrepanz zwischen der angestrebten Bewaffnung und dem angeblichen Zweck des Schiffes ist ja auch zu offensichtlich. „Ja, wir haben einen recht fähigen jungen Mann auf der Windsbraut.“ Er mustert Consuela eingehend. „Ich kann mich ja einmal umhören. Wo liegt euer Schiff, wenn ich euch erreichen will?“ Auf die Castillo Rojo oder Ernesto Wilke geht er nicht weiter ein.

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Beitrag von Chephren » 08.08.2017 21:21

Sie muss ebenfalls Schmunzeln. Ach man soll etwas das gut funktioniert doch nicht einfach so ersetzen. Aber tatsächlich soll es vorwiegend der Erkundung dienen. Denkt man z.b. an verschollene Ruinen im Dschungel ist ein solches Schiff Gold wert oder gar bei Expeditionen auf Inseln mit schwierigen Gewässern... Tatsächlich glitzert bei ihr eine gute Portion Abenteuerlust in ihren Augen.
Aber ich wäre euch wirklich verbunden wenn ihr euch umhören könntet. Meine Holde liegt an Pier 5. Aber ich würde mich auch ohne Neuigkeiten freuen euch auf ihr einmal begrüßen zu dürfen. Ich glaube ich habe da noch etwas Al'Anfaner Rum der seinem Vorbesitzer abhanden kam und sich so schlecht alleine trinkt.
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Beitrag von Märzhäsin » 08.08.2017 21:31

Im Runden Salon

"(leichter andergaster Akzent) Unter welcher Flagge die Kogge von Nirwulf Dinkelkorn gesegelt ist erschließt sich nicht aus seinen Tagebüchern, eure Exzellenz, aber er ist scheinbar im Fürstentum Kosch aufgewachsen.

Mein Schoner die Wetterlicht segelte ursprünglich unter thorwaler Flagge, ich habe sie aber bereits mit dem Hoheitszeichen von Andergast umflaggen lassen...auch wenn mir noch die Mannschaft fehlt. Zur Zeit liegt sie in Havena vor Anker.

Mir sind die Risiken durchaus bewusst, eure Exzellenz aber ich bin mir sicher es mit der richtigen Mannschaft zu schaffen.

Im Tagebuch wurden auf über 500 Seiten unzählige Artefakte von ihm beschrieben, zu viele um sie spontan alle aufzuzählen aber es handelt sich um absolut einzigartige Sachen wie beispielsweise eine Art mechanischen Vogel den man einmal pro Mondzyklus mit einem Gewicht von bis zu 2 Stein beladen kann und der dann anschließend zu einer bestimmten Person innerhalb eines Radius von 100 Meilen fliegt. Die benannte Person hat dann eine Viertelstunde lang Zeit den Vogel zu entladen und falls gewünscht mit etwas anderem zu beladen bevor er zurückfliegt.

Außerdem hat er einige mystische Wesen beschrieben die man sonst nur aus weidener und tobrischen Volksmärchen kennt wie den legendären Schattenwolf der sich innerhalb von schattigen Orten vollkommen unsichtbar machen kann und wie ihr euch sicher denken könnt, plane ich ein Exemplar zu fangen.

Ich habe bereits eine recht genaue Idee wo ich suchen muss und für jemanden wie mich, die seit Jahren als freiberufliche Jägerin und Söldnerin durch Andergast, das Mittelreich und Thorwal reist, sollte das kein Problem sein."
erzählt Milena mit einem charmanten Lächeln.

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Beitrag von Jadoran » 09.08.2017 08:45

Im Runden Salon
Der Kapitän der Windsbraut prostet ihr zu. „Darauf komme ich gerne zurück, Signora Sanguara.“ Durch die Tür zum Flur kommt ein schlanker, fast hagerer Signore in den Raum, offenbar ein guter Bekannter des Capitans, denn sie nicken sich gleich zu, sobald sie sich erblicken, er kommt Consuela vage bekannt vor. „Ich wünsche euch noch viel Glück bei Eurer Suche, Capitana. Wenn ich mich jetzt entschuldigen darf.“ Er steht auf und deutet eine Verbeugung an.

Im Garten
Auf einem der runden Tischchen auf der kleinen Terrasse, die vor dem Billiardzimmer liegt, hat der junge Fähnrich den Transportkoffer für die Balestra abgelegt. „Das ist die Steinberger, Isabella?“ Sie nickt, die Verschlüsse entriegelnd, sich ganz auf ihre Aufgabe konzentrierend. „Mein Bruder hat sie heute morgen noch einmal überholt.“ Viantaro schaut auf die von Bediensteten nachmittags vorsorglich aufgebauten Ziele in fünfzehn, zwanzig und fünfundzwanzig Schritt Entfernung. „Darf ich?“ Isabella überreicht ihm die Waffe mit dem Lauf nach unten, wobei sich wie durch Zufall ihre Hände berühren. Die Balestra sieht im Großen und Ganzen aus wie eine hochwertige Balestra für die Jagd, mit längs angeordneter Verdrillung, wie es heutzutage üblich ist, geöltem Walnussschaft und Gravuren. Der Lauf ist ein wenig verlängert, die optische Visiereinrichtung etwas ungewöhnlich, und die Waffe scheint auch ein wenig schwerer als üblich zu sein. Viantaro klappt sie geübt auf, lädt sie und spannt dann auf. Er visiert zunächst das nächste Ziel an, und obwohl er trifft, schaut er unzufrieden. „Die Visierung ist ungewohnt, aber....“ „Darf ich?“ Isabella übernimmt die Waffe stellt die Visierung nach, dann lädt sie und trifft das am weitesten entfernte Ziel ins Schwarze. „Die verstellbaren Ringe erleichtern das Vorhalten.“ „Sie hat einen gehörigen Rückstoß, aber das Nachladen fällt erstaunlich einfach.“ „Mein Bruder hat eine Rücklauffeder entworfen, die einen Teil der Gegenkraft auffängt und in den Ladehebel leitet.“ Sie hat schon nachgeladen, legt an, und trifft erneut. „Faszinierend.“ Auch der dritte Schuss trifft ins Schwarze, und die Waffe ist beinahe so schnell nachgeladen wie eine Balestrina. „Welchen Platz habt ihr im Schießen in eurem Jahrgang, Isabella?“ Sie wird wieder rot. „Ich habe die Ehre, die Schule bei den diesjährigen Wettkämpfen zu vertreten. Wenn ihr... vielleicht...“ „Ich werde selbstverständlich kommen und euch anfeuern, Isabella.“ Sie wird knallrot. „Und richtet eurem Bruder meine Empfehlung und Bewunderung aus, er hat das Zeug zum Meister. Ich hoffe, Maestre Giacometti weiß ihn zu schätzen. Habt ihr schon eine Komission in Aussicht?“ Isabella wird wieder rot.

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Beitrag von Chephren » 09.08.2017 18:14

Im runden Salon
Consuela nickt ihm freundlich zu. Jederzeit gerne. Vielleicht kann ich euch ja dann doch auch von meinem Metier überzeugen.

Interssiert schaut sie sich weiter im Salon um besonders nach entsprechenden Offizieren, bevor sie sich mit einem Schulterzucken von der Bar abstrakt und sich ins Kartenzimmer begibt wo sie sich die Karte des Perlen Meers anschaut und der jungen Frau zunickt.

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Beitrag von Jadoran » 09.08.2017 18:54

Im Garten
„Leider noch nicht.“ Sie schaut verlegen zur Seite, während sie die Balestra reinigt und wieder verstaut.“ Viantaro mustert sie wohlwollend. „Zeigt mehr Selbstbewusstsein, Isabella. Ihr seid zu einer begehrenswerten jungen Frau herangewachsen, und eure Ergebnisse verdienen Lob auf ganzer Linie.“ Er lächelt. „Und lasst euch nicht einreden, dass ein Offizier brüllen muss, dafür sind die Serjanten da. Die Tugenden des Offiziers sind Integrität, Pflichterfüllung, Tapferkeit und ein wacher Geist, und das alles bringt ihr mit.“ Sie lächelt schüchtern, sich ganz offenbar besonders über den ersten Teil des Lobes freuend, auch wenn klar ist, dass Viantaro das allgemein und nicht auf sich selbst bezogen äußert. „Könnte euer Bruder dieselben Ergebnisse bei einer Arbalone erzielen?“ „Da bin ich sicher!“ „Dann würde ich mich freuen, ein Paar bei ihm zu ordern. Darf er eigenständig arbeiten, oder bedarf es des Auftrages über Maestre Giacometti?“ „Nein, er darf selbst Aufträge annehmen.“ „Dann werde ich ihm morgen einen Besuch abstatten. Habt ihr eure Schießkünste schon auf der Jagd angewandt?“ „Leider hatte ich in diesem Jahr dazu noch keine Gelegenheit. Der Dienst...“ Viantaro lächelt. „Dann wäre es mir ein Vergnügen, euch zu einem Wochenende auf meinem Landhaus einzuladen? Die Bauern klagen über die Zunahme des Wildes, zu Recht, ich habe da meine Pflichten über meinen Studien und Projekten etwas vernachlässigt. Könnte ich euch dazu überreden, mir Gesellschaft zu leisten?“ „Nur zu gerne!“ Isabella strahlt.

In der Bibliothek / Kartenzimmer
Capitana Rotkehlchen, denn darum muss es sich bei der schwanengleichen jungen Frau wohl handeln, schaut überrascht auf, als Consuela durch die Tür kommt und sich neben sie stellt, und ebenfalls auf die Karte des Perlenmeeres schaut. Sie erwidert das freundliche Nicken, fängt aber kein Gespräch an, sondern mustert weiter die Karte. Für eine Übersichtskarte scheint sie Consuela zu dem Besten zu gehören, was sie selber bisher zu Gesicht bekommen hat. Die Admiralität – sowohl die Horasische wie auch die Al'Anfanische – haben sicher noch besseres, aber das bekommt man weder als Kaperfahrer noch als Questador zu Gesicht. Die Mitgliedschaft im Club hat also doch Vorteile, er trägt seinen Namen nicht umsonst. Und während Gäste durchaus Einsicht nehmen können, dürfen nur Mitglieder aufwendige Kopien machen. Und mit den Vorarbeiten dazu, nämlich dem Notieren von Koordinaten, scheint Nicodema beschäftigt zu sein.

Im Runden Salon
Der Colonel sinnt bei diesen Worten. „Ein Botenvogel. Interessant. Durchaus interessant, Capitana Eichinger. Auf welche Dauer schätzt ihr denn die Expedition ein? Und welche Mannschaftsstärke strebt ihr an? Was für Spezialisten bedürft ihr eurer Einschätzung nach?“

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Beitrag von Märzhäsin » 09.08.2017 21:13

Im runden Salon

"(leichter andergaster Akzent) Ich denke dass ich ungefähr 4 bis 6 Wochen benötigen werde um alle Schätze zu bergen und mindestens ein Exemplar von den bis jetzt kaum erforschten Wesen einzufangen die Nirwulf Dinkelkorn in seinem Tagebuch erwähnt hat, eure Exzellenz.

Für meine Mannschaft würde ich mindestens einen Steuermann, einen Navigator und einen möglichst talentierten Schiffskoch benötigen. Optimal wäre es jedoch wenn sich auch noch eine gelehrte Dame oder ein gelehrter Herr, ein Bootsmann und zwei bis drei Matrosen finden lassen würden."
erklärt Milena und lächelt den Colonel dabei charmant an.

"(Gedanken) Ich sollte mich am besten auch noch zusätzlich mit Capitana Rotkehlchen unterhalten, Signor ya Scapadella meinte doch vorhin dass sie von den Olportsteinen stammt. Je mehr Informationen ich erhalten kann desto besser sind meine Erfolgsaussichten."

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Beitrag von Jadoran » 09.08.2017 22:19

Im Runden Salon
Der Colonel nickt nachdenklich, als er Milenas Worte hört und scheint im Kopf ein paar Namen durchzugehen. „Einen Ersten hätte ich vielleicht. Ein wenig eigen vielleicht, aber er hat Nordmeererfahrung und kommt aus einem guten Stall, kenne seinen Vater, zuverlässiger Mann. Ich könnte euch morgen mit ihm zusammen bringen, was haltet ihr davon? Einen Magier... hmm... da hätte ich auch schon eine Idee, aber das muss ich abklären, Magier sind nicht immer einfach. Die Mannschaft würde ich auf jeden Fall hier anheuern, in Havena treibt sich zu viel Gesindel herum, und bei dem abergläubischen Volk da werdet ihr es schwer haben, gute Leute zu kriegen. Das könnt ihr hier eurem Ersten überlassen.“

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Beitrag von Chephren » 10.08.2017 21:50

Kartenraum
Consuela betrachtet die Karte ebenfalls sehr interessiert. Allein deshalb sollte man ja fast versuchen beizutreten.
Ahh seid gegrüßt Collega. Capitan Consuela Saguaro. Bereitet ihr euch auf eine Fahrt vor?

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Beitrag von Jadoran » 10.08.2017 23:45

Im Kartenzimmer/Bibliothek
Die schlanke Kapitänin lächelt. „Nicodema Rotkehlchen. Tun wir das nicht alle, Kapitän?“ Sie notiert ein paar weitere Punkte, zirkelt sich von zwei Inseln zu einer einer dritten und runzelt kurz die Stirn, sagt aber nichts, während sie etwas in ihrer Kladde vermerkt.

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Beitrag von Chephren » 11.08.2017 15:12

Kartenzimmer
Ohh keine Angst Signora. Von mir habt ihr nichts zu befürchten, meint sie schmunzelnd. Ich wollte eher wissen ob ihr vielleicht Zeit und Lust habt euch mit meinem Schiffsmagus zu unterhalten, der gerade dabei ist mein Luftschiff reisefertig zu machen.
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Beitrag von Jadoran » 11.08.2017 17:15

Im Kartenzimmer/Bibliothek
Nicodema nickt. „Das ist sehr freundlich, wenn sich die Gelegenheit ergibt, komme ich gerne auf euer freundliches Angebot zurück. Liegt ihr nicht am Pier fünf? Bordmagus und 'er''? Habt ihr euren Luftelementaristen gewechselt? Ich dachte, die ehrwürdige Sarifa saba Tabetabeth hätte euer Angebot akzeptiert?“ Sie klappt ihre Kladde zu und streicht ein paar nach vorne gefallene Haarstränen zurück.

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Beitrag von Chephren » 11.08.2017 20:27

Kartenzimmer
Consuela schmunzelt erst bevor sie auflachen muss. Ich glaube ich muss mir mehr Sorgen machen was ihr über mich wisst als was ich über euch weis. Aber nein sie befindet sich bei meinem Luftschiff. Wobei es eben nur sehr wenig auf reiner Luftmagie oder Djinnen basiert. Gerade deshalb suche ich ja zur Unterstützung noch einen zweiten Maus oder eine fähige Maga. Darf man fragen wie es um euer Luftschiffe steht?

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Beitrag von Eisenhans » 11.08.2017 21:22

Runder Salon

Als der Abend weiter voranschreitet, öffnet der Hausdiener die Tür zum runden Salon für zwei eintretende Herren: der eine, Mitte vierzig und leicht angegrautem Haar, scheint ein Adeliger von höherem Rang in edler, höfischer Kleidung mit gegürtetem Rapier. Er ist vertieft im Gespräch mit einem dezent und teuer gekleideten Händler in den Dreißigern, wobei neben einem gegürteten Kurzschwert eigentlich nur der, für einen Händler unübliche, recht athletische Körperbau ins Auge fällt.

Die beiden treten in den Raum und halten sich nach kurzem Blick ins Rund des Raumes und einem kurzen Nicken in Richtung ya Scapadellas nicht lange auf bevor sie sich an einen der Tische setzen worauf der Bedienstet eine teuer erscheinende Flasche Goldfelser serviert. Die beiden machen einen entspannten Eindruck wobei einzelne Fetzen des Gesprächs herüber wehen das sich anscheinend um Schiffsfinanzierungen und Geschäfte an der Börsenhalle im Haus des Handelsreisenden dreht.

Ein Mitglied des Clubs wird den jüngeren der beiden recht einfach als Pherian Marix erkennen. Ursprünglich ein Abkömmling des Handelshauses Marix im fernen Perricum war er in Methumis in der 'Handelscompagnie und Bankhaus ya Strozza' ausgebildet worden bevor er sich ursprünglich äußerst erfolgreich im Suedmeerhandel engagiert hatte und Gerüchten, dass er seinen Ziehvater in der Intrige um den Fall des Bankhauses Bosparan tatkräftig unterstützt hatte. Später war er für ein Jahrzehnt von der horasischen Bühne verschwunden, Gerüchte sprachen von Handelsaktivitäten in den besetzten Gebieten des Mittelreichs und im Perlenmeer.

Vor einigen Jahren eröffnet er jedoch eine Filiale der 'Handelscompagnie und Bankhaus Marix' in Grangor, was die Gerüchteküche über große Erfolge im Perlenmeerhandel weiter angeheizt hatte. Dabei sind nur verschiedenste Schiffsfinanzierungen und Wechselgeschäfte sicher bekannt und Beobachter sind sich recht sicher dass das Bankhaus Marix Vertrag mit der Praioskirche zum Transfer des horasischen Zehnts in die Stadt des Lichts hält.

Trotz seiner inzwischen seltenen Aufenthalte in Grangor gilt Meister Marix als enorm gut informierter Händler mit vielen Verbindungen in die Zentren der Macht die noch aus den Aktivitäten des Thronfolgekrieges stammen und auf Jagdexkursionen des bekennenden Enthusiasten gepflegt werden.

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Beitrag von Jadoran » 11.08.2017 21:28

Im Kartenzimmer/Bibliothek
Die Capitana schmunzelt. „Ich bitte euch, Signora, es gibt in Grangor nur drei Luftschiffe, die es auch länger als zwei Stunden in die Luft schaffen, wenn man das Vehikel von Signorina Bella Fiora einmal dazu zählen mag. Es gibt hier weniger als ein halbes Dutzend Luftelementaristen, die diese Bezeichnung verdienen. Euer Schiff ist derzeit das einzige seiner Art im Hafen, und ihr nicht gerade unbekannt. Das war nun wirklich nicht schwer, denn wie Signor Balbraste seht ihr nicht aus, Cavalliere Vennenheim seid ihr ganz sicher nicht, und Signorina Bella Fiora hat grössere Brüste. Mein Luftschiff macht Fortschritte, aber auslaufbereit sind wir noch lange nicht.“ Sie lächelt Consuela an.
Die Branche ist tatsächlich klein, und Grangor keine Metropole wie Al'Anfa. Wenn man sich in den richtigen Kreisen bewegt, lernt man schnell die wichtigsten Leute kennen. Allerdings sind diese Zirkel nicht unbedingt leicht zu erreichen, man muss schon die "richtigen" Leute kennen. Etwa die, die hier im Club essen und trinken.
Und ohne Luftelementaristen bleiben vielleicht Ballons oben, aber wenn man wirklich einigermassen zuverlässig von A nach B reisen will, dann kommt man ohne einen solchen nicht aus. Versucht wird es immer wieder. Vielleicht wird es auch eines Tages klappen.

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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Märzhäsin » 12.08.2017 13:27

Im runden Salon

"(leichter andergaster Akzent) Das klingt fantastisch, eure Exzellenz! Wer schwebt Euch denn vor? Und ja, Ihr habt natürlich Recht, Havena ist nicht gerade die feinste Gegend aber nachdem ich die Wetterlicht geerbt hatte habe ich sie von ihrem ursprünglichen Ankerplatz in Overthorn dorthin bringen lassen weil die Ankerplätze dort günstig und relativ sicher sind. Seid dem wurde sie mangels Mannschaft nicht mehr bewegt. Denkt Ihr es würde für mich die Möglichkeit bestehen einen Blick auf eine Seekarte des Clubs zu werfen welche das Gebiet der nördlichen Olportsteine umfasst?" sagt Milena mit einem charmanten Lächeln.

"(Gedanken) Wenn nur dieser unerträgliche Hunger nicht wäre. Und alles nur weil ich zu nervös war um etwas zu essen. Abgesehen von der einzelnen Zwetschge heute morgen...ich bin schon gespannt was es zum Abendessen gibt, es duftet hier jedenfalls herrlich"

Milena mustert die beiden Herren die gerade den Salon betreten haben neugierig aber gleichzeitig so unauffällig wie möglich.
Zuletzt geändert von Märzhäsin am 12.08.2017 18:36, insgesamt 1-mal geändert.

Eisenhans
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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Eisenhans » 12.08.2017 14:46

Runder Salon

Von den beiden just Angekommenen hört man immer wieder Fetzen einer recht angeregten Unterhaltung: anscheinend dreht sich das Gespräch um verschiedenen Handelsrouten, Monopole und die Schwächen einiger Offizieller im Königreich Brabak sowie deren Einfluss auf den Uthuriahandel.

Anscheinend sind die beiden trotz offensichtlich unterschiedlicher Hintergründe im Gebiet des jeweils anderen gut aufgehoben: Herr Marix im politischen, der Adelige im Handel.

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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Jadoran » 12.08.2017 17:08

Im Runden Salon
„Das wäre mein Neffe Julius Salvo. Ein wirklich begabter junger Mann und Navigator.“ Am nächsten Tisch werden die Lippen einer hochwohlanständig gekleideten Nobili Anfang der Vierziger, die schon ein paar missbilligende Blicke auf Milenas wildledernen Aufzug geworfen hat, zu einem Lineal, während ihre zwar ebenso hochwohlanständig gekleidete aber deutlich jüngere und aufgeschlossenere Begleitung hinter vorgehaltenem Fächer kichert. Der Colonel scheint das nicht zu bemerken, auch wenn die Nobili – Marix kennt sie als die sehr wohlhabend verheiratete Silenia ya Carda, die eine ausgezeichnete, aber im Umgang eher schwierige Kaufherrin (Gewürze, Tuche, Alchemika, Pelze) abgibt, scharf zischt. „Helasia, ich muss doch sehr bitten!“ „Verzeihung, Tante.“ Der Colonel nickt dem Admiral zu. „Die Karten stehen eigentlich nur den Mitgliedern offen, aber ich bin sicher, der Sekretär hat keine Einwände, wenn wir beide sie uns einmal ansehen. Ein Gutteil der Präzisierungen der nördlichen Karten verdanken wir übrigens den Früchten der Mission seiner Exzellenz, dort oben für etwas Ruhe zu sorgen.“ Gedämpft hört man Schüsse, wohl wie angekündigt im Garten, und von den Clubmitgliedern schaut noch nicht einmal jemand auf, abgesehen von der Marineleutnantin, die die Abstände dazwischen zu zählen scheint. Entweder werden mehrere Waffen beschossen, oder es handelt sich um eine Balestrina.

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Märzhäsin
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Beitrag von Märzhäsin » 12.08.2017 18:50

Im runden Salon

"Das wäre vorzüglich Eure Exzellenz, Ihr könnt euch nicht vorstellen wie dankbar ich Euch für Eure Hilfe und Unterstützung bin! Denkt Ihr wir sollten bis nach dem Abendessen damit warten oder jetzt einen Blick darauf werfen?" sagt Milena mit einem liebenswerten Lächeln

Milena lächelt die gerade verstummte Helasia aufmunternd und freundlich an, führt einen ländlichen Zwei-Finger-Gruß aus und zwinkert ihr dabei zu.

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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Chephren » 12.08.2017 22:44

Kartenraum
Und nicht zu vergessen haben alle drei noch beide Augen, meint sie selbstironisch.

Habt ihr Interesse ein wenig über die Bauweisen unserer Schiffe zu sprechen während wir das Essen zu uns nehmen?

Jadoran
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[Grangor] Haus der Kapitäne

Beitrag von Jadoran » 12.08.2017 23:14

In der Bibliothek/Kartenzimmer
Nicodema muss lächeln, als Consuela so spricht, schüttelt aber den Kopf. „Ich bedaure, Signora Sanguara. Ich bedanke mich für die freundliche Einladung, aber leider habe ich heute schon eine Verabredung zum Diner. Benötigt ihr die Karte noch, oder soll ich sie an ihren Platz zurückstellen?

Im Runden Salon
Der Colonel schaut zur Wanduhr. „Ich denke, Teuerste, wir haben bis zum Diner noch ein wenig Zeit. Dann lasst uns einmal sehen, ob die Karte frei ist.“ Er bietet ihr seinen Arm und steuert sie dann in Richtung Kartenzimmer. Auf dem Weg dahin werden sie vom Major Domus angesprochen. „Signora Eichinger, verzeiht die Unterbrechung. Ich wollte mir nur erlauben euch mitzuteilen, dass euer Zimmer bereit steht. Es ist das Einhornzimmer, im ersten Stock auf der linken Seite, die dritte Tür auf der Rechten.“ Er überreicht ihr einen Schlüssel. „Wenn ihr noch etwas benötigt, so zögert nicht, euch an mich oder das Personal zu wenden.“ Er senkt die Stimme ein wenig. „Wenn ihr euch für das Diner umziehen wollt, kann euch auf Wunsch das Zimmermädchen behilflich sein. Und wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, das Abendmahl wird hier im Club in formeller Kleidung genossen.“ Milenas Aufzug entspricht offenbar so gerade eben noch den Regeln für den Salon, aber für das Diner wird offenbar „standesgemäßes Auftreten“ erwartet. Der Colonel hat derweil die Bilder an der Wand bewundert und nickt dem Major Domus erst freundlich zu, als dieser geendet hat, formvollendet die für alle Gesichtswahrende Illusion aufrecht erhaltend, dass er das eben Gesagte nicht gehört hat.
Zuletzt geändert von Jadoran am 13.08.2017 10:05, insgesamt 1-mal geändert.

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