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Allgemeiner Wissensstand 1008 BF

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Faerwyn
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Beitrag von Faerwyn » 28.09.2017 14:32

Hi,
ich spiele gerade 1008 BF und spiele einen gebildeten, tobrischer Söldling, der bereits ein paar Jahre in Südaventurien unterwegs ist und dann eine Kor-Weihe anstrebt. Götter und Kulte, Geschichtswissen, etc. sind alle hoch einstellig bis zweistellig (DSA4!).
Was würde so ein Held bei euch alles wissen und wie wäre sein Weltbild? Und bitte ignoriert die unsägliche Historia Aventurica.
Grüße Faerwyn

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Beitrag von Laske Hjalkason » 28.09.2017 17:50

Er würde so einiges wissen und sein Weltbild wäre wohl etwas realistisch.

Mal im Ernst noch allgemeiner kannst Du nicht fragen?
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Dieschatten
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Beitrag von Dieschatten » 29.09.2017 07:47

Und was hast Du gegen die Historia Aventurica? Find das Buch ziemlich cool :)

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Beitrag von Eadee » 29.09.2017 08:05

Dieschatten hat geschrieben:
29.09.2017 07:47
Und was hast Du gegen die Historia Aventurica? Find das Buch ziemlich cool :)
*schweres Durchatmen*

Ich bleibe mal objektiv: Die Meinungen zur HA sind höchst kontrovers. Mit der Suchfunktion wirst du mehr als einen Thread finden in denen energisch über sie debattiert wurde und die dann irgendwann von moderativer Seite aus geschlossen werden (mussten).

Wenn wir das hier also breittreten kommen wir nicht nur vom Thema ab sondern riskieren dass der Thread geschlossen wird bevor das eigentliche Thema geklärt wurde.
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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 29.09.2017 08:56

Da fehlt, was er so alles erlebt hat gehe ich mal von eher Standard-Sachen aus:
Sein Weltbild wird bestimmt sein durch die Zwölfgöttliche Schöpfungslehre, wie sie im Mittelreich stark verbreitet ist.
Und er wird wohl gute Kenntnis der Geschichte der Menschen seit ca. Diamantenem Sultanat/Horasreich haben. Dabei immer weniger Details, je weiter zurückliegend das Ereignis war.

Für alles darüber hinaus würde ich entsprechend intensive Erlebnisse während seiner Reisen erwarten, da solches Wissen selbst in guten Bibliotheken nicht so einfach zu erlangen ist. (Phileasson-Saga ist z.B. eine gute Quelle für weiterführendes Wissen).
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Beitrag von Faerwyn » 29.09.2017 09:03

In erster Linie geht es mir darum, dass ich gerade sein Weltbild entwerfen will. Deshalb ist es bewusst so allgemein gehalten. Speziell haben wir gerade einen Belhalar-Beschwörer erledigt und der Elf hat sein Weltbild zum besten gegeben (Eben Dämonen waren auch mal Götter, etc.)
Ich als Spieler kenn mich recht gut aus, will aber eben ein realistisches Wissen für meinen Charakter darstellen.
Wie ist es beispielsweise mit Göttern und Giganten, wie mit der Schöpfung. Die Texte in WdG sind zwar teils ingame, allerdings regen sie natürlich zu Blasphemie an und wären nie an einer Zensur der 12 Kirchen vorbeigekommen. (Denke ich jedenfalls. Man könnte nämlich vermuten, es gab mal 12 Götter, die von den Giganten angegriffen wurden. Und heute sitzen ein paar der Giganten mit als 12 Götter in Alveran. Was ist also mit den restlichen der 12en passiert?)

Edit: Danke Hesindian! Ich bin gerade frisch in die Gruppe eingestiegen und habe entsprechend noch nichts wesentliches erlebt. Mein Charakter stammt aus Tobrien, ist dort aufgewachsen und hat einen gewisse Bildung erhalten. Nach der Ogerschlacht ist er abgehauen und hat sich zuerst auf Maraskan als Söldling verdingt. Als ihm Maraskan zu viel wurde (nach einem Jahr), hat er als Leibwächter bei einem bornländischen Händler angeheuert und diesen bei seinen Handelsreisen zwischen Khunchom und Selemgrund begleitet.

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Beitrag von Eadee » 29.09.2017 09:19

"Die Annalen des Götterzeitalters" haben laut Geographica Aventurica eine Verbreitung von 18! Das bedeutet dass man selbst in nicht 12-Göttergläubigem Raum die Dinger überall nachgeschmissen kriegt. Viele der Texte des WdG sind direkt aus diesem Buch entlehnt. So zB auch der Riesen-Text zu den Gigantenkriegen der auf Seite 6 beginnt.

Ich denke diesen Text und alle Buchzitate die explizit aus den Annalen des Götterzeitalters stammen sollten als leicht verfügbares Wissen und bei gläubigeren persönlichkeiten als Allgemeinbildung gelten.

Abgesehen davon glaube ich, dass im Volke der Glaube vorherrscht alle 12 der Zwölfgötter seien die ursprünglichen 12 Götter und dass keiner der Giganten nach Alveran einzog sondern die Götter, natürlich, die Sieger waren die sich behaupten konnten. Dass dies nicht so zutrifft wird wohl nur in gebildeteren Kreisen vermutet und je nach Kirche/Orden als Geheimwissen geehrt oder als Ketzerei verschriehen.
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Beitrag von Faerwyn » 29.09.2017 11:16

Aber eben in diesem Werk sind explizit Ingerimm, Efferd, Firun und Peraine als Giganten benannt, die gegen Alveran ziehen und gegen die Götter Praios, Rondra, Phex, Hesinde, Boron und Rahja kämpfen. Auch Tsa und Satinav werden explizit als Giganten und Geschwister der übrigen Giganten bezeichnet. (WdG S.7) Wenn man sich diesen Abschnitt ansieht, dann muss man nicht besonders kritisch sein und nicht mal den 12-Götter-Glauben anzuzweifeln, um die offizielle 12-Götter-Lehre zu hinterfragen.
Daraus entsprang meine Frage. Ich hatte auch den Eindruck, dass das Allgemeinwissen darstellen soll. Vorstellen kann ich es mir als Allgemeinwissen der Kirchenoberen, aber für den einfachen Gläubigen ist das gefährlich und dürfte eigentlich schnell zu Häresie führen.

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Beitrag von Darjin » 29.09.2017 11:31

Was ist ein Gott?

Also jetzt für einen Aventurier. Für uns bedeutet "Gott" meist, Erschaffer des Universum und war schon länger da als alles andere etc. - aber Aventuriens 12G hat einen Schöpfungsmythos, der nicht die Götter als treibende Kraft (sondern Los und Sumu) hat. Götter sind imo für einen Aventurier genau so dem Wandel unterworfen wie alles andere. In ihrem Mythos können sie ruhig Giganten gewesen sein, bevor sie Götter worden. Das stellt ihre Macht kein bisschen in Frage, weshalb ich nicht ganz nachvollziehen kann, was daran Häresie sein soll. Dann war Ingerimm halt mal ein Gigant. Jetzt ist er ein Gott.
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Beitrag von Faerwyn » 29.09.2017 11:44

Dann versteh ich nicht, weshalb es eine Häresie ist, wenn man behauptet, dass Götter auch zu Dämonen werden können und umgekehrt. Aber genau das wird offiziell als sehr gefährliches Geheimwissen klassifiziert.
Auch ist dann unklar, weshalb die Magierphilosophie nicht mehr Anhänger hat und Magierphilosophie heißt.

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Beitrag von WeZwanzig » 29.09.2017 12:08

Weil sowohl Götter als auch Giganten die Anforderung "aus Los und Sumu entstanden" erfüllen. Dämonen sind laut allgemeiner Lehre Wesen, die aus dem Chaos von Außen entstanden sind. Die können dann keine Götter werden und umgekehrt. Genau so Menschen. Der Mager wurde von einem Menschen geboren, nicht von Los und Sumu. Daher können Götter und Giganten die Zwölf bilden, Dämonen und Menschen aber nicht.
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