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DSA4 Basisregelwerk und Geweihte

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Turgan
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Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Turgan » 19.06.2012 16:54

Moin, moin,

mag sein, dieses Thema existiert bereits, ich habe aber auf die Schnelle keinen anderen Strang gefunden (bzw. "Geweihtenkonzept bei DSA" gab mir nicht ganz das was ich suchte).

Ich spiele mit der Idee in unserer Runde einmal DSA anzubieten, möchte dies aber auf Grundlage des Basisregelwerks tun. Das Gesamtwerk ist mir etwas zu groß (Habe schon das komplette Midgard-Sammelsurium und von Pathfinder alles Regeltechnische Zuhause) und ich möchte mich auch zeitmäßig nicht überausgaben.

Nun gibt es im Basisregelwerk keine Geweihten. Welche Bücher benötige ich, wenn ich auch Geweihte in der Runde zulassen möchte?
Reicht "Wege der Götter" oder brauche ich dann auch noch "Wege der Helden" und evtl. sogar noch weitere Bücher?

Die Idee ist, das Abenteuer Der Weiße Berg zu spielen.

Ich habe vor Urzeiten mal DSA gespielt (bis Mantel, Schwert und Zauberstab), die neuen Basisregeln mal als Box besessen (4.0) aber wieder verschenkt, zur Zeit habe ich das pdf des derzeitigen Basisregelwerks (4.1., über Drakensang II), was mir eigentlich recht gut gefällt.

Jetzt überlege ich, ob ich das ganze auf das Basisregelwerk beschränken soll (das ich mir demnächst auch als Print zulegen werde), denn obwohl ich eine gewisse Sammelleidenschaft habe, scheint mir das Spiel mit Geweihten recht teuer zu werden.

Ganz andere Frage, die Kämpfe betreffend: Man muss ja immer noch seine Werte unterwürfeln. Ein Krieger kann bereits am Anfang effektiv Werte von Parade 16 (in etwa) erreichen, schafft also seine Parade meistens. Wie viele Runden dauern bei euch Kämpfe mit vier Spielfiguren und vier leicht unterlegenen Gegnern im Schnitt?

Vielen Dank für eurer Antworten. Hoffe dies ist der richtige Platz.
Zuletzt geändert von Turgan am 19.06.2012 16:55, insgesamt 1-mal geändert.

Elcattivo
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Elcattivo » 19.06.2012 17:26

Mahlzeit,

Für Geweihte brauchst du Wege der Götter (Wie richtig angenommen: Regeln für Geweihte, Hintergrundwissen über alle möglichen unmöglichen Kulte, Kirchenbeschreibungen (nicht Gebäude sondern Institutionen), usw.)

Für die Erstellung von Geweihten brauchst du das Wege der Helden. Wobei das eines der Bücher ist, welches im Normalfall recht schnell dazu kommt, weil es relativ wenige Regeln, aber umso mehr Möglichkeiten bietet (da sind halt wirklich fast alle offiziellen Professionen drinnen).

Weitere Bücher gibt es, sind aber nicht unbedingt nötig (die ganzen ... Vademeca? oder wie da der Plural auch immer heißt).

Die Dauer von Kämpfen hängt auch davon ab welche Optional-/Expertenregeln ihr verwenden wollt. Distanzklassen, Trefferzonen, Ausdauerregel... können die Kampfdauer vervielfachen und ich weiß grade nicht, welche davon im Basisregelwerk beschrieben sind. Wundschmerz auf der anderen Seite kann den Kampf wieder empfindlich verkürzen...
Wenn kaum Manöver gemacht werden, dafür aber viele Kämpfer mit hoher Parade und niedriger Attacke rumlaufen (eventuell noch ein Haufen Rüstung dabei) dauert der Kampf auch wieder länger als bei rein attackelastiger Verteilung.
Bei meiner aktuellen Gruppe würde ich bei deinen vier leicht unterlegenen Gegnern vielleicht von 15-30 Minuten (je nachdem wieviel regelfuchserei unterdessen nötig ist :rolleyes:) veranschlagen.

Edit:

Aber gerade am Anfang werden die Kämpfe noch länger dauern, da der Modus Operandi ziemlich verwirrend sein kann. Für den ersten Kampf 4vs.4 vielleicht eine Stunde?
Zuletzt geändert von Elcattivo am 19.06.2012 17:29, insgesamt 1-mal geändert.

Gorbalad
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Gorbalad » 19.06.2012 17:33

@Elcattivo:
Vademecums.
Zuletzt geändert von Gorbalad am 19.06.2012 17:34, insgesamt 1-mal geändert.

Lorizean
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Lorizean » 19.06.2012 17:35

Hallo Turgan,

Das ist wie du schon gemerkt hast leider recht aufgespalten.
Du benötigst Wege der Helden, um den Geweihten zu generieren und Wege der Götter, um ihn zu spielen...
Wenn ihr erstmal nur in DSA reingucken wollt, würde ich das auf Basisregelwerk-Niveau lassen und keine Geweihten reinnehmen.
Solltest du das dann weiter betreiben wollen, kommst du wohl um den Rest nicht rum - Wege der Helden und Wege des Schwertes brauchst du dann schon und dann halt Wege der Zauberei/Götter wenn du in der Richtung was spielen möchtest.
Das Basisregelwerk brauchst du dann übrigens nicht mehr, das wird durch die Wege Reihe komplett ersetzt und erweitert, also ist es nur begrenzt sinnig, dir das in Print zu kaufen.

Zu den PA-Werten: Du musst bedenken, dass da meistens noch andere Modifikatoren rein kommen. Normale AT-PA-AT-PA Kämpfe gibt es zumindest bei uns selten, da werden Finten, Wuchtschläge, Meisterparaden, Bindenmanöver etc. ausgeführt.
Inzwischen dauern Kämpfe wie solche, die du angesprochen hast nicht mehr wirklich lange. Aber Elcattivo hat recht, dass dauert etwas bis man sich da an alles gewöhnt hat und nicht bei jeder Aktion 10 minuten Regelwerk durchschauen muss.
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Lycis » 19.06.2012 19:09

@Gorbalad: Die Vademecums sind mMn nur für jene Gruppen interessant, die sich wirklich mit DSA beschäftigen. Grundsätzlich beinhalten sie hauptsächlich Flufftexte, die etwas mehr Licht in die Priesterschaften bringt. Um einen Geweihten zu generieren bzw. zu spielen sind sie nicht nötig.

@Thread-Thema:
Wenn du DSA "nur mal ausprobieren" willst, würde ich Geweihte weglassen, sie sind zum Spiel nicht zwingend notwendig. Wenn man dann erstmal länger DSA spielt, oder es zum fixen Bestandteil seiner Rollenspielrotation macht, legt man sich die restlichen Regelbände sowieso nach und nach zu.

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Turgan
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Turgan » 19.06.2012 19:24

Danke schon mal für die vielen Antworten.

Mir ging es tatsächlich nicht um die Zeit die ein Kampf im RL dauert (Obwohl das auch interessant war), sondern um die Zahl der Runden. Die Sache mit den Wunden finde ich eigentlich recht gut. Nur mir macht die hohe Parade sorgen; wer ständig abwehrt, bekommt ja auch keine Wunden.

Wir spielen jeden Dienstag Pathfinder, inzwischen mit einer der zwei Runden in Stufe 15. Da dauern Kämpfe zwar nur drei bis vier Runden (manchmal natürlich auch länger), aber das was man in den Sechs Sekunden einer Kampfrunde alles machen kann, ist so umfangreich und komplex, dass es schon mal länger dauern kann.

Was die Regelwerke angeht bin ich echt zwiegespalten. Eigentlich möchte ich lediglich mit dem Basis-Regelwerk auf dem Tisch spielen. Zumindest "Wege des Schwertes" könnte man dann doch eigentlich weglassen, oder?

Übrigens habe ich früher lange DSA gespielt, angefangen 1986, aufgehört irgendwann Mitte der 90er Jahre (immer mit den aktuellen Auflagen). Aufgehört Rollenspiel zu betreiben, habe ich aber nie.

Grüße,
Turgan
Zuletzt geändert von Turgan am 19.06.2012 19:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Lorizean » 19.06.2012 19:31

Die Kampfregeln in WdS sind schon deutlich ausführlicher als das Basisregelwerk. Ein Großteil der Manöver fehlt halt und auch viele der Extra-Erschwernisse (Sichtverhältnisse, Distanzklassen ...) scheinen nicht drin zu sein. Das Trefferzonenmodell scheint auch zu fehlen.
Dadurch hast du recht, hohe PA-Werte lassen die Kämpfe so recht lange dauern (denk ich mal). Und da man ja auch kaum AP in SFs stecken muss dann, bleibt fast alles für den TaW über.
Wenn du vor hast, länger DSA zu spielen würd ich mir auf jeden Fall WdS zulegen.
Zuletzt geändert von Lorizean am 19.06.2012 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Jeordam » 19.06.2012 20:07

Finte und Wuchtschlag sind meines Wissens nach auch im Basisregelwerk drin. Der korrekte Umgang damit (und Überzahl/Unterzahl) verkürzt die Kämpfe doch sehr und führt zu 5-10 Kampfrunden in den meisten Situationen. Der (taktisch) falsche Einsatz führt zu ewig langen Kämpfen und absolut vermeidbaren Niederlagen.
Faustregel: Wenn möglich immer auf die 15 würfeln.
Ist natürlich nur eine Faustregel und im Einzelfall gerne anders.
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Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Ademar » 19.06.2012 20:09

Wir hatten damals auf dem Campus eine gute Runde nur mit dem Basisregelwerk, bietet alles was man braucht, grade für die ertsne paar Abenteuer. Geweihte lassen sich durchaus auch mal rauslassen, oder nur als Fluss bespielt mit gelegendlichem Bonus druch den SL, da kann dann auch mal der Rondrageweihte als Krieger erstellt werden, oder Travia/Peraine auf Basis des Wundarztes. Das ganze aufgepeppt mit Glück o.ä.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Turgan » 20.06.2012 00:11

Das klingt alles schon recht vielversprechend. Früher konnten es schon mal zwischen 100 und 200 Kampfrunden sein, wenn die hochstufigen Kämpfer gegeneinander antraten (Attacke 18/Parade 17 waren damals die Maximalwerte). Allerdings waren damals die Lebenspunkte auch unbegrenzt. 90 LP waren keine Seltenheit auf Stufe 15, dazu Rüstung und ein doch recht geringer Waffenschaden und der endlose Kampf war geboren.

Die Spielwelt hat mir schon immer gefallen, mich störten früher lediglich die zu wenigen weißen Flecke und die geringe Größe Aventuriens (bei gleichzeitiger Überfrachtung mit Epochen und Kulturen); heute ist mir das egal. Was mir gefällt nehme ich, was nicht, lasse ich draussen.

Schön, dass auch Nostria und Andergast nicht mehr nur als lächerliche Randnotiz erscheinen, sondern eine coole mittelalterlich-fantastische Spielregion geworden sind.

Einige Kampfmanöver und Sonderfertigkeiten sind übrigens schon drin im Basisregelwerk: u. a. Meisterparade, Finte, Wuchtschlag; auch Distanzklassen und Sichtverhältnisse.

Ich gehe davon aus, dass ich erst mal nur das Basisregelwerk shoppe und falls mehr draus wird, kann man ja weiter sehen. Unsere Runde ist eigentlich ziemlich Crunch-orientiert, ich als langjähriger Midgardspieler eher weniger.
Zuletzt geändert von Turgan am 20.06.2012 00:13, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Jeordam » 20.06.2012 00:27

Mit einer crunchlastigen Runde kommt DSA vermutlich nicht gut, es ist nämlich im großen und ganzen unter Vernachlässigung von Logik und Wahrscheinlichkeitsrechnung zusammengestückelt worden. Aber das werdet ihr ja sehen.

Wenn ich gerade Weisser Berg lese, Meisterinformationen: die Werte der Schildparaden im Turnier sind falsch berechnet (zu hoch), der Geländelauf führt bei Anfängerhelden zu schwersten Verletzungen, die teilnehmenden Kinder, Alte usw. würden eigentlich dabei draufgehen. Auch die anderen Proben sollte man sich vorher einmal genauer anschauen und die Wahrscheinlichkeiten mal durchrechnen oder ein paar Probewürfe machen um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Das ist eigentlich eine Konstante in DSA. Wenn es mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun hat ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit vollkommen aus der Luft gegriffen.
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Lorizean » 20.06.2012 08:55

Turgan hat geschrieben:Einige Kampfmanöver und Sonderfertigkeiten sind übrigens schon drin im Basisregelwerk: u. a. Meisterparade, Finte, Wuchtschlag; auch Distanzklassen und Sichtverhältnisse.
Ups, da hab ich wohl zu Oberflächlich drübergeschaut :)
Aber Regeln zu Trefferzonen scheint es in der Tat nicht zu geben, da ist halt besonders der Fernkampf zu beachten, der ohne die Zonen recht stark wird (dank FK-Wuchtschlag).
Und die "Interessanten" Kampfstile sind auch nicht drin, soll heißen Gegenhalten (Für den typischen dicken Krieger mit dicker Rüstung und dickem Zweihänder), Schildkampf, Parierwaffen und Beidhändiger Kampf.

Also einen Kampf von 200 Kampfrunden habe ich noch nicht erlebt und werde es auch hoffentlich nicht :D Durch Wunden, Manöver und niedrige LE wird das ja auch recht gut begrenzt mMn.
Zuletzt geändert von Lorizean am 20.06.2012 08:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Dietrad » 20.06.2012 16:13

Turgan hat geschrieben:Was die Regelwerke angeht bin ich echt zwiegespalten. Eigentlich möchte ich lediglich mit dem Basis-Regelwerk auf dem Tisch spielen. Zumindest "Wege des Schwertes" könnte man dann doch eigentlich weglassen, oder?
Ja. Man kommt völlig allein mit dem Basisbuch aus.

DSA hat eine unheilige Allianz geschlossen: Mehr Hintergrund bringen mehr Regeln. Wobei Götterdienerei vieeeeeeel leicht zu handhaben ist als Zauberei. Ich find die Regeln zwar gut, denke aber auch mit DSA 5 wirds besser :wink:

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von MicRi » 21.06.2012 13:09

Ich wuerde eigentlich sagen, dass man mit Wege der Goetter als einziges weiteres Regelbuch schon ganz gut spielen kann. Natuerlich waere Wege der Helden "unbedingt notwendig", um einen Geweihten z.B. ueberhaupt generieren zu koennen, aber davon braucht man eigentlich nur drei oder vier Seiten. Dass man davor zurueckschreckt, sich gleich zwei weitere Wege-Baende zu kaufen, nur weil man Geweihte spìelen will, kann ich gut verstehen.
Mein Rat: Kauf Dir einfach nur Wege der Goetter und nimm dazu die Helden-Software, um den Geweihten zu generieren. Kann sein, dass da dann eine Spezialfertigkeit steht, die Dir nichts sagt, weil sie halt im Wege der Helden erklaert ist, aber dann lass sie halt weg. Wenn Ihr dann spaeter mehr Spass an DSA gefunden habt, koennt Ihr Euch ja immer noch Wege der Helden nachkaufen.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Raskir » 21.06.2012 18:47

Die Helden-Software ersetzt aber nicht die Kenntnis/den Besitz der Regelwerke.
Wenn da jemand etwas eingibt oder tut, sollte er wissen, was er da macht, da die Software nur eine Hilfe und kein Regelersatz ist.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Mike_Black » 22.06.2012 14:55

Sind die Wirkungsweisen der Spezialfähigkeiten nicht in WdG erklärt?
In WdZ ist es jedenfalls so.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Torstor » 01.07.2012 13:42

Ich würde mir WdH holen und alles damit abhandeln. Das sollte möglich sein und verhindert, dass es zu kompliziert wird. Für's schnelle Spielen kann man Lücken durch Hausregeln schließen (oder die DSA4Forum-Suche nutzen/kFkA aufsuchen).

Ob für den leichten, möglichst unkomplizierten Einstieg gerade ein Geweihter als Spielercharakter glücklich ist, mag bezweifelt werden ;)

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Feyamius » 01.07.2012 13:43

Torstor hat geschrieben:Ob für den leichten, möglichst unkomplizierten Einstieg gerade ein Geweihter als Spielercharakter glücklich ist, mag bezweifelt werden ;)
Darauf antworte ich regelmäßig: Aber ein Elf ... :censored:

Außerdem wäre es doch auch schön, wenn mit dem Basisregelwerk auch etwas längere Zeit gespielt werden könnte, ohne dass die Gruppe gezwungen ist, auf die komplexen Wege-Regeln umzusteigen. Elfen und Geweihte sind dann eben eher für fortgeschrittene Basis-Spieler. ;)
Zuletzt geändert von Feyamius am 01.07.2012 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von MicRi » 01.07.2012 16:58

Torstor hat geschrieben:Ob für den leichten, möglichst unkomplizierten Einstieg gerade ein Geweihter als Spielercharakter glücklich ist, mag bezweifelt werden ;)
Warum sollen Geweihte nicht gut für den Einstieg geeignet sein? Regeltechnisch sind die viel einfacher als Vollzauberer, Alchimisten oder eigentlich auch Kämpfer. Vom Fluff her können sie im Prinzip "anspruchsvoll" sein, aber herrje, man muss es auch nicht übertreiben mit dem korrekt ausspielen. Priester sind in praktisch jedem anderen Fantasy-RPG absolute Standard-Charaktere und auch meist von Anfang an mit dabei.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Torstor » 01.07.2012 23:22

MicRi hat geschrieben:
Torstor hat geschrieben:Ob für den leichten, möglichst unkomplizierten Einstieg gerade ein Geweihter als Spielercharakter glücklich ist, mag bezweifelt werden ;)
Warum sollen Geweihte nicht gut für den Einstieg geeignet sein? Regeltechnisch sind die viel einfacher als Vollzauberer, Alchimisten oder eigentlich auch Kämpfer. Vom Fluff her können sie im Prinzip "anspruchsvoll" sein, aber herrje, man muss es auch nicht übertreiben mit dem korrekt ausspielen. Priester sind in praktisch jedem anderen Fantasy-RPG absolute Standard-Charaktere und auch meist von Anfang an mit dabei.
Vielleicht schätze ich das falsch ein, aber ich hätte gemeint, dass eine reine Abenteurergruppe ohne Magier und Geweihte sich leichter nur mit WdH spielen lässt. Kein LC für Zauber, kein WdZ für Zauberregelen, kein WdG für Kirche und Liturgien.
Streng genommen ließe sich natürlich einwenden, dass man trotzdem AA und WdS benötigt, aber ich glaube, genau die ließen sich im Zweifel mit WdH eher ersetzen. Wie gesagt, ich mag mich irren.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Shihouin Yoruichi » 02.07.2012 07:49

MicRi hat geschrieben:Warum sollen Geweihte nicht gut für den Einstieg geeignet sein? Regeltechnisch sind die viel einfacher als Vollzauberer, Alchimisten oder eigentlich auch Kämpfer.[...] Priester sind in praktisch jedem anderen Fantasy-RPG absolute Standard-Charaktere und auch meist von Anfang an mit dabei.
Ist halt die Frage wie sehr man sich als Einsteiger mit der aventurischen Götterwelt beschäftigen will, bzw. wieviel Wert man darauf legt, wie aventurisch der Geweihte gespielt werden soll. (man sehe sich nur mal dazu den thread zum Thema Rodrageweihte (aka Paladin) und Ehrenhaftigkeit an ...)
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Feyamius » 02.07.2012 09:11

Es gibt kurze Beschreibungen aller Zwölfgötter im Basisregelwerk. Daran könnte man sich als Geweihtenspieler z.B. halten. Weitere Infos und Spielhinweise könnten entsprechende Professionsbeschreibungen enthalten.
Zuletzt geändert von Feyamius am 02.07.2012 09:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von hexe » 02.07.2012 10:33

Feyamius hat geschrieben:Es gibt kurze Beschreibungen aller Zwölfgötter im Basisregelwerk. Daran könnte man sich als Geweihtenspieler z.B. halten. Weitere Infos und Spielhinweise könnten entsprechende Professionsbeschreibungen enthalten.
Ganz abgesehen davon spiele ich meine Charakter auch so, wie ich sie mir vorstelle und nicht wie das DSA4 Forum meint, dass ich sie zu spielen hätte. ;)

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Lorizean » 02.07.2012 13:37

Also das AA braucht man wirklich nicht. Das ist eigentlich alles im WdS drin.

@hexe: Schon klar, aber als Neueinsteiger hat man wahrscheinlich noch keine wirkliche Vorstellung von den einzelnen Goettern etc.
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Whyme » 02.07.2012 13:52

Die bekommt man aber auch nicht, wenn man nachspielt was einem hier gesagt wird. :wink:
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von hexe » 02.07.2012 14:01

Lorizean hat geschrieben:@hexe: Schon klar, aber als Neueinsteiger hat man wahrscheinlich noch keine wirkliche Vorstellung von den einzelnen Goettern etc.
Und? Solange es innerhalb der Gruppe keine nicht zusammen passenden Vorstellungen gibt, ist es egal wie diese Vorstellung ist. Dann ist Rondra halt Paladöser und der Praios-Geweihte ein netter Kerl...

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Shihouin Yoruichi » 02.07.2012 14:24

Niemand behauptet, daß Praioten keine netten Kerle sein können ...
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Lorizean » 02.07.2012 15:13

Und was ich sagte, man hat KEINE Vorstellung, da man das System überhaupt nicht kennt.
Dann kann ich auch hingehen und sagen ich spiel "Nen Pfrmtelol Priester" und dann daraus machen was ich will.
Natürlich kann man auch einfach das DSA Regelkonstrukt nehmen und in einer völlig anderen Welt spielen - aber dann würd ich echt ein anderes System nehmen ;)

Edit: Vielleicht etwas unklar, ich meine natürlich nicht, dass man sich seine meinung durch das Forum bilden sollte (ist ja auch eher unmöglich), aber die Hintergrundbände sind doch wahrscheinlich ganz sinnvoll, man kann darauf basierend ja auch immer noch seine eigene Meining bilden.
Zuletzt geändert von Lorizean am 02.07.2012 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Dietrad » 02.07.2012 15:23

Lorizean hat geschrieben:Und was ich sagte, man hat KEINE Vorstellung, da man das System überhaupt nicht kennt.
Dann kann ich auch hingehen und sagen ich spiel "Nen Pfrmtelol Priester" und dann daraus machen was ich will.
Natürlich kann man auch einfach das DSA Regelkonstrukt nehmen und in einer völlig anderen Welt spielen - aber dann würd ich echt ein anderes System nehmen ;)
Um einen Geweihten oder Priester der 12-Götter "authentisch" zu spielen reicht aber das Basisbuch.

Fürs Wunderwirken wird dann leider WdG gebraucht, Auszüge des Regelteils reicht schon. Die Regeln für Wunder sind denn auch weit einfacher als für Magie.

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Re: Basisregelwerk und Geweihte

Beitrag von Shihouin Yoruichi » 02.07.2012 15:57

Dietrad hat geschrieben:Fürs Wunderwirken wird dann leider WdG gebraucht, Auszüge des Regelteils reicht schon. Die Regeln für Wunder sind denn auch weit einfacher als für Magie.
Ohne Liturgien und Mirakel* kann man auch einfach einen Akoluthen spielen. Wenn man dann das System gut genug kennt (und mag), kann man den Charakter auch per Spätweihe "aufwerten".


* - Ehe man sich die Mirakel+/- Talente rausgesucht hat, kann man auch gleich WdG kaufen.
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