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DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Tilim
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Beitrag von Tilim » 10.08.2017 21:31

Was kann man als Magier mit Büchern die man nicht (mehr) braucht bei einem Hesinde-Tempel anfangen wenn man nicht unglaublich selbstlos ist? Dabei handelt es sich um mittelmäßig interessante Bücher über Alchemie, Heilkunde, Hellsicht und Exorzismus.
Ist verkaufen oder tauschen eine Option? Kann man sich dafür einen "Bibliotheksausweis" für eine Hesindebibliothek seiner Wahl aussuchen? :censored:
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Darjin
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Beitrag von Darjin » 11.08.2017 10:51

Ich würde das als Opfer an die Herrin des Wissens dem Hesindetempel meiner Wahl überantworten und mich mit Bruder Hesindius gut stellen, weil der einen treuen Jünger der Göttin gewiss auch mal in die Bibliothek lassen würde. Je nach Umfang der Spende würde er sogar selbst bei Recherchen helfen und sich gewiss auch über einen regen Gedankenaustausch freuen...
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Tjorse
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Beitrag von Tjorse » 14.08.2017 16:03

Moin.... Ich stelle mich grade auf einen neuen Charakter ein und erwarte, das es zumindest ab und zu mal um die Zwölfe gehen wird in den internen Gruppengesprächen. Dazu würde mich Argumentation-Munition für folgende Fragen interessieren:

1. Wieso ist Tsa bei den Zwöflen, Satuaria aber nicht (wo doch beide aus der gleichen Entität hervorgegangen sind, gemäß Zwölfgöttlicher Lehre)
2. Ist die Verehrung einer Göttin, die nicht den Zwölfen angehört, schon Ketzerei, solange man nicht gegen die Zwölfe missioniert oder ihre Existenz/Macht in irgendeiner Form anzweifelt?
3. Ist es im Zwölfgötterglauben legitim, das man sich bestimmten Richtungen bevorzugt widmet, ohne das man Geweihter ist? (In meinem Falle wären das Tsa und Peraine)
4. Ist die Sicht "Tsa und Satuaria entstanden aus Tsatuaria" überhaupt mit der hexischen Sicht "Satuaria schlüpft aus Ei Sumus" vereinbar oder würde eine Hexe automatisch die Ei-Theorie glauben und die Tsatuaria-Trennung ablehnen?

Danke im Voraus...

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 14.08.2017 19:54

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03
1. Wieso ist Tsa bei den Zwöflen, Satuaria aber nicht (wo doch beide aus der gleichen Entität hervorgegangen sind, gemäß Zwölfgöttlicher Lehre)

Gewohnheit oder eben eine Festlegung früher horasischer bzw. mittelreichischer Kaiser.

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03

2. Ist die Verehrung einer Göttin, die nicht den Zwölfen angehört, schon Ketzerei, solange man nicht gegen die Zwölfe missioniert oder ihre Existenz/Macht in irgendeiner Form anzweifelt?

Um Ketzerei zu betreiben, also einer Irrlehre anzuhängen, muss man erstmal in Teil der Lehre gewesen sein. Sonst ist es schlicht Unglaube. Das leugnen göttlicher Wahrheit ist ein Schwerverbrechern welches nie verfolgt wird. Mission ist auch kein Problem. Rohal und seinem Gleichgültigkeitsedikt sei es geklagt.

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03

3. Ist es im Zwölfgötterglauben legitim, das man sich bestimmten Richtungen bevorzugt widmet, ohne das man Geweihter ist? (In meinem Falle wären das Tsa und Peraine)

Klar.

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03

4. Ist die Sicht "Tsa und Satuaria entstanden aus Tsatuaria" überhaupt mit der hexischen Sicht "Satuaria schlüpft aus Ei Sumus" vereinbar oder würde eine Hexe automatisch die Ei-Theorie glauben und die Tsatuaria-Trennung ablehnen?

Da Hexen, als weit verstreuter und extrem individualistischer Geheimkult, keine einheitliche Glaubenslehre haben darf das jeder Zirkel unter sich ausmachen.

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Beitrag von ChaoGirDja » 14.08.2017 20:13

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03
1. Wieso ist Tsa bei den Zwöflen, Satuaria aber nicht (wo doch beide aus der gleichen Entität hervorgegangen sind, gemäß Zwölfgöttlicher Lehre)
Öh... Also ich kann, und vielleicht tue ich es ja auch, mich Irren...
Aber mWn ist es eben nicht Teil der 12G-Lehre, das die beiden einer Entität entsprungen sind.
Das kam doch auch erst mit der Historia Aventurica auf, oder nicht? Und die ist dann doch letztlich reines OG (wobei jede Runde selbst entscheiden kann, was davon für sie auch IG hier und da "bekannt" ist).
Womit die Antwort aus meiner Sicht ist: Weil die eine eine 12G-Göttin ist und die andere, für 12G-Gläubige, eine Götze.

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03
3. Ist es im Zwölfgötterglauben legitim, das man sich bestimmten Richtungen bevorzugt widmet, ohne das man Geweihter ist? (In meinem Falle wären das Tsa und Peraine)
Das ist sogar üblich.
Wobei die echte frei Wahl hier, nur wenige wirklich haben, obwohl sie nominell jeder hat.
Nur das es bei Unfreien der Lehnsherr ist, der entscheidet zu welchen Tempel sie zu gehen haben. Nicht direkt natürlich. Aber er hat durchaus das Sagen darüber, welche Tempel und Schreine es in der nähe seiner Leibeigenen gibt. Und Leibeigene dürfen nicht Reisen... Dazu kommt noch viel Tradition, "Sinnhaftigkeit" (Rahja auf dem Land? Bei Winzern ja, aber sonst? Eher wenig Zielführend. Peraine ist die deutlich naheliegendere Wahl).
Und auch in Städten ist es erstmal die Auswahl an vorhandenen Tempeln, dann Tradition (alias "Famielenzwang") und erst dann Neigung, die die Wahl bestimmen.

Tjorse hat geschrieben:
14.08.2017 16:03
4. Ist die Sicht "Tsa und Satuaria entstanden aus Tsatuaria" überhaupt mit der hexischen Sicht "Satuaria schlüpft aus Ei Sumus" vereinbar oder würde eine Hexe automatisch die Ei-Theorie glauben und die Tsatuaria-Trennung ablehnen?
Bei manchen vielleicht...
Aber auch hier, frage ich: Wie bekannt ist das?
Soweit ich mich entsinnen kann, kam das erst mit der HA in'S Gespräch. Vorher hat man OT darüber Diskutiert, ob dem so sein könnte oder nicht.
Aber IG war Tsatuaria nur eine Randnote, ein Kuriosum, die von ein paar Hinterwäldlern verehrt wird. Und man geht eher IG davon aus, das hier die Gläubigen einfach nicht zwischen Tsa und Satuaria unterscheiden können...
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Beitrag von Freibierbauch » 14.08.2017 20:18

1. Das standardinneraventurische Argument wird wohl sein, dass Praios als Götterfürst in seiner Weisheit genau diese 11 anderen Götter um sich geschart hat. Diese Wahrheit wurde damals dem Silem-Horas zuteil. Das kann man ja noch etwas Ausschmücken mit der Tradition des Lichtboten als Vorsteher der Praioskirche, der würde schon mitbekommen wenn sich da was ändert.

3. Das ist sogar eher der Standard, würde ich sagen. Das sieht man ja zum Beispiel daran, dass Ritter/SG/Krieger eine sehr rondranische Prinzipientreue bekommen. Die leben also zwangsweise eher nach den Gesetzen Rondras, welche dafür für den Durchschnittsbauern eher irrelevant sein dürften. Dieser wird vielmehr darauf achten Perainegefällig zu leben. Nicht umsonst haben viele Götter als Beschreibung Gott des [Profession/Herkunft]: Ingerimm, Gott der Handwerker. Phex, Gott der Diebe. Praios, Gott des Adels usw.

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Beitrag von Faras Damion » 21.08.2017 10:26

Kann ein Dämon einen Geweihten erkennen? Automatisch? Mit speziellen Eigenschaften?

Konkret geht es um einen Zant und einen geheimen Phexgeweihten.


Danke! :)



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Beitrag von Gorbalad » 21.08.2017 11:12

WdZ S. 206 hat geschrieben:Dämonen erkennen karmales Wirken in Götterdienern, geweihten Orten und Gegenständen (und meiden, wo es ihnen möglich ist, den Umgang damit)
Ob karmales Wirken in Götterdienern die noch aktive Ordination oder nur momentane Liturgien meint ist unklar.
WdG S. 245; Entrückung 50+: Streiter der Götter hat geschrieben:Seine Anwesenheit beflügelt jeden Götterfürchtigen, während Ketzer, Träger des Frevlermals oder Dämonenbuhlen in Angesicht dieser Zurschaustellung der göttlichen Macht spüren, wie die Angst sie zu erfüllen beginnt (MU –4). Dämonen zögern zunächst, den Streiter der Götter zu attackieren – nur, um sich dann umso hasserfüllter auf ihn zu stürzen, wobei die reine göttliche Macht ihn vor diesen Angriffen schützt (ein übernatürlicher RS von 2 gegen dämonische Attacken).

Irgendwo gibt es aber auch eine Stelle, die spezifiziert, dass Dämonen bevorzugt Geweihte angreifen.

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Beitrag von Cloverleave » 23.08.2017 14:19

color=#008040
Ich habe eine Frage zu Paktierern:
Bei Paktierern steht,
Wege der Zauberei, S. 239 hat geschrieben:Ebenso verletzen sie geweihte Waffen.

Bedeutet das, dass ALLE geweihten Waffen gegen sie doppelten Schaden machen? (Egal, welcher Gottheit sie geweiht sind.)
Außerdem sagt das WdZ
Wege der Zauberei, S. 54 hat geschrieben:Wird die Stufe verletzend erreicht, werden die TP verdoppelt. (...) jedoch existiert keine Stufe unter verletzend. Der Schaden wird also maximal verdoppelt.

Das heißt, dass selbst eine verletzende geweihte Waffe der Gegengottheit gegen einen Paktierer maximal doppelten Schaden macht?
Wie alle anderen geweihten Waffen auch?

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Beitrag von Zyrrashijn » 23.08.2017 14:28

Schau mal auf WdZ57, es gibt drei Möglichkeiten, verletzende geweihte Waffen zu bekommen:
1. Grad V Objektweihe (nur Gegendomäne)
2. Eingebettete, passende Liturgie (min Grad III Objektweihe)
3. Göttlicher Talisman (nur Gegendomäne)

Paktierer verhalten sich also genau so wie Dämonen der betreffenden Domäne.
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Beitrag von Gorbalad » 23.08.2017 14:31

Ich glaube, mit 'verletzen' ist da nicht die Wirkung 'Verletzend' gemeint.

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Beitrag von Freibierbauch » 23.08.2017 15:15

Cloverleave hat geschrieben:
23.08.2017 14:19
Das heißt, dass selbst eine verletzende geweihte Waffe der Gegengottheit gegen einen Paktierer maximal doppelten Schaden macht?
Wie alle anderen geweihten Waffen auch?

So verstehe ich das zumindest.
Gorbalad hat geschrieben:
23.08.2017 14:31
Ich glaube, mit 'verletzen' ist da nicht die Wirkung 'Verletzend' gemeint.

Ich denke schon. Sie bekommen ja keine automatische Resistenz oder Immunität gegen eine der Schadensarten pTP, mTP, gTP oder dTP. Warum sollte man dann extra erwähnen, dass gTP ihnen schaden, wenn jede andere Schadensquelle ihnen genauso schadet?

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Beitrag von Gorbalad » 23.08.2017 15:19

An seltsame Formulierungen hat man sich als DSA-Spieler doch gewöhnt...
Warum sollten Paktierer so viel mehr Schaden nehmen als z.B. Dämonen?

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Beitrag von Zyrrashijn » 23.08.2017 15:43

Sehe ich so wie Gorbalad. Die Stelle Wdz239 verweist eindeutig auf die Regelung auf WdZ56ff. Und da sind die Möglichkeiten nunmal genau festgehalten.
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Beitrag von Freibierbauch » 23.08.2017 16:35

Gorbalad hat geschrieben:
23.08.2017 15:19
Warum sollten Paktierer so viel mehr Schaden nehmen als z.B. Dämonen?

Dazu habe ich zwei widersprüchliche Gedanken beim Vergleich zwischen Paktierern und Dämonen:
1. Nach meiner Auslegung bekommen sowohl Paktierer als auch Dämonen doppelt so viel Schaden durch gTP wie durch pTP. Nur da Paktierer drittsphärige Wesen ohne Paraphysikalität sind, bekommen sie durch beide Schadensarten mehr Schaden als Dämonen.
2. Man kann Paktierer auch mit manifestierten Dämonen vergleichen. Manifestierte D. haben keine Paraphysikalität und keine Resistenz gegen pTP (Die beiden Punkte gehen für mein Verständnis irgendwie Hand in Hand). Man vergleicht nun zwei Wesen, die sich ganz in der dritten Sphäre aufhalten. Da bekommt der Dämonen plötzlich nicht mehr doppelt so viel Schaden durch gTP wie durch pTP, der Paktierer aber immer noch.

Ob das jetzt Regelinkosistenz bei manifestierten Dämonen ist oder ob das aus spieltechnischen Gründen so geplant ist, kann man nicht nachvollziehen. Der Punkt, der von "verletzen" redet, war für mich bisher das Zünglein an der Waage zwischen diesen beiden Punkten. Wahrscheinlich lasse ich mich aber auch zu eurer Auslegung überzeugen, wenn es bei uns mal Relevanz hat und man die Auswirkung besser absehen kann. :)

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Beitrag von Caelagor » 24.08.2017 22:20

Wieso gibt es nur 12 Erzdämonen?
Nachteile: Neugier 10, ...

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Beitrag von Zyrrashijn » 24.08.2017 22:33

Aphasmayra wird auch als Erzdämonin gehandelt
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Beitrag von B.O.B. » 25.08.2017 00:28

Selbiges kann man auch über Aphestadil sagen.

Unabhängige und/oder oftmals nahezu unbekannte mächtige Wesen der 7. Sphäre gibt es genug, um auch andere Erzdämonen zu rechtfertigen. Die genaue Zahl 12 ist lediglich ein Glaubenskonstrukt, um als direkte Widersacher je einem der 12 Götter zugeordnet zu werden...

Und die Vorstellung, daß in anderen Zeitaltern andere Unsterbliche als Götter in Alveraan herrschten oder deren Anzahl eine andere war, ist dem gemeinen Aventurier (=Zwölfgöttergläubiger, wie auch diverse andere Glaubensrichtungen, die zumindest die Existenz dieser 12 akzeptieren) völlig unverständlich.

ChaoGirDja
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Beitrag von ChaoGirDja » 25.08.2017 18:44

Caelagor hat geschrieben:
24.08.2017 22:20
Wieso gibt es nur 12 Erzdämonen?
Wer sagt das es diese Erzdämonen in diesem Sinne überhaupt gibt? ;)

Mal davon abgesehen, das ihre Zahl OutGame schlicht deswegen 12 ist, weil man seinerzeit sich entschieden hat exakt und ausschließlich 12 Götter in die Welt Aventuriens zu setzten und diesen jeweils exakt einen Widersacher entgegen zu stellen (wenn auch erst spähter, da unter DSA 1 diese 12 Götter keineswegs ein Patheon bildeten. Der Kult des Boron war z.B. zu der Zeit noch offiziell Verboten und sehr viel düsterer als heute).
Sowie spähter einen gemeinsamen Widersacher, der Quasi als Kitt dafür dient diese unterschiedlichen Götter nun in einem Pantheon zusammen zu halten: Der Namenlose.
Mittlerweile hat man jedoch das einfache Konstrukt aus exakt 12 Götter völlig Aufgebrochen und Zerlegt. Was geblieben ist, ist allerdings weitestgehend die Zahl ihr Gegner. Weitestgehend, deswegen weil wir selbst ind WdZ mehr als nur 12 finden.
Sie haben nur keine eigenen Kapitel, sondern gelten als "freie Dämonen". Also solche, ohne ein Herrschaftsgebiet, ohne eine Domäne. Auch wenn das nicht für alle Zutreffend ist. Das Werk "Myransiche Magie" bennent z.B. 15 Domänen, und weitere als möglich. Kennt jedoch Erzdämonen, im Sinne als Herrscher dieser Dämonen, garnicht.
Mit der "Historia Aventurica" wird das ganze dann noch unübersichtlicher, da hier "offen gelegt" wird, was Dämonen im allgemeinen, aber auch Erzdämonen im speziellen, Eigentlich sind. Und die Zahl 12, findet sich hier nicht mehr :)

Dazu kommt, das dass Regelwerk einen sehr starken Fokus auf den verbreiten 12G-Glauben hat. Im Speziellen auf den 12G-Glauben des Mittelreiches.
Große Teile der Regel und des Hintergrundes, wenn nicht sogar alle und alles, sind auf diesen Fokus hin abgestimmt. Darum finden sich auch nur 12 Götter, 10 Halbgötter und 12 Erzdämonen ausführlich in den Regelwerken. Alles andere wird nur Angerissen und fast gar nicht beliefert.
Erst mit den Myranor-Publikationen hat man das geändert. Dafür haben diese das Imperium und seinen Kult als Fokus, an dem alles Ausgerichtet wird. Zwar ist man im großen und ganzen deutlich offener, macht aber letztlich den selben "Fehler" (ob er einer ist, liegt im Auge des Betrachters) ^^;
Inwieweit DSA5 mit dem alten Fokus der Regel und des Hintergrundes bricht... Keine Ahnung.
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George713
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Beitrag von George713 » 04.09.2017 12:16

LL, S.18 hat geschrieben:Je 3 LkP* eines mitbetenden Geweihten stellen dem Vorbeter einen zusätz-
lichen LkP zur Verfügung.

Können mehrere Geweihte mitbeten?

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Beitrag von Lorlilto » 04.09.2017 12:49

kA: ja
WdG, S.243 hat geschrieben:Jeder weitere Geweihte (bis zu drei insgesamt), der die Liturgie unterstützt, kann [...]



Aurelios
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Beitrag von Aurelios » 27.09.2017 10:49


Hallo zusammen,

gibt es irgendwo Angaben wieviele Geweihte der Zwölf es grob im Mittelreich nach den Verheerungen Borbarads so um 1030 rum gibt? Ggf. sogar etwas differenziert für die einzelnen Kirchen?

Besten Dank und lieben Gruß,
Aurelios

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Beitrag von Bluthandel » 30.09.2017 14:57

Aurelios hat geschrieben:
27.09.2017 10:49

Hallo zusammen,

gibt es irgendwo Angaben wieviele Geweihte der Zwölf es grob im Mittelreich nach den Verheerungen Borbarads so um 1030 rum gibt? Ggf. sogar etwas differenziert für die einzelnen Kirchen?

Besten Dank und lieben Gruß,
Aurelios

Meines Erachtens ist das reichlich Diskussionswürdig, sprich, wäre eigentlich schon fast eines Themas würdig. Aber da es wohl keine konkreten Angaben gibt und die Frage ergo sehr schwierig zu beantworten ist, hat es wohl bislang auch noch niemand getan. Hier hat man es auch schonmal versucht: https://www.orkenspalter.de/index.php?t ... e-gibt-es/
Meistere~Gefängnis der Jahre, Der Unersättliche, Weiden 645 BF, Brabak Akademie-OneShot
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Beitrag von Tilim » 30.09.2017 15:03


Das einzige was ich mal dazu gelesen habe (auch wenn ich mich fast gar nicht damit beschäftigt habe), ist dass es wohl mehr Geweihte/Anhänger des Namenlosen gibt, als aller 12 zusammen.
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Beitrag von Shandrahel » 01.10.2017 19:22

Hallo,

Es gibt ja Beispiele für Gegenstände/Waffen die bestimmte Liturgien zum nicht nur einmaligen verwenden "gespeichert" haben.
Gibt es eine Möglichkeit soetwas als Spieler-Gweihter zu machen? Konnte nichts finden, aber an sich ist das ja DSA-untypisch...

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Beitrag von Shandrahel » 01.10.2017 19:30

Und noch eine Frage. WdZ Seite 55 sagt
Dann erzielt die so aufgewertete Waffe LkP*/2 gTP mehr,
so lange die Liturgie wirkt. Ist die Waffe sowohl eine geweihte wie eine
verletzende geweihte, werden die zusätzlichen gTP verdoppelt.


Ich dachte ich würde durchsteigen, aber was ist eine verletzend-geweihte Waffe? Eine geweihte Waffe ist für die Gegendomäne verletzend, oder..?

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Beitrag von McBaine » 02.10.2017 11:13

Shandrahel hat geschrieben:
01.10.2017 19:22
Hallo,

Es gibt ja Beispiele für Gegenstände/Waffen die bestimmte Liturgien zum nicht nur einmaligen verwenden "gespeichert" haben.
Gibt es eine Möglichkeit soetwas als Spieler-Gweihter zu machen? Konnte nichts finden, aber an sich ist das ja DSA-untypisch...
Kannst du einige dieser Beispiele nennen damit ich weiß was in etwa du meinst? Das einmalige speichern fängt ab Grad III der Liturgie Objektweihe an (diesen Fall hast du ja gefunden). Ich weiß zumindest von keiner Liturgie oder aufgestufter Objektweihe die eine Mehrfachanwendung zulässt, nur einfachanwendung von höheren Graden.

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Beitrag von Shandrahel » 02.10.2017 12:45

Wenn ich die Liste mit berühmten Waffen in der Wiki durchgehe sind da einige geweihte dabei die Dauerwirkungen aufweisen. Aber es scheint halt keinen Weg zu geben diese selbst zu fertigen. Ohne direktes göttliches Eingreifen scheint da nichts zu gehen.

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Beitrag von Eadee » 02.10.2017 13:32

offiziell gibt es da keinen Weg dazu. Ich würde es da handhaben wie bei der Weihe eines Tempels. Die Liturgie wirkt nur eine bestimmte Zeit (und nur für einmalige Anwendung) aber wenn die Gottheit die Waffe als wahrhaft würdig empfindet kann die Gottheit selbst die Wirkung permanent werden lassen. Soetwas liegt also nicht in der Hand der Geweihten und passiert nur sehr selten.
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Beitrag von Xoltax » 06.10.2017 09:34

Hallo Frag zur Liturgie "Tsas segensreicher Neuanfang bzw. Simias Kelch"
Dabei kann essich um eine Handwerksarbeit, eine abenteuerliche Reise, ein Bauvorhaben oder die Gründung einer neuen Siedlung handeln.

Würdet ihr z.b. zulassen, dass man die Liturgie spricht um in einem Kloster mysteriöse Vorfälle zu untersuchen?
Natürlich werden dabei nur die Handwerkstalente erleichtert wie in der Liturgie angegeben. z.b. mal ein Schloss öffnen oder dergleichen



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