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Altersresistenz

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Auribiel
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Beitrag von Auribiel » 17.05.2007 13:22

Beißt sich meines erachtens nach nicht. Man wird ja mit dem Alter erfahrener, zudem hier auch speziell die Elfen ausgenommen wurden, nicht die Halbelfen.

Warum allerdings Elfen nicht 'weise' werden sollten mit dem Alter, leuchtet mir nun auch nicht ein. Man wollte wohl vorbeugen, dass Elfenspieler dann bei noch fortgeschrittenerem Alter mehr Bonis absahnen, aber mal im Ernst: wenn jemand seinen Elfen-Helden über die 100 Jahregrenze spielt, dann: Respekt! :lol:

Flo
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Beitrag von Flo » 17.05.2007 13:36

Nun ja, die Bonis zu kriegen ohne Nachteile dafür beißt sich halt. Sonst könnte jeder Elfen-Spieler seinen Char 1000 Jahre alt machen und so alle Alters-Boni umsonst kriegen, ohne Nachteile dafür zu haben :-) Der Spieler eines Menschen könnte auch Alter wählen, aber dann hätte er Vor- und Nachteile dadurch.

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Beitrag von Auribiel » 17.05.2007 14:04

@Flo:

Du übersiehst allerdings, dass es am Meister liegt, ob der wirklich einen 1000jährigen Elfen zulässt. Wenn ja, dann gehört da meiner Meinung nach auch das Wissen und die Weisheit zu. Ein 1000jähriger Elf mit Stufe eins... öhm :???:

Wenn man sich einen Menschen macht, ist der meistens auch um die 20, als Veteran ev. auch mal 30 oder an die 40. Es baut sich doch kaum einer einen Menschen mit 60, um die Boni zu bekommen und setzt den dann auf Stufe 1?

Da sollte man Spieler und Meister doch etwas GMV zugestehen oder das einfach Sache der einzelnen Gruppe sein lassen.

Warum man nun aber den 'regelgerecht' erstellten Elfen, die mit 28-45 Jahren (oder so) auf Abenteuer ausziehen die Bonis entzogen werden sollen, leuchtet mir nicht ein. Natürlich sollte der Elf, wenn er mit 45 loszieht, dann nicht schon nach (weiß nicht genau wieviel, dachte, es geht mit 50 oder 55 was Bonis angeht los), mit 55 Jahren dann auch die Bonis bekommen, hier sollte man als Meister schon drauf achten, dass der Elf 'behüteter' bzw. 'weltfremder' aufwuchs, als ein Mensch.

Hier wäre ev. eine eigene Tabelle für Elfen/Zwerge/Orks/Goblins wünschenswert gewesen. Grundsätzlich ausschließen würde ich Elfen hier allerdings nicht.

Flo
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Beitrag von Flo » 17.05.2007 14:55

Das ist ne lustige Theorie, die du da hast, leider gilt sie nur für Gruppen, bei denen ein Spielleiter eine allmächtige Position annimmt. In anderen Gruppen spricht man das zum Beispiel mit allen ab. Es gibt hierfür tausende Ansätze. Aber ok, wir schweifen ab.

Doch, ich würde Elfen ganz ausschließen. Das Altern birgt Vor-, aber auch Nachteile. Nur das eine nehmen, schließt eben das andere auch aus. Elfen werden eben nicht auf diese Art älter wie Menschen, sie verändern sich alleine durch das Alter nicht. Wenn ein Elf hundert Jahre lang ne Blume anstarrt, ist er am Ende nicht weiser. Menschen gewinnen alleine mit dem Alter ne gewisse Erfahrung, Elfen eben nicht. Relativ simpel.

Persönlich muß ich aber gestehen, ich würde fürs Altern gar keine Boni geben. Man wird automatisch schwächer, aber nicht automatisch klüger. :-)

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Beitrag von Auribiel » 17.05.2007 15:18

@Flo:

Du sagst 'nicht nur die Boni nehmen' aber genauso läuft es doch bei Helden mit Altersresistenz auch: Nur die Boni, keine Nachteile.

Elfen altern nunmal langsamer... wenn einer hundert Jahre ne Blume anstarrt... gut, dafür hat er wo anders seine Bonis gesammelt, wie gesagt, ganz ausschließen nur weil 'Elfen sowieso sooo bevorzugt sind' find ich doof... ihnen dann so etwas wie Weisheit ansammeln abzusprechen ;)

Da finde ich die Begründung in deinem letzten Satz schon besser:
Nur weil man älter wird, wird man nicht klüger. Da würd ich es schon stimmiger finden, einfach generell die sonderbaren Bonis zu streichen *g*

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Beitrag von Dracorius Bethandir » 17.05.2007 15:47

@Auribel
Altersresitente Wesen werden auch von diesen Bonis ausgenommen (siehe mein letzter Post oder MGS S.19). Ausserdem bekommt man "nur" eine SE auf die Eigenschaft, also nicht automatisch eine Steigerung. Man wird halt nur klüger, wenn man was dafür tut.

Gibt es nun Aussagen über das Alter für Halbelfen?

Niwor
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Beitrag von Niwor » 18.05.2007 15:04

@ Auribiel: Vielleicht koennte man sich darauf einigen, dass ein Elf durch jahrhundertelanges Starren auf eine Blume und gleichzeitiges Meditieren eine SE auf IN bekommt ... so, wie man sie auf KK durch jahrelanges Dasein als Galeerensklave bekommt. ;)

Noch eine Anmerkung, dass die Auswirkungen durch Alter fuer Helden gar nicht so akademisch sind:
Meisterinformation zu "G7":
Die Ereignisse in "Alptraum ohne Ende" koennen Helden ja um einige Jahre altern lassen. Auch gibt es in der Kampagne doch Gelegenheiten, Opfer eines "Last des Altes" zu werden, oder?

Meisterinformation zu "Simyala-Kampagne":
In dem Raum der Harfe in der Gelben Sichel laeuft die Zeit unglaublich schnell - das koennte (vielleicht???) auch durch den Vorteil Altersresistenz abgemildert sein.

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Hesindian Fuxfell
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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 18.05.2007 15:19

Das mit dem verwehren der Boni kann man auch ganz einfach erklären. Ein altersresistentes Wesen nimmt Zeit anders war. Es lebt in einem anderen Stil, weniger gehetzt. Und zu den Zeiten, zu denen Effekte auftreten, sollte der Person schon klar geworden sein, dass sie anders ist als die anderen.
Dadurch erhält diese Person nicht die altersbedingten SEs, sondern müsste dementsprechend mehr AP ausgeben.

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Auribiel
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Beitrag von Auribiel » 18.05.2007 16:27

@Hesindian Fuxfell:

Gut, das ist eine Sichtweise, da muss ich dir zustimmen.
Rein subjektiv allerdings stört es mich, dass man altersresistenten Helden hier die Boni zu nehmen versucht. Es ist nun mal ein Vorteil (gekoppelt mit auch negativen Auswirkungen wie Misstrauen und möglicher Verfolgung, da man im Verdacht steht schändliche Magie zur Anwedung zu bringen, um sich jung zu erhalten). Von daher würde ich die Boni wirklich drin lassen.

Klar lassen sie sich mehr Zeit und leben weniger gehetzt, andererseits haben sie aber auch die Möglichkeit sich unbefangen ganz auf ihre Interessen zu konzentrieren, da sie wissen, sie können mehr Zeit investieren. Ein wissbegieriger Mensch bleibt wissbegierig, gleich wieviel Zeit ihm zur Verfügung steht ;)

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Krzt`sir
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Beitrag von Krzt`sir » 20.05.2007 23:26

Ok,
1. Halbelfen werden um die 150 Jahre alt,
2. Gerade Elfen, die sich viel Zeit nehmen werde durch diese Ruhe und besonnenheit weise, da sie dadurch das Gleichgewicht und das Prinziep der Welt verstehen lernen, aber wer immer nur gehetzt ist und Informationen und Wissen sammelt wird eigentlich nie weise werden...

Lovac
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Beitrag von Lovac » 30.05.2007 12:59

Was die Elfen angeht, meiner meinung nach werden die nicht alt, also alt im sinne alterschwacht, auch wenn sie ihre ziele erreichen! Sie treten in das Licht über oder werden erstochen ,erschlagen usw..

Altersresistenz behandeln wir wie bei den Elfen und Eigeborenen was bei uns nötig ist, den ich meistere grad eine Abentuerserie wo meine Helden 22 v.Hall anfangen!

Gruss Lovac

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Beitrag von Auribiel » 30.05.2007 14:18

@Lovac:

Wenn ihr 22 vor Hal anfangt, die Altersresistenz aber auf 'wird 120 bis 150 Jahre, sieht bis ins recht hohe Altr noch knackig aus und wird nicht gebrechlich' setzt, würde das immer noch ausreichen ;)

22 vor Hal, dann sind die Helden da wohl um die 20 Jahre alt, wenn sie frisch ins Abenteuerleben starten und im hier und jetzt, also 37 Hal 79 Jahre, würde die von mir präferierte Altersresistenz immer noch ausreichen.

Wenn aber sowieso die ganze Gruppe altersresistent ist, ist dies in meinen Augen etwas abseits des alltägichen DSAs, da kannst du dann auch deine Hausregeln benutzen oder noch Vampire und andere Sikaryan-Diebe einbauen >.<

Gerade wenn sich eine Kampagne bietet, die solche Zeiträume überbrückt, fände ich es persönlich weit reizvoller auch einmal die Möglichkeit zu haben, die Kinder der Charaktere, also eine zweite Generation von Helden zu führen.

Außerdem würden sich zumindest die NPCs, insbesondere die Praioskirche, in meinem Aventurien fragen, wie es kommt, dass die ganze Heldengruppe solange so frisch aussieht ;)

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Beitrag von Schelyra » 30.05.2007 15:29

Anima hat geschrieben:Ich möchte ja nicht unken, aber wenn der Alterstod keine negative Auswirkung des Alters ist, was soll dann eine negative Auswirkung sein ?
Ich stimme dir zu, aber gemeint war wohl knochenverschleiß, muskelschwund, alterskurzsichtigkeit, senilität.

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Beitrag von nowbody » 31.05.2007 08:52

aber genau diese Alterserscheinungen addieren sich schließlich bis zu einem Punkt, an dem die Lebensprozesse nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Das nennt man das Tot durch Altersschwäche aber im großen und Ganzen ist es nur die Summe von profanen Alterserscheinungen.

Ohne Alterserscheinungen kein kritischer Zustand und damit kein Tot und damit relative Unsterblichkeit. Da dem nicht so ist ist es wohl eher so wie bei Elfen: irgend ein Ereignis und wenn es ein Eintrag im Buch des 13-Gehörnten ist, legt den Zeitpunkt des Todes fest und in den letzten stunden vor dem Tot setzt dann der Verfall ein und der Körper altert dahin.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Prester » 06.06.2014 17:36

Ich grabe den Thread mal aus um die Fragestellung zu erweitern:

Elfen sind ja biologisch "unsterblich"
Eigeborene (warscheinlich) auch,

Wie lange lebt denn ein Dschinnengeborener mit oder ohne Altersresistenz?
Gehen wir einmal davon aus, dass seine Mutter der Dschinn war (und das Blut noch sehr frisch ist ;-D )

Dabei stellt sich auch die Frage; wie alt Dschinne eigentlich werden?

Gruß :-)
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Nicolo Bosvani » 06.06.2014 17:44

Prester hat geschrieben:Wie lange lebt denn ein Dschinnengeborener mit oder ohne Altersresistenz?
Wahrscheinlich ähnlich wie Halbelfen. Ich denke nicht, dass Dschinne "unsterblicheres" Blut haben als Elfen.

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Varana
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Varana » 06.06.2014 17:47

Der Vorteil Altersresistenz ist nicht mit Unsterblichkeit gleichzusetzen. Eigentlich beinhaltet er noch nicht einmal ein längeres Leben als normal. Er drückt aus, daß die Person gegen die Auswirkungen eines hohen Alters immun ist - ein altersresistenter Mensch könnte also z.B. mit 80 noch genauso aussehen und kräftig sein wie ein 30jähriger.
Zwerge sind z.B. überhaupt nicht altersresistent - sie altern langsamer und werden wesentlich älter, aber sie erleiden die Auswirkungen des Alterns. Halbelfen haben den Vorteil auch nicht.

Dschinne "leben" nicht. Sie sind vermutlich sowas Ähnliches wie ewig.

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Prester
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Prester » 06.06.2014 17:59

Varana hat geschrieben:[...]

Dschinne "leben" nicht. Sie sind vermutlich sowas Ähnliches wie ewig.
Und wie ist das dann mit Dschinnengeborenen? Ich will je gerade wissen wie alt die so werden. jetzt mal egal ob altersresistent oder nicht ... :-)
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Re: AW: Altersresistenz

Beitrag von Raskir » 06.06.2014 18:53

Da gibt es keine Angaben zu. Da kann der Meister nach eigene Gutdünken und dem Geschmack/Powerlevel der Spielrunde schalten und walten/entscheiden wie er mag.

Ich persönlich würde so ca. 100 Jahre+ anlegen. Bei herausragenden/wichtigen/mystischen Personen auch gerne mehr.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Xexixo » 12.06.2014 08:04

Eine interessante Fragestellung. Ich bzw wir in der Gruppe handhaben es bisher so, dass ein Charakter mit Altersresistenz nicht durch den reinen Alterungsprozess sterben kann, sondern nur durch Krankheit, Gift oder Verletzung. Dazu haben wir (eine Gruppe die ausschließlich aus im medizinischen Bereich tätigen Menschen) uns entschlossen eben weil der Tod (irdische Logik) genau durch diesen komplexen Alterungsprozess (oder die oben genannten Ausnahmen) kommt.
Wenn ein Wesen also keine (insbesondere körperlichen) Einbußen durch das Alter erleidet ist er nicht nur faltenfrei, sondern behält seine jugendliche Zellregeneration. Und damit sind die Auswirkungen des Alters quasi neutralisiert. So zumindest (als Kurzfassung) unsere Auslegung. Ein Spieler der also diese 3GP investiert erhält einen Helden, der nicht einen natürlichen Todes sterben kann.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Nicolo Bosvani » 12.06.2014 19:51

Ich glaube nicht, dass Zellregeneration den Helden helfen kann, wenn Boron die Zeit gekommen sieht, Golgari auszusenden. :wink:

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Feenkind » 13.06.2014 00:17

Also, was die Eigeborenen angeht sind diese nicht "wahrscheinlich" sondern definitiv so "unsterblich" wie die Elfen (siehe Aus Licht und Traum S.37 und Wege der Zauberei S.310), die Anführungszeichen sthen übrigens dort, weil "Unsterblichkeit" ja eigentlich nicht nur alterlos bedeutet, sondern auch den Tod durch Gifte, Krankheiten, Waffen etc ausschließen würde(dürfte in Aventurien höchstens ein Gott sein).
Was das Sterben an "Altersschwäche" angeht, der Begriff ist leider sehr irreführend, er beschreibt den Tod durch Organversagen, Zusammenbruch des Herz-Kreislauf-Systems, auf Grund der Verschleißerscheinungen des Körpers. Diese entstehen aber nicht durch das Alter an sich, sondern durch die tägliche Nutzung des Körpers und besonders durch freie Radikale in unserer Atemluft, die unseren Körper zerbomben. Der "echte Tod durch Alter" tritt wie vor 7 Jahren bereits erwähnt erst ein, wenn die maximale Anzahl der Zellteilungen erreicht ist, dies sieht man irdisch bvesonders bei geklonten Tieren, die zwar eigentlich gerade geboren und jung sind, deren Zellen aber nur noch so viele Teilungen haben, wie das Tier, aus dem geklont wurde. Sind die Teilungen verbraucht verfällt der Körper in kürzester Zeit, trotz Jugend und bester Gesundheit.
Auf DSA übertragen würde Altersresistens also die Auswirkungen haben, die von "Auribiel" mehrfach beschrieben wurden, denn ein Mensch könnte in einer perfekten Umgebung (was Luftzusammensetzung, Temperatur, etc. angeht 9120-150 Jahre leben, wenn er seinen Körper immer brav schont. Das wäre im "natürlichen Rahmen", wärend eine Erhöhung der Menge der Zellteilungen das ganz sicher nicht ist...
Ansonsten würde ich auf den Wortlaut des Vorteils verweisen, hier wird von den negativen Auswirkungen des Alters gesprochen, die unter dieser Bezeichnung auch in der Tabelle stehen, während die maximale Lebensspanne bei den Spezies genannt ist, somit würde ich nie auf die Idee kommen, das sich der Vorteil auf etwas anderes, als die Tabelle beziehen würde...
Ich habe die Bücher leider nicht hier, wäre also nett, wenn mir jemand die entsprechenden Stellen zitieren könnte.

Dschinnengeborene: Kannst du mir hier vllt nochmal kurz den Text dazu reinschreiben, oder eventuell die Quellenangabe, dann schau ich, ob ich an das Buch komme.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Raskir » 13.06.2014 00:37

Die Quelle für Dschinnengeborene ist Elementare Gewalten

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Nimmerland
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Nimmerland » 14.06.2014 16:07

Der Vorteil ist wohl deshalb so wage formuliert, weil er ganz unterschiedlich begründet werden kann: dschinnengeboren, elfisch, eigeboren, etc. Die rollenspielerischen Auswirkungen ziehen sich wahrscheinlich aus einem dieser Hintergründe (langsamer alternd, unsterblich, Tod an Erfüllen des Schicksals gebunden, etc.), die regeltechnischen sind nur die Streichung der Tabellennachteile.
So kann der Vorteil "altersresistent" alles von Unsterblichkeit bis 'hat sich gut gehalten' ausdrücken und das finde ich auch ganz gut geregelt. Einige definitiv unsterbliche NSCs haben auch nur diesen Vorteil, den Vorteil "alterslos" gibt es ja auch nicht.

Für meinen donnerbacher Magier habe ich den Vorteil ursprünglich gekauft, damit Satinav/Tsa für ihn nicht wie üblich verhindert, dass man machtvolle Magie gegen das Altern entdecken/erforschen kann. Wirklich einig bin ich mir mit meiner Meisterin aber noch nicht.

Für einen dschinnengeborenen Held solltest du einfach die rollenspielerischen Auswirkungen nach deinen Wünschen mit dem Meister absprechen.
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Hesindian Fuxfell
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 18.05.2015 10:44

Grabe ich das aus (für mich) aktuellen Anlass noch mal aus...

MMn wird das Thema teilweise zu irdisch diskutiert. In Aventurien gibt es weder Radikale in der Luft noch Zellteilung. Es gibt keine Atome und Moleküle. Es gibt die Elemente.

Und es gibt Sikaryan und Nayrakis. Und ich denke diese beiden Elemente bestimmen die mögliche Lebensspanne eines Wesens und wie weit diese durch den Vorteil Altersresistenz betroffen werden hängt wohl am Grund für diesen Vorteil (und damit an der Absprache zwischen SL und SC, sofern der Charakter den Vorteil individuell wählt/bekommt).
In meinem Beispiel hat der Charakter den Vorteil nach einer Boronqueste erhalten, was dann wirklich Fragen nach Auswirkungen auf die Lebenserwatung stellt.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von GrisGris » 18.05.2015 11:21

Nur zur vermeintlichen Weisheit der Elfen: Ein Mensch der gehetzt lebt und DANN zur Ruhe kommt ist meiner Ansicht nach wesentlich weiser, als ein Elf, der immer ruhig lebt. Es ist Teil der Weisheit, dass man Fehler gemacht hat, aus denen man lernt, und dem Sein einen höheren Stellenwert, als dem Streben einräumt, was Elfen in der behüteten Sippe im Idealfall ihr ganzes Dasein lang machen. Um es zu verdeutlichen - ein konkretes Beispiel: Ein Elf trifft einen jungen, wissbegierigen Magier aus der Akademie der Verwandlungen von Lowangen, voll von Idealen an und ist abgeschreckt von seinem badoc. Der Vorsteher dieser Akademie, Elcarna, der dem Elfen wahrscheinlich beim ersten Eindruck schon wesentlich weniger badoc vorkommt, schaut auf seinen jungen Collega und kennt auch seine Seite der Wahrnehmung... Das ist meiner Meinung nach ein nicht zu unterschätzender Vorsprung in dem, was Weisheit ausmacht.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Bullf » 29.06.2015 21:46

Möchte noch auf die Regelmechanik "Resistenz" in DSA im Allgemeinen eingehen.

Wer schonmal einen Zwerg gespielt hat, wird sich vielleicht wie ich in Sicherheit gewogen haben, was mineralische Gifte angeht. Solange bis ihm jemand ein starkes Gift in die Suppe streut. Und man merkt, dass eine KO-Erleichterung von 7 nicht zwangsläufig bedeutet, dass man nicht aus den Latschen kippt. Hier die Resistenzen in DSA im Überblick:

- Giftresistenz: KO-Probe um 7 erleichtert
- Krankheitsresistenz: KO-Probe um 7 erleichert
- Hitzeresistenz: Temperatur unter 50 Grad
- Hohe Magieresistzen: MR +1 pro GP

Selbst Immunität bringt keine wirkliche "Immunität".
Giftimmunität: KO-Probe um 15 erleichtert


Würde den Vorteil (für 3GP!) so handhaben:
Normales Todesalter + 30-50. Begleiterscheinungen anpassen, sprich verlangsamen.

(Theoretischer Vorteil: Altersimmunität: +200-300, aber nicht unsterblich)

Das ist das, was mich das Regelwerk zur den Spielmechaniken "Resistenz" und "Immunität" gelehrt hat.
Wenn Elfen Elfen helfen helfen, helfen Elfen Elfen helfen.

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Re: Altersresistenz

Beitrag von Prester » 21.05.2016 13:26

Altersresistenz ist vermutlich deswegenso billig, da sie nur den wenigsten Helden wirklich jemals hilft.

Hand aufs Herz, welcher Held von welchem Spieler in eurer Gruppe hat als Mensch schonmal Alter von 80+ erreicht, OHNE schon Alt zu starten, sondern mit dem Typischen 16-30 Jahren Heldenalter zu beginnen?

Sogar Helden die ich Outgame jede Woche für mehrere Jahre gespielt haben, haben vllt. 20-40 Ingamejahre durchlebt. Und für keinen einzigen Helden, den ich jung begonnen habe, hat sich jemals ein Alter ergeben, für das Altersresistenz relevant geworden wäre und Vorteile bringt.

Das ist natürlich Gruppensubjektiv, sollte meiner Erfahrung nach aber in fast allen Gruppen ähnlich sein. Von daher hat man als Spieler "nicht wirklich viel davon" und dient eigentlich eher als Fluff-Vorteil, woher auch der Preis rührt. Denn ich sehe das wie du, würde man vom Nutzen ausgehen müsste Unsterblichkeit eher 30-50+ GP kosten. Aber das wären nunmal bei 99% der Helden mit diesem Vorteil verschwendete GP.
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Koronus » 17.06.2016 13:07

Bezüglich Lebenserwartung der Halbelfen; ALuT S87 Vom Wesen der Halbelfen:
"Halbelfen werden selten älter als 100 Jahre, können bis kurz vor ihrem Tod ihr jugendliches Aussehen bewahren und durchleben Greisenalter nur in den letzten Jahren ihres Lebens."

Ansonsten was ihr immer übersehen tut oder erst in WdH geschrieben wurde:
"Ein altersresistenter Held ist (im natürlichen Rahmen) immun gegen Auswirkungen hohen Alters.(...)"
Das bedeutet er mag zwar im Vergleich zum normalen Aventurier locker die 120 erreichen allerdings trotzdem irgendwann einschlafen tut und danach nicht mehr aufwacht.

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Angorax
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Re: Altersresistenz

Beitrag von Angorax » 17.06.2016 20:49

Ich mag mich da mal einschalten und nach der Tabelle zur Alterung in WdS S 192 bei meinem nicht altersimmunen Zwergen vorgehen. Jeweils mit bestmöglichem Würfeln.

MU 15
KL 13
IN 15
CH 12
FF 12
GE 16
KO 15
KK 18

LeP 42
AuP 50

Wir nehmen weiterhin an, durch Steigerung wird nichts ausgeglichen.

Dann erreicht er mit 555 Jahren

MU 3
KL 2
IN 4
CH 1
FF 0
GE 3
KO 3
KK 5
LE 26
AU 31

Aber seit einem Alter von 431 ist er bereits zu dumm für die eigene Kulturkunde. Die Konstitution sinkt aber erst ab 630 auf 0.

Und so würde ich das auch bei einem Altersimmunen Charakter machen: Calc-Tabelle, Werte und Mods eintragen, und schauen, wie alt der Charakter im Idealfall werden könnte. So bekommt man raus, wie alt der altersresistente Held werden würde. Er hat zwar keine Abzüge bis dahin, aber sobald KO, KK oder LE/AU die Null erreichen würden, ist seine Zeit dennoch vorbei.
Die oben getätigten Aussagen stimmen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers überein.

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