Lästerecke: Unnütze Magierschulen

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Darjin
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Lästerecke: Unnütze Magierschulen

Beitrag von Darjin » 25.01.2018 17:05

Ohja, wenn man sich die Menge an Magierakademie anschaut, bleibt man doch an der ein oder anderen hängen wo man sich denkt: unnütz, gibt es schon, wozu?

Spontane Opfer für den Rotstift die mir einfallen würden:

Neersand -> graue Pazifistenschule gibt es schon in so ähnlich gleich nebenan in Festum, überhaupt soll die Schule so klein sein, dass es auch ein Lehrmeister getan hätte.
Gerasim -> ein paar Lehrer tun sich zusammen um die Magie der Elfen zu lehren? schaut mal nebenan in die Salamandersteine!
Donnerbach -> bitte? graue Heilakademie? die graue Heil-ikone lehrt nebenan in Lowangen und ist nebenbei auch noch Gildenoberhaupt. Hinfort damit!
Riva -> Am Arsch von Nirgendwo und ausgerechnet dort setzt ein aus Festum stammendes und mittlerweile hauptsächlich von Gareth aus tätiges Unternehmen seine Leibmagierschmiede hin? Wenn sie Leib- oder Kampfmagier bräuchten, könnten sie die Schule vor Ort in Gareth sponsern oder ihre Verbindungen in ihre Heimatstadt pflegen. Wenn man noch nicht mal die eigenen Kinder an dieser Schule unterrichtet haben will....
Lowangen (Schwarz) -> die Quoten-Schwarze-aus-dem-Norden, mit ihrem Fokus auf Herrschaft und Einfluss dubliziert sie im Grunde nur die Al'Achami. Es hätte gereicht den ollen Ex-kaiserlichen-Leibmagier zum privaten Lehrmeister zu machen.
Thorwal -> wenn ich Analysten haben will, nehme ich Punin, wenn ich Thorwaler Magier haben will, gibt es Olport...
Kuslik (weiß) -> Wieso sollte die Hesindekirche diese Brutstätte noch weiter finanzieren? Mittlerweile verfolgt die Universität in Methumis die Ziele viel sinnvoller (und auch zuverlässiger). Wenn man eine Schule vor Ort stärken will, dann doch vielleicht das Institut der Arkanen Analyse...
Grangor -> keine Ahnung, aber irgendwie ist das für mich immernoch der billige Zorgan Abklatsch mit ein bisschen Geisterbeschwören. Hätte viel besser weiter in den Süden und zu den schwarzen gepasst :-D
Elenvina -> Die einzige Daseinsberechtigung ist doch dem Galotta irgendwo eine weiße Herkunft andichten zu können...
Mherwed/Unau bzw. Rashdul -> irgendwie alles doppelt gemoppelt, einzig um den ollen Sultan nicht direkt auch noch das Monopol auf Novadische Magier zu geben?
Perricum -> (weiße)Antimagier gibt es doch durchaus kompetente in Gareth, und als Leibmagier dort auch deutlich näher an ihrem ordinären Verwendungszweck. Würde vielleicht als Heilungsschule mit psycho-komponente mehr Sinn machen.
Nostergast -> muss denn jedes winzige Staatengebilde am hintersten Arsch der Welt eine eigene Reichsakademie haben?


Zum Lästern und Widersprechen seid ihr gerne willkommen :borbi:
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Jonkobu
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Beitrag von Jonkobu » 25.01.2018 17:13

Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Nostergast -> muss denn jedes winzige Staatengebilde am hintersten Arsch der Welt eine eigene Reichsakademie haben?
Die Schüler würde aber außerhalb ihrer Heimat sicherlich gemobbt werden... Andergast ist ja auch ganz ok, aber was zur Hölle macht Nostria da? Ein Glück, dass die meisten Zauber das Hausmotto "Licht und Dunkelheit" ignorieren

Darjin
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Beitrag von Darjin » 25.01.2018 17:26

Andergast ist auch nur ein grau gewaschene Schwert-und-Stab für Hinterwäldler. Und dummerweise liegt Gareth gar nicht so weit von Andergast weg (nähere Schulen wären höchstens in Nostria, Lowangen oder Thorwal).
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Beitrag von Cifer » 25.01.2018 17:57

Bei Gerasim und den Salamandersteinen gebe ich dir in meinem beschränkten Halbwissen so halbwegs Recht, den Rest findet man eigentlich nur dann gedoppelt, wenn man sich nicht damit auskennt.

Nehmen wir als mein liebstes Beispiel Lowangen versus Fasar. Mal davon abgesehen, dass die beiden ein paar hundert Meilen Entfernung haben, ergo für den Plan "Ich möchte einen düsteren Magier aus Nordaventurien spielen" die Antwort "Geh halt nach Fasar" genau nichts nützt: Die Geisteshaltung der beiden Akademien ist diametral unterschiedlich. Fasar sind die dekadenten Magokraten, die auf ihrem Diwan Wasserpfeife rauchen und lässig über die schwachen Geister herrschen, während der Lowangener sich beim Wirt beschwert, dass der Boden seines Zimmers zum drauf Schlafen nicht hart genug ist.
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Beitrag von Eadee » 25.01.2018 18:04

Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Neersand -> graue Pazifistenschule gibt es schon in so ähnlich gleich nebenan in Festum, überhaupt soll die Schule so klein sein, dass es auch ein Lehrmeister getan hätte.
Riva -> Am Arsch von Nirgendwo und ausgerechnet dort setzt ein aus Festum stammendes und mittlerweile hauptsächlich von Gareth aus tätiges Unternehmen seine Leibmagierschmiede hin? Wenn sie Leib- oder Kampfmagier bräuchten, könnten sie die Schule vor Ort in Gareth sponsern oder ihre Verbindungen in ihre Heimatstadt pflegen. Wenn man noch nicht mal die eigenen Kinder an dieser Schule unterrichtet haben will....
Zustimmung.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Gerasim -> ein paar Lehrer tun sich zusammen um die Magie der Elfen zu lehren? schaut mal nebenan in die Salamandersteine!
Elfenmagie ist vielfältig genug für mehrere akademien. Ihre sinnlosigkeit erlangte diese Akademie leider mit den DSA4 Merkmalen in DSA3- War Bewegungsmagie ziemlich geiles Zeug (Axxeleratus, Transversalis und Motoricus alles im selben Spezialgebiet? Jackpott! Dasselbe Schicksal hat auch Belhanka ereilt (ebenfalls Bewegungsmagie).
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Donnerbach -> bitte? graue Heilakademie? die graue Heil-ikone lehrt nebenan in Lowangen und ist nebenbei auch noch Gildenoberhaupt. Hinfort damit!
In Donnerbach sind die schon ganz gut aufgehoben, "Akademie" würd ich das Aber nicht gerade nennen.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Lowangen (Schwarz) -> die Quoten-Schwarze-aus-dem-Norden, mit ihrem Fokus auf Herrschaft und Einfluss dubliziert sie im Grunde nur die Al'Achami. Es hätte gereicht den ollen Ex-kaiserlichen-Leibmagier zum privaten Lehrmeister zu machen.
Die Schule macht Sinn. Nicht nur im Süden gibt es Magiebegabte die für die freie Forschung sind. Spezialgebietsdopplungen sind meiner Meinung nach kein Argument gegen Akademien am anderen Ende des Kontinents.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Thorwal -> wenn ich Analysten haben will, nehme ich Punin, wenn ich Thorwaler Magier haben will, gibt es Olport...
Was tun Thorwaler? Plündern. Was haben Thorwaler? Aberglauben. Was brauchen sie also? Jemanden im Heimathafen der ihnen versichern kann dass der mohagötze den sie dem horasischen Kunsthändler abgenommen haben nicht verflucht ist.
Die Akademie macht Sinn, und dank Hesindedisputen ist sie auch noch stylisch und für die gesamte Magierschaft interessant.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Grangor -> keine Ahnung, aber irgendwie ist das für mich immernoch der billige Zorgan Abklatsch mit ein bisschen Geisterbeschwören. Hätte viel besser weiter in den Süden und zu den schwarzen gepasst :-D
Auch hier, Spezialgebietsdopplungen am anderen Ende des Kontinents zählen imho nicht als Argument.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Elenvina -> Die einzige Daseinsberechtigung ist doch dem Galotta irgendwo eine weiße Herkunft andichten zu können...
Man sollte die gesamte Stadt einäschern, nur um sicher zu gehen. Als ingame-Hassbild hervorragend geeignet.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Mherwed/Unau bzw. Rashdul -> irgendwie alles doppelt gemoppelt, einzig um den ollen Sultan nicht direkt auch noch das Monopol auf Novadische Magier zu geben?
Hasrabal wieder auf den Boden der Tatsachen bringen (er ist schon immer meisterlicher Staatsmann und Illusionist, warum ist er auf einmal der elementar-messias? Quark!) Dämonenzweig in Rashdul offen lassen und die Kalifenschule ersatzlos streichen.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Perricum -> (weiße)Antimagier gibt es doch durchaus kompetente in Gareth, und als Leibmagier dort auch deutlich näher an ihrem ordinären Verwendungszweck. Würde vielleicht als Heilungsschule mit psycho-komponente mehr Sinn machen.
Über die Kompetenz von Garether Magiern lässt sich streiten. Ich vertraue da weit mehr auf die Perricumer.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Nostergast -> muss denn jedes winzige Staatengebilde am hintersten Arsch der Welt eine eigene Reichsakademie haben?
Ganz Nostria ist sinnlos und nur als andergastisches Feindbild zu gebrauchen. Die andergaster Akademie ist zwar übertrieben für die Gegend aber genauso sinnlos wie alle anderen Kampfakademien in DSA4. Diesem Spezialgebiet erging es wie der Bewegungsmagie.
Sads freindlich!
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Beitrag von smarrthrinn » 25.01.2018 18:33

Warum es diese vielen Magieakademien gibt? Nun, das ist wie bei Linux. Jeder, der mit der Weiterentwicklung der Distribution unzufrieden genug war, hat eine eigene rausgebracht ....

in Aventurien finde ich das gut so. Hilft mit, zur Vielfalt dieser Welt beizutragen. Wenn jeder Magier in Punin studiert, ist jeder Magier ein Puniner, egal ob er aus Thorwal oder aus Mengbilla kommt, denn die Jahre zwischen 10 und 18 sind durchaus prägend für den Charakter und die Lebenseinstellung.

Also JA für die Akademievielfalt und wider dem Einheitsbrei!!!

P.S.: Sonst könnte man ja auch gegen Kriegerakademien und gegen jede einzelne Schwertgesellenschule wettern. Achja und jeder Waffenschmied müsste ein Erzzwerg sein, der aus Xorlosch kommt ....

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Sanyarion
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Beitrag von Sanyarion » 25.01.2018 18:42

Das gesamte Konzept einer in Kontinentweit als Gilden organsierten und vernetzten Magierschaft ist aus meiner Sicht für gute Geschichten und innerweltliche Plausibilität kontraproduktiv.

Viel schöner wäre es, wenn Zauberer untereinander viel weniger Koperation hätten, dann wäre auch der "finstere Zauberer" als Plotelement viel plausibler (Warum zum Geier kümmern sich die Einsatztruppen der Gilde nicht darum?)

Einige Magierschulen als solches sind ja wirklich mit viel Liebe ausgearbeitet, aber wegen mir könnten bis auf ein knappes Dutzend mit passendem Flair (Punin, je eine "Staatsakademie" in Horas- und Mittelreich, Khunchom oder Fasar, Drakonia, Olport, Salamandersteine, Brabak) alle verschwinden oder durch kleine Lehrmeister oder Zirkel ersetzt werden und die Gildestruktur mitnehmen. Mein Aventurien wäre dadurch nicht ärmer, aber -genau wie Kriegerakademien - gehört der Gildenmagierhintergrund zu den Sachen, die bei DSA so fest verwurzelt sind, das man sie nicht loswird.

Ich habe nichts gegen unterschiedliche Magier, ich fände aber hinterdrundmäßig Lehrmeister viel schöner als "Universitäten/Akademien".
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Beitrag von vanDyck » 25.01.2018 18:50

Ich denke bei den Akademien sollte man mehr als nur gelehrte Zauber und Standort(nähe) vergleichen. Zwischen einem Garether Antimagier und ein Perricumer liegen dann in Charakter, Ansichten und Lebenseinstellung doch Welten. Das sollte man bedenken.
So manche Akademie richtet sich ja auch an eine bestimmte Zielgruppe (gerade Gareth an die Oberschicht/Adel).
Ich finde eher die Verteilung unglücklich bzw. es könnte doch noch ruhig mehr Akademien geben. Wohin geht der Al'Anfaner wenn er an eine weiße Akademie möchte? Oder der Magiebegabte aus dem Norden der keine Lust auf Lowangen hat aber gerne zu einer schwarzen Schule möchte?
Gerade übrigens weiße Hellsicht oder auch Beherrschungsmagier finde ich durchaus interessant. Man steht ja irgendwie immer in einem inneren Konflikt zwischen dem was man tun könnte und dem was man tuen darf...

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Cifer
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Beitrag von Cifer » 25.01.2018 21:56

vanDyck hat geschrieben:
25.01.2018 18:50
Ich finde eher die Verteilung unglücklich bzw. es könnte doch noch ruhig mehr Akademien geben. Wohin geht der Al'Anfaner wenn er an eine weiße Akademie möchte? Oder der Magiebegabte aus dem Norden der keine Lust auf Lowangen hat aber gerne zu einer schwarzen Schule möchte?
Ich denke, bestimmte Akademien ergeben außerhalb ihrer Gegenden nur begrenzt Sinn. Das große Konzept der Weißen Gilde ist ja: "Wir passen darauf auf, dass die unseren keinen Mist machen, und weil wir das machen, haben alle unsere Mitglieder erstmal nen guten Ruf." Die ganze südaventurische Kultur ist wesentlich individualistischer und weniger auf Stände angelegt, von denen man profitieren kann. Umgekehrt hat die Schwarze Gilde im Mittelreich einen schwereren Stand, weil sie zwar selbst Forschungsfreiheit propagiert, aber das natürlich nur im Rahmen der sie umgebenden Gesellschaft durchsetzen kann.
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Beitrag von Vetrecs » 25.01.2018 22:06

vanDyck hat geschrieben:
25.01.2018 18:50
Ich denke bei den Akademien sollte man mehr als nur gelehrte Zauber und Standort(nähe) vergleichen.
Ja, DSA ist ein Rollenspiel. Eigentlich sollte die rollenspielerische Ausrichtung wichtiger sein als "Akademie A ist am besten und der Rest ist Schrott..."

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Beitrag von Darjin » 26.01.2018 01:13

Auch wenn es in meiner trollischen Art etwas unter geht: Grundsätzlich bin ich ja auch für Vielfalt, allerdings sehe ich da Themen sich in mehreren Akademien wiederholen, die räumlich und thematisch einfach sehr nahe beieinander liegen. Klar gibt es minimale Differenzen, aber die kann man meist genau so gut über "einen Lehrmeister aus dem Umkreis der Akademie XY" darstellen. Bei einem Großteil meiner Streichkandidaten wäre ich auch dafür, einen Lehrmeister draus zu machen.

Bei DSA4 hat das noch den Nachteil, dass die Akademische Ausbildung rausfliegen würde - was imo eh die Gildenmagier viel zu stark macht. Genauso wäre ich dafür, viele Kriegerakademien durch private Lehrmeister/Knappenschulen mit nem Bündel an SFs zu ersetzen... Allerdings ist das Regelfickerei an einem eh sterbendem System, von daher überflüssig und man kann sich rein auf den Hintergrund konzentrieren.

Ich weiß, dass ich nichts weiß - aber welche der zum Abschuss freigegebenen Akademien hätte denn sooo großen, bisher einfach viel zu schwach ausgearbeiteten Hintergrund, der ihr Überleben überdenkenswert machen sollten?

Puschinske wäre übrigens ein klasse Beispiel für: da kann man auch einen Lehrmeister/Lehrerzirkel drauß machen. Es gibt ja immerhin schon eine große und sehr wohlgelittene Akademie in der Stadt und die geistige Stärke kann man in kleinen Gruppen wahrscheinlich viel besser fördern als in einem großen Lehrbetrieb.
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Beitrag von B.O.B. » 26.01.2018 01:35

Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Gerasim -> ein paar Lehrer tun sich zusammen um die Magie der Elfen zu lehren? schaut mal nebenan in die Salamandersteine!
Du möchtest also die elfisch orientierten Gildenmagier komplett streichen und auf 'ne Hand voll Magier nach Lehrmeisterregeln reduzieren? Nein danke :)
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Donnerbach -> bitte? graue Heilakademie? die graue Heilikone lehrt nebenan in Lowangen und ist nebenbei auch noch Gildenoberhaupt. Hinfort damit!
Eine ganze Heilakademie streichen, weil irgendwer später in den Fluff zu Lowangen geschrieben hat, daß die dortige Verwandlungsschule neuerdngs in der quasi belagerten Stadt auch magische Heilung anbietet. Nööö :lol:
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Riva -> Am Arsch von Nirgendwo und ausgerechnet dort setzt ein aus Festum stammendes und mittlerweile hauptsächlich von Gareth aus tätiges Unternehmen seine Leibmagierschmiede hin? Wenn sie Leib- oder Kampfmagier bräuchten, könnten sie die Schule vor Ort in Gareth sponsern oder ihre Verbindungen in ihre Heimatstadt pflegen. Wenn man noch nicht mal die eigenen Kinder an dieser Schule unterrichtet haben will....
Die Lage ist seit dem Umzug nach Gareth sicher suboptimal. Allerdings steht die Akademie schon 2 Jahrzehnte länger als der Umzug nach Gareth. Wie möchtest du die denn streichen? Für das Handelshaus ist die Schule zu sehr Prestigeobjekt, um sie einfach zu schließen. Und 'nen Umzug nach Gareth als dritte Akademie dort wirkt absurd, gerade bei den derzeitigen Zuständen in Gareth.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Lowangen (Schwarz) -> die Quoten-Schwarze-aus-dem-Norden, mit ihrem Fokus auf Herrschaft und Einfluss dubliziert sie im Grunde nur die Al'Achami. Es hätte gereicht den ollen Ex-kaiserlichen-Leibmagier zum privaten Lehrmeister zu machen.
Praktisch an zwei gegenüberliegenden Enden des Kontinents gelegen und ideologisch/kulturell grundverschieden ist da nichts gedoppelt außer schwarz/Beherrschung.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Thorwal -> wenn ich Analysten haben will, nehme ich Punin, wenn ich Thorwaler Magier haben will, gibt es Olport...
Die aventurische Hellsichtsschule für jeden, der nicht Stubenhocker/Fachidiot Theoretiker spielen will.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Kuslik (weiß) -> Wieso sollte die Hesindekirche diese Brutstätte noch weiter finanzieren? Mittlerweile verfolgt die Universität in Methumis die Ziele viel sinnvoller (und auch zuverlässiger). Wenn man eine Schule vor Ort stärken will, dann doch vielleicht das Institut der Arkanen Analyse...
Mehr kirchliche Unterstützung für ein Kooperationsprojekt aller drei Gilden zu Forschungszwecken, das nicht einmal Magier ausbildet. Ich denke nicht.
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Grangor -> keine Ahnung, aber irgendwie ist das für mich immernoch der billige Zorgan Abklatsch mit ein bisschen Geisterbeschwören. Hätte viel besser weiter in den Süden und zu den schwarzen gepasst :-D
Also eine von zwei Illusionsschulen Aventuriens (an gegenüberliegenden Küsten) wegen Doppelung abschaffen, für eine zweite Geisterbeschwörungsschule im Süden... Klingt komisch :grübeln:
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Perricum -> (weiße)Antimagier gibt es doch durchaus kompetente in Gareth, und als Leibmagier dort auch deutlich näher an ihrem ordinären Verwendungszweck. Würde vielleicht als Heilungsschule mit psycho-komponente mehr Sinn machen.
Da würd' ich sogar teilweise zustimmen... Gareth abschaffen, weil kompetente Reichs-Antimagier schon in Perricum ausgebildet werden, scheint ok. :lol:

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Beitrag von Gorbalad » 26.01.2018 09:09

B.O.B. hat geschrieben:
26.01.2018 01:35
Darjin hat geschrieben:
25.01.2018 17:05
Riva -> Am Arsch von Nirgendwo und ausgerechnet dort setzt ein aus Festum stammendes und mittlerweile hauptsächlich von Gareth aus tätiges Unternehmen seine Leibmagierschmiede hin? Wenn sie Leib- oder Kampfmagier bräuchten, könnten sie die Schule vor Ort in Gareth sponsern oder ihre Verbindungen in ihre Heimatstadt pflegen. Wenn man noch nicht mal die eigenen Kinder an dieser Schule unterrichtet haben will....
Die Lage ist seit dem Umzug nach Gareth sicher suboptimal. Allerdings steht die Akademie schon 2 Jahrzehnte länger als der Umzug nach Gareth. Wie möchtest du die denn streichen? Für das Handelshaus ist die Schule zu sehr Prestigeobjekt, um sie einfach zu schließen. Und 'nen Umzug nach Gareth als dritte Akademie dort wirkt absurd, gerade bei den derzeitigen Zuständen in Gareth.
Chronik:1039 BF/PHE 20 Magierakademie zu Wagenhalt eröffnet

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Beitrag von Na'rat » 26.01.2018 09:41

Wonach geht es hier denn? Fluff oder Regeln?

Wenn nach Fluff:
Neersand -> diktatorische Bornländer halten sich elfische Warmduscher
jede Thorwaler Akademie -> weil die alles besser machen
Halle der Antimagie zu Kuslik -> Harry Potter für arme
Belhanka -> wovon leben die?
Norburg -> eigentlich super, irgendwo in der Zivilisation
Donnerbach -> wovon leben die und wofür bilden die ihre Schüler aus
Kreis der Einfühlung/Gerasim -> Akademie?
Brabak -> ist doch eher eine Geisterbahn
die tulamidischen Akademien -> weniger ist bei denen immer mehr
Bethanna -> gehen mitten im Bürgerkrieg von der Fahne und niemanden interessiert es
Punin -> wie funktioniert ein Laden voller lebensunfähiger Trottel ohne praktischen Nutzen oder auch nur dem Willen praktisch zu sein eigentlich
die jeweils andere Akademie in Lowangen -> zwei sind einfach eine zu viel

Akademien die weit hinter ihren Potenzial bleiben:
jede Hellsichts-/ Herrschaftsschule -> staatlich und kirchlich geförderte Gedankenpolizei
alle weißen Akademien -> sind halt die Prügelknaben, die immer unfähig und immer auf der falschen Seite sind
Bethanna -> da hätte man so viel Drama daraus machen können
die weißen Akademien in Weiden, Greifenfurt, Alamada, Kosch, Albernia und in Al'Anfa -> ja, genau

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Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 26.01.2018 10:19

- Kuslik (Verwandlung) dürfte die älteste Güldenländische Akademie sein, außerdem finde ich nicht-graue Verwandlungsmagie ganz sinnvoll (ich hätte gerne auch noch eine schwarze Verwandlungsakademie)
- Neersand und Elenvina finde ich deswegen gut, weil Beherrschung nicht immer nur schwarz sein muss... warum die Neersander Akademie am Ostrand des Bornlandes ist, verstehe ich aber nicht; würde eine Schule gleicher Ausrichtung eher ins liebliche Feld stecken.
- Andergast ist für mich die klassische Söldner-Kampfakademie - Bethana, S&S (und im begrenztem Maße Al'Anfa) sind viel stärker reichsgebundene Militärschulen, die mMn keine klassischen Abenteurer ausbilden.
- Grangor: so wie ich mir das vorstelle sehr anders als Zorgan. In Grangor der Versuch, wissenschaftlich fundierte Illusionsmagie (zu Unterhaltungszwecken) zu entwickeln und zu lehren, In Zorgan Notnagel, um überhaupt Gildenmagie mit (angeblich) schwachem Feld zuzulassen.
- Mherwed ist der Versuch, Rastullah-gefällige Magie zu gestalten; die Unterschiede zu Rashdul/Khunchom sehe ich eher in der kulturellen Orientierung und der bei den anderen vorhandenen Jahrtausende alten Geschichte


Überflüssig ist mMn vor allem Vinsalt.

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Hesindian Fuxfell
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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.01.2018 10:57

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
26.01.2018 10:19
- Kuslik (Verwandlung) dürfte die älteste Güldenländische Akademie sein, außerdem finde ich nicht-graue Verwandlungsmagie ganz sinnvoll (ich hätte gerne auch noch eine schwarze Verwandlungsakademie)
Den Punkt kenne ich und habe es bereits mal versucht zu beheben:
Hausregelsammlung/Professionen/Academia Transmutabile Chorhop
Ist aber glaube ich noch auf Basis 4.0 erstellt gewesen, bin mir grad nicht sicher.

Ansonsten sehe ich die Vielfalt nicht als schlecht an. Wenn man jedoch die Stellung der Gilden schwächen möchte, sollte man tatsächlich die Anzahl der Akademien verringern und mehr Lehrmeister und Ausbildungszirkel definieren...
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Loveless
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Beitrag von Loveless » 26.01.2018 12:43

@Hesindian Fuxfell Die Stellung der Gilden wird dadurch zumindest innerhalb der Magierschaft eher stärker, zumindest die Stellung der verbleibenden Akademien, da die Lehrmeister sich ja einer Gilde anschließen müssen um praktizieren zu dürfen, sie haben aber keinen Einfluss auf die Gilde, das ist auch einer der Gründe, warum neue Akademien gegründet werden.

Auch ich finde die Vielfalt gut, die verscheidene Akademien mit sich bringen. Der Vorteil der Akademischen Ausblidung in DSA 4.1 war einfach zu hefig, das haben sie ja in DSA 5 rausgeworfen. Daher kann man auch eher sagen, dass man frei von jemand anderem ausgebildet wurde.

Was ich leider sagen muss, ist, dass mir besonders die Ausarbeitung einiger Akademien nicht zusagt, sie scheinen oft nicht so wirklich in den Hintergrund der Welt passen zu wollen, oder einfach von ihrer Mentalität nicht in die Stadt, das Land passen zu wollen. Wobei ich hier das Problem über die ganzen öffentlichen Publikationen sehe, die immer wieder irgendwelche NPCs in Akademien gepackt haben um ihnen einen besonderen Stand zu geben wobei sie aber gerne das Gesammtkonzept vergessen.
Das mal ein Exot in einer Akademie Lehrt ist ja kein Problem aber in machen Akademien häuft es sich etwas zu sehr.

Zu Wagenhalt: Die Zeigstelle hängt am seidenen Faden, die weiße Gilde scheint explizit nach Wegen zu suchen Wagenhalt wieder schließen zu lassen. Wobei man auch nie vergessen darf, dass Wagenhalt keine eigene Akademie ist, sondern nur eine Zweigstelle von Riva. (siehe Sternenleere)

Aber die Akademien denen ich am wenigsten abgewinnen kann:
Die Hallen des Windes zu Olport: Was? Warum? Es scheint echt keinen zu interessiern, dass sie aus der Gilde geflogen sind, wo sind die innerweltlichen Konsequenzen?
Bannakademie Fasar: Es scheint ja keinen zu interessieren, dass Olport Gildenlos ist, warum verkriechen sie sich dann und treten nicht einfach selber als Gildenlos auf? Da sie außerdem eigentlich eine gute Chance haben in die graue Gilde aufgenommen werden zu können.
Mirham: Von der Beschreibung der Akademie ja kaum spielbar und kaum als Akademie zu bezeichnen. Wissenschaftlich und auch ausbildungstechnisch volkommen uninteressant für die Gildenmagier. Zwar die einzigen "großen Golemanten" aber da die im Großteil des Kontinentes eh verboten sind ist das eher... naja.
Drakonia: Ich weiß viele von euch werden jetzt sicher aufschreien, aber ich konnte der Akademie nie was abgewinnen, ihre Art zu Leben und auch sich mit den Elementen auseinander zu setzen scheint mir eher was für Naturzauberer und nicht für Gildenmagier zu sein, die sind von der Weltsicht fast ebenso anstrengend wie Elfen zum glück nur nicht so Langlebig. :P
Die Sache mit der Drachenforschung hätte ich von dieser Elementarreligion abgespalten und einen Elementaren Zirkel der Druiden gemacht und eine forschende Hellsichtsakademie für die Gildemnagier, die dort die Drachen erforschen.
Nostria: Eine Umweltakademie kann stark und interessant sein, nur bleibt Nostria vollkommen farblos (schwarz/weiß), während Adergast passend ist zu ihrer Umgebung und ihren Umständen, scheint Nostria einfach deplatziert. Hätte sie sie als eine Umwelt/Wasser Akademie aufgezogen als Meeresmagier, die auch durchaus in einen Krieg (gegen Andergast) eingreifen könnten... Aber nein, das wäre zu naheliegend.
Grangor/Zorgan: Fast mehr als Zorgan eine Gauklerakademie, die zur Belustigung der Oberschicht da ist. Séancen und Illusionen. Zorgan Nutzt ihre Illusionen nicht nur zur Belustigung, sondern auch aktiv wird dort die Manipulation durch Illusion gelehrt etc. Aber ich finde Gildenmagier als Illusionisten eh nicht er Renner. Das Magier das auch nutzen fidne ich vollkommen ok, aber als Aufhänger für eine Akademie doch etwas dürftig, da es schließlich eine Tradition gibt, die die Gildenmagier in der Hinnsicht an die Wand kaltscht.
Bethana: da muss ich mich @Na'rat anschließen, von Weiß zu grau zu wechseln ist ja nicht nur Wechsel der Gilde sondern auch das zurücktreten von einer expliziten Reichsakademie zu einer allgemeinen Kampfmagierakademie, das sollte miest für einnigen Trubel innerhalb des Horasreiches sorgen.
Fasar die Zweite: killt Thomeg Atherion und wir können nocheinmal über die reden (ich hasse Mary Sues)
Rashdul: Leider ohne Dämonologen und die Inneren konflikte uninteressant, dazu kommt mit Hasrabal ein ähnliches Problem wie in Fasar.

Soweit erstmal über die Akademien gelästert :lol:

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Hesindian Fuxfell
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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.01.2018 13:20

Loveless hat geschrieben:
26.01.2018 12:43
@Hesindian Fuxfell Die Stellung der Gilden wird dadurch zumindest innerhalb der Magierschaft eher stärker, zumindest die Stellung der verbleibenden Akademien, da die Lehrmeister sich ja einer Gilde anschließen müssen um praktizieren zu dürfen, sie haben aber keinen Einfluss auf die Gilde, das ist auch einer der Gründe, warum neue Akademien gegründet werden.
Ich glaube, wir haben ein Missverständnis: Wenn die Gilden eine schwächere Stellung in der Welt (ggü. weltlicher Macht) haben sollen, hätte dies wohl auch zur Folge, dass weniger Akademien errichtet werden können (fehlende Genehmigung der weltlichen Macht). Und nur durch die starken Gilden können unabhängige Lehrmeister zurückgedrängt werden, da die Nachteile nicht Mitglied einer starken Interessenvertretung zu sein zu schwer wiegen. Bei schwachen Gilden ist der Nutzeffekt Mitglied zu sein geringer ggü. den Pflichten, die so eine Mitgliedschaft mit sich bringen kann. Alles Gründe, warum es unter einer solchen Setzung weniger Akademien geben sollte.
Also meine Argumentation war nicht: weniger Akademien -> schwache Gilden
sondern: schwache Gilden -> weniger Akademien
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Cifer
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Beitrag von Cifer » 26.01.2018 14:58

Darjin hat geschrieben:
26.01.2018 01:13
Puschinske wäre übrigens ein klasse Beispiel für: da kann man auch einen Lehrmeister/Lehrerzirkel drauß machen. Es gibt ja immerhin schon eine große und sehr wohlgelittene Akademie in der Stadt und die geistige Stärke kann man in kleinen Gruppen wahrscheinlich viel besser fördern als in einem großen Lehrbetrieb.
Lowangen hat ganze 25 Schüler, aufgeteilt auf 6 Lehrkräfte, macht ein Lehrer pro vier Schüler - und bei den klassischen neun Jahrgängen zwei bis drei Schüler pro Jahrgang. Einen "großen Lehrbetrieb" mit überfüllten Klassen stelle ich mir anders vor. Wirkliches Hogwartsniveau erreicht praktisch keine Akademie, selbst Al'Anfa hat in der arkanen Fakultät insgesamt nur 70 Schüler.
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Beitrag von pmd » 26.01.2018 16:25

Cifer hat geschrieben:
26.01.2018 14:58
Lowangen hat ganze 25 Schüler, aufgeteilt auf 6 Lehrkräfte, macht ein Lehrer pro vier Schüler - und bei den klassischen neun Jahrgängen zwei bis drei Schüler pro Jahrgang. Einen "großen Lehrbetrieb" mit überfüllten Klassen stelle ich mir anders vor. Wirkliches Hogwartsniveau erreicht praktisch keine Akademie, selbst Al'Anfa hat in der arkanen Fakultät insgesamt nur 70 Schüler.
Dazu sollte man aber erwähnen, dass DSA noch nie gut mit Zahlen konnte. Nach den offiziellen Zahlen ist nunmal fast der ganze Kontinent sehr unplausibel verglichen mit Maßstäben aus vergleichbaren irdischen Epochen.

Nimmt man wirklich solche Schülerzahlen an, dann ist die Unterscheidung zwischen Akademien und Lehrmeistern generell seltsam. Angesichts dessen ist es eine der wenigen guten Entwicklungen von DSA 5 da auch keinen regelseitigen Unterschied mehr zu machen.

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