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[Olport] Der Gasthof

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Chephren
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[Olport] Der Gasthof

Beitrag von Chephren » 25.09.2017 22:48

Jetzt sind die Fragezeichen eindeutig. Schneedachse? Hunde für das Landesinnere? Entschuldigt die Tochter der Unwissenheit, aber ihr esst diese Dachse doch nicht etwa? Oder richtet ihr sie als Renntiere ab?

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garulfgrimson
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Beitrag von garulfgrimson » 26.09.2017 22:42

Tisch des Waldmenschen

Garulf stützt sich etwas auf den Tisch, grinst Raluf an. Dann blickt er zu Sandro hinüber."Sozusagen, der Gute Geist euer Familie, könnte man sagen." meinte er zu Sandro.

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 27.09.2017 17:19

Am Tisch

"Nur wenn der Winter wirklich kalt wird." lacht Björn als Antwort, "Sonst ziehen sie Schlitten, wie die Hunde. Oder sie tragen Lasten, dafür sind sie auch sehr gut. Müssen natürlich ausgebildet und an die neuen Besitzer gewöhnt werden. Nicht jeder kann mit denen um."
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Beitrag von Chephren » 27.09.2017 22:43

Am Tisch
Dann hoffe ich, dass der Winter nicht wirklich kalt wird, während ich hier bin. Ich glaube diese Tochter der Tradition würde sich daran nicht erfreuen. Auch wenn ich sagen muss, dass mich eine Schlittenfahrt mit Hunden durchaus reizen würde. Oder mit diesen Dachsen. Schnee gibt es bei uns nur in den Höhen der Berge.

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 27.09.2017 22:59

Am Tisch

Björn grinst breit: "Ich glaube Du stellst Dir die Schlittenfahrt falsch vor, Shany, das ist anstrengende Laufarbeit. Hunde- und Schneedachsschlitten sind keine Kutschen..." er beginnt seine Beschreibung mit Gesten zu unterstützen: "... das sind nur so Lastgestelle mit Kufen. Vorne ziehen die Tiere und man selbst läuft hinterher. Klar kann man sich auch mal auf die Kufen stellen, aber man kann sich nicht die ganze Zeit nur ziehen lassen. Und man muß die Kommandos gut beherrschen, die Tiere im Griff haben.
Also ich würde jetzt nicht einfach mit einem Schlitten eben mal so über Land fahren."
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Beitrag von Chephren » 28.09.2017 00:00

Am Tisch
Sie muss selbst lächeln. Das klingt jetzt wirklich nicht so, wie ich mir eine solche Fahrt vorgestellt habe. Und damit zieht man hier Lasten? Was macht man denn dann im Sommer, wenn kein Schnee liegt?

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 28.09.2017 00:23

Am Tisch

"Naja, alles, was in anderen Ländern auch so üblich ist."
antwortet Björn, "Ochsenkarren, Pferde mit und ohne Kutsche, ... alles mögliche halt." Er hält einen Moment inne. Dann fährt er fort: "Aber wenn man im Winter eingeschneit ist, dann helfen die Dachse und Hunde einem wirklich weiter."
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Beitrag von Chephren » 28.09.2017 20:45

Am Tisch
Aber dann braucht man die Hunde nicht... Wäre da nicht vielleicht eine Investition in fliegende Teppiche sinnvoll? Ich meine sie sind selten und teuer, aber gerade wenn so viel Schnee liegt oder in unwegsamen Gegenden... Ihr habt doch eine Akademie der Lüfte hier.
Dann schaut sie kurz zu dem Skalden. Meint ihr wir können mit einer Geschichte rechnen?

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 28.09.2017 21:26

Am Tisch

"Von fliegende Teppichen habe ich noch nie gehört." Firngrin hat von seinem Essen aufgeschaut. "Ist darin ein Geist der Luft gebunden? Und wäre zum Lastentransport eine fliegende Truhe nicht viel besser?"

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Beitrag von Chephren » 28.09.2017 22:35

Am Tisch
Sie zuckt mit den Schultern. Da müsste der Djinnensohn mit meinem Bruder sprechen, wenn er genaueres wissen will. Aber wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat das irgendetwas mit den Mustern dazu, die einem mächtigen Luftgeist eine Heimat bilden. Ob das SInn macht? Weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall ist es wohl schwierig sie herzustellen und von fliegenden Truhen habe ich noch nie gehört.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 29.09.2017 00:20

Am Tisch

Björn lacht auf, als Shanny so unbedarft die fliegenden Teppiche als Ersatz für die Hundeschlitten vorschlägt - und guckt dann verdutzt, als Firngrin erklärt, er habe noch nie von ihnen gehört.
Bevor er aber etwas dazu sagt, wendet er sich an: "Vaelca, das duftet so lecker hier, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. machst Du mir bitte eine kleine Portion? Aber wirklich nur 'ne Kleine, so für den Geschmack. Ich hab schon gegessen."
Dann wendet er sich wieder dem Gespräch zu und erklärt erst Firngrin: "Fliegende Teppiche sind mächtiges Zauberwerk aus den fernen, südlichen Landen. Es gibt sie in vielen Legenden und Erzählungen aus alter Zeit, aber sie werden auch heute noch gemacht. Wie Shanny schon sagt, sollen sie von mächtigen Luftgeistern, so genannten Dschinnen bewohnt sein, welche dem Teppich die Fähigkeit verleihen, sich in die Lüfte zu erheben. Von der Qualität des Teppichs soll abhängen, wie mächtig der Luftgeist sein kann, der in ihn hineinfährt. Gute Artefakte macht man ja auch nicht aus Kieselsteinen und gute Tränke nicht aus Spülwasser. Jedenfalls hängt dann von der Qualität des Teppichs und der Kraft des Windgeistes ab, was der Teppich wirklich kann - also, außer fliegen.
Wie schnell er ist, wie viel er tragen kann, wie gut er gehorcht und so."

Dann dreht er sich zu Shanny um: "Und Du meinst, das könnte die Hunde hier ersetzen? Im Winter? Wenn es gerade in den Höhen so richtig kalten Wind und Sturm gibt? Auf gar keinen Fall!
Hunde und Dachse halten sich gegenseitig warm, auch den Schlittenfahrer, wenn man sich mit ihnen zusammen kuschelt. Sie halten Wache in der Nacht. Sie finden die alten Pfade auch bei schlechtem Wetter. Und sie können mehr Lasten ziehen, als so ein Dschinn trägt - zumindest soweit ich das weiß.
Ich habe jedenfalls gehört, daß diese Teppiche selten mehr als ein oder zwei Personen tragen. Aber so ein Schlitten, der trägt schon was. Und man kann es wetterfest verpacken und verschnüren.
Wenn man kein Windrufer ist, hat man in luftigen Höhen einfach nichts verloren - schon gar nicht im Winter."
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Nicolo Bosvani
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Beitrag von Nicolo Bosvani » 29.09.2017 08:08

Am Tisch

Firngrin hört sich die Ausführungen aufmerksam an. "Interessant. Und diese Teppiche werden im Süden statt Pferden benutzt? Das muss ja ein wundersames Land sein!"

BlackKnight
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Beitrag von BlackKnight » 29.09.2017 19:58

Vaelca schaut verdutzt zu Björn. Dann stemmt sie die Fäuste in die Hüfte und erwidert:"Björn, du ist einfach unverbesserlich. Kommst hierher und hast schon gegessen. Tsss." Kurz darauf bringt sie Björn eine Schüssel mit ein "wenig" Essen darin und stellt es gesielt lautstark vor ihm ab.

Plötzlich ruft Ylvi entgeistert. "Oh nein, ich habe die Hunde vergessen." Vaelca und Selma schauen sich gleichzeitig fragend an und dann zu Ylvi. "Die sind noch draußen im Sturm", fährt Ylvi fort. Selma lacht daraufhin los. "Lass mal, das halten die aus." "Ja, das weiß ich auch, aber sie tun mir trotzdem leid." "Man Ylvi, sag das bloß nicht Walkyr, sonst nimmt er so ein Weichherz nächstes mal nicht mit auf Fahrt." Vaelca klopft ihrer Schwester unsaft auf die Schulter. Dann kehren beide zum Feuer zurück.

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Beitrag von Chephren » 29.09.2017 20:46

Am Tisch
Shanya schüttelt den Kopf. Eher als Ergänzung zu den Pferden. Sie sind schlicht zu selten und zu teuer um sie komplett zu ersetzen. Aber gerade hier? In den zerklüfteten Bergen und den zugeschneiten Tälern? Ich glaube, dass man damit viel Zeit sparen könnte, wenn man einfach über den Berg fliegt, als wenn man ihn überqueren muss. Dann wiederum nickt sie. Aber während eines Sturmes würde ich das auch nicht machen wollen. Vielleicht wirklich als Ergänzung, wenn man etwas schnell transportieren muss.

Sie mag vielleicht etwas naiv sein, aber zumindest wirkt es nicht so, als sei sie auf den Kopf gefallen.

Cloverleave
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Beitrag von Cloverleave » 01.10.2017 13:04

Am Tisch

Raluf beobachtet Shanya und schüttelt zwischendurch fassungslos den Kopf. "Fliegende Teppiche? Ich glaube du hast zu viel von diesem Rauschzeug genommen, dass ihr da habt, Mädchen!" Offenbar kann er das selbst nach Björns Erklärung noch nicht so recht glauben.
Ohm lächelt. "Doch, doch, die gibt es tatsächlich. Und dort wo Shanya wohl herkommt sind sie Stoff vieler Legenden und Erzählungen. Die Märchenerzähler aus diesen Landen können ohne Zweifel mit unseren Skalden mithalten."
Arva schnaubt. "Bestimmt nicht. Aber er hat recht." Sie nickt zu Björn. "Wer mal ein paar Stunden im Krähennest verbracht hat, will bestimmt nicht mit irgendso nem Zauberding rumfliegen."

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.10.2017 16:17

Am Tisch

"Ein fliegendes Krähennest, das würde auch praktisch klingen", schlägt Firngrin vor.

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Beitrag von Chephren » 01.10.2017 20:44

Am Tisch
Sie wirkt fast ein wenig empört, dass man ihr nicht glaubt. Wieso sollte diese Tochter der Rechtschaffenheit euch anlügen? Natürlich haben wir solche Zauberteppiche. Und ob ihr es glaubt oder nicht, auch unsere Haimamudin sind Väter der Geschichten. Ja ich habe sogar diese Reise auf mich genommen, weil ich dachte, dass ich hier im Norden neue Geschichten erfahren kann, die unseren Schatz bereichern.

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Beitrag von Farmelon » 02.10.2017 21:42

Am Tisch

Sandro hört interessiert überall zu, lässt die anderen reden oder erklären , bei Dingen die ihn selber betrafen wie etwa den geistreichen Spruch mit dem guten Geist des Langhauses natürlich dementsprechend reagiert, und widmet sich erst einmal genussvoll einem Teil des köstlichen Essen, welches ihm gereicht wurde, wobei man ihm auch anmerkt dass es ihm ziemlich gut schmeckt. "Gibt es." Meint er aber schließlich bezüglich fliegender Teppiche, pflichtet der Zaubertänzerin bei. "ich achte aber die wären ziemlich selten. Teuer auf jeden Fall, ein paar tausend mhanadische Mharwedi kosten die falls ich mich nicht irre. Ich persönlich würde damit ja anderes machen, etwa noch ein paar passende Kurzschwerter zu meinen Sklavenhaltertoden....." Beiläufig streicht er mit der freien Hand fast zärtlich über die Waffenscheiden der großen Säbel, ehe er einen Schluck trinkt. "Oder als Anzahlung für ein eigenes Drachenboot, vielleicht auch dafür gespart. Oder auch fürs Alter zurückgelegt. Wenn mich vorher keiner erschlägt hab ich auch was davon wenn ich erst alt und grau geworden bin."

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Beitrag von Chephren » 03.10.2017 20:58

Am Tisch

Ja sie sind teuer, aber auch nicht unerschwinglich. Und wenn man bedenkt, was man dafür bekommt? Wie sonst kann man sich wie ein Vogel fühlen, wenn man kein Djinn oder ein Meister der Luftbeherrschung ist? Ich dachte nur, dass man sie hier im Norden auch kennen würde, immehrin hat mein Bruder hochachtungsvoll über die Luftelementaristen hier gepsrochen und das ist etwas Seltenes.

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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 03.10.2017 22:42

Am Tisch

"Danke Vaelca." sagt Björn und schaut auf die "kleine Portion", die sich da auf seinem Teller auftürmt. Er beginnt davon zu Essen, langsam und mit Genuß. Offensichtlich ist er tatsächlich nicht hungrig sondern möchte nur ein bischen den Geschmack genießen. Bei dem Gedanken an ein fliegendes Krähennes lacht er laut auf: "Das wär was!" stimmt er zu und folgt dann weiter dem Gespräch, wobei er offensichtlich auch eigenen Gedanken nachgeht.Hin und wieder kommen leise gemurmelte Worte über seine Lippen, die offensichtlich weniger mit dem Gespräch zu tun haben "... noch aufräumen, ... im Keller, ... Fäßchen holen, ..."
Doch hört er wohl auch zu, denn als Sandro vom Alter spricht, sagt er:
"Fürs Alter vorsorgen? Was ist mit Deiner Otta? Willst Du nach der Reise mit dem Foggwulf nicht zu ihnen zurück? Wenn Du das Alter erreichst, von dem Du da sprichst, wirst Du ein geehrter Alter sein - bekannt aus Liedern und Legenden. Was scherst Du Dich ums Alter? Sorge nur dafür, daß Du es erreichst. Ich müßte mir da viel mehr Sorgen machen, mit meinem kleinen Laden. Trotzdem, ich bin in der Runajasko angesehen und fürchte mich nicht. Solltest Du auch nicht. Wir sind Thorwaler, das wohl!"
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Beitrag von Farmelon » 04.10.2017 13:06

Am Tisch

Sandro lacht auf als sie ihre Zauberteppiche so erfolgreich anpreist. "Das wohl! Sie haben sicher ihre Vorzüge." Kann er ihr nicht widersprechen, und Björns resktion auf seine Worte lassen ihn dann noch etwas länger grinsen. "Klar gehts danach zu meiner Otta zurück, immerhin hab ich denen versprochen das ich uns Hammerfäusten Ehre machen werde bei der großen Fahrt. Und klar hab ich bei uns immer einen Platz am Feuer, selbst wenn ich hundertzwanzig oder älter werde. Aber das heißt doch nicht das ich nicht bis dahin noch einiges mehr an Schätzen anschleppen will. Das kommt alles ebenso gut den Hammerfäusten an sich zu Gute. Immerhin geht es uns dann allen besser. Alt, grau, geehrt und die Taschen voll Gold. Das ist doch fast so gut wie von der eigenen Familie, Otta und Ottajasko geliebt zu werden." Fast so gut, es gibt eben Wichtigeres als Schätze. Und wie sich das für einen Thorwaler gehört ist das eben auch in Sandros Fall die Familie und Gemeinschaft an sich.

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Beitrag von BlackKnight » 04.10.2017 15:36

"Ha", ertönt es nun von Selma. "Wenn du wirklich reich bist, sollte ich dich entführen und mit meinen Töchtern zusammenstecken. Dann brauchen wir nicht mehr zu arbeiten und werden fett." Nun schauen gleich beide Töchter ihre Mutter an und wenn Blicke töten könnten... Selma lacht daraufhin nur laut los. Anschließend trompetet sie einfach mal laut ihre Gedanken in die Runde. "Bei Swafnir, hier sitzen die künhnsten Recken, die kaum aus dem Kindesalter herausgewachsen sind und sie sehnen sich schon nach dem Tode im Bett. Ihr solltet euch mal hören." Wieder lacht sie laut. "Ein anständiger Thorwaler stirbt mit der Waffe in der Hand jawohl und nun Schluss mit dem Trübsal. Jetzt wird gefeiert, als ob es keinen Morgen gäbe. He Vaelca, unsere Gäste sitzen auf dem trockenen, sie machen sich Gedanken über ihr Alter. Los, bring die nächste Runde Met und Ylvi, es wird Zeit für ein paar lustige Lieder."

Kurze Zeit später ist Vaelca mit der nächsten Runde Met am Tisch und Ylvi hat inzwischen ihre Laute geholt.
Mit ihrer schönen Singstimme stimmt sie das erste Lied an.

"Wir lagen vor Hyleilos, und hatten den Brand an Bord,
in den Fässern da faulte das Wasser und der Erste ging gestern über Bord.

Heho, Kameraden, wo ist denn der Met an Bord,
heho Kameraden, ich brauch Met, sonst bin ich fort.

Am Horizonte erschien ein Segel und Horasier war'n an Bord,
es dauerte nur fünf Minuten, dann war'n wir mit ihrer Ladung fort.

Heho, Kameraden, wo ist denn der Met an Bord,
heho Kameraden, ich brauch Met, sonst bin ich fort.

Wir lagen vor Hyleilos und hatten Schätze an Bord,
doch der Met war alle, da fuhren wir wieder fort.

Heho, Kameraden, wo ist denn der Met an bord,
heho Kameraden, wir fahren heim und sind jetzt fort."

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Beitrag von Farmelon » 04.10.2017 20:52

Selmas Einwurf lässt ihn erneut auflachen, immerhin gab es wirklich schon Entführungsversuche die bisher alle misslungen sind. Etwa das eine mal wo seine Verehrerin nach einer spontanen Raufeneinlage im kalten Hafenbecken landete, um wieder einen kühlen Kopf zu bekommen da sie das offensichtliche Nein Sandros nicht gelten lassen wollte und zudringlicher zu direkteren Maßnahmen griff um um ihn auf thorwalsche Art mit ihren Fäusten doch noch umzustimmen.
Oder das andere mal, wo Sandro selber mit einem Hundeschlitten unterwegs war und jemand ihm eine Falle gestellt hatte, was zur Folge hatte das der werte Herr später selber in dem Netz hing mit dem er ihn fangen wollte, ein kleines Stück so hinter dem Hundeschlitten herlaufen durfte. "Das könnte ich Olport niemals antun! Nicht das es etwas gebe das dich und deine Töchter entstellen würde, aber ganz Olport euer gutes Essen und eure Gastfreundschaft rauben? Die jagen mich doch glatt mit Fackeln und Messern aus der Stadt, egal was ich sonst getan habe!" Tönt er gut gelaunt zurück bedankt sich bei Vaelca für den Metnachschub und bei Ylvis neuem Lied summt er sogar gut gelaunt mit, nicht einmal so schlecht, wenn auch eben ohne eine gesanglich so wohlklingende Stimme wie Ylvie, oder deren Skaldenausbildung. Aber für das alte Hjaldingsch, dessen Sprechgesänge und einfache Lieder reicht es.
Für OlporterAnzeigen
Ich merke hiermit an das man abseits von Gerchten oder Wünschen Sandro keine Liebschaften jedwedens Geschlecht zuordnen oder nachsagen kann. Weder hat er mal selber jemanden wirklich den Hof gemacht, noch hat er mal selber jemanden entführen wollen, noch Anzeichen für andere tiefere oder intimere Beziehungen abseits von Familie, üblichen thorwalschen Plänkeleien, metaphorischen Angelegenheiten oder eben so etwas wie gerade.
Sandro ist Single und bisher hat es auch keiner geschafft ihn in den Birkenhain zu entführen, so wie es alter Brauch ist das die so anverlobten sich erst einmal beschnuppern und der /die Entführer erst einmal beweisen muss das er für den/die Entführten sorgeenkann, man sich so innerhalb der üblichen Zeit eventuell näher kommt. oder eben auch nicht..

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Beitrag von Chephren » 05.10.2017 01:33

Am Tisch
Shanya scheint zwar der Text nicht wirklich nahe zu gehen, aber sie trommelt den Takt spielend auf dem Tisch mit. Ihr pflegt hier im Norden den Brauch eure Braut zu entführen, fragt sie ehrlich erstaunt nach. Ich dachte immer, dass dies ein Brauch der Wüstensöhne ist. Und von einem Stamm auf einer der Waldinseln habe ich gehört, der das auch machen soll...

Am Eingang
Etwa mit dem Beginn des Liedes öffnet sich die Tür erneut, allerdings ist der Anblick der sich demjenigen bietet der zur Tür schaut nichts besonderes für die nördlichen Gegenden. Die Frau, die hereinkommt ist eine waschechte Thorwalerin. Über 180 Halbfinger groß, kräftig und muskulös gebaut, steht sie von der Statur kaum einem Mann etwas nach. Dazu kommen lange rotblonde Haare, die sie mit dem ein oder anderen geflochtenen Zopf zu bändigen versucht. Schon in ihrem hübschen Gesicht kann man throwalsche Runentätowierungen erkennen, die sich über ihren Hals und über beide Arme erstrecken. Verschlungene Ornamente und stilisierte Tiere gehen in einander über, schmücken die sonst blasse Haut. Sie trägt einfache, aber stabile thorwalsche Kleidung, darüber einen leichten Lederharnisch. Am Gürtel findet sich die obligatorische Axt, genauso wie einige Beutelchen und ein schwerer Dolch.

Für die Olporter ist Grima Oddasdottir keine ganz Unbekannte, ist sie doch vor einiger Zeit aus dem Süden zurückgekehrt und hat sich am Rande Olports niedergelassen. Sie wird ab und an als Godi aufgesucht, macht aber auch keinen Hehl daraus, dass sie eine Seidkona, eine thorwalsche Hexe ist. Etwas was in der thorwalschen Gesellschaft nicht ganz einfach ist, wenn man daran denkt wie abergläubisch die Nordmänner und - frauen doch sind. Immerhin hat sie das Glück, dass es in Thorwal nur wenige interessiert, wenn sie ein paar Tränke oder Tinkturen verkauft.
Sie nimmt an einem Tisch neben der großen Gruppe Platz, nachdem die Skaldin geendet hat. Mit einem kurzen Nicken und einem Swafnir zum Gruße begrüßt sie die Anwesenden am Tisch und die Wirtsleute, wobei sie kurz auch ihr Trinkhorn hebt um anzudeuten, dass sie zuallererst auch einen Met möchte.

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Beitrag von Nicolo Bosvani » 05.10.2017 17:45

Am Tisch

"Frauen rauben wie die Wüstensöhne? Wir sind doch keine Barbaren!", ereifert sich Firngrin. "Hier bei uns darf jeder jeden entführen, auch Frauen die Männer. Dann muss er oder sie allerdings beweisen, dass er auch für den auserwählten Menschen sorgen kann. Wenn es nicht passt, trennt man sich und wenn es passt, dann verschwindet man zusammen im Birkenhain", erklärt er.

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Beitrag von Farmelon » 05.10.2017 20:30

Am Tisch

"So siehts aus!" Stimmt Sandro Firngrinms Erklärung zu. "Und dann ist auch immer die Frage ob der- oder diejenige auch entführt werden will. Es ist zwar Tradition, aber das heißt nicht das man es jedem erlaubt. Ich hab mich jedenfalls bisher nie entführen lassen, auch wenn es ein paar schon versucht haben. Und dann gibt es noch die Fälle wo jemand der von jemand ganz bestimmten entführt werden will und deswegen mal auslotet ob und wie es dazu kommen könnte, oder was die Familie dazu sagt."

"Swafnir zum Gruß" Grüßt er der Neuankömmlingin auch zurück, als diese sitzt, hebt kurz sein Horn in ihre Richtung und widmet sich dann wieder "seinem" Tisch zu.
Sandro selber, im gegensatz zu manch anderem, hat nicht direkt Probleme mit Magie. Für ihn ist das erst einmal zweitrangig, ob jemand zaubern kann oder nicht. Die Person zählt, im Zusammenhang damit dasnn eben auch was die Person so tut. Immerhin sitzt er hier ja auch gerade mit einem elfischen Druiden am Tisch. Dementsprechend gibt es keine wachsamen oder argwöhnische Blicke, keine beiläufigen Zeichen oder Symbole zur Abwehr oder ähnliches.

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Beitrag von BlackKnight » 05.10.2017 21:00

Ylvi ist die erste am Tisch und nimmt der Fremden oder auch nicht so Fremden das Trinkhorn ab. "Grüß dich Grima. Lange nicht mehr gesehen." Kurze Zeit später kehrt die Tochter der Wirtin mit einem gefüllten Horn voll Met zurück und reicht es Grima Oddasdottir.

Bei den Worten Sandros horcht Selma auf. "Bei Swafnir, die waren alle nur zu blöd ihren Kopf zu benutzen. Valkyr - Selmas verstorbener Mann - war auch ein großer Krieger und trotzdem habe ich ihn entführt." Grinsend tippt sich Selma mit dem Zeigefinger an die Stirn.

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Beitrag von Farmelon » 05.10.2017 21:19

Am Tisch

Sandro blickt zu Selma, grinst, aber klopft zustimmend mit der flachen Hand auf den Tisch. "Das wohl! Zum Glück war niemand von deinem Schlag dabei Selma, dann hätte ich wirklich Probleme bekommen. Muskeln und Kampfkraft sind nicht alles." Und das ausgerechnet von ihm, wobei es wirkt als meint er es wirklich so. "Ein wenig swafnirgefällige List und etwas Glück, der Kopf, lassen einen oft dort weiterkommen, wo pure Kraft vielleicht versagt."

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Beitrag von Chephren » 05.10.2017 23:45

Am Tisch
Ihr entführt jemanden, der dann entscheiden kann, ob er eigentlich entführt werden wollte? Aber dann ist das doch eher freiwillig? Also keine Entführung, sondern eher etwas wie das Anreiten bei einer Fantasia, die kein wirklicher Angriff ist, versucht die junge Tulamidin sich die Sache zu erklären. Auf der anderen Seite muss diese Tochter der Neugier sagen, dass sie es zumindest interessant findet, dass bei euch die Frauen auch Männer entführen können.


Am Nachbartisch

Ja, ist eine Weile her Ylvi. Umso mehr Durst habe ich mitgebracht. Aber ich kann mir doch nicht entgehen lassen, wie ein paar stattliche Thorwaler hier Geschichten von ihren Heldentaten erzählen und ich sitze in meiner Hütte auf dem Trockenen...

Der Entführungsgeschichte hört sie grinsend zu nachdem sie den anderen zugeprostet hat.
Wie steht es bei dir? Planst du inzwischen deine eigene Saga zu schreiben, fragt sie Ylvi.

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 06.10.2017 21:53

Am Tisch

"Hallo Grima." begrüßt Björn die Neue mit erhobenem Becher. Dann aber kümmert er sich wieder mehr um seinen Teller und hört dabei weiter den Gesprächen zu.
... ich will doch nur spielen!

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