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A162.2 Funkenflug(Die Gesichtslose)

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Robak
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A162.2 Funkenflug(Die Gesichtslose)

Beitrag von Robak » 09.02.2009 19:06

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im Juli 2008 in der Anthologie "Die Gesichtslose" erschienenen Abenteuers A162.2 Funkenflug von Patrick Fritz vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.
Solltest du einen ausführlicheren Kommentar zum Abenteuer abgeben, dann wäre es nett wenn du in diesem auch erwähnen würdest wie du abgestimmt hast.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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beegee
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Re: A162.2 Funkenflug(Die Gesichtslose)

Beitrag von beegee » 29.06.2010 18:01

Sehr sehr schwaches Abenteuer.
Der Einstieg mit dem erschöpften Baron ist grausam, der "Auftrag" ein schlechter Witz, den Helden mit Prinzipientreue (Wahrung der 12-göttlichen Ordnung uä.), ablehnen müssen. Daher haben bei uns erstmal die beiden Krieger diesen abgelehnt.
Der Plot selbst ist phantastisch, da bereits in JDF alle NSC's motivationslosen Schwachsinn betrieben haben, wird hier tatsächlich ein NSC präsentiert der es geschafft haben soll, IRGENDETWAS zu leisten. Natürlich hat die Elfe nicht irgendetwas geleistet, nein, sie hat quasi Rhazzazor besiegbar gemacht. Hier würde ich dem Autor mal sehr deutlich die Lektüre von JdF empfehlen. Für die Helden ist dies ein Schlag ins Gesicht.

Der einzige Ansatzpunkt der quasi echtes JdF Gefühl verleit, ist, dass auch dieses Abenteuer problemlos hätte vermieden werden können, wenn auch nur einer von ca 100 NSC's logisch gehandelt hätte. Leider ist der Genpool des Mittelreichs sehr gering, und so kam es dazu nicht.

Natürlich haben die Bannstrahler keine Lust mehr auf ne Lichtscheinende Elfe gehabt, sondern haben die mal in die idyllischen Bereiche der Wildermark verlegt. Warum es plötzlich solche Bereiche gibt (wir erinnern uns, 5 Meilen von Wehrheim entfernt), weiß ich zwar nicht, aber das ist bestimmt toll, mitten im Kriegsgebiet. Die Helden reisen also nun zur Urlaubspension für geisteskranke (bzw zu wenig geisteskranke) Bannstrahler, und Eidadaus, alle tot. Der JdF-erfahrene Held wußte dass natürlich, und somit ist der Schock wirklich überschaubar (NSC's verlieren ALLES)
Somit geht es nun auf, die finsteren Bösen zu finden. In der Wildermark sind die chaotischen-bösen natürlich schwer im Überblick zu behalten, es mag da gewiss 42*42 Gruppen geben, die skrupellos Leute abschlachten. Der Autor kennt sich dort leider nicht so aus, und hat sich da für die Auelfen entschieden.
Die Auelfen leben natürlich geopraphisch im Mittelreich, und haben somit den Nachteil "kleiner Genpool". Die Menschen müssen nun den Elfen das Konzept Lichtelfen erklären, was natürlich schwierig ist, aufgrund der Verehrung die der Lichtelfe zuteil wird. Man muss nämlich wissen, Auelfen verehren alles und jeden und stehen voll auf Götter und so.

Aber trotz der nahestehenden Augen, irgendwann verstehen selbst die Elfen das Problem, und somit bedarf es nur noch eines weiteren Menschen damit es endlich mit der Heilung losgehen kann. Dieser potentiell epische Augenblick wird von dem Autor mit weniger als einem Nebensatz jedoch abgetan.


Kurzum ein wirklich grausames Abenteuer.
!!!Grailknights Battlechoir!!!
http://www.youtube.com/watch?v=N7bFpMleO9Y

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Carragen
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Re: A162.2 Funkenflug(Die Gesichtslose)

Beitrag von Carragen » 06.09.2012 17:46

Funkenflug ist von seiner Grundidee eigentlich ein perfektes Abenteuer, bedient es sich doch nahezu ausschließlich aus bereits bestehenden Elementen verschiedener Abenteuer und verbindet sie miteinander (vor allem Schlacht in den Wolken, Im Schatten Simylas, Rückkehr des Kaisers aber auch Der Plan des Väterchens und die Quanionsqueste). So viele aufgenommene Plotfäden hat man sonst nur in einer längeren Kampagne.
Leider bietet das Abenteuer aber auch einen großen Minuspunkt. Wieder einmal wird ein schlechtes Bild von den Bannstrahlern gemalt, die einen mittelreichischen Baron festnehmen und ihn auspeitschen, sich verbohrt in seltsame Prinzipien flüchten und sich scheinbar den Verstand ausgebrannt haben.

Doch mit kleineren Umbauten kann man das Abenteuer so gestalten, dass die Bannstrahler zwar ein Hindernis, aber kein Hassobjekt darstellen.
Zunächst bringen wir eine weitere Partei ins Spiel - Balphemor von Punin. Dieser hat ebenfalls von dem Licht aus der Elfe und dem Wurzelgefäß erfahren und will beides unter seine Kontrolle bringen.

Als nächstes korrigieren wir die Geschichte Allerichs. Dieser ist nätürlich nicht in Auraleth eingebrochen um Allechandriel zu befreien, sondern wollte sie auf diplomatischem Wege freibekommen. Doch die Bannstrahler wollten zunächst auf Antwort aus Gareth warten, bevor sie die Hoffnung auf Hinweise zum Ewigen Licht aus der Hand geben wollen. Allerich macht sich dann auf zum reisenden Kaiserhof, um dort Unterstützung zu sammeln und zusätzlich an die Praios-Kirche weiter zu geben, dass es sich bei der gefangenen Elfe um die Gräfin Allechandriel handelt.

Die Helden weilen derweil am Kaiserhof und erleben die Ereignisse dort. Während einer groß angesetzten Jagd, bei der die Helden teilnehmen sollen, entfernen sie sich weit mit kleinem Gefolge von den anderen und treffen dort auf Allerich. Dieser wurde von Kreaturen Balphemors verfolgt und verletzt und kann den Helden kurze Auskunft geben und bittet die Helden, nach Auraleth zu reisen und für Allechandriels Sicherheit zu sorgen.

Im Auraleth angekommen erfahren die Helden von den Bannstrahlern, dass die die Elfe verlegt haben und bemerken, dass anscheinend jemand unbemerkt das Wurzelgefäß gestohlen hat.
Dieses war ein Druide, der versteckt mit seiner Geliebten im Fluchttunnel von Auraleth lebt, nachdem sein Wald von Balphemors Dämonischer Saat geschändet wurde. Diese Geliebte ist krank und der Druide hofft, mit der Hilfe des Wurzelgefäßes sie zu heilen. Es gilt also das Versteck des Druiden zu finden und dann zu Allechandriel zu reisen.
Hier treffen die Helden auf die noch lebenden Bannstrahler sowie die Elfensippe und müssen zwischen den beiden Ansichten zum Zustand der Elfe vermitteln. Während des Gesprächs versucht Balphemor noch ein letztes Mal, das Wurzelgefäß zu erringen und beginnt einen Angriff.

Diese Änderungen werde ich für das Abenteuer vornehmen und es, sobald ich es leiten konnte, auch abschließend bewerten.
Vorerst bekommt es von mir 4 Punkte, da grundlegende Idee der Verknüpfung dieser Plotfäden für mich viele negative Punkte aufwiegen und sich das größte Problem mit der oben aufgeführten Änderung beheben lässt (und zudem noch erlaubt Balphemor mit einzubauen).

Faras Damion
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Re: A162.2 Funkenflug(Die Gesichtslose)

Beitrag von Faras Damion » 11.04.2014 11:35

Wie wäre es mit folgenden Korrekturen?

Die praiosgefälligen Helden werden von der Praioskirche beauftragt, der verspäteten Botschaft nachzugehen. Allerich taucht hier noch nicht auf.

Sie reisen nach Auraleth und erfahren dort, dass Allerich die Freilassung der sehr kranken Elfe mit Argument ihres Titels bewirkt hat. Die beiden sind alleine gen Westen aufgebrochen. Das Wurzelgefäss wurde aber behalten, da es ein unbekanntes magisches und potentiell gefährlichen Artefakt ist.

Die Helden folgen Allerich/Allechandriel (entweder mit oder ohne Wurzelgefäss) und stellen fest, dass diese Falkenstein nie erreicht haben. Sie finden sie schliesslich gefangen bei einer Elfensippe am rande des Reichsforst und helfen Allerich, die Elfen zu überzeugen, die Gräfin freizulassen. Allerich erfährt von dem Wurzelgefäss, identifiziert es als hochelfisches Artefakt und bittet um die Herausgabe damit es zur Heilung der Elfe eingesetzt werden kann.

Falls die Helden es nicht dabeihaben, muss es geholt werden.

Sobald das Wurzelgefäss ausserhalb Auraleths ist (wann das ist, hängt von den Helden ab), versuchen Bösewichte es zu erringen. Balphemor von Punin ist da eine gute Idee.

The end.
------

Ich habe ein anderes Problem: Ich möchte das Abenteuer im Rahmen der Quanionsqueste spielen, diese aber nicht direkt nach dem JdFs anfangen. Das die Elfe zwei Jahre verletzt rumliegt, ist nicht wahrscheinlich ;), daher werde ich das Ritual wohl abändern müssen. Allechandriel hat dann versucht etwas anderes zu bewirken/aufzuhalten und wurde einfach von Bösewichtern unterbrochen. Aber recht glücklich bin ich damit nicht. Die Sache mit Rhazzazor wäre schon cool. Wenn jemand Ideen dazu hat, immer her damit.

Lorlilto
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A162.2 Funkenflug(Die Gesichtslose)

Beitrag von Lorlilto » 09.09.2017 15:00

Ich sehe ja gerne mal über kleinere Schwächen eines Abenteuers hinweg und gehe davon aus, daß kein Abenteuer ohne gruppenspezifische Anpassungen auskommt. Dieses habe ich entgegen meines ursprünglichen Interesses trotzdem nicht geleitet, da ich für meinen Geschmack zu viele Schwächen hätte ausbügeln müssen.

Um das Ganze noch ausführlich zu begründen:
Das Abenteuer hätte von der Grundidee (Gräfin Alechandriel helfen) super als Zwischenabenteuer für unsere Gerasimer Magierin auf dem Weg nach Hause gepasst. Nicht nur um ihr Kontakt zu Elfen im Mittelreich zu verschaffen, sondern auch weil ich die von mir selbst gespielte G7 als Hintergrund für die jetzt von mir geleitete Gruppe gesetzt habe, mein SC-Elf engen Kontakt zu Naheniel und ihrer Sippe hatte und es somit einen schönen Brückenschlag zu den legendären Gezeichneten abgegeben hätte.
Nach dem ersten Durchlesen sprang der Funke aber nicht so richtig über, was vor allem auch an der Darstellung der Elfen gelegen haben dürfte. Also habe ich mir mal hier und auf anderen Seiten Kritiken durchgelesen und musste feststellen, daß ich am ehesten beegees Post zustimmen konnte. Zwar habe ich JdF weder gespielt noch gelesen und konnte daher den Bezügen dazu weder zustimmen noch widersprechen, finde es aber auch seltsam, wenn nachträglich gesetzt wird, daß da noch jemand anderes mitgeholfen hat, und niemand hat es gemerkt.
Ich habe dann das Abenteuer noch einmal gelesen, um zu überlegen, ob und wie ich es angepasst dennoch verwenden könnte. Da ich aber immer noch auf keinen grünen Zweig kam, habe ich es dann zur Seite gelegt und mir was anderes für unsere Magierin gesucht.

Hauptkritikpunkt für mich persönlich ist die Darstellung der Auelfen gewesen, die so überhaupt nicht mit dem Bild von Elfen zusammen passte, das ich anhand vielfacher Lektüre von ALuT (und DGdE) habe. Mit den von beegee benannten Kritikpunkten ergab sich für mich der Eindruck eines Abenteuers dessen Hintergrund schlecht bis gar nicht recherchiert wurde.

Schade, aber daher von mir nur 1 Punkt.

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