A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

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Thallion
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A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Thallion » 10.10.2013 11:01

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im September 2013 erschienenen Abenteuers A189 Im Schatten des Elfenbeinturms von Franz Janson, Marie Mönkemeyer und Alex Spohr bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Sumaro
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Sumaro » 10.10.2013 12:49

Eines der Abenteuer, die ich mir gekauft habe, weil ich mir Ideen und Inspirationen zur Basilius-Prüfung gewünscht hatte und darauf hoffte hier mal etwas gutes zu finden. Das ganze eingebunden in einem netten, spielbaren AB, dass sich mit dem allaventurischen Konvent beschäftigt, der dieses Mal vielleicht nicht von einer Katastrophe überschatten wird und schon wäre ich zufrieden gewesen.
Leider wurden meine Erwartungen komplett enttäuscht. Das Abenteuer ist viel Recherche und Infos suchen, allerdings wenig spannendes, die Grundstory mit einem brillanten Zaubererbösewicht, der alle an der Nase herum führt und am Ende vielleicht geschnappt wird bevor er sich zum Magus Maximus freizaubert ist nicht sonderlich innovativ, die Themen des Konvents sind absolut marginal angeschnitten und in weiten Teilen dem SL überlassen, ebenso wie die Basiliusprüfung, die für jeden anders ist und bei der man sich selbst was passendes für den Kandidaten ausdenken soll. Dazu das vollkommen unmotivierte und über alle Maßen unspektakuläre Ableben eines interessanten NSC bei der Basiliusprüfung sowie die Einführung einer blinden, tollen Erzmaga, die irgendwie trotzdem ohne großes Profil bleibt. Ich muss sagen für mich ist das Abenteuer leider eine absolute Enttäuschung geworden und daher gebe ich 1 Punkt. Von den ganzen seltsamen Fehlern in Wertekästen usw. fange ich daher gar nicht mehr an. Ich kann es definitiv nicht empfehlen.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Madalena
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Madalena » 10.10.2013 13:12

Nachdem mir ein Spielermagier seit Monaten damit im Ohr lag, habe ich das Buch letzte Woche gekauft und gestern zu Ende gelesen.

Das Abenteuer gliedert sich in drei Teile (nebst Einleitung, Prolog, Epilog und Anhang).

Im ersten Kapitel kommen die Helden als Forscher ans Institut der Arkanen Analysen und gehen einem Projekt Prishyas von Garlischgrötz nach, wobei sich erst nach und nach heraus kristallisiert, worum es geht. Neben Bücherstudium übernehmen die Helden hier vor allem den "Außendienst" und suchen verschiedene Standorte des Horasreiches (und einen in Almada) auf, um dort weitere Fährten aufzunehmen. Damit können die Helden einmal so richtig Akademieluft schnuppern und sich wissenschaftlich betätigen, aber auch andere (z.B. gesellschaftliche und kämpferische) Charaktere kommen auf ihre Kosten. Am Ende des Kapitels jedoch kommt ein Rückschlag, als die Helden von einem stets im Verborgenen bleibenden Schurken aufs Kreuz gelegt werden.

Das zweite Kapitel ist immer noch recht forschungsorientiert, aber hier sind die Helden deutlich mehr unterwegs und müssen dabei auch direkt gegen eine andere Abenteurertruppe antreten. Am Ende steht ein Teilerfolg, und sie wissen nun immerhin, wer ihr Gegenspieler ist (ohne ihm jedoch wissentlich begegnet zu sein).

Das dritte Kapitel spielt auf den Allaventurischen Konvent, wobei hier - neben verschiedenen gildenpolitischen Themen, die der Meister entweder sehr kurz halten oder länger ausspielen kann - vor allem die Basiliusprüfung prägend ist. Dabei kommt es zu dem, was man vorher bereits geahnt hat: Der ominöse Gegenspieler unterminiert die große Prüfung und versucht sie, zu seinen Zwecken zu missbrauchen. Aber letztlich können die Helden ihn in einem großen Showdown stellen und besiegen (wenn auch nicht sicher ist, ob er wirklich den Tod findet).

Ich finde die Art, wie das Abenteuer eine "wissenschaftliche Schnitzeljagd" aufzieht, sehr schön gemacht, und auch die Atmosphäre wirkt spannend. Viele kleine und größere nette Ideen garnieren das Abenteuer, und am Ende steht ein gelungenes Konzept für die Basiliusprüfung.

Für den Meister wird das Abenteuer sicher eine große Herausforderung darstellen, da man es mal wieder mit einer Masse von NSC zu tun bekommt, er stets einen genauen Überblick über die Handlung und den Kenntnisstand der Helden behalten muss, und da er noch eine Menge Eigenarbeit in die Vorbereitung stecken muss (vor allem muss das Finale sehr stark individualisiert werden je nach Helden).

Zur Erleichterung der Übersicht gibt es am Anfang und am Ende jeder Szene ein kurzes Briefing, was in der Szene erreicht werden (bzw. worden sein) sollte, sowie Hinweise wie mit unplanmäßiger Entwicklung umgegangen werden kann und wo man die Hürde für die Helden nach Wunsch noch etwas höher legen kann. Außerdem findet sich im Anhang ein vollständiges Namensregister mit Seitenangaben. Beides halte ich für eine sehr gute Idee.

Die Handlung ist am Anfang relativ modular aufgebaut, d.h. die Helden können zwischen verschiedenen Einzelaufgaben in einem gewissen Rahmen hin- und herspringen und so ihre eigene Reihenfolge durchsetzen. Auch der Zeitplan ist insgesamt sehr locker gehalten und kann vom Meister weitgehend nach eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Erst gegen Ende ist mit dem Magierkonvent ein fixer Terminplan gegeben. Im Laufe des zweiten und vor allem dritten Kapitels engt sich dann der Handlungsverlauf immer weiter ein, so dass die Helden gegen Ende fast nur noch linear vorgehen können.

Ein paar Kritikpunkte muss ich leider vorbringen:

- Terdin ya Rascallo wird in Kapitel eins wiederholt erwähnt - aber stets absolut beiläufig und geradezu brutal kontextlos. Bei der Erstlektüre fand ich das sehr irritierend, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung hatte, wer das jetzt eigentlich sein soll oder was seine Funktion im Abenteuer ist. (Zugegeben: Bei der Einleitung ist er bereits einmal erwähnt worden, allerdings in ähnlich "ausgiebiger" Form, so dass nicht einmal sein Name bei mir hängen geblieben war.) Zumindest ein kurzer Verweis auf seine ausführliche Darstellung im Kapitel zwei wäre wünschenswert gewesen.

- Die genaue Funktionsweise des magischen Brettspieles am Ende des ersten Kapitels (sehr coole Idee übrigens :ijw: ) wird nicht erklärt. In meinen Augen die plausibelste Erklärung wäre eine dämonische Beseeltheit - was jedoch die Helden schon deutlich früher als vorgesehen auf die Spur eines Amazeroth-Dieners bringen könnte. Allgemein habe ich (wenn man bedenkt, an was für Helden sich das Abenteuer richtet) hin und wieder Hinweise auf die Ergebnisse von magischen Analysen vermisst (wirkende Zauber/Merkmale/Repräsentationen, ungefähre AsP etc.).

- Wenn die Helden im zweiten Kapitel das Rätsel der Sonnenuhren lösen können (wollen wir doch hoffen, dass sie das tun :wink: ) wäre es nicht so weit hergeholt, dass sie auch noch einen Abstecher nach Drôl machen wollen. Darauf geht das Abenteuer leider überhaupt nicht ein. Es kann natürlich sein, dass sie von ya Rascallo erfahren, dass sie dort ohnehin zu spät kämen, aber a) hängt das davon ab, wie die Helden ihren Konflikt mit ihm gelöst haben, und b) ist die Frage, ob der Cavalliere es überhaupt selbst weiß? Aus Sicht Rohaldors wäre es doch vollkommen unnötig, den Mercenario bei diesem Detail ins Vertrauen zu ziehen.

- Die Beschreibung des Allaventurischen Konventes bleibt, vom Rohaldor-/Basiliusprüfungs-Plot abgesehen, ziemlich oberflächlich.

- Das Finale... bedarf einer gründlichen Überarbeitung. Die Grundidee finde ich super, daraus lässt sich eine Menge stricken. Aber das Buch setzt seine eigenen Ansätze nicht besonders toll um. Z.B. gibt es für die beim Konvent zurückbleibenden Helden (also alle, die keine Kandidaten sind) eigentlich nicht mehr viel zu tun, bis ihnen dann der folgende Schritt von selbst in den Schoß fällt.

- Das Finale (2): Die sieben Fragen an die Prüflinge stehen nicht im Abenteuer. Statt dessen kommt der Hinweis, etwas für den Helden passendes zu überlegen. Etwas blöd, da die Fragen doch schon seit Jahrtausenden unverändert überliefert werden - die individuelle Note bekommt die Prüfung später schon genug.

- Das Finale (3): Die Anregungen für individuelle Heldenprüfungen (die naturgemäß nicht allzu sehr in die Tiefe gehen können) wirken für mich alle etwas banal und auf Würfelwürfe und Fertigkeitswerte abgezielt. Für mich sollte das vielmehr eine rollenspielerische Herausforderung sein.

- Das Finale (4): Und sobald die Helden ihre individuelle Prüfung bestanden haben wartet ein relativ schnöder Endkampf, wo sich der Erzbösewicht ihnen endlich entgegen stellt. Seltsam ist übrigens, dass Rohaldor sich hier in seinen bisherigen Lieblingsmasken zeigt, jedoch eine Tarnidentität dabei ist, die er im ganzen Abenteuer niemals verwendet hat. Etwas schade.

- Das Finale (5): Ich habe mich beim Lesen etwas um den großen, mystischen Endpunkt der Basiliusprüfung betrogen gefühlt, z.B. eine leibhaftige Begegnung mit dem Basilius-Avatar, oder irgendetwas anderes. Der rein kampfbasierte Ausgang der Szene entzaubert das ganze irgendwie etwas...

- Allgemein zu den "Szenenbriefings": Wie gesagt, die Idee finde ich ganz gut, aber da ist noch Luft nach oben. Gerade am Anfang, wo die Helden nach und nach neue Erkenntnisse gewinnen, hätte man solche Boxen etwas öfter einschieben können, um dem Meister den Überblick zu erleichtern. Weiter hinten im Buch hingegen wiederholen die Briefings in vielen Fällen lediglich das Offenkundige.

- Unzufrieden bin ich mit den Handouts. Das Abenteuer liefert zwei Handouts, von denen das erste unwichtig bis völlig überflüssig ist, und das zweite sich auch in Horte magischen Wissens findet. Andere Dinge die ich mir als Handout gewünscht hätte, fehlen hingegen: Z.B. die Sonnenuhr-"Schatzkarten". Schön wäre es auch gewesen, ein paar inneraventurische wissenschaftliche Quellentexte zur Hand zu haben, um die Forschungsarbeit im ersten Kapitel stimmungsvoll unterfüttern zu können.

- Wie schon gesagt: Dem Meister wird einiges an Eigenarbeit abverlangt. Es finden sich immer wieder mal offene Ansätze, die der Meister erst mit Leben füllen muss.

- Da das Thema Rechtschreibung hier im Unterforum (zumindest von einigen) gerne thematisiert wird: Ja, es gibt (wie in jedem Buch der Welt) Fehler. Und ja, es sind auch Fehler dabei die jede Rechtschreibprüfung hätte finden können. Ich hab das Gefühl, vor allem im Finale hat sich vor lauter Aufregung etwas Unaufmerksamkeit eingeschlichen. Insgesamt ist es allerdings alles im Rahmen und hat mich nicht weiter gestört (vielleicht hab ich da auch einfach eine höhere Toleranzschwelle als andere).


Fazit:
Ich habe das Abenteuer mit Spannung erwartet, und es hat mich nicht enttäuscht. Von dem Moment an, wo ich Im Schatten des Elfenbeinturmes aufgeschlagen hatte, zog mich die Lektüre in ihren Bann. Ich werde da noch eine Menge Eigenarbeit rein investieren um das Abenteuer meinen Vorstellungen anzupassen, aber ich brenne bereits darauf, es mit meinen Helden zu erleben. Auf Grund der genannten Kritikpunkte kann ich jedoch nur 4 Punkte vergeben.


Trivia:
- Nahema und ihr Kettenhemd sind unvergessen :lol: .
- Ein Appell an die Autoren dieses Abenteuers und alle zukünftigen DSA-Autoren: Sätze wie "Basilius hat Rohaldor bereits getötet" sind in der deutschen Sprache immer etwas für den ..., da man so nicht weiß wer eigentlich Subjekt und wer Objekt ist :censored: .
- Musste es sein, dass als NSC sowohl ein "Rohaldor" als auch ein "Rohalion" vorkommt? Ich sehe schon viele, viele Versprecher auf mich zukommen.
- Spricht man Prishya eigentlich "Pri-schya" oder "Pris-hya" aus? Ich habe immer zu ersterem tendiert, aber ein Trennungsstrich im Abenteuer brachte mich zum Nachdenken über die zweite Version, die eigentlich gar nicht so schlecht klingt.

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>Helfried von Aras<
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von >Helfried von Aras< » 10.10.2013 16:30

Ich hatte an ISdE auch im Vorfeld andere Erwartungen und habe mehr auf eine Ausarbeitung der magischen Themen, des Konvents und vor allem der Basilius-Prüfung gehofft dh mit der Erwartungshaltung 1 Punkt.

Ohne Erwartungshaltung finde ich die Auflistung des aktuellen Standes einen interessanten Ansatz, ob der noch gerechtfertigt ist, wird sich weisen.
In meiner subjektiven Meinung hätte ich mit dem gleichen Arbeitsaufwand wie ich ihn in das derzeitige Abenteuer stecke auch nur aufgrund der AB-Botenartikel eine solche Geschichte entwickeln können. Vielleicht hätte man die Reminiszenz an Hr. Römer doch anders gestalten sollen und den Event mehr ausgestalten sollen. Somit immer noch 1 Punkt.

Hände weg von diesem Abenteuer.
Lieber aufgrund der Botenartikel eine eigene Geschichte ausarbeiten.

Andras Marwolaeth
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Andras Marwolaeth » 14.10.2013 18:57

Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit steht die Untersuchung der Fremmelshofen-Relikte. Das wird über Talentproben geregelt. Die Beschreibung dieser Relikte lautet wie folgt:
Bei den Fremmelshofen-Relikten handelt es sich um ein buntes Sammelsurium an Büchern, Dokumenten und mutmaßlichen Artefakten, die nach Prishyas Expedition 1030 BF aus den Trümmern der Globule von Fremmelshof geborgen wurden. In seiner Gesamtheit sind es mehr als drei Wagenladungen an verschiedensten Objekten.
Alles was recht ist, aber das ist mehr als dürftig.

gralkor
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von gralkor » 23.10.2013 02:33

Der Autor hat ja in seinem Blog geschrieben, dass das ein Abenteuer ist, was er selbst schon immer mal spielen wollte.
Dafür mein echtes Beileid, denn das ist ein Abenteuer, dass keiner spielen sollte.
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Als Roman- und Spielhilfenautor ist Franz Janson nicht schlecht, als Abenteuerautor leider ungeeignet.
Schuster bleib bei Deinen Leisten (aber gib das Schreiben nicht auf, das sollten andere Autoren allerdings schon!)

G.
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Gorin
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Gorin » 23.10.2013 15:45

Seine Romane waren immer noch die besten.

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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Danilo von Sarauklis » 23.10.2013 16:23

Was für Romane hat er denn geschrieben? Finde da nichts.

Glgnfz
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Glgnfz » 24.10.2013 08:26

Ich weiß auch gerade nicht was gemeint ist - es sei denn Franz hätte früher mal unter dem Pseudonym "Lena Falkenhagen" geschrieben...
Moritz Mehlem

rillenmanni
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von rillenmanni » 24.10.2013 13:05

Gorin hat lediglich gralkors unwahre Aussage zerlegt, Franzl sei ein Verfasser von DSA-Romanen, ihr Nasen. :lol: Denkt euch ein Grinsegesicht dazu, dann fällt das Verständnis leichter.

(Aber wahrscheinlich war gralkor einfach nur ungenau, als er "Roman" schrieb, und bezog sich in Wahrheit auf die SM-Kurzgeschichte.)

Brandolin
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Brandolin » 24.10.2013 13:26

Mein Fazit des Buches ist vernichtend.

Das Abenteuer hält all das nicht, was im Vorfeld versprochen wurde und sogar noch im Buch versprochen wird.

Mit diesem Buch kann man NICHT den Allaventurischen Konvent mit seiner Gruppe spielen ! Dafür bleiben mit Abstand zu viele Fragen offen.

Mit diesem Buch erhält man KEINE Aussagen über die Urnen des Unsagbaren, die nach dem Konvent und auf der Basis von Teilen dieses Konvents erschaffen werden.

Mit diesem Buch kann man KEINE Bibliothekssuche/-recherche spielen, wie sie beispielsweise in Stein der Mada (Ja von Lena Falkenhagen aber noch mit großem Abstand besser als ISdE) ! Denn dieses Buch enthält absolut und ganz genau NULL Intime-Texte !

Mit diesem Buch kann man KEIN Abenteuer mit neugierigen Helden spielen, da das Buch zu allen interessanten Artefakten und Vorgängen genau KEINE Informationen erhält.

Mit diesem Buch kann man die Basiliusprüfung NICHT einen Deut besser spielen, als ohne dieses Buch, da keine neuen Informationen gegeben werden und eh alles dem Spielleiter überlassen wird.

Mit diesem Buch kann man KEIN Abenteuer mit vorsorgenden oder verantwortungsbewussten Helden spielen, da diese egal was passiert bis zum Finale zum Scheitern verurteilt sind.

Man könnte zusammenfassen : Mit diesem Buch kann man kann man KEIN Abenteuer um magische Forschung, die Basiliusprüfung und insbesondere KEINEN Allaventurischen Konvent 1034BF spielen.

Daher verdient das Buch eigentlich 0 Punkte.
Da hier aber nicht weniger als einer geht, bekommt es diesen eben unverdient.

Gruß

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Madalena
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Madalena » 24.10.2013 22:12

Überwiegend niederschmetternde Kritiken... ich habe dem Abenteuer mehr gegeben, allerdings kann ich schon verstehen, was die Leute stört.

Eigentlich ist es mehr ein großer Szenariovorschlag als ein spielfertiges Abenteuer, der Meister muss dem ganzen noch sehr, sehr viel Leben einhauchen. Bei der Vorbereitung fällt mir das noch viel mehr auf als beim ersten Lesen. Dennoch schließe ich mich nicht der allgemeinen vernichtenden Kritik an, da es in meinen Augen schon sehr interessante Ansatzpunkte bietet (evtl. habe ich auch einfach im Vorfeld andere Erwartungen daran gehabt). Ich korrigiere mich mal auf 3 Punkte.

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Zohltan
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Zohltan » 25.10.2013 16:16

Wenn man dieses Abenteuer ohne die Geschichte und die lange Vorlaufzeit betrachtet, dann fallen einem zwei Dinge auf. Zum einen die starken Schienen und zum anderen das Fehlen von gutem Handout-Material.

Die Anmerkung des Autors, er habe ein Computerspiel im Hinterkopf gehabt stimmt. Die Helden sollten Triggern nachlaufen und diese dann bedienen. Das mag Spaß bringen, ist aber glaube ich nicht mehr der Stand eines Rollenspielabenteuers von 2013. Hier sind die Fehler eher auf der Seite des Verlages, der dies nicht auf dem Klappentext angegeben hat. Und auch hier hat sich der Autor geäußert und man erfährt, dass der Klappentext Jahre (!!!) vor dem finalen Produkt schon feststand. So haben wir es hier mit einem Produkt, was viel zu lange kochte und zu vielen Köchen zu tun. Am Ende dann auch noch die falschen Zutaten für ein AB was mir schmecken könnte.

Die andere Seite sind die Handouts und Texte. Wenn schon die Story nicht passt. Hut wann passt die schon wirklich zu den Helden und Spielern? Dann will ich was haben, was ich mir normalerweise schwer selber machen kann: Karten, Texte, Musik etc. Dafür würde ich ja dann gerne Bezahlen. Doch auch hier versagt das Abenteuer und liefert eben nicht. Eine Literatursuche ohne Ingametexte ist so ein wenig öde und auch der Grund warum ich sie noch nicht im Spiel angeboten habe, ich habe einfach nicht die Zeit mir 20 Texte auszudenken. Dies hätte ich aber von einem AB erwartet, welches mir eine Recherche anbietet.

Als Fazit bleibt ein seltsames AB übrig, was anscheinend einfach nur seine Zeit verpasst hat. Am Ende muss sich jeder die Frage stellen, was soll das eigentlich sein und brauch ich das?

Ich würde von einem Kauf abraten, bevor man nicht es wenigstens ein wenig Probe gelesen hat.

Da dies schwer möglich sein wird: besser nicht kaufen.

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Eisenbeiß
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Eisenbeiß » 28.10.2013 11:16

Ich war ein bisschen versucht, das Abenteuer gerade wegen der vielen Verrisse zu kaufen. Aber nach der Lektüre eben dieser Verrisse wurde mir klar, dass sie genau jene Punkte aufgreifen, die mich dazu bewogen haben, meinen DSA-Meisterhut (vorerst) an den Nagel zu hängen. Also danke! :-D

Senebles
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Senebles » 03.11.2013 10:32

Alles was vorher gesagt wurde stimmt. 1 Punkt.

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Herr der Welt
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Herr der Welt » 11.11.2013 23:46

Da ich endlich Einblick in das Abenteuer gewinnen konnte, kann ich etwas dazu schreiben.
Einzelne Abenteuerteile finde ich durchaus gelungen: Das Forschungsprojekt zu Beginn mit den kleineren Expeditionen und den auftauchenden Problemen, auch wenn die oft nur umrissen wurden. Ebenso ist der Wettstreit der Anti-Heldengruppe um Terdin als Ideenbaustelle zu gebrauchen. Als einzelne Abenteuer (z.B. in einer Anthologie wie etwa Sphärenkräfte oder Maskenspiele und Kabale) wären das sicherlich hübsche Szenarien gewesen. "Forscherleben" (Kap. 1) hätte sich prima als zweiter Teil von "Vergessenes Wissen" gemacht, an dessen Ende die SC nach aufregender Expedition und mühevoller Recherche herausfinden, woran Alviron Rohalion forschte. Ich hätte mir zwar etwas anderes gewünscht als das Yrando-Emblem als Super-Magus-Maximus-Artefakt - ein paar Nummern kleiner hätte auch genügt -, aber gut. Als Einzelabenteuer (oder Zweiteiler) hätte man einiges noch genauer ausführen können, v.a. hinsichtlich der kleineren Unternehmungen (ad primo bis quinto). Und v.a. wäre einem der Schurke mit seinem unsinnigen Plan erspart geblieben. Ich weiß nicht, ob es lediglich daran liegt, dass mir der Typ grundsätzlich unsympathisch ist (und normalerweise mag ich die Schurken immer), aber diese ganzen geskripteten Siege seinerseits, die jeweils die Abenteuerteile erst miteinander verbinden, wodurch die Gesamtkomposition einigermaßen konstruiert wirkt, finde ich unschön. Das riecht nach der DSA-typischen "natürlich wird es uns geklaut"-Krankheit.
Das Abenteuer wirkt womöglich auch deshalb so fragmentarisch, weil es trotz seiner recht überschaubaren Handlung mehrere Gegenspieler präsentiert, die miteinander nur mäßig viel zu tun haben. Pernizia ist lediglich Forscher-Konkurrenz, die Prestige wittert und Terdin ist am Ende nur ein Scherge, der Rohaldor als Erzbösewicht (automatisiert erfolgreich) zuarbeitet. Vielleicht zeigt sich auch darin die Arbeit mehrerer Autoren. In dem Fall wäre es keine gute Absprache gewesen.
Es hätte dem Abenteuer sicherlich gut getan, wenn es sich auf eines der (ersten beiden) Szenarien verstärkt konzentriert und mehr Handlungsoptionen der SC berücksichtigt, sowie mehrere (Ra-)Aktionen der beschrieben hätte. Die o.g. Gegenspieler (Rohaldor außen vor gelassen) verfügen laut Abenteuerbeschreibung über hervorragende Verbindungen oder sehr ergiebige Ressourcen. Diese hätte man besser und umfangreicher benennen können, um ein flexibleres Spiel abseits der Handlungsschiene zu ermöglichen. Dies gilt für die Terdin-Episode noch mehr als für das Forschungsprojekt.
Dass der Konvent eher ein Nebenschauplatz und die Basiliusprüfung nur Kulisse für das Finale ist, womit ganz offensichtlich die Erwartungen vieler enttäuscht wurden, wurde ausreichend kritisiert. Ich hätte mir auch ein ganzes Abenteuer um den Konvent und umfangreiche Informationen über die Basiliusprüfung gewünscht (letzteres vlt. eher in einem der Akademiebände oder einer anderen Spielhilfe anstatt in einem Abenteuer). Aber ich nehme das dem Abenteuer weniger übel als andere. Dennoch wirken Konvent und Prüfung abermals isoliert von den anderen Szenarien, als müsste man den ja auch noch unterbringen. Und natürlich bleibt kaum Platz, den Konvent adäquat zu beschreiben. Das wäre weniger ein Problem, wenn er woanders (von mir aus auch in einer Spielhilfe) schon beschrieben worden wäre. Verstärkend wirkt auch, dass ich die ganze Hintergrundgeschichte um das Emblem und Rohaldors Plan - wie schon erwähnt - für wenig gelungen halte.
Im Finale stehen die SC schließlich dem Schurken und einem Uridabash gegenüber. Ehrlich gesagt bin ich unschlüssig, wie die SC den Dämon besiegen sollen. Es wird zwar auf Anfälle von Wahnsinn und dem chaotischen Wesen des Dämons hingweisen, aber dessen Fähigkeiten einigermaßen sinnvoll ausgespielt, machen es schwer, ihm zu begegnen (allein das Ausweichen in den Limbus in Kombination mit Reg. im Limbus und das gewaltige Zauberarsenal sind ziemlich happig). Im Zweifelsfall soll es die künftige Erzmaga richten (die am Ende schon wie die in Stein gemeißelte Deus ex Machina bildlich das Abenteuer abschließt), wie auch immer ihr das mit ihren im Anhang genannten Möglichkeiten/Werten gelingen soll.

Was hätte man besser machen können?
Erfolge der SC sollten unter gar keinen Umständen von irgendeinem bis dato gesichtslosen Obermotz zunichte gemacht werden, weil der mal eben die Forschungsergebnisse stielt. Lieber gleich Rohaldor (statt der Berlinghan) als Gegenspieler implementieren, der bei jeder Expedition die Chance hat, wichtige Forschungsergebnisse zu stehlen oder den SC anderweitig zuvorzukommen. Da kann man auch schon die Terdin-Gruppe ins Spiel bringen und den Wettstreit im Folgekapitel integrieren. Oder anders formuliert: Man kann das Abenteuer mehr wie aus einem Guss wirkend aufbauen.
Dann der Plan Rohaldors: Wie gesagt wäre hier weniger mehr gewesen. Wenn man den eben genannten Vorschlag eines hartnäckigen Forschungskonkurrenten aufgreift (ob der Quasi-Paktierer sein muss oder einfach nur eine ungesunde Neugier pflegt, sei dahingestellt) und auch die Empblem-Geschichte etwas herunterfährt, dann hat man trotzdem die Jagd nach einem Prestigeobjekt oder aber einem (nicht über-)mächtigen Artefakt, das die SC später irgendwie nutzen können oder das eine (!) Etappe zur Erzmagierwürde darstellt.
Auch wäre es besser gewesen, wenn die SC direkt mit dem später erfolgreichen Erzmagier (bzw. der Erzmagierin) zusammengearbeitet hätten oder es die Option gegeben hätte, dass der SC-Erzmagier-Kandidat das Heft des Handels in der Hand hält und sich mit der Forschung profilieren will (ok, dazu müsste man auch Vergessenes Wissen anpassen oder aber die Leitung durch die alters-/geistesschwache Prishya abgeben lassen). Dann wäre der Konflikt mit dem Konkurrenten sehr viel persönlicher und im Abenteuer sehr viel konzentrierter forciert worden.
Regelseitig bietet man einiges an und greift dabei häufig auf den TaP-Ansammeln-Mechanismus zurück. Beim Forschungsprojekt finde ich den Mechanismus sehr gut (dafür sollte er gedacht sein). Ansonsten muss man eben auch immer schreiben, in welchen Abständen, mit welchen Modifikationen u.Ä. eine solche TaP-Akkumulation stattfinden soll. An einer Stelle heißt es, dass 50 TaP in Gassenwissen zu einer Lösung führen. Das sagt aber leider ziemlich wenig aus. In vielen Fällen wäre mir eine (nach den Umständen modifizierte) Probe auch lieber gewesen als eine Würfelorgie (bis denn mal alle TaP zusammenkommen).

Alles in allem erhält das gesamte Abenteuer von mir 2 Punkte - und das v.a. wegen des ersten Teils mit dem Forschungsprojekt und dem Rest als Ideenbaukasten für ein in sich stimmigeres Abenteuer. Das sind allerdings auch sehr knappe 2 Punkte (hin zur 1).

Engor
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Engor » 23.11.2013 15:05

Unterm Strich ist mir die Bewertung hier im Thread ein wenig zu hart ausgefallen, wenn ich mir anschaue, wie oft in die niedrigste Kategorie gegriffen wird und ich es dann mit anderen vergleiche, die ich für eher schwach halte.
Für mich gibt es in der Tat einige Schwächen, allerdings finde ich auch einiges - zum Beispiel die Auswahl und Charakterisierung der NSCs oder auch einzelne Abenteuerepisoden - durchaus gelungen.
Meine ausführliche Rezension findet man hier: http://engorsdereblick.blog.de/

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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Grinder » 24.11.2013 16:30

Welche Punktzahl hast du dem AB denn gegeben?
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Engor » 24.11.2013 16:55

3 von 5 Punkten, ich würde es eben eher im Mittelfeld einordnen. Meine Erwartungen an das Abenteuer waren aber offensichtlich auch anders, als bei anderen hier, da wird ja z.B. die zu knappe Darstellung des Konvents kritisiert, die ich eben für den Kontext des Abenteuers für nicht so notwendig halte.
Für mich ist eher interessant, ob ein Abenteuer eine gute Geschichte zu erzählen hat, die man gerne spielt. Das ist meiner Meinung nach schon der Fall, vor allem wenn ich mir den Gesamtplot anschaue, allerdings sehe ich auch einige Defizite, die den Spielspaß trüben, z.B. einige eher langweilige Missionen und die viel zu starke Lenkung, was den Ausgang von Einzelepisoden des Abenteuers betrifft, in denen den Helden eigentlich gar keine Erfolgsmöglichkeit gewährt werden soll.
Zuletzt geändert von Engor am 12.08.2014 00:50, insgesamt 1-mal geändert.

Asdrubal
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Asdrubal » 23.07.2014 13:17

Meine Rezension bei Lorp.de ist inzwischen auch online gegangen: http://www.lorp.de/rezensionen/show.asp?id=2486

Insgesamt habe ich etwas milder geurteilt als die Mehrheit hier.

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Madalena
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Madalena » 23.07.2014 21:49

Wenn ich dazu komme, es zu meistern, habe ich bereits ein Vorhaben, das Railroading des "Der Böse gewinnt immer" hoffentlich etwas aufzuweichen: Wenn die Helden es wirklich gut machen, sollen sie halt Meisterinformationen: Teile des Artefaktes bekommen. Vielleicht kann ich die ihnen dann wieder abluchsen, aber es muss nicht zwingend so kommen. Später beim Magierkonvent wird Dr. Evil dann den Helden die Fehlinformation zukommen lassen, dass die Teile des Emblems in der Prüfungsglobule besondere Möglichkeiten eröffnen. Ziel ist, dass die Helden doch bitteschön ihren Teil mitführen, um nicht schwächer als er dazustehen (und evtl. Zeit damit vertun, die "besonderen Möglichkeiten" zu entdecken zu versuchen), so dass er doch alle Teile in Händen hält.

Mit etwas Eigenarbeit lassen sich manche Klippen ja doch ganz gut umschiffen. Obwohl "Eigenarbeit" halt leider das Stichwort dieses Abenteuers scheint - von einem vorgefertigten AB erwartet man in der Hinsicht einfach mehr.

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Losan
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Losan » 24.07.2014 08:41

Ich teile Zohltans Ansichten. 1 Punkt von mir.

Aber mal was anderes. Ist Rohaldors Plan von Basilius das Bindungsritual für das Yrando-Emblem zu erfahren nicht total unlogisch? Woher soll Basilius das Ritual - überhaupt des Emblem - kennen? Die Globule wurde von Basilius irgendwann vor 513 v.BF erschaffen. Somit ist sein Avatar seitdem dort und wacht über die Prüfungen.
Das Emblem wurde aber erst um Bosparans Fall überhaupt geschaffen.
Woher soll also der Geist in einer Globule, die Erzmagier (nicht den Magus Maximus) prüft, überhaupt davon wissen?
Angorax hat geschrieben:"Auch unpolitische Swafnirgeweihte zeigen sich an freien Walen interessiert..."
¯\_(ツ)_/¯

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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von sagista » 30.05.2015 01:23

Ich habe mir das Abenteuer zugelegt, weil meine Frau mit ihrer Magierin (20.000 AP) die Basiliusprüfung ablegen wollte. Relativ schnell war klar, dass eigentlich nur das Kapitel zum Magierkonvent relevant sein würde. Der Rest des Abenteuers ist zwar jetzt nicht unbedingt so schlecht, aber da wir mit unserer Gruppe eh nicht so viel Spielzeit haben, beschränken wir uns eher auf Abenteuer wie den Mondenkaiser und Mit Wehenden Bannern. Daher habe ich das Kapitel als Soloabenteuer ohne Plotbezug zu Rohaldor aufgezogen.

Da ich die Rezensionen zu diesem Abenteuer bereits vorher gelesen hatte, waren meine Erwartungen eh schon nicht so groß, aber die Ausgestaltung des Konvents hat mich dann doch sehr enttäuscht. Gerade für das, für die Splitterdämmerung wichtige Thema mit den Urnen des Unwissbaren hätte doch deutlich anwendungsfreundlicher ausfallen können.

Den Aufbau der Basiliusprüfung fand ich dann eigentlich garnicht so schlecht. OK, ich musste mir natürlich eine komplett eigene Prüfung ausdenken, aber das ist schon in Ordnung, schließlich ist die Prüfung ja etwas sehr individuelles. Ich musste zwar erst einmal laut lachen, als ich las, dass Sinn der Prüfung sei, herauszufinden, "was man denn mit seiner Macht anfangen solle", aber hey, da mir da eine gute Idee kam, die meiner Frau auch gefiel, hat nun ihre 20k-AP-Magierin endlich wieder eine richtige Aufgabe.

Was ich aber richtig dämlich finde ist, dass man es nicht für nötig befunden hat, die Zeremonie der Kür zur Erzmagierin in einem schönen Vorlesetext niederzuschreiben. Zumindest das wäre bei aller Individualität der Basiliusprüfung ein absolutes Minimum dessen gewesen, was man als zahlender Kunde hätte erwarten dürfen.

Nicht verkneifen konnte ich mir indes die Erwähnung einer weitesgehend gesichtslosen Heldengruppe, die frustriert aus der Prüfungsglobule zurückkehrt, weil sie nicht wissen, ob "die Nemesis der Gildenmagie" überlebt hat.

Insgesamt, naja, kann ich nicht mehr als einen Punkt geben, so leid es mir für den Autor tut.

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Zohltan
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Re: A189 Im Schatten des Elfenbeinturms

Beitrag von Zohltan » 02.09.2015 14:03

Habe ich erst heute gefunden:

Neues vom Elfenbeinturm? Nein! – Ein Abgesang

https://zeilenschmied.wordpress.com/201 ... -abgesang/

Damit es hier auch steht. Bestimmt wurde das schon woanders diskutiert, aber der geneigte Leser wird ja eher hier suchen.

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