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Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

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kofni
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Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von kofni » 07.05.2011 09:58


color=seagreen

Wenn ich eine Wunde bekomme, muss ich eine Selbstbeherrschungsprobe erschwert um SP über Wundschwelle ablegen, um nicht kampfunfähig zu werden.
Wenn ich beim Zaubern SP bekomme, muss ich eine Selbstbeherrschungsprobe erschwert um die erlittenen SP ablegen, um den Zauber weiterzaubern zu können.

Was muss ich machen, wenn ich während dem Zaubern eine Wunde durch SP erleide? Muss ich dann 2 Proben würfeln? Welche der beiden Proben kommt zuerst? Könnte ich irgendwo davor/dazwischen auch noch eine Selbstbeherrschungsprobe (Wunden ignorieren) machen, so dass die Wunde den Zauber nicht beeinflusst?
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von Hanfmann » 07.05.2011 10:24

Rein logisch: Erst Schmerzen ignorieren (SP > WS) dann Wunden ignorieren und zuletzt Zauber fortsetzen (SP)
Sinn: Schmerzen ignorieren zuerst, da ansonsten die andere Probe sowieso überflüssig ist (ich schaffe zwar den Zauber fortzusetzen, kippe aber trotzdem vor Schmerzen um und verhaue damit den Zauber). Wunden ignorieren direkt danach, da dies direkt Auswirkungen auf den Konzentrationswurf für den Zauber hat.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von Na'rat » 07.05.2011 10:29

kofni hat geschrieben:
Was muss ich machen, wenn ich während dem Zaubern eine Wunde durch SP erleide? Muss ich dann 2 Proben würfeln? Welche der beiden Proben kommt zuerst? Könnte ich irgendwo davor/dazwischen auch noch eine Selbstbeherrschungsprobe (Wunden ignorieren) machen, so dass die Wunde den Zauber nicht beeinflusst?

WdZ S. 14 u. 16.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von kofni » 07.05.2011 23:53

Na'rat hat geschrieben:WdZ S. 14 u. 16.

Hilft mir wenig, was dort steht habe ich schon geschrieben. Wenn ich dem Beispiel folge dann muss ich bei einer Wunde ein SB-Probe ablegen, bei einer Wunde während dem Zaubervorgang aber eine SB-Probe erleichtert um 7 (Konzentrationssträrke), das kann nicht Sinn und Zweck sein.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von Hanfmann » 08.05.2011 00:02

Du musst drei verschiedene Selbstbeherrschungsproben ablegen mit jeweils unterschiedlichen Modifikatoren.
Ausgehend davon, dass du vorher keine nicht ignorierten Wunden hattest:
Die erste ist erschwert um SP > WS (Schmerzen ignorieren), die zweite um Wunden mal vier (Wunden ignorieren) und die dritte erschwert um SP, nicht ignorierte Wunden und erleichtert um sieben für Konzentrationsstärke (Konzentration für Zauber aufrecht erhalten).
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von ChaoGirDja » 08.05.2011 00:24

Hanfmann hat geschrieben:Du musst drei verschiedene Selbstbeherrschungsproben ablegen mit jeweils unterschiedlichen Modifikatoren.
Ausgehend davon, dass du vorher keine nicht ignorierten Wunden hattest:
Die erste ist erschwert um SP > WS (Schmerzen ignorieren), die zweite um Wunden mal vier (Wunden ignorieren) und die dritte erschwert um SP, nicht ignorierte Wunden und erleichtert um sieben für Konzentrationsstärke (Konzentration für Zauber aufrecht erhalten).
Das ist doch... Quark...
Und das steht auch nicht in WdZ (weder in 14, noch 16, sonst irgendwo). Er muss exakt und Ausschließlich eine(!) Probe ablegen und sonst nichts. Er muss die Störung beim Zaubern, die durch den Treffer eintritt, Ignorieren und sonst nichts weiter (WdZ 14 und 16). Darum kommen Wunden als +2 Mod. in die SB rein... (WdZ 14)
Die Schmerzen sind so oder so bereits in der SB-Probe drin (drum ja auch der SP-Aufschlag) und die Wunden auch (drum der Wund-Aufschlag).
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 08.05.2011 00:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von Hanfmann » 08.05.2011 09:22

ChaoGirDja hat geschrieben:Das ist doch... Quark...
Und das steht auch nicht in WdZ (weder in 14, noch 16, sonst irgendwo). Er muss exakt und Ausschließlich eine(!) Probe ablegen und sonst nichts. Er muss die Störung beim Zaubern, die durch den Treffer eintritt, Ignorieren und sonst nichts weiter (WdZ 14 und 16). Darum kommen Wunden als +2 Mod. in die SB rein... (WdZ 14)
Die Schmerzen sind so oder so bereits in der SB-Probe drin (drum ja auch der SP-Aufschlag) und die Wunden auch (drum der Wund-Aufschlag).
In WdZ ist nur die Selhbstbeherrschungs-Probe zur Aufrechterhaltung der Konzentration geregelt, mehr nicht.
Schmerzen und Wunden ignorieren sind völlig unabhängig davon und müssen natürlich, sofern man mit diesen Regeln spielt (wovon ich bei der Fragestellung ausgehe) und der Zaubernde Wunden erleidet (siehe Fragestellung) auch gewürfelt werden. Vor allem eine gescheiterte Probe zum unterdrücken der Schmerzen lässt den Zaubernden sofort umkippen und den Zauber scheitern und nicht ignorierte Wunden erschweren natürlich weitere Proben.
Falls der Zaubernde nur einen Treffer unter Wundschwelle abbekommt ist es natürlich nur eine einfache Probe auf Selbstbeherrschung +SP -Konzentrationsstärke, ist der Schaden aber größer greifen die restlichen Mechanismen auch. Würde ja auch gar keinen Sinn machen, wenn sie speziell für diesen Zweck plötzlich außer Kraft gesetzt werden würden, oder?
Zuletzt geändert von Hanfmann am 08.05.2011 09:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von Dico » 08.05.2011 10:52


So wie ich das verstanden habe, bedeutet die Angabe "pro Wunde +2", dass die ZfP* pro während dem Zaubervorgang erlitterner Wunde um 2 sinken, aber keine Erschwernis auf die SB Probe.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von reo lassan » 08.05.2011 12:37


Zustimmung zu Hanfmann.
Nach den Grundregeln 1 Selbstbeherrschungs-Probe erschwert um erlittene SP (WdZ 14).
Nach Optionalregeln kommen 2 Selbstbeherrschungs-Proben dazu (WdS 82):
1. Schmerzen ignorieren (erschwert um SP über Wundschwelle).
2. Wunden ignorieren (erschwert um +4 pro Wunde).

Die von Hanfmann erklärte Reihenfolge ergibt sich auch logisch, wobei sie nur beim Kampf mit Trefferzonen unbedingt nötig ist (beim Kampf ohne Trefferzonensystem bringt eine Wunde keine Erschwerung der Selbstbeherrschungsprobe mit sich, weil Wunden Talentproben nicht generell erschweren).

Alle Proben sind unterschiedlich modifiziert (bzw nur teilweise und höchstens zufällig gleichermaßen erschwert), wobei in aller Regel (bei Vorliegen der SF Konzentrationsstärke mag dies anders sein) die Schmerzen-Ignorieren-Probe leichter zu schaffen ist als die WdZ-14-Probe: Es ist offenbar leichter nach einer Wunde auf den Beinen zu bleiben, als den Zauber doch noch zu schaffen (wieder: mögliche Ausnahme SF Konzentrationsstärke). Daher kann die WdZ-14-Probe nicht mit der Schmerzen-Ignorieren-Probe abgedeckt sein.

@ eine Probe:
"Exakt und ausschließlich" eine Probe kann es schon nach WdS 82 nicht sein (oder es wurde die Frage nicht verstanden).

@ "Quark" (das lese ich freundlicherweise als Kritik an den Regeln und nicht als unsachliche Herabwürdigung von Hanfmanns - noch dazu richtigen - Ausführungen):
Natürlich ist es zusätzlicher Aufwand, wenn man drei Proben würfeln muss, aber man muss auch nicht mit den Optionalregeln spielen. Oder man hausregelt das Ganze, aber dann erübrigt es sich sowieso, nach den Regeln zu fragen...

@Dico:
Mit den ZfP* hat das Ganze hier nur indirekt zu tun: Eine Wunde erschwert die Zauberprobe, aber wohl nur, wenn die Wunde im Zeitpunkt der Zauberprobe bereits besteht. Das kann natürlich auch Auswirkungen auf die ZfP* haben, aber nicht zwangsläufig (Erschwernisse werden ja mit Erleichterungen verrechnet).
Die Frage bezog sich aber auf den Fall, dass die Wunde erst durch einen Treffer nach der Zauberprobe entsteht (=Störung beim Zaubern).


lg
reo

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von Dico » 08.05.2011 13:36


reo lassan hat geschrieben:Eine Wunde erschwert die Zauberprobe, aber wohl nur, wenn die Wunde im Zeitpunkt der Zauberprobe bereits besteht. Das kann natürlich auch Auswirkungen auf die ZfP* haben, aber nicht zwangsläufig

Das widerspricht aber direkt dem Wortlaut von WdZ 14:
Sollten während der Zauberdauer störende Effekte [...] eintreten (z.B. [...] Wunden), werden die ZfP* des gelungenen Zaubers um den jeweiligen Betrag gesenkt, können jedoch nicht unter 0 sinken.


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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie)

Beitrag von ChaoGirDja » 08.05.2011 14:46

Genau das!
DSA macht hin und wieder zwar kranke Sachen... aber so kranke dann auch wieder nicht.

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von reo lassan » 08.05.2011 19:39

Dico hat geschrieben:
reo lassan hat geschrieben:Eine Wunde erschwert die Zauberprobe, aber wohl nur, wenn die Wunde im Zeitpunkt der Zauberprobe bereits besteht. Das kann natürlich auch Auswirkungen auf die ZfP* haben, aber nicht zwangsläufig

Das widerspricht aber direkt dem Wortlaut von WdZ 14:
Sollten während der Zauberdauer störende Effekte [...] eintreten (z.B. [...] Wunden), werden die ZfP* des gelungenen Zaubers um den jeweiligen Betrag gesenkt, können jedoch nicht unter 0 sinken.

Stimmt! Leider nicht weit genug gelesen...my bad. Ich bleibe aber dabei, dass die Zauberprobe durch nach ihrem Zeitpunkt erlittene Wunden nicht erschwert wird.

Wunden wirken sich also noch zusätzlich aus - ändert aber natürlich nichts am Schmerzen und (allenfalls, wenn man das will) Wunden Ignorieren.
Wenn ich das also richtig zusammenfasse, dann treten bei erlittenen SP während der Zauberdauer, wenn gleichzeitig eine Wunde geschlagen wurde, folgende Besonderheiten auf:
1. Schmerzen ignorieren (SB +SP über Wundschwelle)
2. allenfalls Wunden ignorieren (SB +4/Wunde; wenn man will halt)
3. Aufrechterhaltung der Konzentration (SB +SP)
4. Und zusätzlich: -2 ZfP*/Wunde

@Dico: Danke für die Klarstellung. Richtig ist wohl auch, dass die SB-Probe bloß wegen der Wunde nicht erschwert ist - aber eben aufgrund der erlittenen SP.

lg
reo
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von kofni » 08.05.2011 21:01

Die -2 ZfP*/Wunde aber nicht, wenn man die Wunden ignorieren Probe geschafft hat, oder?
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Ifram » 08.05.2011 21:10

*löschmich*
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von reo lassan » 09.05.2011 00:04

kofni hat geschrieben:Die -2 ZfP*/Wunde aber nicht, wenn man die Wunden ignorieren Probe geschafft hat, oder?
Nach WdS 82 werden nur die Effekte betroffen, die die Wunden auf Eigenschafts- und Kampfwerte hat.
Ifram hat geschrieben:@reo lassan:
Der Zeitpunkt ist nicht der Augenblick der Zauberprobe, sondern das Ende der Zauberdauer. Die Probe wird sofort zu Beginn gewürfelt und danach kann es noch viele störungsempfindliche Aktionen dauern, bis die Zauberdauer abgelaufen ist.
Doch ist es. Es geht hier nur um solche Wunden, die vor dem Ende der Zauberdauer erlitten wurden.
Nach der Zauberprobe bis zum Ende der Zauberdauer senkt jede erlittene Wunde die ZfP* um 2, aber erschwert die Zauberprobe eben nicht.
So habe ich es geschrieben und dabei bleibe ich auch.

lg
reo

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von ChaoGirDja » 09.05.2011 00:06

kofni hat geschrieben:Die -2 ZfP*/Wunde aber nicht, wenn man die Wunden ignorieren Probe geschafft hat, oder?
Doch.
Wunden ignorieren beseitigt nur die Mods aus der Wunde selbst (die Basis-System dem Magier egal sein können und im Zonensystem nur dann interessant sind, wenn sie Zauberwerte betreffen), nicht aber solche allgemeinen Mods, wie sie in der Liste in WdZ stehen.

Was mich aber immerhin noch Irritiert:
Wieso um alles in der Welt wollte ihr dem Magier auch noch eine Probe zum Schmerzen-Ignorieren auf brummen? Mal davon ab, das die eh erst ab 20 TP eintritt (siehe die Expertenregel gleich da drüber, dort wird der Schwerer Treffer Definiert... auch sehr Sinnvoll) und Magier in dem Moment eh ganz andere Sorgen haben... (das ist in der Regel 2/3 ihrer LeP und viel Rüstung haben sie dann meist nicht)
Ist doch genau dafür die SB-probe zum Kontrolle-halten da...
Und alle Wirkungen der Schmerzen, die über einen eventuellen Kontrollverlust hinaus gehen, sind mMn für Magier eh Uninteressant. Ob sie stehen, oder am Boden liegen, ist für Zauberprobe eh egal und der Absatz, das man keine Aktionen ausführen kann, gilt mMn nicht für längerfristige Aktionen (die aber wieder durch "am Boden" verboten sein können), sondern eben nur für "Aktionen".
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 09.05.2011 00:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Ifram » 09.05.2011 00:30

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von kofni » 09.05.2011 00:58

ChaoGirDja hat geschrieben: Was mich aber immerhin noch Irritiert:
Wieso um alles in der Welt wollte ihr dem Magier auch noch eine Probe zum Schmerzen-Ignorieren auf brummen? Mal davon ab, das die eh erst ab 20 TP eintritt
Die Probe zum Schmerzen ignorieren ist immer fällig sobald eine Wunde auftritt und ist von SP unabhängig. (das mit den 20 TP hat damit zu tun, wann die Rüstung so verbogen ist, dass die BE steigt, und nichts mit Wunden)

Die zusätzliche Wunden ignorieren Probe wollte ich machen, weil ich dachte dadurch den -2 pro Wunde Abzug vermeiden zu können. Aber das scheint ja aus WdZ 2. Auflage erratiert zu sein. (Seit wie vielen Jahren werden uns schon WdZ Errata versprochen? :( )

Dass die Situation, für mehrere KR zu Boden zu gehen und nicht in der Lage zu sein irgendeine Aktion durchzuführen, keine Auswirkungen auf den Zaubervorgang hat möchte ich mal ganz stark bezweifeln.
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von reo lassan » 09.05.2011 01:06

Ifram hat geschrieben:@reo lassan:
Sorry für das Missverständnis ... Nichts für ungut.
Was heißt hier nichts für ungut? Danke für die Aufklärung! Ich habe leider nur die erste Auflage...und Errata gibt es leider wirklich nicht (der 1.-Auflage-Errata-Eintrag auf dsa-wiki deutet auf den Hintergrund der Änderung).
Dh es fällt der Modifikator für bestehende Wunden weg - und damit auch die Minderung der ZfP* für diesen Fall (der Text stellt ja auf die Tabelle ab).
Damit sind wir wieder bei:
1. Schmerzen ignorieren (SB +SP über Wundschwelle)
2. allenfalls Wunden ignorieren (SB +4/Wunde; wenn man will halt)
3. Aufrechterhaltung der Konzentration (SB +SP)
ChaoGirDja hat geschrieben: Wieso um alles in der Welt wollte ihr dem Magier auch noch eine Probe zum Schmerzen-Ignorieren auf brummen?
Wir "wollen" gar nichts, wir lesen die Regeln und schließen daraus. Und die sagen nichts davon, dass die eine Probe die andere schluckt.
ChaoGirDja hat geschrieben: Mal davon ab, das die eh erst ab 20 TP eintritt (siehe die Expertenregel gleich da drüber, dort wird der Schwerer Treffer Definiert... auch sehr Sinnvoll)
Also auf so eine Idee wäre ich ja im Leben nicht gekommen...aber um sinnlose Diskussionen zu vermeiden: Der Terminus "schwerer Treffer" wird bereits auf WdS 55 definiert, als "hohe TP-Zahl"...

Im Grunde ist es keine schwer zu verstehende Auslegung. Der Satz "und ist nicht in der Lage, irgendeine Aktion durchzuführen" ist eine sehr klare Anordnung für den Fall, dass man die Schmerzen nicht ignorieren kann.

Die Regeln sehen nunmal mehrere SB-Proben vor (mit völlig unterschiedlichen Folgen bei Misslingen und unterschiedlichen Modifikatoren). Wenn es dir nicht gefällt, dann mache daraus per Hausregel nur eine Probe. Ganz einfach.

lg
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Herr der Welt » 09.05.2011 08:36

Wunden ignorieren beseitigt nur die Mods aus der Wunde selbst (die Basis-System dem Magier egal sein können und im Zonensystem nur dann interessant sind, wenn sie Zauberwerte betreffen), nicht aber solche allgemeinen Mods, wie sie in der Liste in WdZ stehen.
Und da schaltet sich nicht dein GMV ein?
Selbstbeherrschungsproben sind immer (!) fällig, wenn eine oder mehr Wunden entstehen (WdS 82: Wunden und Schmerzen). Wenn man sie nicht schafft, dann kippt man für 1W6+3KR um. Ich sehe keinen Grund, warum Magier hier (mal wieder) eine Extrawurst bekommen und vor diesem Effekt gefeit sein sollten.
Damit erledigt sich auch diese Frage:
Wieso um alles in der Welt wollte ihr dem Magier auch noch eine Probe zum Schmerzen-Ignorieren auf brummen?
So toll sind eben nicht mal Magier...
Wenn er stehen bleibt, hat er - wie jeder andere - das Recht, die Wundeneffekte zu ignorieren (warum da nicht auch die ZfP-Mali einbezogen werden sollen, ist mir ein Rätsel - daher der GMV-Hinweis).
Und darauf aufbauend kann er dann den Zauber schwerer oder leichter weiter wirken (inklusive Konzentrationskraft).
Zuletzt geändert von Herr der Welt am 09.05.2011 13:20, insgesamt 1-mal geändert.

Galardomond
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Galardomond » 09.05.2011 10:08

So langsam kann ich die Kampfmagier mit SB 14+ nachvollziehen...

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von ChaoGirDja » 09.05.2011 13:43

kofni hat geschrieben:Die Probe zum Schmerzen ignorieren ist immer fällig sobald eine Wunde auftritt und ist von SP unabhängig.
Nö. Die Probe ist nur und ausschließlich dann Fällig wen man einen schweren Treffer einstecken muss. Schwere Treffer sind Treffer mit mehr als 20 TP (an der Stelle ist ja auch die Bruch-Probe Fällig, wenn so ein Schlag geblockt wird).
kofni hat geschrieben:Die zusätzliche Wunden ignorieren Probe wollte ich machen, weil ich dachte dadurch den -2 pro Wunde Abzug vermeiden zu können. Aber das scheint ja aus WdZ 2. Auflage erratiert zu sein.
Steht in der ersten Auflage auch schon drin.
kofni hat geschrieben:Dass die Situation, für mehrere KR zu Boden zu gehen und nicht in der Lage zu sein irgendeine Aktion durchzuführen, keine Auswirkungen auf den Zaubervorgang hat möchte ich mal ganz stark bezweifeln.
Aktion und längerfristigen Aktionen werden so gut immer getrennt voneinander behandelt.
Zaubern ist immer eine längerfristige Aktion.
Außerdem gilt die Zauberdauer solange nicht als Unterbrochen, wie die SB-Probe zur Aufrechterhaltung der Konzentration gelingt. Welche absolut unabhängig von der "Schmerzen Ignorieren"-probe ist (was auch noch obedrein einen logisch Knoten verursacht, wenn man von einem Magier beide Proben verlangt. Man sollte nur solche Proben abverlangen, der Aussagang auch einen Einfluss auf das Spiel haben. Das ist eine Grundregel. Die Schmerzenprobe hat das für einen Magier nicht, da er seine Konzentrations-probe hat. Also ist sie zu unterlassen).

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von kofni » 09.05.2011 14:30

ChaoGirDja hat geschrieben:Steht in der ersten Auflage auch schon drin.
Und in der 2. Auflage steht es nicht mehr drin! (siehe Beitrag "Ifram")

Ich weiss nicht was für ein WdS du hast, in meinem steht aber wörtlich:
Erleidet ein Held eine Wunde, muss er zusätzlich eine Selbstbeherrschungs-Probe ablegen (die Spezialisierung Wunden Ignorieren hilft hier), die um so viele Punkte erschwert ist, wie die gerade erlittenen SP über der Wundschwelle liegen, um auf den Beinen zu bleiben
Dort steht nichts von 20 TP und es ist ohne Bedeutung, ob der Angreifer Rüstungsbauer ist oder nicht. Der Abschnitt darüber hat nichts und auch wirklich gar nichts mit Wunden zu tun, sondern ist ein völlig anderes Thema.
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Herr der Welt » 09.05.2011 14:36

Die zusätzliche Wunden ignorieren Probe wollte ich machen, weil ich dachte dadurch den -2 pro Wunde Abzug vermeiden zu können. Aber das scheint ja aus WdZ 2. Auflage erratiert zu sein.
Es ist jedoch sinnvoll, diesen Malus über den Mechanismus des Wunden ignorierens negieren zu können. Regelseitige Inkonsistenz (und nichts anderes wäre es, wenn dieser Mechanismus RAW nicht greifen würde) muss nicht unterstützt werden.
Nö. Die Probe ist nur und ausschließlich dann Fällig wen man einen schweren Treffer einstecken muss.
Wie oft soll denn noch auf WdS 82 (Wunden und Schmerzen) hingewiesen werden?
Welche absolut unabhängig von der "Schmerzen Ignorieren"-probe ist (was auch noch obedrein einen logisch Knoten verursacht, wenn man von einem Magier beide Proben verlangt. Man sollte nur solche Proben abverlangen, der Aussagang auch einen Einfluss auf das Spiel haben.
Wenn der Magier durch einen Treffer eine Wunde erleidet und die SB-Probe (+SP > WS) nicht schafft, dann ist er kampfunfähig. Das ist ziemlich spielentscheidend. Schafft er die, ist er lediglich noch kampffähig. Ob er seinen Zauber weiter sprechen kann, entscheidet die folgende SB-Probe, die bei jedem Treffer anfällt (+SP, -Konzentrationskraft).
Woher nimmst du die Magiersonderregel? Das ist der einzige logische Knoten hier.
Zuletzt geändert von Herr der Welt am 09.05.2011 14:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von ChaoGirDja » 09.05.2011 15:33

kofni hat geschrieben:Ich weiss nicht was für ein WdS du hast, in meinem steht aber wörtlich:[...]
ich hab de erste Auflage und da steht was von schweren Treffern.
So was nennt man dann Errata...

Inhalt ergänzt am 09.05.2011 15:35
Herr der Welt hat geschrieben:Wenn der Magier durch einen Treffer eine Wunde erleidet und die SB-Probe (+SP > WS) nicht schafft, dann ist er kampfunfähig.
Was interessiet tmich, ob der Magie rnoch mit einen Schwert herumfuchteln kann, wenn er eh Zaubert?
Da interessiert mich, ob der die Konzentration halten kann! WdZ 14.
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 09.05.2011 15:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Hanfmann » 09.05.2011 15:46

Die Regel zu Schmerzen ignorieren mit SP>WS steht auch in meinem WdS 1. Auflage drin.

Kampfunfähig heißt keine Proben oder andere konzentrierte Aktionen mehr. Dazu gehört auch Zaubern!
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von ChaoGirDja » 09.05.2011 15:55

Hanfmann hat geschrieben:Kampfunfähig heißt keine Proben oder andere konzentrierte Aktionen mehr. Dazu gehört auch Zaubern!
Und genau DESWEGEN gibt es die Regel in WdZ 14!!!!

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Ifram » 09.05.2011 16:09

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Zuletzt geändert von Ifram am 22.02.2013 22:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Nekros » 09.05.2011 16:29

Die Regeln auf Seite 14 WdZ sind für allgemeine Situationen bei welchen Zauberkundige in ihrer Tätigkeit gestört werden, das setzt keineswegs die Regeln aus dem WdS außer kraft.

Es ist völlig egal ob man Kampfer, Zuschauer, Magier, Geweihter, Paktierer oder sonst etwas vergleichbares ist (Ausnahme übernatürliche Kreaturen die haben eigene Regeln), wenn ich eine Wunde bekomme und den Wundschmerz nicht Ignorieren kann war es das mit meiner längerfristigen Handlung. Ob ich nun weg laufen wollte, beim applaudieren wollte, zauberte, mirakelte oder dämonische Gaben einsetzte wenn ich zwischen drin Kampfunfähig werde setzte ich diese selbstverständlich nicht fort.

Das ich dann noch schauen muss ob ich beim Zaubern nicht unterbrochen werde ist auch völlig ok, die Wundschmerz Probe schaut ja nur ob ich ohnmächtig werde oder nicht, die Probe aus dem WdZ ist völlig unabhängig davon ob ich gerade oder vor 5 Stunden eine Wunde bekommen habe modifiziert und tritt auch auf wenn ich nur einen 1 SP Kratzer abbekomme oder Ziel eines ablenkenden Zaubers werde.
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Re: Selbstbeherrschung nach Schaden beim Zaubern

Beitrag von Hanfmann » 09.05.2011 16:43

ChaoGirDja hat geschrieben:Und genau DESWEGEN gibt es die Regel in WdZ 14!!!!
Die Regel aus dem WdZ gibt es speziell für Zauberwirker die während eines Zauberwirkers SP erleiden. Die Optionalregel aus dem WdS gibt es für alle Charaktere, die mindestens eine Wunde erleiden.
Die eine Probe ist nötig um den Zauber nicht zu verlieren, die andere um nicht 1W6+3 KR benommen am Boden zu liegen und nichts machen zu können.
Beide Regeln ersetzen nicht die andere sondern ERGÄNZEN sich.
Freiheit vor Ordnung

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