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Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI)

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Fantana Ratazara
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Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI)

Beitrag von Fantana Ratazara » 11.05.2015 12:21

Valerio, Eboreus, Falkwald: HIER SPOILER ICH!!!

Moin moin zusammen,

zunächst einmal: Bitte entschuldigt, dass dieser Beitrag MI enthält, aber ohne diese geht es nicht und ich finde das korrekte Maskieren zu aufwendig: Also ist dieses Thema nicht für diejenigen geeignet, die "Mit wehenden Bannern", "Träume von Tod" oder "Seelenernte" noch als Spieler erleben möchten... :P

Wir sind in "Mit wehenden Bannern" Chayka und ihrer Wilden Horde auf dem Schlachtfeld als Feinde begegnet. In der „Märkischen Schlacht“ haben ihre Tatzelwurm-Reiter ordentlich gegen uns reingehauen. Nun werden wir mit anderen SCs in "Träume von Tod" an ihrer Seite gegen Lucardus von Kemet kämpfen. Am Ende wird sie sogar zur Baronin ernannt. Wie habt ihr vor, mit diesem Widerspruch umzugehen? Im Abenteuer ist es offen gehalten, wie die Helden mit ihr umgehen. Es kann ja auch zu offener Ablehnung kommen, nur würde ich halt gerne als Meister ein Plan haben, wie ich eine Zusammenarbeit plausibler erklären kann…


Meine Idee:
Bei uns haben die Barone von Zweimühlen, Wutzenwald-Nord und Wutzenwald-Süd (also unsere SCs aus MwB) nach dem Abenteuer ihre Helden-Karriere an den Nagel gehängt und genießen nun ihren wohlverdienten Ruhestand. Diese drei würde ich gerne in Swantje von Rabenmunds Windschatten ebenfalls in den „Pakt von Al’Zul“ einbeziehen:
Im Vorabenteuer „Die Nacht der Krähen“ begegnen dann unsere neuen SCs Gernot von Mersingen und den drei Baronen auf Burg Mersingen, so entsteht dort in diesem Vorabenteuer bereits ein Vertrauens-Verhältnis. In der Folge stoßen die drei SCs in der Rabenmark auf Trupps der Barbaren-Prinzessin und bekämpfen dann mit diesen gemeinsam einen Haufen Untoter.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Feind meines Feindes ist mein Freund! Chayka bekämpft Lucardus von Kemet vehement, so wie die Golgariten ihn bekämpfen, jedoch aus anderen Motiven. Die SCs überzeugen daraufhin den „Pakt von Al’Zul“ davon, Kontakt mit ihr aufzunehmen und sie als Bündnispartnerin in Betracht zu ziehen.
In TvT erhält das Wort der SCs dann soviel Gewicht (durch den Fall des Todeswalls), dass auf ihre Empfehlung hin der Pakt von Al’Zul und der Golgariten-Orden auf Chaykas Hilfe beim Sturm auf Altzoll zurückgreifen.
Dafür müsste ich Chaykas Horde nur schon anfangs glaubhaft als Verbündete darstellen, die den Helden zur Hilfe kommen, als diese gegen Untote kämpfen. Das möchte ich in den Vorszenarien „Nach der Krähen“ und eventuell auch in „Totenlichter“ tun. Was haltet ihr von dieser Idee oder wie steht ihr überhaupt zu dem Thema?
Zuletzt geändert von Fantana Ratazara am 27.05.2015 12:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Brandolin
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Re: Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI

Beitrag von Brandolin » 12.05.2015 08:02

Moin,

meine grundsätzlichen Ansichten zu dem Thema habe ich in meiner Rezension zu TvT bereits kundgetan. (Im entsprechenden Bewertungsthread zu finden)
Was du hier überlegst, ist am Ende eine Krücke. Ob sie funktionieren kann oder nicht, hängt von deinen Spielern ab, so dass es in diesem Forum wohl niemand einschätzen kann.
Wenn Eure Wildermark-Helden mit Chayka schon "Kontakt" hatten, und wertvolle Freunde, Gefolgsleute und Verbündete an sie und ihre Horden verloren, weiß ich nicht, ob sie überzeugt werden können, mit dieser alten Feindin zusammen zu arbeiten bzw. nicht aktiv gegen diese Zusammenarbeit vorzugehen.
Ich weiß nicht, ob du die alten SCs als NSCs übernimmst oder ob die Spieler beide Charaktere parallel spielen werden.
Würde ich in der von dir geplanten Situation meine Spieler mit sich spielen lassen, käme es sicher nicht zu einem Bündnis. Nur weil diese Wilden auch ein paar kalte Alriks abschlachten, macht sie das weder vertrauenswürdig noch zu Verbündeten.
Und würde ich die ehemaligen Chars meiner Spieler so reagieren lassen, kann ich wohl davon ausgehen, dass mindestens die Hälfte aufsteht und die Gruppe verlassen würde.
Es ist schon manchmal schwer NSCs sinnfrei und "falsch" handeln zu sehen, seinen eigenen Char so zu erleben, ist jedoch für sehr viele ein absolutes Tabu.

Um aber auch etwas Konstruktives beizutragen : Verzichte bei dem Treffen darauf, dass sich Alt- und Neuhelden über den Weg laufen oder auch nur voneinander weitergehend erfahren.
Gernot ist offenkundig und auch leider ignorant und/oder dumm genug, pragmatisch mag ich es nicht nennen, mit der Barbarenprinzessin zu alliieren. Damit kann die Alliianz auch ohne Wissen des Paktes von Al'Zul bestehen. Der Pakt ist ja ohnehin primär beim Todeswall relevant und danach eher weniger oder eine Randerscheinung.

Wenn ihr politisches Spiel mögt, nutz Gernots von den Neuhelden vermittelten Pakt für Spannungen im Pakt von Al'Zul. Sobald bekannt wird, dass die Barbaren-Prinzessin bei Altzoll mitmischen wird, machen Swantje (und vielleicht auch die Wildermarkhelden) Stunk und verweigern die Zusammenarbeit mit dieser Feindin. Auch die Warunker könnte hier Bedenken anbringen.
So mit viel Fingerspitzengefühl vermittelt wird, zieht die Rommilyser Mark ihre Truppen nur aus der Rabenmark zurück, tritt aber wenigstens nicht gleich aus dem Bündnis aus. Truppen stellt Swantje nach dem Todeswall eh nicht mehr so viele, so dass dies am ehesten verkraftbar ist.
Am Besten klärst du nach MwB mit deinen Spielern, wie sie und ihre (Alt-)Helden zu Chayka stehen. Das kann man ja in einer beiläufigen Frage im Rahmen des Feedbacks mit abgreifen. Ist hier Konfrontation und Ablehnung zu merken, erzwinge das Bündnis nicht oder ziehe es solang wie möglich ohne Altheldenwissen durch.

Bei meinen VeG und MwB Bannern gehe ich davon aus, dass einem entweder die Axt "in Notwehr" ausrutscht oder die "Dame" zu spontaner Selbstentzündung beim Schulterklopfer neigt. Und das wären die harmlosen Optionen, die ich da erwarten würde.

Am Ende kennst du deine Spieler und Chars aber am Besten.

LG,
Brandolin

Estravias
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Re: Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI

Beitrag von Estravias » 13.05.2015 16:05

Mein Rat wäre Chayka am Ende des Abenteuers einfach nicht zur Baronin zu machen. Bisher hat ihre Ernennung im offiziellen Aventurin noch keine großen Auswirkungen gehabt und lässt sich gut ignorieren. Sollte sich das irgendwann ändern wird sie eben später als offiziell vorgesehen Baronin.

Die Möglichkeit eines temporären Bündnisses besteht natürlich trotzdem. Eine zeitweilige Allianz der Helden und Chayka um den gemeinsamen Feind Lucards zu bezwingen ist vermutlich einfacher zu schlucken als ihre vollständige Rehabilitierungen samt Erhebung in den Adelsstand.

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Re: Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI

Beitrag von Dark-Chummer » 14.05.2015 22:33

Sehr interessant. Dieses "Bündnis" mit Chayka, das im Abenteuer vorgesehen ist, wird bei mir am Spieltisch zu richtig dramatischen Szenen führen. Und dass mit Chayka am Schluss eine weitere Barbarin zur Baronin ernannt wird, ist nach dem Barbaren-Baron von Zweimühlen in meiner Runde, ja schon fast eine neue Tradition :-)
Vermutlich wird dann sogar der Streiter des Reiches den Glauben an die Kaiserin verlieren. Herrlich, diese unfassbaren Fehlentscheidungen der Kaiserin sind offenbar echt Programm (nach der Ernennung von Alrik "Kriegskunst 10" von Blautannund vom Berg zum Marschall der kaiserlichen Truppen, usw.). Oder ernennt die jemand anderes zur Baronin? Wie dem auch sei, diese Unkompetenz von Seiten der Kaiserlichen wird von mir gnadenlos genauso durchgezogen. Und dann bin ich echt mal auf die Reaktionen meiner Spieler gespannt. Ich bekomm die noch dazu, dass sie irgendwann vor lauter Kopfschütteln die Seiten wechseln, oder sich von der Kaiserin abwenden, was wiederum auch gute alte Tradition wäre (Haffax, Lutisana, Galotta, usw.).

Auf der anderen Seite, wenn man die Situation ausweglos genug darstellt, so dass man nun mal auf die Truppen Chaykas angewiesen ist und man ansonsten eine sichere Niederlage zu befürchten hätte...
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Re: Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI

Beitrag von Cifer » 22.05.2015 22:48

Oder ernennt die jemand anderes zur Baronin?
Gemäß TvT (S.126) belehnt Gernot von Mersingen die neuen Barone der Rabenmark.
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Re: Chayka Gramzahn in "Träume von Tod" (Achtung: enthält MI

Beitrag von Fantana Ratazara » 29.05.2015 11:09

Dark-Chummer hat geschrieben:Auf der anderen Seite, wenn man die Situation ausweglos genug darstellt, so dass man nun mal auf die Truppen Chaykas angewiesen ist und man ansonsten eine sichere Niederlage zu befürchten hätte...
Mir gefällt gerade diese Ambivalenz recht gut. Es sorgt in Zukunft für Spannungen, sowas mag ich. Wenn die Spieler aber gute Ideen für eine Alternative haben, werde ich diese belohnen. Eine Begnadigung sollte für Chayka aber mindestens drin sein.
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