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DSA4 Enduriumrüstung verkaufen

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Watership
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Beitrag von Watership » 30.10.2017 10:04

Hallihallo,

meine Helden haben einen Shakagra erledigt und es geschafft seine Enduriumrüstung zu bergen.
Zwar ist sie verbeult und nur noch der reine Materialwert interessant aber laut WdS kostet 1 Stein Endurium 12000 D.
Wenn ich annehme dass eine Rüstung etwa 7 Stein wiegt, oh man.
Als ich das las wurde mir kurz schwindelig...

Ist eine Rüstung/Waffe aus Endurium ersthaft so teuer oder hab ich da was vercheckt???
Haben die Helden jetzt für Generationen ausgesorgt???
Und wer bitteschön hat sie Ressourcen so etwas überhaupt anzukaufen???

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Eadee
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Beitrag von Eadee » 30.10.2017 10:36

Ja, Waffen/Rüstungen aus Endurium sind so teuer.

Allerdings nutzen Shakagra nach Retcon nur noch schwache Enduriumlegierungen (wohl damit die Helden nicht zu leicht reich werden) was bei ihrer empfindlichkeit gegen Eisen absolut keinen Sinn macht und auch beim Zaubern hinderlich wäre.

Davon würde ich als Spielleiter aber Abstand nehmen, wenn die Helden wirklich einen Nachtalben in Enduriumplatte erlegt haben (was an sich schon verdammt schwer gewesen sein sollte) sollte man ihnen nicht mit fadenscheinigen Ausreden ihre Beutestücke schlecht machen.

Das größere Problem ist eher die Rüstung zu einem zahlungswilligen Abnehmer zu bringen.
Abgesehen von einer Hand voll Magierakademien und ein paar Hochadeligen wird wohl niemand Endurium zum "Vollpreis" ankaufen. Große Handelshäuser müssen ja immernoch Gewinn machen und müssen bis ein Verkauf erzielt ist den Schatz auch ordentlich schützen.

Vollpreis ist ohnehin ein Witz. In Aventurien gibt es keinen richtigen Endurium-Marktwert. Die Preise im WdS/SRD beziehen sich meines Wissens nach darauf zu welchem Preis Endurium mal zu Zeitpunkt X verkauft wurde. Jede Enduriummenge ist quasi so eine Rarität dass man individuell darum handeln wird und keinen "Listenpreis" zu rate zieht.

Und keine Sorgen. Guck dir aventurische Baupreise an und das Geld ist schnell weg wenn die Helden sich ein Anwesen bauen.
Wenn sie dann noch einen monatlichen Lebensstil leben der pP 150D im Monat kostet ist das mehr als genug Motivation weiterhin Geld zu verdienen.
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Sumaro
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Beitrag von Sumaro » 30.10.2017 10:46

Außerdem kann es ja auch interessant für die Helden selbst sein, sich aus dem Endurium etwas zu anfertigen zu lassen.

Abseits davon, dass die meisten Setzungen zu Shakagra ohnehin großer Müll sind, hat deren Endurium nach DSA5 doch noch die Eigenart Leute zu korrumpieren und zum Namenlosen überlaufen zu lassen... Wenn du also DSA5 spielst... löst sich das Problem nach einer Zeit von alleine, denn der Träger des Enduriums wird eben zum neuen Gegner.
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Beitrag von GrisGris » 30.10.2017 11:03

Neben der Problematik das Endurium zum Vollpreis anzubringen, mag die Suche nach Abnehmern auch einige zwielichtige Gestalten auf den Plan rufen. Entgegen den Helden haben die aufgesuchten Händler Kontakte das weniger problematisch anzubringen und sollten diese Kontakte selbst etwas in Bewegung setzen, kann es auch nett werden, denn ein paar 1000 Dukaten gegen die Helden zu mobilisieren, würde noch immer ausreichend Gewinn abwerfen.

Die Neuheit, dass Shakagraendurium Leute korrumpiert, kannte ich noch nicht. Wie ist das hintergrundbezogen erklärt? Karmales Wirken? Artefaktseelen?

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Beitrag von Sumaro » 30.10.2017 11:35

Dazu gibt es keine wirkliche Erklärung. Es ist eben der Zustand "Eiskalte Einflüsterung", der aus der Verarbeitung resultiert und gegen den nur Shakagra und Anhänger des Namenlosen immun sind. Alle anderen werden davon korrumpiert.
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Beitrag von X76 » 30.10.2017 18:38

Sumaro hat geschrieben:
30.10.2017 11:35
Es ist eben der Zustand "Eiskalte Einflüsterung", der aus der Verarbeitung resultiert und gegen den nur Shakagra und Anhänger des Namenlosen immun sind. Alle anderen werden davon korrumpiert.
Da hat der Namenlose doch mal ein tolles Produkt am Start für alle Helden, die eine Leseschwäche für korrumpierende Bücher haben. Wenn sich jemand mit solchen Rüstungen, Waffen und Artefakten ausstattet dann wohl die gekrönten Häupter und großen Helden Aventuriens.

Die erste Probe gibt es wie bei Drogen umsonst und der tote Dunkelelf gibt auch noch das Gefühl, dass es hart erkämpft und kein Geschenk war. Ein wirklich geschickter Kamelzug...

Endlich mal was richtig gemacht Namenloser!

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Beitrag von Sumaro » 30.10.2017 19:21

@X76
Richtig gemacht wäre es nur, wenn es irgendwelche anderen Konsequenzen hätte, außer das man SC nicht den Loot gönnt, den sie sich erkämpft haben und das man selbst die weiteren Gimmicks, die bei Shakagra ziehen (nur 5% Endurium, nicht extrahierbar, bringt nur den fünffachen Listenpreis, also nichts weltbewegendes) nicht gönnen möchte.

Wenn es zudem so einfach wäre alle möglichen Leute zu korrumpieren, in dem man irgendwelchen wertvollen Schmuck in Umlauf bringt, der die Leute dann automatisch nach und nach umdreht, dann hätte man das doch schon VIEL früher gemacht. Abseits davon braucht der Namenlose solchen Kram nun wahrlich nicht. Er hat so machtvolle Liturgien, dass man damit jeden umdrehen kann, mit ein klein wenig Investment.

Von daher, halbgar und nicht durchdacht, redaktionell zumindest.
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Beitrag von Desiderius Findeisen » 30.10.2017 19:37

Die offiziellen Angaben dazu sind wirklich nicht durchdacht. Bei uns ist das so geregelt, dass die Legierung nur aus 5% Endurium besteht und zur Herstellung der Nicht-Magiestörenden Wirkung ein Berufsgeheimnis benötigt wird, dass nur die Shakagra-Schmiede kennen. Das sorgt dafür, dass eine erbeutete Rüstung immer noch gut was wert ist, aber auch nicht ruckzuck jeder aventurische Magier in Endurium-Platte herumrennt.

Das wirkt natürlich nur, wenn ein Eindringen entsprechend mächtiger Helden in die Shakagra-Städte nicht zur normalen Ferienausflug wird😉
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Beitrag von Cifer » 30.10.2017 23:36

Wenn man den Helden den Loot nicht gönnt, gibt es nebenher bemerkt eine ganz einfache Möglichkeit: Um Endurium zu schmieden benötigt es ein passendes Berufsgeheimnis. AFAIK gibt es auch Anzeichen dafür, dass man für das Endurium der Shakagra nochmal ein anderes braucht. Das heißt, ohne die Rüstungen umzuschmieden sind sie nützlich für Leute mit der Anatomie von ... Elfen. Entweder findest du also einen von vielleicht drei Elfen Aventuriens, die badoc genug sind, sich eine Shakagra-Platte anzuziehen, oder jemanden, der das passende Berufsgeheimnis hat, oder du verkaufst die Rüstungen als Trophäen/Ausstellungsstücke. Die Waffen sind demgegenüber wesentlich leichter verwendbar, erzielen aber natürlich auch nur etwas geringere Preise (die den SCs noch immer eine gute Belohnung für einen vermutlich schweren Kampf unter widrigsten Umweltbedingungen im hohen Norden geben).
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Beitrag von Satinavian » 31.10.2017 07:31

Sumaro hat geschrieben:
30.10.2017 10:46
Außerdem kann es ja auch interessant für die Helden selbst sein, sich aus dem Endurium etwas zu anfertigen zu lassen.
Wenn den meisten meiner Gruppen Endurium im Wert von grob 10k in die Hände fällt, würden die das auch verkaufen statt sich daraus minimal bessere Waffen anfertigen zu lassen. Das ist für die meisten SCs ein guter Schritt Richtung Lebensabend.

Selbst die, die das mal tatsächlich in abenteuerrelevante, machtsteigernde Dinge stecken wollten, würden da 20 maßgeschneiderte Artefakte oder ein weiteres Söldnerbanner für eine gewisse Zeit haben wollen, statt Enduriumwaffen anstelle normaler verbesserter Waffen.



Ansonsten bevorzuge ich die DSA4-Dunkelelfen-Enduriumlegierung zu der korrumpierenden Vollenduriumrüstung. Endurium ist selten, das sollte auch für Dunkelelfen nicht endlos verfügbar sein, deren Miene ist sicher nicht zwanzig mal so ergiebig wie alle anderen der Welt zusammen. Die 5% Endurium zu extrahieren statt das Zeug billig zu verscherbeln, klingt nach einem interessanten Projekt für Handwerkscharactere, ebenso eine potentielle Umarbeitung des nicht magiebehindernden Metalls.

Demgegenüber ist die Korrumpierung ... naja, keiner weiß davon, also kann es auch nicht wirklich abschrecken. Statt dass die Helden den Loot nicht verwenden weil man ihn ihnen nicht gönnt, werden sie genau so damit umgehen wie mit nichtkorrumpierten Endurium. Und entweder hat man am Ende eine ganze Gruppe namenlosenanhängender Helden oder der Effekt verteilt sich an irgendwelche NSCs, wenn sie es verkauft haben.

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Beitrag von Andwari » 31.10.2017 09:09

Das eigentlich problematische ist der hohe angesetzte Preis für "Endurium-Barren" oder ähnliches. Ein Klumpen kaum verwendbares Halbzeug, für das es nur eine handvoll Verarbeiter gibt, die noch dazu vmtl. alternative Projekte haben oder eben keinen Endurium-Mangel. Wie viel soll Thorn Eisinger denn jährlich verarbeiten können und warum soll er mehr kaufen?

Dass Helden, die ansonsten nur Grütze essen, deren Waffen und Ausrüstung schäbig ist und die sich auch sonst unterhalb von "reichlichem" Lebensstil bewegen, ein Fundstück im Wert von hunderten bis zehntausenden Dukaten zu gut verteilbarem und nutzbarem Bargeld machen wollen, ist nachvollziehbar. Was man dafür kriegt ist viel nützlicher als das exotische Superteil.

Manche Abenteuer lesen sich ja so, dass die Herrscher sowieso unfähig oder völlig namenlos korrumpiert sein müssen - da ist nix mehr strategisch rauszuholen, die sind alle schon... Und mit verfluchten Waffen hat offensichtlich niemand ein Problem, so lange sie gut schneiden - sonst hätte ein gewisses Reichsschwert schon mehrfach in den Vulkan geschmissen werden müssen. Wie viel mehr an offensichtlichem "bringt Pech" hätte man denn noch sehen wollen?

Bzgl. umgeschmiedeten oder anderweitig "gereinigten" Funden zweifelhafter Provenienz: Es gibt da einen explizit schmiedeaffinen Handwerksgott, dessen Geweihte (insbesondere die zwergischen) ziemlich wenig an magischen/dämonischen Einflüssen durchlassen dürften - namenloses Wirken könnte man da bei Bedarf ausklammern. Kaum ein besonders fähiger Handwerker Aventuriens wird so dargestellt, dass er sich keine Unterstützung im Ingerimm-Tempel für ein derartig großes Werk suchen würde.

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Beitrag von Sumaro » 31.10.2017 09:13

Satinavian hat geschrieben:
31.10.2017 07:31
Endurium ist selten, das sollte auch für Dunkelelfen nicht endlos verfügbar sein, deren Miene ist sicher nicht zwanzig mal so ergiebig wie alle anderen der Welt zusammen.
Naja, laut Hintergrund ist es das auf jeden Fall. Mit der richtigen Methodik kann man ein vielfaches von dem Fördern, was mit "Handarbeit" sonst rauszuholen ist. Wenn man sich an Maraskan und die dämonische Hilfestellung erinnert, dann fördert da ein Dämon locker das zehnfache von dem normalen Jahresertrag der Mine und das in einem deutlich geringeren Zeitraum.
Satinavian hat geschrieben:
31.10.2017 07:31
Wenn den meisten meiner Gruppen Endurium im Wert von grob 10k in die Hände fällt, würden die das auch verkaufen statt sich daraus minimal bessere Waffen anfertigen zu lassen. Das ist für die meisten SCs ein guter Schritt Richtung Lebensabend.
Klar, kann man machen, ist aber nur eine Möglichkeit und Option. So eine Zauberrüstung selbst zu besitzen könnte für Zauberer ja auch prestigeträchtig sein. Das Endurium aber für seine Effekte vollkommen überteuert ist, da gehe ich konform. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass verkaufen nur eine Option ist und in DSA5 auch sehr unproblematisch, weil 5facher Listenpreis einen jetzt nicht steinreich werden lässt.

Und bei DSA4 gibt es ja keine genauen Angaben, was das denn nun für ein Endurium-Anteil ist, welche Legierung und welche Effekte man damit zulässt. Außer natürlich, dass es nicht Magie hemmt und dann wäre Einschmelzen und Umschmieden schon wieder eine nette Idee.
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Beitrag von AngeliAter » 31.10.2017 11:51

Wäre es für den Frieden in Aventurien nicht besser wenn man die Rüstung im nächsten Sumpf versenkt?
Ich mein, wir reden hier über einen Geldbetrag welcher locker einen Krieg zwischen zwei Herzogtümern finanzieren könnte (und der Gewinner würde dann noch immer einen ordentlichen Gewinn machen).
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Beitrag von Freibierbauch » 31.10.2017 15:38

So problematisch sehe ich den Geldbetrag nicht. Stoerrebrand hat ein Vermögen von 3 Millionen Dukaten angehäuft, nicht alles davon in Geld aber sicherlich genug für die ein oder andere Enduriumrüstung. Und Stover ist sicherlich nicht der einzige reiche Mensch in Aventurien. DIe versenken ihr Geld auch nicht im Sumpf nur weil es viel ist.

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Beitrag von Cifer » 31.10.2017 15:41

AngeliAter hat geschrieben:
31.10.2017 11:51
Wäre es für den Frieden in Aventurien nicht besser wenn man die Rüstung im nächsten Sumpf versenkt?
Ich mein, wir reden hier über einen Geldbetrag welcher locker einen Krieg zwischen zwei Herzogtümern finanzieren könnte (und der Gewinner würde dann noch immer einen ordentlichen Gewinn machen).
Was möchtest du damit jetzt ausdrücken? Es sollten keine größeren Geldbeträge in die aventurische Wirtschaft eingebracht werden? Da dürften schwer zerteilbare Endurium-Gegenstände wahrscheinlich weniger disruptiv sein als der nächste Drachenschatz.
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Beitrag von Watership » 31.10.2017 18:32

Die Idee der Gruppe ist es die ohnehin verbeulte Rüstung zu zerlegen und potentielle Käufern (Drachenei-Akademie, Roter Salamander, Meisterschmiede, Kirchen) zu informieren um das Zeug möglichst gewinnmaximiert zu veräußern :oops:

Shakagra sind so beschrieben, dass sie in Vollrüstung gekleidet sind. Möglicherweise eine leichte Platte o.ä.
Das wären ca 10. Stein 5-10% Endurium....wie auch immer der Kurs ist geht in dem Fall auf 100000 D. zu.

Ich gönne meinen Helden den Fund, finde das aber völlig lächerlich. :rolleyes:

Ich denke ich werde meiner Gruppe vermutlich einen Batzen Gold gönnen, sie aber mitkriegen lassen dass jeder dem sie das Zeug angedreht haben nach und nach diesen Einflüsterungen erliegt. ("...Leute, was bei den Göttern haben wir getan?!...")
Vorher werden die aber auf jeden Fall auch einem potentiellen Käfer begegnen der das Zeug überhaupt nicht haben will.
("Dunkelelf sagt ihr? Ihr Narren! Schaut bloß, dass ihr das Zeug schleunigst wieder loswerdet! Und jetzt raus aus meiner Schmiede!")

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Beitrag von Na'rat » 31.10.2017 18:43

Dann senke doch den Wert auf ein Hundertstel oder noch besser ein Tausendstel. Dann stimmt das Preisleistungsverhältnis schon mal. Wild irgendwelche Einladungen rausschicken ist auch irgendwie eine Einladung zum Raubmord.

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Beitrag von Andwari » 31.10.2017 18:51

10 Stein mal 5% wären 0,5 Stein = 6000 Dukaten Listenpreis - pro Exemplar Rüstungsschrott. Könnte man das so einfach handeln - warum werben die Shakagra nicht einfach für 10 Rüstungen und ein Jahr etwa 20 Banner Söldner an und unterwerfen damit den ganzen dünn besiedelten Norden?

Bzgl. "Fund gönnen" - selbstgemachtes Problem, wenn man krampfhaft an den ziemlich unbrauchbaren Listenpreisen fürs Rohmaterial festhält. Wenn die Helden nicht völlig unkreativ sind, ist ihr erster Schritt vmtl. den Makel "Dunkelelf" rauszuholen - dazu müssen sie sich nur mit einem zwergischen Hochofenbesitzer verständigen und sparen sich zehn mal den Ärger. Dabei aber einfach die Frage, ob das überhaupt irgendwo in Aventurien bekannt ist, dass Dunkelelfen-Rüstungen irgendwie problematisch sind.

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Beitrag von Firnblut » 31.10.2017 22:48

Was ist so schlimm an 100000 Dukaten? Das sind pro Held dann trotzdem nur 25.000 Dukaten oder so - davon kann man sich nichtmal ne ordentliche Festung bauen.

Klar: Der Motivator "Geld" fällt erstmal bei vielen Abenteuern raus, aber was solls.
Ob die Helden jetzt 5000 oder 50000 Dukaten haben macht idR oft keinen Unterschied. Meistens geht ne Menge dann auch einfach für so Sachen wie einen Rückzugsort, wirklich edle Kleidung, gutes Werkzeug, gute Waffen, gute Rüstungen und sehr viel für gute Unterkunft und gutes Essen drauf.

Das ist ein Problem, das sich von selbst löst, wenn man den Helden nur ausreichend Möglichkeiten bietet, um Geld auszugeben.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 31.10.2017 23:28

Mal noch ne andere Sichtweise:
Sieh mal die 12.000D/Stein als Preis für die fertige Waffe/Rüstung und nicht für das Rohmaterial.
Dann sagen wir 2400D/Stein als Aufkaufpreis für das Rohmaterial, wären bei 5% (wenn man das wirklich will) und 10Stein Rüstung gerade mal 1200D für die ganze Truppe. Bei 100% wären es 24000D für die ganze Gruppe, dafür kann sich jeder ein anständiges semipermanentes Artefakt und ne personalisierte Waffe leisten oder so.

Woher die Differenz:
  1. Es wird nicht viele Schmiede geben, die sowas machen und die sind nicht billig, meist eher eine Großschmiede mit Meisterschmied, mehreren Schmieden und Gesellen.
  2. Auch die werden nicht darauf warten, dass mal jemand Endurium vorbeibringt, heisst sie brauchen dann noch einen Abnehmer für das fertige Stück.
  3. Sie werden vertrauenswürdigen Schutz brauchen, solange das Endurium da ist, ist auch nicht grad billig.
  4. Seltenheit hat ihren Preis, also satter Aufschlag auf das fertige Produkt.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Beitrag von Cifer » 01.11.2017 03:12

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
31.10.2017 23:28
Woher die Differenz:

Es wird nicht viele Schmiede geben, die sowas machen und die sind nicht billig, meist eher eine Großschmiede mit Meisterschmied, mehreren Schmieden und Gesellen.
Auch die werden nicht darauf warten, dass mal jemand Endurium vorbeibringt, heisst sie brauchen dann noch einen Abnehmer für das fertige Stück.
Sie werden vertrauenswürdigen Schutz brauchen, solange das Endurium da ist, ist auch nicht grad billig.
Seltenheit hat ihren Preis, also satter Aufschlag auf das fertige Produkt.
Dass bei einem der seltensten Materialien Aventuriens der Materialpreis nur 1/5 des Veraufspreises ausmacht, kommt mir arg wenig vor.
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Beitrag von Jadoran » 01.11.2017 09:09

Wenn man als Weltendesigner, Abenteuerautor oder SL mit so hochwertiger Ausrüstung "rumwedelt", hat man eigentlich automatisch die Probleme, die hier auftreten.
Die Eiskalten Einflüsterungen würde ich in die Tonne treten, denn die sind allzu durchsichtig allein dafür da, Spielerhelden zu fic... behindern. Für die Herrin der Shakagra würde es nicht den geringsten Sinn machen, sowas irrsinnig aufwendiges zu entwerfen und einzubauen, und ich möchte den Meister sehen, der es erlaubt, dass menschliche Meisterschmiede Waffen bauen, die in den Händen von Orks via EInflüsterungen diese zum Tsajüngern machen... Neeeeeeeee
So selten und geheimnisumwittert, wie Shakagra angeblich sind (nur um dann in Horden über Helden herzufallen), dürfte auch eine verbeulte Rüstung in Olport oder Thorwal viel Gold wert sein. Gib den Helden den Gegenwert von ein paar Tausend Dukaten, die werden sie schon in Ausbildung stecken, verhuren oder versaufen oder sich ein persönliches Schwert bauen lassen... keine Sorge, die werden schon weiter abenteuern. Es kommt doch sicher die Gelegenheit, wo die Helden auch mal ein Schiff, ein Haus oder einen seltenen Zauberspruch haben wollen.

Ich kenne das Aventurien eurer Gruppe nicht, aber ich würde an Deiner Stelle die Shakagra etwas anders gestalten, als sie im Kanon ist. Im ewigen Eis Leute in metallener Vollplatte rumlaufen lassen ist einfach nur ein Ding wie Nahemas Kettenhemd. Selbst mit Kälteresistenz wäre wollene Unterwäsche, dicke Fellkleidung und bei Bedarf ein fetter Armatrutz oben drauf die bessere Lösung. Klimpert auch nicht so beim Anschleichen.

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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 09:18

Selten ist ja nicht gleichbedeutend mit wertvoll, zumal der nutzen eher gering ist. Selten, wertvoll und nützlich, wird richtig kompliziert und extrem gefährlich.
Jadoran hat geschrieben:
01.11.2017 09:09
Wenn man als Weltendesigner, Abenteuerautor oder SL mit so hochwertiger Ausrüstung "rumwedelt", hat man eigentlich automatisch die Probleme, die hier auftreten.
Sie ist ja nicht hochwertig, sondern einfach nur teuer. Warum auch immer.

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Beitrag von AngeliAter » 01.11.2017 09:26

Cifer hat geschrieben:
31.10.2017 15:41
Was möchtest du damit jetzt ausdrücken? Es sollten keine größeren Geldbeträge in die aventurische Wirtschaft eingebracht werden? Da dürften schwer zerteilbare Endurium-Gegenstände wahrscheinlich weniger disruptiv sein als der nächste Drachenschatz.
Nein, was ich damit sagen möchte ist, das es eine verdammt dämliche Idee ist, sich ein "Überfallt mich!"-Schildchen umzuhängen.
Und während ein Drachentöter offensichtlich gefährlich genug ist um einen Drachen zu töten (und damit auch ein wehrhaftes Ziel darstellt) ist eine Enterniumrüstung für so ziemlich jeden Aventurierer ja erst einmal nur eine ungewöhnlich gefärbte Rüstung Und wenn dann 20 Söldner den Auftrag bekommen, so jemanden zu töten, denken sie sicherlich nich an ein "Oh, das Alrik, der Bezwinger der Nachtelben und Brandschatzer des Himmelsturmes" sondern eher "Oh, das ist Alrik mit der lächerlich gefärbten Rüstung, Bolzen rein, fertig, einfacherer Job".
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Beitrag von Jadoran » 01.11.2017 09:32

Na ja... fetter RS ohne Behinderung beim Zaubern.. für Magier schon irgendwie wertvoll. Dazu offenbar noch sehr leicht, Egal wie man es dreht, das Blech zerlegen und in eine Brigantina einbauen dürfte immer noch gehen, selbst wenn man es nicht zu schmieden versteht. Bohren und Schneiden dürfte gehen. Der Kniff liegt ja nicht in einer Verzauberung sonden in den Eigenschaften des Metallblechs. Meine Meinung: Das Zeug ist einfach "unrund" entworfen. Besser ist es, es an der Quelle ändern, als sich einen immer längeren Rattenschwanz auszudenken, um den Kram in Heldenhänden beinahe wert- und nutzlos zu machen.

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Beitrag von Na'rat » 01.11.2017 09:35

Jadoran hat geschrieben:
01.11.2017 09:32
Na ja... fetter RS ohne Behinderung beim Zaubern.. für Magier schon irgendwie wertvoll
Nö, maximal für solche von der Schwert und Stab und die haben was falsch gemacht, wenn sie im Nahkampf mit dem Feind stehen. Alle anderen haben genug mit der ganz normalen Behinderung zu kämpfen.

In der Alchemie dürfte es als hochwertiges Substitut einiges mehr wert sein. Aber auch nicht so viel erschütternd mehr.
Jadoran hat geschrieben:
01.11.2017 09:32
Meine Meinung: Das Zeug ist einfach "unrund" entworfen. Besser ist es, es an der Quelle ändern, als sich einen immer längeren Rattenschwanz auszudenken, um den Kram in Heldenhänden beinahe wert- und nutzlos zu machen.
Dann eben den Preis senken.

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Beitrag von GrisGris » 01.11.2017 10:03

Es ließen sich schon Erklärungen finden, die die Einflüsterungen rechtfertigen. Ist natürlich beides jetzt von mir konstruiert, aber...

1.) Namenlose Riten beim Verhütten, quasi ein karmal aufgeladenes Artefakt wie z.B. das Sonnenszepter des Praioten, das eben diesen Nebeneffekt in sich trägt.

2.) Es handelt sich stets oder fast immer um beseelte oder besessene Artefakte und der Okkupant desselbigen nimmt die Einflüsterungen vor, weil er durch die andauernde Nähe zu namenlosen Wirken selbst korrumpiert ist.

Was klar dagegen spricht: Shakagra verehren in der Regel nicht den Namenlosen, sondern Pardona. Wenn diese Einflüsterungen auch für sie gelten, würde man sich halt fragen wieso bzw. wenn Pardona von dem Nebeneffekt wüsste, würde sie die wohl nicht in der Rüstung rumlaufen lassen.

Was interessant zu wissen wäre: tritt dieser Effekt bei der Verhüttung des Enduriums oder bei dessen Verarbeitung auf. Wäre es letzteres, wäre es gut denkbar ein entsprechendes Stück dadurch zu entschärfen, dass man die Gesamtstruktur des Metalls dadurch "neutralisiert", dass man es erneut einschmilzt.

Alles nur "lustige", impulsive Erklärungsversuche bzw. Fragen, die im ersten Falle keine offizielle Bestätigung oder Verneinung erhalten und im zweiten Falle keine Beantwortung erhalten werden, aber ich dachte ich schreib mal drauf los ;)

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Beitrag von Eadee » 01.11.2017 10:17

Meiner Meinung nach ist der Enduriumpreis aus demselben Grund so hoch aus dem sie das Endurium mit allen Mitteln den Spielern madig machen wollen.

Es ist so teuer damit kein Held es sich je leisten kann eine Enduriumwaffe in Auftrag zu geben, damit die kewlen NSCs Spielzeuge haben können die Spielerhelden nicht haben.

Aus demselben Grund wurden auch die Enduriumrüstungen der Shakagra auf mindere Legierungen abgewertet, weil man merkte dass wenn Bösewichte mit Endurium rumrennen die Helden dass ja in die Finger kriegen können. Und damit der hohe Preis (welcher die Spieler ja kleinhalten sollte) jetzt die Spieler nicht auf einmal mächtig macht, weil sie auf einmal Verkäufer statt Käufer sind, wird eben der Prozentsatz an Endurium runtergesetzt (ohne dass die NSCs dadurch schlechtere Werte hinnehmen müssten).

Seit DSA5 will man aber anscheinend Shakagra im Dutzend billiger verheizen, was bedeuten würde dass die Helden schon wieder zu viel Endurium hätten. Den Enduriumpreis zu senken ist keine Option, sonst könnten sich die Helden das ja irgendwann leisten. Also muss alles Nachtalbenendurium eben vom Namenlosen verflucht sein, so können die NSCs weiter "kewl" und die Helden weiter die Deppen bleiben.

Ich finde diesen ganzen Komplex der sich da ergibt nicht nur lächerlich sondern eine echte Zumutung für die Spieler.

In meinem Aventurien sind Shakagra noch verdammt schwer zu bekämpfen (oder gar zu besiegen), sie tragen mindestens 50% Endurium (die Elite dann 100%) und wenn man es tatsächlich schafft welche von denen in die Knie zu zwingen dann hat man auch ordentlich etwas erbeutet.

Und ich glaube nicht dass eine Spielergruppe die sich mit Shakagra anlegt, und auch noch gewinnt, wirklich als einzige Abenteuermotivation Geld hat. Zumindest bei uns hat sich noch in keiner Spielrunde ein Held wegen unverhofftem Reichtum zur Ruhe gesetzt.
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Beitrag von Loveless » 02.11.2017 11:11

@Eadee Shakagra sind nur dann schwer zu besiegen, wenn du unvorbereitet bist, schon mit einem Praiot (DSA 4) im Gepäck oder einem halbwegs mächtigen Magier sind Shakagra durchaus auch ohne größere Probleme besiegbar.

Nun das Problem mit den Shakagra allgemein ist ja, dass sie nie in der Welt gewollt waren, Bernhard Hennen schrieb viele Sachen in der Phileasson-Saga gegen den willen der Redaktion und stellte sie im Laufe der Kampagne vor vollendete Tatsachen, da die Saga aber schon teilweise publiziert und angekündigt war ließ die damalige Redaktion das zu. Das brachte viele Plottholes mit sich und die Hintergrundwelt in Erklährungsnot.

Zur Brauchbarkeit solch einer Rüstung für Magier:
Gildenmagier bräuchten einen Dispens um eine solche Rüstung überhaubt tragen zu dürfen. Die größte warscheinlichkeit wäre es die einem Elfen zu geben, dem man am besten nicht erzählt von wo sie her kommt. Sonst könnten auch noch Hexen sie Tragen, da diese nicht durch irgendwelche Kleidervorschriften eingeschränkt sind.
Druiden dürfen es ja eh generell ablehnen verüttetes Metall am Körper zu tragen.
Hinzu kommt die Pflege, wenn es nur eine Hand voll Schmeide auf dem Kontinent gibt, die dir die Rüstung nach einem Kampf ausbeulen können beginnt es sehr schnell mehr als lästig zu werden, die Rüstung in den Kampf zu führen, wenn mit Materialverschleiß gespielt wird.

Die Waffen sind im gegensatz ganz brauchbar, da diese ja wirklich Vorteile für alle und nicht nur für Zauberer bringen.

@GrisGris Eine andere Erklährung wäre die:

Vorsicht Spoiler zu der Geschichte der Elfen (zu großen Teilen ergänzt durch die Theorie)
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Nachdem Pardona die Elfen des Himmelsturm (Stadt) unter ihrer Kontrolle hatte gabe es immernoch zweifler. Also entwarf sie einen Plan sie hörig zu machen, sie entwickelte eine Technik mit Hilfe von Endurium und jenseitigen MächtenRrüstungen und Waffen zu schaffen, die den Geist ihrer Träger korrumpieren sollten, damit sie sie unter Kontrolle halten konnte. Der Plan ging auf, die Rüstungen und Waffen waren von großer Qualität und auch der Fluss des Mandras wurde durch sie nicht gestört. So verflogen in den Elfen auch die letzten Zeifel an der Rechtschaffenheit ihrer neunen "Göttin". Nun war es an der Zeit ihre Plan umzusetzen und die experimentierte mit den ihr ergebenen Elfen und erschuf zu guterletzt den ersten Nachtalb, nach und nach verwandelte sie nun auch die andern Elfen in Nachtalben. Zwar wurden nun die Rüstungen nicht mehr zur indoktrination gebraucht aber sie aren immernoch herausragend und gut für das neue Volk brauchbar. Auch die Herstellungstechnik behielten sie über die Jahrtausenden bei, möglicherweise gelingt es auch nur mit der Macht den Namenlosen Rüstungen solcher Macht zu erschaffen.

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Beitrag von Eadee » 02.11.2017 11:32

Loveless hat geschrieben:
02.11.2017 11:11
Shakagra sind nur dann schwer zu besiegen, wenn du unvorbereitet bist, schon mit einem Praiot (DSA 4) im Gepäck oder einem halbwegs mächtigen Magier sind Shakagra durchaus auch ohne größere Probleme besiegbar.
Phileasson-SagaAnzeigen
In der Phileasson-Saga gibt es keine Shakagra abseits des Himmelsturms und der Unterwasserstädte. Wie du mit einem Praioten (oder 10 oder 100) dort Land gewinnen willst ist mir unklar. Jedenfalls sind die Chancen sehr gering dass man überhaupt einzelne Shakagra trifft (außer in der unsäglichen 4er-Überarbeitung). Also der Praiot mit dem Auge des Herrn Praios ist das mindeste das eine Gruppe braucht um zu verhindern dass die Shakagra nicht schlicht wegteleportieren wenn sie zu unterliegen drohen (ja, der Transversalis ist bei den 11x11 Zaubern enthalten die die Shakagra laut "Folge dem Drachenhals" allesamt beherrschen). Und selbst mit diesem Praioten braucht man dann noch Kämpfer Elitekämpfer um mit dutzenden Elite-Nachtalben in Enduriumvollplatte mit Heimvorteil fertig zu werden.
Ich sehe die Chancen an deren Zeug ranzukommwn als äußerst gering an. Und abseits des Himmelsturmes rennen die schlicht nicht herum.
Loveless hat geschrieben:
02.11.2017 11:11
Nun das Problem mit den Shakagra allgemein ist ja, dass sie nie in der Welt gewollt waren, Bernhard Hennen schrieb viele Sachen in der Phileasson-Saga gegen den willen der Redaktion und stellte sie im Laufe der Kampagne vor vollendete Tatsachen, da die Saga aber schon teilweise publiziert und angekündigt war ließ die damalige Redaktion das zu. Das brachte viele Plottholes mit sich und die Hintergrundwelt in Erklährungsnot.
Mag sein dass sie am Anfang nicht gewollt wurden. Warum sie dann nicht einfach so belassen wurden wie von Hennen beschrieben entzieht sich jedoch meinem Verständnis. Denn dann wäre niemals ein Held abseits der Saga mit ihnen in Kontakt gekommen. Stattdessen hat die Redax die Shakagra immer mehr genutzt. Sie auch im hohen Norden öfter auftauchen lassen und seit DSA5 sogar Siedlungsbemühungen unternehmen lassen.
Ich würde sagen das spricht eher dafür dass man die Idee zwar nicht bestellt hat, sie aber so gut fand und gerne ausschlachten will so gut es geht koste es was es wolle (in diesem Fall Glaubwürdigkeit und Fairness gegenüber den Spielern).
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