[Thorwals Stadt] Gasthaus "Zum heißen Delphin"

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lady_adala
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[Thorwals Stadt] Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 25.11.2014 14:25

Eisige Windböen zerpflücken den Rauch, der aus den Kaminen des verschneiten Thorwal aufsteigt. Gefrorene Gischt hat den Hafen in eine bizarre Eislandschaft verwandelt. Schon vor Wochen wurde das letzte Drachenschiff in die Bootsschuppen gezogen, um dort dem langen Winter zu trotzen. Die Stadt liegt im Dunkel.

Das Gasthaus "Zum heißen Delphin" ist zu dieser Jahreszeit zwar recht gut besucht, doch nicht mit vielen Fremden. Aber einige Thorwaler kommen gen Abend gerne vorbei, um im angeschlossenen Badehaus mal richtig zu entspannen und hinterher das eine oder andere Bier im Gasthaus zu genießen.
Die meisten Zimmer sind also noch frei. Der Wirt Halvdan Thoregsson und seine Frau Frenja haben momentan also nur mäßig zu tun mit den Gästezimmern.

Das Gasthaus ist sehr freundlich gestaltet, recht helle Wandbemalungen, viele Kerzen und Fackeln erhellen den Schankraum zusätzlich. Die vielen Fenster sind zur Zeit durch die Fensterläden verschlossen, denn es pfeift ein ordentlicher Wind durch die Gassen und rüttelt auch gut an diesem Haus.
Die Bänke, Stühle und Tische sind in einem sehr guten Zustand, überrascht den aufmerksamen Besucher nun aber sicherlich weniger, immerhin sind sie im Boden festgenagelt. Die sprichwörtlich sehr gemochten Kneipenschlägereien möchte man hier wohl zumindest vom Möbliar fernhalten.
Der Vorgarten des großen Hauses wurde vor 2 Wintern zu einem Metgarten umgebaut, jedoch ist der nur in den wenigen Sommertagen zu genießen, denn jetzt liegt schon spannhoch der Schnee auf den Bänken und Tischen draußen.
Drinnen erwärmt ein großer Kamin die Schankstube, es ist angenehm warm.


Es ist Mittagszeit, und ein paar Einheimische haben sich zum Mittagessen eingefunden.
Es gibt Hammelfleisch, geröstetes Gemüse und frisch gebackenes Brot.

Die Schankmagd Janda bedient die paar Gäste fast schon nebenbei. Man erzählt sich Geschichten und Gerüchte der letzten Wochen, Erlebtes der letzten Fahrten vor dem Winter und allerlei sonstiges.

Halvdan Thoregsson
  • blonde kurze Haare
    etwa 40 Winter alt
    etwas pummelig auf die alten Jahre geworden
    unter seinem einfachen Wollhemd erkennt man einige Tattoos
    sehr freundlich und aufgeschlossen gegenüber allen Gästen
Frenja
  • lange rotblonde, lockige Haare
    blaue Augen, die immer von Lachfalten umgeben sind
    neigt inzwischen auch zu einer freundlichen Pummeligkeit
    ist die gute Seele der Wirtschaft und steht meistens in der Küche
    kennt vorallem ihre Stammgäste gerne mit Namen
    trägt ein paar Ohrringe in Delphinform, die ihr Halvdan schon zur Vermählung schenkte
Janda Halvdansdottir
  • lange blonde Haare
    grüne Augen
    wirklich hübsche Tochter von Halvdan und Frenja
    geschätzt 19 Winter alt
    trägt ebenfalls einige Tattoos, deren Anfang man immer gut sieht, deren Ende aber irgendwo unter ihrer Bluse sein muss
    will das Gasthaus in der Zukunft von ihren Eltern übernehmen und weiterführen
Thorge
  • Ist der Sohn eines Nachbarn
    Etwa 13 Winter alt
    Sommersprossiges Gesicht und feuerrotes Haar
    hilft Halvdan und Frenja im Stall als Stallbursche aus

Für eine Übersicht, hier ein kleiner Lageplan.
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[Thorwals Stadt] Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 15:09

Es ist zwar noch nicht Abend, aber zumindest einer nutzt auch jetzt das Angebot des hervorragenden, thorwalsch rustikalen Badehauses. Eisige Windböen jagen durch die Gassen und Straßen, als sich die veriegelte Tür zur nivesischen Schwitzhütte öffnet und jemand daraus hervor kommt.
Dank der thorwalschen Proportionen der Bauten muss er nicht einmal den Kopf einziehen. Ein muskulöser Hüne mit längeren Rastalocken, welche zurückgebunden sind. Schweiß rinnt die tätowierten Muskeln hinab und als er sich bewegt wirkt es, als würden sich die tätowierten Drachen, Delphine, Runenbänder, und auch weiße Wale beinahe bewegen, wenn sich seine Muskeln in Bewegung setzen.

Sicherlich zwei Schritt misst der Mann, der gerade nur mit einem knappen Handtuch um die Hüfte bekleidet ist, die Tür zur Schwitzhütte schließt,m hinter der noch eine dicke Decke hängt, ein mächtiger Vorhang um die Hitze drinnen zu lassen, und dann bis auf das handtuch nackt wie Swafnir ihn schuf zum Eiszuber stapft. Dabei rinnt ihm der Schweiß vom Körper, verdampft durch den Temperaturunterschied auch direkt wieder so dass es wirkt als würde der feucht glänzende Körper regelrecht dampfen.
Der Weg dorthin freigeschaufelt, frei von altem Schnee und Eis, legt er dort das Handtuch ab und greift in den Zuber, pocht gegen die frische Eisschicht zwischen den größeren Brocken darin und dann jagd seine Faust auch schon mit beeindruckender Wucht nieder und durchschlägt die Eisdecke, nutzt seine Hammerfaust um den Zuber wieder benutzbar zu machen und schwingt sich dann, als das Hindernis überwunden ist, in den Zuber hinein um ein ordentliches Eisbald zu nehmen, nachdem er eben schon eine Zeit in der Schwitzhütte verbracht hat.

Ein waschechter Thorwaler eben, der weder Eis noch Kälte scheut. Wobei.....Thorwalsche Statur, beeindruckende und meisterhafte, bunte thorwalsche Tätowierungen, die berühmte thorwalsche Hammerfaust um dem Eis zuzusetzen. Aber weder blondes Haar noch helle Haut. Schwarzes Haar, ebenholzschwarzes Haar ebenso wie dunkle, schwarze Haut.
Kein Thorwaler, jedenfalls nicht der Rasse nach, sondern ein Utulu mit der muskulösen und durchtrainierten Statur eines Thorwalers genießt hier sein Eißbad, die Schwitzhütte, den Wechsel dazwischen um seinen Körper damit zu stärken. Für diejenigen welche den Anblick nicht gewohnt sind eventuell bizarr oder zumindest unerwartet, ein Bewohner der heißen und dampfenden Dschungelmenschen des tiefsten Südens, dessen schwarzer Körper einen gewaltigen Kontrast zu Schnee und Eiß bietet, dazu die bunten und meisterhaften Tätowierungen.
dazu auch noch ein durchaus ansehnlicher und attraktiver vertreter seiner Art, mit männlichen Zügen und den richtigen Proportionen. Ein exotischer und durchaus ansehnlicher, attarktiver Anblick der zusammen mit den markant männlichen, ebenmäßigen und attraktiven Gesichtszüge aufzeigt, weshalb die Dschungelbewohner neben den Thorwalern als eines der Sinnbilder von rahjas Schönheit betrachtet werden, neben den Elfen.
Zumindest aufzeigen könnte, falls es mal einer sehen würde der an Rahja glaubt.
Zuletzt geändert von Farmelon am 25.11.2014 15:51, insgesamt 4-mal geändert.

Ben_mit_B
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Ben_mit_B » 25.11.2014 15:13

Die Tür des Gasthauses öffnet sich. Ein kalter Luftzug breitet sich an den nebenstehenden Tischen aus. Der hochgewachsene, breit gebaute Mann beeilt sich, die Tür hinter sich zu schließen. Ein paar Atemzüge lang dampft noch sein Atem. Einige Male stampft er mit seinen schweren Stiefeln auf, begleitet von einem leichten Klirren der Sporen, die daran befestigt sind. Schnee löst sich und beginnt langsam auf dem Boden zu schmelzen.

Sein Blick wandert kurz durch den Schankraum. Als er den Wirt hinter der Theke erblickt steuert er mit festem Schritt zielgerichtet auf diesen zu und beginnt schon ein paar Schritte entfernt auf sich aufmerksam zu machen:

Ein lang gedehntes "Ooooi" ertönt.

An der Theke angekommen folgt in akzentuiertem Thorwalsch:
"Travia zum Gruße, Wirt. Eine Empfehlung der Torwache führt mich zu euch. Mann sagte mir es gäbe kein besseres Gasthaus, wenn man dem Winter ab und an mit einem heißen Bad eine gemütliche Stunde abgewinnen möchte."
Ein Lächeln begleitet seine Begrüßung.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 25.11.2014 15:57

"Das wohl, wehrter Herr. Was kann ich euch bringen oder wollt ihr ins Badehaus?" antwortet Halvdan ihm ebenso freundlich und nimmt schon ein leeres Glas zur Hand.
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Ben_mit_B » 25.11.2014 16:11

"Erst einmal einen guten Schnaps aus der Gegend hier zum Aufwärmen. Danach ein Bier und ein reichhaltiges Mahl. Das sieht schmackhaft aus, ist das Hammel?
Bei der Frage deutet er mit dem Daumen über seine Schulter Richtung Schankraum.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 25.11.2014 16:22

Halvdan nickt eifrig "Bestes Hammelfleisch. Wirklich reichlich gut gewürzt von meiner Frenja. Ihr müsst wissen..."er lehnt sich ein Stück vor "sie hat da einen Gewürzhändler aufgetan, der handelt mit Khunchomer Gewürzen, allerfeinstes Zeuch kann ich sagen!" flüstert er Hainwig fast zu.
"Also einen guten Schnaps habe ich hier für euch." er schenkt beim Sprechen einen klaren Schnaps in einen kleinen Tonbecher ein. "Dazu ein Thorwaler Dunkel? Oder lieber ein helles Bier mein Herr?" fragt er dann vor'm Zapfhahn stehend mit breitem Grinsen.
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 16:55

Vieles hatte er noch nicht verstanden, sei es nun der Umgang mit Geldmünzen, die Verehrung der Götter oder der Lebensstil in diesen gewaltigen Städten. Dennoch war Elofeyahamaneygrim nun schon mehrere Monde hier an dem Ort, den die Einheimischen Thorwal nennen, sesshaft geworden. Und obgleich ihn stets das ungute Gefühl beschleicht in das badoc zu stürzen vor dem die Ältesten der Sippe schon warnten, hat er so manchen Gefallen hier finden können.
Er wird nicht nur für seine Arbeiten bezahlt, sondern bekommt auch Respekt und Anerkennung. Beides nicht zu verachtende Güter in dieser Gesellschaft um andere Tauschgeschäfte über den Tisch zu bringen. Und überhaupt war dieses Volk von gewaltigen Hühnen freundlicher als man ihnen es zunächst ansieht. Selbst ihre Götterverehrung, so lächerlich und gefährlich sie im Allgemeinen ist, findet mit Swafnir zumindest einen kleinen Sympathieträger bei ihm. Was er aber am meisten liebgewonnen hat ist das Gasthaus "Zum heißen Delphin". Es mag erstaunlich klingen und er selbst hat sich nicht nur einmal bei dem Gedanken, dass er freiwillig eines dieser stinkenden Gasthäuser aufsucht, gelacht, aber dieses ist anders. Es leigt ein eher aromatischer Duft in der Luft, fast schon angenehm selbst für elfische Nasen, das Publikum ist bei weitem nicht so roh und ungepflegt wie an anderen Orten und natürlich der Bereich mit den Eisbecken und Schwitzhäusern. Ja, er mag diese Form der Gesellschaft. Hier tragen die Gäste nur ihre Haut, niemand versteckt sich hinter einer Maske und es geht erstaunlich ruhig zu.
Und so hat es ihn auch heute an diesen Ort getrieben. Nach zwei Aufenthalten in den Schwitzhäusern und anschließendem Eisbad spaziert er nun durch den Schnee. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht als er Sandro erblickt. Nicht weil er ihn kennt, aber weil er nicht wie ein Einheimischer aussieht und unter Fremden findet sich immer ein Thema...
Also lenkt Elofeyahamaneygrim seine Schritte auf den dunkelhäutigen Riesen zu. Er selbst ist unbekleidet und so sieht man seine schneeweiße makellose und perfekte Haut in Gänze. Fast verschmilzt er mit der schneereichen Umwelt gerade, denn auch seine Haare sind von einem blassen weißsilbernen Ton. Zusammen mit den kupferroten Augen mit ihren feinen goldenen Einsprenkelungen ist schnell klar, dass dieses Wesen nicht nur ein Elf, sondern auch ein Albino sein muss.

Am Eiszuber vor Sandro bleibt er kurz stehen und legt den Kopf etwas schief. Seine melodische Stimme scheint fast von der Kälte und den Schneeflocken getragen zu sein wenn er spricht Eine solche Hautfarbe habe ich noch nie gesehen... meint er dann etwas frei heraus und mustert Sandro wie er gerade seinen Körper abkühlt.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Lokwai » 25.11.2014 17:33

In einem der warmen Becken, in der Nähe des Eisbades, dessen Oberfläche andauernd dampft, liegt Islogh, nur sein Kopf und seine Schultern ragen aus dem Wasser, sein langes, schwarzes Haar fällt seidig, glatt auf den Beckenrand.
Sein Blick folgte dem Firnelfen, wie er vermutete aufgrund seiner sehr blassen Haut, ein seltener Anblick, seine Neugier musste befriedigt werden, was tut er hier? Oder eher gesagt wie tut er das hier? Genießt er auch das Wechselbad?

Er schmunzelt leicht in sich hinein, als er diesen schwarzen Mann sieht, der die Eiskruste des Eisbades durchschlägt. Wie ein Thorwaler, nur in dunkel.
Als dann der Elf sich ihm nähert und er sowas hört wie "Farbe ... nie gesehen" bestätigt das seine Gedanken, dunkle Hauttypen kannte er von zuhause, dem Gjalskerland, aber so schwarz wie die Nacht, irgendwie sympathisch.
Ich werde ja ja schon immer blöde angeschaut von diesen Leuten hier, aber die müssten mich ja um Längen schlagen.
Das er sie beobachtet kann ihnen kaum entgehen, da es momentan eher ruhig zugeht in dem Badebereich. Vielleicht mögen sie ja ein Bier?
Zuletzt geändert von Lokwai am 25.11.2014 17:35, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 17:34

Der dunkelhäutige Hüne wendet sich dem Elfen zu, als dieser ihn betrachtet und anspricht. Dabei haben seine Bewegungen, trotz seiner Statur und Masse, doch etwas geschmeidiges an sich was einem beinahe entgehen könnte.
Nchdem er den Albinoelfen kurz gemustert hat, wobei er durchaus offen lächelt. Und ich noch nie einen Elfen, der so helle Haut hat. Gibt er zurück, während es ihm offenbar nicht das Geringste ausmacht wie der Elf seinen Körper mustert, richtet sich dann im Zuber auch auf. Nur um sich dann etwas zur Seite zu bewegen, immerhin haben hier noch mehr Leute Platz drinnen wenn er nicht gerade alles für sich beansprucht so wie gerade eben noch. Meine Vorfahren kommen weit aus dem Süden, viel weiter weg als hier, da gibt es Menschen mit solcher Haut.

Als er den Fremden in dem heißen Zuber bemerkt, wie dieser sie betrachtet, nickt der Schwarzhäutige mit den thorwalschen Hautbildern ihm kurz zu zum Gruß.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 17:44

Und ich stamme aus dem Hohen Norden... dieses Wetter ist bei uns das ganze Jahr, außer im Winter, da ist es kälter... meint er lächelnd während er zu dem Thortulu in den Eiszuber steigt. Und scheinbar hat zumindest sein Temperaturgefühl nicht gelitten nach der Zeit fern ab der Grimmfrostöden, denn er taucht noch immer ohne ein Zucken in das Eiswasser ein, kurz den Kopf unter Wasser, dann auch mit schultern und Kopf an der Wasseroberfläche. Als Sandro den Fremden im warmen Zuber grüßt blickt auch der Elf nach ihm. Auch er scheint auf seine Art zu Grüßen in dem er nur kurz lächelt. Dann schaut er den Thortulu an und meint nur knapp Elofeyahamaneygrim... was wohl so eine Art Vorstellungsrunde einläuten soll.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Lokwai » 25.11.2014 17:53

Islogh grüßt den beiden zurück, sein Arm greift zu dem Thin welches mit Bier gefüllt ist und hebt diesen an.
Wenn dir zu warm wird, dann gesellst du dich zu ihnen.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 17:54

Der Schwarzhäutige nickt verstehend, als der Elf erzählt das es weiter im Norden noch kälter ist. Das merkt man schon in Olport, an den Kreideklippen weiter im Norden, zum Meer. Meint er und wirkt so als würde ihm die Kälte hier gerade auch nicht wirklich unbehaglich sein, er scheint ebenfalls daran gewöhnt zu sein, so gelassen wie er sich gerade gibt.
Bei der "Vorstellungsrunde" des Elfen stutzt er kurz, muss dann ein wenig grinsen. Elofey....aham.... Beginnt er und Elo merkt dass der Thortulu wohl kein isidira spricht aber zumindest seine Stimme gesanglich ein wenig geschult ist so dass es nicht zu gehakstückelt klingt. Dann gibt er aber auch und schüttelt grinsend den Kopf. Darf ich dich Elofey nennen, bis ich das hinbekomme? Ich bin Sandro, Sandro Thjurboldson. Fragt er offen, was ihm dann auch schon besser über die Lippen kommt als alles zusammen. Dann stellt auch er sich vor. Doch einer der hiesigen Familiennamen.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 18:15

Bis ihr es gelernt habt dürft ihr mich auch Elofey nennen... Einsamer Elf... wie passend... ... Sandro? wobei letzteres halb gefragt ist. Dabei fällt auf, dass er mit einer Mischung aus Skepsis, aber auch Bewunderung für das Handwerk die Hautbilder betrachtet

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 18:28

Danke sehr, das fällt mir leichter. Gibt er offen zu, nickt dann als Elofey seinen Namen wiederholt. Genau, das reicht auch. Versichert er auf die halbe Frage. Als er bemerkt wie Elofey beginnt seine Hautbilder zu betrachten, in einer Mischung aus Skepsis aber auch Bewunderung, rutscht Sandro etwas höher, so dass Elofey einen besseren Blick auf die Meisterwerke werfen kann welche die schwarze Haut zieren.

Dabei sind Sandros Tätowierungen wirklich wahre Meisterstücke, von Meistern ihres Handwerks in die schwarze Haut gestochen und dabei sicher, klar, mit kräftigen Konturen. Als sich dabei Sandros Muskeln wieder etwas mehr bewegen kann Elofey der Bewegung der Tätowierungen folgen, fast hat es den Eindruck das der lebensecht wirkende weiße Pottwal sich etwas bewegt, ebenso wie andere Figuren und auch die Runenbänder und Schmuckrunen.
Dabei sind die Runen nicht nur einfach meisterhaft tätowiert, sondern so gelegt dass es sandros natürliche Proportionen mit einfängt, angepasst darauf, weswegen sie nur umso natürlicher, aus einem Guss wirken da die Tätowierungen zu ihm gehören, ein teil seines Körpers sind und nicht einfach nur schöne Bilder. Die klaren, reinen, strahlenden Farben bieten interessante Kontraste und sind gleichmäßig verteilt. Vor allem am Weiß des Pottwals etwa kann man die wahre Meisterschaft erkennen, denn auf solch einer schwarzen Haut so eine gleichmäßige und natürliche Figur in Weiß zu gestalten, zu erschaffen, so etwas dürfte nur den wahrlich Großen des Handwerks möglich sein. Und auch die Kontraste, zum Schwarz seiner Haut, so etwas zu vollbringen in all dieser Klarheit und Lebendigkeit dürfte ungemein schwerer sein als bei der üblicherweise wesentlich helleren Haut der Thorwaler. Und auch wenn Elofey selber dem skeptish gegenüber stehen sollte, es lässt sich nicht leugnen dass es ahre Kunstwerke sind, vor allem im Zusammenspiel mit Sandros lebendigem Körper welchem allem auf seine Art noch etwas mehr Leben einhaucht. Sicherlich hat Elofey auch schon wesentlich, nun ja, schlichtere Tätowierungen gesehen, welche nicht einmal annähernd an das hier heran reichen würden.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 25.11.2014 18:43

Eine Tür des Badehauses öffnet sich und Janda kommt in einen Mantel gehüllt nach draußen. Sie schiebt den Weg nochmal frei und geht dann zu den badenden Gästen.
"Wünscht Ihr noch etwas zu trinken zu eurem Bad?" fragt sie dabei höflich.
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 18:49

Warum tust du deiner Haut das an? War sie nicht schön genug wie sie dir am Anfang gegeben wurde? Bei meinem Volk betrachtet man solche Hautbilder als Frevel am eigenen Leib... wobei sie in deinem Fall wirklich schön sind irgendwie. Nicht nur der Kontrast von weißer und schwarzer Haut wird so deutlich, sondern auch die Beschaffenheit der Haut: Elofey Haut ist nahezu perfekt und eben, keine Narbe, keine Falte, nicht mal ein einzelnes störendes Pigment...

Als dann gerade Janda kommt lächelt er freundlich. Wohlwissend, dass er hier auch etwas anderes als diesen fiesen Alkohol bekommt. Wenn ihr noch etwas von den guten Kräutertees habt oder sogar eine neue Mischung... ich würde sie nehmen... dann wandert sein Blick zu Sandro Hoffentlich ist er nicht wie die meisten hier dem Alkohol verfallen...

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Lokwai » 25.11.2014 18:52

"Bringt mir und denen dort einen Thin mit Bier." beantwortet Islogh die Frage.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 19:04

Antun? Fragt Sandro, muss dabei doch kurz in sich gehen während Elofey erklärt, ehe er dann auch versteht und dann leicht mit den schultern zuckt, was erneut die lebendigen Tätowierungen hervorhebt welche sich dabei ebenso regen.
Aber dann kommt Janda, so dass er sich auch erst einmal dieser zuwendet. Für mich auch. Nach der Schwitzhütte erst mal kein Alkohol, dafür später ein schönes Feuer zum Aufwärmen. Falls er hört was der im heißen Becken bestellt, hebt er kurz die Hand zum Dank. Danke sehr. Leiste uns doch gesellschaftlich.

Dann wendet er sich wieder an Elofey. Die Bilder sind doch kein frevel! das sind Meisterwerke! Meint er dann zu seinen Hautbildern, braust aber zumindest nicht so auf wie andere Thorwaler das eventuell wären, wobei auch ihm der Kontrast zwischen Elofeys Haut und seiner auffällt, lächelt dann sogar wieder etwas. Freut mich das sie dir gefallen. Sie zeigen wer ich bin, wohin ich gehöre. Es sind wahre Meisterwerke, sind ein Teil von mir und ich bin stolz darauf. Ich lasse nur die besten Hautstecher an meine Haut, um manchmal eines zu ergänzen oder mir ein Neues stechen zu lassen. Eine gute Freundin in Olport ist eine wahre Meisterin an der Nadel, und das ist noch untertrieben.
Erzählt er offen, dabei fahren seine Augen durchaus auch ein wenig über die Beschaffenheit von Elofeys Haut. Ich glaub, bei deiner Haut wäre es auch etwas schade drum Elofey, die ist wirklich sehr schön.
Narben gibt es auch bei Sandro kaum, wenn überhaupt, die Tätowierungen sind hervorragend abgeheilt. natürlich gibt es hier und dort mal eine feine Narbe die kaum zu bemerken ist, aber die stammt eher von Waffen und Kämpfen, gehören aber ebenso zu ihm und entstellen ihn nicht.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 19:22

Eine Art Lebensgeschichte?fragt der Firnelf neugierig nach und betrachtet nun intensiver die Hautbilder Kunstwerke sind es gewiss, aber warum auf der Haut und nicht auf Leinwand, Holz oder in Stein geschlagen? dann schaut er sich etwas um und meint Meine Sippe hat ihre Geschichte und die Geschichten jedes Einzelnen der Sippe in Lieder gefasst... versucht er zu erklären ... wenn wir das Eisbad verlassen hole ich dort gleich mein iama und erzähle euch diese Geschichte!

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 19:34

Sagen wir, wichtige Etappen meines Lebens. Erwidert er, deutet dann mit seiner Hand auf einige verzierte Runenbänder, Schmuckrunen welche um seine Herzgegend liegen. Das hier, das zeigt wer ich bin. Zu welcher Familie ich gehöre, welchen Namen ich mir verdient habe, zu welcher Ottajasko Ich gehöre, zu welcher Sippe und Schiffsgemeinschaft. Erklärt er, deutet dann auf eine weitere Verzweigung davon. Zu welchem Schiff ich gehöre Erklärt er, deutet dann auf eine andere der meisterwerke.
Eine gelbe Sonnenscheibe mit gewundenen Strahlen, dazu die weiße Mondsichel, umschlungen von hellblauen Ornamentbändern für Wind und Wellen. Die hier tragen zu dürfen ist eine Ehre, da ich schon viel zur See gefahren bin, meiner Gemeinschaft Dienste erwiesen habe ich sie bekommen, auf das ich noch oft zur See fahre und auch jedes mal wieder heil zurück kehre......Leimwände kann ich verlieren, ebenso Stein oder Holz, oder sie bleiben daheim. Meine Tätowierungen sind ein teil von mir, wohin ich auch gehe begleiten sie mich. Und egal wohin ich reise, egal was mir passiert ich Tage so immer einen teil meiner Heimat bei mir.

Das Angebot, dass Elofey ihm seine Geschichte, die Lieder seiner Geschichte erzählen will lächelt er. Das wäre mir eine große Ehre. Ich spreche deine Sprache zwar nicht, aber wenn du Geduld mit mir hast werde ich versuchen alles zu verstehen. Eure Lieder sollen ja auch, ohne das man sie versteht, mehr erzählen können als manch einer mit vielen Worten kann.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 25.11.2014 19:48

Janda nickt. "Tatsächlich hat Frenja eine neue Mischung zusammen gestellt. Die werde ich euch gerne aufgießen. Der Herr dorthin hat zwei Hörner mit Bier für euch bestellt, wollt ihr dieses auch?"
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 19:54

Interessiert verfolgt der Firnelf die Erklärungen und nickt hin und wieder Deine Sippe lebt also auf einem Schiff? Wieso bist du dann nicht bei ihr? fragt er auch zwischendurch nach.
Als Sandro das Angebot annimmt sich das Lied der Sippe anzuhören sieht man ehrliche Freude in Elofeys Augen. Er blickt zu seinen Sachen die etwas abseits liegen Wollen wir ins warme Bad wechseln? Dort lässt es sich etwas besser entspannen und die Musik genießen. Außerdem muss ich erst noch mein Instrument holen...

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 20:02

Ja, ein Teil meiner Sippe fährt zur See, der andere bleibt an Land. Im Sommer fshren wir auf dem Meer, im Winter sind wir meist mit denen vereint welche wir zurückgelassen haben. versucht er zu erklären, zuckt dann leicht mit den Schultern. Hier in Thorwal besuche ich gerade befreundete Sippen, gute Freunde die ich hier habe, dort lebe ich momentan auch. Beantwortet er die Fragen, so gut er eben kann und nickt dann, ehrlich erfreut über das Angebot. Klingt gut, lass uns das machen. Stimmt er gerne zu.


Natürlich wendet er sich auch Janda zu. Au ja, also ich sag da nicht nein zu! Nimmt er das Angebot des Biers gut gelaunt an.

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Xexixo
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 25.11.2014 20:31

Bei dem Angebot eines Bieres stellen sich dem Firnelf die Nackenhaare auf. Energisch schüttelt er den Kopf Nein, gewiss nicht. Ich bleibe bei Kräutern und heißem Wasser... wobei er sich erhebt und den Eiszuber verlässt. Nass stellt er sich in den Schnee und reibt sich mit selbigen 'trocken' bevor er an seine Tasche geht und eine kleine, fast unscheinbare Flöte hervor holt und damit, zusammen mit Sandro falls er nichts anderes mehr macht, gen der warmen Becken geht.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Farmelon » 25.11.2014 20:37

Sandro hat nichts anderes vor, oder zu tun. Also steigt er ebenfalls aus dem Wasser und greift dann nach dem Schnee um sich ebenfalls damit ein wenig trocken zu reiben, wartet dann bis der Firnelf hat was er holen wollte und begibt sich mit dem zu den warmen necken. Dabei macht er sich auch nicht die Mühe das Handtuch wieder umzulegen, immerhin hat er nichts zu verbergen.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 25.11.2014 22:43

Kurz nachdem die Herren das Bad gewechselt haben, kommt Janda mit einem Tablett nach draußen.
Darauf stehen zwei dampfende Becher und zwei Hörner in scheinbar eigens dafür erdachten Halterungen.
"Bitte sehr, zwei Tees und zwei Bier. Ich habe euch warme, trockene Handtücher in die Kabinen dort hinten gelegt. sie zeigt auf eine der Türen die ins Badehaus führen, hinter der sich in diesem Fall der Eingang zu den Umkleideräumen findet.
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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Ben_mit_B » 26.11.2014 09:01

"Thorwaler Dunkel hört sich vernünftig an.", grinst der Mann und legt einen Heller auf die Theke während er einige Anweisungen gibt: "Das ist für euren Burschen. Er soll mein treues Ross, dass ich vor eurem schönen Gasthaus angebunden habe in einen Stall bringen, es trocknen, striegeln und mit der Decke warm halten, die auf den Satteltaschen eingerollt befestigt ist. Mein Gepäck soll er in den Schankraum bringen."
Er runzelt gekünstelt die Sirn und lamentiert: "Wenn das Hammelgericht eurer Frau so gut ist, wie es riecht, könnt ihr euch über ein belegtes Zimmer freuen, solange ich in Thorwal verweile.
Den Namen langsam gesprochen ergänzt er: "Hainwig Travian Weißner von Schillerstedt - für eure Zimmerliste."
Ohne auf eine Reaktion zu warten nimmt Hainwig den Schnaps, prostet dem Wirt damit zu, und verlässt dann die Theke um sich an einem Platz nieder zu lassen, von dem aus er möglichst den Schankraum überblicken kann. Er riecht an dem kleinen Glas, zuckt mit den Schultern, und leert es in einem Zug.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Xexixo » 26.11.2014 09:42

Dankend nimmt der Elf zumindest den Tee an und lässt sich ins Wasser sinken. Aus der Nähe erkennt man dass er eine kleine Flöte in der Hand hat welche zu Sandros Erstaunen wie aus Eis gefertig scheint. Wortlos stimmt er dann eine zunächst leise und ruhige Melodie an und bringt sich so selbst zur Ruhe. Irgendwann scheintt dann die Geschichte ihre Handlung aufzunehmen. Wenn auch wortlos kann Sandro trotzdem ahnen wovon das Lied berichtet. Dem Sippenleben im hohen Norden, der Schönheit des Eises aber auch der Gefahr die im ewigen Grim lauert. Und selbst diese Gefahr wirkt harmlos wenn das Lied vom Überlebenslampf und dem Ende der Sippe berichtet. Danach verblasst der Gedanke an die Gemeinschaft und die Melodie berichtet über den Weg eines einsamen Wanderers, bis nach Thorwal... *
Langsam lässt Elofey das Lied ausklingen und schaut zu Sandro.

* Alles nachzulesen bei meinem Charakterhintergrund; für dieses Lied wird er auch den einen oder anderen AsP in sein Meisterhandwerk musizieren gesteckt haben...

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von Lokwai » 26.11.2014 11:09

Ohne eine großartige Regung im Gesicht, begrüßt Islogh beide Männer "Willkommen die Herren im Warmen!". Seine Stimme wirkt irgendwie unangenehm, ein leicht krächzender Unterton ist hörbar. Wenn ihr es nicht anders wüßtet dann würdet ihr sogar sagen, dass es was bedrohliches hat.

Nachdem er den Thin zum Gruße erhoben hat, welches ihm Janda freundlich überreichte, nimmt er einen Schluck und stellt das Gefäß auf den Beckenrand.
Seine blauschwarzen Augen verfolgen euch, sein Körper ruht dabei als ob ihn nichts aus der Ruhe bringen könnte.

Sein Oberkörper ragt aus dem Wasser und seine Arme liegen lässig auf dem Beckenrand, auch er ist, wie der schwarze Mann, tättowiert.
Auf der linken Schulter befinden sich hinter den klassischen, nordischen Schnörkeleien ein Mädchen deren Hände im Gesicht liegen, nicht sofort zu erkennen, aber bei längeren betrachten dann doch recht deutlich. Sein rechter Arm ist ebenso mit nordischen Schnörkeleien verziert, dazwischen befinden sich dann mehrere kleine stilisierte Bilder, eins könnte ein Mammut sein, dann ein Drachenboot und eine Seeschlange die sich um den Oberarm windet.
Die Schörkeleien der Schultern verbinden sich über die Brust hinweg bis hin zum Bauchnarbel dann miteinander.
Erwähnenswert sind aber die breiten und langen, schwarzen Querbalken auf seiner Schulter, die zum Jochbein hin, fast bis auf den Oberarm reichen und kurz vor der Wirbelsäule enden, darunter sind jeweils kürzere Balken die bis zum Schulterblattende reichen, plakativ anstatt kunstvoll, doch der Kontrast wirkt umso stärker. Im Gegensatz zu den Tättowierungen des Südländers, sind seine ausnahmslos in tiefschwarzer Farbe gestochen.
Einige Narben befinden sich auf seinem Oberkörper, wenige davon sind Schmucknarben, ein Fachmann würde erkennen, das es sich um Wundnarben handelt.

Als der Elf seine Flöte hervorholt und ein Lied spielt, das viel Sehnsucht und Emotionen in sich birgt, verschließ er sogar einen längeren Moment die Augen.
Als der Elf nach einer gefühlten Ewigkeit sein Lied beendet, schauen ihn für einen kurzen Moment zwei entrückte blauschwarze Augen an, die voller Trauer sind, doch dieser Blick ist dann wieder schnell verschwunden "Beeindruckend, Elf! ... ich heiße Islogh bre Ferägas." und schaut dann zu der Schwarzhaut.

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Re: Gasthaus "Zum heißen Delphin"

Beitrag von lady_adala » 26.11.2014 12:12

"Frenja machst noch ein Hammelgericht fertig bitte. Haben noch Gästezuwachs mit Hunger bekommen!" ruft Halvdan in Richtung Küche gewand. Danach pfeift er einen kurzen Pfiff und ein Junge, vielleicht um die 13 Winter alt kommt herein. "Kümmer dich um das Pferd das draußen ist Thorge. Striegeln, trocknen und mit der am Sattel befestigten Decke dann schön einpacken. Los hurtig."der Junge nickt und flitzt pfeilschnell wieder nach draußen.
Als auch dies erledigt ist, kommt Janda wieder aus Richtung Badehaus "Janda bringst du das Dunkle hier dem Herren Ritter dort vorn bitte." er reicht ihr dabei den Krug mit Bier auf ihr Tablett. Sie nickt, legt noch den Mantel ab und bringt das Bier dann zu Hainwig.

Der Wirt greift in der Zeit nach einem großen Buch und notiert den Namen in der Zimmerliste. Er legt einen Schlüssel an einem Wollfaden bereit und kümmert sich dann darum etwas Holz nachzulegen.
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