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DSA4 Liturgie Aura des Regenbogens

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Ghune
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Liturgie Aura des Regenbogens

Beitrag von Ghune » 04.02.2015 12:53

Hallo,

ich habe eine Frage zu der Liturgie "Aura des Regenbogens". Wie funktioniert die?
Es steht bei Ziel = Z (also eine Zone von max. 10 Schritt). Wenn man jemanden angreifen will, dann muss man eine Selbstberrschungsprobe schaffen um anzugreifen. Bei Erfolg darf man nun jemanden mit entsprechenden Erschwernissen attackieren. In der Anmerkung steht aber, dass der Schutz ganz erlischt, sobald ein Lebewesen innerhalb der Zone angreift. Erlischt der Schutz dann für alle Lebewesen (wozu dann die AT Erschwernis) oder nur für diejenigen die kämpfen wollen. Und wie ist dann der Satz "Ausgenommen davon sind Attacken von unheiligen Lebewesen" zu verstehen. Erlischt die Zone nicht, wenn diese angreifen und müssen die überhaupt eine Selbstbeherrschungsprobe/Erschwernis auf die Attacke hinnehmen oder sind Dämonen einfach nur durch den zweifachgeweihten Boden benachteiligt? Oder heißt das sogar, dass man unheilige Lebewesen innerhalb der Zone angreifen darf und trotzdem den Schutz erhält?
Andere Leute schreiben in anderen Foren, dass mit der "Zone" nur die eigenen Gruppenmitglieder gemeint sind. Aber wieso steht dann bei Ziel nicht "PP" und falls man die eigene Gruppe meint, darf man dann bestimmte Leute aussuchen oder sind immer alle gemeint und bewegt sich die Zone mit den Leuten oder ist diese stationär? Ich blicke da wirklich nicht durch. 15 KaP sind nicht wenig aber es fällt mir schwer zu sagen, wie gut oder schlecht ich das ganze interpretieren kann. Und die Option die Liturgie zu verbieten, finde ich auch nicht gut. Eine Errata habe ich nirgendwo gefunden und die Ungenauigkeiten stehen sowohl in Wege der Götter als auch im Liber Liturgium.

Edit:
Nachdem ich mir jetzt auch noch das 4.0 Regelwerk angeschaut und mir 3 verschiedene Wortlaute durchgelesen habe, komme ich zu folgendem (immer noch unklaren) Ergebnis: Es muss zwischen der Aura und der Zone differneziert werden. Die Zone ist stationär und die "Friedfertigen" werden von der Aura geschützt. Gegner müssen vor jedem Angriff eine Selbstbeherschungsprobe durchführen und wenn diese gelingt, dann dürfen sie erschwert angreifen. Sobald einer der "Friedfertigen" attackiert (Paraden erlaubt), wird die gesamte Aura aufgelöst. Im Kampf gegen unheilige Wesen ist die Zone zudem zweifach geweiht. Greift man die unheiligen Wesen (als einer der Friedfertigen) an, dann wird die Aura aufgelöst aber die Zone bleibt dennoch zweifach geweiht.

Man muss beachten, dass die Aura nur in der Zone wirkt, man kann also nicht weglaufen, sondern muss dort verharren und ggf. wird das "Unglück" nur aufgeschoben.
Zuletzt geändert von Ghune am 05.02.2015 12:41, insgesamt 1-mal geändert.

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wolf-the-white
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Re: Liturgie Aura des Regenbogens

Beitrag von wolf-the-white » 04.02.2015 14:34

Also ich schreibe meine Meinung ohne seit langem die Regeln hierzu gelesen zu haben.

Erstmal bezeifle ich, dass die Wirkung selektiv ist die Wirkung dürfte also auf alle Lebewesen in der Zone wirken außer eben für bestimmte Kreaturen welche dann weder die Schutz noch die Probe würfeln müssen.

Beim Abbruch der Wirkung durch Angriff gibt es mMn zwei mögliche Interpretatonen: Die erste hast du schon erwähnt, nämlich, dass nur die Schutzwirkung für einen Aggressor erlischt.

Die zweite wäre, dass die gesammte Wirkung erlischt sobald ein Angriff erfolgt ... hier würde ich das wohl durch Treffer ersetzen. Dann würde quasi die Wirkung mit dem ersten Blut erlöschen.

Zweitere scheint mir zwar die schwächere Lösung aber irgendwie die Stimmigere.

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Hypatia
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Liturgie Aura des Regenbogens

Beitrag von Hypatia » 25.11.2017 12:30

Ich betreibe mal Thread-Nekromantie anstatt einen neuen zu starten :)

Bei uns wird gerade über "Bei Attacken innerhalb der Aura oder aus ihr heraus erlischt der Schutz" diskutiert. Situation war die eines Überfalls auf eine Menschenansammlung, Nahkampfgetümmel um die Geweihte herum. Geweihte bittet mittels dieser Liturgie um Schutz, ermuntert die Leute sich um sie zu scharen + ebenfalls zu beten etc. Nun sind aber Angreifer innerhalb der Zone die einerseits vielleicht ablassen (Selbstbeherrschungs-Probe verhauen) oder zumindest schwächer sind. Deren Attacken beenden die Zone aber nicht oder doch?

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Advocatus Diaboli
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Liturgie Aura des Regenbogens

Beitrag von Advocatus Diaboli » 30.11.2017 18:44

Ich denke nicht. Das wäre ja recht nutzlos, wenn man nur in die Zone rein laufen müsste und mit einer geschafften Selbstbeherrschungsprobe angreifen müsste, um die Zone komplett aufzuheben. Es ist immerhin eine Grad III Liturgie...

Wenn die Friedfertigen aufhören, friedfertig zu sein, dann erlischt der Schutz. Ich denke, so ist das gemeint. Die Formulierung ist nicht ganz klar, aber wenn ich mir den Text im WdG durchlesen, analysiere ich mittels krasser Germanistik-Studium-Kompetenz die Kohärenz der einzelnen Aussagen und sehe:
Erst wird gesagt, die Aura halte Gegner von Angriffen ab.
Dann wird gesagt, die Aura verwirre Angreifer (Erschwernisse).
Dann wird gesagt, die Freidfertigeit der Schutzsuchenden stärke die Aura.
Dann wird gesagt, Streit oder Agression innerhalb der Aura schwäche die Zone. Unter Berücksichtigung der Kohärenz und Kohäsion und des gesunden Menschenverstandes kann hier nur Streit und Aggression unter den Schutzsuchenden gemeint sein - analog zur Stärkung eine Schwächung.
Dann wird gesagt, Attacken in der Zone bzw. aus ihr heraus beenden den Schutz ganz. Hier müssten dann ebenfalls die Schutzsuchenden gemeint sein, der Satz also eine Fortführung des vorherigen Gedanken. Verwirrend ist nur, dass jetzt hier für nötig erachtet wurde, in Klammern darauf hinzuweisen, dies gelte nicht für die Attacken von unheiligen Wesen, nur Lebewesen... bei unheiligen Wesen denen wir natürlich sofort an Gegner, nicht mehr an Schutzsuchende und schon wollen wir den derart kommentierten Satz ebenfalls auf Gegner gemünzt betrachten. Dumme Forumulierung. Mein Textlinguistikdozent hätte seinen Spaß daran.

Meine Theorie: Der Vermerk in den Klammern wurde beim Korrekturlesen von einem müden Redakteur hinzugefügt an einer Stelle, wo er eigentlich nicht hin passt - zumal von unheiligen Wesen geredet aber erst im Folgesatz bei erneuter Erwähnung erkärt wird, was diese sind. Diese Theorie lässt sich jetzt schwer beweisen.

Letztendlich gibt die Formulierung auch die Auslegung her, jeglicher Angriff eines nicht unheiligen Wesens beende die Liturgie. Das kann aber mEn nicht die Intention der Autoren gewesen sein.
( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

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