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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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die Galante
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Beitrag von die Galante » 16.11.2017 14:07

Wird das in der Heldensoftware auch so verarbeitet? Dass man diese 16 Liturgiegrade vertreilen kann?

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Horasischer Vagant
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Beitrag von Horasischer Vagant » 16.11.2017 14:34

Zumindest wir konnten es irgendwie in die Software nicht so hineinverarbeiten, weswegen die Frage dann auftrat wie es nun gemeint ist?
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die Galante
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Beitrag von die Galante » 16.11.2017 15:23

Vielleicht hängt es mit dem Liturgiekenntniswert zusammen, dass andere Liturgien nicht möglich sind???

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Freibierbauch
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Beitrag von Freibierbauch » 16.11.2017 15:43

Wortwörtlich steht im Wege der Götter: "Während der Vorbereitung auf seine Weihe hat er einige Liturgien seiner Glaubensgemeinschaft erlernt (im Gegenwert von 16 bzw. 8 Liturgie-Graden);orientieren sie sich bei der Auswahl an den Liturgien der der entsprechenden Priesterlichen Professionen."
Da steht nur orientieren. Das ist kein Zwang. Situativ kann man mMn etwas von den 12 Segnungen abweichen. In meinen Augen ist es bspw. gut vertretbar, dass ein pazifistischer Rahja- oder Tsageweihter nicht unbedingt den Märtyrersegen während seiner Spätweihe lernt. Und wenn eine frisch geweihte Rondrageweihtee erst mal ohne Glückssegen und Speise-/Tranksegen daherkommt, kann ich auch gut damit leben.

Aus Spielersicht, kann ich auch verstehen, wenn man direkt ein paar gute Liturgien seines Kultes beherrschen will. Immerhin hat man gerade 1000AP + wahrscheinlich einige AP für Liturgiekenntnis dafür ausgegeben. Wenn man dann mit nur 8 Segnungen startet, dafür aber mehr Spaß hat, hab ich finde ich mehr gewonnen, als wenn ich mich ärgern muss, dass ich 4 unnütze Segnungen gelernt hab und dafür kaum Liturgien kann.
So teuer sind die Segnungen ja nicht, die restlichen kann man ja auch noch nachkaufen.
Zuletzt geändert von Freibierbauch am 16.11.2017 19:11, insgesamt 1-mal geändert.

Zapariv
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Beitrag von Zapariv » 16.11.2017 17:35

So wie es aussieht bekommt man bei einer Spätweihe eines Gottes auch über das Softwareprogramm 12 Segnungen welche von 13 ausgewählt können und 4 weitere Liturgien davon zumindest bei Phex war es jetzt so 2 universelle und 2 spezifische Liturgien welche automatisch vergeben worden sind und nicht auswählbar waren.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 12.12.2017 20:48

FRAGE:
Was würdet ihr für (eine) Tat(en) von einem Rondrageweitehn erwarten, um ihn zum Erzpriester zu erheben, sei es im Abenteuerleben oder davor durch den Vorteil Veteran ausgedrückt? (vgl. WdH. S. 302: Alte Hasen und Spezialisten:
Der Vorteil Veteran deutet ja schon an, dass es auch möglich ist, einen Helden zu spielen, der in seinem Gewerbe erfahrener ist als andere[...]Bei offiziellen Karrieren (in einer Armee oder Kirche) hat ein Veteran üblicherweise auch einen höheren Rang, weswegen Sie für ihn auch einen höheren SO erwerben sollten.


und WdG, S. 47:
Ein Ritter der Göttin (Erzpriester) empfängt nach mindestens zwölf vollbrachten Questen zu Ehren der Göttin die zweite Weihe. Jede einzelne Queste muss von mindestens einem geladenen Zeugen bestätigt oder mittels eines materiellen Beweises belegt werden. Diese Weihezeremonie wird für gewöhnlich vom Meister der jeweiligen Senne (regionale Herrschaftsbereiche) durchgeführt.)

Also sprich (damit das noch als kurze Fragen&Antworten gelten kann), könnt ihr mir ein paar Vorschlegen für derlei Questen geben?
Gerne auch anhand von Teilnahme an bestimmten Abenteuern bzw. historischen Ereignissen.
PG ist nicht schlecht!
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Svalja
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Beitrag von Svalja » 13.12.2017 14:51

Ich würde keinen Ritter der Göttin über den Vorteil Veteran in meinen Runden erlauben. Wobei ich mir auch kaum vorstellen kann, dass jemand ernsthaft überlegt, 26 GP für die Profession + 29 GP für das Veteranentum zu bezahlen, denn damit ist so gut wie nichts mehr für andere Vorteile übrig, wenn man von normaler 110/100/14 Generierung ausgeht.
Außerdem gibt Veteran einem "gerade Mal" (26+3)+50 = 1450 AP zusätzlich zu den Start-AP. Bei mir gibt's für ein durchschnittliches Wochenend-Abenteuer ca. 250 AP - macht also 3000 AP für 12 normale Feld-Wald-und-Wiesen Questen - und für einen Ritter der Göttin würde ich schon etwas mehr erwarten, als ein paar verlorene Kinder einzusammeln oder eine Räuberbande loszuwerden.

Von daher würde ich es eher als Ingame-Weg eines Rondrageweihten sehen - allerdings auch weniger als sein persönliches Ziel, wie es die Schwertgesellen mit ihren zwölf Duellen handhaben, sondern als etwas, was dem Charakter - in Absprache mit Meister und Spieler eben im Laufe seines Abenteurerlebens passiert.
Soll heißen, dass er ganz normal seine Abenteuer erlebt, wie andere Charaktere eben auch, aber ihr euch besonders rondragefällige Momente und Abenteuer eben irgendwie sammelnt (Tagebuch, Meisterliche Zettelwirtschaft ...) und irgendwann einmal werden zwölf aus vorherigen Abenteuern bekannte, nette NSCs - oder teilweise auch die eigenen Gruppenmitglieder im Rondratempel stehen, um die Taten für die zweite Weihe zu bezeugen.

Solche Questen können meiner Meinung nach eigentlich fast alle ausreichend prestigeträchtigen, rondragefälligen Abenteuer sein, was genau ihr da dann nehmt, hängt ganz davon ab, wie ihr eben genau spielt - ich behaupte Mal, niemand würde darüber streiten, ob eine Teilnahme an irgendeinem der Heptarchen-Sterben-Abenteuer eine ausreichend tolle Queste ist. Über das Vertreiben einer Orkbande von einem Grenzdorf, kann man sicherlich eher streiten - ein G7-Rondrageweihter macht sowas vielleicht zwischen Frühstück und Abwasch, wenn die Gruppe allgemein eher low-Power ist, ist es vielleicht schon eine größere Heldentat.

Ich würde es so handhaben, so alle zwei, drei Abenteuer bewusst etwas einzustreuen, was eventuell als Queste zählen könnte - mit steigendem Schwierigkeitsgrad, versteht sich - aber durchaus die Möglichkeit, einerseits zu scheitern, andererseits auch gar nicht dafür geplante Abenteuer zu derartigen Questen zu machen im Auge behalten.

Und dann fange ich Mal an mit meinem Ideenhaufen:
* Jede Art von Unschuldige-Beschützen, die auffällig genug ist, um mehr als nur bis zum nächsten Dorf weitererzählt zu werden
* Die Feier zum Schwertfest retten, die von den Böse (TM) genutzt werden sollte, um einen bösen Plan (TM) in die Tat umzusetzen - am besten natürlich in Perricum, oder sonst einer Stadt mit viel Rondra-Brimborium
* Einen verzweifelten, jungen Magier/Studioso wieder auf den richtigen Weg bringen, bevor der Belhalhar-Pakt schließt (oder, wenn's nicht ganz so krass sein soll, seinen ersten Dämon beschwört), weil er sich gegen die Schikane der Antagonisten sonst nicht mehr zu helfen weiß
* Eine Pilgerreise unternehmen - und von Meister mit den entsprechenden Hindernissen auf dem Weg bombardiert werden
* Im Streit zwischen Praioten und Tsa-Geweihten vermitteln, da die Praioten den Tsa-Tempel von oben bis unten durchsuchen wollen, um die aufrührerischen Umtriebe in der Gegend zu unterbinden, was die Tsa-Geweihten als Schändung ihres Tempels empfinden
* Ein Richtduell für einen unschuldig Angeklagten & selbst nicht kämpfen-könnenden an dessen Stelle ausfechten (okay, das wäre eigentlich die Aufgabe eines Schwertgesellen, aber die sind teuer, der Rondrageweihte sollte es tun, weil es das Richtige ist, auch wenn's keine Belohnung gibt)
* Das Schwert eines Rondraheiligen beschützen (in der Maraskanspielhilfe gibt's sowas wie einen Szenariovorschlag für Raidri Conchobairs Enduriumschwerter
* Am Donnersturmrennen teilnehmen (auch wenn man nicht gewinnt!)
* Nach dem Grab des heiligen Hluthar suchen
* In der Simiala-Trilogie den Spuren von Georn dem Einhändigen folgen
* Bei der Befreiung der schwarzen Lande helfen ...

-> Ich denke, dass man da aus einigen offiziellen Abenteuern durchaus auch was herausziehen kann, egal ob nun groß und episch wie das Herumschlagen mit einem Heptarchen oder eher was Kleineres und Netteres.
Die Theaterritter-Kampagne habe ich noch nicht gelesen, aber rein dem Namen nach könnte man da vielleicht etwas draus machen?

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.12.2017 22:31

Svalja hat geschrieben:
13.12.2017 14:51

Die Theaterritter-Kampagne habe ich noch nicht gelesen, aber rein dem Namen nach könnte man da vielleicht etwas draus machen?
Nun, da man soweit ich weiß am Ende
SpoilerAnzeigen
Belhalhar persönlich, oder einen seiner Diener, den der Korsmalbund vermeintlich statt/als Kor anbetet ausradiert
, würde ich das sogar als mindestens 2 Questen anerkennen, zumal man auf dem Weg dahin
SpoilerAnzeigen
einige weltliche(re)/politische(re) Probleme behandelt und zu guten Abschlüssen gebracht hat.

Da dieses Thema den Thread langsam zu sprengen beginnt, möchte ich dich und alle anderen interessierten gerne einladen, die Diskussion hier fortzuführen: http://www.dsaforum.de/viewtopic.php?f=1&t=47010
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Rogan Walkamm
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Beitrag von Rogan Walkamm » 06.01.2018 16:01

Unter was für einer Strafe steht Chimären basteln im Mittelreich/12-Götter-Landen?

#FF8000
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Merios
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Beitrag von Merios » 06.01.2018 16:35

Vor Borbarad? Vermutlich keine.
Nach Borbarad? S. WdZ S. 300 Denke mal da gilt das Gleiche wie für Dämonologie.

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B.O.B.
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Beitrag von B.O.B. » 06.01.2018 16:44

WdZ, S.300 hat geschrieben:Wer durch die Beschwörung dämonischer Wesen einem kulturschaffenden Zweibeiner mittelbar oder unmittelbar Verstümmelungen oder tödlichen Schaden zufügt, wird ohne Ansehen eventueller Gildenzugehörigkeit mit dem Feuertod bestraft.
Gleiches gilt weiterhin für [..] von Golems, Chimären oder Untoten verursachte Tode und Verstümmelungen.
[...]
Das Beschwören von Dämonen (ohne dass dadurch Schaden entsteht), das Erschaffen von Golems, Chimären und Untoten gilt [...] als kapitales Gildenverbrechen und wird mit disvocatio und disliberatio, im Wiederholungsfalle mit Expurgico geahndet.

PS: Ok, zu langsam...

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Beitrag von Eadee » 12.01.2018 14:50

Nachricht der Moderation

Diskussion zu gebundenen Dämonen auf geweihtem Grund aufgrund des Umfangs abgertrennt.
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.01.2018 12:39

FRAGE:
Ich bin ein bisschen verwirrt: Auf der einen Seite, kann man nur die universellen Liturgien und die der eigenen Kirche/Gottheit lernen bzw. wirken, sodass sich der Bund des Wahren Glaubens mit einigen geweihten extra zusammen tun muss, um eine Möglichkeit zu erforschen/entwickeln, wie man Liturgien anderer Kirhen wirken kann.

Gleichzeitig gibt es aber nicht wenige Liturgien, wie bspw. den Reisesegen, der von verschiedenen Göttern (in diesem Fall Travia und Aves) gespendet wird, also scheinen die Götter in ihrer (all)Macht mal wieder sich über diese eng gefassten Regeln hinwegsetzen zu können.

Außerdem, wenn man als Geweihter eine Veteranvariante einer anderen Kirche nimmt, bspw. Travia Veteran Peraine, was rein regeltechnisch sowohl laut WdH. als auch mit der Helden Software möglich ist (da bei Veteran keine Vor- und NAchteile vergeben werden, man also nicht den Moralkodex der anderen Kirche als regeltechnischen NAchteil aufgebürdet bekommt), dann bekommt man die SF (also auch Liturgien) der Veteranvariante als verbilligte und die Heldensoftware geht sogar so nüchtern-rechnerisch vor, dass man alle Liturgien der Veteranvariante erlernen kann.

Also hier die Frage: Kann man nun Liturgien einer anderen Kirche erlernen und wirken, sei es als Veteran oder wenn man sich umweiht, und wenn ja: Benötigt man dann die Liturgiekenntnis der anderen Kirche?
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Beitrag von Gorbalad » 13.01.2018 12:42

WdG S. 247 hat geschrieben:Beim Erlernen allgemeiner Liturgien, die jedoch in der eigenen Kirche nicht bekannt sind, gehen Sie für Lernzwecke davon aus, dass die Liturgie einen um eins höheren Grad als angegeben hat; spezielle Liturgien anderer Kulte sind dem eigenen Glaubensverständnis so fremd, dass sie nicht erlernt werden können.

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Beitrag von vmoeller » 16.01.2018 11:55

FRAGE:
Folgende Situation: Ein Spieler der Gruppe will eine Aussage damit bekräftigen, dass er auf einen der Zwölfgötter schwört (zB "Ich schwöre hiermit, niemehr fremder Leute Eigentum zu entwenden so wahr mir Praios helfe." oder so ähnlich).
Meine Frage: Hat dieser Schwur irgendeine Bedeutung bzw. würde ein Bruch dieses Schwures Folgen nach sich ziehen? Oder handelt sich bei diesem Zusatz "bei Praios" nur um eine leere Floskel, die einfach an jeden Satz angefügt wird, um ihn etwas zu bekräftigen? Wie reagieren auch die Mitmenschen auf den Bruch eines solchen Schwures?

Danke schonmal im Voraus
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Beitrag von Tjorse » 16.01.2018 12:19

vmoeller hat geschrieben:
16.01.2018 11:55
FRAGE:
Folgende Situation: Ein Spieler der Gruppe will eine Aussage damit bekräftigen, dass er auf einen der Zwölfgötter schwört (zB "Ich schwöre hiermit, niemehr fremder Leute Eigentum zu entwenden so wahr mir Praios helfe." oder so ähnlich).
Meine Frage: Hat dieser Schwur irgendeine Bedeutung bzw. würde ein Bruch dieses Schwures Folgen nach sich ziehen? Oder handelt sich bei diesem Zusatz "bei Praios" nur um eine leere Floskel, die einfach an jeden Satz angefügt wird, um ihn etwas zu bekräftigen? Wie reagieren auch die Mitmenschen auf den Bruch eines solchen Schwures?

Danke schonmal im Voraus
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Solange der "Eidsegen" nicht zum Einsatz kommt, dürfte der Schwur rein regeltechnisch mit und ohne den Zusatz gleich sein.

Auch in der Bevölkerung ist eine solche Floskel eigentlich eher schmückendes Beiwerk, denn die götterfürchtigen Personen werden immer auf den entsprechenden Gott schwören und die anderen nie. Und kaum jemand wird sich denken "Oh, der Schwur den der Alrik grade geleistet hat, war ja auf keinen Gott, also meint er das bestimmt gar nicht ernst.". Genaus wird umgekehrt keiner denken "Ah, der Alrik ist zwar die letzten 5x wortbrüchig geworden, aber diesmal hat er auf Praios geschworen, dann wird er sich auch diesmal dran halten!"

Wenn es zu einem Bruch des Schwurs kommt, dann mag es sein, das bei erhitzten Gemütern noch geschrien wird "Du hast es auf PRAOIS geschworen, du dreifach verfluchte Stinkmorchel!" aber unterm Strich macht das eben keinen Unterschied. Es wird auch sicherlich niemals jemand sagen "Ah okay, du hast deinen Schwur gebrochen, aber war ja nicht bei den Zwölfen, also was solls.". Die Geweihten des entsprechenden Gottes mögen es eventuell als Frevel ansehen, aber ein Mal des Frevlers wird man deswegen wohl nicht kriegen (obwohl man es für so kleinigkeiten wie im Streit einem Geweihten ne Ohrfeige verpassen ja kriegt).

Die ausdrückliche Bekräftigung hat meiner Meinung nach nur dann einen Effekt (entweder karmal oder weltlich), wenn sie im Rahmen einer entsprechenden Zeremonie geäussert wird. Dann wiederum dürfte es reichlich seltsam wirken, wenn man den Textbaustein weglässt.

Ich denke man kann das ein Stück weit mit heutigen Amtseiden vergleichen. Dem Eidgeber wird dabei grundsätzlich freigestellt, ob er/sie am Ende ein "so wahr mir Gott helfe" anhängt, aber es hat letztlich keinerlei Auswirkungen, ob es gesagt wird oder nicht.

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Beitrag von Vastin » 17.01.2018 09:45


ich sehe es ähnlich wie Tjorse, es hat keine kosmischen Folgen ^^
Aber ich denke die Umwelt wird einen gebrochenem Schwur der mit der Bekräftigung versehen wurde, schwerer Beurteilen.
Dann gilt derjenige nicht mehr als "nur" Wortbrüchiger Lump sondern ein Götterloser Wortbrüchiger Lump. Macht jetzt erstmal wenig Unterschied aber es ist halt trotzdem ein bissl schlimmer.

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