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A203 Namenlose Nacht

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

Wie hat dir das Abenteuer "Namenlose Nacht" gefallen?

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13
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Robak
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Robak » 30.04.2014 15:45

Das Wissen über Zauberimmunitäten von Vampiren dürfte inneraventurisch fast allen Zauberwirkern und auch fast allen Vampiren unbekannt sein. Denn die einfache Argumentation "Untote haben keinen Geist mehr also wirken Geisteszauber nicht" gilt für Vampire ja gar nicht.

Noname
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Noname » 30.04.2014 17:33

Ich fühle mich genötigt, hier meinen allerersten Kommentar zu einem Abenteur zum Besten zu geben, da ich das Abenteuer (bislang) für eines der besten der letzten Jahre halte. Die tatsächliche Wertung werde ich trotzdem erst nach dem Praxistest abgeben.

Vorweg: Ein Abenteuer mit einem Punkt zu bewerten, weil es einige vermeindliche Logikfehler enthält, halte ich für etwas über das Ziel hinaus geschossen.

Dabei ist die Sache mit Hexenknoten vs. Vampir überhaupt kein Problem: Denn Illusionen wirken gegen Vampire. WdG enthält recht genaue hintergrund- und regeltechnische Beschreibungen. Da steht "Immunität gegen Illusionen" schlicht nicht drin - anders als in den Regelbeschreibungen zu Dämonen und Untoten. Die Frage, ob dafür tatsächlich die Seele verantwortlich ist, die ein Vampir besitzt, ist rein philosophisch.

Einen Schwachpunkt sehe aber in der bereits zitierten Zeitplanung. Ich werde voraussichtlich zunächst das Einsetzen des Alterungsprozesses etwas nach hinten verschieben. Man kann durchaus argumentieren, dass 15 Minuten vom Beschaffen der letzten Ritualgegenstände (Haare) bis zum Einsetzen der Ritualwirkung sehr kurz sind. Außerdem werde ich die Wirkung exponentiell eintreten lassen, so dass einerseits die Auswirkungen des Alterns anfangs kaum und später dafür umso schneller eintritt und so auch die immer schnellere Folge der Vampirmorde besser erklärbar wird.

Die Häufung der verschiedenen Plotstränge halte ich insbesondere vor dem Hintergrund der besonderen Zeit, in der das Abenteuer spielt, für erklärbar und demnach unkritisch...sofern man, wie oben gesagt, die Zeitfolge etwas entkrampft.

Auch die Darstellung vieler Personen finde ich hier nicht so schwierig, da man durch die Aufteilung der Therme eine räumliche Aufteilung hat, in der man sich immer auf kleine Gruppen oder Einzelpersonen konzentrieren kann. Problematisch wird es nur bei einer Gruppentrennung, aber das ist ja häufig so.

Schließlich halte ich es nicht für erforderlich, das Abenteuer mit expliziten Beschreibungen irgendwelcher "Schweinereien" aufzubauschen. Jeder Spielleiter, der das Abenteuer in diese Richtung leiten will, wird genug Fantasie haben, diese Lücken selbst zu füllen. Das Verhältnis zwischen Orgienbeschreibung bzw. Andeutungen der Möglichkeiten und dem eigentlichen Handlungsfaden des Abenteuers ist m. E. völlig angemessen.

Soviel bis hier; ich bin gespannt, wie der Praxistest läuft. Vorab: 4,5 Punkte

Engor
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Engor » 30.04.2014 21:10

Ich mag an dem Band vor allem die unkonventionelle und unverbrauchte Atmosphäre. Das Festhalten mit dem Hexenknoten mag man als eine Art der Gängelung sehen, ich finde die Beschränkung auf einen Handlungsort und nur eine Nacht gut, weil sehr intensiv. Langweilig wird es eh nie, die umfangreich ausgearbeiteten Handlungselemente geben immer eine Art von Beschäftigung, mit mit Fortschreiten der Nacht zieht die Spannungskurve zudem stark an. Einzig die Überfrachtung mit vielen gleichzeitig ablaufenden Plots ist mir etwas zuviel und für meinen Geschmack schlichtweg unrealistisch. Dafür finde ich die Figurenriege durchweg interessant und gelungen, von den Schurken hin zu den Verbündeten oder zufällig anwesenden Partygästen. Meine ausführliche Kritik findet sich hier: http://engorsdereblick.blog.de/2014/04/ ... -18345543/

Ich gebe 4 Punkte.

gralkor
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von gralkor » 02.05.2014 17:57

Ich habe das Abenteuer nun durchgearbeitet.

Was ist gut?
Es ist stimmig.
Es hat einen unverbrauchten Standort.
Es ist anders als die Anderen.
Es werden die Spieler klassisch verar* (es geht um andere Dinge als sie dachten)

Was ist schlecht?
Es finden sehr viele Dinge gleichzeitig statt, die jeweils ein eigenes Abenteuer geben würde (ok, man könnte 2-3 Abenteuer draus machen)
Lektorat ist bei Ulisses eine Beleidigung.
Rechnen ist nicht unbedingt die Stärke des Autoren.
Wenn man das Abenteuer liest, kann man sich immer wieder vorstellen, wie der Autor kichernd auf dem Stuhl sitzt: "Hihihi, ich habe ein versautes Wort verwendet"
Der Hype um das Abenteuer war (mal wieder) überflüssig und irreführend.
Angebot im Handel (nur F-Shop oder Cons)

Es ist ein nettes, gut spielbares Abenteuer, man benötigt aber viel Hintergrundwissen bei den Spielern.

G.
PS: 3.4 Punkte->3, da die negativen Punkte sehr ärgerlich und unnötig waren
---
Wir suchen noch Mitspieler in Halle/Saale und Umgebung

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Olvir Albruch
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Olvir Albruch » 03.05.2014 12:29

gralkor hat geschrieben:Was ist schlecht?
Es finden sehr viele Dinge gleichzeitig statt, die jeweils ein eigenes Abenteuer geben würde (ok, man könnte 2-3 Abenteuer draus machen)
Lektorat ist bei Ulisses eine Beleidigung.
Rechnen ist nicht unbedingt die Stärke des Autoren.
Wenn man das Abenteuer liest, kann man sich immer wieder vorstellen, wie der Autor kichernd auf dem Stuhl sitzt: "Hihihi, ich habe ein versautes Wort verwendet"
Der Hype um das Abenteuer war (mal wieder) überflüssig und irreführend.
Angebot im Handel (nur F-Shop oder Cons)
Ok, halten wir fest:

Von deinen 6 Kritikpunkten sind
  • 2 nicht begründet bzw. belegt
  • 2 keine Kritik am Abenteuer
  • 1 respektlos gegenüber den Autoren
  • und lediglich 1 tatsächlich nachvollziehbar.
:rolleyes:

MfG,
Olvir Albruch
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Engor » 03.05.2014 13:04

Naja, es ist halt seine Meinung, die würde ich ihm einfach mal lassen. Es wäre natürlich schön, wenn das alles besser begründet wäre. Einige Punkte davon (viele Handlungen, Marketing- Gag, eingeschränktes Angebot) kann man durchaus so sehen, je nach Perspektive. Bei dem Rest muss eben entscheiden, ob man diese Form von Kritik teilen kann.

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Sumaro
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Sumaro » 03.05.2014 13:23

Wenn man nur gut genug sucht findet man auch einige Fehler, die man bemängeln könnte. Z.B. gibt es einen Charakter der als Phexpriester bezeichnet wird und kein Karma hat und solche regeltechnischen "Probleme". Wären für mich jetzt noch kein Grund für Punktabzug, aber da sind schon ein paar Schnitzer passiert.^^
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Elwin Treublatt » 03.05.2014 14:24

Ich halte wenig von einem "Beißreflex" mit dem Ziel, die Kritik, die User an einem Produkt äußern, herabzuwürdigen. Das sorgt nur dafür, dass noch weniger User sich zu Wort melden und lieber nur noch anonym abstimmen.

Ich selbst würde gerne wissen, warum manche Leute diesem Abenteuer nur 1 Punkt gegeben haben, deswegen ist mir sehr an einer guten Atmosphäre hier gelegen. Ich selbst habe das Abenteuer vorerst mit 4 bewertet, auf Grundlage eines Testspiels und eines kurzen Hineinblätterns vor rund zwei Wochen.
Ich war beim Spiel von der Detailfülle begeistert, von den vielen Figuren und mehreren Plots, die sich zusammenschieben. Ich mochte auch das außergewöhnliche Setting, in das die Helden verfrachtet werden. Ob im Text nun Vulgaritäten stehen oder nicht, das kann ich nicht beurteilen, das ist mir aber auch nicht wichtig, sondern ich finde es schlicht mutig, das Thema "Exzess während der Namenlosen Tage" als Abenteuer angepackt zu haben. Davon habe ich bereits gelesen, als ich mit DSA angefangen habe, dass also ein paar Hedonisten an diesen Tagen mal richtig abgehen - und von daher bekommt das Abenteuer aufgrund dieser Idee einfach schon einmal ein paar Bonuspunkte.
Und abseits des ganzen Sex-Orgien-Krams bleibt halt doch ein klassisches Abenteuer übrig, wo man den Bösen verprügeln darf, um die Jungfrau zu retten.

Interessant fand ich auch die Verwendung von Symbolen im Text zur Orientierung zwischen den Personen und Plots. Wenn ich das richtig verstanden habe, dienen sie nämlich als Identifikation, wer mit was befasst ist und welcher Plot gerade wo wichtig ist.

Regelfragen, Lektorat, Illustrationen usw. kann ich nicht weiter beurteilen, noch habe ich mich intensiv hineingelesen. Das sei bei meiner Bewertung dazu gesagt, aber dazu stehe ich auch, selbst wenn jetzt irgendjemand mosert, dass ich doch besser gar nicht abstimmen sollte, wenn ich mich nicht damit intensiv auseinandergesetzt habe.
Ich habe es immer als Eigenschaft dieser DSA4-Bewertung verstanden, dass man den Usern einfach freie Wahl lässt und sie so abstimmen lässt, wie sie es für richtig halten, ohne dass man sich rechtfertigen muss oder was auch immer.

rillenmanni
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von rillenmanni » 03.05.2014 22:02

Elwin Treublatt hat geschrieben:Ich selbst würde gerne wissen, warum manche Leute diesem Abenteuer nur 1 Punkt gegeben haben, deswegen ist mir sehr an einer guten Atmosphäre hier gelegen. (...)
Ich habe es immer als Eigenschaft dieser DSA4-Bewertung verstanden, dass man den Usern einfach freie Wahl lässt und sie so abstimmen lässt, wie sie es für richtig halten, ohne dass man sich rechtfertigen muss oder was auch immer.
Jein. Bei mittlerweile 11 Mindestwertungen, von denen 9 oder 10 komplett kommentarlos sind, kehrt die Neugier eben immer wieder mit Vehemenz zurück. Hier liegt ja kein einhellig mit "Sehr gut" bewertetes Abenteuer vor, bei dem sich einige wenige "erdreisten", eine konträre Meinung zu haben. Der Band scheint das Volk zu spalten und - insbesondere bei den Negativbewertungen - wenig Raum für eine differenzierte Meinung zu lassen: 7, 7, 1, 1, 11 - entweder man liebt ihn oder man hasst den Band. Bislang ist das eine vollständige Spaltung, selbst die JdF-Bände, die wahrlich spaltbares Material sind, wurden von vielen durchschnittlich bewertet. Und da stellt sich schon die Frage: Woran liegt es? Ist es ein Umgang mit Sex oder - ähnlich gelagert - ein Beißreflex in Richtung des besonderen Marketings, das mit dem Abenteuer einherging? Sind es die Namen der Autoren? Könnte auch sein, denn die beiden polarisieren durchaus. Ist es tatsächlich der Abenteueraufbau? Das glaube ich eher nicht, denn normalerweise schafft es ein "vollwertiges" Abenteuer nicht, derart abzukacken, dh eine solche Fahne von Totalversagen hinter sich her zu ziehen, um so viele "Verrisse" zu provozieren. Und in einem solchen Fall würde das Abenteuer eben auch nicht spalten, sondern zu einer einigermaßen einhelligen Meinung führen. Das ist hier Fehlanzeige, was den Fall wirklich interessant macht.

Ich habe dem Band soeben vier Punkte gegeben (die achte 4). Ich halte mich mit fünf Punkten ja ohnehin allgemein zurück. Was mir an NN zu fünf Punkten fehlt ist, dass der Rahmen an vielen Stellen nicht von Logik zusammengehalten wird, sondern durch schiere Zufälle. Das fällt schon beim Lesen der einführenden Übersicht auf. (Ich kann mich noch gut an mein Abenteuer, wir nennen es "WE", erinnern, dass 2008 auf der Zielgeraden, nein, nach Überqueren der Zielgeraden, vom neubestallten Qualitätsmenschen zurückgepfiffen wurde. Dabei zählte zu den wichtigen Gründen, dass es zu viele Zufälle seien, welche die Handlung ermöglichten. Nebenbei hier gesagt: Das stimmte ja so nicht, es handelte sich keineswegs um bloße Zufälle. Um so mehr bin ich erstaunt, wie massiv dieses Element in NN zu finden ist.)
Zufälle in NN oder - in sehr vielen anderen Kaufabenteuern (auch abseits von DSA) - unbegründet unlogische Handlungen oder Situationen verwirren die Spieler, die ja versuchen, das Abenteuer zu verstehen. Wenn das Abenteuer davon abgesehen Spaß macht, dann fällt dieser Umstand nicht so sehr ins Gewicht: Man versteht eben mitunter nicht, was oder weshalb man etwas tut bzw weshalb NSC sich verhalten oder Situationen existieren. Aber man mischt kräftig mit, es gibt was tun und zu erleben, und man sitzt am Steuer.

NN macht (mir) übrigens Spaß. Sogar so sehr, dass ich stark versucht bin, ausnahmsweise doch ein DSA-Abenteuer zu leiten. Und ich würde mich dabei wahrscheinlich sogar mit den vielen Zufällen arrangieren und guter Dinge hoffen, dass das Abenteuer die Spieler während des Spiels gut genug von diesen Schwächen ablenkt. Ich mag den Rahmen, mir macht das Thema nichts aus, ich finde den Aufbau und die vielen, vielen Hilfestellungen und Informationen gut, und schließlich die flexible Herangehensweise wirklich klasse. Ich glaube, das Ding kann mächtig rocken! Vielen Dank an Anton und Tom!

Also gute vier Punkte von mir, weil ich glaube, dass NN mir großen Spielspaß bereiten kann. Eigtl ist es in solchen Fällen schade, der SL sein zu müssen, weil man mal wieder zu neugierig war, um 1W6 Jahre abzuwarten, bis sich mal eine Mitspielgelegenheit findet. :lol:

Oh, der Idee, das Abenteuer von einer Nacht auf zwei auszudehnen, schließe ich mich übrigens nicht an. Ich denke, die Idee des Abenteuers ist, dass innerhalb der gegebenen sehr kurzen Zeitspanne sehr viel passiert, das sich dem Heldenauffassungsvermögen auch leicht enziehen mag. Dadurch müssen wichtige Entscheidungen getroffen und ein Handlungsfokus gefunden werden. Hierdurch entsteht mE eine dichte Handlung, die nicht auf Vollständigkeit ihrer (möglichen) Elemente angewiesen ist. Und wenn die Spieler (daran) scheitern sollten, ist dies keineswegs ein Scheitern des Abenteuers.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Sumaro » 04.05.2014 12:33

Da das AB mir eine sehr tolle Inspiration zu einem hoffentlich guten Rollenspiel-Event gegeben hat, bewerte ich es ebenfalls vorläufig mit 4 Punkten. Auch das Grundmaterial des ABs ist, bis auf einige kleine regeltechnische Schnitzer mMn durchwegs gut, an einigen Stellen auch sehr gut. Ich persönlich hätte mir mehr "namenlos" gewünscht als nur der kurze Auftritt als Sidekick, der dann ziemlich schnell und spektakulär, allerdings als reines Stilmittel das zeitliche segnet. Aber der Ort ist super ausgearbeitet, es gibt unglaublich viele vielfältige NSC und es ist modular genug um jede Menge eigene Ideen einzubringen ohne gleich viel vom AB verwerfen zu müssen. Gut gemacht.
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Todeshörnchen » 04.05.2014 13:08

Ich habe bis jetzt nur durchgeblättert und werde mich daher nur zu den Illustrationen äußern. Das ist alles ganz hübsch und ich stehe auch auf weibliche Anatomie, aber wenn man ein Produkt schon mit einem "ab 18" Aufdruck versieht, gebietet die Gleichberechtigung auch die explizite Darstellung der primäre männlichen Geschlechtsorgane. Um die Pornographie zu umgehen lassen sich gewisse männliche Merkmale auch in einem "geeigneten" Winkel darstellen.
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Doc Sternau » 04.05.2014 17:02

Todeshörnchen hat geschrieben:Um die Pornographie zu umgehen lassen sich gewisse männliche Merkmale auch in einem "geeigneten" Winkel darstellen.
Aber wo bleibt denn da die Orgie, wenn alle 'nen Hänger haben?! :lol:

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Todeshörnchen » 04.05.2014 22:07

Es stellt sich die Frage wie weit man bereit ist zu gehen. "Ab 18" regelt eigentlich schon alles. In diesem Sinne: "Drauf und dran, Spieß voran!" Die Welt gehört den Mutigen!!!
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von berry » 05.05.2014 09:02

Todeshörnchen hat geschrieben:Es stellt sich die Frage wie weit man bereit ist zu gehen. "Ab 18" regelt eigentlich schon alles. In diesem Sinne: "Drauf und dran, Spieß voran!" Die Welt gehört den Mutigen!!!
Nein, dies ist nicht korrekt.
Das Buch hat eine Empfehlung ab 18. Das ist im Grunde absolut nichtsaussagend.
Eine Fsk für Bücher gibt es in Deutschland aber gar nicht. Du darfst in Deutschland quasi einem jeden noch so kleinen Kind, das lesen kann alles zum lesen in die Hand drücken. Keiner kann es dir verbieten (außer vllt die Erziehungsberechtigten).
Demnach wäre auch ohne diesen Aufdruck "Empfehlung ab 18 Jahren" soweit alles geregelt und der komplette Aufdruck ist nur ein reiner Marketinggag gewesen. Sie waren nicht dazu verpflichtet dies drauf zu schreiben.
Dass jedoch dann noch rechtzeitig wenig kommt kann einen, der sich mehr dahinter versprochen hat, ruhig enttäuschen.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von streuner74 » 09.05.2014 17:30

Das Abenteuer klingt vielversprechend, allerdings ist unsere Gruppe weit weg von Gareth. Liesse sich das ganze auch vernünftig in einer anderen Stadt spielen, z.B. in Al Anfa?

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Andras Marwolaeth » 09.05.2014 22:16

Kommt drauf an, wie weit du es modifizieren willst. Das Abenteuer spielt in den Thermen und es sind ca. 200 Leute da. Die Thermen kann man auch woanders hin legen, die Stadt sollte allerdings schon größer sein. Bei den NSCs müsste man nur bei Bardo die Story etwas umbiegen oder ihn ersetzen.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von streuner74 » 09.05.2014 22:53

Andras Marwolaeth hat geschrieben:Kommt drauf an, wie weit du es modifizieren willst. Das Abenteuer spielt in den Thermen und es sind ca. 200 Leute da. Die Thermen kann man auch woanders hin legen, die Stadt sollte allerdings schon größer sein. Bei den NSCs müsste man nur bei Bardo die Story etwas umbiegen oder ihn ersetzen.
Könnte der Bardo denn nicht auch einfach in einer anderen Stadt auftauchen? Oder muss er unbedingt in Gareth sein?

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von zaknitsch » 09.05.2014 23:11

In einer anderen Stadt als Gareth hätte das hintergrundtechnisch einfach Null Stil. ;)
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Andras Marwolaeth » 10.05.2014 08:05

streuner74 hat geschrieben: Könnte der Bardo denn nicht auch einfach in einer anderen Stadt auftauchen? Oder muss er unbedingt in Gareth sein?
Meisterinformationen: Also "der Bardo" ist in Wirklichkeit Kaiser Bardo, der vor ca. 60 Jahren von Reto vom Thron gejagt worden ist. Er ließ die Bardo&Cella-Thermen in Gareth bauen und - was eben niemand weiß - in einer geheimen Kammer einen Jungbrunnen-Ritualraum, der er nun in den Namenlosen Tagen zu nutzen gedenkt - auf Kosten einiger Orgiengäste.
Nein, an einem anderen Ort das würde nicht gehen. Ich denke, an einem anderen Ort muss man eben eine andere Figur wählen oder sich ausdenken, mit einer passenden Agenda. Ist zwar dann schade um Bardo, aber das Abenteuer geht nicht davon aus, dass sein wahres Ich offenbart werden muss.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Sumaro » 10.05.2014 08:39

Also in meinem AB steht drin, dass man die Stadt ändern kann, wenn es einem nicht passt, solange man für sich plausibel darstellen kann wieso es zu den Ereignissen kommt, bzw. wer die Mittel für so eine Anlage hatte.
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von berry » 10.05.2014 09:38

In meinen Augen würde Zorgan auch gehen, eenn man die Therme 1:1 dahin verlegt. Wenn ich mich nämlich nicht Täusche, dann war die Trennung Abspaltung Araniens vom Mittelreich nach dem Bardo aus dem MR verbannt wurde und später für tot erklärt wurde. Wrnn Bardo damals in Araniens späterer Hauptstadt noch ne Therme errichten ließ, so wäre das mMn nur nen Zeichen mehr für dessen Dekadenz.
Halte ich um ehrlich zu sein storytechnisch für kein Problem. Nur ist das Verhalten der Npc's in meinen Augen so typisch garethisch, dass es da einfach viel mehr passt.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Delta » 11.05.2014 01:11

Es geht in einer anderen mittelreichischen Stadt, Al'Anfa halte ich für nicht praktikabel, da sind die kulturellen Gegebenheiten einfach ganz andere und so eine Orgie wäre eher eine Alltäglichkeit.

Eine andere Stadt im Mittelreich wäre zumindest praktikabel, dann würde ich aber auch die Gästeliste der Orgie etwas eindampfen, 200 Leute würden in jeder anderen Stadt etwas befremdlich wirken, ebenso sollte man einige NSCs an das Lokalkolorit anpassen, die Cast des ABs ist halt doch durch und durch auf Gareth ausgelegt.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Cifer » 12.05.2014 13:16

Bei Al'Anfa müsste man den Plot ein wenig abändern, um zu erklären, warum Geweihte ungern gesehen sind (evt. sind die lokalen Boronis grad zur Klausur in der Stadt des Schweigens und würden später dazustoßen). Außerdem würde es sich anbieten, das Abenteuer ein wenig aus der Stadt herauszuverlegen. Gerade im Post-Rabenblut-Al'Anfa könnte man das ganze dann allerdings wunderbar unterbringen - Oderin ist ja kein Orgienfan, so dass die Grandenschaft eher im Stillen feiert.

Die NSCs müsste man natürlich in großem Stil austauschen, aber da finden sich sicherlich Entsprechungen.
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Delta » 12.05.2014 16:32

Das Problem ist dass der Ort eben nicht zufällig ist, es muss ein Ort sein an dem Bardo zu einer Zeit, als er noch Kaiser war, begonnen hat seinen "Jungbrunnen" zu bauen, jeder Ort der außerhalb des Machtbereichs Bardos liegt wirkt dabei kaum plausibel. Wenn man nach Al'Anfa geht, sollte man dann IMHO auch Bardo durch irgendeine andere passende Figur austauschen, was dem AB eben leider auch ein bisschen seinen "Kniff" nimmt. Möglich ist es aber natürlich da es ja im Großen und Ganzen keine ausufernden Auswirkungen hat.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von zaknitsch » 12.05.2014 17:43

Die Frage vom Streuner war, ob Bardo nicht woanders auftauchen könnte. Nicht ob das Abenteuer woanders stattfinden könnte.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Bardo in Al´Anfa oder Grangor wäre komplett stillos. Das Abenteuer in einer der beiden Städte jedoch nicht.
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Cifer » 12.05.2014 19:44

@Delta
Die Frage ist aus meiner Sicht, ob Bardo eine Wahl hatte. Der Jungbrunnen muss ja dort stehen, wo passende Kraftlinien sich vereinigen. Wenn er dazu einem befreundeten Granden in Meridiana eine Therme stiften muss: So sei es.

Damit könnte man übrigens noch den anfänglichen komödiantischen Aspekt verstärken, indem sich die al'anfanischen Granden über den mittelreichischen Kaiser lustig machen, der es zwar "verstand zu leben", aber sich dabei so sehr einlullen lassen hat, dass er aus dem Amt gejagt wurde.
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von streuner74 » 13.05.2014 08:08

zaknitsch hat geschrieben:Die Frage vom Streuner war, ob Bardo nicht woanders auftauchen könnte. Nicht ob das Abenteuer woanders stattfinden könnte.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Bardo in Al´Anfa oder Grangor wäre komplett stillos. Das Abenteuer in einer der beiden Städte jedoch nicht.
Da habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt.
Ich kenne mich mit der Geschichte um Bardo nicht so wirklich aus und meine Gruppe sicher auch nicht. Kommt denn im Laufe des Ab der gesamte Hintergrund des Bösewichtes aus Licht, wann und wo er in der Vergangenheit was gemacht hat und warum?
Wenn nicht alles erklärt werden muss, kann man diese Dinge doch ändern, oder?

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Olvir Albruch » 13.05.2014 09:16

Ja, prinzipiell kann man ihn und seine Geschichte komplett aus dem Abenteuer streichen. Dann hat eben 08/15-Bösewicht Nr.13 diese Therme und den perfiden Plan ersonnen. Kann man natürlich machen.

Meiner Meinung nach ist aber gerade der falsche echte Kaiser das, was dieses Abenteuer noch einmal besonderer macht. Denn da schließen sich einige Fäden aus der Vergangenheit und das funktioniert in dieser Perfektion nur in Gareth.

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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Varana » 13.05.2014 11:40

Wobei das v.a. dann wirkt, wenn man als Helden und/oder Spielrunde immer mal Bezüge zu Bardo aufgebaut hat, also z.B. mittelreichszentriert und/oder mit vielen historischen Informationen spielt.

Ansonsten ist Bardo auch nicht viel mehr als NPC of the week. Er könnte sicher ungeheuer viel Stimmung einbringen, wenn man sich vorher drum gekümmert hätte, ihn zu erwähnen. Da es aber eigentlich bisher nicht abzusehen war, daß er nochmal irgendwann eine größere Rolle spielen würde als als mäßiges Wortspiel bei Rotwein, muß das nicht passiert sein, und wenn nicht alle Spieler den Hintergrund auswendig kennen, noch weniger.

Soll heißen: Wie groß der Gewinn ist, den die Figur Bardos mitbringt, hängt sehr von der Runde und ihren Interessen ab. Ich würde aber mal behaupten, daß der Gewinn sich für nicht wenige Runden eher in Grenzen hält.
Zumal man zur Not Bardos Therme wirklich auch nach Al'Anfa verpflanzen kann.

Delta
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Re: A203 Namenlose Nacht

Beitrag von Delta » 13.05.2014 20:29

Cifer hat geschrieben:@Delta
Die Frage ist aus meiner Sicht, ob Bardo eine Wahl hatte. Der Jungbrunnen muss ja dort stehen, wo passende Kraftlinien sich vereinigen. Wenn er dazu einem befreundeten Granden in Meridiana eine Therme stiften muss: So sei es.

Damit könnte man übrigens noch den anfänglichen komödiantischen Aspekt verstärken, indem sich die al'anfanischen Granden über den mittelreichischen Kaiser lustig machen, der es zwar "verstand zu leben", aber sich dabei so sehr einlullen lassen hat, dass er aus dem Amt gejagt wurde.
Kann man so sehen, stimme ich aber nicht überein. Für mich würde das Abenteuer in Al'Anfa eigentlich jeglichen Reiz verlieren, den Bardo-Plot fände ich dann einen völlig unangemessenen Fremdkörper und der Orgie selbst nimmt man ja auch komplett das Besondere wenn man sie nach Al'Anfa verlegt.

Wie gesagt, sage ich nicht dass meine Meinung da Allgemeingültigkeit haben soll, aber ich würde massivst davon abraten das AB nach Al'Anfa zu verlegen.

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