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Invher wird Reichsregentin?

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branka
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Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 19.05.2017 13:20

Einerseits gefällt mir das Setting aus AdA nicht und andererseits befürchte ich das sich meine Helden nicht auf Seite von Jast Gorsam stellen würden. Auch sehe ich nicht warum Jast problemlos zum Regenten gewählt werden sollte. Wirklich beliebt ist er, aus meiner Sicht, nicht im Reich. Wenn man nun vom Bruch mit der offiziellen DSA Geschichtsschreibung absieht, was würde dagegen sprechen das Invher zur Reichsregentin gewählt werden würde? In der Folge würde der Krieg zwischen Albernia und den Nordmarken weg fallen.

eine andere Frage:
Der Tempel der schönen Kaiserin soll von Xenos von den Flammen und einer Heldengruppe einem Reinigungsritual unterzogen werden. Gibt es dazu ein Abenteuer?

Jewel Blue
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Jewel Blue » 19.05.2017 17:32

branka hat geschrieben:Einerseits gefällt mir das Setting aus AdA nicht und andererseits befürchte ich das sich meine Helden nicht auf Seite von Jast Gorsam stellen würden. Auch sehe ich nicht warum Jast problemlos zum Regenten gewählt werden sollte. Wirklich beliebt ist er, aus meiner Sicht, nicht im Reich. Wenn man nun vom Bruch mit der offiziellen DSA Geschichtsschreibung absieht, was würde dagegen sprechen das Invher zur Reichsregentin gewählt werden würde? In der Folge würde der Krieg zwischen Albernia und den Nordmarken weg fallen.
Der Reichskonkress findet in Elenvina, der Herzogenstadt von Jast Gorsam statt. Kein anderer Landesherr hat eine größere Hausmacht vor Ort. Hinzu kommt, das Jast Gorsam unter dem Vorwand der Landflucht die Hauptanreisewege nach Elenvina von seinen truppen hat sperren lassen.
Schau dir mal an, wer in Elenvina zugegen ist, um seine Stimme für einen Reichsregenten abzugeben.
- Weiden und Tobrien haben eigene Probleme, haben teils Truppen und Adel vor Wehrheim verloren und haben mit den längsten Anreiseweg. Beide Herzogtümer sind kaum vertreten.
- Garethien und Darpartien hat viele Adlige vor Wehrheim verloren, der Rest versucht seine Lehen zu halten, Fluchtbewegungen entgegen zu wirken - kurz bleibt großteils daheim, so noch lebendig.
- Für den Perricumer Adel sieht es ähnlich aus. Da ist gerade mal der Markgraf da. Und selbst der reist mit Helden statt mit eigenem Gefolge.
- Der Kosch und auch Almada haben Truppen nach wehrheim geschickt und werden gerade von Flüchtlingen überrannt. Zudem kontrolliert Jast Gorsam die Passstraßen. Und wenn es noch nicht einmal echte Proteste gibt, dass er eine Reichsstraße im Kosch dicht macht, wer soll ihn da herausfordern ?
- Bleibt am Ende Albernia. Bei denen brodelt es schon vorher. Allein kommen sie aber nicht an die Stimmgewalt der Nordmarken. Hinzu kommt, dass Jast Gorsam als Hausherr und sein Sohn als Leiter des Konkresses diese ziemlich gut beeinflussen und steuern können.
Zudem ist Jast Gorsam zwar nicht unbedingt geliebt, aber im Moment der mit Abstand stärkste Vertreter des Hochadels. Und er ist der mit der größten Hausmacht und Truppenstärke. Von der wirtschaftlich guten LAge der Nordmarken fangen wir garnicht erst an. Er kann sich eben auch sicher mit der einen oder anderen Versprechung Stimmen kaufen - oder er erweckt die Hoffnung, das Reich zu retten. Wenn noch jemand die Mittel hat, dann er. Einen großteil der Reichsinsignien kontrollieren er und seine Truppen ohnehin schon.

Inver hingegen ist relativ schwach. Ihr Königreich steht zwar mehrheitlich, aber nicht geschlossen hinter ihr. Ihre Konkurrentin, die von Jast gestützt wird, hat auch ein paar Parteigänger. Dazu kommt, dass die Hausmacht deutlich geringer ist und in den letzten Jahren ziemlich bluten musste. Jast Gorsam hatte es auch geschafft, die Albernia immer mal wieder als Feiglinge und Fahnenflüchtige hinzustellen (und abzuschlachten). Von ihr kann sich in der Stunde der größten Bedrohung für das Reich kaum ein Adliger Unterstützung oder die Stärke zum Zusammenhalten des Reiches erhoffen. Undruhestifter waren sie ja schon immer. ;)
Auch würde das Reich mit ihr als Reichsregentin und Jast als obersten Richter und Mächtigsten Mann des Reiches angehend handlungsunfähig werden. Denn dass Jast sich unterordnet oder seine Haustruppen seiner Konkurrentin - ja Gegnerin - zur Verfügung stellt, ist utopisch.

Eine Menge, nicht unbedingt erfreuliche, so aber doch recht pragmatisch und logisch veranlagte Gründe, die für Jast Gorsam sprechen. Und er schaft es eben sich als starken und vorausschauend handelnden Macher zu verkaufen.
Und nicht vergessen : Einen Jast Gorsam wünscht sich niemand zum Feind. ;)

P.S.: Auch mit Inver als Regentin glaube ich nicht, dass der Konflikt zwischen Albernia und Nordmarken verhindert werden könnte. Jast würde dafür sorgen, dass das ihm unterstellte Reichsgericht, seiner Favoritin die Krone zuspricht, das als Seneschall und oberster Richter absegnen und sich die Unterstützung seines Sohnes, dem Reichskanzler holen. Resultat wäre ein unterstütztes Reichsgerichtsurteil gegen die Reichsregentin Emer, welches er als oberster Richter des Reiches mit eigenen Truppen durchdrücken würde. Der Konflikt wäre der gleiche, nur dass darüber hinaus auch noch das Amt des Rechsregenten beschädigt und diese mehr noch am Handeln als Reichsregentin gehindert würde.

branka
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 19.05.2017 19:21

In weiten Teilen stimme ich Dir zu. Jast hat eine sehr gute Position, allerdings glaube ich schon dass es möglich wäre einige in ihrer Meinung zu drehen.
Das es keine Proteste bei der Sperrung der Straße im Kosch gibt ist naheliegend, da Falkenhag dort das Sagen hat und er auch nur Lakaie von Jast ist. Wie gesagt, seine Position ist zweifelsfrei sehr gut und ohne Eingreifen der Helden auch eine sichere Sache. Wenn die Helden aber eingreifen und beispielsweise Gerüchte über den Diebstahl des Auges und die Verbindung zu Falkenhag und somit auch Jast sähen, denke ich schon, dass Falkenhag sehr wahrscheinlich seinen Posten nicht bekommen würde. Wenn dadurch nun eine eher dem Haus Bennain nahe Person auf den Posten gewählt werden würde, hätte Jast hier keine Mehrheit mehr und würde nicht zum Regenten gewählt werden.
Invhers Position ist schwach, keine Frage. Es wäre halt nur eine Alternative zu Jast, wenn viele Adlige seinen Plan durchschauen und als Trotzreaktion Invher nahe Personen auf die Ämter wählen.
Einen offenen Konflikt würde Jast wohl nicht heraufbeschwören, aber etwas Sand im Getriebe sein, denke ich.

Jewel Blue
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Jewel Blue » 19.05.2017 22:19

branka hat geschrieben:Wenn die Helden aber eingreifen und beispielsweise Gerüchte über den Diebstahl des Auges und die Verbindung zu Falkenhag und somit auch Jast sähen, denke ich schon, dass Falkenhag sehr wahrscheinlich seinen Posten nicht bekommen würde.
Ich weiß nicht, was die Helden bei dir in der Gruppe sind. Bei meiner Runde waren es in Gareth frisch zu Reichsedlen ernannte Abenteurer, die dem Hause Gareth und damit auch Bennain nahe stehen. Wenn sie keine anerkannten und gewichtigen Vertreter eines alten und einflussreichen Adelshauses sind, dann steht das Wort von neuadligen Reichsedlen gegen das Wort eines Herzogs, der nicht nur als oberster Richter des Reiches als dem Herren Praios wohlgefallend gilt, sondern im Zweifelsfalle vom Reichskanzler noch zusätzlichen Leumund bekommt. Dazu kommen noch leicht als Übertreibungen abtubare Geschichten von fliegenden Städten, die Behauptung Galotta eigenhändig umgebracht zu haben und beim Schutz der letzten Reichsregentin versagt habenden Möchtegern-Helden. Klar kommt es darauf an, wie sie auftreten und welchen Stand die Truppe hat. Aber ein Herzog ist keine leicht anklagbare Nummer. Der oberste Richter des Reiches schon mal garnicht. Und erst recht nicht in seiner eigenen Burg. Allein mit einer nicht belegbaren Anschuldigung, können die Helden mehr Altadlige vergrätzen, als für sich gewinnen. Das sollte ihnen im Zweifelsfall auch Paligan klar machen können.
Und dass die Getreuen des Hauses Bennain, diesem zum Wohlgefallen unbelegbare Anschuldigungen vorbringen, wird ein Machtmensch wie Jast Gorsam eher für sich zu nutzen wissen.
branka hat geschrieben:Wenn dadurch nun eine eher dem Haus Bennain nahe Person auf den Posten gewählt werden würde, hätte Jast hier keine Mehrheit mehr und würde nicht zum Regenten gewählt werden.
Aber Jast Gorsam hat quasi sämtlichen adel der Nordmarken. Und so zerstritten die Nordmärker untereinander sind, so sehr stehen sie nach außen zusammen.
Da es niemanden gibt, der für das Haus Gareth die Stimmen abgeben kann, kommt niemand an seiner Stimmmehrheit auf dem Konkress vorbei.
branka hat geschrieben:Einen offenen Konflikt würde Jast wohl nicht heraufbeschwören, aber etwas Sand im Getriebe sein, denke ich.
Da bin ich mir nicht so sicher an der Stelle. Es ist die einzige Möglichkeit indirekt nach der Kaiserkrone zu greifen und mindestens auf 12 Jahre die Herrschaft über das gesammte Reich zu erringen. Und hat er diese Macht erst einmal, dann kann in dieser Zeit viel passieren. Der letzte des Hauses von Gareth könnte erkranken oder verunfallen und schwubs braucht es ein neues Kaiserhaus.
Ich würde Jast so auftreten lassen, dass er die Helden als Emporkömmlinge hinstellt, die unhaltbare Anschuldigungen gegen eines der ehrwürdigsten und mächtigsten Häuser des Reiches erheben, nur um einer mit Seperation vom Reich drohenden Provinzherrin zu mehr Macht zu verhelfen.

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Herr der Welt
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Herr der Welt » 20.05.2017 09:19

Jast Gorsam wird weniger durch eine von ihm initiierte Bedrohungslage die anderen Herrscher überzeugen können, als durch das Argument, dass er allein oder wenigstens im Besonderen geeignet ist, eine existierende Bedrohungslage für das Reich (nämlich das, was aus dem Osten spürbar näher gerückt ist) zu meistern.
Es wäre seinerseits fatal, die Einladung nach Elenvina zu nutzen, um Gesandte in Geiselhaft zu nehmen - oder gar militärisch gegen Reichsmitglieder aktiv zu werden (auch als Bedrohungsszenario): "Wählt mich oder ich greife euch an" ist - zugespitzt - keine gute Wahlwerbung. Damit würde er - zum Reichskongress ist das Geleit frei - sich die Krone usurpieren. Zurecht müsste er befürchten, dass sich die anderen Provinzen dann hinter Albernia stellen. Jast Gorsam ist in erster Linie Gastgeber, in zweiter Linie (natürlich nicht ganz) zufällig der aussichtsreichste Kandidat.

Man kann natürlich das Spiel umdrehen und Invher die Reichskrone geben. Das kann den Krieg am Großen Fluss ebenso verhindern wie begründen. Man kann auch Albernia subtiler agieren und keinen Krieg vom Zaun brechen lassen; auch unter Regent Jast Gorsam. Hier sind einzig die Fragen wichtig: Welche Bedeutung soll das Kriegssetting für die Kampagne haben (wenig/keine: dann ist es egal)? Wie weit will man sich vom Metaplot entfernen (der über die Kampagne hinaus wirkt)?
- Für den Perricumer Adel sieht es ähnlich aus. Da ist gerade mal der Markgraf da. Und selbst der reist mit Helden statt mit eigenem Gefolge.
Perricum ist zu diesem Zeitpunkt noch (Edel-)Grafschaft im Königreich Garetien, zur Markgrafschaft wird es erst im Rahmen der Ochsenbluter Urkunde - also im Nachspiel des JdF - 1028 BF erhoben.
Der Tempel der schönen Kaiserin soll von Xenos von den Flammen und einer Heldengruppe einem Reinigungsritual unterzogen werden. Gibt es dazu ein Abenteuer?
Wo im JdF (bzw. im Zusammenhang mit dem Thread-Thema) kommt das denn vor (ich kann man nicht daran erinnern)? Wenn nicht, solltest du die Frage an passendem Ort stellen (z.B. hier).

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Na'rat
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Na'rat » 20.05.2017 10:14

branka hat geschrieben:Einerseits gefällt mir das Setting aus AdA nicht und andererseits befürchte ich das sich meine Helden nicht auf Seite von Jast Gorsam stellen würden. Auch sehe ich nicht warum Jast problemlos zum Regenten gewählt werden sollte. Wirklich beliebt ist er, aus meiner Sicht, nicht im Reich. Wenn man nun vom Bruch mit der offiziellen DSA Geschichtsschreibung absieht, was würde dagegen sprechen das Invher zur Reichsregentin gewählt werden würde?
Die Frau ist ein geistiges Wrack, eine politische, militärische Versagerin ersten Ranges. Das Einzige was für sie spricht, ist dass sie die Mutter der Kaiserin ist und so lange vielleicht eine Alternative zum in der Vergangenheit vollständig passiven Jast darstellt.
Auch ist die Frage nicht, warum Jast es geworden ist, sondern warum so viele dem Haus Gareth so offensichtlich die Treue gekündigt haben und dies weiter unter Beweis stellen werden.
Für Jast, spricht, außer seine Truppen, rein gar nichts. Allerdings sind die auch nur ein Papiertiger, kriegen ja nicht mal Albernia unter Kontrolle.

Die Sache in Albernia ist ohnehin sinnbefreit. Ob sich da nur Tante gegen Nichts oder Schwester gegen Schwester stellt, weil die einzige Partei im Reich mit intakten Truppen einen Bürgerkrieg lostritt, bleibt da unbenommen.

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Carragen
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Carragen » 20.05.2017 10:52

branka hat geschrieben:Der Tempel der schönen Kaiserin soll von Xenos von den Flammen und einer Heldengruppe einem Reinigungsritual unterzogen werden. Gibt es dazu ein Abenteuer?
Es gab ein Abenteuer Namens [wiki]Der Plan des Väterchens[/wiki], welches einst (2005) auf der RatCon als MPA angeboten wurde. Leider hat es das Abenteuer aber nie in eine gedruckte Form geschafft, trotz Anküdigung in der Zeitleiste von Rückkehr des Kaisers.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 21.05.2017 19:53

Welche Bedeutung soll das Kriegssetting für die Kampagne haben (wenig/keine: dann ist es egal)? Wie weit will man sich vom Metaplot entfernen (der über die Kampagne hinaus wirkt)?
Das Kriegssetting wird in unserer Gruppe sehr kritisch gesehen. Genaues wissen die Helden zwar nicht, aber so gewisse Sachen sind halt allgemeiner Kenntnisstand. Wenn das komplett wegfällt wäre es für uns nicht weiter tragisch, denn es gibt noch einiges andere was den Platz auffüllen kann. Eigentlich möchte ich mich möglichst wenig vom Metaplott entfernen, allerdings möchte ich den Helden auch die Möglichkeit geben, bei kluger Vorgehensweise, wirklich etwas bewirken zu können. Dabei ist mir die Alternative mit Invher in die Gedanken gekommen. Bisher halte ich die Auswirkungen der Änderung für nicht sehr weitreichend, daher auch die Frage was ich vielleicht alles an Problemen übersehen haben könnte.
Wo im JdF (bzw. im Zusammenhang mit dem Thread-Thema) kommt das denn vor (ich kann man nicht daran erinnern)?
Im Hauptsetting kommt es leider nicht vor. In Schild des Reiches S.181A wird diese Aktion im Zusammenhang mit dem JdF erwähnt. Ich dachte es wäre ein Botenszenario was ich übersehen hätte.
Die Frau ist ein geistiges Wrack, eine politische, militärische Versagerin ersten Ranges.
Das ist für mich kein Argument, denn kein NSC ist besser als ihn die Redaktion macht. Wenn die es aber nur schaffen einseitige Charaktere bzw. einen Allzeitgewinner Jast und eine Allzeitverliererin Invher zu kreieren kommt leider sowas bei raus. Muss man als SL nicht unbedingt alles so übernehmen, zumindest meine Meinung.
Die Sache in Albernia ist ohnehin sinnbefreit.
Genau meine Meinung. :)
Es gab ein Abenteuer Namens Der Plan des Väterchens, welches einst (2005) auf der RatCon als MPA angeboten wurde.
Vielen Dank für die Klärung. Falls irgendwer noch grobe Erinnerungen daran haben sollte wären Fragmente über die allgemeine Handlung auch sehr schön, muss ich mir weniger selber ausdenken. :wink:


Danke für Eure Kommentare.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 22.05.2017 09:41

Invher halte ich für die unwahrscheinlichste Kandidatin. Die Albernier haben Leute vom Feldzug gegen die SL abgezogen, weil der Ork kam. Das wurde ihnen von vielen übel genommen. Und das latent immer mitschwingende Unabhängigkeitsverlangen der Albernier behagt auch nicht jedem.

Wenn du Jast Grausam als Reichsregent verhindern willst, würde ich einen anderen Weg gehen, der aber noch im Vorfeld ein gehöriges politisches Briefing der Helden bedingen dürfte:

Einer der wichtigsten Drehs an der Stelle ist der, dass weder Emer noch Rohaja sicher tot sind. Also kann kein neuer Kaiser ernannt werden.
Wenn die Helden jetzt aber (zugegeben wohl etwas gelogen) den Tod Rohajas und Emers bezeugen würden (eine verschlungen, dass liesse noch wenig Spielraum, bei der anderen müsste man bewusst flunkern), wäre Selinidan prädistiniert. Er könnte direkt zum Reichsverweser ernannt werden, mit dem Weg zum Kaiser, wenn das Chaos beseitigt und Gareth wieder frei ist. Bis dahin hätte man dann aber Rohaja doch wieder aufgegabelt (die gesehene Tote war eine andere Kämpferin, welche sich Rohajas Rüstung angezogen hatte um diese zu schützen).

Damit hätte man Jast verhindert, Invher hätte kein Problem ihr Knie vor Selindian zu beugen und der Nordmark-Albernia-Konflikt wäre verhindert oder zumindest eingedämmt. Auf der anderen Seite kann Rohaja nach ihrem Wiederauftauchen trotzdem Kaiserin werden. Und die Spaltung mit Selindian wird noch plausibler (weil ihm die sichere Krone auf der Zielgeraden weggeschnappt wird).

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Na'rat
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Na'rat » 22.05.2017 12:20

branka hat geschrieben:
Die Frau ist ein geistiges Wrack, eine politische, militärische Versagerin ersten Ranges.
Das ist für mich kein Argument, denn kein NSC ist besser als ihn die Redaktion macht.
Wenn du gleichzeitig nahe an der Vorlage bleiben willst, hast du einiges zu tun, zu erklären, wie das Reich unter Invher vom größten magischen Wunderwerk aller Zeiten - von dem man im Vorfeld wusste - überrascht wurde, von der Allianz der mächtigsten Heptarchen nichts wusste, den Vorbereitungen für deren massiven Feldzug nicht ahnte, dem vollständigen Versagen der militärischen Führung vor Wehrheim, den Verlust von Wehrheim, den Angriff auf Gareth - an deren Abwehr die Kräfte des Reiches NICHT beteiligt waren, der völlige Mangel an Vorbereitung zur Verteidigung Gareths, den Abfall ihrer Schwester vom Reich, das Haus Gareth nicht zusammenhalten kann (man schaue sich den Usurpationsversuch ihrer Zweitgeborenen an) usw. und gleichzeitig unter Beweis zu stellen, dass Invher handlungsfähig und eine echte Alternative zu Jast ist.

Wenn du bei der Vorlage bleibt, ist das alles schon geschehen und müsste radikal umgedeutet werden. Wird aber schwer werden, die größte Niederlage des Reiches seit... die größte Niederlage des Reiches überhaupt zu bemänteln.
Hier müsste man mal wissen, was davon alles schon geschehen ist und wie es bisher gedeutet wurde.

Welches Kapital führt Invher denn ins Feld. Eigentlich nur zwei Dinge, sie ist Mutter des zukünftigen Kaisers, den alle, durchaus zurecht, für ein verzärteltes Würstchen halten und das sie nicht Jast ist.
Letzteren kann man zumindest politisches Geschick unterstellen. Auch wenn er die Sache sinnloserweise übers Knie bricht und nicht wartet bis einer seiner Enkelinnen den Kaiser heiratet. Die Ehe mit einer Ungläubigen kann man ja als praiosfrommer Mann und einem Lichtboten der eh alles abnickt leicht knicken. Um die Wogen zu glätten und die überlebenden Feinde zu beschäftigen kann man im Anschluss einen gerechten Krieg gegen das Kalifat führen.
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: Einer der wichtigsten Drehs an der Stelle ist der, dass weder Emer noch Rohaja sicher tot sind.
Das ist doch nun völlig konstruiert und verlangt Leute die daran glauben wollen und einen Vorteil darin sehen, dass die es überlebt haben sollen von einem Superdrachen gefressen worden zu sein bzw. die Explosion einer aventurische Atombombe am Ground Zero.
Beides ließe sich ja auch leicht nachprüfen, man hat schließlich vier Magierakademien - eine davon genau auf solche Hellsichtsachen spezialisiert, einen geheimen Orden, ein Schwarzes Auge um mal nur das Offensichtliche zu nennen.
Aber das hat ja nicht mal mit Hal geklappt...
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: Invher hätte kein Problem ihr Knie vor Selindian zu beugen
Also in diesen Zeiten eine solche eigenwillige Lustpumpe Kaiser zu nennen könnte schon ein Problem darstellen. Das der sich nicht als Herrscher eignet liegt ja auch für die Familie auf der Hand, sonst hätten sie ja nicht diese Gesetzesänderungen durchgeboxt. Ist der Bengel zu dem Zeitpunkt überhaupt schon volljährig?

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Hesindian Fuxfell
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 22.05.2017 12:39

Na'rat hat geschrieben:
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: Einer der wichtigsten Drehs an der Stelle ist der, dass weder Emer noch Rohaja sicher tot sind.
Das ist doch nun völlig konstruiert und verlangt Leute die daran glauben wollen und einen Vorteil darin sehen, dass die es überlebt haben sollen von einem Superdrachen gefressen worden zu sein bzw. die Explosion einer aventurische Atombombe am Ground Zero.
Beides ließe sich ja auch leicht nachprüfen, man hat schließlich vier Magierakademien - eine davon genau auf solche Hellsichtsachen spezialisiert, einen geheimen Orden, ein Schwarzes Auge um mal nur das Offensichtliche zu nennen.
Aber das hat ja nicht mal mit Hal geklappt...
Das Problem ist: Es ist genau der Grund, warum Jast zum Reichsregent bestellt wurde. Weil weder Emer noch Rohaja sicher als tot (Leiche vorhanden oder sicher bezugt) gelten. Emer ist wahrscheinlich tot, Rohaja sogar nur vermisst. Und diese Darstellung forciert Jast aus verständlichen Gründen und sie könnte nur umgangen werden, wenn man von vornherein Rohaja und Emer als tot hinstellt. Die Helden müssten dabei natürlich durch einen entsprechenden Stand den politischen Durchblick haben oder Rondrigan müsste sie dahingehend instruieren (auch er mit dem Ziel, Jast zu verhindern). Es müsste halt ab der ersten "Runde", wenn die Helden vom Geschehen bei Wehrheim und Gareth bereichten, klar kommuniziert werden. Es würde niemand glauben, wenn sie erst ein paar Tage später rumkommen: "Ach übrigens, wir haben gesehen, wie Rohaja gestorben ist."
Und was das Herausfinden angeht: Mit welcher gildenmagischen Hellsichtsmagie man den Tot einer Person auf diese Distanz be- oder widerlegen möchte erschliesst sich mir nicht ganz. Und das Jast sich an der Stelle auf Magierakademien stützen würde halte ich für sehr weit hergeholt. Das Auge muss erstmal beschafft werden und funktioniert auch nicht so einfach. Ich weiss da auch nicht ganz, worauf du an dem Punkt hinaus willst.
Na'rat hat geschrieben:
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: Invher hätte kein Problem ihr Knie vor Selindian zu beugen
Also in diesen Zeiten eine solche eigenwillige Lustpumpe Kaiser zu nennen könnte schon ein Problem darstellen. Das der sich nicht als Herrscher eignet liegt ja auch für die Familie auf der Hand, sonst hätten sie ja nicht diese Gesetzesänderungen durchgeboxt. Ist der Bengel zu dem Zeitpunkt überhaupt schon volljährig?
Sein Alter ist grenzwertig zu dem Zeitpunkt. Aber es wäre eben ein Argumentationspunkt, ihn nicht gleich zum Kaiser zu machen.
Und das Ändern der Gesetzgebung hat auch etwas mehr mit einer rückwirkenden Absicherung zu tun als mit Selindian.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 22.05.2017 16:26

Na'rat hat geschrieben: [...] Welches Kapital führt Invher denn ins Feld. Eigentlich nur zwei Dinge, sie ist Mutter des zukünftigen Kaisers, den alle, durchaus zurecht, für ein verzärteltes Würstchen halten und das sie nicht Jast ist. [...]
Ich glaube da bringst Du einiges durcheinander. Invher ist Selindians Tante und nicht Mutter. Auch hat sie mit dem bisherigen Geschick des Mittelreiches wenig zu tun.
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: Invher halte ich für die unwahrscheinlichste Kandidatin.
Wen würde es denn sonst noch geben? Ich bin da durchaus für Vorschläge offen. Jast und Falkenhag kommen beide nicht in Frage(Nordmarken und Kosch). Was dann noch bleibt ist Windhag.

Um Selindian gleich ein zu setzen, ist er, meine ich, noch nicht alt genug. Aber da bin ich zugegeben etwas verwirrt. Rohaja kann erst 29 gekrönt werden, im Alter von 21. Im gleichen Jahr wird auch Selindian schon als Kaiser gekrönt, er ist dann aber erst 18. Und in Aus der Asche steht etwas von ein paar Monaten bis Selindian zu Kaiser Hal II. gekrönt werden kann, im Falle dass Emer und Rohaja für tot erklärt werden würden... Vielleicht kannst Du mich da aufklären.
Wenn man von dem absieht, wäre es aber ein interessanter Schachzug, der durchaus seinen Reiz hätte.

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Na'rat
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Na'rat » 22.05.2017 17:44

Ja, mein Fehler, ich habe die Beiden verwechselt.

Für Invher, die aus Albernia, spricht sogar noch weniger. Außer eine Hinterwälderprovinz zu regieren hat sie nicht wirklich geleistet. Die gute Nachricht, wer wenig tut macht wenig falsch.
Aber Angesichts der Tatsache, dass das Haus Gareth noch mehrere Vertreter hat muss man nicht auf eine angeheiratete Linie zurückgreifen.
Storko von Gareth ist da als erster zu nennen. Der ist wenigstens beliebt, ein fähiger Diplomat und wegen seines Alters nicht wirklich gefährlich.
Alara Paligan wäre auch noch im Rennen, die ist immerhin Kaiserinmutter und als Ausländerin reichlich abhängig von den Parteien im Reich.

Derlei verlangt aber, dass es Parteiungen gibt welche für das Haus Gareth sprechen, davon gibt es ja im Jahr des Feuers und seinen Nachwirkungen ja reichlich wenig.
Einmal weil Emer und Rohaja das Reich so richtig gegen die Wand gefahren haben und weil man seine politischen Vorteile daraus ziehen will.
Obwohl, ein schwacher Regent ist genau dass was alle wünschen. Außer natürlich Jast, der gerne ein starker Regent wäre.

Nutzt man aber nur einen Bruchteil der phantastischen Möglichkeiten des Reiches, sollte die einwandfreie Feststellung, dass Rohaja tot ist unbedingt Teil der Wahl sein.
Dann erledigt sich die Sache von allein. Da das Regentenamt mit einem Mal viel weniger attraktiv ist.
Insbesondere wenn man mal ein wenig mit Rohaja als Köngin von Garetien rumspielt. Wer sagt denn, dass die Königin nicht die Verweserin der Kaiserin sein darf?
Mir fliegt nämlich im Kopf rum, dass Rohaja erst Königin und dann Kaiserin geworden ist. Ihr Bruder wäre natürlich auch erst König von Almada und Garetien geworden. Mit der Hausmacht im Rücken ist der Kaisertitel, dass was er ohnehin geworden ist, Staffage.
branka hat geschrieben: Um Selindian gleich ein zu setzen, ist er, meine ich, noch nicht alt genug. Aber da bin ich zugegeben etwas verwirrt. Rohaja kann erst 29 gekrönt werden, im Alter von 21. Im gleichen Jahr wird auch Selindian schon als Kaiser gekrönt, er ist dann aber erst 18.
Ach, es braucht nur einen willigen Praiosgeweihten - muss nicht mal jemand besonders weit oben in der Hierarchie sein, dann kann sich jeder krönen lassen, die Praioskirche wird es später abnicken.

Weynard
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Weynard » 23.05.2017 08:44

Rohaja wurde schon 1022 zur Königin Garetiens gekrönt.

Horasid
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Horasid » 23.05.2017 11:08

Ich habe den Albernia-Plot mit dem Roten Wyrm und Rhianna komplett gestrichen. Der Krieg blieb nur als Setting für die Reise zu Coran nach Winhall, d.h. die Helden treffen auf Trupps beider Seiten, mit mal mehr und mal weniger Komplikationen. Das setzt den Fokus stärker auf die eigentliche Aufgabe, nämlich das heilige Artefakt zu reparieren.

Hat in meiner Gruppe sehr gut funktioniert.

Delta
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Delta » 24.05.2017 13:41

branka hat geschrieben: Um Selindian gleich ein zu setzen, ist er, meine ich, noch nicht alt genug. Aber da bin ich zugegeben etwas verwirrt. Rohaja kann erst 29 gekrönt werden, im Alter von 21. Im gleichen Jahr wird auch Selindian schon als Kaiser gekrönt, er ist dann aber erst 18. Und in Aus der Asche steht etwas von ein paar Monaten bis Selindian zu Kaiser Hal II. gekrönt werden kann, im Falle dass Emer und Rohaja für tot erklärt werden würden... Vielleicht kannst Du mich da aufklären.
Wenn man von dem absieht, wäre es aber ein interessanter Schachzug, der durchaus seinen Reiz hätte.
Das ist sehr simpel zu erklären: Rohaja ist Ritterin, Selindian nicht. Rohaja kann erst gekrönt werden, wenn sie den Ritterschlag empfängt (was eben traditionell in Aventurien am 21. Geburtstag geschieht), da sie davor noch Knappin und damit ihrer Schwertmutter untergeben ist, eine Kaiserin darf aber logischerweise niemandem unterstehen.

Selindian dagegen ist eben nicht in ritterlicher Ausbildung und kann folglich schon früher gekrönt werden.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Weynard » 24.05.2017 15:10

Besteht eigentlich de jure Personalunion zwischen dem König Garetiens und dem Kaiser?

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Hesindian Fuxfell
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 24.05.2017 15:19

Nein.

Bestes Beispiel ist [wiki]Brin von Gareth[/wiki], der noch zu Hals Kaiserzeit bereits König von Garetien wurde (1004BF).

Grundlegend ist es so, dass der Kaiser des Mittelreichs auch alle etwaigen Königskronen trägt. Er kann diese jedoch verleihen.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Na'rat » 25.05.2017 02:36

Delta hat geschrieben: Selindian dagegen ist eben nicht in ritterlicher Ausbildung und kann folglich schon früher gekrönt werden.
Das Selindian ein solches Milchbrötchen ist spricht eher gegen ihn als starken Kaiser, den das Reich eigentlich bräuchte. Gleichzeitig ist so ein Milchbrötchen der schwache Kaiser, denen die Mächtigen des Reiches haben wollen.

Wirklich Sinn macht die Sache mit dem Krönungsalter aber nicht, schon vor dem Ritterschlag hatte Rohaja eine ganze Reihe von Titel. Wenn die Chronologie stimmt, ist Rohaja 1008 geboren und 1022 Königin.
Nach obiger Logik wäre als die Königin von Garetien ein Mündel der Herzogin von Weiden. Damit wäre die Herzogin von Weiden faktisch die Königin von Garetien. :censored:

Klar könnte man jetzt sagen, dass "Kaiser TM" dermaßen mystisch überhöht ist, dass man da eine Ausnahme macht. Dafür wird aber ziemlich würdelos mit dem Titel umgegangen. Zumal die Königin von Garetien schon mal gewaltiges politisches Gewicht hat oder haben sollte.

branka
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 26.05.2017 15:46

Na'rat hat geschrieben:...
Storko von Gareth ist da als erster zu nennen. Der ist wenigstens beliebt, ein fähiger Diplomat und wegen seines Alters nicht wirklich gefährlich.
Alara Paligan wäre auch noch im Rennen, die ist immerhin Kaiserinmutter und als Ausländerin reichlich abhängig von den Parteien im Reich.
...
Storko hatte ich noch nicht in Betracht gezogen, scheint aber eine gute Alternative zu den beiden Streithähnen zu sein. Ich würde sagen für ihn spricht etwa genau so viel wie dagegen. Da würde zwar einiges an Arbeit auf die Helden zukommen, aber grundsätzlich durchaus denkbar.
Alara, ich weiß nicht. Lieber nicht.
Horasid hat geschrieben:Ich habe den Albernia-Plot mit dem Roten Wyrm und Rhianna komplett gestrichen. Der Krieg blieb nur als Setting für die Reise zu Coran nach Winhall
Eine ähnliche Lösung würde mir auch vorschweben wenn es zum Krieg der beiden Landstriche kommen sollte, aber eigentlich würde ich den, durch die Helden, gerne ganz verhindern lassen. Die offizielle Reaktion von Invher ist nämlich genau so dämlich wie Jast tatsächlich an die Macht kommt.
Delta hat geschrieben:Das ist sehr simpel zu erklären: Rohaja ist Ritterin, Selindian nicht. Rohaja kann erst gekrönt werden, wenn sie den Ritterschlag empfängt (was eben traditionell in Aventurien am 21. Geburtstag geschieht), da sie davor noch Knappin und damit ihrer Schwertmutter untergeben ist, eine Kaiserin darf aber logischerweise niemandem unterstehen.
Das wäre zumindest eine Erklärung, allerdings wird dadurch alles drum herum nicht unbedingt nachvollziehbarer. Wenn das Reich in der größten Not ist, bricht sie nicht ihre Ausbildung ab, um den Thron zu besteigen und das Reich wieder zu vereinen, sondern wartet erst geschlagene 2 Jahre und nickt nebenbei den art Putschversuch der beiden Nordmärker ab. Denn nichts anderes ist es wie Jast an den Posten kommt. Laut Buch wird er nur von seinem Sohn ernannt und nicht durch das Gremium gewählt. Konsequenzen gibt es natürlich auch keine für keinen der beiden... Das alles ist wirklich haarsträubend und unglaubwürdig zusammen konstruiert. Vermutlich werde ich dann lieber sagen, dass 21 das Mindestalter für den Erwerb des Kaisertitels ist. Macht die spätere unrechtmäßige Krönung Selindians halt noch etwas unrechtmäßiger.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Carragen » 26.05.2017 17:50

branka hat geschrieben:Das wäre zumindest eine Erklärung, allerdings wird dadurch alles drum herum nicht unbedingt nachvollziehbarer. Wenn das Reich in der größten Not ist, bricht sie nicht ihre Ausbildung ab, um den Thron zu besteigen und das Reich wieder zu vereinen, sondern wartet erst geschlagene 2 Jahre und nickt nebenbei den art Putschversuch der beiden Nordmärker ab. Denn nichts anderes ist es wie Jast an den Posten kommt. Laut Buch wird er nur von seinem Sohn ernannt und nicht durch das Gremium gewählt. Konsequenzen gibt es natürlich auch keine für keinen der beiden... Das alles ist wirklich haarsträubend und unglaubwürdig zusammen konstruiert. Vermutlich werde ich dann lieber sagen, dass 21 das Mindestalter für den Erwerb des Kaisertitels ist. Macht die spätere unrechtmäßige Krönung Selindians halt noch etwas unrechtmäßiger.
Rohaja hat doch bis zur Schlacht auf dem Mythraelsfeld das Reich in der Hand ihrer Mutter Emer gewusst, die als Reichsregentin fungierte. Warum sollte sie da also ihre Ausbildung abbrechen?
Nach ihrer Rückkehr dann hat sie doch gehandelt wie eine Kaiserin (oder - damit es keine Diskussionen gibt - wie die Kaiser vor ihr), auch wenn sie da noch nicht zur Kaiserin gekrönt wurde. Dies hat sie aber weniger wegen ihrer Ausbildung gemacht. Hal wurde auch am 1. Praios gekrönt (und Reto ist nicht am 30. Rahja gestorben).

Jast Gorsam wird übrigens von den Reichserzämtern (Reichserzadmiral, Reichserzkanzler, Reichserzmarschall und Reichserztruchsess) zum Regenten ernannt. Also nicht nur von seinem Sohn. Dieser führt nur die Zeremonie der Ernennung durch.

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.05.2017 19:18

branka hat geschrieben: Storko hatte ich noch nicht in Betracht gezogen, scheint aber eine gute Alternative zu den beiden Streithähnen zu sein. Ich würde sagen für ihn spricht etwa genau so viel wie dagegen. Da würde zwar einiges an Arbeit auf die Helden zukommen, aber grundsätzlich durchaus denkbar.
Alara, ich weiß nicht. Lieber nicht.
Storko hat nur eigentlich ein Problem: Er will nicht! Unter keinen Umständen. Das kann man zwar unterschlagen, wird aber am Ende der Kamapgne nochmal auftauchen...

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 26.05.2017 21:24

Carragen hat geschrieben: Jast Gorsam wird übrigens von den Reichserzämtern (Reichserzadmiral, Reichserzkanzler, Reichserzmarschall und Reichserztruchsess) zum Regenten ernannt. Also nicht nur von seinem Sohn. Dieser führt nur die Zeremonie der Ernennung durch.
Zumindest nicht nach dem Abenteuer. Im Abenteuer wird er erst von seinem Sohn als Regent ernannt, da die restlichen Erzämter "verhindert" sind und danach werden erst die neuen Erzämter gewählt. Im Abenteuer heißt es "Nach der Ernennung seines Vaters [...] die Reichsämter neu wählen"
Carragen hat geschrieben:Rohaja hat doch bis zur Schlacht auf dem Mythraelsfeld das Reich in der Hand ihrer Mutter Emer gewusst, die als Reichsregentin fungierte. Warum sollte sie da also ihre Ausbildung abbrechen?
Bis dahin gebe ich Dir recht und es gibt keinen Grund, aber nach ihrer Rückkehr sieht die Sache ganz anders aus.
Carragen hat geschrieben:Nach ihrer Rückkehr dann hat sie doch gehandelt wie eine Kaiserin (oder - damit es keine Diskussionen gibt - wie die Kaiser vor ihr), auch wenn sie da noch nicht zur Kaiserin gekrönt wurde. Dies hat sie aber weniger wegen ihrer Ausbildung gemacht. Hal wurde auch am 1. Praios gekrönt (und Reto ist nicht am 30. Rahja gestorben).
Laut Abenteuer schon. Demnach war testamentarisch von ihrem Vater 'gewünscht', dass sie erst nach Abschluss der Ausbildung gekrönt wird und Emer so lange Regentin ist. Das sie nicht einen Monat nach Rückkehr bzw. Verschleppung Emers gekrönt wird ist ja nicht das Ding, aber erst 2 Jahre später? Die Krönung hätte spätestens nach (besser in) 'Rückkehr des Kaisers' sein müssen.
Fakt ist aber, egal wie sie gehandelt hat, das Jast offiziell an der Spitze des Reiches steht und sie erst später folgen wird. Sie darf zwar ihre Meinung sagen, aber entscheiden/ja sagen muss Jast.
Hesindian Fuxfell hat geschrieben:Storko hat nur eigentlich ein Problem: Er will nicht! Unter keinen Umständen. Das kann man zwar unterschlagen, wird aber am Ende der Kamapgne nochmal auftauchen...
Ja stimmt, aber das wäre doch auch eine nette Aufgabe für die Helden, den nicht wollenden um zu stimmen. Aber soweit ich mich eben entsinnen kann gibt es zumindest keine grundlegenden Dinge, die gegen ihn sprechen. Oder hab ich da etwas übersehen?

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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von Carragen » 26.05.2017 22:42

branka hat geschrieben:Im Abenteuer wird er erst von seinem Sohn als Regent ernannt, da die restlichen Erzämter "verhindert" sind und danach werden erst die neuen Erzämter gewählt. Im Abenteuer heißt es "Nach der Ernennung seines Vaters [...] die Reichsämter neu wählen"
Ah, mein Fehler. Ich hatte die Wahl und die Erklärung, dass Rohaja nur verschollen ist, verwechselt.
branka hat geschrieben:Die Krönung hätte spätestens nach (besser in) 'Rückkehr des Kaisers' sein müssen.
Aber das passiert doch. Am 15. Phex 1028 ist die Schlacht der drei Kaiser, am 1. Preios 1029 wird Rohaja gekrönt, also 3,5 Monate später. Am 1. Praios 1028 ist sie übrigens noch verschollen.

branka
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Re: Invher wird Reichsregentin?

Beitrag von branka » 26.05.2017 23:32

Carragen hat geschrieben:Aber das passiert doch. Am 15. Phex 1028 ist die Schlacht der drei Kaiser, am 1. Preios 1029 wird Rohaja gekrönt, also 3,5 Monate später. Am 1. Praios 1028 ist sie übrigens noch verschollen.
Da bin ich mit den Jahren durcheinander gekommen. Mir war so nach 27. Stimmt, das macht mehr Sinn.

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