DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

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B.O.B.
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

Beitrag von B.O.B. » 14.11.2017 02:57

Genaugenommen bezieht sich der Satz auf waffenlose Manöver im bewaffneten Nahkampf, sprich man kann die Zusatzaktion (auch die aus Schildkampf II) nicht für ein waffenloses Manöver nutzen.

Allerdings verbietet waffenloser Kampf das Führen eines Schildes (WdS, S.88) und enthält ein Aufzählung der genauen bewaffneten Sonderfähigkeiten, die auch im waffenlosen Kampf eingesetzt werden können (kein Schildkampf etc.; WdS, S.87).

Die einzige Möglichkeit Raufen mit Schildkampf zu kombinieren, wäre also der reguläre bewaffnete Kampf mit einer per Raufen geführten Handgemengewaffe.

Sturmschwinge
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Beitrag von Sturmschwinge » 14.11.2017 11:33

Okay, also mit der bloßen Hand kann ich nicht zuhauen wenn ich einen Schild trage, wenn ich mir einen Handschuh drüber ziehe aber schon?

Zudem trägst du ja den Schild als Waffe, vor allem via SK2 mit dem Schildstoß. Ist eine Raufen-AT, darfst nur den AT-WM des Schilds nicht vergessen.
Würde also definitiv sagen, dass man das kombinieren kann.

Stelle mir das Szenario vor, dass jemand entwaffnet wird und nurnoch seinen Schild trägt. Soll derjenige dann garnicht mehr angreifen können? Oder bezieht sich das nur auf die waffenlosen Manöver?
Zudem hatte ich mich schonmal gefragt, ob man die reguläre PA im SK2 umwandeln kann und trotzdem noch die Zusatz-PA behält, also auf 2 AT und 1 PA kommen kann? =)

Tilim
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Beitrag von Tilim » 14.11.2017 11:57


Fällt nur mir dabei der "Schildkröten-Stil" mit doppel Buckler/ Bock und Topfhelm dabei ein? :ijw:

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X76
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Beitrag von X76 » 14.11.2017 12:05

Sturmschwinge hat geschrieben:
14.11.2017 11:33
Okay, also mit der bloßen Hand kann ich nicht zuhauen wenn ich einen Schild trage, wenn ich mir einen Handschuh drüber ziehe aber schon?
Generell ist der waffenlose Kampf äußerst Lückenhaft geregelt. Neben der schon zitierten Regelstelle spricht auch WDS S. 70 "PA mit dem Schild" für diese Sichtweise, denn auch hier ist immer von der Kombination mit einer Waffe die Rede (welche eigentlich ebenfalls zur PA verwendet wird). Es geht also weniger um "Waffenlos" (im Sinn von Raufen und Ringen), als vielmehr um "bin ich bewaffnet?" (im Sinn der Regeln). Das ist aber nicht der eigentliche Punkt, sondern:

Wie man an den Regeln S. 70 sieht, werden waffenlose Manöver (-> z.B. bewaffnete Finte wird erschwert) schlicht nicht berücksichtigt. Wenn man also unbewaffnete Angriffe in Kombination mit SK zu lässt, sollte man entsprechende Hausregeln aufstellen. Dies betrifft auch Handgemengewaffen! Auch der Einsatz von Kampfhandschuhen und Schild ist im System nicht vorgesehen. Selbst beim Kampf mit zwei Hangemengewaffen muss man bereits auf Hausregeln ausweichen.

Insgesamt gibt es so viele offensichtliche Lücken, dass man wirklich davon ausgehen muss, dass Raufen (egal ob mit oder ohne Waffe) nicht für den SK vorgesehen ist. Ausnahme ist natürlich der Einsatz über entsprechende bewaffnete SF (z.B. Schildstoß).

@ Umwandeln auf AT bei 2. SK PA

Das ist eindeutig verboten (siehe WDS S. 71). Einzig die Umwandlung auf 3 PA ist erlaubt.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 17.11.2017 14:12

FRAGE:
Ich habe die folgenden Regeln zum Schießen mit einem (Kurz)Bogen mal aus dem WdS herausgearbeitet:


Fernkamfregeln:

Lade-, Ziel- und Vorbereitungszeiten:
Pfeil auf Sehne Ladezeit –1 Bogen bereits gespannt Ladezeit –2
Normaler Schuss Ladezeit +1 Schnellschuss Ladezeit +/–0

Ist der Bogent besehnt und die Geschosse an der richtigen Stelle zu finden, so ist dies die Ladezeit, die bei allen Fernwaffen in der Tabelle angegeben ist.

Um einen Pfeil einzulegen, den Bogen zu spannen, zu zielen und abzuschießen, braucht ein Schütze vier Aktionen (einlegen, spannen, zielen, schießen; bei besonders zugkräftigen Bögen auch eine Aktion mehr fürs Spannen, beim Kurzbogen passiert dies gleichzeitig mit einer der beiden anderen Aktionen.

Tabelle:
Kurzbogen: Laden 2


Ausgangssituation: Ich halte meinen Kurzbogen in der Hand und will den Pfeil aus dem Köcher ziehen, auf die Sehne legen und den Bogen spannen, zielen und schießen.
Ich verfüge nicht über SF Schnelladen.

Frage: Saust der Pfeil nun in Aktion 2, 3 oder 4 los?
~ Der Threadnekromant.
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An0n
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Beitrag von An0n » 17.11.2017 14:25

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
17.11.2017 14:12
FRAGE:
Ich habe die folgenden Regeln zum Schießen mit einem (Kurz)Bogen mal aus dem WdS herausgearbeitet:


Fernkamfregeln:

Lade-, Ziel- und Vorbereitungszeiten:
Pfeil auf Sehne Ladezeit –1 Bogen bereits gespannt Ladezeit –2
Normaler Schuss Ladezeit +1 Schnellschuss Ladezeit +/–0

Ist der Bogent besehnt und die Geschosse an der richtigen Stelle zu finden, so ist dies die Ladezeit, die bei allen Fernwaffen in der Tabelle angegeben ist.

Um einen Pfeil einzulegen, den Bogen zu spannen, zu zielen und abzuschießen, braucht ein Schütze vier Aktionen (einlegen, spannen, zielen, schießen; bei besonders zugkräftigen Bögen auch eine Aktion mehr fürs Spannen, beim Kurzbogen passiert dies gleichzeitig mit einer der beiden anderen Aktionen.

Tabelle:
Kurzbogen: Laden 2


Ausgangssituation: Ich halte meinen Kurzbogen in der Hand und will den Pfeil aus dem Köcher ziehen, auf die Sehne legen und den Bogen spannen, zielen und schießen.
Ich verfüge nicht über SF Schnelladen.

Frage: Saust der Pfeil nun in Aktion 2, 3 oder 4 los?

WdS Errata hat geschrieben:● Für einen Kurzbogen gilt: 1 Aktion Pfeil einlegen und spannen + 1 Aktion visieren + 1 Aktion schießen = 3 Aktionen

Edit: In der Errata von WdS ist das viel deutlicher erklärt: http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Wege_ ... lle_Errata (ca. in der Mitte)

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Amaryllion
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Beitrag von Amaryllion » 17.11.2017 15:36

Aktion 2

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Aquitanius
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Beitrag von Aquitanius » 18.11.2017 03:15


color=#8040BF

Was passiert bei einer bestätigten 1 beim Eisenhagel?
Werden alle TP der einzelnen Wurfwaffen verdoppelt?


An0n
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Beitrag von An0n » 18.11.2017 03:30

Aquitanius hat geschrieben:
18.11.2017 03:15

color=#8040BF

Was passiert bei einer bestätigten 1 beim Eisenhagel?
Werden alle TP der einzelnen Wurfwaffen verdoppelt?



Da es sich hierbei nur um eine FK-Probe handelt (selbst bei mehreren Zielen werden nicht mehrere Proben gewürfelt, sondern immernoch eine, nur halt weiter modifiziert), gehe ich davon aus.

Starkad
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Beitrag von Starkad » 21.11.2017 09:30

Es ging ja, wenn ich richtig verstanden habe, nicht um die FK Probe, sondern um die TP-Würfe.

WdS Seite 95 sagt:
„...wobei die Fernkampf-Probe um die doppelte Zahl der verwendeten Wurfgeschosse (max. 5) erschwert ist. Alle Wurfscheiben haben dabei üblicherweise ein Ziel (pro zusätzlichem Ziel ist die Probe nochmals um 5 Punkte erschwert); ihre TP werden einzeln ermittelt.“

Letzter Halbsatz heißt für mich, dass auch bei einer bestätigten 1 alle TP-Würfe verdoppelt werden.

An0n
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Beitrag von An0n » 21.11.2017 22:46

Starkad hat geschrieben:
21.11.2017 09:30
Es ging ja, wenn ich richtig verstanden habe, nicht um die FK Probe, sondern um die TP-Würfe.

WdS Seite 95 sagt:
„...wobei die Fernkampf-Probe um die doppelte Zahl der verwendeten Wurfgeschosse (max. 5) erschwert ist. Alle Wurfscheiben haben dabei üblicherweise ein Ziel (pro zusätzlichem Ziel ist die Probe nochmals um 5 Punkte erschwert); ihre TP werden einzeln ermittelt.“

Letzter Halbsatz heißt für mich, dass auch bei einer bestätigten 1 alle TP-Würfe verdoppelt werden.


Genau darauf wollte ich ja auch hinaus: Dadurch, dass es nur eine FK-Probe ist, gilt eine 1 auch für die TP, die durch die Probe verursacht wird. Es ist vergleichbar mit einer Waffe die mehrere W6 Schaden macht. All diese werden ja auch einzeln gewürfelt, dann zusammengerechnet und verdoppelt, so ist es auch mit diesen TP-Würfen.

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Aziz al Fasir
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Beitrag von Aziz al Fasir » 22.11.2017 21:59

Kurze Frage,
meine Ritterin (aus Nostria) kämpft demnächst gegen ein paar Untote und Dämonen.
Jemand eine Idee wie die Fähigkeit Drohgebärden möglichst unterhaltsam gegen solche Gegner ausgespielt werden kann?

Grüße und vielen Dank
:6F:

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Merios
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Beitrag von Merios » 22.11.2017 22:42

Aziz al Fasir hat geschrieben:
22.11.2017 21:59
Kurze Frage,
meine Ritterin (aus Nostria) kämpft demnächst gegen ein paar Untote und Dämonen.
Jemand eine Idee wie die Fähigkeit Drohgebärden möglichst unterhaltsam gegen solche Gegner ausgespielt werden kann?

Grüße und vielen Dank :6F:


Falscher Thread.

Rhanaya
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Beitrag von Rhanaya » 23.11.2017 17:52



Droh doch mit einem Boronsrad. Etwa wie in den alten Vampierfilmen, nur um festzustellen, dass ein ungeweihtes Kreuz nicht funktioniert.


Nimmerland
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Beitrag von Nimmerland » 24.11.2017 00:14

Aziz al Fasir hat geschrieben:
22.11.2017 21:59
die Fähigkeit Drohgebärden

Was ist das?

Ansonsten mit:
- "Nummerier' schon mal deine Knochen!"
- "...oder ich verprügle euch mit euren eigenen Beinen!"
- "...because for me you aren't Special!"
"Burn the land and boil the sea - you can't take the sky from me."

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.12.2017 12:31

FRAGE:
Laut WdS. wird beim Ableiten von einem Waffentalent auf das andere immer Bezug genommen auf den unspezialisierten TaW. Mir ist auch logisch, dass man von bspw. einer Spezialisierung für einer Anderthalbhänder-Waffe keinen Bonus auf ein Langschwert ziehen kann, aber wie würdet ihr es sehen wenn folgendermaßen:

EIn Schwertgeselle von Adersin,
KK 15, AT-Basis 9/PA-Basis9,
Anderthalbhänder TaW 20 weil Begabung, Talentspezialisierung Anderthalbhänder (Anderthalbhänder)
Gehen wir der Einfacheit halber mal davon aus, dass die Punkte gleichmäßig verteilt sind, also AT19/PA19 (wenn er die Waffe Anderhthalbhänder benutzt 20/20).

Es soll abgeleitet werden auf Schwerter.
Der Adersiner hat nun als Kompromiss aus Standesgemäßen Fechtens und dem Problem des AP-Grabtums Schwerter nur auf TaW 8 mit einer Talentspezialisierung für sein Langschwert, also AT 13/PA13 (wenn er sein Langschwert benutzt 14/14.)

Wenn ich also mein Schwert schwingen will durch Ableiten vom Talent Anderthalbhänder, dann ist das Andth. TaW-5, aufgeteilt -2/-3, also: AT17/PA16.
Die Frage ist nun aber, ob ich in diesem speziellen Falle, indem von Anderthalbhänder auf Schwerter ableite, was ich als Talent ja besitze und zwar auch noch die Waffe benutze (Langschwert), für die ich eine Talentspezialisierung besitze: Gilt diese Spezialisierung in diesem Fall dann doch, sodass ich auf 18/17 steige?
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Beitrag von Myratel » 20.12.2017 13:04


Ich spiel so einen Helden, allerdings ohne Begabung für Anderthalbhänder. Ich hab die Talentspezialisierung auf Langsschwert bisher nicht auf die abgeleiteten Werte daraufgeschlagen, wobei mein Schwert-Talent höher ist, und da ich jetzt ein tolles Schwert bekommen hab, auch noch weiter steigern werde. Aber das tut ja hier nichts zur Sache.

Ich würds als Spielleiter, was ich in einer anderen Kampagne auch bin, auch nicht zulassen. Regelstelle um das zu untermauern kenne ich aber keine.

lg Myratel


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Beitrag von LordShadowGizar » 20.12.2017 13:15

Dem Wahnwitz zum Gruße!

Kurzum: Nein!
Du benutzt das (Unspezialisierte) Abgeleitete Talent, die Spezialisierung aus dem Ursprungstalent spielt dabei keine Rolle, genau so wie gegebene Manöver des Ursprungstalents keine Rolle spielen. Das Ableiten immitiert nicht die genaue Technik des Ursprungstalents, sondern stellt eine möglichkeit dar das gleiche Ziel mit einem anderen Weg zu erreichen. (Im diesen Fall die Nutzung einer Waffe unter ein anderes Talent...)

Lies dir dazu noch mal das Beispiel aus dem WdS bezüglich des Schwert TaW2 vs Fechtwaffen TaW16 S.46 an. Das Verdeutlicht den Gedanken dahinter meiner Meinung nach schon relativ gut.

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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.12.2017 13:21

Wenn das Ursprungstalent in diesem Fall Anderthalbhänder ist, dann verstehe ich das, bzw. so verstehe ich das angeführte Beispiels vn dir aus WdS auch. Dass ich aus einer Talentspezialisierung für einen Anderthalbhänder oder für ein Bastardschwert keine Boni für das Führen eines Langschwerts ziehen kann, verstehe ich.
Meine Frage ist, wie es sich verhält, wenn ich von Anderthalbhänder auf Schwerter ableite, und nicht nur für meine eigentliche Primärwaffe (Anderthalbhänder), sondern auch für das Talent auf das abgeleitet werden soll (Schwerter) für eben die Waffe, die ich benutzen möchte (Langschwert) ebenfalls eine Talentspezialisierung habe?
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Beitrag von LordShadowGizar » 20.12.2017 13:36

Wenn ich dich richtig verstehe, dann gehst du davon aus das das ableiten von einen auf das andere Talen bedeutet, das das Ursprungstalent sich dann so verhält wie das Zieltalent auf den es sich ableitet (Talent Anderthalbhänder wird zu Talent Schwert).

Der gedanke beim Ableiten von Waffen ist, das manche so nahe mit einander verwand sind, das man die Waffe in einen Talentverwenden kann für das es eigentlich nicht gemacht wurde.

In deinen fall lautet das also, du darfst beim ableiten das Langschwert mit dem Talent Anderthalbhänder im entsprechenden 'Anderthalbhänder-Stil' führen, nicht aber im 'Schwertstil'. Die Spezialisierung TaW-Schwert (Langschwert) kommt dabei nicht zu tragen, weil man das Langschwert nicht als Schwert benutzt sondern als 'Anderthalbhänder' zweckentfremdet.

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Beitrag von Gorbalad » 20.12.2017 13:39

Argumentieren lässt sich beides.
Der Vollständigkeit halber könnte man dann auch noch Fälle bei Mehrtalentwaffen betrachten, also z.B. Kurzschwert-als-Dolch, abgeleitet Kurzschwert-als-Schwert, da kann dann nämlich die passende Spezialisierung beim Quell- oder Zieltalent (oder auch beiden) liegen...

Geregelt ist das ziemlich sicher nicht, selbst wenn man irgendwelche Texte findet und dahingehend abklopft, war das höchstwahrscheinlich nicht am Radar der Autoren. So oder so ist das nix für kFkA.

Ich würde es nicht zulassen.

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Beitrag von Advocatus Diaboli » 31.12.2017 00:56

Ansage-Maximum = TaW. Soweit klar. Ansage-Maximum ist aber auch der AT- bzw. PA-Wert (WdS 59). Ist damit jetzt der Basiswert, der Wert mit der Waffe oder der effektive Wert mit der Waffe (abzüglich BE etc.) gemeint?
( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

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Beitrag von B.O.B. » 31.12.2017 03:55

WdS, S.59 hat geschrieben:Die gesamte Ansage (freiwillige plus geforderte) darf jedoch nie höher sein als der Talentwert der benutzten Waffe, und auch nicht höher als der jeweils eingesetzte Attacke- bzw. Parade-Wert (je nachdem, ob es sich um eine Angriffs- oder Abwehraktion handelt).
Die Formulierung "der jeweils eingesetzte Attacke- bzw. Parade-Wert" klingt für mich nach dem effektiven Wert.
Natürlich bemerkt man diese Einschränkung nur bei sehr hohen Talentwert oder einseitiger Attacke-/Parade-Verteilung, während ansonsten der TaW die stärkere Beschränkung darstellt.

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Beitrag von Wolfio » 05.01.2018 12:19

#004080

Hey zusammen

Mal eine Frage zum Gegenhalten in 4.1.

Sehe ich das richtig, dass man quasi automatisch im Vorteil ist, wenn der Gegner beim Angriff, den ich Gegenhalten möchte,
ein manöver einsetzt? Er senkt damit ja seine maximal mögliche Qualität. z.B. bei nem Wuchtschlag +5 beim Gegner, vergeudet
er ja vermutlich 5 Punkte, da er weniger wahrscheinlich die bessere AT schlägt.

Übersehe ich hier etwas?

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Beitrag von Amaryllion » 05.01.2018 12:34

Nein, du übersiehst nichts. Gegenhalten ist sehr stark.

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Beitrag von Tjorse » 05.01.2018 14:26

#004080
Wolfio hat geschrieben:
05.01.2018 12:19
Sehe ich das richtig, dass man quasi automatisch im Vorteil ist, wenn der Gegner beim Angriff, den ich Gegenhalten möchte,
ein manöver einsetzt? Er senkt damit ja seine maximal mögliche Qualität. z.B. bei nem Wuchtschlag +5 beim Gegner, vergeudet
er ja vermutlich 5 Punkte, da er weniger wahrscheinlich die bessere AT schlägt.

Übersehe ich hier etwas?

Der Verteidiger hat allerdings automatisch eine Erschwernis von 4 und ggf. noch den Nachteil, das der Angreifer womöglich die höhere INI hat (Differenz wirkt positiv auf den Angriff des Kämpfers mit der höheren INI).

Ausserdem "bezahlt" man das Gegenhalten ja damit, das man doch recht wahrscheinlich Schaden nimmt, was man bei einer Abwehraktion ja üblicherweise grade vermeiden will. Man nimmt beim Gegenhalten ja in Kauf, das man den halben Schaden des gegnerischen Angriffs frisst, selbst wenn man erfolgreich gegen hält.... das kann sogar soweit gehen, das man den stärkeren Angriff hat, und trotzdem weniger Schaden macht (weil die Waffe des Angreifers einfach bessere TP hat). Wenn der Angreifer dann noch eine gleichwertige oder sogar bessere Rüstung hat, würde man sich beim Gegenhalten selbst aufreiben.

Im Vergleich dazu hat man bei einer "normalen" Parade die gelingt gar keinen Schaden zu erleiden (verursacht aber natürlich auch keinen).

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Beitrag von Wulfen » 06.01.2018 14:01

Hallo zusammen

Kann man sich als Magier auch eine Waffenspezialisierung auf das Flammenschwert kaufen?

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Beitrag von Tjorse » 06.01.2018 14:40

Wulfen hat geschrieben:
06.01.2018 14:01
Hallo zusammen

Kann man sich als Magier auch eine Waffenspezialisierung auf das Flammenschwert kaufen?

Ich sehe weder im WdZ (Flammenschwert) noch im WdS (Waffenspez.) etwas, was direkt dagegen spricht. Insofern sollte dein SL das abnicken können. Natürlich gilt diese Spezialisierung dann nur für die Kampfweise des in der Hand geführten Flammenschwerts, nicht für das ferngelenkte.

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Beitrag von Merios » 06.01.2018 16:29

Das Flammenschwert wird Regeltechnisch als Langschwert gehandhabt. Wenn du also eine Waffenspezialisierung auf Langschwerter hast, kannst du damit auch das Flammenschwert besser führen. (Wie schon gesagt wurde, aber nur wenn du es auch wirklich selbst führst)

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Beitrag von Gorbalad » 06.01.2018 16:48

Merios hat geschrieben:
06.01.2018 16:29
Das Flammenschwert wird Regeltechnisch als Langschwert gehandhabt.
Das steht so nicht in WdZ. Da steht nur, dass es mit TaW Schwerter geführt wird, und 1W+4 TP Basisschaden macht. Es ist keine unlogische Annahme, aber genaugenommen steht es nicht da. Ebensowenig, wie da steht, dass die tulamidischen Flammensäbel/-khunchomer mit TaW Säbel geführt werden, oder welchen WM bzw. TP/KK die Dinger haben (oder auch nur, ob diese Regelungen überhaupt anzuwenden sind).

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