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Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

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Rosencrantz
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Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Rosencrantz » 01.07.2015 04:04

Hallöchen liebe Gemeinde!

Am gestrigen Spielabend wurde viel gelacht, wir hatten eine menge Spaß und es wurden eine menge Grenzen übertreten - so ist mir ein Abenteuer noch nie aus der Hand geglitten.

Ein Spieler meiner Gruppe hat nach einer Peinigung seines Gerechtigkeitssinns die Keule rausgepackt (die grobe Keule) und blakharazgefällig um sich geschlagen. In einem investigativen Plot, in dem es bisher nur vage Beweise und Lippenbekenntnisse einer Verräterin gab, hat er das Heft in die eigene Hand genommen und ist - nicht ohne Provokation muss ich fairerweise sagen - Amok gelaufen. Mit dem Ziel ein Geständnis aus der Prinzessin einer Sultana herauszupressen, hat er sie an Ort und Stelle in einem Moment außerhalb des Palastes als Geisel genommen, ihre Leibwächterin erschlagen und vorher einen heimtückischen Mord begangen.

Normalerweise würde ich keinen Thread aufmachen und den Heldenbogen zerreißen, nachdem ich beschrieben habe, wie er am Strick von den Palastmauern baumelt, bloß hat besagter Held es zu Titeln geschafft - ist also ebenfalls ein Beyroun - und obendrein ein zwölfgöttlicher (Boron)Geweihter.

Welche Optionen hat er? Ich fürchte um eine sehr game-of-thronesieske Auflösung durch die Forderung eines Götterurteils, bei der ich sehr schwarz für Jeden sehe, der gegen ihn antritt. (extrem Kampferfahrener Held jenseits der 20.000AP)

Wer noch Ausdauer hat und vielleicht mehr beisteuern möchte, lese doch die detaillierte Version durch (vorsicht, MIs)

Meisterinformationen zu: "Schleierfall": Die Helden sind als Steuerfahnder in Palmyramis. Da es Ex-Schleiertanz-Helden sind, die mittlerweile über das Beyrounat Malquis herrschen, habe ich sie durch die Mondsilbersultana zu Ermittlern ernennen lassen, die die fehlende Summe von 100.000 Dinar ganz offiziell untersuchen sollen. Schon bei Ankunft im Palast stellen sie sich nicht gerade höflich an und gehen direkt mit dem Kopf durch die Wand - einer von ihnen stellt die Wesira Shubinai (die bekanntermaßen in die Sache verstrickt ist), verzaubert die Palastgarde und durchforstet auf eigene Faust die Palastarchive, weil er missbrauch und Manipulation seitens der Wesira fürchtet, gewähre er ihr die Zeit, die Akten zusammenzutragen. Der Umstand bleibt nicht unbemerkt, die Prinzessin Rashpatane bemerkt dies und ruft die Thorwalergarde und möchte die Helden verhaften lassen - der Borongeweihte entkommt knapp (und verletzt) über die Mauer und schafft es zurück zur Karawanserei, wo er Qamar trifft, der ihm anbietet, die Verletzung zu heilen. Der alte Schmierlappen hat ein Auge auf dessen Frau geworden und erhofft sich durch die Hilfe einen Moment der Zweisamkeit, in dem er sie bezaubern kann, was auch so gelingt.

Besagter Held macht sich aus Sorge um den Magier danach wieder in Richtung Palast, wo mittlerweile ein klärendes gespräch zwischen Prinzessin Rashpatane und Helden #1 stattgefunden hat, die eine Chance wittert, der verhassten Wesira alles in die Schuhe zu schieben; sie lotst den Fahnder zu den manipulierten Zahlen, lässt die Wesira daraufhin verhaften und möchte sie ans Messer liefern, bricht dann in Richtung Karawanserei auf, um sich von Qamar mit einem BANNBALADIN belegen zu lassen, um magische Beeinflussung als Vorwand nehmen zu können. Held #2 und Prinzessin treffen sich auf dem Weg, sie ist bloß mit ihrer Leibwächterin Frenja unterwegs, um keinen Aufruhr zu provozieren. Um publik zu machen, dass Shubinai die Schuldige ist, klärt Rashpatane den Helden über den Ermittlungserfolg auf, welcher sich zurück zur Karawanserei macht. Er erwischt dort Qamar und seine Frau in flagranti, die sich merkwürdig (magisch manipuliert) verhält, jetzt sieht er rot: Er zerrt den Schüler aus dem Raum und erschießt ihn mit zwei Pfeilen, in dem Moment in dem Frenja und Rashpatane hereinkommen, erstere stürzt sich aus gebrochenem Herzen und Rachemotiv auf den Helden und wird brutal niedergestreckt, Panik bricht aus - die Gäste fliehen und es gelingt dem Helden noch, die schutzlose Prinzessin als Geisel zu nehmen. Eine lange Unterredung mit Verhandlung folgt, doch kurz bevor er ihr ein Geständnis mit dem heiligen Befehl herauspressen kann, wird zugegriffen und der Held von der Stadtgarde festgesetzt, niedergestreckt und in den Palast gebracht. Puh!


Wie geht es nun weiter?! Offenbar haben alle Beteiligten Dreck am Stecken und sind natürlich schuldig, aber was passiert bei einem derart harten Vorgehen?

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Jadoran » 01.07.2015 09:01

Autsch. Das ging aber wirklich daneben.

Meisterinformationen zu: "Schleierfall": Rashpatane will laut Abenteuer nicht den Tod von anderen verursachen, auch nicht von Shubinai - und die Summe der Hinterziehung bedingt eigentlich ein Todesurteil. Man braucht also einen anderen Schuldigen - am besten den echten Schuldigen.

Rein rechtlich ist der Keulenheld tot, da gibt es gar nichts. Die Selbstjustitz an den Vergewaltiger ginge noch hin, schließlich ist er von Stand, da könnte man noch irgendwie mit einem blauen Auge rauskommen. Aber der durchgezogene Angriff auf die Prinzessin ist kaum zu deckeln. Es sei denn...

Meisterinformationen zu: "Schleierfall": Große Lügengeschichte. Die anderen Helden sagen Rashpatane: Wir waschen dich rein, Du wäscht uns rein: Held Keule wurde Opfer eines dämonischen Blutrauschsartefakt, mit dem ihm Quamar auf die Prinzessin hetzen wollte, leider löste das zu früh aus und er bekammt die volle Dröhnung. Dieser Dolch da war ein Einmalartefakt, ganz eindeutlig.
Quamar ist auch der Helfershelfer dieses mysterösen Kerls, der die Wesira und Prinzessin beherrscht hat und schuldig an der Unterschlagung. Der ist an allem Schuld. Shubinai präsentiert entsprechende Bücher, ihre Schreiberin "erinnert" sich passend - sieh da - es passt alles zusammen. Immer diese bösen ausländischen Magier!


Dann kriegt Held Keule von der zerknirschten Prinzessin nur einen Klaps auf die Hand ("Ich kann mich so gut in ihn hineinversetzen, ich wurde ja selbst beherrscht!"), die Helden stellen den beiden Damen einen Persilschein aus und das Andenken des Verräters wird verflucht, seine Habe eingezogen.

PS: Kleiner Tipp. Das magische Verführen ist RAW so einfach auch wieder nicht, wenn der Banbaladin nicht extrem hoch geht... Einen Ehebruch mit einem unattraktiven älteren Gegenüber zu begehen, zu dem man eigentlich nicht bereit ist, gibt es nicht für 7 Tap* beim Banbaladin.

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Na'rat » 01.07.2015 09:48

Rosencrantz hat geschrieben:Mit dem Ziel ein Geständnis aus der Prinzessin einer Sultana herauszupressen, hat er sie an Ort und Stelle in einem Moment außerhalb des Palastes als Geisel genommen, ihre Leibwächterin erschlagen und vorher einen heimtückischen Mord begangen.

Normalerweise würde ich keinen Thread aufmachen und den Heldenbogen zerreißen, nachdem ich beschrieben habe, wie er am Strick von den Palastmauern baumelt, bloß hat besagter Held es zu Titeln geschafft - ist also ebenfalls ein Beyroun - und obendrein ein zwölfgöttlicher (Boron)Geweihter.
Sehe da kein Problem, seine Kirche wird ihn fallen lassen wie eine heiße Kartoffel - wenn er die weltliche Gerichtsbarkeit überlebt selbst richten oder zumindest bis zur Klärung aus dem Verkehr ziehe, seine Weihe ist er los, seine adligen Nachbarn und die Parteigänger der Geschädigten werden nach Bestrafung schreien.

Ein Götterurteil per Zweikampf, für sich genommen eh hochproblematisch, gibt es nur wenn Zweifel an der Schuld bestehen. Was führt er denn zu seiner Verteidigung an?
Rosencrantz hat geschrieben: Welche Optionen hat er?
Seine Parteigänger mobil machen, sich in Abhängigkeiten bei denen begeben die etwas - ja was eigentlich - von ihm wollen und oder sich Vorbereiten von Rethon zu treten. Andernfalls kann man sich prima an Ned Starks Ende orientieren.

Selbst wenn er die Aktion selbst überlebt. Sich weiter unter den oberen 10.000 zu bewegen kann er vergessen.

Wichtig dabei, was halten denn die anderen SC's davon?

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Delta » 01.07.2015 10:35

Na'rat hat geschrieben: Ein Götterurteil per Zweikampf, für sich genommen eh hochproblematisch, gibt es nur wenn Zweifel an der Schuld bestehen. Was führt er denn zu seiner Verteidigung an?
Dies. Wird oft übersehen, ein Götterurteil dient dazu die Schuld einer Person festzustellen, was in diesem Fall nicht nötig sein wird da eine höherrangige Person dabei war, alles gesehen hat und wohl auch gerne zu Protokoll geben wird. Sein Beyrounstitel hilft ihm da eher wenig da er als frisch ernannter, nicht geborener Beyroun immer noch deutlich unter Rashpatane steht, er wird zumindest eine ordentlichere Verhandlung bekommen als jemand der nicht von Stand wäre aber das ist es wohl auch.

Die einzige Art und Weise wie er das überlebt ist indem Rashpatane ihre Aussage zurückzieht, falls es die anderen Helden schaffen klare Beweise für ihre Verwicklung in die Veruntreuungen zu finden könnte man sie damit erpressen, ansonsten ist die Frage wie weit die hochrangigen Gönner des Charakters bereit sind sich für ihn aus dem Fenster zu lehnen. Falls Sybia höchstselbst ihn persönlich in der Angelegenheit unterstützt könnte er vermutlich mit einer Verbannung auf Lebenszeit aus Palmyramis davon kommen, aber die Frage ist, tut sie das wirklich? Nach so einer Aktion wirkt er nicht mehr unbedingt wie ein sonderlich nützlicher Agent...

Sein größter Vorteil ist zunächst tatsächlich seine Weihe da wohl kaum jemand einen Borongeweihten hinrichten lassen wird ohne sich erst einmal das "Okay von oben" einzuholen, das verschafft ihm zumindest ein wenig Zeit bis sich irgendein höherrangiger Boroni zu der Sache äußern kann, aber Rückendeckung von der Kirche hat er da wohl kaum zu erwarten, warum sollten die sich mit Rashpatane und ihrer Mutter anlegen wenn das Verbrechen des Charakters so offensichtlich ist? Dazu ist die Boronkirche ja in Aranien nicht unbedingt eine der politisch mächtigeren.

Jadoran
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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Jadoran » 01.07.2015 10:50

Wie ich schon schrieb: Da scheint einiges schief gegangen zu sein. Ich nehme mal an, dass der Spieler nicht gut drauf war wegen der Frauengeschichte. Das klingt so nach einen OT-Frust "Befreiungsschlag", und da hilft es gar nichts, den Helden des Spielers "hinzurichten" für eine Situation, die der Meister mit "verbockt" hat. Das Abenteuermodul hakt eh an allen Ecken und Enden, da würde ich als Meister tief durchatmen und reparieren anstatt selbst die Keule auszupacken.

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>Helfried von Aras<
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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von >Helfried von Aras< » 01.07.2015 13:05

Wenn allerdings seine Vorwürfe später doch noch bestätigt werden, dann muss er nur bis dorthin "überleben". -> Spätestens sollte sein Prestige wieder steigen.
Ob die gute Frau allerdings ein Gerichtsverfahren will und dabei eine genauere Untersuchung aller Ereignisse (auch ihrer Unterschlagung) riskiert, bliebt fraglich.
Ich würde es so regeln, dass ein Prozess anberaumt wird, der allerdings mehrere Monate dauern kann. Währenddessen werden mehrere Mordanschläge auf den eingekerkerten Boroni verübt und schließlich flieht die gute Frau, weil sie Angst, dass vor Gericht mehr zu Tage kommt als sie will (oder sie wird davor von jemand "Höheren" ermordet und der Prozess ist hinfällig).

>Helfried von Aras<

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Jadoran » 01.07.2015 13:36

Mordanschläge passen nur gar nicht zu Rashpatanes Charakter und der Held sässe monatelang im Kerker und könnte nicht spielen. Im Gegensatz zu Held Keule hat Rashpatane auch eine ehrliche Verteidigung für ihre Verfehlung, die sie zwar elend dumm dastehen lassen, aber eben in einem Prozess entlasten würden.
Die Helden haben auch einen Auftrag - der nach diesem Zwischenfall eigentlich ziemlich offiziell verbockt ist.
Das Modul liegt ausserdem ziemlich am Anfang des Abenteuers, und wenn Meister und Spieler hier nicht einiges an kreativer und kooperativer Reparaturarbeit leisten, springt das ganze aus dem Gleis, denn weder Sybia noch die Maharani werden so einer Chaostruppe einen weiteren Auftrag geben. Meisterinformationen zu: "Schleierfall": Jemand, der einfach eine Prinzessin niederschlägt und als Geisel nimmt, den kann man wohl kaum nach Elburum schicken, um da ein Auge auf Jashild zu haben. Höchstens könnte man versucht sein, sie in Llanka zu entsorgen...

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Na'rat » 01.07.2015 14:16

Jadoran hat geschrieben:Wie ich schon schrieb: Da scheint einiges schief gegangen zu sein. Ich nehme mal an, dass der Spieler nicht gut drauf war wegen der Frauengeschichte. Das klingt so nach einen OT-Frust "Befreiungsschlag", und da hilft es gar nichts, den Helden des Spielers "hinzurichten" für eine Situation, die der Meister mit "verbockt" hat. Das Abenteuermodul hakt eh an allen Ecken und Enden, da würde ich als Meister tief durchatmen und reparieren anstatt selbst die Keule auszupacken.
Mag ja sein, nur wie das Szenario glaubwürdig retten und die SC's nicht für die aranische High Society verbrennen?
Gefragt für Schleierfall ist ja ein Skalpell, vielleicht auch ein Dolch. Keine Axt im Wald.

Der Klassiker wäre natürlich der Traum TM, in dem der SC's seinen Trieben nachgibt und mutmaßlich sogar eine Vision Borons erhalten hat.

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berry
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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von berry » 03.07.2015 14:42

Hmm ich habe das AB auch mal gelesen, aber bis ich den Part brauche ist es noch etwas hin. Also vergebt mir mal kurz, dass ich nur aus dem Kopf argumentiere.

Wimre, dann ist Sybia doch ohnehin auf die Helden als Agenten angewiesen, da sie keine anderen hat, denen sie vertrauen kann, oder?
D.H. wenn man Zweifel an der Schuld der angeklagten säht, indem z.B. man die Prinzessin dazu "überredet" ihre Aussage zurückzuziehen, dann ist die Reputation des Helden zwar immernoch fragwürdig, aber aber da könnte ich mir vorstellen, dass dies für den Helden für den Plot selbst zwar ein letztes Ultimatum gibt, aber Sybia in den sauren Apfel beißen würde und auf Risiko setzen muss. (Phex wird schon mit ihr sein, bei diesem "Glücksspiel")

Der Held hätte mMn für diese Aktion dann dick Verführungspunkte verdient, und die Helden würden in diesem Teil des AB's keinerlei Vergebungspunkte (so hießen die glaube ich?!?!, die SL des AB's wissen auf jeden Fall, was ich meine) ansammeln.

Das ganze natürlich nur, wenn die anderen Helden es eben schaffen die irgendwie Beweise in der Gerichtsverhandlung zu sammeln, dass der Held Keule eben nicht zum Tode verurteilt wird.
Je nachdem, wie sie das Anstellen, könnte es mMn auch sein, dass sie sich Nachteile, wie schlechten Ruf (in Aranien, was für einen Aranienplot schon schlimm genug ist), oder Feind damit erspielt hätten. Aber immerhin würde der Charakter das vllt so überleben.

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Jadoran » 03.07.2015 17:10

Sofern die Helden wissen, wie die Unterschlagungen gelaufen sind, dann können die anderen Helden das ihr auf den Kof zusagen. Wenn sie ihr ausserdem vorlügen, dass der Ausraster nur Folge einer "Artefaktfalle" eines Kumpanen des Hauptschuldigen sind - und Rashpatane weiss ja, dass der eigentlich Schuldige sowas drauf hat und sie wurde ja selbst Opfer (wenn auch nicht eines solchen Artefaktes), dann könnten sie sich zusammentun.

Held Keule entschuldigt sich mit Kniefall für das, was er tat, als er "nicht Herr seiner Sinne war." Rashpatane verzeiht großmütig (und verzichtet auf eine Anklage). Die Helden waschen sie und Shubinai rein als Beherrschungsopfer - was für Würdenträger zwar peinlich ist, aber sie nicht zu Verbrechern abstempelt.
Mit dem richtigen "Spin" heißt es dann eben nicht "Prinzessin/Held Keule läßt sich übertölpen" sondern "Böser Ausländischer Magier verübt hinterhältigen Anschlag!"
Frenja ist eine Söldnerin, nach der kräht gesellschaftlich kein Hahn. Die kriegt ein nettes Begräbnis und das wars.

Offiziell ist dann alles in Butter, es sei denn irgendein Nanduriat oder eine politische Feindin von Shubinai und Rashpatane gräbt das aus. Aber bis auf den Dolch entpricht ja alles der Wahrheit...

Und wie gesagt: Ich vermute hier aus der hohlen Hand herau eine OT-Spannung und eine "Mitschuld" des Meisters an der Eskalation, deswegen empfehle ich einen kühlen Kopf und Kooperation. Wenn der Meister den Helden und Rashpatanbe ermöglicht, einen Teil des verschwundenen Goldes wieder herbei zu schaffen, dann hat die Episode auch ein versönliches Ende.

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Satinavian » 05.07.2015 16:23

Ich würde ihn vermutlich ohne großes Hin und Her verurteilen lassen. Wenn er nicht flieht (was ein 20k-SC mit Freunden oft kann) strirbt er dann.

Sorry, aber wenn man nicht für seine Fehler gerade stehen muss, sind Entscheidungen bedeutungslos. Und Abenteuer können auch mal scheitern.


Warum er seine Weihe verloren haben sollte, wüßte ich jetzt aber nicht. Da war kein grober Verstoß gegen Borons Moralkodex drin. Entsprechend hat er sogar noch Dinge wie Heiligen Befehl für eine potentielle Flucht.

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Jadoran » 05.07.2015 20:01

Na ja... ich als Spieler wäre schon etwas angefressen, wenn der Meister einfach einen NSC per lausigen Banbaladin die Frau meines Helden vergewaltigen läßt. Nimmt man hinzu, dass dieses Modul - wie so einige in dem Abenteuer - totaler Gurkensalat ist, dann sollte man das Heldenhandeln nicht isoliert betrachten. Wenn da jede Mente OT-Frust dahinter steckt, dann wird es nicht besser, wenn der Meister den Helden des Spielers aus dem Spiel entfernt. (egal ob durch Flucht oder Hinrichtung.)

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Beitrag von Na'rat » 06.07.2015 11:28

Satinavian hat geschrieben: Warum er seine Weihe verloren haben sollte, wüßte ich jetzt aber nicht.
Doppelmord.

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Satinavian » 08.07.2015 19:57

Und ?

Was hat das mit der Weihe zu tun ?
Ich lese da nichts von Leichenschändung oder irgendeinem anderen groben Verstoß gegen den Moralkodex.

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Re: Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Caldrin Arberdan » 23.11.2015 09:20

Was ich wahrscheinlich machen würde: (da der Meister als auch Spieler es verbockt haben)
- Held wird vor Gericht gestellt, aufgrund seiner Titel und Beziehungen endet dies mit Entzug seiner Titel, die Sultanin wendet sich von ihm ab und er wird der Landesgrenze verwiesen
- ich würde das Abenteuer hier beenden und der Held kann woanders einen Neuanfang beginnen in seinem Exil

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Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Loveless » 15.07.2017 12:38

Auch ich plädiere für kosequenzen, auch wenn hier wirklich spannungen zwischen Spieler und Leider zu sein scheinen.
Aber jeder muss auch mit seinem Handeln leben können sonst sollte er so nicht handeln.

Er ist ein Priester des Boron, er kann froh sein, dass seine Kirche ihn nicht lebendig begraben lässt.
Ich denke es könnte gut zu einer Verbannung in ein Boronkloster kommen, wo er seine Seele prüfen kann und sich von seiner Schuld reinwaschen.
Bis dahin würde ich die weihe zumindest als ruhend betrachen und ihn ersamal zumindes keine Karmaenergie regenrieren lassen. Er hat schließlich aus blindem Hass und Zorn Menschen ermordet, sogar regelrecht hingerichtet.

Ist Quamar ein Gildenmagier oder ist er gildenlos?
Gehörte er einer Gilde an hat der Held mehr als nur Mord begangen. Auch wenn er Adelig ist es ist nicht sein Land gewesen und somit auch nicht seine Gerichtsbarkeit, war es ein Gildemagier hat er dann auch noch gegen Gildenrecht verstoßen. Wobei der Mord ihm möglicherweise auch noch nachgesehen werden kann wenn er gute fürsprecher hat, aber die Geiselname der Prinzessin ist Hochverrat und damit mit dem Tode oder im bestenfalle der Verbannung zu ahnden, möglicherweise auch mit der Brandmarkung des Verräters.

Aber wirklich spielbar in Aranien ist er in keinem Falle mehr, außer es kommt zu einer gewaltigen Vertuschungskampange.

Das ist ein wirklich unschöne Situation und ich empfehle ein klährendes Gespräche zwischen Spielleiter und Spieler. Versucht eine für beide Seiten halbwegs verträgliche Lösung zu finden.

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Abenteuer (Schleierfall) läuft aus dem Ruder...

Beitrag von Losan » 15.07.2017 13:19

@Loveless Der Thread ist zwei Jahre alt. Ich tippe mal, dass das keine Rolle mehr spielt. :censored:
Angorax hat geschrieben:"Auch unpolitische Swafnirgeweihte zeigen sich an freien Walen interessiert..."
¯\_(ツ)_/¯

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Beitrag von Loveless » 15.07.2017 14:12

Oh das stimmt XD
Ich habe mir die Daten nicht angesehen.
Asche auf mein Haubt.

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Beitrag von Losan » 15.07.2017 17:20

Aach was. Forennekromantie per SKELLTHREADTARIUS ist was feines. :borbi
Angorax hat geschrieben:"Auch unpolitische Swafnirgeweihte zeigen sich an freien Walen interessiert..."
¯\_(ツ)_/¯

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