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Königsmacher ohne Khadan(Spoiler)

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Ferron
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Königsmacher ohne Khadan(Spoiler)

Beitrag von Ferron » 08.06.2017 20:43

Ich sage es am besten einfach mal frei heraus.
Ich bin kein großer Freund von Khadan Firdayon und ich denke einigen(nicht allen) geht es genauso wie mir.
Daher würde ich ihn eigentlich ganz gern aus meiner Historie Aventuriens verbannen. Die Frage ist wie sich das Horasreich und vor allem die Königsmacher Kampagne ohne ihn entwickelt. Wenn man ihn aus der Gleichung streicht fällt vielleicht auch der von mir sehr ungeliebte Kompromissfrieden am Ende der Kampagne weg.
So könnten die Helden in der Tat zu Königsmachern aufsteigen ohne diesen lächerlichen Auftritt des Drachen oder einem wir haben uns alle lieb Szenario...
Hat jemand eine Meinung dazu?
Gibt es jemanden der dies eventuell schon getan hat und darüber berichten kann?

Yramis
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Königsmacher ohne Khadan(Spoiler)

Beitrag von Yramis » 17.11.2017 17:30

Ich weiß, das ist nicht gerade eine schnelle Antwort, aber immer noch die erste :-)

Wir haben vor nicht allzulanger Zeit die Kampagne zu Ende gespielt. So, wie sie ausgelegt zu sein scheint (ich war Spieler), begleitet man ja am Ende Timor. Wäre kein Khadan vorhanden, dann würde sich Shafir wahrscheinlich tatsächlich nicht um die Bedrohung Aldares kümmern. Das Ärgerliche an Shafirs Eingreifen ist ja (aus Sicht der interessierten Horasier) ja weniger das "dass", sondern das "wann" - nämlich nach vielen Monaten zum Teil schwersten Blutvergießens usw. Allerdings verzögerte auch Timor wissentlich die Entscheidung, um den Mantikor zu entlarven.

Sollte es also zur entscheidenden Schlacht kommen und die Helden tatsächlich Aldare retten (bei uns war der Drache nicht nötig für die Rettung vor dem Anschlag), dann sollte die Schlacht zu Gunsten Timors ausgehen. Dann wäre eigentlich alles in Ordnung. Aldare könnte auf den Posten als Magisterin der Magister besetzt werden und Timor das Testament seiner Mutter erfüllen. Er müsste sich halt ein bißchen verbiegen, um einen würdigen Thronfolger zu zeugen in einer Zweckehe - oder man entdeckt ein uneheliches Kind (oder heimlich eheliches aus vornehmen Hause, wie in GoT) seines verstorbenen Bruders Yaltek, daß er adoptiert und zum Nachfolger aufbaut. Man müsste dann auf die nervige Geschichte mit seiner Jagd nach dem Mond verzichten. Man hätte nur ein klein wenig an Timors Hintergrund ändern müssen und man hätte einen tollen Thronfolgekrieg mit einem würdigen Ende bekommen - und mit genug Anlass für zukünftige Spannungen.

So hat man halt in Khadan einen unglaublich mächtigen Horas geschaffen - der sich anscheinend noch nicht so sehr um Staatsgeschäfte kümmert, aber in Zukunft eigentlich nur Ärger bereiten kann (das Horasreich kann sich ab jetzt fast alles erlauben (nicht einmal das Mittelreich hat einen zugleich so motivierten und mächtigen Beschützer seiner Kaiserin). Khadan hätte es in meinen Augen besser getan, eine Rolle in einem Kloster einzunehmen ...

Zusammen genommen - ich kann Deinen Unmut verstehen. Allerdings ist eine Gruppe, die ohne Khadan spielt, halt für immer vom Metaplot abgekoppelt - außer sie zieht weiter und muss nicht doch irgendwann zu Khadan (soll ja Anknüpfungspunkte zu ihm geben in anderen ABs, die nicht unbedingt in der Nähe liegen).
Eine misslungene AT bedeutet nicht, daß man daneben geschlagen hat (WdS S. 59).

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