Unser Start in ein neues Mittelreich

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Redaktionsfan
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Unser Start in ein neues Mittelreich

Beitrag von Redaktionsfan » 02.09.2008 15:29

Hallo erstmal

Nun nach zwei Jahren der Vorkampagne hat es auch meine Gruppe endlich zum Anfang des Jahr des Feuers geschafft. Einige unserer alten Gefährten haben uns verlassen, doch haben wir würdigen Ersatz gefunden, so das wir uns daran machen können das Mittelreich vor den Schergen der schwarzen Lande zu retten (soweit das der Verlauf der Kampagne halt zulässt). :devil:

Unsere Gruppe setzt sich aus fünf alteigesessenen Recken des Bundes von Silz (muss man nicht kennen) und einem Neuen zusammen der erst kurz vor Kampagnenbeginn dazugestoßen ist. Da wären:
- Eine norbardische Magierin (Darka Fantinen von Ehrenstein-Weißenstein) aus Neersand die in der Simyalatriologie den Traviaglauben und einen Ehemann für sich entdeckt hat (ein weidener Ritter), sich aber nun neben Kindererziehung wieder verstärkt um ihre Studien kümmern möchte.
- Ein weiterer Norbarde (Mikail Hardering) der von seiner hexenmutter mehr schlecht als recht ausgebildet wurde und diese im Streit verlassen hat und so sein Glück als Feldmediziner der Bärengarde in Weiden fand. Auch er hat während seines Abenteuerlebens seine große Liebe gefunden und zwar in Form einer albernischen Ritterin, die wegen ihm mit ihrer Familie gebrochen hat.
- Ein Ambosszwerg (Cardrim) dessen Zwillingsbruder von einem Drachen getötet wurde und dessen Hass auf Geschupptes durch seine Kriegerausbildung in Xorlosch noch verstärkt wurde. Inzwischen rätselt er aber über Träume nach die seinen Bruder in einem Eisengefängnis als Diener Rhazzazors zeigen.
- Ein almadanischer Krieger (Jacopo Honoro Furlani) der im Tsatempel zu Punin aufgewachsen ist jedoch von seinem Mentor ein wenig in Richtung Boronglauben gedrängt wurde, sich aber noch nicht richtig zum Golgariten durchringen kann. Er ist dem Tod schon mehr als einmal von der Schüppe gesprungen und hat immer wieder düstere Träume, die sich als erstaunlich war erweisen. Er sucht nach seinem Mentor der als Golgarit in den Kampf gegen den untoten Drachen von Warunk gezogen ist und einen weiteren Ziehsohn seiner Ziehmutter der von einem Handlanger Galottas aus dem Tsatempel zu Punin entführt wurde.
- Ein Baron und Ritter (Cordovan Leuenhart von Mersingen) aus dem garetischen, der sein Leben im Kampf gegen die Schergen Gloranas verlor jedoch durch ein Tsawunder zum Leben erweckt wurde und als einer der begnadesten Maler des Mittelreichs gelten dürfte (Malen/Zeichnen TaW20). Inzwischen ist er mit der Ziehmutter seines besten Freundes Jacopo verheiratet, was ihn den letzten Nerv kostet da diese sehr sprunghft ist. So das er in letzter Zeit immer wieder von Turnier zu Turnier zieht.
- Der neue: Ein Al`anfanischer Magier der Verbindungen zum Hause Paligan besitzt, mehr weiß ich noch nicht so recht.

So das wären also die Helden auf denen die Hoffnungen aller Einwohner des Mittelreichs ruhen. Ich würde dir Forumuser gerne an den Abenteuern meiner Gruppe teilhaben lassen und gerne den ein oder anderen Rat von euch erhalten.

Unsere Kampagne startet mit dem Szenario Bis auf die Knochen (vor allem um den Al`anfaner besser integrieren zu können), das dann in den Anfang von SidW münden wird. Meine bisherigen Überlegungen sind:

- das Turnier werde ich abwandeln, denn das Punktesystem erscheint mir nicht besonders realistisch, da der Normalaventurier kaum die Punktzahlen erfassen kann. Stattdessen gibt es für jeden Sieg (in der Finalrunde einen Kranz), wer am Ende die meisten hat gewinnt. Zudem muss der Schwarze Ritter gewaltig nach oben modifiziert werden damit er für meine Helden zu einem gefährlichen Gegner wird (Vorschläge sind wilkommen).
- Darka wird damit beschäftigt sein ihren Vortrag über Hochelfenmagie während des Magierkonvents vorzubereiten und ihren Mann beim Turnier zuzuschauen (ich werde die Spielerin wohl für ihn würfeln lassen).
- Jacopo trifft auf alte Liebschaften und träumt von einer dunklen Wolke sie sich langsam über das Mittelreich schiebt. Vor allem aber kommt es immer wieder zu Rivalitäten mit Orsino von Falkenhag und zu Kämpfen während des Turniers.
- Mikail werde ich mit dem seltsamen Vogelsterben konfrontieren und mit dem Zwerg zusammen aif die Suche nach der Lanze Finsterfang schicken. Zudem werde ich wohl auch seinen Spieler während des Turniers einen NSc auswürfeln lassen.
- Cardrim wird wohl am Turnier teilnehmen und dabei bei vielen Gegnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen, vor allem soll er auch gegen Albrax kämpfen was ein ziemliches Spektakel werden dürfte. Nebenbei hilft er Mikail bei der Suche nach der Lanze Finsterfang.
- Cordovan ist der erklärte Favorit auf den Turniersieg und als recht ansehlicher und ehrenhafter Kämpfer natürlich die ideale Wahl Rohajas. Zudem soll er ein freundschaftliches Verhältnis zu Rondrigan Paligan aufbauen dem er einige Tricks zeigt (zugegeben wird das schwierig nahdem Rohaja Cordovan zu ihrem Favorit ernannt hat).
- Über den Magier kann ich mir erst nach Bis auf die Knochen Gedanken machen aber warscheinlich ist ein Auftrag als Leibwächter Alaras und die Teilnahme am Magierkonvent als einer der Vertreter der schwarzen Gilde.

So ich denke das genügt erstmal und vielen Dank an die User die bis zum Ende dieses langen Eintrags durchgehalten haben.

Schöne Grüße Redaktionsfan

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 03.09.2008 14:12

Wir haben es ähnlich wie mit den Kränzen gemacht und am Ende haben zwei SC's den Sieg unter sich ausgemacht.
Wagenrennen und Wurfwaffen sind rausgefolgen, passen nicht zu einem ritterlichen Turnier.


Probleme:

Überlege dir ob du den Schwarzen Ritter wirklich so übernimmst wie im Abenteuer, meine Spieler haben sich so was von gar nicht für den interessiert.
Schwarze, grüne, weiße Ritter sind völlig normal auf einem Turnier.
Auch solltest du überlegen ob sich wirklich niemand von den NSC's für einen hochmagischen Kämpfer interessiert und ob man einen erkannten Dämonenknecht und Reichsverräter wirklich am Turnier teilnehmen lassen kann, bei mir wurde der am Schluss in Ketten vorgeführt.
Die Rede des Schwarzen Ritters und dessen Auftritt beim Schlussball ist ziemlich Panne, bei hunderten Gästen hört man den Kerl nicht näher kommen, ausreden lässt man den schon gar nicht und Emer flüstert nicht so laut das man es Meterweit hört.
Ritter des Reiches, die ja quasi zum Haushalt gehören kann man ruhig an die kaiserliche Tafel setzen.

Die Lanze, der Plot um diese herum ist deutlich zu unterdimensioniert als das man 5.000+ AP Helden damit beschäftigen könnte. Zumal ein Zwerg wohl direkt zu seinem Hochkönig gehen würde.
Bei mir wurden SC's aus dem Gefolge der Charaktere gespielt (Knappen, Knechte usw.) und eine Jungmagierin die eigentlich auf das Turnier aufpassen sollte verdiente sich so die Möglichkeit sich ihren nächsten Posten aussuchen zu dürfen. Gespielt haben die Spieler die sich so gar nicht fürs kämpfen begeistern konnten.

Das Vogelsterben, viel zu auffällig, ein fähiger Hellsichtmagier und die ganze friedliche Stimmung ist dahin.

Rohajas Gunst, das AB geht scheinbar von asozialen Charakteren aus. Unser Baron war auch verheiratet, hatte natürlich ein Zeichen der Gunst seiner Frau an der Lanze, während der andere SC auch so etwas hatte.
Rohaja hat dann einen kleinen Junker angeflirtet, der dann prompt von dem Nördmärker in Grund und Boden gestampft wurde.

Turnierpreise, überlege dir gründlich ob das Haus Gareth für ein minderwichtiges Turnier wirklich Erbstücke, lebenslange Pensionen, hochmagische Unikate und geweihte Gegenstände rausrückt.
Ein tolles Pferd, eine tolle Rüstung und so tut es auch, zumal die Charaktere ja auch noch zu Rittern des Reiches gemacht werden.

Bannstrahler, habe ich weggelassen.

NSC's aufbauen, dafür bietet sich das Turnierlager mit seinen allnächtigen Umtrünken prima an.

Ulmenkabinett, die Leute da haben ein Schwarzes Auge und können damit umgehen! Um gleich den Zustand der Regionalspielhilfen herzustellen wurde das Auge auch genutzt.
Sie wissen das Galotta und der Drache sich zusammengetan haben und Galotta irgendwas großes plant.
Der Plan ist den Feind ins Land zu lassen, vor Wehrheim zu stellen, ihn vom Nachschub abzuschnieden und zu vernichten während gleichzeitig die Herzöge von Weiden und Tobrien zum Angriff übergehen und das Schwert der Schwerter über den Arvepass in der Warunkei einfällt.

Der Rest des Abenteuers ist auch eher kritisch zu sehen.

Elerion
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Beitrag von Elerion » 03.09.2008 20:21

Naja minderwichtiges Turnier? Das Turnier ist schon eines der wichtigsteren, wenn nicht gar das wichtigste besonders im Mittelreich. (Würde ich hier mal so sagen, weil welche anderen wichtigeren gibt es denn noch? Die Besetzung ist an sich vom Mittelreichischen Adeln und den Kämpfern die Beste die es in dieser Zeit gibt.)

Trotzdem hat Na'rat Recht was die Belohnungen angeht, ein wenig Kreativität hat noch niemandem geschadet.

Obwohl die Pension, ne Waffe aus der Waffenkammer, bzw ne Weihe von der Rondrakirche sind solch einem Turnier doch mehr als gerecht. Wundertränke etc. dagegen sind mir da irgendwie komischer und das würde ich dann auch streichen, bzw ersetzen.

Die Rünstung vom schwarzen kannst du durch nen gut gesprochenen Schleier unmagisch machen, die sind ja nicht blöd, auch wenn sie sprichwörtlich hinter'm Berg (bzw den Bergen) wohnen. Bzw ne Enduriumrüstung ist halt das was sie ist.

Wichtig ist, denke ich, wenn ich schon Jemanden schicke dann habe ich mir vorher Gedanken gemacht, wie paranoid die Leute in Gareth sein würden. Das hätte ich mir als Meister dann mal angeschaut und entsprechend gehandelt.

Bei uns kam der schwarze Ritter gut rüber, wohl auch weil sich die Magier eher für den Konvent interessiert und unsere Diebe nicht zaubern konnten. Und auch die Szene beim Bankett war bei uns jedenfalls sehr stimmig...

Aber andere Runden, anderes Erleben und andere Sitten *g*
Auf jeden Fall viel Spaß mit dem AB!

mfg
Elerion

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Beitrag von Na'rat » 03.09.2008 23:12

Na ja, aus der Spielleiterperspektive erlebt sich diese Abenteuer ganz anders als als Spieler.
Der flüstert die Frau Reichsbehüterin nun mal so laut das man es im halben Saal hört oder ein gepanzerter Penner, der vorher überhaupt nicht auffiel, kündigt sich schon lange vorher an.
Den Typen ausreden zu lassen, circa eine halbe Seite eher mauer Vorlesetext verbietet sich eigentlich von selbst. Zu lang und weil die Anwesenden das wohl kaum zu lassen werden.

Die Turnierpreise sind zumindest der geweihten Gegenstände deutlich überzogen, man schaue sich mal an was man sonst so machen muss um an so was zu kommen. Einfach nur cool sein reicht da nicht.
Auch muss das Kaiserhaus, das immerhin seit Jahren Krieg führt, sparen wo es geht, Erbstücke unters Volk zu bringen ist hingegen eine recht kurzsichtige Politik.

Auch bleibe ich dabei dass das Turnier ein eher minderwichtiges ist.

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Beitrag von Redaktionsfan » 04.09.2008 15:44

Hallo

Tjaja die Sache mit dem bösen Schwarzen Ritter habe ich mir auch schon durch den Kopf gehen lassen (besonders dämlich finde ich es das er auf einem Pferd mit dem Brandzeichen der schwarzen Lande reitet und das dies keiner der Anwesenden erkennt!) Zudem finde ich das der schwarze Ritter nicht so gut ist und das meine drei Kämpfer mit ihm den Boden putzen werden (mag auch daran liegen das sie schon um die 14000AP haben). Ich denkke ich werde Udalbert von Wertlingen mit einem durch eine Illusion getarnten Gesicht auftauchen lassen (sollte für einen Galotta ja kein Problem sein den Zauber zu verschleiern, zur Not mit Hilfe eines Amazerothdämons), das die Helden kennen und schätzen und seine Werte nach oben verbessern. Zudem wird er nicht in einer Enduriumrüstung rumlaufen, was doch recht auffällig ist da der Besitzer einer solchen Rüstung doch recht bekannt sein sollte, da Endurium bekanntermaßen recht selten ist.

Auch ich habe mit dem Gedanken gespielt eine Zweitgruppe in das Abenteuer zu integrieren, da sich meine Helden nach der Kampagne wohl nur noch bedingt als Helden eignen werden. Diese können sich dann um die eher kleineren Nebenplots kümmern, wie zum Beispiel die Lanze Finsterfang. Diese Helden werde ich auch im späteren Kampagnenverlauf noch durch Schauplätze jagen die von der Hauptgruppe verschont bleiben (und von dem Chaos was sich um sie herum manifestiert). Eine meiner Überlegungen ist es auch die Nebengruppe einen Großteil des Plots des zweiten Kampagnenteiles Aus der Asche (den ich bim übrigen sehr gut finde, auch wenn er nich so ganz in das Jahr des Feuers passt) spieln zu lassen. Eigentlich sollen sie den gesamten ersten Teil spielen (sie machen dann auch den Stab des Vergessens kaputt und in Rückkehr des Kaisers können es dann die Haupthelden richtig machen), nur das Finale in Punin soll von der Hauptgruppe bestritten werden.

Ich habe noch ein paar Fragen:

Wir habt ihr das mit Araschar gehandhabt, ich finde dieses Überschwert als Glocke zum Greifen herbeiläuten völlig überdimensioniert. Passender fände ich es das die Helden es gegen Galotta einsetzen können um einige seiner Schutzzauber zu zerschlagen, da ich auch die Idee mit den Tränken, die die Helden im Archiv der KGIA finden, reichlich schwachsinnig finde, oder merkt Galotta nich das sein Zauber nicht funktioniert hat?

Den Einbruch auf Burg Auraleth finde ich spannend aber ich glaube nicht das es meiner Heldengruppe möglich ist ihn so durchzuführen wie es vom Abenteuer vorgesehen ist, da ihnen ein Einbrecher fehlt der ohne Zauber Schlösser knacken kann. Vorschläge?

Wie zum Namenlosen kommen die Helden überhaupt wieder in den Besitz von Araschar nachdem sie auf Kholak-Kai gefangen genommen wurden? Ich glaube ja wohl kaum das dieses Schwert niemanden aufgefallen ist und selbst wenn nicht wie soll Leonardo es schaffen die Ausrüstung der Helden zu identifizieren ist er Hellseher??

Schöne Grüße Redaktionsfan

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Carragen
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Beitrag von Carragen » 04.09.2008 16:11

Zur ersten Frage: Ich würde es den Helden auch in die Hände legen, wenn sie Galotta gegenüberstehen. Es kann ja nach dem Absturz der Festung immer noch entschwinden, da ja dann seine Aufgabe erfüllt ist.
Als Anregung zum Finale solltest du auf jeden Fall mal das alternative Finale gelesen haben, wie es die Spielhilfe unter diesem Link vorstellt:
http://www.wolkenturm.de/dl/abt_jdf_sid ... asende.zip

2. Punkt: Wenn du keine passenden Helden dafür hast, dann lass es. Oder Dexter wird den Helden zur Erfüllung ihrer Aufgabe die passenden Artefakte bereitstellen.
Aber wenn du schon eine zweite Heldengruppe hast, so kann diese Aufgabe auch von ihr übernommen werden.

3. Lass einfach nicht alle Helden gefangen nehmen. Viele Spieler werden es sowieso nicht mit sich machen lassen und lieber bis zum Tod kämpfen, anstatt sich schnappen zu lassen. Ein einziger Held in der Festung reicht ja auch.


Zum Thema Zweitgruppe:
Auch ich plane eine Nebengruppe erstellen zu lassen. Wie bei unserem Redaktionsfan war dabei auch der Hauptgedanke, dass sie den Albernia-Plot aus Aus der Asche bestreiten. Aber auch sonst gibt es genug Nebenplots, die die Helden erfüllen können. da gibt es ja noch die Handy-Solos (Feuer & Asche und Krieg um die Krone). Außerdem die Szenarien Blutzoll, Der Schatten von Okdrâgosch und Der Plan desVäterchens plus dem inoffiziellen Fesseln der Angst.

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 04.09.2008 18:25

Redaktionsfan hat geschrieben: Tjaja die Sache mit dem bösen Schwarzen Ritter habe ich mir auch schon durch den Kopf gehen lassen (besonders dämlich finde ich es das er auf einem Pferd mit dem Brandzeichen der schwarzen Lande reitet und das dies keiner der Anwesenden erkennt!)
Das ist nicht so das Problem, man befindet sich schließlich im Krieg. Ich möchte wetten das einige Weidener, Darpartier, Tobrier auf Gäulen eingeritten sind die man den Rotschwarzen abgenommen hat.
Unsere Helden zum Beispiel, die einen Privatkrieg gegen die SL führen.
Redaktionsfan hat geschrieben: Zudem finde ich das der schwarze Ritter nicht so gut ist und das meine drei Kämpfer mit ihm den Boden putzen werden (mag auch daran liegen das sie schon um die 14000AP haben). Ich denkke ich werde Udalbert von Wertlingen mit einem durch eine Illusion getarnten Gesicht auftauchen lassen (sollte für einen Galotta ja kein Problem sein den Zauber zu verschleiern, zur Not mit Hilfe eines Amazerothdämons), das die Helden kennen und schätzen und seine Werte nach oben verbessern. Zudem wird er nicht in einer Enduriumrüstung rumlaufen, was doch recht auffällig ist da der Besitzer einer solchen Rüstung doch recht bekannt sein sollte, da Endurium bekanntermaßen recht selten ist.
Bei uns war der angebliche Angstgegner auch eine ziemliche Null, problematisch sind auch dessen Knappen, bei denen das AB festlegt das Hellsicht nicht bringt.
Besser Mietknappen draus machen, solche die gerade angeheuert wurden und nicht wissen wer ihr Herr ist.
Redaktionsfan hat geschrieben: Auch ich habe mit dem Gedanken gespielt eine Zweitgruppe in das Abenteuer zu integrieren, da sich meine Helden nach der Kampagne wohl nur noch bedingt als Helden eignen werden. Diese können sich dann um die eher kleineren Nebenplots kümmern, wie zum Beispiel die Lanze Finsterfang. Diese Helden werde ich auch im späteren Kampagnenverlauf noch durch Schauplätze jagen die von der Hauptgruppe verschont bleiben (und von dem Chaos was sich um sie herum manifestiert). Eine meiner Überlegungen ist es auch die Nebengruppe einen Großteil des Plots des zweiten Kampagnenteiles Aus der Asche (den ich bim übrigen sehr gut finde, auch wenn er nich so ganz in das Jahr des Feuers passt) spieln zu lassen. Eigentlich sollen sie den gesamten ersten Teil spielen (sie machen dann auch den Stab des Vergessens kaputt und in Rückkehr des Kaisers können es dann die Haupthelden richtig machen), nur das Finale in Punin soll von der Hauptgruppe bestritten werden.
Zweitgruppe ja, ich experimentiere gerade recht erfolgreich mit einem KGIA-Truppe der für die ganzen Einbrüche in der Kampagne zuständig ist.
Der Plot um Finsterfang ist aber eher was für Anfänger, so man ihn nicht aufbläst, und Anfänger braucht man sonst in der Kampagne eher nicht.
Aus der Asche wird von mir großzügig ignoriert.
Redaktionsfan hat geschrieben: Wir habt ihr das mit Araschar gehandhabt, ich finde dieses Überschwert als Glocke zum Greifen herbeiläuten völlig überdimensioniert. Passender fände ich es das die Helden es gegen Galotta einsetzen können um einige seiner Schutzzauber zu zerschlagen, da ich auch die Idee mit den Tränken, die die Helden im Archiv der KGIA finden, reichlich schwachsinnig finde, oder merkt Galotta nich das sein Zauber nicht funktioniert hat?
So weit bin ich zwar noch nicht aber Arschar ist der kleine Bruder von Siebenstreich und bedeutend älter, es wird wohl bei mir den Stab des Vergessens völlig ersetzen.
Wird bei mir der Fokus für eine Liturgie mit dem die versammelte Praiosgeweihtenschaft den Festung runterholt, dafür muss der Fokus in das Herz der Festung.

Das AB sieht vor das der Freizauberer Galotta nicht merkt wenn seine freizauberischen Sprüche scheitern. Auch daher wird das weggelassen, mit einer Ritualprobe von Galotta lässt sich bei den versammelten Magiern in Gareth viel boshafteres anstellen.

Der Träger von Araschar, schon von Haus aus mit dem Vorteil Schwer zu verzaubern gesegnet, dürfte einen Beherrschungsversuch wegstecken - he man führt schließlich eine praiosheilige Waffe, genau wie der Antimagier mit einer MR von um die 20.
Krieger und Geweihter gehen dann vielleicht auf diese los.
Redaktionsfan hat geschrieben: Den Einbruch auf Burg Auraleth finde ich spannend aber ich glaube nicht das es meiner Heldengruppe möglich ist ihn so durchzuführen wie es vom Abenteuer vorgesehen ist, da ihnen ein Einbrecher fehlt der ohne Zauber Schlösser knacken kann. Vorschläge?
Eine zweite Gruppe mit Charakteren die so was können und auch machen. Die Sicherheit in Auraleth sollte man aber gehörig nach oben korrigieren.

http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?t=16431
Redaktionsfan hat geschrieben: Wie zum Namenlosen kommen die Helden überhaupt wieder in den Besitz von Araschar nachdem sie auf Kholak-Kai gefangen genommen wurden? Ich glaube ja wohl kaum das dieses Schwert niemanden aufgefallen ist und selbst wenn nicht wie soll Leonardo es schaffen die Ausrüstung der Helden zu identifizieren ist er Hellseher??
Deswegen und weil die Episode recht sinnlos ist wird das weggelassen. Den üblichen Helden TM schlägt man eher tot als das der sich gefangennehmen lässt. Die Charaktere trennen, die dann noch Atak können müssen, einen Dämonenknecht vertrauen müssen, kein anderes Ziel als die Flucht haben muss man auch keine optimale Lösung.
Sorge einfach dafür das Dexter, immerhin schon über 70, ein Testament samt Anweisungen hinterlässt.

Elerion
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Beitrag von Elerion » 04.09.2008 22:13

Das krasse ist doch aber und bei uns kam es jedenfalls so an und ich denke das es bestimmt auch so gewollt ist, das der schwarze Ritter eindeutig aus den SL kommt, aber man durch den Turnierfrieden dazu gezwungen ist, ihn, so lange er nicht gegen die Regeln des Turniers verstößt ihn in "Frieden" zu lassen...

Beobachtung durch KGIA versteht sich von selbst...

Und bespitzelung durch wen auch immer genau so... ;)

Und das ein SL seine NPC's an seine Helden anpasst, wenn er gute Gegner brauch versteht sich doch von selbst, oder? Dafür sind AB's zu allgemein.

mfg
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Beitrag von Redaktionsfan » 06.09.2008 12:48

Hallo

HAbe mich nun dazu entschlossen noch vier Szenarios aus den Boten vor das Abenteuer zu schieben, um auch der Zweitgruppe ein wenig Erfahrung zuzuschanzen ohne das sie direkt mit 2000AP oder so starten müssen. Folgende halze ich für spannend und gut zu Vorbereitung geeignet. Ich werde die Gruppen mischen indem ich einige erfahrene und einige unerfahrene Helden in die Szenarien schicke (soll ja mal vorkommen das Helden aufgrund ihres Privatlebens mal keine Zeit für Abenteuer haben)

- Rabenkrächszen: Helden lernen Mironia kennen und außerdem tauchen dort die Fingerknöchel der hlg. Etilia zum ersten mal auf. Hir nimmt natürlich unser zukünftiger Golgarit Jacopo dran teil, sowie unser Zwerg Cardrim..
- Kampf um Omlad: Diesen Artikel werde ich mit den Hintergrundinformationen aus den Meisterinformationenteil des Boten ein wenig ausschmücken und die Helden nachspielen lassen. Auch hier ist unser Almadaner Jacopo gesetzt und mit einem AUftrag von Alara Paligan versehen nimmt auch der al`anfanische Magier an dem Abenteuer teil.
- Die Rache des schwarzen Marschalls: Da Ritter Cordovan den Orkensturm miterlebt hat ist er dazu prädistiniert an diesem Abenteuer teilzunehmen, ebenso wie der Norbarde Mikail der bei der Bärengarde gedient hat. Zusätzlich kommt noch Darka hinzu die das Ritual dann analysieren kann.
- Bis auf die Knochen: Daran nimmt nur die Zweitgruppe teil und wird durch die Hauptgruppe gerettet.

Soweit die Planung

Freundliche Grüße euer Redaktionsfan

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Beitrag von Redaktionsfan » 15.09.2008 15:09

Hallo

Hier der neueste Stand der Dinge.

Habe mich gestern einige Stunden mit meinem CO-SL (von dem ich eigentlich dachte das er abgesprungen wäre) unterhalten und wir sind zu folgendem Entschluss gekommen. Unsere Zweitgruppe beginnt auf Stufe Eins und spielt vorher einige Abenteuer zusammen mit ausgewählten Helden der HAuptgruppe. Wir setzen also direkt nach Berge aus Gold an das wir zuletzt gespielt haben (und das ich nicht wirklich weiterempfehlen kann), das Abenteuer fand in den ersten beiden Monden des Jahres 1025BF statt.
Unsere Zweitgruppe besteht aus:
- Einer elfischen Wildnisläuferin
- Einem Scharlatan aus Gareth
- Einem weidener Rondrageweihten
- Einem albernischen Schwertgesellen
- Einem albernischen Einbrecher (getarnt als Barde)

Gedacht hatten wir uns folgende Abenteuer:
- Ein Hauch von Unvergänglichkeit (aus Leicht verdientes Gold)
- Prost Mahlzeit (aus Leicht verdientes Gold)
- Sancta Griniguldis (aus Leicht verdientes Gold)
- Erben des Zorns
- Stadt der 1000 Augen (aus KdV- mit der Hauptgruppe)
- Das Letzte Banner (aus KdV - mit der Hauptgruppe)
- Rabenkrächzen (Botenszenario)
- Die Geißel des Nordens (Botenszenarien)
- Elementare Vergeltung (aus Drachenodem)
- Die Rache des schwarzen Marschalls (Botenszenario)
- Des Königs Letzte Reise (Botenszenario)
- Wurm von Windhag (aus Drachenodem)

Was sind eure Meinungen dazu?

Gruß Redaktionsfan

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Beitrag von Na'rat » 16.09.2008 15:04

Na ja, wenn ihr irgendwann nächsten oder übernächstes Jahr anfangen wollt sicher ganz nett.

Zu bedenken ist das die ganzen Abenteuer einmal quer über den Kontinent spielen und einige auch nur begrenzt sinnvoll sind (Stadt der 1000 Augen wäre so ein Fall oder Des Königs Letzte Reise).
Gerade bei letztern dürften sich die Charaktere fragen ob der alte Sack und sein tolles Schwert bessere Dinge zu tun hat als das Reich/seine Heimat zu retten während Stadt der 1000 Augen mit Leuten mit Prinzipien wohl kaum spielbar ist.
Rabenkrächzen erst einen Tempel aufbauen um dann (wieder) zusehen zu müssen wie dieser fällt...

Ein Scharlatan hat mMn in der Kampagne so wenig verloren wie eine elfische Elfe.
Auch würde ich zuschauen ob es nicht vielleicht auch ein Albernier tut und man stattdessen vielleicht einen strammen Gareth reinfrimmeln könnte.
In Sachen magischer Schlagkraft/Abwehr sieht es verdammt schlecht aus.

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Boris Skulkov
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Beitrag von Boris Skulkov » 27.09.2008 15:19

Da hast du dir ja wirklich etwas für die nächsten Jahre vorgenommen... ;)

Ich würde aber auf jeden Fall das letzte Banner durch Operation Perlbeißer ersetzen, welches mMn viel besser ist.

Wir sind auch gerade auf dem Weg ins JdF (eigentlich seit Beginn unserer DSA-Zeit, also fast schon 5 Jahre glaub ich...).
Haben gerade alle KdV-Abenteuer gespielt, nun folgt noch die Mission des Raspyrriz aus Drachenodem und als Intermezzo Berge aus Gold (auch wenn es scheiße sein soll...).
Als unmittelbare Einleitung werden wir die Schlacht am Arvespass in Verbindung mit Stunden des Schweigens (PdL) und Im Schatten der Berge (LvG) spielen. Und dann geht es endlich los...

Zum Ritter und den obigen Diskussionen: Der Ritter muss natürlich vom SL mächtiger gemacht werden, wenn er überhaupt nicht in Erscheinung tritt hat der SL etwas falsch gemacht mMn...

Das Turnier wird von mir mit einer Wichtigkeit gesegnet, die es den irdischen Olympischen Spielen gleich setzen soll. Damit erklären sich Preise, Teilnehmer und Motivation der Helden auch gleich viel besser.

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Beitrag von Redaktionsfan » 02.10.2008 15:08

Hallo!

HAbe mir die ganze Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen und den ganzen Plan über den Haufen geworfen, da ich vorhabe in den nächsten Jahren noch etwas anderes als das JdF zu spielen. :lol:
Mit meinen Spielern kam ich zu dem Entschluss das wir das mit der Zweitgruppe nun doch lieber erst mal lassen oder sie mit niedriger Erfahrungsstufe in einige Nebenplots werfen. Nun spielen wir noch "Die Geißel des Nordens" und eventuell "Bis auf die Knochen" alles andere handhabe ich erzählerisch ab und händige den Spielern einige Berichte aus dem AB aus, damit sie wissen was in der Zwischenzeit passiert ist.

Leider gab es auch noch ein paar Besetzungsänderungen, der Spieler der ursprünglich den AL`anfanischen Magier spielen wollte ist nun doch auf einen weidener Ritter umgeschwenkt und so wie es aussieht möchte unser Medicus nach drei Jahren nun andere Wege gehen. :(

NAja wir werden sehen was die Zukunft bringt

Gruß Redaktionsfan

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