Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 15.08.2017 23:10

Lächelnd steht Amaryd dabei und beobachtet aufmerksam das Wechselspiel der Söldner.
"Ich hoffe ihrr wißt, daß ihrr gleiche Seite, ... wenn Rräuberr kommen."
Mit der Linken deutet er gen Efferd: "Ucurri in Kamel, ...", mit der Rechten gen Praios: "Südstern frrüh verrblasst."
Dann läßt er die Hände sinken: "Vorrsicht geboten."
Damit scheint für ihn erst mal alles gesagt zu sein.
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Cloverleave
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Beitrag von Cloverleave » 15.08.2017 23:17

Rauert grinst Gerodan nur an. "Ist ja gut, Mann."
Amaryd wirft er einen Seitenblick zu, ohne was zu sagen, aber die Fragezeichen sind ihm sichtbar ins Gesicht geschrieben.

shanna
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Beitrag von shanna » 15.08.2017 23:33

Jetzt reicht es Elfried allmählich und völlig ohne Lächeln im Gesicht, "Geht gefälligst wieder auf eure Posten." - das ist nicht laut gesprochen, doch duldet es keinen Widerspruch. Dann an den Herrn Sternendeuter und den Magier gewandt, "Ihr kommt wohl mit dem Verletzten alleine klar.", eine Frage war das eher nicht. Danach zieht er sich, nach kurzer Inspektion des Lagers, wieder in sein Zelt zurück - Erleichterung überall. "Erinnern?..... kommt es leise von dem Mann ..... ich suche einen, wie war das doch gleich..... er hält seinen Kopf ...... Wa....Wassili.... mit großen Augen schaut er in die Runde ... Magier... seid ihr das etwa?"

Cloverleave
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Cloverleave » 15.08.2017 23:37

"Ich geh mal eine Runde.", meint Rauert ergeben, immerhin ist es noch seine Wache und geht los eine seiner regelmäßigen Runden ums Lager zu drehen.

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 15.08.2017 23:44

Amaryd wollte sich gerade dem los marschierenden Rauert anschließen, als der Fremdling zu sprechen anfängt. Neugierig bleibt er dann doch da und spitzt die Ohren.
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Märzhäsin
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Beitrag von Märzhäsin » 16.08.2017 01:35

"(leichter andergaster Akzent) Habt keine Angst mein Freund! Wir haben euch verletzt und bewusstlos im Wald gefunden. Möchtet ihr etwas Kräutertee?" sagt Milena mit einem lieben Lächeln zu dem Verletzten bevor sie sich kurz an Amaryd wendet "(Dürftiges aber halbwegs akzeptables Tulamidya mit andergaster Akzent) Amaryd, mein Freund! Unverletzt euer Zustand ist? In großer Sorge ich um euch gewesen bin, einem Hinterhalt ich vermutet hatte" sagt Milena erleichtert. Sie hatte bereits seit dem Beginn der Reise eine starke Sympathie gegenüber dem jungen Tulamiden empfunden die sie sich nicht rational erklären konnte.

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Beitrag von garulfgrimson » 16.08.2017 02:21

Nach kurzer Zeit kommt vom Lager der Söldner eine kleine Gestalt daher, bei flüchtigem hinsehen hätte man sie für ein kleines Kind gehalten, aber die zwei Wolfsmesser an der Seite und die fein gewebte Augenklappe machen diesen Eindruck schnell zunichte. "Verdammt, Milena, Du solltest mich doch ablösen. So hat Rauert mich erwischt und gedacht, ich hätte verpennt. Den nächsten Anschiss zahlst Du! Was ist denn mit dem da?" Gekleidet ist der kleine Elf, dem man die Firnelfische Abstammung ansehen kann, in leichtes Leder, umgeworfen hat er sich einen Wasserdichten Umhang, der in der Farbe zur Umgebung passt, so das er in der Nacht nur von geübten Beobachtern zu sehen ist.

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Beitrag von Märzhäsin » 16.08.2017 02:50

"(leichter andergaster Akzent) Tut mir wirklich Leid, Spatz! Ich war verhindert. Wir haben diesen Herrn hier bewusstlos im Wald gefunden und ich dachte zuerst es wäre ein Hinterhalt oder ein Ablenkungsmanöver um uns auszurauben. Ich mach dass wieder gut, ich verspreche es! Wenn wir in Weiden sind gebe ich dir am Praiostag einen gefüllten Fasan mit grünen Bohnen und Butterkartoffeln aus, ich kenne da nämlich einige exzellente Gasthäuser!" sagt Milena mit einem schuldbewussten Lächeln.
Zuletzt geändert von Märzhäsin am 16.08.2017 04:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von garulfgrimson » 16.08.2017 03:57

Der kleine Elf. den man im Lager als Galathrim Nimrais kennt, zieht eine Augenbraue hoch. "(Isdera, Firnelfischer Akzent) Du bist sicher, das Du mich in der Dunkelheit nicht verwechselt hast? Mit Roloff, der kann ja zumindest, was die Augen angeht, mithalten. Ich halte zwar nicht viel von meinem Volk, aber ich habe mich nicht die Essgewohnheiten der Menschen angenommen. Es gibt Grenzen, die ich nicht überschreite." Verachtung liegt in seinem Blick, ob wegen der Anrede oder dieses Tonfalles ist nicht klar zu deuten.

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Beitrag von Märzhäsin » 16.08.2017 04:37

"(Isdira mit leichtem andergaster Akzent) Sei nicht so verbittert mein Firnelfenfreund und gib der Sanftmütigkeit tief in dir eine Gelegenheit um Wurzeln in deinem Herzen schlagen zu können. Nie würde ich mein Volk verachten, denn so vieles bin ich ihm schuldig. Meine Gedanken, meine Sehnsüchte, meine Wünsche und meine Träume gehören jedoch für immer der Welt der bezaubernden Rosenohren. Es ist eine bestimmte Sache badoc zu werden und sich der der Wirklichkeit zu verhaften und eine ganz andere Sache sicher und beschützt in den Armen dieser wundervollen Wesen aufzuwachsen. Du hattest keine fürsorglichen und liebenswerten Rosenohren als Adoptiveltern die dich wie ein Schmuckstück behandelt haben. Du kannst meine Gefühle gegenüber diesen unbeschreiblich wundervollen Wesen nicht nachvollziehen und wirst es nie können weil dir die einzigartigen Erfahrungen und Eindrücke fehlen die ich erlebt habe. Und es wäre mir neu dass mein Volk neuerdings Fasane verschmäht. Wobei ich zugebe nichts genaues über die Essgewohnheiten von euch Elfen der Eisküste zu wissen. Was bevorzugt ihr zu verzehren? Etwa arme Schneehäschen? Die unschuldigsten und liebsten Wesen direkt nach den Rosenohren...schaut in eurer Herz Firnelfenfreund. Ich bin mir sicher das auch Ihr eines Tages diese traumhaft schönen Emotionen durchleben könnt wenn ihr daran arbeitet euren Groll und euren Weltschmerz hinter euch zu lassen." sagt Milena nachdenklich und ein wenig traurig.

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Beitrag von Zyrrashijn » 16.08.2017 07:49

Gerodan schaut zum Himmel. Die Sterne sind schon kaum mehr zu sehen, nur am Horizont ziehen ein paar dunkle schwere Wolken am ergrauenden Nachthimmel entlang. Sein Blick ist skeptisch. "Der Winter kommt scheißfrüh, dieses Jahr. Ich kann die verdammten Schneeflocken schon fast auf der Haut spüren. Da kann Elfired sich seinen Treck weiter nach Norden dieses Jahr in die Haare schmier'n." murmelt der Söldner und wirkt fast erleichtert. Aber nur fast. Er zuckt mit den Schultern und mustert den fremden argwöhnisch. "Braucht ihr Hilfe mit dem da?" Er schaut sich suchend um. "Wo steckt eigentlich Elira schon wieder? Sollte sie nicht hier sein und den Fremden befragen?"
Zuletzt geändert von Zyrrashijn am 16.08.2017 08:35, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 07:54

OOC: An alle dazu gekommenen: Bitte lest, was vorher geschrieben wurde!

Es sind nur 3 Seiten.

Danke.


Amaryd zuckt mit den Schultern: "Herrr Berrnfels sagte Wassili und ich sollen kümmerrn um Frremden."
Zuletzt geändert von Ahnherr derer von und zu Durenald am 16.08.2017 08:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Gorbalad » 16.08.2017 08:04

"Ich denke, wir brauchen hier mehr Ruhe. Amaryd und ich machen das. Rauert, bleibt bitte in der Nähe, falls wir Eure Hilfe benötigen. Der Rest hat die Befehle gehört, auf Eure Posten!" Wassili wendet sich deutlich sanfter dem Patienten zu: "Ja, ich bin Magier, und habe Euch gerade ein wenig geheilt. Mein Name ist Adeptus maior Wassili Koschkin. Erinnert Ihr Euch an den Euren?" Er mustert ihn von oben bis unten, um vielleicht anhand von Kleidung, Ausrüstung oder Statur einen Hinweis zu bekommen.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 08:25

Demonstrativ hockt sich Amaryd neben Wassili zu dem Verletzten, ergreift tröstend seine Hand und nutzt dabei die Gelegenheit, sich den Ring am Finger einmal genauer anzusehen.

Beim Zelt des Kochs:
Alrik, der junge Küchenhelfer, war durch den zeitweilig auftretenden Lärm vorzeitig erwacht und hatte, da der Morgen langsam dämmerte, gleich damit begonnen, die Feuerstelle zu entfachen und im großen Kessel das Wasser für den Morgentee zu erhitzen. Jetzt war er dabei, die Brote aus dem Vorratswagen zu holen und auf dem Ausgabetisch zu stapeln. Dabei pfiff er ein lustiges Lied. Aus dem Zelt des dicken Dorm erklangen noch laute Schnarchgeräusche.

Pferche:
Am Rande des Lagers war durch vier Wagen und ein paar lange Balken der provisorische Pferch für die Zugochsen angelegt worden. Daneben war mit zwei weitere Wagen der Pferch für die Pferde. Auch hier begannen einige Frühaufsteher mit dem Lagerleben, denn bevor man die Tiere den ganzen Tag wieder vor den Karren spannen oder für Erkundungsritte nutzen konnte, mußten sie natürlich entsprechend versorgt werden.
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Beitrag von Zyrrashijn » 16.08.2017 09:35

Schulterzuckend wendet sich der ältere Söldner ab. Er beginnt, wie jeden Morgen, die Ladeflächen der Wagen zu kontrollieren, überprüft den Sitz der Planen und die Spannung der Halteseile. Eines der Seile ist in der Nacht gerissen und muss ersetzt werden. Leise vor sich hin fluchend, geht er zum Zelt des schnarchenden Dorm. "He, Dorm..." Da seine Stimme alleine nicht ausreicht, um den dicken Proviantmeister zu wecken, stubbst er ihm ein paar mal mit dem stumpfen Ende der Hellebarde in die fleischige Seite. "He, Dorm..."
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Beitrag von Märzhäsin » 16.08.2017 12:26

"(leichter andergaster Akzent) "Ganz wie Ihr meint, gelehrter Herr Koschkin! Ich wollte dem Verwundeten nur etwas zu trinken anbieten und mir seine Wunden ansehen. Falls eure astrale Energie schwinden sollte wisst Ihr wo ihr mich finden könnt." sagt Milena enttäuscht.

Sie wendet sich vom Verletzten ab, geht zu ihrer Teshkaler-Stute und wühlt in ihren Satteltaschen. Sie zieht einen grauen Kapuzenumhang aus weichem Leinen hervor und zieht ihn sich über. Sie streichelt ihre Stute ein wenig und geht dann langsam auf Alrik zu. Sie schaut nachdenklich in den Himmel um die Wetterlage zu analysieren "(leichter andergaster Akzent): Guten Morgen Alrik, alles in Ordnung bei dir? Benötigst du vielleicht Hilfe? Sind unsere Vorräte noch ausreichend oder soll ich jagen gehen?" sagt sie mit einen charmanten Lächeln.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 14:59

Am Kochzelt:
Schnaubend und prustend , langsam in Worte übergehend "Was, wie... uh, aua, ..." erwacht der dicke Dorm aus seinem seeligen Schlummer:
"Wasis, heh, ... Gerodan, Du Sauhund, Du verblödeter alter Stinkstiefel!" schimpft er los und schlägt den Stiel beiseite: "Laß das gefälligst! Willst Du, daß ich Dir ins Essen spucke? Und sei froh, wenn es nur Spucke ist, pissen muß ich auch mal."
Gemütlich reibt er sich die Augen: "Das gibt bestimmt nen blauen Fleck, Du Sack. Ich sag Dir, wenn ich da gleich nen blauen Fleck hab, erlebst Du Dein blaues Wunder. Was willst Du überhaupt?"

Bei den Pferchen (wo auch der Vorratswagen steht):
Alrik, gerade mal 12 Jahre, errötet und schlägt die Augen nieder. Langsam beginnt sein Blick von seinen Stiefelspitzen zu den ihren zu wandern. Er wandert langsam höher, die Beine empor, verweilt kurz bei den Hüften, wandert langsam weiter hoch zur Taille, verweilt dort ebenso wie bei den Brüsten, wandert langsam über den den Hals bis zum Mund, zur Nase und entdeckt schließlich ihre Augen, blickt hinein - und blickt wieder zu Boden, von wo aus er wieder langsam zu ihren Stiefelspitzen blickt, die Beine empor...
"Ja, ... nein, ... wenn ihr wollt, ... aber haben, ... könnten nur, ... gestern Fisch, ... vielleicht Kaninchen?" stammelt er vor sich hin.
Ach würde dieser Augenblick doch nur ewig wären und er endlich von hier weg kommen....
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Beitrag von Zyrrashijn » 16.08.2017 15:13

Am Kochzelt

Gerodan zieht den Schaft seiner Waffe zurück. "Das tust du doch eh, Fettsack." murmelt der Söldner. "Das ganze verdammte Lager ist in Alarmbereitschaft und du schnarchst hier vor dich hin." Er macht ein miesepetriges Gesicht. "Ein Halteseil ist hin. Ich brauch' Ersatz."
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 15:36

"Soso, Ersatz. Nun, nen Strick geb ich Dir. Gerne. Ich such Dir sogar nen passenden Baum dazu." brummt der dicke Dorm vor sich hin. Der Mittvierziger gähnt noch einmal herzlich und beginnt dann umständlich, sich von seinem Lager zu erheben:
"Was ist denn noch?" raunzt er Gerodan an, "Willst Du mir etwa beim pissen zusehen? Warte am Wagen, ich komm gleich."
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Beitrag von Zyrrashijn » 16.08.2017 15:45

Am Kochzelt

Gerodan bdenkt den Koch mit einem hintergründigen Lächeln, das seine schiefen Zähne offenbart. Ohne ein weiteres Wort dreht er sich um und schlendert zu den Pferchen, wo auch der Proviantwagen steht.

Bei den Pferchen

Beim Wagen angekommen, hält er sich im Schatten des Fahrzeugs auf und beobachtet das Gespräch der Elfe.
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Beitrag von Märzhäsin » 16.08.2017 16:43

Bei den Pferchen

Milena schmunzelt vergnügt als sie bemerkt dass der pubertierende Alrik scheinbar ein wenig in sie verknallt ist. "(leichter andergaster Akzent) Kaninchen? Das kann ich dir leider nicht versprechen aber ich werde mal sehen was ich finden kann. Wärst du so lieb den anderen Bescheid zu sagen dass ich jagen gegangen bin?" sagt Milena mit einem lieben Lächeln.

Sie geht erneut zu ihrer Teshkaler-Stute, holt ihren Kompositbogen und ihren Köcher aus den Satteltaschen und begibt sich auf die Jagd.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 17:31

"Ja." bringt Alrik nur hervor und schaut ihr dann hinterher, wie sie zu ihrem Pferd schlendert, sich fertig macht, aufsitzt und schließlich davon reitet.
"Brot!" entfährt es ihm dann plötzlich und er eilt sich, mit seiner Aufgabe weiter zu machen.

Nicht viel später erscheint der dicke Dorm und geht schnurstracks zum Vorratswagen: "Alrik! - Wo ist der Lausebengel? - Alrik!"
"Ja Dorm?" er kommt mit Broten unterm Arm aus dem Vorratswagen.
"Ah, da bist Du." kritisch schaut er ihn an, aber da dieser gerade Brote holt, sagt er nichts: "Ich brauch ein Seil, reich mir doch bitte mal eins raus."
Während Alrik wieder im Wagen verschwindet, schaut sich der dicke Dorm aufmerksam um und entdeckt kurze Zeit später Gerodan, wie er still im Schatten wartet und die Geschehnisse beobachtet.
"Alrik, wenn Du das Seil endlich gefunden hast, dann gib es Gerodan."
"Ja, Dorm." kommt es aus dem Wagen.
Der dicke Dorm indess geht ohne ein weiteres verständliches Wort leise grummelnd und schnaufend zurück zur Kochstelle, schließlich hat er noch eine Menge zu tun.
Nach einer weiteren kleinen Weile kommt Alrik mit einem Seil in der Hand aus dem Wagen:
"Und wo ist Gerodan?" fragt er sich selbst halblaut.
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Beitrag von Märzhäsin » 16.08.2017 17:48

Auf der Jagd

Frohen Herzens reitet Milena aus dem Lager heraus.

Jetzt, da sie erst einmal selbstbestimmt in die Natur hinaus zieht, atmet sie richtig auf. So sehr sie die Rosenohren auch liebt, nicht alle sind so herzlich wie ihre Eltern - und diese ständigen Reibereihen in einem Söldnertrupp entsprechen auch nicht wirklich ihrem Wesen.

So läßt sie ihrer Stute erst einmal freien Lauf, bis sie sich weit genug vom Lager entfernt hat, daß dessen beständiger Lärm nicht alle Tiere alarmiert oder zur Flucht getrieben hat.

Da bitte, da mümmeln doch schon ein paar Hasen friedlich im Gras - herrlich, diese Tiere.

Sie zieht die Zügel an und hält einen Moment inne, um sich des Anblicks zu erfreuen. Auch ihr Pferd scheint glücklich, schnaubt zufrieden und zupft ein paar Büschel frisches Gras. Ein Moment der Ruhe und des Friedens.

Doch dann besinnt sie sich darauf, weswegen sie hinaus geritten ist und schaut sich um. Da drüben bei dem Wäldchen gibt es bestimmt ein paar Rebhühner und Fasane. Vielleicht liefe ihr ja sogar ein Wildschwein über den Weg - und wenn es keine Frischlinge dabei hat. Nun, wenn es genug sind wäre auch ein Frischling im Lager wahrscheinlich sehr Willkommen. Jetzt im Spätsommer hatten sie ja doch schon einiges angesetzt.

So trabt sie Richtung Wäldchen und hält aufmerksam die Augen auf.

Nach ungefähr 18 Minuten kommt sie mit drei Fasanen und einem Rebhuhn zurück.

Bei den Pferchen

Milena geht mit einem triumphierenden Lächeln auf Alrik zu. "(leichter andergaster Akzent) Alrik! Sieh mal was ich erbeutet habe!" sagt sie mit einem lieben Lächeln und hält ihre Jagdbeute dabei ein wenig in die Höhe.

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Beitrag von shanna » 16.08.2017 21:05

Zelt - Verwundeter

Immer noch etwas benommen schaut sich der junge Mann - ja jetzt in Ruhe kann man bemerken, dass der Mann wohl 20 Götterläufe nicht überschritten hat und die zerrissenen Kleidung eigentlich von guter Qualität und auch noch nicht sehr alt ist. "Ihr seid Wassili.... Koschkin?" kommt es immer noch etwas unsicher und schaut auch zu Amaryd, ob er wohl vertrauenswürdig ist. "Ich soll nur mit Euch persönlich sprechen. Ist er ..... der Herr zuverlässig?" ein wenig panisch sieht er sich um.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 21:08

Im Zelt:
"Ich? - Nein." antwortet Amaryd mit einem sanften Lächeln.

Bei den Pferchen:

Alrik schaut mit großen Augen zu Milena - und wird wieder rot und röter. Nach einer Weile schafft er es tatsächlich, den Blick hinüber zu den Fasanen und dem Rebhuhn zu lenken.
"Toll." staunt er, "So schnell! - Dorm wird sich freuen."
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Gorbalad
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Beitrag von Gorbalad » 16.08.2017 21:24

(Garethi) "Ja, der bin ich. Hier, mein Magiersiegel. Ich bin schon eine ganze Weile mit Herrn Amaryd unterwegs, und traue ihm trotz und wegen seines Humors." Ein Grinsen zuckt über Wassilis Gesicht, man könnte fast glauben, dass seine Augen einen Wimpernschlag lang aufgeblitzt haben. "Aber wenn ihr drauf besteht, geht er sicher auch mal kurz Luft schnappen."
(schlechtes Tulamidya) "Er nicht gefährlich aussehen."

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.08.2017 21:36

(Tulamidya) "Oh Wassili, Du zaubermächtiger Heiler und hilfreicher Wachkamerad; ich gedemütigter Kamelspieler bin nur Dein hilfloser Lehrer der wahren Sprache und nachlaufender Gefährte der Reise - ich bin nicht der Wächter Deines Leibes und Lebens." sagt Amaryd und steht auf, (Garethi): "Ich gehe rraus, wie sagtest Du... kurrz Luft schnappen?"
(Tulamidya) "... in Rufweite."
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Beitrag von Cloverleave » 16.08.2017 22:50

Rauert gibt mit einem Handwink zu verstehen, dass er gehört hat, dass er in der Nähe bleiben soll und tut das, während er noch Wache hält.

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garulfgrimson
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Beitrag von garulfgrimson » 17.08.2017 01:05

Galathrim schaut der Auelfe nach, wie sie zur Jagd aufbricht, und wenig später wiederkommt. 'Na, da hat aber jemand im Akkord gesucht. Aber gut, jeder wie er mag. Zeit lassen kann man sich, während man hier arbeitet, eh nicht. Vorhin hat sie mir ja einiges zu denken gegeben. Aber sie weiß noch nicht einmal einen Bruchteil über mich, sonst würde sie vielleicht anders denken. NIcht alle Rosenohren sind so nett, wie die, bei denen sie wohl aufgewachsen ist. Aber ich denke, zu einem kleinen Teil hat sie das auch schon bemerkt.'

Galathrim setzt seine Wachrunde fort, für das nichtstun wird er ja nicht bezahlt, und alles andere würde nur wieder Diskussionen geben.

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Aughynia
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Beitrag von Aughynia » 17.08.2017 09:34

Aus ein bisschen Entfernung ...

... hatte Alwen den langgezogenen, kaum zu überhörenden und mit den Ochsen träge dahintrottenden Wagenzug beobachtet. Eine Zeit lang zog sie mit ihrer Schafherde parallel zu Straße und Treck. Bis die da unten ihr Lager fanden und sie etwas weiter vorne hinter dem Hügelkamm ihre Weidegründe erreichte. Viel zu schaffen wollte sie eigentlich nicht mit ihnen haben. Fremde machten immer nur Ärger. Am besten wartete man, bis sie weg waren, und durchsuchte das, was sie zurückgelassen hatten, auf Dinge, die man gebrauchen konnte. Doch irgendwann spät in der Nacht war da einiges an Aufruhr. Sie fanden einen Verletzten und brachten ihn in ihr Lager. Und Alwen fragte sich, aus dem Schlaf gerissen, wer das gewesen sein könnte, und was gewesen wäre, hätte es mich erwischt, mich selbst ...? Jetzt war die Neugier schon größer. Und dann ging diese Elfe noch in den Wäldern jagen und schoß drei Fasane! Drei Fasane! Zur Neugier gesellte sich Ärger. Wo doch jeder Idiot wissen musste, was für eine Strafe darauf stand. Am Ende, wenn die Fremden weg wären, würde man es vielleicht irgendeinem armen Tropf hier in der Gegend anhängen, der dafür ausgepeitscht würde oder Schlimmeres erleiden müsste. Im Zweifel dem leicht verbödeten Weldmar. Der musste ja für alles herhalten. Das mit dem Rebhuhn, nun ja. Aber Fasane? Sie blickte hinter sich. Da Menzel, ihr Hütehund, wie immer schön aufmerksam war und die Herde ruhig döste oder graste und auch sonst nichts und niemand Gefährliches zu sehen war, entschied Alwen sich, jetzt doch mal bei denen da unten vorbeizuschauen.

Also steigt den von Buschgürteln gesäumten, auf dieser Seite etwas steileren Hügel eine nicht sehr große, hagere aber drahtige Gestalt mit aschblondem langem Haar, im Nacken zu einem Pferdeschwanz gefasst, den Hügel hinab. Vorsichtig, und zwar nicht nur wegen dem Geröll zwischen den dichten Büschen. Etwas weiter unten entpuppt sie sich für die Wachen als ziemlich sehr junge Frau, beinahe noch ein Mädchen, im einfach grauen Kleid (mehrfach geflickt), eine Fellweste gegen die Morgenkühle, einen abgewetzten Tuchbeutel umgehängt, barfuß, mit wachen blauen Augen, schmutzigem Gesicht und einem harten Stock in der Hand, der noch etwas länger ist als sie selbst. Und der ihr wohl nicht nur dazu dient, wie jetzt gerade, im unwegsamen Gelände Halt zu haben. Immer noch vorsichtig, aber nicht ängstlich, nähert sie sich dem Treck von links zwischen dem beginnenden Waldstück, Wiesengründen und schmalen Bachläufen, die sie geschickt überspringt.

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