132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Robak
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132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Robak » 12.03.2007 00:29

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des 2005 erschienenen Abenteuers "Echsenjäger"von Sebastian Thurau aus der Anthologie "Karawanenspuren" bestimmt. Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.
Hier gelangst Du zur Übersicht über alle bisher durchgeführten Abenteuerbewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer ja in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Namaris
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Beitrag von Namaris » 12.03.2007 01:20

Ich möchte auf den Copy and paste - Fehler hinweisen!

IN der Bewertung steht "Schlacht in den Wolken" nicht "Echsenjäger".

Zornbold
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Beitrag von Zornbold » 12.03.2007 08:46

Abgeändert!

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Robak
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Beitrag von Robak » 12.03.2007 10:09

:oops: Danke Namaris und Zornbold

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JR
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Beitrag von JR » 14.03.2007 20:29

Hmmm, kennt keiner das Abenteuer?

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Robak
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Beitrag von Robak » 15.03.2007 00:44

Dann will ich zumindest mal erklären warum ich nicht abgestimmt habe.

Ich habe das Abenteuer erworben als bei uns ein Spielwarenladen Räumungsverkauf hatte und alles 50% preiswerter war.
Da ich noch diverse nicht gespielte Abenteuer im Schrank stehen habe, habe ich bisher darauf verzichtet es zu lesen, da ja noch ein anderer Spieler es meistern könnte.

Allerdings hat sich letzteres nicht ergeben, da:
1. Meine Helden nur schwer mit Novadis klar kommen (streng praiosgläubiger Soldat, Rondrageweihte, Mirhamer Magier mit Vorurteilen Novadis)
2. Wir in der letzen Zeit schon Unmengen an Wildnisabenteuern gespielt haben und ich eher auf der Suche nach was zivilisiertem bin, was aber eher vergeblich ist.
3. Wir gerade bei der Phileasson Saga mit einer Karawane durch die Khôm sind.
4. Der bald zum ersten mal zu spielende Charakter eher aus der nördlichen Wildnis kommt.

Ich muss sagen mir gefallen die Tulamidenlande. Allerdings gefällt mir LdES besser als RA, was aber primär daran liegt, dass ich die Zivilisation der Wildnis vorziehe. Charakter aus den Tulamidenlanden spiele ich allerdings selbst nur ungerne, da mir die blumige Sprache nicht liegt. Ich brauche einfach zu lange um meine Gedanken in eine blumige Sprache zu konvertieren, das wirkt am Spieltisch nicht gut.
Das war auch einer der Gründe warum ich meinen Artefaktmagier auf Mirham und nicht auf Khunchom aufgebaut habe.

Gruß Robak

Zordan von Bethanstrand
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Beitrag von Zordan von Bethanstrand » 16.03.2007 12:31

@Robak (ohne Werbung machen zu wollen, den Band besitzt du ja eh):
Punkt 2 kann ich bei Echsenjäger nicht entkräften, aber die Helden können im Auftrag eines bornischen Handelshauses durch den Dschungel reisen, sodass ein nördlicher Wildnischarakter ziemlich gut passen würde.

Zordan von Bethanstrand
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Beitrag von Zordan von Bethanstrand » 20.03.2007 15:26

Ich hatte ja die Hoffnung, dass diese Bewertungen mit Texten und Statements angereichert werden, damit das ganze auch nutzbar wird. Gerade diejenigen, die das Abenteuer sehr kritisch sehen, würde ich persönlich gerne um einige Anmerkungen bitten, um aus der Kritik Schlüsse ziehen zu können.

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JR
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Beitrag von JR » 22.03.2007 22:44

Ja, ich denke auch, dass das die Fairness gebieten würde - die Community ist so klein, dass ja auch die Autoren mitlesen

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Endijian von Tuzak
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Beitrag von Endijian von Tuzak » 25.03.2007 11:29

Gut, ich wills mal versuchen.

Ich habe aus der Anthologie alle Abenteuer mit unserer Gruppe gespielt, mit einer Ausnahme: Echsenjäger.
Der erste und gewichtigste Grund war der Zwerg in der Gruppe mit Vorurteilen gegen Geschuppte.

Doch zum Abenteuer: Das Lesen ist zwar schon ein wenig her, aber der Gesamteindruck ist mir doch hängen geblieben. Nach dem Lesen habe ich gedacht: Ja, nicht schlecht ein nettes und solides Abenteuer, aber eben auch nicht mehr. Es wirkt im Gegensatz zu den anderen Abenteuern im Band etwas langweilig, das waren damals so meine Gedanken.
Wirkliche Kritik finde ich für das Abenteuer jetzt nicht mehr, dafür ist es schon zu lange her. Es wirkte auf mich einfach etwas unspektakulär.

Für mich war es das schwächste Abenteuer der Anthologie. 3 Punkte für dieses Abenteuer. Das zeigt, dass Karawanenspuren insgesamt zu empfehlen ist, wenn das mMn schwächste AB noch 3 Punkte bekommt. Überhaupt ist Karawanenspuren für mich noch immer die beste Anthologie zu den Regionalspielhilfen. Wenn ich da an Basargeschichten denke, das war viel schlechter.

Gulmond
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Beitrag von Gulmond » 25.03.2007 13:16

Langweilig fand ich das auch.
Generell hatte ich mir von "Karawanenspuren" deutlich mehr "Wüste Khom" erhofft.

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Doc Sternau
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Beitrag von Doc Sternau » 20.04.2007 11:47

Ich spiele Echsenjäger gerade mit meiner Gruppe und finde es 'gut'. Es hat zwar ein paar kleinere Ecken und Kanten (die vorgeschlagene Entlohnung stimmt absolut nicht mit den üblichen Besoldungen aus dem Meisterschirm überein), ist aber - wie Endijian schon sagte - eine sehr solide Sache. Als Kaufgrund für 'Karawanenspuren' würde ich es allerdings nicht sehen, da ist 'Im Zeichen des Löwen' wesentlich cooler. Wenn man den Band aber ohnehin hat und mal in die Echsensümpfe möchte, dann ist 'Echsenjäger' ein spannendes, kleines Abenteuer, das man schnell vorbereitet und geleitet hat. :)

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Sarafin
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Beitrag von Sarafin » 09.07.2007 20:59

Mir hat es gut gefallen. Wobei das auch an Elerions gutem Meistern lag.

MI:Etwas unglücklich war für mich, dass der Großwildjäger - der Typ, dem ich schon seit dem ersten Treffen am liebsten die Fr... den Mund poliert hätte - mich (ich war ne Schwertgesellin von Adersin, also eigentlich schon ein Gegner für ihn) mit einer glücklichen Attacke, Wuchtschlag +5 und einem großen Sklaventod mit 24 TP auf mein Bein (3!! Wunden) mal eben ausgenockt hat. Das war frustrierend.
Ansonsten war es toll die Gruppe anzuführen und unser Echsenforscher hat auch immer so toll authentisch gezischelt. Allein das war ja schon ne Erfahrung an sich.

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Beitrag von Elwin Treublatt » 10.03.2008 12:51

Wo Karawanenspuren gerade komplett bewertet wird, hole ich mal das schon vor längerer Zeit bewertete Abenteuer der Vollständigkeit halber mal wieder nach oben.
Immerhin, sind es hier schon 21 Stimmen! :)

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Olvir Albruch
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Re: 132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Olvir Albruch » 16.06.2009 21:03

Gibt es hier vielleicht mittlerweile noch ein paar weitere Stimmen zu diesem Abenteuer?
Ich würde das nämlich gerne demnächst leiten, aber für ein paar Meinungen vorher wäre ich doch noch dankbar. :)

MfG,
Olvir Albruch

Fystanithil
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Re: 132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Fystanithil » 17.06.2009 00:32

@ Olvir
Ich habe das Abenteuer zusammen mit Sarafin, Zac und anderen bei Elerion vor etwa 2 Jahren gespielt und es hat mir gut gefallen, aber 'mir liegt das Thema' und man sagt ich Z'schll G'Rrne ;) . Ich habe das Abenteuer danach auch gelesen und damals 3 oder 4 Punkte gegeben. Ich erinnere mich besonders gerne an Elerions schwitzende Bornländerin... :lol: (und Zacs Abhilfe-schaffenden Khunchomer Magier).

Herr der Nacht
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Re: 132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Herr der Nacht » 22.12.2009 12:45

Ein ungewöhnliches und interessantes Szenario.

Die Ausarbeitungen sind knapp aber ausreichend, gerade die Reise im Sumpf wurde zumindestens rudimentär unterfüttert und nicht einfach nur durch lieblose Vorlesetexte gestaltet, so wie es andere Dschungelabenteuer (z.B Kamaluqs Rache) machen.

Die Zusammenarbeit mit einem der Achazstämme ist eine nette Idee, die zwar nicht mit jeder SC-Gruppe funktionieren wird, aber bei entsprechender Vorauswahl des SLs was die Spielcharaktere angeht dennoch machbar ist.

Gut gefällt mir auch die Ergebnisoffenheit bzw das Anbieten mehrerer Alternativen sowohl was den Auftraggeber als auch die Szenario-Auflösung angeht.

Ein zu Unrecht unterschätzes Szenario dass einem wohl etwas fehl am Platz in einem Novadi-Band vorkommt (obwohl natürlich auch in RA die Echsen eingehender behandelt wurden)

Von mir gibts dafür 3 Punkte und ich freue mich schon darauf dieses mal leiten zu können.

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Olvir Albruch
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Re: 132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Olvir Albruch » 26.12.2009 10:38

Oh, habe ich hier doch glatt noch nicht meine eigene Meinung kundgetan... :oops:

Dass ich das AB gespielt habe, ist jetzt zwar schon wieder etwas länger her, aber es konnte mich auf jeden Fall voll überzeugen!
Trotz des eher ungewöhnlichen Settings (für den Band) ist "Echsenjäger" mMn eines der besten Abenteuer der Anthologie. :)
Natürlich hat es hier und da einige kleinere Schwächen in der Ausarbeitung, was aber sicherlich an der Publikationsform liegt.
Positiv hervorzuheben sind auf jeden Fall die Plot-Idee, die schönen Handouts/Grafiken und die Übersicht über die echsischen Namen im AB, die einen ja mal echt durcheinander bringen können! :lol:

4 Punkte

MfG,
Olvir Albruch
Zuletzt geändert von Olvir Albruch am 26.12.2009 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
Leitet gerade:
  • Schatten im Zwielicht (79 Std.)

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Nga'churr
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Re: 132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Nga'churr » 10.06.2015 21:44

Grüße, ehrenwerte Spielleiter und Spieler

Vor Kurzem hab ich Echsenjäger gespielt, als Mittelteil meienr kleinen Selemkampagne (Gefängnis der Jahre/ Echsenjäger/ Zuflucht am Zch Trah)

Selbstverständlich habe ich meine Gruppe hinterher befragt, welches der Abenteuer ihnen am meisten zugesagt hat, und das war "Echsenjäger" (Menschgruppe). Somit irrte ich mich als Spielleiter, wie so oft; glaubte ich doch, das Erforschungsabenteuer "Gefängnis der Jahre" sei der Favorit.

Gründe: meiner Gruppe gefiel das Volk der Achaz, denen sie hilfreich zur Seite standen. Gegen einen linearen Ablauf der Geschichte hatten sie keine Einwände. War nicht einfach zu meistern, aber da ich selbst einen Achaz als Spieler mime (hier ein NPC), der die Gruppe bei Bedarf mit Hintergrundwissen versorgte, war das spannend entspannt.
Hin und wieder hab ich meiner Gruppe auch fühlen lassen, daß mich (dem Achaz) Zweifel und Zwiespalt plagten, und er eine andere Sicht der Dinge besitzt.

Fazit: meinen Spielern gefiel es sehr gut. Wie bei Abenteuern dieser Art, in denen es um fremde Völker geht, empfehle ich dem SL dickes Hintergrundwissen, daß man sich zusätzlich zum Abenteuer einprägen sollte. (z.B. Raschtuls Atem) Die Spieler sind sehr neugierig, und letzlich danken sie es einem auch.
Der Haferbrei wirkte unheimlich, die graubraune Masse erschien seltsam lebendig und verschlang Löffel...

Garion
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132.4 Echsenjäger (Karawanenspuren)

Beitrag von Garion » 27.01.2018 15:00

Es ist jetzt zwar schon eine Weile her, dass ich das Abenteuer im Rahmen meiner Selem-Reihe gespielt habe. Insgesamt war es das zweite von drei Abenteuern in dem Gebiet.

Der Gesamteindruck des Abenteurers war zwar aus meiner Sicht gut, das mag aber daran gelegen haben, dass mir das Setting gefiel. Für Leute die nicht viel damit anfangen können, dass der eigene Charakter sich lange durch den Dschungel schlagen und mit einem eher fremdartig-abweisenden Volk wie den Achaz kooperieren sollte, ist das Abenteuer wohl eher nichts.
Ich habe es mit meinem Brabaker Dämonologen/Nekromanten gespielt, der sich zumindest zu dem Zeitpunkt durchaus für die Achaz als Volk und auch für die Sumpfgegend um Selem interessiert hat.

Der Charakter war ohnehin in Selem und hatte schon erste nahezu freundschaftliche Kontakte zu einem echsischen Hehler geschlossen, was ihn offen gemacht hat für die versklavten Echsen, die auf dem Marktplatz in einem Käfig ausgestellt waren. Es war daher leicht ihn bereits vor dem Treffen mit Jezabela Kontakt mit Mitgliedern des später im Abenteuer wichtig werdenden Achaz-Stammes interagieren zu lassen.
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Konkret: Er hat ihnen geholfen auszubrechen. Schon weil ihr Besitzer Al'Anfaner war.
Der Plot-Hook über die arme Frau, die den Kummer darüber, dass ihr Geliebter im Dschungel verschollen ist im Alkohol ertränkt, setzt voraus, dass wenigstens ein Gruppenmitglied altruistisch veranlagt ist. Bei dem Durchgang, den ich gespielt habe hat sie die Hilfe eher bekommen, weil es für meinen Brabaker interessant klang sich mal einen der Stämme von nahem anzusehen und sie offenkundig mehr Ahnung von der Reise durch den Dschungel hatte als er.
Ein Plus war es allerdings, dass der Meister mit dem ich gespielt habe den Sklavenhändler direkt als aalglatt und unsymphatisch dargestellt hat. Auf diese Weise war die Entscheidung der Frau zu helfen noch schneller gefallen - und sei es nur um dem Mistkerl einen mitzugeben.

Die Reise durch den Dschungel habe ich als spannend empfunden. Ich kann nicht sagen, wie viel tatsächlich im Abenteuer steht, aber da kann man auf jeden Fall viel draus machen. Gerade weil die Reise länger als nur ein paar Stunden dauert. Ich hatte viel Spaß dabei meinem Charakter dabei zuzusehen, wie seine Angst vor giftigen Tieren und Pflanzen langsam paranoide Züge annahm und er dauernd fragte "Ist das giftig? Und das...?!"
Diese relative Hilflosigkeit des eigenen Charakters wurde dann an anderer Stelle dadurch aufgelockert, dass er schlicht über mehr Fähigkeiten im Bereich der Heilkunde/Anatomie und auch Kampfkraft verfügte und damit in der Lage war Jezabela nach einem Angriff durch eine Riesenschlange zu retten. So wurde die Reise zu einem Wechselspiel der Kompetenzen in der sich die gegenseitige Hilfe ungefähr die Waage hielt. Umso besser war dieser Teil, da jeder Mitreisende sein Gegenstück schützen und behandeln musste, ob er wollte oder nicht - weil er ihn einfach brauchte.
In einer Gruppe stärkt das sicher die Bindung zwischen den einzelnen Charakteren - mein Brabaker war alleine unterwegs (danke für den geduldigen Meister, der meine Alleingänge mitmacht - der Charakter muss in Sachen AP noch ein wenig zu den anderen nachholen).

Der Kontakt mit den Stammes-Achaz war bei mir zwar kritisch, gerade weil mein Brabaker nicht unbedingt großartig sozial veranlagt ist, aber dank der Eingangs erwähnten Hilfe bei der Rettungsaktion hat er die Begegnung überlebt und wurde auch als Hilfe eingespannt, um den Konflikt zwischen den beiden Stämmen beizulegen. Der Umstand, dass sich die Stammes-Achaz intern an die Gurgel gegangen sind fand' ich dabei durchaus hilfreich, um die Achaz aus der Sicht eines externen Helfers und nicht als unerwünschter Invasor kennen zu lernen.
Die Suche nach dem eigentlichen Ziel des Abenteuers gestaltete sich dann recht witzig. Zwar waren diesmal Stammes-Achaz bei der Reise durch den Sumpf dabei, die allen Gefahren recht souverän und effektiv begegneten, MI allerdings haben die Echsen aufgrund ihrer Prophezeiung nicht recht gewagt von meinen Anweisungen abzuweichen und mich daher dort hin gebracht, wo ich hin wollte.
Das führte dazu, dass der ganze Trupp 8 Stunden in die falsche Richtung marschierte, obwohl die Achaz es eigentlich besser wussten. Auf Nachfrage haben sie die Richtung dann korrigiert. Wieder ein willkommener Dämpfer für das aufblühende Ego meines Magiers.

Dankbar war ich dafür, dass der zu bergende Gegenstand schlussendlich nicht nach dem Standard-Verfahren errungen werden musste ("Ah! Endgegner X hat das Ding! Na dann - spannender Kampf wo nochmal alles aufgefahren wird und dann unter schweren Verlusten zugreifen!").
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Stattdessen lag das gute Stück in einem Rucksack, der sich widerrum mit einem Riemen in den Hörnern einer Hornechse verfangen hatte.
Mit Hilfe der Achaz war es dann möglich das Tier zu einem vorbereiteten Futterhaufen zu locken und mit dem Magierstab nach dem Rucksack zu angeln - Schreckmoment, als das Tier den Charakter bemerkt, ihn ansieht und dann entscheidet, dass das Fressen interessanter ist als das kleine Ding mit komischen langen Ast inklusive. :D
Besonders cool war daran, dass man schon früher Hinweise darauf bekommen hatte, wo der entscheidende Gegenstand abgeblieben sein könnte, bzw. wie er überhaupt verloren ging. So traf man relativ weit vorne im Abenteuer auf das Moos, dass die Hornechsen gerne fressen und sah, dass etwas davon abgekaut war oder begegnete einer Hornechse mit Ästen und Blättern, die sich in den Hörnern verfangen hatten.
Im Endeffekt ist der Charakter noch ein paar Tage geblieben und hat sich schon im Dorf der Achaz wieder von Jezabela und ihrem Geliebten getrennt. Die Aussicht darauf ein paar der medizinischen Kräuter erklärt zu bekommen war da einfach zu verlockend.

Kurzübersicht:

Pros:
+ Gut geeignet um die Kultur der Stammes-Achaz näher kennen zu lernen
+ eingehende Beschäfigung mit dem Dschungel/Sumpf und seinen Gefahren - gut für Charaktere die dschungel-/sumpfkundig werden wollen.
+ Ob das Abenteuer das vorsieht weiß ich nicht, aber bei mir war die Wahlmöglichkeit gegeben - man hätte sich auch den Sklavenjägern anschließen können

Cons:
- Nicht besonders Einsteiger geeignet, weil die Kultur der Achaz schon sehr besonders ist
- Die Reise durch den Sumpf und Dschungel ist ohne entsprechende Talente kaum zu meistern
- Interesse für die Achaz muss generell vorhanden sein, sonst wird das Abenteuer wohl eher langatmig

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