Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
Märzhäsin
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Märzhäsin » 17.08.2017 10:44

Nachdem sie bei Alrik die drei vorzüglichen Fasane und das Rebhuhn abgeliefert hat schlendert sie nachdenklich im Lager herum. "(Gedanken) Irgendwie werde ich das unheimliche Gefühl nicht los dass mich dieser dominante Herr Zwölfinger regelmäßig heimlich beobachtet. Ich hoffe er führt mir gegenüber nichts böses im Schilde...aber vielleicht findet er mich auch aus irgendeinem Grund faszinierend und versucht durch sein Verhalten davon abzulenken um es besser verheimlichen zu können."

Sie schlendert weiter durch das Lager und bemerkt plötzlich die noch sehr junge Hirtin Alwen, die sich dem Lager nähert. Sie geht ganz langsam und freundlich lächelnd auf sie zu: "(leichter andergaster Akzent) Peraine zum Gruße, mein Kind. Ich bin Mütterchen Eichinger, wie kann ich dir helfen und was ist dein Begehr?" sagt Milena mit einem lieben Lächeln aus Selbstironie über die große Diskrepanz zwischen ihrem chronologischen Alter und ihrem Erscheinungsbild welches sie ihrer elfischen Altersresistenz verdankt.

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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Zyrrashijn » 17.08.2017 11:03

Am Rand des Lagers

"Sie hat das Begehr, stehen zu bleiben und keinen Muskel zu rühren." schnarrt plötzlich Gerodans Stimme in Melinas Rücken. Der ältere Söldner ist hinter einem der Wagen hervor getreten und hält eine gespannte Armbrust in den Händen. Da er in etwa einer Linie mit den beiden Frauen steht, ist nicht ganz klar, auf wen er die Waffe gerade gerichtet hält. "Dann hat sie das Bedürfnis ganz fix zu erklären, was sie hier will. Wir ham nix zu verkaufen und betteln gibt's hier auch nicht."
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von shanna » 17.08.2017 11:33

Zelt

Nachdem er sich das Magiersiegel angesehen hat und der Tulamide als vertrauenswürdig eingestuft wurde, beruhigt sich der Verwundete etwas. "Ich bin Egbert, wohlgelehrter Herr. Ich hatte einen Brief für Euch." etwas panisch durchsucht er seine Taschen und dann erinnert er sich, "Verd... der ist ja weg...." er seufzt kurz "Ein Freund? von Euch gab ihn mir vor ein paar Tagen in Nordhag. Er sagte, ihr wolltet euch dort Treffen. Wenn ich sagte, er sei von Hesindian, dann wüsstet Ihr schon, wer gemeint sei." angestrengt hält er inne und schüttelt den Kopf, wohl um sich besser zu erinnern. “Er sagte noch, ich solle vorsichtig sein, mit wem ich rede. Ich hab mir erst gedacht, das sei einer seiner gerne gemacht Späße, doch kaum war ich aus Nordhag raus, konnte man am Himmel ein großes Feuer sehen. Nordhag brannte. Was genau kann ich nicht sagen meinte ich doch, der Brief sei jetzt wichtiger zu überbringen.“ Er stockt wieder – anscheinend ist ihm das irgendwie peinlich – „Ich habe mich schon abseits der Wege gehalten, doch waren es vier Leute, die wohl auch aus Nordhag kamen … die … die haben jetzt den Brief.“ Er läßt den Kopf sinken, "Wenn irgendwas passiert, solle ich euch sagen, er nennt sich jetzt Angrond Korber."

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Beitrag von Aughynia » 17.08.2017 12:04

Am Rand des Lagers

Es ist allerdings nicht so, dass Alwen keinen Muskel rühren würde, nur weil man es ihr befiehlt. Sie geht immer noch ziemlich furchtlos auf den Wagenzug zu, bis man sich in normaler Lautstärke unterhalten kann oder bis der unfreundliche alte Mann noch aggressiver wird. Je, nachdem. Und Alwen reagiert weder besonders auf ungewöhnliche Freundlichkeit (die Elfe), noch auf barsche Befehle, die auch gleich die Freundlichkeit wie eine Seifenblase zerplatzen lassen (der mit der Armbrust, auf den musst Du aufpassen!). Alwen wirkt wie jemand, der von beidem schon ziemlich viel erlebt hat und der auf beides nicht mehr viel gibt. Egal, wie jung man sie so schätzt (16? 17? 18? es lässt sich nicht so genau sagen). Vorsichtig bleibt sie trotzdem, nachdem der Alte da mit den Waffen hantiert. Wohl aus Erfahrung.

"Ich bin eine Freie", stellt sie als Erstes klar und macht dazu ein stolzes Gesicht. "Alwen von Weidenhag, die Zwölfe und die den Gastfrieden schützende Herrin Travia zum Gruße. Ich habe den Wagentreck gesehen und war neugierig. Und wollte nur Halt machen, um meinen Gruß auszurichten, wie man es hier zu tun pflegt." Sie klingt auch wie eine Freie und bemüht sich zumindest um höfliche Umgangsformen, auch wenn ihre Mundart sehr rustikal klingt. Der letzte Satz scheint ziemlich einstudiert. Dann wartet sie die Reaktionen der Fremden ab. Auf die ganzen Beleidigungen mit der Bettlerin geht sie gar nicht ein.

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Beitrag von Gorbalad » 17.08.2017 12:06

Zelt

"Hes... Angrond schickt Euch? Nordhag brennt? Vier Leute aus Nordhag? Und der Brief ist weg? Ojvej, was für ein Schlamassel!" Wassili schüttelt den Kopf, und streicht sich den Schnurrbart.

"Dass Nordhag brennt müssen Bernfels und Bochsbansen unbedingt erfahren. Wann saht Ihr denn das Feuer?"

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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von shanna » 17.08.2017 12:12

Zelt

"Ich denke vor 2 Tagen war das wohl." er kratzt sich am Kopf "Ich hörte noch einen Namen, mein Ich, bevor alles schwarz wurde, klang nach Otresker oder so ähnlich."

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Beitrag von Märzhäsin » 17.08.2017 12:39

Milena legt schützend ihren rechten Arm um Alwens Schulter und sieht Gerodan entsetzt an: "(leichter andergaster Akzent) Bitte beruhigt Euch! Sie ist doch nur ein Hirtenmädchen und hat niemandem etwas getan!" sagt Milena erschrocken.

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Beitrag von Aughynia » 17.08.2017 13:16

Am Rand des Lagers

Eine fey, und sie berührt mich! Oh weh! Die alte Mume hat mich gewarnt! Lass Dich nie von einer fey anfassen, wenn Du nicht vorher ... Was war das noch mal? Mist, ich hab`s vergessen. Alwens Augen sind bei dem Armumlegen weit aufgerissen, und man kann nicht sagen, ob vor Überraschung oder wegen etwas anderem. Kurz darauf geht die Überraschung in ein leicht gequältes Lächeln aus der Umarmung über. Milena kann wohl spüren, dass Alwen mit der plötzlichen Berührung etwas fremdelt. Außerdem riecht sie wirklich nach Schaf, aber mehr nach Gras, Erde und Stall. Aber wieso Hirtenmädchen? Hat sie mich etwa heimlich beobachtet?

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Beitrag von Zyrrashijn » 17.08.2017 13:26

Am Rand des Lagers

Der Alte lässt die Armbrust etwas sinken, entspannt sich aber nicht vollständig. Er kommt ein paar Schritte näher und funkelt Milena dabei giftig an. "So. Alwen aus Weidenhag, was?" Seine Stimme ist sehr leise, kaum mehr als ein Flüstern. "Und bist du alleine unterwegs, oder hast du Freunde dabei, Kindchen?" Sein Blick ist misstrauisch, seine blassgrauen Augen huschen von Rechts nach Links und suchen die Umgebung ab.
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Beitrag von Aughynia » 17.08.2017 13:41

Am Rand des Lagers

Die müssen ja wirklich von weit her kommen. Wissen die denn gar nichts? Oder will er mich wieder beleidigen? Alwens Gesicht wird eine Mischung aus ziemlich vielen Gefühlslagen. Aber vor allem schüttelt sie immer noch Arm in Arm mit der fey energisch den Kopf. "Nein, Alwen von Weidenhag! Ich sagte doch, ich bin eine Freie, keine Leibeigene. Und wieso muss ich hier jetzt andauernd Fragen beantworten? Macht man das da so, wo ihr herkommt?" Die blauen Augen sehen nach aufkeimendem Widerstand gegen die Behandlung aus. "Ich bin alleine da." Mit 78 Schafen und einem Olporter. Aber die zählen ja wohl kaum. Wäre ich nur bei meinen Schafen geblieben! "Und wer seid Ihr? Oder wohin wollt Ihr? Seid Ihr etwa Händler? Von wo seid Ihr denn?" Jetzt dreht sie den Fragespieß um und klingt ernsthaft neugierig.

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Beitrag von Märzhäsin » 17.08.2017 14:27

Am Rand des Lagers

"(leichter andergaster Akzent) Wir sind eine Reisegesellschaft und auf dem Weg nach Nordhag, mein Kind. Ich bin so etwas wie eine freiberufliche Jägerin und Söldnerin. Der Herr mir der Armbrust ist Meister Gerodan Zwölfinger, ebenfalls ein Söldner, Wir werden dafür bezahlt die Händler und vornehmen gelehrten Herren die dieser Reisegesellschaft beiwohnen zu beschützen...zumindest bis Nordhag. Dann trennen sich unsere Wege und ich werde nach Trallop weiter reisen um dort nach Arbeit zu suchen. Ich stamme aus Teshkal in Andergast und dort wo ich herkomme bieten wir Reisenden etwas zu trinken an und fragen neugierig nach dem Grund ihres Besuchs. Dort wo Meister Gerodan herkommt laufen die Dinge scheinbar ein wenig anders, mein Kind." sagt Milena traurig.

Milena spürt die steigende Unruhe in Alwen. "(leichter andergaster Akzent) Hab keine Angst, solange ich bei dir bin wird dir niemand etwas tun, mein Kind" sagt sie mit einem lieben und beruhigenden Lächeln.

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Beitrag von Zyrrashijn » 17.08.2017 15:25

Am Rand des Lagers

Gerodan lässt die Armbrust nun vollends sinken und verdreht genervt die Augen. "Du hast sie gehört. Wenn du das Spitzohr noch weiter reden lässt, verrät sie dir bestimmt auch noch, wo wir die Schlüssel zum Vorratswagen aufbewahren." Er wirft Milena einen bösen Blick zu, während er den Bolzen aus der Waffe nimmt. "Du hast Schneid, Mädchen, das muss ich dir lassen. Da wo ich herkomm', beantwortet man die Fragen von dem, der die Armbrust auf einen richtet." Er schaut mistrauisch zu der Schafhirtin. "Zumindest, solang' man selbst nich' mehr Armbrüste hat." Der alte Söldner schaut nochmal zu Milena und schüttelt nur stumm den Kopf.
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Beitrag von Märzhäsin » 17.08.2017 16:24

Am Rand des Lagers

Milena klopft Alwen dreimal liebevoll auf die Schulter bevor sie ihren rechten Arm von ihr nimmt. Sie schaut Gerodan traurig und fragend an als könnte sie seine Reaktion nicht verstehen.

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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 17.08.2017 16:32

Im Zelt:

(Tulamidya) "Wassili, mein aufmerksamer und weitsichtiger Freund, ist besagter Mann jener, den Du im Auftrage eines anderen Schriftstückes besuchen sollst, oder bringt jener unglückliche Bote hier bedauerliche Nachricht über private Sorgen, derer ich Dir meinen Beistand versichern würde?" fragt Amaryd.
Er nimmt eine Schale voll Wasser und einen Lappen, geht zu dem Überbringer der Nachricht und beginnt damit ihm Kopf, Hände und Füße zu waschen. Eventuelle Einwände unterbindet er:
(Garethit) "Du, trreuerr brringerr wichtigerr Nachrricht und geschätzterr Gast in Zelt von Wassili Koschkin, dem weisen Meisterr arrkanerr Krräfte und geschickter Führrerr von Kamele. Ich unbedeutenderr Lehrrerr von Sprrache und Lebensarrt das Tulamidya nun lehrre derr heilige Gebot derr Gastfrreundschaft.
Du zurrücklehnen und lassen waschen - etwas trrinken?"
Zuletzt geändert von Ahnherr derer von und zu Durenald am 17.08.2017 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
... ich will doch nur spielen!

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Beitrag von garulfgrimson » 17.08.2017 16:36

Am Rand des Lagers

Galathrim kommt bei seiner Runde um das Lager auch an der kleinen Gruppe vorbei und bekommt Gerodans Reaktion auf die Fremde mit. "Er hat Recht, weißt Du? Als Wächter bei einem Treck hast Du erst einmal für den Treck zu sorgen, da alles auf einander abgestimmt ist. Man wird ja auch dafür bezahlt, das ein Treck sein Ziel in einer bestimmten Zeit erreicht. Wenn ich mir den Himmel so anschaue, dann werden wir wahrscheinlich bald aufbrechen, also macht hin." Galathrim machte eine kurze Pause, bevor er Milena und der Schäferin zunickte und seine Runde fortsetzte.

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Beitrag von Aughynia » 17.08.2017 17:06

Am Rand des Lagers

"Also, Angst hatte ich bis jetzt nicht so sehr ... eigentlich", bemerkt Alwen vorsichtig zu der Elfe, die ihren Namen gar nicht verriet. So ganz sicher war sie sich bei den Reaktionen auf sie mit ihrem harmlosen Stock jetzt nicht mehr. Haben die etwa Angst vor mir gehabt? Hätten die wirklich geschossen, ohne zu wissen, wer ich bin? Das wär ja wohl Mord gewesen, ganz klar! Belustigung und Frösteln ... jetzt doch mehr Frösteln wechseln sich bei ihr ab, was sich auch im Gesicht abzeichnet. Also fasst sie ihre Zweifel in Worte: "Hier auf der Straße nach Nordhag begegnet man oft Reisenden und Handelszügen, sogar Bewaffneten. Ich hab´s noch nie erlebt, dass ich mit der Armbrust empfangen wurde", lacht sie mit einem Unterton von Unverständnis und nicht wirklich lustig. "Wir haben doch keinen Krieg!? Und von Räuberbanden habe ich auch nichts gehört. Die Edlen kümmern sich hier um die Sicherheit. ... Aber Ihr müsst los? Schade, ich hätte gerne noch was gehört, von den Ländern, aus denen Ihr kommt. Aber ich wünsch Euch eine gute Reise und Aves` Segen auf allen Wegen", schließt sie. Wäre das jetzt nicht der rechte Augenblick? Nein, ich kann meine Herde nicht im Stich lassen. Auch Alwens Blick fällt auf den Himmel, den sie hier ziemlich gut kannte.

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Beitrag von Märzhäsin » 17.08.2017 18:29

Am Rand des Lagers

"(leichter andergaster Akzent) Warte noch einen Augenblick mein Kind...mein Name ist Milena Eichinger und ich streife des öfteren durch Weiden. Ich bin dir und deiner Herde schon einmal begegnet aber da war ich gerade auf der Jagd und habe euch nur schräg von hinten gesehen. Kannst du vielleicht das hier gebrauchen?" Milena öffnet ihre Ümhängetasche und reicht Arwen einen neuwertigen Südweiser."(leichter andergaster Akzent) Nimm ihn ruhig, ich habe noch einen davon in den Satteltaschen von meiner Stute und mein menschlicher Adoptivvater hat immer gesagt dass es nicht gut ist zu viele Besitztümer anzuhäufen die man nicht benötigt. Alles Gute, mein Kind." sagt Milena mit einem lieben Lächeln zum Abschied.

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Beitrag von Zyrrashijn » 17.08.2017 19:01

Am Rand des Lagers

Gerodan tritt näher an Alwen heran, so dass sie seinen sauren Atem riechen kann. "Keine Räuberbanden, wie? Dann sag das mal dem armen Schwein, das wir vorhin aus 'nem Busch gefischt haben. Den Schädel ham' se dem eingeschlagen. Solltest dich vorsehen, Kindchen." Er grinst hämisch und entblößt dabei seine schiefen, gelben Zähne. "Wenn du Geschichten hören willst, dann frag mal Mutter Traviane hier," er nickt mit dem Kopf in Milenas Richtung. "Die teilt bestimmt gerne ihre Frühstücksration mit dir." Gerodan wirft einen prüfenden Blick zurück zur Mitte des Lagers. "Müsste gleich soweit sein."
Zuletzt geändert von Zyrrashijn am 17.08.2017 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Gorbalad » 17.08.2017 20:49

Zelt

Zu Amaryd, in gewohnt schlechtem Tulamidya: "Ja, Maler von Brief ist nämlicher uralter Freund."
(Garethi) "Amaryd hat ganz recht, ich vergesse schon wieder meine Manieren."
Er springt auf, steckt den Kopf aus dem Zelt und ruft
"Rauert! Raaaaaaauert! Seid doch so freundlich und lasst uns Frühstück für drei ins Zelt bringen, der Verwundete sollte noch nicht so weit laufen, und es wäre auch unhöflich ihn allein zu lassen."
Er kommt wieder herein und setzt sich.
"Und wir müssen ja nicht gleich allen auf die Nase binden, was Euch genau passiert ist, Egbert.
Wieder dieses Aufblitzen seiner Augen, als er sich den Bart zwirbelt.
Wie fühlt Ihr Euch denn mittlerweile?"
Zuletzt geändert von Gorbalad am 18.08.2017 12:36, insgesamt 1-mal geändert.

Cloverleave
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Cloverleave » 17.08.2017 20:57

Nahe dem Zelt der Gelehrten

Rauert schaut auf, als er gerufen wird und dann etwas irritiert, als er einfach wie ein Diener herumgescheucht wird. Aber das Lager ist ohnehin schon wach, die Wache quasi überflüssig, und wenns dafür sorgt, dass der Magier ihm wohlgesonnen ist... Mit einem gutmütigen Schulterzucken macht er sich auf den Weg zum dicken Dorm.

Kochstelle - beim dicken Dorm

"Hey.", grüßt er ihn und schaut ihm einen Moment beim Werken an der Kochstelle zu. "Die Gelehrten Herren und ihr Gast hätten gern Frühstück. Kannst du denen 'was fertig machen? Ich nehms dann mit."

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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 17.08.2017 21:55

Kochstelle

"Soso, die gelehrten Herren..." der dicke Dorm schaut Rauert einen Moment in die Augen, "... vielleicht mit Petersilie garniert?"
Da er allerdings nichts wirklich einzuwenden hat, greift er drei Schalen und füllt sie mit dem dicken Frühstücksbrei aus süßer Getreidestampfe, Dann füllt er eine Kanne mit Tee ab und stellt drei Becher und einen Leib Brot dazu:
"Du kannst das Brett da vorne als Tablett nehmen. Aber brings wieder wenn, ... falls Du Dir selbst auch noch was holen kommst."
Daraufhin dreht er sich wieder um und füllt weitere Schalen für die Fuhrleute und Söldner, die zu ihm kommen um ihre Ration zu holen.

Zelt

Während sie auf Rauert mit dem Frühstück warten, wäscht Amaryd Egbert mit dem feuchten Lappen den Dreck von Gesicht, Händen und Füßen, tupft jeweils direkt mit einem zweiten Tuch die feuchte Haut trocken und holt zum Schluß noch ein kleines Fläschchen Parfüm aus seiner Tasche, welches er Egbert einmal aufs Hemd sprüht - es duftet nach Vanille und Veilchen:
"Bêhi! Jetzt, tapferrerr Held, derr mit seine Leben wagt zu brrinken Kunde, Du wiederr sein zivilisierrt Mensch." lächelt er ihm zu.
... ich will doch nur spielen!

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Beitrag von Märzhäsin » 17.08.2017 23:55

Kochstelle

Milena winkt dem Hirtenmädchen Alwen zum Abschied hinterher und lächelt freundlich, dann geht sie langsam auf die Kochstelle zu.

"(leichter andergaster Akzent) Guten Morgen Meister Dorm, was gibt es denn heute für die missverstandenen und fleißigen die drei Fasane und ein Rebhuhn erbeutet haben zum Frühstück?" fragt Milena mit einem charmanten Lächeln und sieht ihn dabei erwartungsvoll an.

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Beitrag von Cloverleave » 18.08.2017 00:07

"Naja, das sinds se doch, oder nicht?", meint Rauert nur, als der dicke Dorm sich wohl über seine Worte amüsiert.
Interessiert schaut er ihm beim Zusammenstellen des Frühstücks zu. Das Abendessen ist eine ganze Nacht her und der Magen knurrt nur gerade so noch nicht. "Sicher, dein Zauberwerk lass ich mir doch nicht entgehen. Danke.", murmelt er und lässt offen ob das ein Kompliment oder gutmütiger Spott war.
Gerade läd er seine Errungenschaften auf das Brett, als die Elfe auftaucht.
Schon wieder. Wie ein Geist. Sorgfältig macht er einen kleinen Bogen um sie - solche Zauberwesen darf man nicht verärgern! - und macht sich auf den Weg zum Zelt der Gelehrten.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 18.08.2017 01:02

Kochstelle:

Dorm blickt sich um, und lächelt einen Moment und blickt dann ernst: "Mal sehen."
Er blickt in den großen Kessel: "Hm, sieht nach Getreidestampfe aus," riecht daran: "riecht wie Getreidestampfe" steckt den Finger erst in den Brei und dann in den Mund: "und schmeckt wie Getreidestampfe.
- Dann muß es wohl die Bohnensuppe sein."

Er stützt sich mit beiden Händen auf den Tisch, den er bei der Ausgabe als Theke nutzt:
"Kindchen, ..." beginnt er und schaut Ihr dabei tief in die Augen, "... Du bist ne Augenweide, wenn Du hier so leichtfüßig durchs Lager schwebst.
Aber hast Du eigentlich ne Ahnung, wieviel Arbeit diese Vogelviecher für das bischen Fleisch machen?
Sicher, wenn man ein Gericht draus macht, so mit Gewürz und Verzierung, auf silbernen Platten für vornehme Herren...
oder wenn man sie sich selbst grillt oder gart, ... dann ist das ne feine Sache.
Aber ich bekoch hier nen Trupp. Nen Trupp Söldner und Wagenkutscher. Die Fragen nach der Menge und nicht nach dem Geschmack.
Vier Vogelviecher - für die ganze Bagage - oder soll ich davon was besonderes für den Chef machen?
Vier Vogelviecher - rupfen, rupfen, rupfen und nochmal rupfen.
Hoppelten da keine Hasen rum? Einmal schnip und ratsch, Fell ist ab.
Aus den Viechern kann ich jetzt nur ne Suppe machen. Schade um das schöne Fleisch.
Klar, ihr könnt Euch alle auf ne richtig schmackhafte Brühe freuen.
Und jeder Zweite hat sogar ein Stückchen Fleisch drinne.
Aber ich sag Dir, wenn Du mir nicht beim rupfen hilfst, ist Dein Stückchen in meinem Napf die Extraportion."
... ich will doch nur spielen!

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Beitrag von Märzhäsin » 18.08.2017 07:28

Kochstelle

"(leichter andergaster Akzent) Du hast natürlich Recht, ich bin es einfach nicht gewohnt für so viele Leute jagen zu müssen und natürlich helfe ich dir beim rupfen und zerteilen. Aber die den vornehmen Herren als was besonderes zu servieren, schlag dir lieber mal ganz schnell aus dem Kopf, ich geh doch nicht zweimal täglich jagen und reiß mir hier den Hintern auf für einen dermaßen mickrigen Sold damit dann die feinen Herren auch noch meine köstlichen Fasane in den gierigen Rachen gestopft bekommen während ich leer ausgehe. Die meinen wohl sie wären die Krönung der Schöpfung weil sie ein bisschen "Balsam Salebunde" nuscheln können. Na und? Kann ich auch! Wo ist meine Anerkennung?" sagt Milena neidisch.

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Beitrag von Aughynia » 18.08.2017 09:46

Am Rand des Lagers

"..." Und noch mal. "..." Dann kommt immerhin ein "Oh, äh, hm, äh ... dankeschön ... Danke ...", während Alwen das für sie merkwürdig ausschauende Ding betrachtet, befühlt, aufklappt ... sich wundert. Was ist das? Es sieht hübsch aus. Ein Schmuckstück der fey? So blinkend und funkelnd, verziert, verschnörkelt. Ist das eins von diesen Dingern, auf denen man die Zeit ablesen kann? Ist das hübsch! ... es wieder zuklappt, ans Ohr hält ..., die Elfe verunsichert anlächelt, Gerodan fragend anschaut. Bevor sie aber wieder einen klaren Gedanken fassen und sich noch mehr bedanken kann, ist Milena schon davon. Da sag ich aber auch nichts mehr wegen der drei Fasane. Hoffentlich nehmen sie die Knochen mit. "Das ist das Schönste und Wertvollste, was ich je besessen habe," murmelt Alwen. "Wahrscheinlich sogar das Wertvollste, was ich je besitzen werde. Ich hätte mich noch gerne bei ihr ... also ich hätte ihr auch gerne etwas zurück geschenkt. Aber was ist das? Wisst Ihr, was das ist?" fragt sie Gerodan, der ja noch da steht, und zeigt ihm das glänzende, runde, schwere Etwas, das man aufklappen und zuklappen kann, mit den Einkerbungen im Metall, den Zeigern, die sich auf dem Ziffernblatt bewegen. Hm, wenn es sich so oft und schnell hintereinander verändert, ist es wohl nicht die Zeit. Irgendwie hat sie plötzlich eine Vermutung ... Erst jetzt fällt ihr so richtig auf, dass Gerodans Gesicht, sein Atem, seine Zähne ... so dicht vor ihr sind. Hat er was gesagt? Sie hat es gar nicht gehört und schaut auch ihn jetzt verwirrt an. "Äh, wie bitte?"
Zuletzt geändert von Aughynia am 18.08.2017 10:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 18.08.2017 09:50

Kochstelle

Der dicke Dorm belegt Milena mit einem finsteren Blick und einer bedeutungsschweren Pause, bevor er spricht:
"Denkst Du gar nicht an Andere?" Er hebt den Finger, damit sie ihn nicht unterbricht und neigt den Kopf ein wenig, um ihr Gelegenheit zu geben über die Frage nachzudenken, über die eigentliche Bedeutung der Frage - nicht der Antwort.
"Wie schnell auch immer Du weg reiten kannst - ich kann es nicht."
Er neigt den Kopf in die andere Richtung:
"So laut, in meinem Beisein, solch vorlaute Rede - soll ich als Aufrührer gelten?
Und Herr Bernfels zahlt gut. Was redest Du da von mickrig Sold und Zauberwerk?"

Wieder eine leichte Kopfdrehung:
"Du bist ein Kind. Widersprich mir nicht. Ich habe alte Elfen kennengelernt - ich erkenne den Unterschied.
Flausen hast Du im Kopf - und ein vorlautes Mundwerk."

Er stellt ihr eine gut gefüllte Schüssel Getreidestampfe hin:
"Und jetzt schnapp Dir Dein Frühstück und geh nachdenken - ich habe hier zu tun.
Wir reden beim Rupfen der Vögel weiter."
... ich will doch nur spielen!

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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Cloverleave » 18.08.2017 10:39

Kochstelle

Rauert bekommt noch mit, wie der dicke Dorm die Elfe belehrt und bleibt einen Moment fassungslos stehen. Haben sie denn alle keine Furcht? Aber wer weiß, vielleicht kommen sie ja alle weiter aus dem Süden...dort kennt man die Fey ja gar nicht. Oder sie kommen aus dem Norden, es heißt, dort würden die Menschen mit ihnen zusammen leben. Vielleicht hatten sie auch nur keine Großmutter, wie Rauert sie hatte, die ihm von Kindesbeinen an, erklärt hat, worauf man in der Welt Acht geben muss.
Kopfschüttelnd wendet er sich ab und tritt zum Zelt der Gelehrten. "Hey, ich hab Frühstück!", meint er etwas lauter und wartet.

Gorbalad
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Gorbalad » 18.08.2017 11:02

Zelt

Wassili steckt den Kopf aus dem Zelt.
"Ah, wunderbar, dankeschön! Bitte ins Zelt damit."
Er öffnet die Zeltplane ein gutes Stück weiter, und hält sie so weit auf, dass dieser ohne Probleme mit dem 'Tablett' hinein kann.
Zuletzt geändert von Gorbalad am 18.08.2017 12:37, insgesamt 2-mal geändert.

Cloverleave
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Reise nach Nordhag - ein Wagentreck

Beitrag von Cloverleave » 18.08.2017 11:04

Rauert kniet sich hin, zieht seinen großen Kopf ein und stellt das Brett umsichtig ins Zeltinnere. "Geht's ihm besser, wohlgelehrter Herr?", fragt er und nickt zu dem Verletzten.

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