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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.

Welches Waffentalent sollte der albernische Ritter noch haben?

Schwerter
26
46%
Hiebwaffen
14
25%
Kettenwaffen
16
29%
 
Abstimmungen insgesamt: 56

Darjin
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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Darjin » 02.08.2017 10:27

Nachdem ich hier schon mal gefragt hatte, mit welcher Profession man einen albernischen Kämpfer von Stand darstellen könnte und sich der Ritter des alten Weges für viele als passende Alternative darstellt, bin ich am überlegen wie ich diesen generiere.

Viele Entscheidungen sind da nicht zu treffen, allerdings eine die mir nicht so leicht fällt wie ich vielleicht gedacht hätte:
Wenn Zweihänder das +7 Waffentalent wird, welches nehme ich dann für das +4 Waffentalent:

Definitiv raus ist schon mal Anderthalbhänder, weil der Ritter auch mit einer Einhandwaffe und Schild vom hohen Ross aus agieren können sollte (und man auch eine Alternative zur Gegenhalter-Dose haben will).

a) Das Schwert als König der Waffen bietet sich natürlich an und war auch mein erster Impuls: Man kann in vielen Regionen passende zivile Waffen(Breitschwert, Korbschwert, Rapier) damit führen außerdem möchte ich dem Helden eine Back-Up Waffe in Form eines Kurzschwertes (bzw. Langes Messer) mitgeben. Bin mir nur gerade unsicher ob ich das nicht auch zufriedenstellenderweise vom ZHS ableiten könnte.

b) Äxte und Streitkolben sind ebenfalls sehr klassische Ritterwaffen, noch dazu lässt sich mit dem Talent auch gut ein improvisierter Knüppel führen (und spätestens mit Ableiten verbreitert es die Palette an nutzbaren Waffen erheblich). Außerdem ergänzen sie imho den Zweihänder auf dem Schlachtfeld gut gegen bspw. Untote.

c) Kettenwaffen - vermutlich erst mal in Form eines Morgensterns. Vielleicht ein wenig exotisch, aber sehr stark mit Schilden gegen Schildkämpfer. Im Vergleich zu Hiebwaffen ist das Talent nicht so universell, aber als Ergänzung des Zweihänders für einen Kampf mit dem Schild deutlich spezialisierter.


Als Kämpfer soll der Char ziemlich kompromisslos sein, wenn man jetzt Lanzenreiten im Turnier außen vor lässt. Wurfspeere betrachtet er eh wie die Jagd generell mehr als Ablenkung und Zeitvertreib.
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
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Beitrag von Gorbalad » 02.08.2017 10:38

Zuallererst natürlich Lanzenreiten. Ein Ritter heißt Ritter, weil er reitet.
Ich würde Schwerter und (Hiebwaffen oder Kettenwaffen) nehmen.
Geht man eher nach Realismus, würde ich statt (oder auch zusätzlich zu) den Hiebwaffen sogar zu Infanteriewaffen, insbesondere Richtung Warunker Hammer tendieren.

Mit Schwerter und ZHS kann er vom Kurzschwert bis zum Andergaster alles zumindest abgeleitet führen, ggf. auch mit Schild.
Das ist einfach mein Klischeebild von einem Ritter.

Hieb- oder Kettenwaffen würde ich nur höher priorisieren, wenn er wirklich viel mit schlecht schneidbaren Gegnern zu tun hat(te) - also sehr starke Rüstungen bzw. Skelette oder andere dahingehend unempfindliche Monströsitäten. Die halte ich in Albernia aber für wenig häufig, also Grundstock ja, aber später nachziehen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 02.08.2017 10:43

Ich würde da die Präferenzen des Charakters in Betracht ziehen. Ist er eher der kräftige robuste Typ? Hiebwaffen. Eher Agil und elegant? Schwerter. Ganz vernachlässigen würde ich keines. Ggfs. über die Ableitregeln sprechen. Schwerter sind über ZHS ableitbar.
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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Darjin » 02.08.2017 11:03

Da beim Char KK > GE ist (und der Fokus auch bei ner Mischung aus MU-KO-KK liegt und IN-GE eher unterstützen) würde ich nach den Rückmeldungen fast stärker zu Hiebwaffen tendieren. Allerdings sieht das Abstimmungsverhalten ganz klar die Hiebwaffen hinten :???:

Naja, lassen wir der Sache noch etwas Zeit.
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Beitrag von Gorbalad » 02.08.2017 11:08

Von ZHS kann man Schwerter ableiten, ist dann aber mit den SF auf die bei beiden Talenten verfügbaren eingeschränkt. Vorher abklären, ob das bei Euch beim Schildkampf Probleme macht. Es gibt die interessantesten Regelinterpretationen, verlass' Dich nicht drauf, dass alle anderen so denken wie Du.

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Freibierbauch » 02.08.2017 11:13

Seit wann ist Schwerter über ZHS ableitbar? Laut meinem WdS und der Errata ist das nicht der Fall. Für Schwerter ist nur AHH, Säbel und Fechtwaffen möglich.

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Beitrag von Zyrrashijn » 02.08.2017 11:16

Du hast Recht @Freibierbauch ich habe vorhin in der falschen Richtung gedacht. ZHS ist von Schwerter ableitbar, nicht umgekehrt.
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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Faras Damion » 02.08.2017 11:19

Mein Verstand zählt die Vorteile von Hiebwaffen auf (improvisierte Waffe Fackel, bei hoher Rüstung, Skelette), aber mein Herz sagt "Schwert". :oops:

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Tilim » 02.08.2017 11:33

Für mich ist ja der Morgenstern schwingende Ritter im vollen Galopp auf seinem Pferd immer noch die Definition von coolem Ritter.
Wenn man also Lanzenreiten nicht möchte, wäre ich für Kettenwaffen.
Zuletzt geändert von Tilim am 02.08.2017 11:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von BenjaminK » 02.08.2017 11:38

Muss mich da Faras Damion anschließen. Der Verstand tendiert zu Hiebwaffen, weil du damit deine Palette verbreiterst, Nutzen aus hoher KK ziehst, improvisierte Waffen führen kannst, hohe BE akzeptieren kannst, bei Skeletten vollen Schaden machst, über Ableitung dann so ziemlich alles führen kannst, Streitkolben in der Herstellung auch verbessert einfach saubillig sind, sie nicht gebunden werden können....*abwink*

Für Kettenwaffen wäre mir persönlich Albernia nicht rau genug. Im Schild des Reiches, beim Ritter des alten Schlages, da würde ich den Morgenstern als adäquate Waffe sehen. In Albernia und von Stand, da passt das einfach nicht so recht ins Bild. Vorteile gäbe es aber auch hier zu Hauf; Skelette, Schildkämpfer, KK Nutzen....
(und ja, mein Ritter aus dem Finsterkamm nutzt auch gerne den Morgenstern, hrhr...:D)

Am Ende bleibt eigentlich nur das Schwert übrig, womit du dann vom Kurzschwert bis zum Andergaster alles führen kannst. Also egal, welche Klingenwaffe er bekommt, er kann sie sinnvoll einsetzen. Selbst die ungesteigerten AHH lassen sich ja meist mit 2 Wahltalenten führen, wovon eines echt gesteigert ist.
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Beitrag von Gorbalad » 02.08.2017 11:46

Ein weiterer Vorteil von Schwertern ist mMn, dass man sie recht schnell aus einer Hüftscheide ziehen kann, wenn es sein muss. Das stelle ich mir bei Axt, Streitkolben o.ä. deutlich langwieriger vor, auch wenn das regeltechnisch nicht 100% abgebildet wird.

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Vasall » 02.08.2017 11:50

Zweihänder finde ich ehr passend bei einem modernen Ritter oder beim Krieger aus Havena, der explizit alle Schwertvarianten trainiert.

Die traditionelleren Krieger aus Winhall und ich denke ebenso die traditionellen Ritter alten Schlages sind vielseitiger und dürften ganz klassische auf Schwert und Schild mit Kettenpanzer setzen.
Eine irgendwie geartete Ketten- oder Hiebwaffentradition kann ich in Albernia zudem nicht wirklich erkennen, eher diverse Schwert- und Messervarianten.

Handgemenge:
Mit Schwertern kann man auch die traditionellen einschneidige Kurzschwerter führen und deckt damit schon mal das Handgemenge ab.

Nahkampf:
Nahkampf mit Schwert und Schild funktioniert ja eh.

Stangen-/Kriegswaffendistanz:
Statt modernem Zweihänder wären hier Infanterie(klingen)waffen (Kriegsense/Schnitter/Glefe) spannender. Aber so ein Kriegsschwert ist freilich auch cool.
Oder einfach die schwereren Jagd-/Kampfspieße.

Reiterkampf
Klassisch - Lanzenreiten und Schwert

Fernkampf
Wurfspeere

Damit wären alle ritterlichen Gefechte abgedeckt oder?

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Denderan Marajain » 02.08.2017 12:05

Darjin hat geschrieben:
02.08.2017 11:03
Da beim Char KK > GE ist (und der Fokus auch bei ner Mischung aus MU-KO-KK liegt und IN-GE eher unterstützen) würde ich nach den Rückmeldungen fast stärker zu Hiebwaffen tendieren. Allerdings sieht das Abstimmungsverhalten ganz klar die Hiebwaffen hinten :???:

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9 ist jetzt kein wahnsinnig großes Sample ;)

Perceval
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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Perceval » 02.08.2017 13:30

Schwerter. Und wenn Du noch Punkte frei hast, Hiebwaffen.

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 02.08.2017 13:56

Schwerter, defensiv verteilt. Die Waffe, die nie (auch nicht beim Schlafen, Essen oder aufs-Klo-gehen) außer Armesreichweite ist. Defensiv, weil du sie v.a. für die Situationen hast, in denen du weder Zweihänder noch Schild dabei hast, aber auch zum Reiten (die linke brauchst du noch bis etwa Reiten-Taw 13+ zum lenken, und später ist es gut eine PW [Vollmetallbuckler oder Bock] führen zu können).

Später auch noch Kettenwaffen und vielleicht Speere (v.a. zum Jagen auf Großwild). Hiebwaffe würde ich bei ZHS als Hauptwaffe sein lassen.

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Beitrag von Gorbalad » 02.08.2017 14:01

Defensiv ist aber wieder doof mit dem Schild.
Dahingehend wäre natürlich eine Zwei-Talent-Waffe gut...

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Darjin » 02.08.2017 14:11

Was bei einer Zwei-Talentwaffe und Hiebwaffen bzw. Kettenwaffe als ggfs. 3tes Talent mit ZHS insgesamt vier (!) Waffentalente bedeuten würde - wo der Char eigentlich genug andere AP-Gräber hätte (Bei totalen AP-Überschuss halt Lanzenreiten - warum ist das überhaupt E?)
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Beitrag von BenjaminK » 02.08.2017 14:18

Also ganz hart mit viel Wohlwollen könntest du ein Bastardschwert als Seitenwaffe führen. Mit KK15 führst du es über defensive Schwerter oder offensiv über AHH abgeleitet von ZHS. Aber so Tänze sind irgendwie immer....blöd.

Nimm dir offensive Schwerter. Als Verteidigung kannst du sicherlich auch Gegenhalten nutzen :) oder auch einfach die Rüstung nutzen oder auch einfach mal auf die 12 parieren oder so...
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Beitrag von Gorbalad » 02.08.2017 14:20

Er könnte Schwerter und AHH nehmen, dann kann er ZHS von AHH ableiten und ein Bastardschwert als Seitenwaffe führen.
Als Albernier geht Rasse: Thorwaler durch, dann kann er es von Start weg einhändig führen und hat auch schon KK 15 für den Schildkampf. :)

Allerdings ändert das wenig grundsätzliches, dann hätte er Schwerter offensiv und AHH defensiv, was vermutlich auch nicht das Gelbe vom Ei ist.

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Beitrag von Baal Zephon » 02.08.2017 20:26

Streitkolben/Kriegsbeil vom Gürtelhaken dauert nicht länger als Schwert aus der Scheide... Darüber hinaus ist eine Hiebwaffe eher für das Schlachtfeld als ein einhand Schwert, vor allem wenn man es mit Schild nutzt und damit die miese Defensive der Hiebwaffe ausgleicht. Ketten Waffen sind auch nett, aber Hiebwaffen sind einfach versatieler.
Für das mitführen am Hofball gibt es einen (lang)Dolch und für schwere Fälle am Schlachtfeld einen Scheibendolch, jeweils per Ringen/Raufen über versteckte Klinge geführt.
Das ist für mich der klassischere Ritter... Wobei es da auch auf den Kontext ankommt. Das obere (bis auf den Scheibendolch) wäre früh bis Hochmittelalter, im Späten Mittelalter Richtung Renaissance mit weiter verbreiteter Plattenpanzerung werden Schilde obsoleter und sowohl die Technik Halbschwert als auch der Scheibendolch und die Mordaxt (Warunker Hammer) zu den Waffen der Wahl.
Bei albernia zu ich mir mit der Einteilung schwer, Havena ist für mich eher spätes Mittelalter, das Ländliche geht in Richtung Früh bis Hochmittelalter... Ich würde es von den Bespielten Settings abhängig machen, sofern man die kennt.

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Beitrag von Vasall » 02.08.2017 21:16

Baal Zephalon,
was Du beschreibst ist für mich der ritterliche State-of-the-Art in Gareth, oder gar Horasreich.

Also das was den modernen Ritter im Gegensatz zum klassischen Ritter des alten Schlages ausmacht. Ich denke aber auch das wäre wenigstens für neumodische Gecken in Havena durchaus denkbar. Da muss man differenzieren, wie Du schon schreibst. :)

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Baal Zephon
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Beitrag von Baal Zephon » 03.08.2017 07:47

Wobei man gerade für Albernier, wenn man aus welchen Gründen auch immer Thorwaler Abstammung wählt, für mich Hiebwaffen sogar mehr Sinn machen würden, so als Kultureller einschlag. (Wer sagt, dass nicht auch ein Albernischer Schmied eine Orknase oder Skraja zu stande bringt? Bekannt sein dürften die) wobei Orknase als Backup waffe weniger gut geeignet ist als die Skraja. (Nicht von den werten, mehr so von Handlichkeit her)

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Beitrag von Armleuchter die Assel » 03.08.2017 10:50

Ich würde bei deiner Idee Hauptwaffe (Zweihänder) plus Seitenwaffe (Kurzschwert) bleiben.
Mit dem Zweihänder deckst du die Distanzklassen NS ab und mit dem Kurzschwert HN.
Allerdings ein "PG" Hinweis dazu, unter Hiebwaffen gibt es für die Distanzklassen H/N das Haumesser (w+3)und die Zwergenskraja (w+3),
die ein TP mehr anrichten als das Kurzschwert (w+2).

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Beitrag von Gorbalad » 03.08.2017 10:54

Das Haumesser ist eine Doppel-Talentwaffe (Säbel/Hiebwaffe), aber leider improvisiert, mit den daraus resultierenden RAW-Nachteilen. Daher besser mit der Gruppe absprechen.
Ähnliches gilt bei der Zwergenskraja, WdS erklärt nur wie man Menschenwaffen zwergisiert, nicht aber ob und wie man Zwergenwaffen vermenschlich(t/en muss). Also auch wieder absprechen.

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Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 03.08.2017 12:39

Mein Problem mit Hiebwaffe und Schild (bzw. auch offensivem Schwert und Schild) ist, dass das eine gute Kombination für die Situationen ist, in denen du mit dem Zweihänder und ordentlicher Rüstung auch gut aufgestellt bist: dem Schlachtfeld und gegen Gegner, bei denen der volle WS-Baum effektiv ist, bei denen du nicht Ausfall/GS/Parademanöver benötigst oder bei denen du einen Schild/eine Parierwaffe negieren willst. In den Situationen, in denen du den Zweihänder zu Hause lässt, trägst du aber normalerweise auch keinen Schild und nur leichte Rüstung - eine ordentliche Parade wäre da viel wert. Und als Seitenwaffe in der Schlacht für den Fall, dass der Zweihänder zerbricht, würde ich dann auch nicht auf eine SK-Kombo bauen, denn den Schild wirst du auch nicht zur Hand haben (du hattest ja einen Zweihänder).

Gegen Leute mit Schild oder PW ist Kettenwaffe+Schild viel effektiver als Hiebwaffe+Schild (wg. der Autofinte, dem Negieren des Schildbonus bzw. der Paradeeinschränkungen); mit TaW von 11 und Spezialisierung kommst du ziemlich weit (hast einen ähnlichen Effekt wie bei HW-TaW 19-21 und 4er-Finten).

Für die Situation ohne Schild und Rüstung kannst Du natürlich schon eine Hiebwaffe verwenden, ich persönlich finde aber ein normales Schwert oder ein Kurzschwert für einen (albernischen) Ritter am passendsten und vielseitiger einsetzbar.

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Waffen eines Ritters: Zweihänder und ?

Beitrag von Laske Hjalkason » 03.08.2017 13:05

Das Hausmeister läßt sich mit der SF improvisierte Waffen auch regulär führen. WdS S.115 rechts oben. Weiß nur grad net auswendig ob der zusätzliche BF-test damit weg ist. Man könnte sonst mit dem Meister klären ob man so eine Waffe nicht auch als reguläre Waffe haben darf, ähnlich einem Breitsax
Leben = Wahrheit + Gott
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Wahrheit = Leben - Gott

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Beitrag von Gorbalad » 03.08.2017 13:10

Darum schrieb ich ja RAW. Der Bruchtest bleibt, und man braucht nochmal 100 AP und Raufen 10 für die SF (IN/GE 12 wird er wohl haben), die mit "Verbreitung: 2; im Umfeld ‘heimlicher’ Kulte und Orden, bei Schaukämpfern" bei Rittern wohl nicht so ganz typisch ist.

Ein nicht-improvisiertes Haumesser wäre übrigens auch für Magier nicht unspannend, da es nach Codex Albyricus nicht verboten ist, aber 1 TP mehr als das Kurzschwert liefert. Die hätten mit dem Bannschwert-Ritual (o.ä.) allerdings auch ein Gegenmittel gegen die BF-Tests.

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Beitrag von Baal Zephon » 03.08.2017 13:34

Oder man bestimmt per Hausregel, dass ein Haumesser/Machete einfach nicht unter "Improvisierte Waffe" fällt, oder wenn dann nur wegen schlechter Auswuchtung... dann lässt man halt für ein paar Dukaten mehr ein nicht improvisiertes Modell anfertigen und Fertig. Breitsax ist da eine gute Idee wie ich finde.

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Beitrag von Andwari » 03.08.2017 13:37

Für den Kampf vom Pferderücken mit Schild (nach dem Lanzenangriff) bin ich für Kettenwaffen - einfach noch mal Ivanhoe gucken, die Gummiaxt hat doch keinen Auftrag, trotz Heldenbonus.

Ein Ritter als Profikämpfer sollte mMn mit ziemlich vielen Waffen fit sein, ein nur mit Start-AP generierter Typ kann das mMn kaum erfüllen und ist vllt. besser als "noch Knappe" anzusprechen (war ja früher so), jetzt ist der Knappe als abgespeckte Ritterprofession für 16-jährige zwar interessant, aber der Ritter gibt halt keinen vollwertigen Ritter, der mindestens 5 Jahre mehr auf dem Buckel hat.
deshalb ist nach DSA4.x auch der in der (Balihoer) Kriegerakademie ausgebildete Typ "mein" Lieblingsritter, weil der eben die vielen Waffentalente schon mal in der Generierung ansteigern kann und später über die SF-Verbilligungen halt Breite möglich macht.
- Ringen und Raufen, weil man nie wehrlos ist, Ringen eigentlich das gegen Gerüstete, aber in DSA so benachteiligt, dass man halt die Raufen-Fähigkeiten auch braucht.
- evtl. Dolche - falls man nicht immer zum Kurzschwert greift oder hier ableiten will. Je nachdem, wie oft man sein Schwert in sozialer Umgebung weglegt und dann doch kämpfen muss.
- mäßig Hiebwaffen, weil das halt sehr universell ist.
- Schwerter ist für das, wo ich nur mein Schwert (evtl. +Kurzschwert/Dolch) dabei habe, also üblicherweise in Städten oder sonstigen zivilen Situationen und weil man das halt hat. Eigentlich wäre evtl. eine Aufstellung über Säbel sinnvoller (als Ersatz für Hiebwaffen+Schwert).
- Zweihänder zu Fuß ist die Superwaffe, die ich als adeliger Profi führen darf.
- etwas Speere bzw. Infanteriewaffen wäre nett, vom Jagdspiess bis zur Anleitung des Fußkämpfer-Haufens in der Schlacht, sollte man sich da nicht total doof anstellen.
- zu Pferd natürlich Lanzenreiten

- die effektivste Wahl-Nahkampfwaffe auf dem Pferd ist mMn eine Kettenwaffe. Die macht auch zu Fuß ordentlich wumms, wenn es gegen Kroppzeug geht, dem man mit brachialer Gewalt auf die Bude rücken darf (mit Schild, gerüstet, voll drauf) und nicht nach heilbaren Verletzten fragt. Schildkampf kann der Ritter sowieso. Alternativen für eher moderne Ritter wäre ein Reitersäbel - der aber halt echt nach
"leichter" Reiterei riecht, obwohl man auch damit den Ork bis zum Bauchnabel aufschneidet - oder eben Hiebwaffen.
Auf dem Pferd fechte ich nicht wie sonst mit dem Schwert, kann diverse Vorteile des Schwertes nicht nutzen = ich nehme die dicke Keule. Bei der einhändig geführten Orknase vom Pferderücken bin ich im Kopf etwas arg kritisch - Rabenschnabel, Streitkolben oder eine explizit als "Reiterwaffe" deklarierte Axt wären gut.

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Beitrag von Armleuchter die Assel » 03.08.2017 13:37

An die "improvisierte Waffe" habe ich gar nicht gedacht.
Ich habe die beiden Waffen auch eher der Vollständigkeit halber erwähnt,
für mich sind das beide keine "Seitenwaffen" und passen auch stilistisch nicht zum Ritter.

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