Werdegang: Dschadra, Khunchomer, Waqqif

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
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MondinoGravura
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Werdegang: Dschadra, Khunchomer, Waqqif

Beitrag von MondinoGravura » 25.07.2017 20:35

Hallo.

Erstmal eine kurze Vorgeschichte und Situationsbeschreibung, dann weiterführende Fragen.

Am nächsten Spielabend darf mein Novadi sein erstes Duell für seinen Bey ausfechten. Nachdem weniges in Erfahrung gebracht werden konnte (der Gegner ist ein erfahrener Säbelkämpfer und Veteran so mancher Schlacht) hab' ich mir also überlegt, wie ich an die Sache rangehen könnte.

Milde MI für Pfade des Lichts/Rastullahs Rache
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Seit diesem Abenteuer steht mein Char in hohem Ansehen beim Bey von Ferchaba und hat diesem direkt die Gefolgschaft zugesagt - als Palastgarde, für den nahenden Feldzug gegen Almada und als Leibwache des Sohnes des Beys, als der er auch keine schlechte Figur gemacht hat.
Da Bey Keshmal aber in besagtem Abenteuer den Sohn des Sultans der Beni Ankhara getötet hat, gab es natürlich eine kleinere oder größere Fehde - bei uns in der Form, dass der Sultan dem Sohn des Beys ans Leben wollte. Das konnte so weit - unter anderem durch meinen Charakter - verhindert werden. Vor dem Feldzug verlangt der Emir nun, dass Bey und Sultan ihren Zwist beilegen. Nach einigen "Schadensersatzzahlungen" konnte der Sultan soweit besänftigt werden, dass ein Duell zwischen je einem ausgewählten Streiter nun entscheidet, wer sich bei wem entschuldigen muss. Das Duell findet natürlich am 3. Rastullahellah statt und geht bis zum dritten Blut.
Der SL hat bereits angedeutet, dass der Gegner keinesfalls schlechter kämpfen können wird als ich, aber - sollte dieser tatsächlich mit Säbeln kämpfen - ich eventuell einen Reichweitenvorteil mit der Dschadra genießen kann. Wenn ich nicht unterlaufen werde.

Erstmal die Werte:
Hauptwaffe Dschadra, AT/PA 18/10 Ausweichen (mit Rüstung) 13
SFs Ausfall, Finte, Gezielter Stich(, TS Dschadra), Aufmerksamkeit, Kampfreflexe(, Reiterkampf), Ausweichen I+II
RS (TZM): 1/3/4/4/4/4/5/5
BE 2 (noch keine RG aktiviert; massangefertigte Rüstung gibt bei uns BE-1)
MU 15 IN 14 FF 10 GE 14 KO 13 KK 14
Relevante Vorteile:
Flink, Eisern, Talentschub Speere (strittiger Vorteil; bei uns erlaubt), Linkshänder
Relevante Nachteile:
Jähzorn
Relevante TaWs:
Speere 12
Bogen 8
Säbel 7


Neben dem folgenden Duell (für das ich glaube keine schlechte Taktik gefunden zu haben) interessiere ich mich vor allem für Lösungen für einige Spezialsituationen für zukünftige Gegner. Da ich bis jetzt exakt null Vollblutkämpfer gespielt habe, bin ich sicher, da etwas übersehen zu haben.

Zum nahenden Duell:
Es steht und fällt ein wenig mit meiner Ini, aber gehen wir davon aus, dass ich die höhere habe:
Zuerst hoffen, dass der Talentschub mir die 3 Punkte Erleichterung gibt, dann die eigene Aktion verzögern (bis nach dem Angriff des Gegners, um bei Misslingen keine heftige Manöverstrafe auf die PA zu bekommen) und einen Gezielten Stich auf die Beine Ansagen, bei den 3 TaP* aus der Gabe eventuell mit einer milden Finte kombinieren. Diesen Schritt wiederholen (abzüglich Talentschub; mit 4 A dauert der zu lange) und hoffen, dass er bald klappt und der Gegner zwei Wunden am Bein hat.
Dann in den Ausfall gehen - unschön mit AT 18, aber leider konnte ich das nicht mehr steigern bis zum Duell. PA-4 dank der Beinwunden sollten hier ihr Übriges tun.
Danach lebt mein Held hoffentlich noch und der Gegner liegt blutend im Wüstensand.

Was aber, wenn ich zukünftig nun Gegner mit feinerer Waffentechnik bekomme?
Die Waffenwahl ist für meinen Novadi Kefter Schule begrenzt - Dschadra, Waqqif (was bei uns die Werte eines Schweren Dolches hat, so es nicht als Prunkwaffe gefertigt wurde), Khunchomer(, Kompositbogen), eventuell Doppelkhunchomer. Auf bspw. einen Schnitter wird er nicht ausweichen (weil das keine Novadiwaffe ist), auch wenn der dank Doppel-DK manchmal besser ist.

Schild- und PW-Kämpfer lachen ja leider über den Ausfall, kaskadieren sich am Ende noch ihre Meisterparaden und knipsen mich dann aus.
BHKler tun sich schon schwerer, verkraften das aber meist auch noch.
Gegenhalterdosen dürften ein großes Problem werden, die Dschadra hat keinen Wuchtschlag und nur eine DK.

Wie gestalte ich meinen Charakter also in Zukunft so, dass er wenigstens einigermaßen solide gegen die genannten Kampfstile ankommt?
1-3 sollte mit Abwarten und Gegenhalten zu bewältigen sein, auch wenn der BHKler damit vielleicht weniger Probleme hat als mit dem Ausfall (die umgewandelte AT ist zwar vermutlich auch noch in der niedrigeren DK und damit eine AT +10, aber alle 2 KR eine unparierbare AT reinzubekommen ist auch eher suboptimal bei leichter Rüstung - und die 99 Gesetze verbieten eine schwere Rüstung).
Umreißen habe ich oft als Empfehlung gelesen. Lohnt das schon bei niedrigen Werten wie AT 18-19? Eine AT+8 klingt ungesund, siehe Manöverstrafe (könnte aber gegen Schild- und PW-Kämpfer helfen, oder?).
Gegen die Dose vielleicht Gezielte Stiche. Unwahrscheinlich, dass ich die schaffe, bevor ich nicht Klingentänzer hab.

Aber zu dem Speer hab ich ja noch weitere Waffen zur Auswahl.
Der SF-Baum des Khunchomers baut leider auf ganz anderen Manövern auf als bei der Dschadra. Waqqif als Dolch könnte von manchen Manövern der Dschadra profitieren (Gezielter Stich). Doppelkhunchomer verhält sich wie Khunchomer minus Ausfall.

Also, was tun um als Rechtgläubiger jedem Feind As'Salis mit den bestmöglichen Mitteln zu begegnen?
Mein Plan war baldmöglichst (Meisterparade und) Gegenhalten zu holen. Umreißen wäre günstiger, aber scheint mir auf niedrigen Werten zu riskant.
Möglich wäre auch, den Säbel in die Hand zu nehmen und demnächst auf einen der Linkhand-Bäume zu trainieren, Schildkampf oder BHK scheinen mir für einen Novadi möglich, wobei ich BHK favorisiere, da ich den Kampfstil des Chatakters eher im Schnellen, Wendigen und Wilden sehe, als mit einem klobigen Schild. Lasse mich aber gern überzeugen. Beides wäre ja sowohl mit Khunchomer als auch mit Waqqif möglich.
Der Doppelkhunchomer insgesamt scheint mir keine wesentlichen Vorteile zu bieten gegenüber den anderen Waffen.

So, jetzt aber genug geschrieben (ich hoffe es liest jemand bis hierhin ;P), ich danke schonmal für die Antworten.

Grüße

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Beitrag von Zyrrashijn » 26.07.2017 08:14

Das Problem liegt ein wenig in der Eröffnung. Du gibst die Initiative auf und läufst Gefahr, dass der Gegner mit einer Aktion Position auf Distanz N herankommt und du sofort in einer unvorteilhaften Position bist, bevor du irgendetwas tun kannst. Ich würde an deiner Stelle die Punkte aus der (hoffentlich) erfolgreichen (15/14/13, TaW3 kann schonmal schiefgehen) Talentschubprobe verwenden, um den Ausfall direkt einzuleiten. Hast du den Gegner in der Defensive, greif ein paar mal mit milden Finten an und beende den Ausfall mit einem GS. Wichtig ist auf jeden Fall, den Gegner zu verletzen, bevor er einmal attackieren kann, denn deine Verteidigung ist schwach und wenn er einmal herangekommen ist und es dir nicht gelingt, den Abstand wieder zu vergrößern, hast du quasi verloren.
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Beitrag von BenjaminK » 26.07.2017 09:05

Uff, das ist ja mehr so eine allumfassende Ratsuche mit deutlichen Einschränkungen :)

Was das anstehende Duell angeht, hat Zyrrashijn ja schon was gesagt.

- Gegen BHK den Ausfall zu machen ist sicherlich vorteilhaft, weil dann die dritte Aktion (also der Matchwinner) verfällt.
- Der Gezielte Stich gegen Gegenhalter ist sicher auch nicht verkehrt, weil die gerne mit RS8+ herumlaufen.

Mit der Daschdra und der DK:S werden die meisten Kampfstile immer mal wieder versuchen, in die DK:N oder sogar H aufzurücken, wobei das Vergrößern immer schwerer fällt, als das annähern und beides aus der AT heraus passiert. Was allerdings möglich wäre, ist ein gezieltes Ausweichen mit DK Vergrößerung als Reaktion, die ebenso wie das DK-Vergrößern bei DK:N um +4 erschwert ist. Dazu muss man aber ein bisschen die Texte lesen und beim SL abnicken lassen, dass das funktioniert. Damit nimmst du also 3 Vorteile mit; Als Reaktion vermeidest du Schaden, kannst die DK aus der PA heraus vergrößern und bei INI-Unterlegenheit kannst du damit einen Ausfall des Gegners beenden und ihm deinerseits die INI verringern. (=> Akrobatik 15+, Ausweichen III, RG III)

Bei INI Hoheit kannst du mit dem Ausfall auch die DK ändern, solltest aber - wie du ja schon selbst anführst - bei PW Kämpfern, die ihre Meisterparade damit hochjagen, aufpassen und ggf. frühzeitig beenden. (=> INI Baum bis Klingentänzer)

Die PW Waffen wiederum haben alle samt DK:H, nur ganz wenige ermöglichen DK:HN, also bleibt dir schonmal der Tod von Links erspart. Ziel ist also eher, auf Abstand zu bleiben und die DK:S zu halten. Hierbei hilft natürlich Gegenhalten, da der PW Kämpfer selbst nur eine schwache Offensive hat. Das führt dann zu belauern, weil keiner angreifen will. Er will nicht angreifen, weil er dann den Schaden vom Gegenhalten abbekommt. Bei schwacher Offensive kann er mit +6 das Gegenhalten so gut wie nicht für sich entscheiden, bekommt dann immer noch ~5 TP =3-4 SP ab, oder aber verliert das Gegenhalten und bekommt ~10 TP = 8-9 SP ab. Deine eingesteckten 7 TP bzw. 4 TP verfangen sich vielfach in deiner Rüstung. Einen Ausfall würde ich bei schwacher Offensive auch nicht erwarten, und wenn, dann gilt das mit dem Ausweichen weiterhin.

Ein Problem sind, meiner Einschätzung nach, wirklich die Schildkämpfer. Die haben eine ähnlich starke Offensive wie du selbst, weil sie offensiv verteilen, aber eine starke Defensive. Wahrscheinlich haben sie die niedrigere INI, aber im Ausfall können sie ihre Meisterparade mit dem Schild hochjagen. Bleib auf DK:S und fintiere so hoch es geht und halte eine PA offen; Da er vor dir ansagen muss, weißt du aber auch, wenn er zB 2 AT ansagt. Nutze die Blöde und hau ein unparierbares Kontrollmanöver, zB Umreißen, raus. Für ein +8 Manöver fehlt dir natürlich noch etwas die AT, aber das kommt mit der Zeit. Da bei euch erlaubt, bietet sich dann der Talentschub an. Eine GE Probe +10 geht schnell daneben und der Angreifer liegt. Jetzt kommt die zweite Attacke als gezielter Stich durch, weil der Gegner ja keine PA hat und du eine Erleichterung von 3 gegen den liegenden Gegner. Falls er noch steht oder deine erste AT daneben geht, rückt er seinerseits auf und du kannst noch versuchen, deinerseits mit der zweiten AT die DK wieder zu Vergrößern. Der Gegner kann dann nicht folgen bzw. nur mit seiner zweiten AT. In der nächsten Runde kannst du dann selbst abwarten, bis er angreift und mit dem gezielten Ausweichen wieder auf DK:S springen und eine zweite AT ggf. Gegenhalten oder deinerseits noch eine kleine AT machen.

Unterm Strich musst du ein bisschen akzeptieren, dass du mit dem Speer einen unterlegenen Stil gewählt hast (wählen musstest) und es daher oftmals schwer hast. Mit der Doppel-DK kann man auch gerne mal eine Verkürzung auf N zulassen und dafür ein unparierbares Kontrollmanöver raushauen, mit schwerer Rüstung und schwerer Waffe fast gefahrlos Gegenhalten ohne viele SF kaufen zu müssen.
Theoretisch kannst du ja auch selbst zum Schild greifen, was ich aber wiederum eher als Spezialfall sehen würde. Du verlierst Ini und du musst schlappe 700 AP ausgeben (zzgl. KK15), nur um mit dem Schild eine zweite PA zur Verfügung zu haben. Dafür büßt du halt auch noch Schaden, TP/KK usw ein und bist immer noch nicht in DK:N handlungsfähig.

Was dir an Vorteilen fehlt: Begabung Speere. Kannst du das nachkaufen oder retconnen? Dabei geht es noch um den extra Punkt oder die Steigerungserleichterung, sondern eher um das erhöhte Maximum des TaW.
Leitet gerade;
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Beitrag von MondinoGravura » 26.07.2017 09:38

Hilfreiche Antworten, ich versuche mal, Punkt für Punkt abzuarbeiten:

Das Duell: Viele Optionen bleiben mir ja (leider) nicht, wenn der Iniwurf schlecht läuft kann ich aber mit Gezieltem Ausweichen+Schritt mich vom Kampfgeschehen trennen. Bei uns wird die Ini (bei erneuter "Kampfaufnahme") dann neu gewürfelt.

Bezüglich Unterlaufen: Lohnt sich hier vielleicht die SF Halbschwert? Klar, die Mali sind unschön, aber weniger Unschön als unterlaufen zu werden und den AP-Rahmen sprengt es nicht.

Begabung Speere könnte ich mir nachträglich holen (bei uns ist das eher die Regel als die Ausnahme, dass der Charakter im Nachhinein noch leicht verändert wird - man weiß vorher ja nicht, wie er sich "anfühlt"), müsste dann aber auf einen der genannten Vorteile verzichten (am ehesten Talentschub, den übrigen GP kann ich noch anderweitig rauskehrten). Da es bis zum TaW-Maximum aber noch lange lange hin ist (da wir eher wenig AP pro Abend verteilen, zudem mit Steigerungsregeln spielen) weiß ich nicht, ob sich das lohnt - bis das relevant wird, sind sicher mehrere Jahre Realzeit vergangen.

Was mich eher beschäftigt, ist ein "Zweitkampfstil" - also irgendwas mit Khunchomer oder Waqqif, allein schon, da die BF 6 Dschadra nur bedingt bruchfest ist (und ich dann ungern Ringen will).
Das Problem ist eben die fehlende Synergie der Kampfstile. Beim Khunchomer lächelt mich Niederwerfen an, der Waqqif dürfte höchstens in Spezialsituationen nützlich sein, bei DK H wirds dann ja auch happig mit gezieltem Ausweichen. Aber ein Schild begeistert mich wenig.

Taugt denn sowas wie Entwaffnen aus der Attacke? Wirkt auf mich eher weniger so, aber hab den Wortlaut der SF gerade auch nicht im Kopf.


Also die nächsten SF-Ziele dürften dann (wie von mir richtig vermutet) Meisterparade und Gegenhalten werden?

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Beitrag von Gorbalad » 26.07.2017 09:47

Zumindest in Gorien sind laut AvAr auch Hakendolch und Bock verbreitet, die könnte man als Parierwaffen zum Khunchomer nutzen, falls Dir das nicht zu unnovadisch ist.

Schnitter gäbe es auch in Thalusien, aber die hast Du ja schon abgelehnt.

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Beitrag von Zyrrashijn » 26.07.2017 10:16

MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 09:38
Das Duell: Viele Optionen bleiben mir ja (leider) nicht, wenn der Iniwurf schlecht läuft kann ich aber mit Gezieltem Ausweichen+Schritt mich vom Kampfgeschehen trennen. Bei uns wird die Ini (bei erneuter "Kampfaufnahme") dann neu gewürfelt.
Halte ich in einer Duellsituation für fragwürdig, aber egal. Ich würde mich in deiner Situation nicht zu sehr auf gezieltes Ausweichen verlassen. Das ist in DK: S um +2, in DK: N sogar um +4 erschwert und liegt damit knapp über/unter deiner Parade und bei Mislingen drohen -2 Punkte INI.

Übrigens brauchst du dir über die Zukunft keine Gedanken machen, wenn du das Duell verlierst. 3. Blut heißt bis zum Tod eines der Kontrahenten.

Generell ist es üblich, die Dschadra in Kombination mit einem leichten Schild zu führen, dann wird sie auch sehr wirkungsvoll. Das hat auch Synergien mit einem möglichen Zweitstil, Khunchomer. Der Waqquif ist streng genommen gar keine richtige Waffe.

@BenjaminK woher hast du denn die DK-Vergrößerung als (Re-)Aktion mit Ausweichen+4?
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Beitrag von MondinoGravura » 26.07.2017 10:36

Ich weiß, was bis zum 3. Blut bedeutet. Ich vertrau meinem SL aber insoweit, dass er mich nicht in ein Duell gegen einen AT/PA 23/18 BHKler mit Inibasis 18 schickt, der mich in 3 KR verheizt. Schließlich war dieses "Angebot" RP-technisch nicht abzulehnen.
Geschenkt wird hier trotzdem nichts und eine Niederlage (ergo Tod) ist auch möglich, aber es wird wohl machbar sein.

Dschadra mit Schild erschwert eben leider zig Manöver der Dschadra Bzw. macht sie sogar unmöglich. Laut RA sind Schilde bei Novadi zwar existent, aber nicht häufig, wogegen die meisten eine Dschadra tragen.

In dieser Duellsituation bleibt mir nicht viel als Ausweichen übrig. Aber die Kernfrage dreht sich ja um zukünftige "Anschaffungen".

Beim Waqqif gibt es streng genommen "Gebrauchsvarianten", daher unser "Upgrade" zum schweren Dolch-Äquivalent.

Ich versuche eben, aus den Gegebenheiten eines strenggläubigen Wüstenkriegers das beste rauszuholen, ohne mit dem Konzept zu brechen. Suboptimal, klar, aber vordergründig steht eben das Konzept als Rastullah-Anhänger (das mir auch großen Spaß macht).

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Beitrag von Zyrrashijn » 26.07.2017 10:45

MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 10:36
Beim Waqqif gibt es streng genommen "Gebrauchsvarianten", daher unser "Upgrade" zum schweren Dolch-Äquivalent.
Frag doch mal, ob du nicht auch die tulamidische Variante des Kurzschwerts rastullahgefällig als Seitenwaffe verwenden kannst. Das gibt dir die nötige Variabilität.
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Beitrag von MondinoGravura » 26.07.2017 10:58

Ehrlichgesagt bin ich kein Freund von solchen "Modifikationen" (dagegen hätte wohl keiner was) - vielleicht folgt das aber irgendwann und nennt sich dann "meisterlich gearbeiteter Waqqif" oder so. Damit könnte ich leben.
Das Upgrade zum schweren Dolch hatte den Grund, dass jedes Brotmesser eine ähnliche Qualität wie ein Waqqif hat und uns das der kriegerischen Kultur nicht gerecht zu werden schien.
Dieses Upgrade gilt, wie gesagt, eben nur für die Gebrauchsmodelle, die häufigeren "Prunkwaffen" haben die miesen Werte aus den Regelwerken.

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Beitrag von BenjaminK » 26.07.2017 10:59

Zyrrashijn hat geschrieben:
26.07.2017 10:16
@BenjaminK woher hast du denn die DK-Vergrößerung als (Re-)Aktion mit Ausweichen+4?
Ist, wie gesagt, abklärungsbedürftig.
WdS, S.79, Sich vom Gegner lösen hat geschrieben:Er kann sich beim Ausweichen eines gegnerischen Angriffs aus dessen Reichweite bewegen. Dies gelingt nur, wenn ihm ein Gezieltes Ausweichen gelingt[...], ansonsten bleibt er in der Waffenreichweite des Gegners.
Dazu das zweite Einhorn, was DK-Vergrößerung bis "außer Waffenreichweite" vorschlägt.
Dazu nehmen wir für den vorliegenden Spezialfall einen Gegner mit DK:N, während man selbst in DK:S unterwegs ist. Die DK Modifikatoren für gezieltes Ausweichen in DK:N sind +2*2=+4.
Daraus kann man schließen, dass mit einem gezielten Ausweichen +4 auch die Waffenreichweite des Gegners verlassen wird, also DK:S. Man selbst kann aber in DK:S noch kämpfen.
MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 09:38
Bezüglich Unterlaufen: Lohnt sich hier vielleicht die SF Halbschwert? Klar, die Mali sind unschön, aber weniger Unschön als unterlaufen zu werden und den AP-Rahmen sprengt es nicht.
Für diese Situation ist es nicht gut. Klingt erstmal in Ordnung, ist es aber nicht, insbesondere wenn der Gegner noch dazu über Doppel-DK verfügt. Du musst eine Aktion aufwenden, um in Halbschwertstellung zu kommen -> unparierbare AT für den Gegner, bzw. er verlässt dann wieder die DK für Halbschwert, du musst wieder eine Position aufwenden um aus Halbschwert heraus zu kommen etc. Kurzum: Du gerätst in Aktionsunterlegenheit durch den Wechsel in Halbschwert. Anders sieht es dagegen aus, wenn es generell beengt ist und daher Halbschwert gegen Umweltmodifikatoren genutzt wird.
MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 09:38
Taugt denn sowas wie Entwaffnen aus der Attacke? Wirkt auf mich eher weniger so, aber hab den Wortlaut der SF gerade auch nicht im Kopf.
Ich mag es nicht. Das ist eine +8, die keinen Schaden macht, pariert werden kann und daraufhin mit einer KK Probe gekontert werden kann. Aus der Parade heraus finde ich es sinnvoller. Das ist dann zwar die gleiche Mechanik, aber wenn die PA gelingt, ist erstmal der Effekt einer gelungenen PA vorhanden: Die AT macht keinen Schaden.
Als unparierbares Kontrollmanöver ist es vielleicht mal ganz gut. Wenn der Gegner keine Reaktion hat, ist es nur noch die +8 und die +8 KK-Probe. Gegenüber Umreißen verliert er aber keine INI, kann mit einer freien Aktion ggf. eine Zweitwaffe ziehen, ggf. weiterhin unterlaufen und mit dem Schild angreifen, und man hat keinen Bonus, wenn man ihn angreift.
MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 09:38
Also die nächsten SF-Ziele dürften dann (wie von mir richtig vermutet) Meisterparade und Gegenhalten werden?
Ja :)
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Beitrag von Zyrrashijn » 26.07.2017 11:18

MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 10:58
Ehrlichgesagt bin ich kein Freund von solchen "Modifikationen"
Ist ein offizielles Statement aus WdS120

@BenjaminK Einverstanden, für die DK: N als Ausgangsbasis würde ich das auch so sehen.

@MondinoGravura Als erstes solltest du deinen TaW Speere weiter pushen, damit du bei Manövern nicht so große Risiken eingehen musst.
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Beitrag von Darjin » 26.07.2017 11:26

Wirkt das Halbschwert überhaupt bei Speeren? Habe im Kopf, dass es nur AHH, ZHS, Schwerter und IW betrifft.
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
Michel de Montaigne (1533-1592)

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Beitrag von Zyrrashijn » 26.07.2017 11:28

Darjin hat geschrieben:
26.07.2017 11:26
Wirkt das Halbschwert überhaupt bei Speeren? Habe im Kopf, dass es nur AHH, ZHS, Schwerter und IW betrifft.
Anderthalbhändern, Infanteriewaffen, Schwertern, zweihändig geführten
Speeren, Stäben und Zweihandschwertern/-säbeln
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Beitrag von MondinoGravura » 26.07.2017 20:10

Wegen dem Ausweichen: Wir interpretieren WdS S.79 so, dass bei Gezieltem Ausweichen+freier Aktion Schritt der Kampf "neu aufgenommen werden muss", d.h. die Ini neu gewürfelt wird. "Außerhalb der Reichweite der gegnerischen Waffe" heißt (bei uns) folglich, dass man sich min. 2 DKs aus der idealen DK des Gegners herausbewegen muss, dann ist kein Passierschlag mehr möglich (und man kann wegrennen).

Wegen dem tulamidischen Kurzschwert: Wie gesagt, mein Novadi ist sehr traditionell und in WdS steht lediglich, dass jenes sich "zwischen Waqqif und Khunchomer" bewegt. Solange der SL mir kein Geschenk macht und es mir als eindeutig meisterlichen Waqqif beschreibt, fühlt sich das unvereinbar an
mit dem Konzept.

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Beitrag von Zyrrashijn » 26.07.2017 20:49

Soweit ich weiß, sind Passierschläge nur in der optimalen Distanzklasse der Waffe des Angreifers möglich. Das heißt, mit gezieltem Ausweichen+Schritt wird nur eine Distanzklasse überbrückt. Das reicht, um sich aus dem Kampf zu lösen. Dennoch sehe ich es nicht gegeben, dass die Initiative neu bestimmt wird. Vorallem nicht in einer Duellsituation,
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Beitrag von MondinoGravura » 26.07.2017 21:09

Was sonst bedeutet "aus dem Kampf lösen", als den Kampf zu beenden (in welcher Form auch immer und eventuell nur vorläufig)?
Wo unterscheidet sich eine Duellsituation zwischen zwei Kämpfern zu einer Kampfsituation zwischen zwei Kämpfern?

Wann würde bei dir die Ini neu gewürfelt werden? Wenn der "gelöste" Char zwei Meter wegrennt, bevor es losgeht? Fünf? Hundert?

Wenn man sich vom Gegner löst (und WdS S.79 lässt stark vermuten, dass dies eine Unterbrechung der AT/PA-Situation bedeutet), findet ab diesem Moment kein Kampf mehr statt. Rennt einer weg, dann rennt er, stellt er sich erneut, versuchen die Kämpfer erneut das Geschehen zu überblicken und entsprechend (schnell) zu reagieren - INI-Wurf (denn wenigstens für eine Aktion müssen die Kontrahenten außerhalb einer Kampfsituation sein - sonst wäre ja auch ein Passierschlag möglich).

Begegnen sich dieselben Kontrahenten auf dem Schlachtfeld, trennen sich dann aus irgendeinem Grund im Kampf und stoßen nach einer Minute "Ausschau halten" wieder aufeinander, dann würde ich definitiv neue Initiative würfeln lassen, da die Kampfsituation neu überblickt werden kann (und da der W6 ein Zufallswurf ist mag das ja mal besser, mal schlechter gelingen).

Daher gilt bei uns genannte Regel. Die Diskussion dieser ist in diesem Topic aber auch nicht die Fragestellung.

Jeordam
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Beitrag von Jeordam » 26.07.2017 23:44

MondinoGravura hat geschrieben:
26.07.2017 21:09
Wann würde bei dir die Ini neu gewürfelt werden? Wenn der "gelöste" Char zwei Meter wegrennt, bevor es losgeht? Fünf? Hundert?
Kampfbeteiligung theoretisch möglich bzw. erwartbar. Stichwort Bogenschussweite bzw. Zauberdistanz.

Ich weiss, ist nur Nebenthema, aber für die Inihoheit recht wichtig. Stichwort Orientieren.
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Denderajida_von_Tuzak
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Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 27.07.2017 00:30

Das wichtigste hat BenjaminK schon geschrieben.

Bleib in DK S bzw. kehre immer dahin zurück... und wenn dein Gegner mit einer DK N-Waffe und Schild/PW Bonus-Punkte anhäufst, während du einen Ausfall machst, kann dir das sogar relativ egal sein: er muss diese spätestens für den nächsten Angriff verwenden, und das ist entweder eine Manöverlose AT in schlechter DK oder eine Attacke zur Distanzveränderung. Und wenn er ini-Hoheit hat und einen Ausfall versucht, würde ich an deiner Stelle schon ganz am Anfang versuchen gezielt auszuweichen (da dürftest du mit Ausweichen II gar nicht so schlechte Chancen haben).

Was die Weiterentwicklung betrifft: würde erst Speere maxen (und versuchen Richtung Ausweichen III zu gehen). Khunchomer als Zweitwaffe, eher defensiv verteilt und dann auf PW-Stil, mit Vollmetallbuckler oder Bock (einem SP-Schild). Passt gut zu einem Reiter, du kannst immer noch einen Ausfall machen, und kannst da ganz langsam besser werden (Linkhand, PW 1, Meisterparade, Binden, PW 2, Entwaffnen), wenn Speere durch ist... und offensiv Wuchtschlag und Niederwerfen dazu, mehr brauchst du eigentlich nicht.

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Beitrag von BenjaminK » 27.07.2017 08:31

Du kannst in einer (re)Aktion keine 3 DK überbrücken, maximal 2. Selbst also mit eurer Ausweichen-Regelung kommst du von DK:N nur auf DK:P (und bräuchtest dazu eigentlich eine +8 Aktion, machst aber nur eine +4). Die DK:P ist nicht mehr die optimale Kampfdistanz für den Speer, korrekt, aber AT sind immer noch möglich, im Gegensatz zu DK:N-Waffen. Wichtig finde ich halt die Unterscheidung, die explizit so dort steht, dass man aus der Waffenreichweite des Gegners kommt, nicht aus der eigenen Waffenreichweite, falls diese der gegnerischen Überlegen ist. Dort steht nicht 'außer Kampfreichweite' oder 'außerhalb der Waffenreichweite beider Gegner' sondern nur 'aus der Reichweite des Gegners'. (Cineastisch erinnert mich das eben an Achilles, die Viper aus Dorne etc, die immer 2 Schritte weghüpfen und dann mit Anlauf einen eingesprungenen Speerstoß setzen und dann wieder weghüpfen, gefällt mir eigentlich.)
Vom Gegner lösen und neue INI bestimmen ist schon interessant. Für mich wäre in der Duellsituation, in der die beiden Kämpfer volle Konzentration aufeinander haben, auch keine INI neu zu bestimmen. Interessant wäre die Initiative dann zB auch um zu schauen, wenn jemand den anderen verfolgt und stellen will. Wenn es bei euch in der Situation zu INI Neuberechnung kommt, ist doch ok. Mit Orientieren zB kann man ja die 6 würfeln, also hast du entweder die INI Hoheit und wirst sie wieder haben, oder du hast die Möglichkeit dazu, sie zu bekommen.
Damit aber der Gegner die DK aussuchen kann, muss er entweder ausfallen (->gezielt ausweichen schon in DK:S), oder er muss 4 Punkte mehr INI haben. Gar keine schlechte Wahl also für dich, wenn der Kampf neu beginnt und ihr wieder in großer DK startet, nachdem du in DK:N gezielt ausgewichen bist.

Kleiner Pedantenmodus: Der Regelteil stammt nicht von "aus dem Kampf lösen", sondern "Sich vom Gegner lösen" :D

Ansonsten ist dein Weg klar. TaW Speere hochjagen, Ausweichen nachziehen, SF Meisterparade, SF Gegenhalten, SF Umreißen und dann fängt es auch schon an, beliebig zu werden je nach Präferenz.
Der Zweitkampfstil wäre für dich derzeit noch ein Erstkampfstil, weil du mit dem einen Kampfstil gerade erst auf Beginner-Level stehst. Ein Schild mit SF Linkhand in die Hand nehmen und dann mit TaW 7 die Waffe führen und einen Wuchtschlag +2 ansagen ist kein valider Zweitkampfstil *G*
Leitet gerade;
G7-Gruppe 166h
MR-Gruppe 640h

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