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A192 Der Fluch des Flussvaters

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A192 Der Fluch des Flussvaters

Beitrag von Thallion » 29.08.2012 10:34

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im August 2012 erschienenen Abenteuers A192 Der Fluch des Flussvaters von Matthias Freund, Dominic Hladek, Lena Kalupner und Tobias Radloff bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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gralkor
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Re: A192 Der Fluch des Flussvaters

Beitrag von gralkor » 08.09.2012 13:26

Mir hat das Abenteuer sehr gefallen.
Es liest sich wirklich spannend und macht Lust auf mehr:
Jetzt, wo ich es fertiggelesen habe, sehe ich eine Thorwalthemengruppe vor mir, die eine stark modifizierte Orklandexpedition macht (parallel zu Philly oder später), dann die Jurga-Saga erlebt, den Fluch des Flussvaters erlebt, danach zu Helden einer Saga werden, die Blutige See unsicher machen und letztlich Bahamuts Ruf hören. (oder eine andere Reihenfolge ,) )

Es liest sich spannend.
Es knüpft an die alten Handlungsfäden an.
Es geht um Thorwaler!
Man muss zwar Einiges an Arbeit reinstecken, aber es ist eine wirklich schöne Quelle zu vielen thorwalschen Themen.
Ich gebe 4 Punkte, da die Bilder zum Grausen sind.

G.
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Judas
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Re: A192 Der Fluch des Flussvaters

Beitrag von Judas » 09.09.2012 16:21

Bei mir hat das Abentuer nach dem Lesen, einen gemischten Eindruck hinterlassen. Richtig überzeugen kann es mich in der Gesamtheit nicht und ich würde gerade noch ein zufriedenstellend geben.

Die Spurensuche am Anfang beinhaltet viele gute Ideen und kann sehr viel Spaß machen. In vielen Gruppen kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass sie schnell die Stadt verlassen und sich der Seeschlange entsprechend stellen wollen. Es mag auch Gruppen geben, die aufgrund ihrer Zusammensetzung hier gute Chancen hätten. Alles in allem finde ich diesen Teil des Abenteuers aber am besten. Was mir hier nicht gefallen hat, war der evtl. Kampf mit den Kultisten. Wenn man als Meister diese Szene konsequent spielt und die Gegner durchdacht agieren lässt, dann dürfte das für so manche Runde kaum zu schaffen sein.

Der Part am Hof des Flussvaters hat mir hingegen am wenigsten gefallen. Bei meinem Bild der Götter und ihren mächtigen Diener, finde es schon etwas komisch, dass ein dreigehörnter Dämon ein solches Chaos anrichten kann. Spätestens wenn mit Liaiella die Gemahlin eines Gottes auftaucht, finde ich es komisch, dass Efferd nicht selbst eingreift, wenn man denn dem Flussvater nicht zubilligt, mächtig genug zu sein, sich den Einflüsterungen zu widersetzen.
Ansonsten sind im Reich viele schöne Szenen, aber die Spieler handeln sie ab und sammeln dann Töne. Das hat zumindest beim Lesen bei mir eher den Eindruck von einer Sightseeing-Tour geweckt, denn vielen Möglichkeiten bei den Spielern.

Die Schlagenjagd und der Kampf hat auch einige nette Ideen. Hier ist sicher stark eine Frage des Spielstils. Ich würde so etwas vor allem erzählerisch gestalten und nicht in die Kampfregeln zwängen. Vor allem schreckt mich dabei die mögliche Verwaltung der Vielzahl an Akteuren. Aber auch nach Regeln kann so etwas schneller gehen, als man denkt. In 'Reise zum Horizont' haben wir damals gegen die Schlange in jungen Jahren gekämpft. Durch Magie und Würfelglück hatten wir sie nach wenigen Kampfrunde eigentlich besiegt.

Der Teil 'Ruhm und Beute' hat dann wieder nette Ideen. Hier hat der Meister aber einige Arbeit, um daraus jeweils etwas zu machen. Etwas mehr als Szenen hätte ich gut gefunden. Ansonsten hängt dieser Teil aufgrund dessen vor allem von der Seite ab, für die sich entschieden wurde. Mir sind beim Lesen allerdings einige Fragen gekommen:
Auch wenn die Thorwaler den Überraschungseffekt auf ihrer Seite haben und das Delta groß ist. Eine solche Flotte sollte auf den viel befahrenen Gewässern vor Havena aufgefallen sein bzw. warum ist sie es nicht?
Am Großen Fluß gibt es viele Burgen und Festen, auch wenn es zur Jahreszeit passt, dass man sich gut verbergen kann und zu Magie als Hilfsmittel greift, der Fluß ist die Lebensader der Region. An seinen Ufern leben viele Menschen und der Fluß ist wichtiger Handelsweg. Warum fallen sie dann niemanden auf?
Ich verstehe auch nicht, warum die Moral, Ausrüstung und Stärke der nordmärkischen Truppen so schlecht sein soll. Eine Ableitung aus dem Konflikt mit Albernia, die ich nicht recht nachvollziehen kann.

Zum Schluss hätte ich mir mehr Ausführungen zu den Folgen des Abenteuers gewünscht. Eine Flotte unter Führung der obersten Hetfrau überfällt eine Provinzhaupstadt in der auch die Reichsverwaltung sitzt. Selbst wenn letztere nicht ihr Ziel ist, wer glaubt ihr, wenn sie dies behauptet? Das Abenteuer schlägt zusätzlich eine Szene vor, wo einer der wichtigsten Tempel des Praios von Thorwalern angegriffen wird. In einer anderen steht, dass einige die alte Sitte der Raubs von Ehepartnern wieder aufnehmen. Das Ganze bewegt sich m.E. mindestens auf dem gleichen Niveau, wie damals der Angriff auf die 'Rahjastute' (wobei das erkennbar Friedlose waren). Hier hingegen war es ein Plünderungszug unter Führung von Jurga. Alles andere als ein Gesucht III für alle Beteiligten im Mittelreich und zumindest argen Problemen in befreundeten Reichen, wie dem Horasreich, halte ich für nicht nachvollziehbar. Auch wenn das Reich keine Flotte hat, um gegen Thorwal vorzugehen, ein bloßes Abkühlen der Beziehungen der beiden Reiche ist m.E. etwas wenig. Hier würde ich zumindest ein Schließen der Häfen für Schiffe aus Thorwal für stimmig halten.

Ich vermisse auch einige Aussagen zu den Auswirkungen des Spiels von Thorwalern im Mittelreich. Helden aus der Region sind sehr beliebte Helden, müssen die jetzt z.B. (auch wenn sie Krieger wären) im Mittelreich alle Waffen am Tor abgeben oder auf absehbare Zeit mit dem Autonachteil 'Vorurteile Thorwaler XY' leben. Aufgrund der Rolle von Magiern aus Olport beim Kriegszug, hätte ich mir auch zu ihnen eine Aussage gewünscht. Im Reich dürfte sie es nun auch noch schwerer als ohnehin haben.

Zumindest für Spieler, die auf Seiten der Thorwaler Elenvina geplündert haben, würde ich mir eine klare Anssage wünschen. Allein aufgrund ihres Beitrags im Kampf gegen die Seeschlange werden sie kaum verhindern können (das Abenteuer deutet dies auch an), dass von Skalden besungen werden. Dem Reich bzw. dem Herzogenhaus ist es damit ohne große Anstrengungen möglich, Steckbriefe und eine hohe Belohnung auf sie auszusetzen. Wie man bei dem Hintergrund die Helden dann noch im Mittelreich spielen kann, kann ich mir nur schwer vorstellen. Daher hätte ich Ausführungen hierzu auch gut gefunden.

Daher, wie gesagt, alles in allem knapp 3 Punkte von mir. Mit einer reinen Thorwaler Runde kann das Abenteuer sicher einigen Spaß machen, bei einer typischen Heldengruppe sehe ich zumindesten auf Seiten der der Thorwaler einige Probleme.
Zuletzt geändert von Judas am 11.09.2012 06:57, insgesamt 1-mal geändert.

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