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A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

Wie hat dir die

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JR
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A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von JR » 20.05.2007 15:35

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte der so genannten "Jandra-Saga" aus dem Anthologieband A131 "Skaldensänge" aus dem Jahr 2005 bestimmt. Die Mini-Kampagne umfasst die Abenteuer "Das Sturmkind" von Daniel Jödemann, "Fluch des Blutes" von Michelle Schwefel und "Blutiger Schnee" von Jörg Middendorf.

Bild

Vielleicht hast du Erfahrungen mit den Abenteuern gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zur Kampagne. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread die Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du die Kampagne als Spieler oder Spielleiter erlebt oder sie zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr die Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne die Kampagne zu kennen.

Wie hat dir die "Jandra-Saga" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
  • schlecht (1 Stern)
Im Thread könnt ihr auch gerne Einzelbewertungen zu den einzelnen Abentuern dieser Mini-Kampagne posten.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 10.03.2013 10:50, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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JR
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Beitrag von JR » 23.05.2007 23:56

Bei Swafnir, das sind aber verdammt wenig Reaktionen, das wohl! :(

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kmr
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Beitrag von kmr » 24.05.2007 02:06

Super -- gerade der Einstieg und erste Teil des Abenteuers hat uns Spieler (und Helden!) sofort in den Bann gezogen. Das wohl!

ThePat
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Beitrag von ThePat » 24.05.2007 09:59

Insgesamt bei mir eine Note zwischen 3 und 4:

Einstieg und Rahmenhandlung des ersten Teils gefielen mir sehr gut - meine Spieler waren dann auch sehr überrascht.

Teil 2 und 3 fallen dagegen sehr stark ab. Es werden übliche Handlungsklischees bedient (gibt es eigentlich ein Abenteuer in dem dieHelden eine Seereise antreten und nicht in einem Sturm kentern? :wink: )

Auch wird die Handlung zu stark von zu vielen NSC mitgestaltet, die mehr oder weniger sinnig auftauchen. So kann es sein, dass man zum Finale mehr NSC als SC auf seiten der Helden hat. Ich habe die Handlung daher stark abgeändert:
Meisterinformation zu "":
1. Im Hügelgrab liegt immer noch der halb dämonische "Heiler" in einem Block aus Eis gefangen - dieser Block droht aber bald zu bersten
2. Die Rituale des falschen Schamanen dienen dazu, den Bann des Eisblocks zu schwächen und somit zum bersten zu bringen
3. Der Sohn von Jandras Ankläger (Namen vergessen) ist ebenfalls im hohen Norden, um den Heiler dort zu befreien (also Sohn+Schamane+Heiler stecken alle unter einer Decke)
4. Der Heiler kann nur mit Jandras Schwert erschlagen werden. DIes kann nur ein Mitglied von Jandras Otta führen - die Helden zählen durch ihre Traumerlebnisse allerdings dazu.

Es kommt also zu zwei getrennten "Endkämpfen": Einmal der Schamane mit seinen Tierkriegern und andererseits eine Gruppe Thorwaler unter Führung des "Sohns" mit dem gerade aufgetauten "Heiler"

So wurde es dann für unsere Gruppe stimmig und spannend. War aber doch recht viel anzupassen.

ThePat

Ragnar Schwefel
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Beitrag von Ragnar Schwefel » 20.06.2007 23:18

Es ist immer wieder kritisert worden, dass die im dritten Teil angekündigte Karte des Gjalsker Dorfes fehlte. Ronny Bläß hat nun eine tolle Karte erstellt, die ich hier nun zum allgemeinen Download eingestellt habe:
http://www.thorwal-standard.de/thorwal.htm

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Herzblut
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Beitrag von Herzblut » 21.06.2007 08:26

Wunderbare Karte, wir sind leider schon lange durch .. aber danke Ragnar =)

EIne Karte hatte uns und mir als Meister damals nicht wirklich gefehlt ..


So meine Meinung:
Es gab von mir 3 Punkte.

Der Einstieg war klasse ... etwas irritiert hat dann aber die Verschachtelung der beiden anderen Teile ineinander.

Nach Teil 1 baut die Saga leider deutlich ab. Das Finale ist aber natürlich wieder Klasse. Ein richtiger OHA-Effekt .. meine Spieler haben geschaut wie kackende Rehe ;)

Das Schiffsunglück ... der lange Aufenthalt auf dem Hof ...
Schiffsunglücke passieren auf jeder Seefahrt .. so zumindest der Tenor meiner Gruppe mittlerweile (da sie ja auch die Phileasson-Saga spielen *G*). Aber hey, sie sind schließlich Helden!
Der lange Aufenthalt brachte Zeit den komplizierten Beinbruch der Streunerin, erlitten beim Schiffsunglück, zu kurieren, jedoch gab es hier nicht viel zu tun für die Helden, wennauch eine Begegnung solch einer Art mit einem Volk den Charakteren viel gebracht hat, den Spielern leider nicht.

Ganz gut fand ich auch noch den Grabhügel, bzw. die Bannsiegel und das darunter liegende ;) War auch ein schöner (Schock-)Moment .. Nur der Eistroll kam mir irgendwie vor wie eine Meisterkeule zur Unterstützung ...

Alles in allem hats aber Spaß gemacht und einige Szenen haben den langen Aufenthalt schnell vergessen gemacht.

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Agrimoth
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Beitrag von Agrimoth » 21.06.2007 16:49

Ich hab 4 Sterne gegeben. Hat mir beim Lesen sehr gut gefallen und ist eine tolle Idee. Ist meiner Meinung nach ein gutes Abenteuer, mal sehen ob es mit meiner Gruppe was wird...

Gruß Agri

Athax Erbe
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Beitrag von Athax Erbe » 28.01.2009 03:51

Die einzelnen Teile haben mMn eine deutlich unterschiedliche Qualität:
Der Anfang (also die "eigentliche" Saga) ist wirklich außerordentlich gut: man kann ohne in irgendeinerweise den "Realismus" zu vernachlässigen "episch-unrealistisch" sein... :wink: (und das meine ich wirklich positiv, denn das "saga"hafte ist hier eben gerade übertrieben einfach schön...)

den zweiten Teil fand ich hingegen nicht so toll. Der Sturm und der Schiffbruch sind mMn noch ok; auch wenn sowas bei Helden-Schiffsreisen vielleicht wirklich nicht gar so selten ist empfinde ich es nicht "überstrapaziert". Aber die Episode auf dem Hof habe ich als ziemlichen "Anti-klimax" empfunden. Die vorgeschlagene Versklavung der Helden durch die Hofbewohner mag zwar in Hinsicht auf die Nordthorwaler Sitten stimmig sein; ich halte eine Versklavung von Helden aber generell für sehr Problematisch, insbesondere, weil im Abenteuer ja davon ausgegangen wird, dass die Helden trotzdem nicht ewigen Hass auf die Bewohner empfinden, sondern mit diesen zusammenarbeiten und womöglich gar sowas wie Sympathie gegenüber einzelnen Bewohnern entwickeln...
Aber da auf dieses Problem im Abenteuer eingegangen wird und Alternativen vorgeschlagen werden, sehe ich das nicht als Kritikpunkt.

Der letzte Teil hat mir hingegen wieder sehr gut gefallen. Die Gjalsker sind stimmig (auch in Ihrem Konflikt zwischen "wir glauben unserem Schamanen" und "schon irgendwie...komisch, was unser Schamane da von uns verlangt") und auch das "Heilermonster" und das Grab fand ich recht gut.
Eine Seltsamkeit (vielleicht sogar ein Problem) ist mir aber im Gedächnis geblieben: Soweit ich mich erinnere, brauchen die Helden die Harfe im 3. Teil noch, um wichtige Informationen zu erhalten.
Ich halte es allerdings für ziemlich unwahrscheinlich, dass die Spieler die Harfe nach der Episode im Grab tatsächlich weiter mit sich führen: Nachdem die Harfe offensichtlich "einfach so" den Bann der das Monster gefangen hält zerstört liegt es eigentlich sehr nahe zu glauben, dass sie die Helden nur benutzt hat, um von ihnen genau dorthin gebracht zu werden und den Bann zu brechen... Da ist es mMn sehr viel wahrscheinlicher, dass die Helden versuchen die Harfe zu zerstören, oder, wenn das nicht funktioniert, sie zumindest nicht weiter mitnehmen (sondern sie irgendwo in hinreichender Entfernung zum Grab "entsorgen").
Auf in jedem Fall werden sie doch nicht weiterhin auf sie hören!

Letzlich würde ich sagen:
Teil 1: 5 Punkte
Teil 2: 2-3 Punkte
Teil3: 4-5 Punkte

Macht zusammen 4 Punkte

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Olvir Albruch
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Beitrag von Olvir Albruch » 25.02.2009 23:48

Wie lange braucht man so ca. für den ersten Teil der Saga, der ja recht linear aufgebaut ist?!

MfG,
Olvir Albruch

Sir Nox of Ni
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Beitrag von Sir Nox of Ni » 26.02.2009 00:06

Puh... ich würde drei Spielabende schätzen. Nichts, was man an einem Tag spielen könnte, mMn... ;)

Svea
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Beitrag von Svea » 26.02.2009 09:34

Wir haben ca. 11 Stunden am ersten Teil gespielt, verteilt auf zwei Spieltage.

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Alrik von Drakonia
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Beitrag von Alrik von Drakonia » 26.02.2009 09:53

Hallo!

Ich kenne das Abenteuer nur aus Spielersicht. Stimmungsvoll fand´ ich es schon. Was mich aber gestört hat, waren die gescripteten Stellen in denen Jandra und ihre Mannen die bösen verhauen.

Generell bin ich kein Freund von NPCs die den Tag retten.


gruss

Alrik

Sir Nox of Ni
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Beitrag von Sir Nox of Ni » 26.02.2009 12:38

Alrik von Drakonia hat geschrieben:Ich kenne das Abenteuer nur aus Spielersicht. Stimmungsvoll fand´ ich es schon. Was mich aber gestört hat, waren die gescripteten Stellen in denen Jandra und ihre Mannen die bösen verhauen.
Durften die Helden bei euch nicht mitmachen? :) Das wäre schade...

Wer sich bei diesem Abenteuer an "gescripteten" Stellen stört, der sollte es nicht meistern/spielen, denn es ist nunmal die (aus thorwalscher Sicht erzählte) Geschichte von Jandra, die von einem Skalden erzählt wird und dementsprechend übertrieben heroisch ist. Es ist ja durchaus so gewollt, dass es alles ein wenig übertrieben und "seltsam" daherkommt.
Als problematisch sehe ich die Szene mit dem Tod Arnes an, da hier der Held wirklich nur zuschauen kann. Hier ist sicher etwas Fingerspitzengefühl von Seiten des Meisters gefordert. Wenn man weiß, dass Spieler allergisch auf sowas reagieren, muss man es eben abändern. Ich (als Spieler) hätte damit keine Probleme.

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Marty mcFly
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Beitrag von Marty mcFly » 04.03.2009 01:15

Hesinde und die anderen Zwölfe mit euch!

Ich habe vor die Kampagne in näherer Zukunft zu leiten und hab da ein paar Fragen zum Bösewicht Harder:

Welches Motiv hat Harder, Jandra mit seiner Lügengeschichte eins auszuwischen? Sind die beiden (bzw. die Sturmvögel und Harder) schon mal aufeinandergetroffen? Ich hab da in den AB's keinen Hinweis zu gefunden!?! Es wird einzig gesagt, dass das Schicksal großes mit ihr vorhat...
Denn letztlich bringt er Jandra doch erst durch sein Eingreifen in die Gerichtsverhandlung auf seine Spur bzw. zieht Ihre Wut auf sich, sodass sie ihm folgt, oder täusche ich mich da?
Hätte er nicht zu ihrer Verbannung (zunächst zu 10 Jahren Friedlosigkeit) entscheidend beigetragen, dann wär sie ihm doch wahrscheinlich nie auf die Schliche gekommen und er hätte sein Würmchen da oben in Ruhe befreien können (zumindest abgesehen von anderen Hindernissen...)!
Einzige inneraventurische Erklärung wäre für mich, dass Harder in einer Vision Jandra als Gefahr erkannt hat, und sie so vielleicht aus dem Weg schaffen wollte, was dann aber gehörig nach hinten losgegangen ist (á la Krösus)...

Ich verstehe auch noch nicht so wirklich, wieso genau die Sturmvögel überhaupt Harder in den hohen Norden folgen (mal abgesehen davon, dass sie ja irgendwohin müssen...). Wissen sie von seinem Treiben, oder wollen sie sich schlicht daran rächen, dass er sie mit seiner Lüge in diese Situation gebracht hat? Wenn sie ihn zur Rede hätten stellen wollen, wäre das doch auch in Auriler noch möglich gewesen, oder?

Vielleicht hab ich aber auch einfach irgendwas überlesen bzw. nicht richtige bedacht (ist ja recht kompliziert das ganze mit der Saga-Welt und so...)
Dabei möchte ich auch gleich ein wenig Kritik loswerden: Ich fände es besser, wenn die ganze Kampagne einen gemeinsamen Anhang hätte, außerdem fehlt besagter Harder als in meinen Augen doch recht wichtiger Charakter im Anhang. Seine Werte sind zwar im Text vorhanden, aber das macht das ganze ja so unübersichtlich. Insgesamt hätte die Rolle dieses Bösewichtes noch besser ausgearbeitet werden dürfen (z.B. was seine im Text nur kurz erwähnten Verbüntete betrifft), immerhin bietet er den Aufhänger zu dem ganzen Geschehen.

Das soll aber nicht meinen insgesamt -nach dem Lesen- positiven Eindruck von der Kampagne schmälern! Wenn ich sie dann irgendwann in ein paar Monaten geleitet habe, werd ich auch noch ne Bewertung abgeben.

Ich hoffe mal, mir kann hier jemand weiterhelfen, am besten die Autoren selbst, wenn die hier im Forum sind ;) die haben sich bestimmt noch mehr dabei gedacht und von der "bösen" Redax nicht mehr Platz bekommen :censored:

(btw, ist das hier der richtige Thread, um Fragen zum AB zu stellen, oder soll ich da extra einen für aufmachen? Denn ich werd wahrscheinlich noch ein paar mehr fragen haben...falls ich hier falsch bin, bitte verschieben ;) )

So das wars fürs erste,

Hesinde mit euch und euren Antworten!

Der Satinav-Frevler

Edit: Jetzt bin ich doch noch auf mehr Infos in dem AB bezüglich Harder gestoßen, und zwar am Ende von Blutiger Schnee weiß Jandras Geist von dem Vorhaben Harders zu berichten und es wird auch von der Schicksalshaftigkeit, das Harders Handeln innewohnt, gesprochen (wie ich es erwähnt hatte). Bestätigt aber nur die Kritik bzgl. der Unübersichtlichkeit :rolleyes:
Zuletzt geändert von Marty mcFly am 09.03.2009 13:04, insgesamt 2-mal geändert.

Sir Nox of Ni
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Beitrag von Sir Nox of Ni » 04.03.2009 04:15

Ich denke, hier ist der richtige Platz solche Fragen zu stellen, da ja andere Meister von deinen Fragen profitieren. Ich zum Beispiel! :)
Marty mcFly hat geschrieben:Welches Motiv hat Harder, Jandra mit seiner Lügengeschichte eins auszuwischen? Sind die beiden (bzw. die Sturmvögel und Harder) schon mal aufeinandergetroffen? Ich hab da in den AB's keinen Hinweis zu gefunden!?! Es wird einzig gesagt, dass das Schicksal großes mit ihr vorhat...
Diese Problematik der Bösewichtmotivation ist ja nichts Neues und immer wieder schwierig. Aber seine Worte "Euer Sturmkind wird uns nun nie wieder gefährlich werden" lässt mich darauf schließen, dass er Jandra als große Gefahr für seine Pläne ansah. Immerhin hat das Schicksal angeblich großes mit Jandra vorgehabt. Vielleicht ist in diesem Wettstreit keine Seite tatsächlich der Sieger, denn die Helden schaffen es am Ende zwar (für Harder unerwartet) seine Pläne zu vereiteln, doch immerhin ist es ihm gelungen Jandra und ihre Sippe aus dem Weg zu räumen (wenn auch vielleicht nicht so, wie er es sich erhofft hatte, aber wer konnte das schon ahnen?)
Marty mcFly hat geschrieben:Denn letztlich bringt er Jandra doch erst durch sein Eingreifen in die Gerichtsverhandlung auf seine Spur bzw. zieht Ihre Wut auf sich, sodass sie ihm folgt, oder täusche ich mich da?
Hätte er nicht zu ihrer Verbannung (zunächst zu 10 Jahren Friedlosigkeit) entscheidend beigetragen, dann wär sie ihm doch wahrscheinlich nie auf die Schliche gekommen und er hätte sein Würmchen da oben in Ruhe befreien können (zumindest abgesehen von anderen Hindernissen...)!
Einzige inneraventurische Erklärung wäre für mich, dass Harder in einer Vision Jandra als Gefahr erkannt hat, und sie so vielleicht aus dem Weg schaffen wollte, was dann aber gehörig nach hinten losgegangen ist (á la Krösus)...
Die Kritik an der Motivation erscheint mir berechtigt. Vielleicht hätte Harder in Ruhe sein Ritual vollenden können, ohne dass Jandra ihm in die Quere kommt. Einzig die von dir erwähnte Vision hätte ihm vielleicht in den Sinn kommen lassen, dass er erst Jandra beseitigen muss. Scheinbar kümmert sich Charyptoroth nicht besonders gut um ihre treuen Diener, wenn sie falsche Fährten legt, die am Ende dazu führen, dass ein Plan scheitert. Oder es war nicht Charyptoroth... das sind alles Spekulationen. Für das Abenteuer spricht, dass die Abenteuer keine Gelegenheit haben Harder nach dem warum zu befragen.
(Und bei Bösewichten, die sich auf eine solche Fragestunde einlassen, da ist ja klar, was mit denen passiert... :censored: )
Marty mcFly hat geschrieben:Ich verstehe auch noch nicht so wirklich, wieso genau die Sturmvögel überhaupt Harder in den hohen Norden folgen (mal abgesehen davon, dass sie ja irgendwohin müssen...). Wissen sie von seinem Treiben, oder wollen sie sich schlicht daran rächen, dass er sie mit seiner Lüge in diese Situation gebracht hat? Wenn sie ihn zur Rede hätten stellen wollen, wäre das doch auch in Auriler noch möglich gewesen, oder?
Die Sturmvögel verlassen die Sippe, noch bevor Harders Verbannung feststeht. Das bedeutet, sie können erst später erfahren haben, dass Harder auch fort ist. Wie sie ihn gefunden haben kann wohl niemand wirklich sagen...
Warum sie ihn nochmal genauer durchleuchten wollten, scheint mir klar. Harder hat gelogen, sich damit selbst belastet und die eigene Verbannung beschwört, nur damit Jandra verbannt wird? Deswegen hatte Jandra wohl noch ein Wörtchen mit dem zu wechseln hatte.
In Auriler selbst ergab sich sicher nicht die Gelegenheit, da Jandra ihn bestimmt nicht befragen durfte. Es bestand ja die Gefahr, dass sie ihm was antat. Und auch anderen Mannschaftsmitgliedern hätte Harder sicher nicht die Wahrheit erzählt, wie er es in der Saga bei den Helden getan hat...
Von seinen Tätigkeiten als Diener Charyptoroths können sie nichts gewusst haben, da Harder ja nie entlarvt wurde.
Marty mcFly hat geschrieben:Vielleicht hab ich aber auch einfach irgendwas überlesen bzw. nicht richtige bedacht (ist ja recht kompliziert das ganze mit der Saga-Welt und so...)
Vermutlich liegt diese Konfusion tatsächlich an der Saga-Welt, in der einiges anders geschieht als im "realen" Aventurien... ich hab mir über einige Sachen auch den Kopf zerbrochen und hoffe nun verstanden zu haben, wie das laufen soll.
Marty mcFly hat geschrieben:Dabei möchte ich auch gleich ein wenig Kritik loswerden: Ich fände es besser, wenn die ganze Kampagne einen gemeinsamen Anhang hätte, außerdem fehlt besagter Harder als in meinen Augen doch recht wichtiger Charakter im Anhang. Seine Werte sind zwar im Text vorhanden, aber das macht das ganze ja so unübersichtlich. Insgesamt hätte die Rolle dieses Bösewichtes noch besser ausgearbeitet werden dürfen (z.B. was seine im Text nur kurz erwähnten Verbüntete betrifft), immerhin bietet er den Aufhänger zu dem ganzen Geschehen.
Hierbei ist das Problem wohl darin zu suchen, dass verschiedene Autoren die drei Teile geschrieben haben. Das ist etwas unglücklich, ja. Die Informationen zu Harder sind über die drei Abenteuer verteilt und müssen mühsam zusammengesucht werden. Das gleiche gilt für Jandras Werdegang nach der Verbannung. Das hätte in den Anhang gehört.
Marty mcFly hat geschrieben:Das soll aber nicht meinen insgesamt -nach dem Lesen- positiven Eindruck von der Kampagne schmälern! Wenn ich sie dann irgendwann in ein paar Monaten geleitet habe, werd ich auch noch ne Bewertung abgeben.
*unterschreib*

Nevalor
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Nevalor » 14.10.2009 11:46

Ich habe die Jandra Saga als Spieler erlebt und fand sie grossartig. Die Thorwalsche Stimmung ist super übergesprungen und seit sich mein Söldner im traum den Sturmvögeln angeschlossen hat und sich in Garda verliebt hat ist er unglaublich wütend auf Thure =P

Es hängen sehr viele schöne Erinnerungen mit dem Abenteuer zusammen deshalb: 5 Punkte

Jenoolen
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Jenoolen » 27.11.2009 10:44

Für mich mitunter das Beste, was DSA bisher veröffentlicht hat, auch oder gerade angesichts des Platzmangels, da hätte man locker einen eigenen Band draus machen können.

Das thorwalsche Flair ist einfach gelungen, und ich liebe die Überraschung am Ende des ersten Teils. Durch die etwas verklärte Saga, ließen sich meine Spieler im Nachhinein auch damit besänftigen, als es darum ging, was Harder nun eigentlich konkret gegen Jandra hatte. Die Otta ist ihnen auf jeden Fall sehr ans Herz gewachsen. Kleine Anekdote am Rande: unser Zwergensöldner fing tatsächlich irgendwann mit Schwimmunterricht an und war dann auch der einzige Held, der den Riemenlauf erfolgreich absolviert hat, hat für ungläubiges Stöhnen in der Gruppe gesorgt. :-)

Der zweite Teil war erwartungsgemäß dann auch etwas problematisch, meine Gruppe ließen sich nur wegen der Jahreszeit so lange auf dem Hof festhalten und schmiedeten derweil mit dem Horasierschmied Fluchtpläne, bei uns lag die Kampagne mitten im Konflikt mit dem Horasreich. Hier gab es auch den wohl bisher spektakulärsten Einstieg eines neuen Chars in Form eines Olporter Magiers, dessen Schiff gerade von Horasiern zerlegt worden war und dem per Luftelementar gerade noch die Flucht gelungen war. Er fiel dann in Küstennähe im wahrsten Sinne des Wortes von Himmel. :-)

Richtig spannend wurde es dann wieder, als es darum ging das verfluchte Tal aufzusuchen. Den ersten Besuch im Grabmal hatte ich mit einem Track aus Alien 2 unterlegt, da kommt dann mittendrin eine Stelle, in dem es urplötzlich einmal schrill wird, passte gut zu der Szene, an der Harder von unten ans Eis klopft (vor allem, wenn man zusätzlich noch mit der Faust auf den Tisch knallt).

Auch die Gjalskerländer fand ich sehr treffend widergegeben, allerdings wurde der Enkampf gegen den Schamanen extrem verkürzt, indem die Wollnashörner durch einen FORTIFEX aufgehalten wurden und der Schamane selbst Opfer eines kritischen Treffers wurde. Schön war es dann wieder, dass die Gruppe schwitzen musste, weil man den Körper ja noch lebendig brauchte. *g*

Das Finale selbst uferte in einen Stellungskampf aus, der outtime etwa 3-4 Stunden dauerte. Dafür gab es dann auch einen sehr rührseligen Abschied von Jandras letzten Mannen.

Insgesamt hat uns die Saga über viele schöne Wochen beschäftigt, unschön ist der vielfach beklagte unübersichtliche Aufbau, ansonsten kann ich es nur wärmstens empfehlen. Klare 5 Punkte!
"Zu lieben, zu leiden, zu lernen,
kurz: zu leben - das ist unser Weg!"

McBaine
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von McBaine » 09.12.2009 11:00

Habe die Jandra Saga nun fertig gemeistert.

Meine Spieler wurden durch kleinere Unstimmigkeiten im ersten Teil zwar misstrauisch, doch waren sie am Ende als sich alles klärte überrascht.
Ich habe viele Aspekte des Thorwalschen Lebens auf der Fahrt mit Jandra weggelassen bzw gekürzt, da wir eine reine Thorwaler Gruppe (Krieger, Söldner, Olporter Magier, Skalde) hatten. Deshalb waren die meisten Aspekte schon bekannt und Thure muß Landsmännern wohl nicht davon singen wie wenig man Walfänger mag oder wie das Leben der Thorwaler auf See ist (Die Helden waren vorher schon mit Phileasson unterwegs). Der erste Teil konnte dann gerade so an einem Spielabend gelöst werden und war der Auftakt zu dem was noch kam.

Im zweiten Teil stieß in Olport ein weiterer Spieler hinzu (Swafnirgeweihter) was wegen der Bedrohung durch den Hrangarknecht Harder ganz gut passte. Nachdem der Rat der versammelten Skalden eingeholt war ging es gen Norden und zum Schiffsunglück.
Meine Gruppe hätte sich im Leben nicht ein halbes Jahr als Treller versklaven lassen.
Das ging gar nicht, da mußte ich etwas ändern. Meine Helden haben es aus eigener Kraft (Olporter Magier sei dank) halb erfroren ans Ufer geschafft und sich dann auf den Hof gerettet. Dank Traviagefälliger Gastfreundschaft konnten sie sich da ein paar Tage ausruhen, den Horasier necken und bekanntschaft mit u.a. Madru schließen. Da sie ihre Aufgabe als sehr dringlich empfanden wurde auch gleich nach Jandra gefragt, und sie erfuhren vom Blodsdal und das Madrus Lehrer Jandra kannte.
Nach den magischen Attacken wurde Madru dann "rausgeworfen". Die Helden sind dann direkt mit ihm gegangen, denn man war schon unter widrigeren Bedingungen zum Himmelsturm unterwegs gewesen...
Der Rest verlief ziemlich genau wie vom Abenteuer vorgesehen.
Der richtige Schamane wieder eingesetzt, Harder wurde erschlagen, die Geister fanden Ruhe und Olport erhielt kunde vom Unrechtmäßig verhängten Skoggang. Der Skalde stellte sicher das die Jandra Saga wieder gesungen wurde.

Alles in allem ein echt gutes Abenteuer, 4 Sterne.

P.S.: Ja, meine Helden wurden vom Schockeffekt kalt erwischt. Ne fiese Stelle, ich hatte extra die Runen gezeichnet und während sich Spieler wie Helden drüberbeugten : Zack !
Nicht für Gruppen zu empfehlen in denen sich Herzkranke befinden^^

Wächtenbold
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Wächtenbold » 26.12.2009 10:29

Ich fand gerade den hier so gelobten Einstieg und das erste Abenteuer über alle Maßen railroadig und ein reines Schaulaufen der NSC-Thorwaler, bei dem die Helden zu doofen Zuschauern degradiert werden. Mir war das gleich dermaßen zuwider, dass das AB nun schon lange unberührt im Schrank liegt und ich mich erst wieder motivieren muss, den Rest überhaupt zu lesen. Tut mir leid!

Sir Nox of Ni
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Sir Nox of Ni » 26.12.2009 16:58

Wächtenbold hat geschrieben:Ich fand gerade den hier so gelobten Einstieg und das erste Abenteuer über alle Maßen railroadig...
Ein Abenteuer lebt auch vom so genannten überaus bösen und verabscheuungswürdigen "Railroading". Ansonsten kann man einfach freies Rollenspiel betreiben. Dann sollte man aber auch keine Abenteuer kaufen.

Ich gehe mal die Gefahr ein mich zu wiederholen, aber dieses Geschrei bzgl. "Railroading" oder was auch immer dafür gehalten wird, ist doch ein bisschen lächerlich. Ein Abenteuer hat im günstigsten Fall eben einen Plot und der Spielleiter sorgt dafür, dass die Spieler sich darauf einlassen. Gewöhnlich machen diese das sogar. Ich möchte nicht bestreiten, dass es es Abenteuer gibt, wo tatsächlich nur sinnlos Stationen abgeklappert werden. In diesem Fall mag das vielleicht auf den ersten Blick so aussehen, aber es handelt sich eben um eine Schifffahrt mit optionalen Ereignissen. "Das Sturmkind" soll die Atmosphäre auf einer thorwalschen Otta überschwappen lassen und das ist dem Spielleiter anhand der dargebotenen Ausarbeitungen denkbar einfach gemacht.
Wächtenbold hat geschrieben:... und ein reines Schaulaufen der NSC-Thorwaler, bei dem die Helden zu doofen Zuschauern degradiert werden.
Und gerade das soll laut Abenteuer nicht geschehen. Die Helden sind hier explizit als Protagonisten erwünscht.

Wächtenbold
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Wächtenbold » 26.12.2009 17:28

Sir Nox of Ni hat geschrieben: Ich gehe mal die Gefahr ein mich zu wiederholen, aber dieses Geschrei bzgl. "Railroading" oder was auch immer dafür gehalten wird, ist doch ein bisschen lächerlich. Ein Abenteuer hat im günstigsten Fall eben einen Plot und der Spielleiter sorgt dafür, dass die Spieler sich darauf einlassen. Gewöhnlich machen diese das sogar. Ich möchte nicht bestreiten, dass es es Abenteuer gibt, wo tatsächlich nur sinnlos Stationen abgeklappert werden.
Ich bitte darum, mir einen gewissen Einblick in zahlreiche Abenteuer und eine gewisse Erfahrungshöhe zuzugestehen, ebenso einen differenzierten Standpunkt, was Railroading angeht. Ich bin mitnichten jemand, der Railroading gezielt sucht und sich dann grundlos und übertrieben darüber aufregt. Mir sind darüber hinaus durchaus die Probleme offener und un- oder schwach gelenkter Plots bewusst.

Das vorliegende Abententeuer ist aber - wenigstens so weit mein Einblick reicht - überdurchschnittlich stark eine ziemliche Filmvorführung (eine Thorwaler-Doku), wo es besser ein interaktives Abenteuer sein sollte. Dass mir das nicht gefällt und dass ich das auch artikuliere, bitte ich zu respektieren.

McBaine
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von McBaine » 27.12.2009 10:46

Das vorliegende Abententeuer ist aber - wenigstens so weit mein Einblick reicht - überdurchschnittlich stark eine ziemliche Filmvorführung (eine Thorwaler-Doku), wo es besser ein interaktives Abenteuer sein sollte. Dass mir das nicht gefällt und dass ich das auch artikuliere, bitte ich zu respektieren.
Ich respektiere deine Meinung, möchte aber auch auf den schon von Sir Nox angesprochenen Punkt verweisen das das Abenteuer das so gar nicht vorsieht. In einem Thorwaler Abenteuer mit Thorwalern zusammenzutreffen und halte ich für gegeben, den Begriff Thorwaler Doku halte ich deshalb für fehl am Platz, genauso wie Elfen-Doku für Simyala oder Horas-Doku in Hinter dem Thron). Der erste Teil - die Schifffahrt - hat zahlreiche begebenheiten, und in allen können die Helden teilnehmen, handeln und sich hervortun. Alle dortigen Sachen sind optional. Sobald dieser Teil beendet ist steht es den Helden frei zu tun oder zu lassen was sie wollen (das konnten sie vorher zwar auch schon, waren aber auf die seefahrt als Umgebung gebrenzt).

Sir Nox of Ni
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Sir Nox of Ni » 27.12.2009 11:33

Wächtenbold hat geschrieben:Dass mir das nicht gefällt und dass ich das auch artikuliere, bitte ich zu respektieren.
Das tue ich auch :)

Ansonsten kann ich mich da nur McBaine anschließen. Die Helden sollen sich gerade im ersten Teil vor der Ottajasko beweisen. Aufgrund der Möglichkeiten zur Interaktion mit einer Mannschaft aus zig Thorwalern halte ich das Abenteuer sogar für sehr interaktiv.

Wächtenbold
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Wächtenbold » 27.12.2009 12:02

Mich irritiert ein bisschen, dass du auch schon bei der Dunklen Halle mit so viel Schwung auf die Kritik angesprungen bist und z.B. einen Railroadingvorwurf prinzipiell nicht gelten lassen magst, egal wo. Bist du nur ein großer Thorwal-Fan, oder hast du sonst irgendwelche besonderen Verbindungen zum zu den Abenteuern / zum Autor oder zur Region?

Sir Nox of Ni
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Sir Nox of Ni » 27.12.2009 18:33

Nein, ich habe weder besondere Verbindungen zu den Abenteuern, noch zu den Autoren oder der Region. Ich reagiere nur auf den Vorwurf "Railroading". Das konnte ich hier einfach nicht so stehen lassen.

Macchiato
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Macchiato » 23.02.2011 15:21

Bei uns ist die Jandra-Saga ausgesprochen gut angekommen. Vor allem der erste Teil hat es meinen Spielern angetan. Das Eintauchen ins thorwalsche Lebensgefühl vollgepackt mit dem Epos einer Saga - herrlich. Das Ende kam völlig überraschend und hat meine Spieler so richtig geschockt. Durch die entstandene Sympathie waren sie jedoch richtig motiviert um den Namen Jandras reinzuwaschen.

Der zweite Teil war zu Beginn etwas problematisch, da die Spieler natürlich wenig begeistert über ihr Schicksal als Treller waren. Hier kam es fast zur Katastrophe, aber irgendwie ist mir doch gelungen, dass der Abschied vom Hof dann doch schwer fiel. Ich hab die Zeit auf dem Hof allerdings verkürzt und die Helden nicht den ganzen Winter dort festgehalten. Der Part mit dem Hügelgrab war wiederum ein Knaller. Zuerst Trauer wegen des Schicksals der Sturmvögel, dann Schock, als ich (wie im AB vorgeschlagen) mit voller Wucht auf den Tisch schlug, als die Spieler sich über die Zeichnung mit den Runen beugten. Herrlich, die Gesichter werd ich nie vergessen.

Der dritte Teil war der kürzeste bei uns und war äußerst spannend. Höhepunkt war natürlich der Kampf gegen Harder, den ich etwas aufgemotzt hatte. Am Ende flossen sogar Tränen, als die Geister der Sturmvögel sich auflösten.

Fazit: Meine Spieler schwärmen heute noch von der Jandra-Saga und auch mir als SL hat sie viel Spaß bereitet. Es gibt zwar einige Mankos (vor allem am Anfang des zweiten Teils), aber das hat den Gesamteindruck nicht getrübt. 5 Punkte von mir.

Rondras Hamster
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Rondras Hamster » 23.02.2011 21:19

Naja, eine Seefahrt mit Thorwalern ist eben kein Segeltörn aufm Ijsselmeer, und da keiner der Helden Käpt'n ist, ist das "Railroading" nachvollziehbar. Interessant war es bei uns, mit einem Haufen Tulamiden - Alles Ausländer, das erste mal in Thorwal und einen Wortschatz auf dem Niveau "Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen". Durch die Berührung von zwei völlig unterschiedlichen Kulturen wurde es noch interessanter.

Die dummen Gesichter am Ende des 1. Teils hätte man in Stein meißeln sollen: 2 Minuten schweigen und dann ein zögerliches "Ja, wie jetzt...?"

Alles in allem gelungen, spannend und fordernd.

Pfeifenkraut
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Pfeifenkraut » 29.07.2011 14:44

Das Abenteuer und die ganze Kampagne hat mir nicht so gut gefallen, weil es insgesamt einfach zu gradlinig ist und man kaum Einflussnahme hat. Es ist ein Schaulaufen für Thorwal (was ja im Rahmen der Anthologie im Prinzip okay ist), aber man hätte von reinem Tourismus und Aah- und Ooh-Momenten irgendwann mal auf "Hier machen die Helden etwas von Belang" umschalten müssen.

Das Skaldensänge-Cover finde ich übrigens unglaublich gelungen und inspirierend.

Zac
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Zac » 21.11.2011 13:39

Warum reimen sich die Verse der Lieder nicht? Gibt es da ein Versmaß? Kann mich da mal jemand aufklären?
Ihr findet meine Hausregelsammlungen zu DSA 4 und zu DSA 5 beta in der Wiki Aventurica.

Ilias
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Re: A131.1 - A131.3 Die Jandra-Saga (Skaldensänge)

Beitrag von Ilias » 21.11.2011 13:54

Ich vermute, dass der Text an die Form, die auch in der deutschen Edda zu finden ist, angelehnt sein soll. Da findet sich auch kein direktes Versmaß, wohl aber ein angenehmer Sprechrhythmus, den ich in der Jandra-Saga auch vermisse.

Beispiel: Odins Runenlied

Ich weiß, dass ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
ich selber mir selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met;
da neigt' ich mich nieder
auf Runen sinnend,
lernte sie seufzend,
fiel endlich zur Erde.
[...]
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