Magiebegabter als Praiosdiener???

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Hengist
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Magiebegabter als Praiosdiener???

Beitrag von Hengist » 29.02.2008 12:35

Stehe grad vor dem Problem, an wen ich die Artefakte der Kampagne verteile. Gruppenkonstellation ist folgende:

1. Xorloscher Drachenkrieger (ehemals Minderpakt von Charyptoroth, fragt nicht...)
2. Horasischer Schwertgeselle, auf dem Weg zum Rondrageweihten
3. Ifirngeweihte, wird als kompetente Speerkämpferin wohl Finsterfang bekommen und den Stab des Vergessens bekommen
4. Gildenlose Magierin, gelernt bei Privatlehrer
5. Adeliger Taugenichts (ein von Hartsteen), phexisch angehaucht, leider nur selten dabei
6. Schwert und Stabler, sehr gläubig

Für Araschar (das ich vermutlich was länger im Spiel lasse als vorgesehen) und das Greifensiegel würde sich der Magier von Schwert und Stab wohl anbieten, aber wie seht ihr das mit dem Magiebann-Gebot von Praios?

Ist zwar noch jede Menge Zeit bis dahin, aber würde gerne schon vor der eigentlichen Kampagne einige Weichen stellen.

Vielen Dank für eure Antworten.

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bluedragon7
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Beitrag von bluedragon7 » 29.02.2008 12:41

iirc steht in der Waffenbeschreibung im ersten Band etwas dazu drin. Bei mir ging Araschar an den sehr Praiosgläubigen Krieger, aber ich habe wegen Vorgeschichte durchaus für einen der Magier überlegt es ihm zu geben. Beim Greifensiegel steht im zweiten Band glaube ich was drin, das ist für magische eher ungeeigneter iirc

Dazu ist zu beachten, das Magiebann-Gebot kommt nicht von Praios selbst sondern von dessen Kirche!!!

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Beitrag von Na'rat » 29.02.2008 12:48

Wieso nicht der Schwertgeselle?

Mein Beilunker war auch kurz davor nach dem Schwert zu greifen hatte aber viel zu viel Schieß.
Das Siegel würde ich ganz weglassen, kommt in AdA irgendwie gar nicht vor.

Das nur die Praioskirche was gegen Magie hätte ist angesichts antimagischer Sachen wie dem Ewigen Licht eine gewagte Behauptung.

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Beitrag von Hengist » 29.02.2008 12:48

Hab grad nur AdA hier, beim Greifensiegel steht explizit der Magiebann als Fertigkeit sowie als Gebot des Praios, weiß grad nicht wie es bei Araschar ist.

Nun ja, Madas Frevel hat den Menschen ja die Magie gebracht und so gegen Praios Ordnung nachhaltig verstoßen - bin mir daher sicher, dass Praios auch was gegen Magie hat und dies nicht nur von den Orden propagiert wird.

Hmmm vielleicht hat der Gute ja ein Einsehen, wenns dem Zwecke dient...


Zum Post hier drüber:
Ist die alternative Lösung, fände es aber eigentlich Schade, wenn der Magier, der sich voll zu Praios hingezogen fühlt, nicht als Träger erwählt wird.
Zuletzt geändert von Hengist am 29.02.2008 12:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Na'rat » 29.02.2008 12:49

Hengist hat geschrieben: Hmmm vielleicht hat der Gute ja ein Einsehen, wenns dem Zwecke dient...
Nö! Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

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Beitrag von bluedragon7 » 29.02.2008 14:14

Na'rat hat geschrieben:Das nur die Praioskirche was gegen Magie hätte ist angesichts antimagischer Sachen wie dem Ewigen Licht eine gewagte Behauptung.
Meisterinformation zu "Unsichtbare Herscher": Schau dir die Informationen zum ersten Wiederauftreten von Araschar an,.. oder generell die Geschichte um Obaran, der für seinen Herren den Utuluschamanen (magisch) die Hochweihe ermöglichen sollte.
Praios ist definitiv nicht so sehr gegen Magie wie seine Anhänger es teilweise gerne hätten, er ist aber sicherlich eher der Antimagie zugetan und gegen den verantwortungslosen Einsatz von Magie :wink:

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Beitrag von Hengist » 29.02.2008 14:36

S&Sler haben ja ohnehin von Anfang an harte Prinzipien, die sich dann wohl nochmal verschärfen würden. Mit Araschar kann ich das Ganze ja mal ausprobieren, merkt der Träger, dass er dem Schwert nicht gerecht wird, kann er es weitergeben, bzw. es verschwindet wie vorgesehen (natürlich erst nach dem Erscheinen der Greifen).

Bedenkt man, dass das Schwert ja eine Zeit lang in Besitz von Balphemor war und trotzdem noch ein Rest von Kraft in dem Schwert wohnt, sollte das schon funktionieren - Balphemor war bestimmt alles andere als praiosfürchtig....

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Beitrag von Schweigen » 29.02.2008 17:44

bluedragon7 hat geschrieben: Praios ist definitiv nicht so sehr gegen Magie wie seine Anhänger es teilweise gerne hätten
Ähm warum kann dann ein Magiebegabter seinen Tempel in der Stadt des Lichtes nicht betreten? Wenn Praios nichts gegen Magie hat

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Beitrag von bluedragon7 » 29.02.2008 17:49

Wo steht, daß Praios es aktiv verhindert? Bitte mit Quellenangabe.
Wenn die Sonnenlegionäre keine Magiebegabten reinlassen ist es eine Sache des Kultes, nicht zwingend die des Gottes

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Beitrag von Hengist » 29.02.2008 18:08

Also das der Herr Praios kein Magiefreund ist nehm ich als gegeben. Wieso sollte er sonst seine Karmaenergie hauptsächlich für Antimagie-Kram hergeben?

Zur Stadt des Lichts - Bin mir nicht ganz sicher und hab auch grad keine Bücher hier um nachzuschaun, meine aber das zumindest auf der Gilborn-Sakrale (das Ding wo Brins Leichnam rumlag) ein Arkanum Interdictum liegt.

Magiewirken widerspricht also prinzipiell der Ordnung von Praios, denke aber, dass er sowas erdulden kann, wenn es um den Wiederaufbau der Ordnung gebraucht wird. In der Schlacht in den Wolken zeigen die Greifen ja ebenfalls solche Tendenzen.

Und bevor einem der anderen die Reliquien zugeschoben werden (den Schwertgesellen mal außen vor), dann lieber den S&Sler der zwar den Weg verfehlt, aber zumindest die Richtung kennt...

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Beitrag von Schweigen » 29.02.2008 23:27

Arcanum Interdictum -- AG89
"Hierdurch entsteht eine Zone, in der sämtliche aktive Magie aufgehoben .....wird"

Das ist doch Recht eindeutig find ich und nur leider find ich jetzt die stelle nicht wo die folgen für Magier erwähnt werden wenn sie den Tempel der Sonne betreten wollen. Wenn ich mich recht erinnere sind sie nachher "AsP" leer und ausgebrannt d.h.: nie wieder Magier sein.

Wenn ich im AG das richtig verstanden hab ist jeder Praiostempel so erschaffen worden mit einem Arcanum Interdictum

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Beitrag von Na'rat » 01.03.2008 00:14

Hengist hat geschrieben:S&Sler haben ja ohnehin von Anfang an harte Prinzipien, die sich dann wohl nochmal verschärfen würden. Mit Araschar kann ich das Ganze ja mal ausprobieren, merkt der Träger, dass er dem Schwert nicht gerecht wird, kann er es weitergeben, bzw. es verschwindet wie vorgesehen (natürlich erst nach dem Erscheinen der Greifen).
Mein Beilunker, der sich eigentlich für einen Gläubigen mit nicht mehr als der üblichen Anzahl Fehler hält, hat sich erst gar nicht getraut das Ding anzufassen.
Erst als er laut darüber nachdachte es zu nehmen, einer muss es ja in die Schlacht führen, hat sich der Ritter ein Herz genommen und das Schwert ergriffen.

Ein Magier der sich das Greifenschwert nimmt sollte kein Problem mit ,Magiebann' haben.
Dann würde ich mir aber gründlich einen Kopf machen wie die praiosgeweihte Umwelt auf so was reagiert und den Schwert vielleicht ein paar mehr Extras verpassen welche die definitiv fehlende magische Schlagkraft wieder wettmacht.
Hengist hat geschrieben: Bedenkt man, dass das Schwert ja eine Zeit lang in Besitz von Balphemor war und trotzdem noch ein Rest von Kraft in dem Schwert wohnt, sollte das schon funktionieren - Balphemor war bestimmt alles andere als praiosfürchtig....
Und? Hat der versucht das Ding auch nur anzufassen?
bluedragon7 hat geschrieben: Wo steht, daß Praios es aktiv verhindert?
Das Ewige Licht ist so was von antimagisch das es nicht mehr schön ist. Der Strahlemann hatte von Anfang an was gegen Madas Frevel, bei den Horaskaisern, die ja nach einer Lehre durchaus mit ihm verwandt waren, sah er noch darüber hinweg. Nach Hela war dann aber Schicht im Schacht.

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Beitrag von Hengist » 01.03.2008 00:29

@ Schweigen
War Arkanum Interdictum nicht einfach eine Antimagische Zone in der keine Magie gewirkt werden kann? Wage auch zu bezweifeln das jeder Praiostempel damit belegt ist, ist meine ich eine ziemlich hohe Liturgie. Aber selbst wenn, kann ein Magier diese Zone betreten, ohne gleich seine AsP permanent zu verlieren, lediglich Zaubern wird anstrengend/unmöglich.

@ Na'rat
Und? Hat der versucht das Ding auch nur anzufassen?
Naja, er hat die dem Schwert innewohnende Macht Greifen zu töten (ob diese Fähigkeit bei einer Praiosklinge Sinn macht ist was anderes) benutzt um mit Obarans Körper das Ritual in Keranvor zu vollführen. Steht im AB glaub ich sowas ähnliches wie "aufgrund der Schändung nur noch 3 von möglichen 40 KP und als einzige aktive Fertigkeit das verletzen von Greifen und Sphingen"...

Hmmm den Magier seiner Fähigkeit, Magie wirken zu können, zu nehmen... ich weiß nicht. Stecken immerhin etliche AP drin. Dann wohl doch lieber der SG

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Beitrag von Na'rat » 01.03.2008 00:35

Hengist hat geschrieben:
Und? Hat der versucht das Ding auch nur anzufassen?
Naja, er hat die dem Schwert innewohnende Macht Greifen zu töten (ob diese Fähigkeit bei einer Praiosklinge Sinn macht ist was anderes) benutzt um mit Obarans Körper das Ritual in Keranvor zu vollführen. Steht im AB glaub ich sowas ähnliches wie "aufgrund der Schändung nur noch 3 von möglichen 40 KP und als einzige aktive Fertigkeit das verletzen von Greifen und Sphingen"...
Na, für NSC's - gerade im JdF - gelten ja andere Regeln. :rolleyes:
Hengist hat geschrieben: Hmmm den Magier seiner Fähigkeit, Magie wirken zu können, zu nehmen...
Sehr prima fürs Rollenspiel, weniger prima für das Machtlevel. Mein Beilunker, der schon früher ernsthaft über das Noivziat in der Kirche nachgedacht hat, hätte sich gar nicht getraut zu zaubern.

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Beitrag von bluedragon7 » 01.03.2008 01:31

Schweigen hat geschrieben:Arcanum Interdictum -- AG89
"Hierdurch entsteht eine Zone, in der sämtliche aktive Magie aufgehoben .....wird"
Ja und, dies ist eine Wirkung einer Liturgie und kein direktes Eingreifen Praios.
Liturgien sind explizit Menschenwerk (ausser der Primärliturgie) und spiegeln die Auffassung der Anhänger eines Gottes wieder, aber wenn man die verschiedenen Kulte im laufe der Jahrtausende betrachtet, so stellt man durchaus fest, daß die menschliche Wahrnehmung des Willens der Götter nunmal nicht perfekt ist.

Ich will auch garnicht Praios als besonders Magieliebend darstellen, aber jemand, der sich insbesondere mit der Antimagie beschäftigt und auch sonst der praiosgefälligen Ordnung verpflichtet ist darf durchaus zu ihm beten.
Das ist doch Recht eindeutig find ich und nur leider find ich jetzt die stelle nicht wo die folgen für Magier erwähnt werden wenn sie den Tempel der Sonne betreten wollen. Wenn ich mich recht erinnere sind sie nachher "AsP" leer und ausgebrannt d.h.: nie wieder Magier sein.
Das glaube ich erst bei einer Quelle, immerhin wird bei der Wirkung des Interdictum ein höchst magisches Wesen, der hohe Drache Darador, angerufen, der der Schutzpatron der Antimagie ist (aber sicher ist er nicht gegen jegliche Magie :wink: )
Die zum permanenten Ausbrennen jeglicher Magie nötige Purgation ist eine Liturgie, die wiederum bei vielen Kirchen bekannt, aber nicht teil des A.I. ist

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Beitrag von Hengist » 01.03.2008 12:56

In unserem Aventurien können Magier auf jeden Fall einen Praiostempel betreten, ohne auf der Schwelle umzukippen oder nachhaltig ihrer AsP beraubt zu werden. Ob die Geweihtenschaft sie dort gerne sieht ist was anderes, allerdings gibt es auch Geweihte die sich freuen über jeden Gläubigen der den Weg findet...

@ Na'rat
Sehr prima fürs Rollenspiel, weniger prima für das Machtlevel. Mein Beilunker, der schon früher ernsthaft über das Noivziat in der Kirche nachgedacht hat, hätte sich gar nicht getraut zu zaubern.
Da werd ich auf jeden Fall mal vorher mit dem Spieler reden, ist mir ein zu tiefer Eingriff in den Char um das einfach festzusetzen.

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Beitrag von Schweigen » 01.03.2008 22:18

Okay danke wieder was gelernt :)

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