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DSA4 Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Ugo Baersgarjew
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Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Beitrag von Ugo Baersgarjew » 30.09.2017 09:15

Hallo DSA Gemeinde :)

So weit ich es durch das WDZ verstehe gibt es regeltechnisch kein Problem (vorausgesetzt man erfüllt alle voraudsetzungen) das z.B. ein Druide die Ritualkenntis der Gildenmagie erlernen kann ohne das er die Gildenmagische Representation lernen muss.
Wenn dieser Druide nun der Vorteil Eidetisches Gedächtnis besitz, wäre sowohl die Steigerungen des RKW sowie der Erwerb der Stabzauber, Schalenzauber, Bannkreise und Magische Zeichen sind erstens quasi all inklusive und zweites super günstig.

Wie kommen jetz aber all diese Objektrituale mit der Spruchzauberei der Druidischen Representation zurecht?
Da einige Objektrituale auch mit/ durch Spruchzauberei umgesetzt werden.

Sind die beispielsweise mit dem Zauberspeicher des Stabzaubers komatibel?

Könnte ein Druide auch ein Holzschwert oder einen Stalagniden/Stalgtiden oder Bergktistall (welche der Erz-/Feuerdruide mittels Dolchzauber sogar in form bringen könnte) Flammenschwert nutzen?

Pflanzen die mittels "Sumus Elexiere" verbessert wurden durch die "Schalenzauber" und/oder als Alchemistischen Zutaten noch bessere/ neue ergebnisse liefern würden?

usw. usw.

Danke schon mal für euren Kreativen Ratschläge und Spekulationen.

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Beitrag von Gorbalad » 30.09.2017 09:32

Ich würde davon ausgehen, dass Stabzauber einen Zauberstab erfordern.
Ein Holzschwert ist kein Zauberstab und ginge daher mMn nicht.

Ein Druide, der Magierrituale erlernt und es dann auch noch schafft die ganz anders als geplant und traditionell üblich zu nutzen (also eben kein Stab aus Holz, sondern Kristall, Stein o.ä.) ist schon sehr sehr ungewöhnlich. Wäre mMn zu dick aufgetragen.

BTW:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalagmit
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalaktit

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Beitrag von LordShadowGizar » 30.09.2017 10:29

Dem Wahnwitz zum Gruße!
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
30.09.2017 09:15
Wie kommen jetz aber all diese Objektrituale mit der Spruchzauberei der Druidischen Representation zurecht?
Da einige Objektrituale auch mit/ durch Spruchzauberei umgesetzt werden.

Sind die beispielsweise mit dem Zauberspeicher des Stabzaubers komatibel?
Sieh deine Frage mal aus der anderen Perspektive... Gibt es für einen Gildenmagier irgendwelche Probleme beim Einspeisen von Zaubern in Fremdrepräsentationen in den Stabspeicher?
Genau! Dies bezüglich gibt es keine ausformoliert Einschränkungen oder zusätzlichen Erschwernisse.
Ergo-> Trifft dieses auch auf einen Druiden zu der den gildenmagischen RkW + Stabspeicher erlernt hat, und Zauber aus nicht-gildenmagischen-Repräsentationen einspeichern möchte.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
30.09.2017 09:15
Könnte ein Druide auch ein Holzschwert oder einen Stalagniden/Stalgtiden oder Bergktistall (welche der Erz-/Feuerdruide mittels Dolchzauber sogar in form bringen könnte) Flammenschwert nutzen?
Wie Gorbalad schreibt:
Holzschwert wohl nein, WdZ erwähnt die Möglichkeit auch aus aussergewöhnlichen Materialien herzustellen, schiebt die genaue ausgestalltung und vorallen die 'Eignung' zum Magierstab (besonders bezüglich des Volumens) auf eigene Regelausarbeitung.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
30.09.2017 09:15
Pflanzen die mittels "Sumus Elexiere" verbessert wurden durch die "Schalenzauber" und/oder als Alchemistischen Zutaten noch bessere/ neue ergebnisse liefern würden?
Ich vermute mal das Sumus Elixier durch die formulierung der Wirkung, bei der Verarbeitung seine Wirkung verliert, weil es auf Mixturen nicht wirkt. Dann käme da noch die frage auf, ob der Zauber aufrecht erhalten bleibt obgleich die Objektmatrix der verzauberten Zutat beim Verarbeiten quasi vernichtet wird.
Hinzu kommt das die Wirkung von Sumus Elixir nicht ewig hält, also wenn man trotz aller wiedrigkeiten dieses zuläßt, Herstellung und Einnahme innerhalb der Wirkungsdauer von Sumus Elixier einnehmen müsste...
Das alles ist aber Repräsentations und Ritual unabhängig.

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Beitrag von Andwari » 30.09.2017 10:53

Sämtliche Objektrituale sind (als SF) Informationen, die ziemlich starren Herstellungs- und Anwendungsregeln unterliegen. Vmtl. gab es in den Jahrhunderten seit der Formulierung von Standard-Magierstäben oder Alchemistenschalen Versuche in den einzelnen Traditionen, da was zu verbessern - aber die sind halt entweder gescheitert oder haben zu den kleinen Modifikationen geführt, die wir kennen. Außerdem wissen die Traditionen RAW sehr wenig übereinander: Ein Alchemist/Gildenmagier wäre vmtl. schon von einem Hexenkessel überrascht, dass der eben dasselbe kann wie die eigene Silberschale.
=> Ein Druide kann Infos über den Zauberstab nur aus gildenmagischen Quellen kriegen und da wird ihm gesagt, dass das nur mit Stäben geht - die Magier sind offensichtlich an den entsprechenden Projekten "Magier-Anderthalbhänder", "Magier-Zweililien" und "Magier-Thronsessel" gescheitert oder haben die nie versucht. Auch an Stäben, die vorher schon mit Zaubern belegt oder Artefakte waren, sind die Magier bisher regelmäßig gescheitert.

Druiden haben kein Problem mit dem Konzept "Spruchzauberei" - einem in gildenmagischer Ritualkenntnis rudimentär vorgebildetem Druiden (ein Stolperstein) das Buch "Die Magie des Stabes" hinzulegen, könnte aber zu Unverständnis führen, wen man die bücherfeindliche Prägung des Druiden berücksichtigt. Das ist aber keine spezielle Objektritual-Baustelle.

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Beitrag von Cifer » 30.09.2017 15:29

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
30.09.2017 09:15
So weit ich es durch das WDZ verstehe gibt es regeltechnisch kein Problem (vorausgesetzt man erfüllt alle voraudsetzungen) das z.B. ein Druide die Ritualkenntis der Gildenmagie erlernen kann ohne das er die Gildenmagische Representation lernen muss.
Wenn dieser Druide nun der Vorteil Eidetisches Gedächtnis besitz, wäre sowohl die Steigerungen des RKW sowie der Erwerb der Stabzauber, Schalenzauber, Bannkreise und Magische Zeichen sind erstens quasi all inklusive und zweites super günstig.
Bedenke dabei, dass Ritualkenntnisse ohne zugehörige Repräsentationen teurer werden und Spalte G ziemlich exakt doppelt so teuer ist wie Spalte E - mit eidetischem Gedächtnis kostet das ganze also noch immer so viel wie eine normale eigene Ritualkenntnis ohne Verbilligung.

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an, möchte aber noch anmerken, dass du an einigen Stellen auf Metallprobleme stoßen könntest: Der klassische Stab hat metallene Kappen, die Alchimistenschale besteht komplett aus Silber.
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Beitrag von Gorbalad » 30.09.2017 15:40

Gibt es die Metallkappen bei 4.1 überhaupt noch?

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Beitrag von Eadee » 30.09.2017 16:03

Die genaue Gestalt und Beschaffenheit des Stabes wird meines Wissens nach nicht mehr beschrieben in 4.1.

Zumindest habe ich vor einiger Zeit danach gesucht und nur das hier gefunden:
WdZ Seite 107 hat geschrieben:Grundsätzlich ist die Wahl von Form und Material des Zauberstabes dem angehenden Magier selbst überlassen...
Damit kann man einen Stab mit Kappen haben, muss aber nicht.
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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 02.10.2017 19:28

Danke euch allen für die Antworten

Zum Stab hab ich mich vieleicht nicht richtig ausgedrückt. Damit war nicht gmeint das der Stab aus einem anderen Material wie Blutulme oder Steineiche bestehen soll, sonder mir geht es Rein um das Material der Flammenschwertes.

Und es gäbe sogar die Möglichkeit laut WDH einen Personalisierten Stab zu bekommen. Aber soweit wollte ich garnicht gehen.

Mit Eidetischem Gedächtnis ist Steigerungsstufe G auch nicht wirklich teuer. Und wenn mich nicht alles Täuscht sinkt sogar die lernt zeit ganz ordentlich.
Auserdem ist der Druide ja wie ein wandelndes Lexikon der das was er je gelesen (Fotografiert) hat fehler frei wieder geben kann. Und seinem Magierkumpel sogar so das schleppen seine Zauberbücher erspahren kann

Wenn ein Magier sich mit dem Druiden Austauscht weil beide bereits 10-15 Charkterstufen zusammen in einem Team Arbeiten und Freunde geworden sind sehe ich hir keine Probleme warum das scheitern sollte.

Generell geht es mir nur darum die Möglichkeiten und Aspekte auszuloten welche das WDH/WDZ UND WDG bieten.

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Beitrag von Gorbalad » 02.10.2017 19:47

Das Flammenschwert ist ja der magisch zeitweise umgewandelte Stab. Der ist die meiste Zeit aus Holz, und wenn der Stabzauber aktiv ist aus Feuer.

Oder meinst Du die Verschiebung des Flammenschwerts in ein anderes Element, z.b. Humus (Holzschwert) oder Erz (Stalagmit)?
Zuletzt geändert von Gorbalad am 02.10.2017 20:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Ugo Baersgarjew » 02.10.2017 20:05

Das Flammenschwert/ -säbel ist doch aus Metall das Feuerschaden macht und von Flammen umhüllt istwenn der Stab sich in das Schwert verwandelt. Sonst könnte det Magier es ja schlecht mit der Hand führen.
Deshalb dachte ich das man beim Verzaubern des Stabes um den Stabzauber überhaubt anwenden zu können ein Schwert benötigt um das Ritual zu vollziehen.
Und als altanative zu dem Stahlschwert wollte ich eben ein anderes Material wählen. Zumal Stalagniten, Stalagtiten und Bergkristalle ja genauso wie ein Standartschwert aus dem Element ERZ betehen.
Wenn jedoch das Flammenschert nicht aus einem Profanem Schwert bestünde, sondern rein aus dem Element Feuer so hätte der Druide ja sowiso kein Problem wenn es anfassen müsste.

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Beitrag von Eadee » 02.10.2017 20:15

Dass das Flammenschwert aus etwas anderem als aus Flammen besteht halte ich für eine gewagte These, zumindest ist mir keine Quelle bekannt die irgendetwas in der Richtung beschreibt.

Ich sage ein Flammenschwert besteht aus Flammen und dass es den Magier selbst nicht verbrennt ist... Magie.
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Beitrag von Gorbalad » 02.10.2017 20:24

Der Stab verwandelt sich in ein Flammenschwert.
Woraus das Flammenschwert (neben den hoffentlich unstrittigen Flammen) besteht, ist mWn nicht definiert. Es wird jedoch nirgendwo erwähnt, dass man ein 'normales' Schwert dafür braucht.

Ob es einen Griff aus Metall hat, und so Druiden Probleme machen würde, ist auch nicht definiert. Normalerweise ist der Griff eines Schwertes aber mit irgendwas rutschfestem umwickelt. Ein Metallkern würde auch gut Wärme leiten, was bei einem Flammenschwert auch kontraproduktiv wäre...
Da musst Du Dich wohl oder übel mit Deiner Gruppe einigen, wie ihr das handhaben wollt.

Selbst wenn das Flammenschwert einen Metallgriff haben sollte - man kann es ja auch fernlenken :)

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Beitrag von LordShadowGizar » 02.10.2017 21:03

Man mag davon halten was man will, aber ein in ein Flammenschwert gewandelter Magierstab (unabhängig von dem Ausgangsmaterial) ist ein Schwert aus Flammen. Das kann jetzt jeder bei sich Hausregeln wir er will, aber vom Hintergrund ist das halt so.
Und nicht nur das! Im Aventurischen hat man großteils nur Theorien über mögliche Hexalogien des Flammenschwertes (...und eine eher misslungenden Wassersäbel-Versuch...), aber im Güldenland kennt man die Möglichkeit den Stab in eine beliebige Waffe nach wahl, aus einen beliebigen Element nach Wahl umzuwandeln. Also z.b.: Stabzauber 'Luftkriegshammer'.
Es ist also vom DSA Hintergrund möglich und gewollt das man kampffähige Waffen aus eigentlich nicht festen Elementen erzeugen kann.

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Beitrag von Merios » 03.10.2017 04:30

Laut dem Regelwiki für DSA5 können Gegner das Flammenschwert sogar greifen und das ohne dass irgendein Berührungsschaden angegeben ist. sieht für mich so aus, also wären am Gruff dann wohl keine Flammen. Wenn das Schwert aus Flammen wäre, wäre dies auch der Griff. Ich denke das Flammenschwert ist ein Schwert das von Flammen umgeben ist. Aber für Geoden/Druiden sollte das ja trotzdem kein Problem dastellen. Es ist ja weder "wiedernatürliche Verbindung von Erz und Feuer" noch "Sumus Leib entrissen" (je nachdem welche Auslegung man nimmt). Also wen interessierts?

GrisGris
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Beitrag von GrisGris » 04.10.2017 09:28

Ich hatte es mir immer so vorgestellt, dass ein kleiner Teil des Stabes als Schwertgriff erhalten bleibt und der Rest sich in ein Flammenschwert verwandelt...

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Beitrag von Gorbalad » 04.10.2017 10:10

Vorgestellt habe ich es mir auch so, aber ich kenne halt keine Quelle dazu.

Liscom
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Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Beitrag von Liscom » 05.10.2017 09:13

Das tatsächliche Problem für Druiden wird es wohl sein, brauchbare Lehrer für die Ritualkenntnis zu lernen. Soweit ich weiß gibt es dafür nämlich eben keine Bücher. Auch "Die Magie des Stabes" hat nur die Ritual-SF und nicht die Ritualkenntnis. Für diese braucht er einen Lehrer.
Natürlich gibt es gerade für Spieler-Helden immer die bequeme Möglichkeit, einen anderen Spieler-Helden zu fragen und so plötzlich zum einzigen Druiden Aventuriens zu werden, der einen Zauberstab besitzt. Hier sollte dann aber der Spielleiter eingreifen, weil dies schnell zu recht absurden Power-Exploits führen kann. Mein eigener Druide denkt schon darüber nach, die satuarische Ritualkenntnis zu lernen - ein einziger Punkt reicht ja schon, um alle Schalenzauber zu lernen.

Theoretisch sollte es tatsächlich möglich sein, auch andere Materialien zum "Stab" zu machen.
Andwari hat geschrieben:
30.09.2017 10:53
=> Ein Druide kann Infos über den Zauberstab nur aus gildenmagischen Quellen kriegen und da wird ihm gesagt, dass das nur mit Stäben geht - die Magier sind offensichtlich an den entsprechenden Projekten "Magier-Anderthalbhänder", "Magier-Zweililien" und "Magier-Thronsessel" gescheitert oder haben die nie versucht. Auch an Stäben, die vorher schon mit Zaubern belegt oder Artefakte waren, sind die Magier bisher regelmäßig gescheitert.
Gibt es hierfür eine Quelle? Gerade beim Bannschwert steht explizit, dass eben auch andere Schwerter nutzbar sind. Es gibt auch irgendwo eine Quelle, die besagt, dass die Rituale auf die traditionellen Formen und Materialien zugeschnitten sind, es gibt aber auch Quellen die explizit besagen, dass Ritualgegenstände aus anderen Materialien bestehen könnten und dann auch positive, wie auch negative Auswirkungen haben könnten. Ich würde nicht sagen, dass es gar nicht geht, sondern einfach, dass die Erschwernis auf die Erschaffungsprobe für einen Magier-Thronsessel einfach immens hoch ist und es deshalb bisher nicht geklappt hat.
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Beitrag von Gorbalad » 05.10.2017 09:23

Ritualkenntnis ist sehr wohl enthalten, kann aber nur verbessert, nicht jedoch aktiviert werden:
WdZ S. 94, Die Magie des Stabes hat geschrieben:RK Gildenmagie/Alchimie 2/7 bis 14, je nach Ausgabe
Wenn schon abweichende Stäbe Nachteile haben, gilt das gewiss noch viel mehr für nicht-Stäbe wie eben ein Schwert oder gar einen Thron:
WdZ S. 107, Stabzauber hat geschrieben:Grundsätzlich ist die Wahl von Form und Material des Zauberstabes dem angehenden Magier selbst überlassen, jedoch haben Weisheit der Vorfahren und Jahrhunderte lange Erfahrung bestimmte Herangehensweisen ans die Verzauberung des Stabes als besonders praktisch erwiesen. Stäbe, die nicht den überlieferten Anforderungen entsprechen, ziehen gelegentlich ungeplante Auswirkungen nach sich; Zauberstäbe aus besonderen Hölzern (SRD 117f.) können Auswirkungen sowohl auf das Fassungsvermögen (s.u.) wie auch auf die einzelnen Stabzauber haben. Auch ungeeignete Größe und Form des Stabes machen ihn für viele Zwecke schwierig zu handhaben. Stäbe von unter einem Schritt Länge sparen dem Magier bei der Anwendung als Kraftfokus nur dann 1 AsP ein, wenn die Gesamt-Kosten des Zaubers mehr als 10 AsP betragen, das mögliche Seil des Adepten ist nur 7 Schritt lang, und sie erzielen als Flammenschwert 2 TP weniger. Sie sind zudem um einen Punkt schwieriger mit Stabzaubern zu belegen und haben ein geringeres Fassungsvermögen. Noch kleinere Stäbe dienen fast ausschließlich der Repräsentation, da es meist beim Belegen mit Stabzaubern Schwierigkeiten gibt (Erschaffungsproben um 3 Punkte erschwert) und sie sich außerdem normalerweise nicht als Waffe eignen. Zudem ist das astrale Fassungsvermögen des Stabes noch einmal deutlich geringer, sprich: Ein solcher Stab kann weniger Stabzauber aufnehmen.
Einen Magier, der aus welchem Grund auch immer in die Richtung forscht, fände ich ok. Einen Druiden, der nicht nur die RK Gildenmagie erlernt, sondern dann auch gleich noch deren Haupt-Ritualgegenstand modifiziert, fände ich einfach zu viel.

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Beitrag von Eadee » 05.10.2017 09:59

Ach, ich seh das mit dem Druiden an sich nicht so eng, ich würde schlicht die Regeln der Zauberwerkstatt auf die Ritualmagie ausweiten. Dann braucht man nur einen läppischen RkW von 15 sowie eine passende Merkmalskenntnis (und Magiekunde 15 und Matrixverständnis) und kann versuchen das Bindungsritual zu modifizieren. Da es wirklich nur um Ritualmagie geht würde ich die Repräsentation nicht voraussetzen, auch deswegen nicht weil es offensichtlich eine ganze Reihe regeltechnischer Traditionen gibt die Zugriff auf dieselben Stabrituale haben (Mag, Gül, Opt, Olp).

Dass das kein Projekt ist das man mal eben nebenbei beim erlernen der Ritualkenntnis durchzieht empfinde ich allerdings als selbstverständlich.
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Beitrag von Andwari » 05.10.2017 13:03

@Eadee
Zauberwerkstatt auf Objektrituale ausweiten, ist deine Hausregel - ich finde angesichts des jahrhundertelangen Forschungsstillstandes der aventurischen Gildenmagie - obwohl ein größerer Anteil der Gildenmagier hauptberuflich Magie-Forscher ist - die Möglichkeiten der Zauberwerkstatt zu mächtig für den beschriebenen Hintergrund - außer man verknappt wieder auf anderen Feldern, in dem man die AP-billig und verfügbar zu erhaltenden Zauber-ZfW und SFs zu "aventurisch kaum vorhanden" erklärt - und damit Magier-Helden mit 20000 AP zu absoluten Ausnahmeerscheinungen. Das ist aber schon angesichtst der dutzenden lebenden Magier-Koryphäen, die alle supergut und superfähig sein sollen, schwierig.

@Liscom
Das war ein "inneraventurisches" Argument - vor 1760 Jahren hat Jandora das zusammengestellt (evtl. sollte man diese Info wg. DDZ retconnen, aber ob 719 v.BF oder 100 v.BF ist immer noch lang her) und das "Original" ist quasi unerreichte Spitze - besonders wenn man das zweite Buch von ihr ("Hohe Stab&Crystall-Zauberery") auch noch berücksichtigt. Es hat sich also keiner aus ca. 60 Generationen späteren Magiern, die jeder zur Adeptenprüfung einen Stab hergestellt haben, den anschließend liebevoll verbessert haben und ihn am Ende aufs Grab gestellt bekamen, irgendwas offiziell erwähnenswertes zur Stabzauberforschung beigetragen.

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Beitrag von Eadee » 05.10.2017 14:35

@Andwari sieh es mal andersherum. Wenn Hasi neben seiner Politik als eigentlicher Illusionist und Staatsmann mal eben noch den Elementarismus meistert, ein Elementarsanctum baut und den Staub Wandle in zwei Varianten entwickelt, wenn Silberbraue ein halbes Dutzend deborbaradianisierter Formeln rausrotzt und Thomeg Atherion mal eben den Widerwille aus einem (eigentlich noch gar nicht wieder bekannten) Zauberzeichen entwickelt, warum zur Hölle sollten die Helden dann nicht auch etwas zur magischen Entwicklung Aventuriens beitragen dürfen? Sie sind die Protagonisten der Geschichte und nicht irgendwelche Sprechrollen am Rande.
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Beitrag von Cifer » 05.10.2017 14:45

Liscom hat geschrieben:
05.10.2017 09:13
Natürlich gibt es gerade für Spieler-Helden immer die bequeme Möglichkeit, einen anderen Spieler-Helden zu fragen und so plötzlich zum einzigen Druiden Aventuriens zu werden, der einen Zauberstab besitzt.
Die Gefahr besteht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht – Druiden des Konzils der Elementaren Gewalten bekommen serienmäßig die komplette Gildenmagische Repräsentation verbilligt.

Ansonsten stimme ich Andwari zu: Gerade Ritualmagie ist so ziemlich das starrste, was aventurische Magie zu bieten hat. Die Abänderung des Flammenschwerts auf einen Flammensäbel war da bisher die größte aventurisch erbrachte Leistung und die rührte daher, dass die gesammelte tulamidische Magierschaft keinen Bock auf Langschwerter hatte.
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Beitrag von Taliesin Sandstroem » 05.10.2017 15:15

Cifer hat geschrieben:
05.10.2017 14:45
Gerade Ritualmagie ist so ziemlich das starrste, was aventurische Magie zu bieten hat.
Gerade das mochte ich immer an DSA, umso trauriger finde ich die ganzen Aufweichungen und Spontanentwicklungen, die die neue Edition bereit hält... "Huch, auf einmal ist in Punin ein weiteres Dutzend Stab- und Kugelzauber entwickelt worden!"

Das ehrfurchtsvolle "Er hat die Sieben Zauber auf seinen Stab gelegt" klingt halt anders als "Hm, wir haben da einmal Energiestrahl, Bannstab des Adepten, die Seilpeitsche und Machtvolle Stabzauber II."

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Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Beitrag von Andwari » 05.10.2017 17:02

@Eadee
"Hasi" wurde doch schon als alter Sack in die Spielwelt eingeführt - nur bedeutete das damals, den 16-18-jährigen Helden der 12-18-jährigen Spieler einen Typen in den 30ern als Superdupermagier zu präsentieren. Und sind wir ehrlich, der teilt das Schicksal vieler NSC, einfach auf einem Abstellgleis vergessen worden zu sein.

Natürlich sollten Helden nach einer zig-jährigen Karriere evtl. zu den besten ihrer Generation gehören können - nur wie viel echte Entwicklung ist in einer Magiergeneration? Da schreibe ich lieber Hasi klein der hat halt wissenschaftlich gezeigt, dass man aus minderen Erzformen einen minder haltbaren Golem machen kann, quasi Feld-Schnellversion. Großmeister Elcarna werkelt ein Leben lang an einer Merkmalstransformation für einen Zauber, passt. Selbst das außergewöhnliche Tun des "Sonderforschungsbereich Borbaradianerzauber" könnte man akzeptieren, wenn das halt nicht ein Schwarzmagier alleine ist, sondern zur Umsetzung seiner Idee ganz viel Zauberer und ganz viele Ressourcen freigemacht werden (weil dutzende hochrangige Magier da Bedarf sehen, weil selbst betroffen). Quasi Apollo-Programm auf aventurisch.

Aber: Was hat die Magiergeneration der späten 800er Jahre nBF oder die von 150-200 analog vollbracht? wenn all dies in den frühen 1000er Jahren läuft und was kommt als nächstes? DSA hat da mMn im Bemühen, jede regeltechnische Neuerung in inneraventurische Kellerfunde und Entwicklungen zu verpacken, sich schon zu DSA3-Zeiten irgendwo in eine Sackgasse manöveriert. Denn die Schlagzahl an aventurischen Entwicklungen der letzten 30-50 Jahre lässt sich nur schwer durchhalten und alles was man als inneraventurischen Kellerfund bezeichnet, kann man eben nicht einfach mit der nächsten DSA-Version einfach so streichen, denn das wird dann auch in der Spielwelt vermisst und nicht nur im Regelbuch.

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Beitrag von Desiderius Findeisen » 06.10.2017 09:22

Andwari hat geschrieben:
05.10.2017 17:02
Aber: Was hat die Magiergeneration der späten 800er Jahre nBF oder die von 150-200 analog vollbracht? wenn all dies in den frühen 1000er Jahren läuft und was kommt als nächstes? DSA hat da mMn im Bemühen, jede regeltechnische Neuerung in inneraventurische Kellerfunde und Entwicklungen zu verpacken, sich schon zu DSA3-Zeiten irgendwo in eine Sackgasse manöveriert. Denn die Schlagzahl an aventurischen Entwicklungen der letzten 30-50 Jahre lässt sich nur schwer durchhalten und alles was man als inneraventurischen Kellerfund bezeichnet, kann man eben nicht einfach mit der nächsten DSA-Version einfach so streichen, denn das wird dann auch in der Spielwelt vermisst und nicht nur im Regelbuch.
Diese Art von Problemen hat man immer, wenn eine lange Spielwelt-Hintergrundgeschichte auf wirklich bespielte Zeit trifft. In den letzten 30 In-Game Jahren ist auch mehr passiert als in den Jahrhunderten zuvor.
"I am 87% confident you will burst into flames." Kimiko Lockeweaver, Bayesian Empirimancer

GrisGris
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Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Beitrag von GrisGris » 06.10.2017 09:52

Argumentationsfelder und Themen, die man meines momentanen Wissens noch zusätzlich aufgreifen oder nennen könnte:

- Geheimniskrämerei der Magier, die tatsächlich im magietheoretischen Bereich, genauso wie in anderen, was zustande bringen
- ein staubiger Theoretiker, der sich ganz und gar der Magietheorie hingibt, ist in der gildenmagischen Landschaft eher selten; die haben durchaus auch andere Standbeine (abgesehen von den klassischen Merkmalsrichtungen eben Laufbahnen, die Talente erfordern und es auch erfordern diese zu pflegen und auszuleben und mit Ausnahme von Punin zieht das Zurückziehen und Forschen im stillen Kämmerlein jetzt nicht gerade hoch oben auf der Liste der anzustrebenden Funktionen innerhalb einer Gemeinschaft oder darüber hinaus)
- speziell: auch die private Lehrmeisterin aus dem dritten Akademienband soll unbekannte Stabzauber beherrschen und restriktiv weitergeben
- allgemeine Frage: warum nutzt die aventurische Magierschaft ihr Potential nicht wesentlich zielgerichteter und sinnvoller, sowohl nach innen gerichtet in Sachen Magie, als auch nach außen in Sachen Geopolitik?
- allgemeine diametrale Frage: warum schaffen sie es dennoch in den letzten paar Jahren mehr zu vollbringen, als die Jahrzehnte davor?
- Subfrage: wie steigern Meisterpersonen? Welche Ressourcen stehen ihnen denn eigentlich je nach Gilde und Akademie zur freien Verfügung - auch, wenn man die aufwendige und teils wohl verkorkste Verwaltung von Bibliotheken in Betracht zieht? Wie frei ist der Austausch unter Collegae?
- speziell: wieso wird dieser güldenländische Botschafter im HR, an den ich mich aus der alten Spielhilfe erinnern kann, nicht mit Forschungsanfragen überrannt oder gleich mal unauffällig gefangen genommen und anschließend ausgepresst?
- sollten die jeweiligen Gilden über das allgemein bekannte Potential ihrer jeweiligen Akademiebibliotheken hinaus nicht noch auf wesentlich mehr Wissen zugreifen können - immerhin besitzen auch viele Zirkel, Kirchen und Orden über mitunter relevante Bibliotheken - inwiefern wären diese hier relevant
- wie viele angesehene Theoretiker fallen ihrem Forschungsdrang zum Opfer? Stichwort Hochmut, Wahnsinn, gildeninterne Vorsicht, Konkurrenz, Unterdrückung, kirchliche Unterdrückung, dämonische Versuchungen oder aber "unglückliche Unfälle", die plötzlich geschehen bzw. nie aufgeklärte, offensichtliche Morde (Schwarzmagier [das Buch, das dieser Collegae aus Thorwal in seinen Studien nennt klingt interessant...], Namenlosenzirkel, einzelne Paktierer oder aber ein Dämonenzirkel, machthungrige Orden wie die Erben der Gräber oder diese tulamidischen Altertumliebhaber, Druiden und Hexenzirkel [wie kann dieser verstaubte Stubenhocker es wagen an der Entschlüsselung unserer Geheimnisse zu arbeiten!], Nachtwinde und wohl die ein oder andere Partei mehr, die da Personen oder aber notwendige Forschungsquellen gänzlich beseitigen oder "lediglich" entführen und dann vielleicht später noch beseitigen)

Wer das Fass anstößt wird bald feststellen, dass der erhoffte Boden so weit entfernt ist, dass das Gespräch sich verteilt, an gewissen Ecken verläuft oder sich derart in die Länge zieht, dass eigentlich eh schon jeder satt ist und das Fass halbvoll oder -leer stehen bleibt. Im Idealfall hat man sich dann darauf geeinigt, dass Geschmäcker zu Stimmigkeit verschieden sind und auch jeder aus dem Behältnis trinken darf, das ihm dafür am bekömmlichsten erscheint. Jetzt stellt sich eigentlich nur eine Frage:

Wer tritt vor, um das Thema anzupacken? ;-P

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Laske Hjalkason
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Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Beitrag von Laske Hjalkason » 07.10.2017 10:20

Was spricht eigentlich dagegen, das ein Druide sich einen Zauberstab fertigt. Ein Mehrer der Macht zum Beispiel sollte doch Möglichkeiten haben einen Gildenmagier dazu zubewegen ihm die Ritualkunde zu lernen. Anschließend kann er er es ja aus einem gut verfügbaren Buch weiterlernen. Die Vorteile eines Zauberstabes sollten ja bekannt sein. Deshalb sehe ich nicht was den Druiden davon abhalten sollte. Allzu OP finde ich das nicht. Dann reicht der Druide eher so an den Magier heran.
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Andwari
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Ritualkenntis aus Fremder Tradition

Beitrag von Andwari » 07.10.2017 13:13

@Laske Hjalkason
Zunächst spricht nur so viel dagegen, wie man seine aventurischen Magier bzw. deren Organisationen machtbewußt haben will. Denn es ist klar, dass der Magierstab mit all seinen Möglichkeiten eine massive Machtquelle ist. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Hexen- oder Druidenzauber mit dem Magierstab inkompatibel wären.

Die universelle Verfügbarkeit der "Magie des Stabes" verengt das Problem (künstlich) darauf, die gildenmagische Ritualkunde zu aktivieren und mit TaW 0-2 zu lernen - alles Weitere ginge unkontrollierbar mit diesem Buch - für den 1-Wochen-Kurs braucht man einen leibhaftigen Lehrmeister.
=> Diese Verengung ist ein innerweltliches Problem für Gildenverantwortliche, die nicht jedem Wald-und-Wiesen-Scharlatan ein fraglos potentes Machterweiterungsmittel geben wollen. Druiden und Hexen sind für Gildenmagier halt unkontrollierbar, weil komplett anderer Verein.

Druiden haben zusätzlich ein gewisses emotionales Problem mit Betriebsanleitungen in Büchern - was das für die restiktiv arbeiten-wollenden Gildenmagier-Verantwortlichen wieder erleichtert. Innerweltlich verstehen die Gildenmagier trotz einiger dahingehender Versuche nicht vollständig, wie "Druiden" oder "Hexen" funktionieren - sonst hätten sie die Vorteile dieser Traditionen schon erforscht und in ihr Tun eingebaut, wäre ja praktisch ohne Formel auszukommen oder dann besser zaubern zu können, wenn man das intensiv will. Druiden und Hexen wollen auch keine Gildenmagier sein - sonst gäbe es eben die nicht-mal-Verräter-Schwesternschaft, die für gesicherten Status, Forschungsgelder, Material und Zugang zu giledenmagischem Wissen sämtliche Hexengeheimnisse preisgäbe und integriert würde. Einige publizierte Gildenmitgliedschaften von Hexen o.ä. gehen da fast schon zu weit - denn natürlich würde jeder Magister, der verwertbare Hexen-Geheimnisse publizieren kann, in der Gildenmagie hoch angesehen - das wäre schon jeder Hexen- oder Druidenzauber, der jetzt halt keine Verbreitung in (Mag) hat.

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Beitrag von Gorbalad » 07.10.2017 13:24

In Drakonia arbeiten Druiden und Gildenmagier eng zusammen. Das resultiert aber auch 'nur' in der Verbilligung der jeweils anderen Repräsentation.

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Beitrag von Eadee » 07.10.2017 13:46

Andwari hat geschrieben:
07.10.2017 13:13
Die universelle Verfügbarkeit der "Magie des Stabes" verengt das Problem (künstlich) darauf, die gildenmagische Ritualkunde zu aktivieren und mit TaW 0-2 zu lernen
aktivieren einer Fremdrepräsentation kostet einmalig 250 AP und setzt die Ritualkenntnis auf den Startwert von 3. 0-2 zu "steigern" ist also in keinem Fall notwendig (außer vielleicht nach Memorabia-/Borbaradmoskito-angriff?).
Method Actor: 88%, Storyteller: 75%
Tactician: 63%, Powergamer: 54%
Casual Gamer: 38%, Specialist: 33%, Butt-Kicker: 29%

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