DSA4 Alptraumwelten und Realitätsdichte

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Eadee
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Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 17.06.2017 01:36

Sollte sich ein Mitspieler aus meiner Phileasson-Runde hierher verirren raus!

Es wird hier aber keine Spoiler zu der Saga geben, für andere Spieler ist das hier also sicher :)

Irgendwie erscheinen mir die Regeln zur Realitätsdichte von Traumwelten absurd.
Wenn ich alleine Mut 10 und Intuition 10 zusammenrechne komme ich auf eine RD von 20, und 90% aller Helden haben noch weit höhere Werte. Dann kommt mindestens noch 1w6 auf die RD drauf, zusätzlich zu allen Ängsten und Aberglauben, Traumverursacher etc...

Damit ist die RD quasi in 99% der Fälle bei 25+

Die Skalen im WdZ sehen 25 aber als oberes Ende an, nicht als unteres. Die RD ist auch gleich die Schwierigkeit um den Traum zu kontrollieren oder gegen den Traumverursacher vorzugehen (sowohl RS als auch MR entsprechen der RD).

Ist das einfach schlechtes Regeldesign?
Überlese ich irgendwo im Text einen Teiler oder so?

Die Situation ist folgende:
Ich habe eine Spielerheldin in der Gruppe mit den Nachteilen Medium und Wahrer Name und einen Nachtalp der in ihre Träume eindringt.

Mein Gedanke ist dass der Nachtalp ihr nicht nur Alpträume beschert und so Lebenskraft raubt, sondern auch gleichzeitig die Träume der Heldin durchforstet und versucht ihren wahren Namen zu erkennen indem er in die intimsten Ecken ihrer Traumwelt vordringt.

Wenn ich mir die offiziellen Regeln ansehe... ist das aber kein Versuch, sondern quasi ein garantiertes Gelingen. Die RD wäre (bei einer 7 auf 2w6 gewürfelt) bei stolzen 41 Punkten, womit alles vorgehen gegen den Nachtalp in stochastisch zu vernachlässigende bereiche rückt.

Was würdet ihr tun? Hat da die Heldin einfach pech und der Nachtalp kriegt den Wahren Namen raus ohne dass sie eine Chance hat etwas zu tun? Sollte ich die RD anders berechnen um ihr eine Chance zu geben? Oder sollte ich ihr kejne Chance durchs würfeln geben sondern ihr stattdessen rein Rollenspielerisch die Möglichkeit geben dass sie das irgendwie verhindern kann?
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Angorax » 17.06.2017 02:43

WdZ S. 70, erster dicker Punkt: "[...]und teilen Sie die Summe durch 10."

Exerzieren wir das mal mit Alrik Normalheld durch:
MU 13, IN 12, Totenangst 5, Meeresangst 3

(13+12+5+3):10=3,3
Dann noch der W6 für Alp und der abschließende W6 und wir sind bei 3,3+3,5+3,5=10,3 also 10

Das ist eine vertretbare RD

Dass die Heldin ein Medium ist, beeinflusst die RD jetzt erstmal nicht, soweit ich das sehe. Der Alp muss sich also schon noch Mühe geben, wenn er da was über den wahren Namen rausfinden will.

Edit: KL gegen MU getauscht. So isses rischtsch
Zuletzt geändert von Angorax am 17.06.2017 07:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 17.06.2017 07:18

Danke, es war wohl gestern definitiv zu spät für meine Vorbereitungen. Ich hab den Abschnitt bestimmt 5 mal überflogen und diese Zeile jedes mal übersprungen.

Dh die RD landet bei 3+1+3+2w6.
= 7+2w6 => 9-19, bzw durchschnittlich 14.

Gut, mit diesem Wert kann ich sauber arbeiten!

Durch Medium kann der Geist 5 Punkte MR ignorieren um die Heldin zu beeinflussen. Wenn ich das richtig sehe ist die MR aber lediglich relevant für den RS in der Traumwelt. (wobei ein um 5 verminderter RS auch schon bad news ist).
Zuletzt geändert von Eadee am 17.06.2017 07:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Angorax » 17.06.2017 07:20

Äh, jetzt hast du wohl wieder MU und IN vergessen...

Offenbar ist es (MUHeldin + INHeldin + Angst1 3 + Angst2 1 + Angst3 3):10 + 2w6
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 17.06.2017 07:29

Angorax hat geschrieben:Äh, jetzt hast du wohl wieder MU und IN vergessen...
Tatsächlich nicht.
MU15 IN15 = 30 (keine Ängste odr Aberglaube) = 3

+3 durch Eigenschaften ist der erste Punkt.
+1 weil sie Magierin ist
+3 weil es ein Alptraum ist
+1w6 für den Nachtalp
+1w6 Standard
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Angorax » 17.06.2017 07:33

Aha, dann also
(15+15):10 +1 +3 + 1W6 + 1W6 = 9-19 bzw ~ 14
Korrekt.
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 17.06.2017 13:38

Gibt es eigentlich irgendwelche Abenteuer oder Regelwerke die das erkennen eines wahren Namens über Träume näher thematisieren?
Oder hat jemand von euch eine Inspiration was da am besten passen würde?

Mein erster Gedanke war die Heldin, nach dem ersten Alptraum, glauben zu lassen sie sei gerade eben aufgewacht, in einem Meditationsraum ihrer Akademie (Mirham) mit einer Menge Rauschkraut und um sie herum liegen noch immer im Delirium liegen die anderen Scholaren.

Dann sieht sie im Augenwinkel einen Schatten der den Korridor entlang flieht. Sie folgt ihm und die Akademie macht einen verlassenen aber bedrohlichen/geisterhaften Eindruck. Sie folgt der Schattengestalt die immer gerade so um die Ecken huscht bis sie merkt dass die Gestalt auf direktem Weg zu der persönlichen Kammer der Heldin ist. In dem Moment verspürt sie auch eine Dringlichkeit diese Gestalt aufzuhlten weil etwas ganz wichtiges und persönliches in dieser Kammer liegt.

Wenn es ihr gelingt den Schatten zu stellen und aufzuhalten erwacht sie wieder in der Realität und der Nachtalp zieht sich mit der geraubten LE zurück.
Wenn es ihr nicht gelingt den Schatten zu stoppen dringt er in ihre private Kammer ein und findet dort in ihrem persönlichen Versteck für Wertsachen den Wahren Namen der Heldin. In dem Fall löst sich der Nachtalp mit dem wahren Namen der Heldin, zusätzlich zur geraubten LE und die letzten Bilder die sie sieht bevor sie aufwacht sind der tragische Verlust ihres Leibsklaven, welcher ihren Charakter stark geprägt hat und ihre Ursprüngliche Motivation war von der sklavenhaltenden Gesellschaft des Südens abstand zu nehmen.

Andere Nachteile die ich in ihren Alpträumen anspielen könnte die sie hat wären: Neugier, Eitelkeit, Verpflichtungen und Prinzipientreue (Dienst für und absolute Treue gegenüber Salpicon Savertin), aber ich glaube die Szene mit dem Verlust ihres Leibsklaven kann man dramatischer ausgestalten als wenn man die Nachteile anspielt.


Ideen oder Meinungen dazu?
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Angorax » 17.06.2017 20:12

Falls du die Enterprise TNG Folge kennst, wo Lawxana Troi in ihrer Traumwelt feststeckt, könntest du dort Inspiration finden.
Beispielsweise wird dort der "Heldin" allerlei Zeug in den Weg gestellt, vom knurrenden Wolf bis zu ihrem toten Vater, der sie auffordert, zu verweilen.
Der Alp könnte ja ebenso in die Trickkiste greifen, um mit Zuckerbrot und Peitsche die Heldin aufzuhalten, während er den Namen sucht.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass er ihr einen spiegelnden Teich vorsetzt, in dem sie, durch Wellen nur undeutlich, ihre eigenen astralen Muster wahrnimmt. Man kann sich normalerweise ja nicht selbst ANALYSieren, aber wenn sie selbst ihren wahren Namen kennt, würde er sie wohl versuchen, dazu zu bringen, ihn selbst zu offenbaren.
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Jost ya Barbek » 17.06.2017 21:51

Ich bin irgendwie nur sehr verwirrt durch die Regeln zur Realitätsdichte.
Wie sie sich berechnet verstehe ich ja noch, aber wie kann man sich gegen Albträume schützen?

Kann ein Alb einfach in jeden Traum eindringen? Schützt die MR dagegen? Gibt es da eine einfache Antwort?

Zum Thema: Ich denke du solltest den Traum ausspielen und die anderen Helden irgendwie mit einbinden.

Entweder bekommt jeder seinen eigenen Traum, wobei die meisten ganz normale Träume sind. Das heißt 5/6 Helden träumen von ihrer Heimat oder träumen von der Schankmaid im Nebenzimmer, während der Traum des sechsten Helden auch ganz ruhig und friedlich anfängt. Zum Beispiel räumt sie gerade, mit einer Freundin, Bücher in die Regale der Akademiebücherei ein, als ihr Freundin plötzlich nicht mehr auf ihre Frage antwortet. Und ab da können dann ja die Laternen ausgehen und Bücher fallen von oben auf sie herrab usw..

Oder ein Held wird Nachts wach und bemerkt den unruhigen Schlaf von der Träumerin. Er kann dann versuchen sie zu wecken oder hilfe zu holen wenn das nicht geht.

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Angorax » 17.06.2017 21:57

Also der wirksamste Schutz vor Alpträumen, der mir sofort einfällt, nennt sich "Wachtrunk"
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Jost ya Barbek » 17.06.2017 22:05

Oder im Borontempel schlafen^^

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Gorbalad » 17.06.2017 22:46

[wiki]Schutzkreis gegen Traumgänger[/wiki]

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Jadoran » 17.06.2017 22:52

Fragen an den TE: Was ist das von Dir angestrebte Geschehen? Wie soll das ausgehen? Warum gibt es diesen Nachtalp an dieser Stelle, und weswegen greift er gerade diese Heldin an? Wie soll es weitergehen, falls der Nachtalp den wahren Namen herausbekommt? Soll sich die Spielerin dann einen neuen Helden bauen? Oder soll sie damit weiterspielen, dass sie jede Nacht ferngesteuert wird? Welche Funktion hat das im Abenteuer?

Wenn das eine spannende Episode im Leben der Helden sein soll, dann solltest Du alle Helden einbeziehen. Wenn es nur die Heldin betreffen soll, solltest Du vielleicht über eine Solositzung mit ihr nachdenken, denn das klingt nciht nach einer 5min-Angelegenheit.

Alptraumwelten sind, ähnlich wie Feenwelten und Begegnungen mit Kobolden, für die Spieler oft ausgesprochen frustrierend, weil sie sehr oft nicht mehr einschätzen können, welche Konsequenzen ihre Handlungen haben, sondern rein metagamistisch ("Der Meister steht drauf, dies und jenes zu tun...") vorgehen müssen. Das zu vermeiden ist nicht einfach. Die meisten Spieler hassen es auch, wenn ihr Held direkt ferngesteuert wird (-> Kontrollverlust).

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 18.06.2017 11:47

@Angorax: Die TNG Folge habe ich mit sicherheit gesehen, aber es ist viel zu lange her. Die Idee mit der selbstanalyse finde ich interessant, aber der Fremdkörper der in das innerste ihrer Psyche/Seele vordringt den es aufzuhalten gilt gefällt mir besser für einen Alptraum, ich unterstelle dem Nachtalp einfach mal dass er dass er sich aus Gewohnheit eher schwer tut "normale" Träume zu verursachen, sondern eher aggressiver vorgeht mit allen Regeln der Horror-Kunst.

@Jost ya Berbak:
Wenn ich es richtig verstanden habe muss der Nachtalp sein Opfer nur berühren können um schlechte Träume zu verursachen. Eine MR-Probe kann dies verhindern, allerdings wirkt in diesem Fall der Nachteil Medium und senkt die MR um 5.
Bei einer regelrechten Alptraumwelt, wie ich sie hier benutzen will steht kein konkreter Regelkomplex da außer dass das Opfer bereits schlafen muss. (WdZ S181 Dienst Alptraum).

Es wird tatsächlich ein weiteres Gruppenmitglied auch Alpträume erleiden, allerdings hat dieses Gruppenmitglied kein Medium, hat keinen wahren Namen, sondern wird lediglich das zweite Opfer weil es mit dem Nachteil Pechmagnet ausgestattet ist und ich mir daher den Zufallswurf spare wen der Nachtalp sich als Opfer wählt.

Der Spielabend soll sich aber nichtnur um Alpträume drehen und es sind sechs spieler in der Runde, daher reichen mir erstmal zwei. Die Alpträume sind trotz allem relevant für die ganze Gruppe, aber für die Heldin aus Mirham wird es eben eine Spur persönlicher als für den Rest.

@Jadoran:
Jetzt muss ich doch:
Meisterinformationen zu: "Phileasson-Saga": Der Nachtalp ist Bestandteil des Abenteuers und erfüllt bei mir die darin vorgesehene Rolle
Allerdings sehe ich es so, ein Spieler der einen Nachteil nimmt, muss damit rechnen dass dieser irgendwann zur Geltung kommt. Wenn jemand "Gesucht" oder "Feind" wählt, der will ausspielen dass sein Held auf der Flucht ist, oder einen Gegenspieler hat der ihm das Leben schwer macht. Jemand der den Nachteil "Wahrer Name" und "Medium" nimmt kommuniziert mir klar, dass er an irgendeinem Punkt das Thema Kontrollverlust ausspielen will. Etc...

Nun ist die große Frage, wie bringe ich den Nachteil des Whren Namens ins Spiel am glaubhaftesten ein? Die Heldin ist ein Mensch, und sie weiß selbst nicht einmal dass sie einen Wahren Namen hat (ingame, denn outgame wurde der Nachteil ja bewusst gewählt).
Menschen haben üblicherweise keinen Wahren Namen, weshalb es unwahrscheinlich ist das je jemand versuchen wird ihren herauszufinden.

Um diesen Nachteil nicht links liegen zu lassen, war mein Gedanke eben dass der Geist, welcher sich ohnehin gerade in ihrer Traumwelt tummelt und ihre Erinnerungen durchforstet, bemerkt das etwas anders ist an ihr, als an anderen Menschen. Dass er beim Versuch ihre Erinnerungen und Gedanken zu durchforsten darauf stößt dass da noch mehr vergraben ist und dann eben alles daran setzt um diesen Wahren Namen zu erfahren um Macht über sie zu gewinnen.

Ich glaube jedenfalls nicht dass sich eine viel glaubhaftere Möglichkeit ergeben wird diesen Nachteil einzubauen innerhalb der nächsten Jahre.
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Jadoran » 18.06.2017 12:01

Um diesen Nachteil nicht links liegen zu lassen,
Das paßt ja schon, aber genau wie bei "Feind" ja nicht derselbe auftaucht und den Helden durch Scharfschützen einfach aus dem Sattel schießt und tötet, soll der Nachteil ja im Spiel Herausforderungen bringen.
Zugegeben ist "Wahrer Name" wegen des Potentials des Kontrollverlustes da recht schwer. (Klingt cool, saugt aber, wenn er tatsächlich greift) Trotzdem solltest Du als Meister mindestens eine Idee haben, wie die Heldin da ohne Deus Ex Machina wieder raus kommt, es sei denn, Du hast den Tod der Heldin oder ihr Dasein als NSC fest eingeplant. Es kann ja sein, dass die Spielerin es sogar faszinierend findet, wenn sie kurzfristig die Kontrolle über die Heldin verliert und diese in die Gewalt von jemand anderem gerät. Kann sein, ist aber eher selten und eigentlich immer stark konditioniert (safe, sane and consensual ;) ) Die Herausforderung ist weniger, dafür zu sorgen, das jeder unter seinen selbstgewählten Nachteilen auch gebührend leidet, sondern dass ihr zusammen ein spannendes Abenteuer erlebt und nachher sagt: Das war spannend und toll!

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von nemthos » 18.06.2017 12:25

Jadoran hat geschrieben:
Um diesen Nachteil nicht links liegen zu lassen,
Das paßt ja schon, aber genau wie bei "Feind" ja nicht derselbe auftaucht und den Helden durch Scharfschützen einfach aus dem Sattel schießt und tötet, soll der Nachteil ja im Spiel Herausforderungen bringen.
Zugegeben ist "Wahrer Name" wegen des Potentials des Kontrollverlustes da recht schwer. (Klingt cool, saugt aber, wenn er tatsächlich greift) Trotzdem solltest Du als Meister mindestens eine Idee haben, wie die Heldin da ohne Deus Ex Machina wieder raus kommt, es sei denn, Du hast den Tod der Heldin oder ihr Dasein als NSC fest eingeplant. Es kann ja sein, dass die Spielerin es sogar faszinierend findet, wenn sie kurzfristig die Kontrolle über die Heldin verliert und diese in die Gewalt von jemand anderem gerät. Kann sein, ist aber eher selten und eigentlich immer stark konditioniert (safe, sane and consensual ;) ) Die Herausforderung ist weniger, dafür zu sorgen, das jeder unter seinen selbstgewählten Nachteilen auch gebührend leidet, sondern dass ihr zusammen ein spannendes Abenteuer erlebt und nachher sagt: Das war spannend und toll!
Wieso sollte es gleich mit dem Tod des SCs enden? Wenn die Heldin merkt, dass der Nachtalp etwas sehr wertvolles von ihr erlangt hat und damit z.B. auch auf Entfernung Alpträume erzeugen kann, dann ist das doch Grund genug für die Gruppe, um Nachforschungen anzustellen (wer war der Alp früher, was ist passiert, wie kann man ihn aufhalten/vernichten)

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 18.06.2017 13:29

@Jadoran:
Also vielleicht schätzt du die Macht eines Wahren Namens größer ein als ich.

Laut WdZ 378 bedeutet die kenntnis des wahren Namens lediglich dass man die Magieresistenz desjenigen = 0 setzen kann wenn man ihn verzaubert. Zudem sind einige Zauber bestimmter Merkmale gegen die Person kosten nur 3/4 der AsP und alle Proben auf Überreden und Überzeugen gegen sie sind um 2 erleichtert, Charisma-Proben um 3.

Ich sehe nicht das die Heldin unspielbar wird oder gar stirbt, sondern eben leichter manipulierbar durch den Nachtalp Meisterinformationen zu: "Phileasson-Saga": der Nachtalp hat nach dieser Nacht ohnehin wieder einen Körper aus Fleisch und Blut und wird vermutlich der Gruppe folgen und versuchen sie zu manipulieren (u.A. mit Elfenmagie)..
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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Alondro Moreno Sandström » 21.06.2017 02:23

WdZ 378: "Ein Geist, der den Wahren Namen eines Lebenden kennt, kann in seinen Körper einfahren und darin wieder zum Leben erwachen."

Wenn das nun aber einfach wäre für einen Nachtalp, warum dann mühseelig Sikaryan sammeln?

WdZ 378: "...der Zaubernde muss durch die Traumwelt bis zum wohlgehüteten 'Hort des Wahren Namens' vordringen."

Das sollte imho dazu führen, dass sich das ganze Unterbewusstsein gegen den Eindringling richtet.
Daraus könnte man ein spannendes Wettrennen machen, indem die Traumwelt sich gegen beide Kontrahenten sträubt und der Sieger erfährt am Ende den Wahren Namen.

Da sich die Heldin ihres Wahren Namens nicht bewusst ist, kann das auch zu einer schönen, charakterdefinierenden Szene werden.
(Und nur am Rande: Wenn sie es nicht weiss, kann der Alp noch so ihre Erinnerungen durchforsten, das bringt nix.
Aber vielleicht erkennt er den Hort irgendwie in der Traumwelt.)

Und zu guter letzt WdZ 378: "Ein gehörnter Dämon, der ihn kennt, soll den Träger jederzeit in die siebte Sphäre reissen können."

Leicht sollte jedenfalls kein Wesen per Traum an einen Wahren Namen kommen.

Und ja, es kann einen Char durchaus unspielbar machen, wenn man als SL sämtlich Anregungen aus WdZ übernimmt.

Beim Alp muss dann vielleicht ein Exorzist her. Das Aus für die Heldin muss das aber nicht sein. Hängt dann aber stark vom Rest der Gruppe ab.



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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Jadoran » 21.06.2017 08:02

Diese totale Wehrlosigkeit gegenüber Wesen, die den Wahren Namen kennen, hatte ich auch noch im Kopf. (Der WN ist ja auch der einzige kanonische Koboldszwinger und Drachenknechter)
Es ist ein sehr schmaler Grat, auf dem man da wandelt, ungeachtet dessen, dass sich die Spielerin mit Medium und Wahrer Namen dem Risiko tatsächlich selbst ausgesetzt hat. Da ich die Runde und Spieler nicht persönlich kenne, will ich mich wirklich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, lediglich zu einer gewissen Vorsicht raten. Die meisten Spieler mögen den Kontrollverlust über ihren Helden gar nicht, und seien es nur profane Gefangennahmen. Bei einer Spielerin, die die Kontrolle über den Körper ihrer Heldin verliert... ich will die Dose gar nicht erst aufmachen, aber das Knatschpotential da beträgt 20% Extra-Inhalt Gratis!.

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Re: Alptraumwelten und Realitätsdichte

Beitrag von Eadee » 21.06.2017 08:48

Also gut, die Nummer mit den Geistern und Dämonen sind nur Beispiele dessen was die Spielleiterwillkür noch so an den wahren Namen koppeln kann.
Danke aber für den hinweis, dann weiß ich zumindest warum das Thema als so extrem angesehen wird.

So weit gehen dass der Charakter vollkommen unspielbar wird will ich aber nicht. Selbst wenn ich diesen Vorschlägen folgen würde, der Nachtalp hat in just jener Nacht seine notwendige Lebensenergie zusammengesammelt, da ist denke ich ein eigener Körper attraktiver als einen fremden zu besetzen aus dem man einfach so exorziert werden kann.

Und bzgl Kontrollverlust... sagen wir mal so. Wer ein paar Jahre lang, freiwillig eine Tremere spielt die mit einem 3fachen Blutsband an den Rat UND an ihren Meister gebunden ist (ja, ein 3er an beide, lange Geschichte), der kommt auch damit klar wenn seine DSA-Heldin anhand ihres wahren Namens manipuliert wird.

Der Nachtalp ist ja kein direkter Feind der Helden, sondern will sie nur zu seinen Zwecken ausnutzen. Richtig böse sollte es also gar nicht werden.
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