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Widderorden und Ragnid Thorkilsdottir

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DSARalf
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Widderorden und Ragnid Thorkilsdottir

Beitrag von DSARalf » 17.12.2016 19:24

Meine Frankfurter Bornland-Gruppe sollte jetzt nicht weiterlesen...

Für meine Bornlandkampagne suche ich ein paar Ideen und würde mich über die fleißige Mithilfe freuen. Die Diskussion könnte auch für diejenigen interessant sein, die „Die silberne Wehr“ spielen möchten, da hier die Protagonisten erneut auftauchen.

Langfristig ist geplant, die Theaterritter-Kampagne zu spielen. Als Auftakt dazu habe ich "Zeit der Ritter" gewählt. Im Anschluss an das Abenteuer sollen die Helden am Friedenschluss des Widderordens mit Ragnid Thorkilsdottir teilhaben bzw. diesen in die Wege leiten. Um die Vorbereitung dieses Friedenschlusses möchte ich ein kleines Szenario stricken. Dabei stellen sich mir die Fragen:

1. Was ist konkret das Ergebnis des Friedensschlusses? Laut „Orden und Bündnisse“ beinhaltet der Friedensschluss: "Solange Ragnid mit ihrer Mannschaft keine weiteren Überfälle verübt, können sie sich unbehelligt am Unterlauf des Hursach ansiedeln." Was bleibt den Piraten denn dann noch, wenn sie keine Überfälle mehr verüben dürfen? Welches Interesse hätten die Piraten, einer solchen Vereinbarung zuzustimmen.

2. Als Verlierer eines solchen Bündnisses würde Mjesko Einhand hervorgehen, der sowohl gegen den Widderorden als auch gegen Ragnid vorgeht. Dass sich seine Feinde verbünden, kann ihm nicht gefallen. Daher möchte ich ihn erneut als Antagonist aufbauen. Wie könnte er vorgehen, um den Friedenschluss zu sabotieren – was die Helden natürlich vermeiden sollen.

3. Gibt es mögliche weitere Antagonisten, die ein Interesse daran haben, dass Widderorden und Piraten sich nicht verbünden? Fanatiker in Reihen des Widderordens? Ein Walsach-Schiffer oder ein Bronnjar, der davon profitiert, dass es keinen Friedenschluss gibt?

Das Ergebnis sollte sein, dass die Helden die Sabotageakte Mjeskos aufdecken und somit den Friedensschluss ermöglichen.

Thorgrimma
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Re: Widderorden und Ragnid Thorkilsdottir

Beitrag von Thorgrimma » 17.12.2016 19:54

Zu 1.: Naja, es sind Piraten, sie können froh sein, wenn sie nicht exekutiert werden wegen ihrer Piraterie, sondern friedlich leben können. Eigentlich können sie da nicht auf Extrazubrot hoffen. Womöglich könnte man ihnen aber auch anbieten, dass sie sich als Söldner verdingen, die die Handelsschiffe vor Mjesko schützen.

zu 2. kann ich nichts sagen, da ich das Abenteuer noch nicht kenne.

zu 3.: Es kann immer Leute geben, die Opfer der Piraten wurden und daher keine Lust haben, dass ebendiese nicht exekutiert werden, sondern auch noch friedlich siedeln dürfen. Das können sowohl Händler als auch Schiffer sein (Man denke an die Schiffergilde, die durchaus einiges an Macht und Beziehungen hat!). Die Bronnjaren der Leiterin des Widderordens (deren Name mir gerade nicht einfällt) sind doch auch sehr handelsaffin, da könnte das Oberhaupt dieser Familie durchaus eine andere Meinung haben als die Leiterin des Widderordens selbst...

Oldebor
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Re: Widderorden und Ragnid Thorkilsdottir

Beitrag von Oldebor » 15.04.2017 18:39

Es ist zwar schon ein bisschen spät, aber vielleicht hilft es ja noch weiter:

Dass Rangnid und ihre Piraten sich unbehelligt ansiedeln können, ist echt eine Menge wert - denn sie sind ja nicht nur Piraten, sondern (ihre Mannschaft) außerdem noch entflohene Leibeigene, die damit quasi von Verfolgung durch den Widderorden befreit werden. Insofern müsste man sich überlegen, wie die Nebelbringer-Otta künftig ihren Lebensunterhalt bestreitet. Mit Ackerbau, Kleintierzucht und Fischfang am Hursach werden sie ein bescheidenes Leben führen können. Damit das alles aber auch noch einen fantastischen Charakter behält, sollte die Verbindung der Otta zu den Biestingern weiterhin eine Rolle spielen - Handel mit Heilkräutern oder sogar magischen Zutaten (Haare aus einem Einhornschweif etc.) würden mir da einfallen.

Gegner einer Friedensvereinbarung könnte neben Mjesko auch ein Bronnjar vom Walsach sein, der seine zur Otta geflohenen Leibeigenen unbedingt zurückhaben will. Aber vielleicht auch eine Hexe aus den Walbergen, die in Rangnid eine Konkurrenz sieht. (Ohnehin würde ich in einem Szenario über die Verhandlungen auf jeden Fall auch Episoden einbauen, die im Überwals spielen - sozusagen als "vertrauensbildende Maßnahme" zwischen den Konfliktparteien^^.)

Abgesehen davon bin ich natürlich sehr froh, dass "Zeit der Ritter" sechzehn Jahre nach seinem Erscheinen immer noch gespielt wird. Vor allem, dass die Anregung aufgegriffen wird, die Verhandlungen mit dem Widderorden als Szenario auszuspielen.

DSARalf
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Re: Widderorden und Ragnid Thorkilsdottir

Beitrag von DSARalf » 27.04.2017 21:38

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Das ist eine Menge Input, mal sehen, was ich davon umsetzen kann. Die neue Lebensgrundlage der dann ehemaligen Piraten finde ich sehr wichtig - gerade der phantastische Charakter gefällt mir gut.

Zudem finde ich deine Ideen für weitere Gegenspieler sehr stimmig. Bisher habe ich Mjesko als Gegner aufgebaut und Aktionen werden vermutlich als sein Werk interpretiert. Wenn sie dann aber irgendwann feststellen müssen, dass die Aktionen des Gegners nicht zusammenpassen und dies nur den Schluss zulässt, dass es mehrere Gegenspieler gibt, wäre das sehr spannend.

Bisher haben wir Zeit der Ritter abgeschlossen - als Prequel für die Theaterritter-Kampagne. Das Abenteuer eignet sich - auch nach 16 Jahren - noch hervorragend als Einstieg und um eine Heldengruppe im Bornland zu verbinden. Zudem hat es einen sehr gut durchdachten Detektivplot, da hier die Helden tatsächlich viel allein herausfinden können, es aber praktisch keine Nadelöhre gibt. Es gibt immer eine nachvollziehbare Möglichkeit, den Plot voranzubringen, falls die Helden im dunklen tappen sollten. Ein teilweises Scheitern der Helden ist also möglich ohne dass das Abenteuer unspielbar wird. Und nebenbei hat meine Gruppe Neersand (und vor allem die gute Romja aus dem Edlen Schiffer) ins Herz geschlossen.

Im Anschluss an das Abenteuer habe eine Sitzung eines "engen Rates" einberufen, bei der die Helden den Mächtigen der Stadt (Kronvögtin, Bürgermeisterin, Ordensmeisterin des Widderordens, Hochgeweihter des Efferdtempels) über ihren Eid gegenüber Randnid informiert haben. Die Helden sind allen vieren im Laufe des Abenteuers begegnet. Die Ausgestaltung der Verhandlungen überlasse ich den Helden, zum Teil mit Einwürfen der Vertreter des Rates, die ihre Interessen wahren wollen. Momentan sind sie auf der Reise nach Festum, um dort die Adelsmarschallin (wie auch im Abenteuer empfohlen) über die Verhandlungen mit den Piraten zu informieren und ein Mandat für weitere Verhandlungen zu erhalten.

Unsere Ifirngeweihte hatte bereits einen Ort in den Walbergen - eventuell überwacht von Biestingern - als Ort der finalen Verhandlungen ins Spiel gebracht. Insgesamt lasse ich hier die Helden sehr viel machen und frei entscheiden, wie sie die Verhandlungen vorbereiten wollen - auch damit die Verhandlungspartner überhaupt bereit sind zu einem Geheimtreffen zu erscheinen. Ich lasse mich mal überraschen, auf welche Ideen sie hier kommen und halte ein paar Kontrahenten mit unterschiedlichen Zielen in der Hinterhand, mit denen sie sich (zusätzlich zu den eigennützigen Verhandlungspartnern) herumschlagen müssen.

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