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JdF mit DSA3?

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Djayan
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JdF mit DSA3?

Beitrag von Djayan » 22.08.2017 13:47

Hallo zusammen.
Mit einer DSA3-Gruppe wollen wir das Jahr des Feuers spielen. Die Gruppe hat eine selbstgebaute, lange und großartige Kampagne in Weiden, an der Grenze zu Tobrien, hinter sich und unsere Meisterin ist der Meinung, dass wir zeitlich und spielerisch als nächstes die JdF-Kampagne antreten sollten. Ich bin nicht ganz unschuldig daran, weil ich die ABs ersteigert habe und auch gerne als Spieler erleben möchte, bevor ich mich selber als Meister damit rum schlage. :oops: Die Charaktere sind ca. Stufe 13 - 15, sind mittlerweile weidensche Adlige und haben u.a. Kontakte zum Kaiserhaus und sind befreundet mit "Bernie" von Ehrenstein und Walpurga von Löwenhaupt. Die "Kreise der Verdammnis" haben die Helden unter einem anderen Meister erlebt. Damit wären sie, laut Meisterin, prädestiniert für die Kampagne.
Die Gruppe spielt, wie gesagt, noch nach den Regeln der 3. Edition. Ich bin ansonsten der einzige, der auch Erfahrungen mit DSA4.1 hat. Deswegen hat meine Meisterin mich gebeten, mir Gedanken zu machen, wie man die NSCs sozusagen "Rückkonvertieren" könnte. Wie würdet ihr das anpassen?
LE/AE verdoppeln? Talentwerte >18 einfach auf 18 (DSA3-Maximum) setzen? Ebenso wie Kampfwerte (AT max. 19, PA max. 18). Sonderfertigkeiten gibt es ja nicht, außer Wuchtschlag, Finte und Ausfall, die aber theoretisch jede/r kann. Oder sollte ich meine Meisterin hierhin verweisen und mich raus halten? :wink:

Bitte keine Spoiler zur Kampagne, sondern wenn möglich nur allgemeine Vorschläge zur Konvertierung von NSCs!

Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüße
Djayan
Djayan ben Jikhbar ben Melahath ben Chadim ben Ismeth

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hexe
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Beitrag von hexe » 22.08.2017 16:52

Wenn ich mir meiner DSA3 Gruppe mal DSA4 oder 5 Abenteuer spielleite, passe ich die Werte der Gegner sowieso der Gruppe, der Welt, den Erfahrungen, dem Spielstil an. Die Hauptfrau der Kaisierlichen Palastwache wird schon ordentlich kämpfen können. Wie auch immer wertetechnisch 'ordentlich' bei Euch aussieht.

Gerade wenn die Gruppe gerade eine selbstgebaute, lange und großartige Kampagne hinter sich hat, sollte es der Meisterin doch keine großen Probleme machen entsprechende Werte aus dem Ärmel zu schütteln?

Bei DSA 4, hat man so LE zwischen 25-35 und das bleibt so bis auf ein paar Pünltchen. Bei DSA3 fängt man damit an und steigt sehr weit, sehr hoch an, da könnte man mehr als die Doppelte nehmen. Aber wie gesagt, ich würde das mehr an eurem Aventurien fest machen. Hat denn jeder gute Kämpfer einen TaW von 18? Oder ist 15 eigentlich auch schon sehr gut? Sind die Helden besser als die NSCs, weil echte Helden? Oder können NSCs genauso gut werden?

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BenjaminK
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JdF mit DSA3?

Beitrag von BenjaminK » 24.08.2017 09:09

Die andere Richtung wäre, dass die Herausforderungen der Welt fix sind und die Spieler sich daran messen können sollen, also keine Rücksicht auf ihre Werte genommen wird. ("Keine mitwachsenden Mauern"...)

Für die LE kann man sagen, dass pro Stufe 3,5 dazu gekommen sind. Damit es schön balanciert ist, legt man die Stufen der NSC fest gemäß alten Beschreibungen oder anhand von einer Professionalitätsskala. Dann für jede Stufe 3 LE dazu packen, bei Kämpfern nochmal +1 je Stufe, bei dedizierten Schwächlingen/Magiern/Hexen/etc -1, bei besonders zähen Vertretern (Zwerge, Thorwaler, alles, was bei DSA4 eine Wundschwelle von 8+ hat) nochmal +1.

Die Waffen-TaW würde ich im Niveau für DSA4 bewerten und dann das Niveau für DSA3 setzen. Aus dem Bauch heraus also sowas wie 7 für Anfänger in einer Profi-Karriere (Weibel der Garde), 10 für Profis (Veteranen eines Söldnerbanners), 12 für Anführer (Hauptleute etc), 15 für hervorragende Einzelkämpfer (Gardehauptmann mit Namen), 18 nur für aventurienweit bekannte Leute (Raidri). Gemessen an DSA4 wäre das jeweils ungefähr das 1,5fache, also NSC mit 10 -> 7, 15 -> 10, 18 -> 12, 22 -> 15, 27 -> 18.
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Beitrag von Faras Damion » 24.08.2017 10:50

1) Die Kampagne ist schlecht.
2) Die profanen Gegner sind relativ einfach zu konvertieren. Die höheren LP der Helden macht es dem Meister einfacher, sie nicht aus versehen umzubringen, allerdings dauern Duelle ewig. Ganz am Anfang (wirklich ganz am Anfang, daher ist das kein Spoiler) ist ein Turnier, da müsst ihr euch überlegen, ob ihr das bis 0 LP spielen wollt.
3) s.1)
4) Magier, Paktierer, Geweihte, Untote und Dämonen sind schwieriger zu konvertieren. Aber das sollte lösbar sein, weil es die meisten Gegnertypen auch in DSA3 schon gab. Und viele Effekte kann man auch narrativ geschehen lassen.
5) s.1)

Ernsthaft: Das Jahr des Feuers hat wirklich gute Ideen, funktioniert aber nicht gut und lässt sich auch schwer reparieren. Es gibt richtig gute Kampagnen (z.B. Wildermarkampagne, Quanionsqueste,...), nehmt eine davon.

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Beitrag von Djayan » 24.08.2017 17:25

Danke für die Tipps!
Ich glaube, es ging hier tatsächlich hauptsächlich um das Turnier am Anfang. Dass uns das bevor steht, wissen wir. Nur zwei der Charaktere nehmen daran teil; der Rest sind keine Kämpfer.
Die Vorschläge zur Umrechnung klingen gut. Steht bei den (Turnier-)Gegnern zufällig deren AP-Stand? Daran könnte man ja die DSA3-AP und entsprechend die Stufe ausrechnen.
Andere NSCs werden wahrscheinlich sowieso nach Gefühl konvertiert.

Dass die Kampagne vielen nicht gefällt, habe ich schon mitbekommen. Aber ich vertraue da der Meisterin und hoffe, dass sie nicht daran verzweifelt.
Wildermarkkampagne und Quanionsqueste kann man ja im Anschluss spielen. Wir wollen ja noch ein paar Jährchen spielen. :wink:
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Beitrag von Salix Lowanger » 25.08.2017 10:16

Djayan hat geschrieben:
24.08.2017 17:25
Wildermarkkampagne und Quanionsqueste kann man ja im Anschluss spielen. Wir wollen ja noch ein paar Jährchen spielen. :wink:
Dann aber mit anderen Charakteren, denke ich. Nach Jahr des Feuers dürften die überlebenden Helden ähnlich hochgepushed sein wie die Gezeichneten am Ende der G7. Auch storytechnisch erfordern zumindest Wildermark und JdF deutlich andere Charaktere. Und wenn ich schon dabei bin: Mit den Wildermarkshelden ist auch die Quanionsqueste keine allzu gute Idee!
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Beitrag von Djayan » 25.08.2017 20:20

Salix Lowanger hat geschrieben:
25.08.2017 10:16
Auch storytechnisch erfordern zumindest Wildermark und JdF deutlich andere Charaktere. Und wenn ich schon dabei bin: Mit den Wildermarkshelden ist auch die Quanionsqueste keine allzu gute Idee!
Von beiden Kampagnen hab ich tatsächlich gar keine Ahnung. Aber ich gehe davon aus, dass es im Vorwort ein paar Anmerkungen zu geeigneten Helden gibt. Und das JdF wird sich wahrscheinlich ne Weile ziehen. Immerhin drei Bände und wir spielen nur etwa einmal im Monat. Also dauert es noch ne Weile bis wir uns darüber Gedanken machen müssen.
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