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DSA4 Wie strafe Ich als Gott?

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
Elandiell Blütenbringer
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Wie strafe Ich als Gott?

Beitrag von Elandiell Blütenbringer » 24.10.2017 15:39

Hallo, Ich bin neu hier. Ich habe da mal eine Frage:

Wir hatten jetzt die Situation bei einem Abenteuer, dass unser Zwerg in der Gruppe es für
eine kluge Idee hielt zwei bewustlose Wachen zu meucheln, anstatt sie einfach in eine Zelle
zu werfen. Die geschah hinter dem Rücken der anderen Helden, und so konnten wir Ihn dafür nicht zur rechenschaft ziehen. Er lebt auch sonst gerne seine Goldgier und seinen Hang zum Kampf (Er hätte wahrscheinlich alle Wachen erschlagen, wenn man Ihn nicht gebremst hätte) aus. Jetzt meine Frage

Da Rondra es ja nicht gerne sieht, dass wehrlose ermordet werden, Ihr gegenpart dies sehr
befürwortet, wie kann Ich den Helden ein wenig für seine Tat strafen?
Ist die schon ein Mal des Frevlers wert, oder reicht dies schon, dass er des Nachts mal Besuch
bekommt und Ihm ein verlockendes Angebot gemacht wird?

Ich danke jeztz schonmal im Voraus für Ideen und Anregungen

Firnblut
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Beitrag von Firnblut » 24.10.2017 15:42

Warum willst du den Helden dafür bestrafen? Bist du der Meinung, dass es innerweltlich logisch und stimmig wäre, oder hast du nur als SL das Bedürfnis den Spieler für sein Verhalten abzustrafen?

Um das weiter auszuführen:

Es gibt viele Verbrecher auf Dere und die schlimmsten davon rufen für gewöhnlich die Helden auf den Plan. Würden die Götter sich um die Verfehlungen stets selbst kümmern, gäb es bald keine bösen Menschen mehr. Denn es folgte ja sofort die göttliche Vergeltung.

Die andere von dir angedacht Möglichkeit würde dazu führen, dass halb Aventurien von Paktierern bevölkert wäre.

Elandiell Blütenbringer
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Beitrag von Elandiell Blütenbringer » 24.10.2017 15:52

Ja gut da muss Ich dir Recht geben.
Nur finde Ich es irgenwie verwerflich, dass jemand aus faulheit, oder Mordlust so etwas tut.

Und ja irgewie habe Ich als Meister das Bedürfnis Ihm ein wenig auf die Finger zu klopfen. Muss ja nicht gleich ein Pakt sein, nur soll er seine bisherigen Taten einmal überdenken. Nur fällt mir nichts ein, und da dachte Ich fragst Du mal nach :grübeln:

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Eadee
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Wie strafe Ich als Gott?

Beitrag von Eadee » 24.10.2017 16:03

Ich würde auch von einer direkten göttlichen Strafe absehen. Wäre es kein Zwerg würde ich ihm vielleicht ein paar Alpträume bescheren die den Mord thematisieren, aber Zwerge träumen idR nicht.
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Wie strafe Ich als Gott?

Beitrag von AngeliAter » 24.10.2017 16:07

Man könnte ja auch einfach mit dem Spieler darüber sprechen was dir als Meister nicht so passt und wieso er seine Aktionen in Ordnung findet.
Und dann fragst du ihn, was wohl die ehrenwerten Ahnen des Zwerges über ihren Nachkommen und Bewahrer des guten Rufes ihrer Ahnenlinie wohl darüber denken würden.
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Beitrag von Firnblut » 24.10.2017 16:09

Mein Tipp wäre eher, die Umwelt reagieren zu lassen. Klar: Wenn das gerade niemand wirklich mitbekommen hat, kann auch keiner konkret auf die Ereignisse reagieren.

Wenn aber ständig da, wo er unterwegs ist, unnötig viele Leichen auftauchen, dann könnte sich das mit der Zeit rumsprechen. Auch die anderen Helden könnten was mitbekommen.

Vertrauen schwindet, schlechter Ruf baut sich auf. Er wird zu bestimmten Veranstaltungen explizit ausgeladen. Man wendet sich lieber an die anderen Helden, wenn man in Verhandlungen treten will, usw.
Er ist "der Mann fürs Grobe", dem man bestimmte Aufgaben daher gar nicht anvertraut.

Aber nur soweit das inneraventurisch stimmig ist.

Die andere Ebene ist, dass du als Meister das Gefühl hat, dass sein Charakter sich "falsch" verhält. In dem Fall solltet ihr den Spielstil eurer Gruppe mal besprechen. Denn er macht aus seiner Sicht vermutlich nichts anderes, als seinen Charakter zu spielen.
Wenn dich das stört, dann hilft da nur das Gespräch, keine künstlich konstruierte Bestrafung, die sich eigentlich nicht auf innerweltliche Entwicklung, sondern nur dein Befinden stützt.

Kurilauki
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Beitrag von Kurilauki » 24.10.2017 16:10

Den Spieler zu bestrafen solltest du dir wirklich gut überlegen, aber wenn der Spieler grundsätzlich mit einer plausiblen Welt einverstanden ist, will er vielleicht sogar, dass seine Taten Folgen haben. Die göttliche "Strafe" in Form von Eidbrecher/Mal des Frevlers muss ja kein direktes Eingreifen sein, ich stelle mir das eher als Abfall von Initiation/Geburtssegen vor, in keinem Fall sorgt das dafür, dass die Mehrheit der Bösewichter von der Welt verschwinden, nur dass sie halt nicht so sehr von Liturgien profitieren - die meisten davon halten sich doch aber eh von Geweihten fern, von daher sehe ich da kein simulationistisches Problem.
Mit der Versuchung würde ich tatsächlich eher etwas warten (insbesondere das obige Mal des Frevlers vorschieben, auch wenn der Spieler/Held das nicht evtl. nicht bemerkt), wenn der Held aber besonders im Blick der Überderischen steht (je nach Kampagne und Umgebung halt) oder besonders für die Agenda der versuchenden Entität von Bedeutung ist, könntest du das in Erwägung ziehen.
Hier besteht auch immer noch die Möglichkeit, diese Tat ganz profan später noch aufzugreifen (Das Auffinden zweier toter Wachen macht die Runde oder, wenn die Beteiligung der Helden bekannt ist, werden sie von Verwandten der Ermordeten gefragt, wohin diese gebracht worden seien u.v.m.)

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Merios
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Beitrag von Merios » 24.10.2017 16:10

Ich denke mal das könnte einfach etwas sein, das ihm am Rollenspiel Spaß macht. Ich kenne auch Leute deren Charaktere nur aus saufen, kloppen und *hust* rahjanischem Liebesspiel bestehen. Und ich kenne auch Meister die am liebsten eine rein weiße Gruppe hätten und dadurch ihren Spielern den Spaß an ihren Charakteren nehmen.
Ich würde da nicht mit göttlicher Intervention kommen. So lange er sich nicht erwischen lässt, oder es der Gruppe zum Verhängnis wird, würde ich nicht zu hart dagegen angehen. Vielleicht hilft es auch mit dem Spieler kurz zu sprechen und ihm zu sagen, dass dir solche Aktionen keinen Spaß machen.

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Cifer
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Beitrag von Cifer » 24.10.2017 16:24

Mit göttlicher Vergeltung würde ich mich allgemein auch zurückhalten - sonst kommt schnell die Frage auf, warum die Götter eigentlich nicht selbst was gegen Schwarzmagier Ibinsobös und seine marodierenden Horden unternehmen, wenn sie schon bei "einfachen" Morden einschreiten.

Sinnvoller erscheint es mir, einerseits innerweltlich genau darauf zu achten, wann der Zwerg eben nicht vorsichtig genug ist - bemerkt die toten Wachen irgendwer? Wessen Wachen sind es überhaupt? Die einer legitimen Autorität, die nach ihrem Verbleib forschen und dabei die anderen SCs auf ihren Tod aufmerksam machen könnte?
Und andererseits solltet ihr natürlich auch außerhalb des Spiels darüber sprechen, welche Erwartungen ihr an das Verhalten der Spielercharaktere habt. Welche Themen wollt ihr im Spiel drin haben, welche ausblenden? Was für ein Verhalten sollte die Gruppe an den Tag legen? Was macht ihr, wenn es Probleme gibt?
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Beitrag von Elandiell Blütenbringer » 24.10.2017 16:29

Schon mal danke,für dieses Feedback. Ich will ja gar keine Weiße Gruppe. Ich werde wohl auf den Vorschlag zurück greifen, dass Nachforschungen angestellt werden.

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Beitrag von Cifer » 24.10.2017 16:40

Um wessen Wachen ging es überhaupt? Wie sah die Situation aus?
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Beitrag von Elandiell Blütenbringer » 24.10.2017 17:24

Das waren zwei Wachen aus der Baronie Finsterkamm. Wir sollten einen Adeligen mit gefolge da raus holen. Das die Wache nicht wusste das sein Lehnsherr finstere Pläne schmidet ist klar. Wir sind also mit ein wenig Magie, und Phexs wohlwollen ohne Probleme in den Bergfried gekommen. Während die anderen Charaktere mit den Inhaftierten Truppen die restlichen Wachen gestellt haben und in den Kerker gebracht haben, hat der Zerg die Zeit genutzt und unter dem Vorwand, die beiden Wachen im Wachraum zu fesseln, diese kurz um gemeuchelt. Da sich dann die Ereignisse überschlugen, wie es des öfteren in Aventurien vorkommt, kam keiner mehr dazu die Wachen zu bemerken. Von da aus ging es dann wieder gen Gareth, und dort endete dann das Abenteuer. So grob.

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Beitrag von Jadoran » 24.10.2017 17:38

Wenn die Helden länger gespielt werden, würde ich einfach setzen, dass es einen Zeugen gab /Klischee:an die kleine Tochter einer der Wachen, die Papa gerade was zu Essen gebracht hatte /Klischee aus. Als der Ärger los ging, hat sie sich hinter einem Fass versteckt und gesehen, was der Zwerg tat.
Da er rechtlich praktisch nicht belangt werden kann (wen kümmert es schon, wenn bei der Erstürmung einer Burg ein paar Feinde sterben, besonders, wenn das nur einfache Soldaten sind) muss sie also selber ran. Sie geht bei jemand in die Lehre, der ihr beibringt, wie man Leute umbringt etc. ... wie das eine Heldin im Film so durchmacht. Ein paar Jahre später läßt Du sie dann auf den Helden los und er darf dann erst mal herausfinden, wieso es jemand auf ganz ihn persönlich abgesehen hat. Und da es hier um Rache geht, schießt sie dann sicher erstmal dahin, wo es weh tut - auf seine Familie etc.
Wenn es schneller gehen soll, hat sie halt größere Geschwister. Der Große Bruder ist gerade fertig gebackener Magier... ein Beherrscher aus Lowangen... Dann kundschaften sie den "Helden" aus und lassen ihn gemeinsam leiden.

Grundsätzlich schliesse ich mich aber der Meinung an, dass Götter und Erzdämonen sich nicht so einfach dazu bewegen lassen sollten, in Aventurien aufzutreten, sei es strafend oder belohnend.
Zuletzt geändert von Jadoran am 24.10.2017 17:42, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Mindergeist » 24.10.2017 17:39

Sprich Outgame mit dem Spieler. Fang nicht an da ingame ein Kräftemessen loszutreten. Das gewinnst du als Meister zwar immer, aber es erzeugt Frust auf allen Seiten und raubt wertvolle Spielzeit. Mach dem Spieler klar dass der Rest der Gruppe eine plausible Welt möchte und dazu gehört, dass Charaktere sich plausibel verhalten. Und nicht durch die Spielwelt wüten einfach weil sie es können und weil keine Tat reale Konsequenzen nach sich zieht.

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Beitrag von Cifer » 24.10.2017 17:48

Elandiell Blütenbringer hat geschrieben:
24.10.2017 17:24
Das waren zwei Wachen aus der Baronie Finsterkamm. Wir sollten einen Adeligen mit gefolge da raus holen. Das die Wache nicht wusste das sein Lehnsherr finstere Pläne schmidet ist klar. Wir sind also mit ein wenig Magie, und Phexs wohlwollen ohne Probleme in den Bergfried gekommen. Während die anderen Charaktere mit den Inhaftierten Truppen die restlichen Wachen gestellt haben und in den Kerker gebracht haben, hat der Zerg die Zeit genutzt und unter dem Vorwand, die beiden Wachen im Wachraum zu fesseln, diese kurz um gemeuchelt. Da sich dann die Ereignisse überschlugen, wie es des öfteren in Aventurien vorkommt, kam keiner mehr dazu die Wachen zu bemerken. Von da aus ging es dann wieder gen Gareth, und dort endete dann das Abenteuer. So grob.
Dann würde ich sagen: Der befreite Adlige kündigt bei den Charakteren an, dass er nunmehr vor dem Reichsgericht gegen den Baron von Finsterkamm vorzugehen plant. Ein entsprechendes Schreiben beantwortet der Baron seinerseits damit, dass er einer Klage gelassen entgegen sieht und sie als Möglichkeit betrachtet, auch den Mord an seinen zwei Wachen im Wachraum aufzuklären. Da der Adlige keine Ahnung hat, wovon der Baron redet, zeigt er den Charakteren den Brief. Etwas verunsichert plant er aktuell eher, seine eigene Klage zurückzuziehen, da er keinen seiner Leute einem Mordvorwurf mit unbekanntem Ausgang aussetzen will.

Resultat:
- Der Zwerg wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht direkt für eine Tat bestraft, für die es keine Zeugen gibt.
- Die SCs merken aber, dass irgendwas nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und können in Zukunft vielleicht wachsamer sein.
- Eine saubere Bestrafung des Bösewichts wird durch die Taten des Zwergs indirekt zunichtegemacht.
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Beitrag von Elandiell Blütenbringer » 24.10.2017 18:01

Den Baron gibt es nicht mehr. Aber der Vorschlag mit den Hinterbliebenen scheint mir der innerweltlich am plausibelsten umzusetzende Vorschlag. Und er zeigt das alles irgendwann Konsequenzen nach sich zieht.
Mir wurde sehr geholfen. Manchmal steht man zu dicht vor dem Problem um zu sehen, dass es auch weniger radikale Lösungen gibt.

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Beitrag von Farmelon » 24.10.2017 20:33

Outgame klären, Spieler ingame erziehen funktioniert seltenst und bringt oft Unfrieden.

Wenn wegen solchen Kleinigkeiten die Götter direkt eingreifen und strafen würden sähe Aventurien ganz anders aus. Die würde ich da völlig außen vor lassen, sonst fragen die Spieler beim nächsten kindermordenen Magier oder Alchemisten, beim nächsten Räuber der schon ein paar Verfolger getötet hat, dem nächsten Vergewaltiger, beim maraskanuischen Blutsöldner der freie Maraskaner im Namen der Erzdämonen abschlachtet, warum die Götter da nicht auch drauf gehauen haben. Oder bei wesentlich fieseren gesellen und Geschichten wo die Götter eben nicht direkt eingreifen.

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Beitrag von Krak » 25.10.2017 17:38

Folgen dann auch für die phexischen und magischen Handlungen Konsequenzen?

Frage Dich, warum Du das eine Verhalten ahnden willst.

Es erzeugt Frust, wenn bei den Handlungen eines Spielers sich auf einmal die Reaktion der Spielwelt ändert. Oder sind schon mal wegen irgendwelcher Handlungen bei euch Verwandte auf den Plan getreten, die Nachforschungen angestellt haben?

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Beitrag von Tjorse » 25.10.2017 18:12

Auf die Situation bezogen:
Es gab Zeugen für die Tat, denn die Leichen werden von irgendwem gefunden. Auch wenn die Tat selbst nicht beobachtet wurde, und somit der Täter nicht bekannt ist, kann man mit Gerüchten einiges anstellen. Da reicht es schon, wenn die Gruppe irgendwann hört, das eine entsprechende Untersuchung angeleiert wurde. Das reicht üblicherweise aus, damit den Spielern klar wird, das Taten konsequenzen haben können. Solange das kein Wiederholungstäter ist, würde ich es damit belassen.

Auf den Titel des Themas bezogen:
Götter strafen ausnahmslos über ihre Erfüllungsgehilfen, namentlich Priester/Geweihte. Bei DSA ist es jederzeit möglich sich hinzustellen und laut zu rufen "Also großer mächtiger Praios.. Wenn Du so toll bist, wie behauptet wird, dann verbrenne mich hier und jetzt zu Asche, wenn du kannst!!" ... und es wird rein gar nichts passieren (jedenfalls nicht von Praios selbst). Wenn man das auf einem Marktplatz tut, wird man vermutlich gegen ende des zweiten Satzes schon abgeführt oder zusammengeschlagen... im günstigsten Fall als Verrückter zu den Seelenheilern gebracht. Wenn man das im Tempel tut, bekommt man halt ein schnuckliges Frevlermal und die Aufmerksamkeit des Bodenpersonals. Der Gott selbst macht da trotzdem gar nichts.

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Beitrag von Cifer » 25.10.2017 19:28

Tjorse hat geschrieben:
25.10.2017 18:12
Götter strafen ausnahmslos über ihre Erfüllungsgehilfen, namentlich Priester/Geweihte.
Ausnahmslos stimmt so nicht - Große Wunder existieren ja durchaus, wenn sie auch selten sein mögen.
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Beitrag von Merios » 25.10.2017 19:56

Manchmal sind die Götter aber auch sehr offen mit Bestrafungen. Z.B. bekommt man Dumpfschädel, wenn man im Praios oder Hesindetempel grobe Unwahrheiten erzählt. :censored:

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Beitrag von Farmelon » 25.10.2017 20:15

Merios hat geschrieben:
25.10.2017 19:56
Manchmal sind die Götter aber auch sehr offen mit Bestrafungen. Z.B. bekommt man Dumpfschädel, wenn man im Praios oder Hesindetempel grobe Unwahrheiten erzählt. :censored:
Wenn man gegen den Hesindetempel schifft auch....

So etwas ignoriere ich gerne. Das selbe Spiel wie vorher. Jeder Hinz und Kunz kann quasi einen Tempel entweihen oder schänden, je nach vom Abenteuer gerade benötigtem Stil mal super einfach und mal durch Geweihtenmord und ähnliche harte Dinge die aber alle regeltechnisch nicht unterfüttert sind. manchmal reicht ja auch schon das töten eines heiligen Tieres und ne Anrufung eines Dämons im Tempel, aber was man im Gegenzug regeltechnisch auffahren darf wenn es mal darum geht ein Unheiligtum eines Erzdämons zu zerstören, wäre schön wenn man dafür auch nur einen Paktierer töten müsste.

Ansonsten wirft Kraks Einwand weiteres auf. Welcher Gott straft jetzt? Die Zwölfe haben untereinander genügend Konfliktstoff, also warum blendet Praios nicht jeden Dieb direkt mit einem Sonnenstrahl, warum lässt Boron zu das jemand ein Grab entweiht und/oder Nekromantie betreibt. Warum hat Praios in Greifenfurt nicht alle Orks erschlagen, warum bringen die Orkgötter nicht mit Direkteingriffen jeden um der gegen einen ihrer Schamanen angeht oder einen ihrer gesegneten Plätze angreift?
Die Goblingötter lassen zu das Menschen Goblins schaden, warum hat Rondr nicht die priesterkaiser ausgelöscht als die gegen die Theatherritter vorgegangen sind.
Massenmord ist in Ordnung, aber wenn es einer wagt im Praiostempel zu lügen, oder gegen irgendeinen Tempel schifft wird er krank? Tolle Relation. Nicht zu vergessen die schwarzen Lande, wenn vorher schon jeder der vom "Weg" abweicht direkt vom jeweiligen Gott gestraft wird sollte das auch völlig anders aussehen.

Große Wunder, direktes Eingreifen eines Gottes, sollte etwas besonders sein. Nicht mal eben der Tritt von Phex nur weil der Händler seinen Geschäftspartner diesmal nicht übers Ohr gehauen hat und Firun lässt nicht jeden der mal ne Wildfalle stellt von spontanen Überfällen wilder Tiere zerfetzen.

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Beitrag von Merios » 25.10.2017 20:25

Das mit dem Dumpfschädel ist ja nicht mal in sich konsistent. Die Wahrscheinlichkeit bei einer groben Unwahrheit Dumpfschädel zu bekommen beträgt 20%. Also interessiert es Praios/Hesinde nur in einem von Fünf Fällen. Duh.. :rolleyes:
Ich meine in 20% der Fälle bei einer groben Missachtung der Gebote eines Gottes vor dessen eigenen Türschwelle eine Kleinigkeit zu bekommen, ist jetzt nicht so das mega besondere. Wer weiss vielleicht kriegen diese Tempelschänder o.ä. ja auch ab und zu mal Dumpfschädel davon, bloss das es keinen Juckt. :grübeln:

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Beitrag von Wizkatz » 26.10.2017 08:51

Abgesehen davon, dass eine Krankheit als Götterstrafe mir immer - abgesehen von Wahrscheinlichkeit und Sinnhaftigkeit im Großen und Ganzen - etwas seltsam vorkam. Ich meine, Krankheit und Siechtum ist doch eher Mishkaras Ecke, oder? Klar, ein Dumpfschädel ist nicht die direkt die Pest, aber trotzdem ansteckend, und irgendwie nicht ganz klar warum Praios, der Gott der sich mit Strafen so ungefähr am ehesten bis ins kleinste Detail noch auskennen könnte, ausgerechnet eine wählt, die wahrscheinlich am ehesten Peraine vor den Karren fährt...

Ich hab' das bei mir eher als Bürgerliches Gerücht und Aberglaube abgespeichert. Im Sinne von, jemand ist beim Praiosdienst, lügt seinen Nachbarn an, fühlt sich später schuldig und projiziert dann in seinem persönlichen Krankheitsbild den irgendwo geholten Dumpfschädel (vielleicht ja sogar von einem niesenden Nachbarn im Praiosdienst, who knows ;) ) auf seine eigene Sünde.

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Beitrag von Tjorse » 26.10.2017 09:14

Insbesondere das man sich mit der gleichen Wahrscheinlichkeit an einem Kranken anstecken kann, wie durch den eigentlichen "Frevel" an sich, macht für mich Dumpfschädel zu einer der bescheuertsten Ideen für göttliche Strafen.

Man stelle sich das mal vor, das der Leiter des Haupttempels von Praois an Dumpfschädel erkrankt, weil ein nichtsnutziger Geselle, der im Hesinde-Tempel das Blaue vom Himmel gelogen hat, sich "in seiner Nähe" aufgehalten hat (es ist ja zur Übertragung ausdrücklich nur "Nähe" erforderlich, nichtmal Berührung). Und dann will der Tempelleiter natürlich nicht, das seine Akolyten hören, das der Dumpfschädel hat, obwohl er seit Wochen nicht den Tempel verlassen hat... verschleppt die Krankheit, bekommt Blaue Keuche davon (5%) und stirbt daran.
Was wirft das denn bitte für ein Licht auf den Praioten oder die göttliche Strafe?

Auch die Inkubationszeit von 2 Tagen ist für eine göttliche Strafe Blödsinn, denn wer sich traut im Praois Tempel zu lügen, wird es ansonsten mit der Wahrheit auch nicht so genau nehmen und damit fehlt der direkte Zusammenhang zwischen Untat und Strafe. Zu dem Zeitpunkt, an dem der Frevler den Ausbruch der Krankheit bemerkt, ist er mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr im Tempel, ggf. schon ausserhalb der Stadt.

Also für mich auch ganz klar eine Volkssage.. "Alrik, denk dran, im Praois Tempel darfst du nicht lügen, das gibt Dumpfschädel!!" - "Ja, Mama, ich weiss, hast du mir schon tausend mal gesagt!"
Zuletzt geändert von Tjorse am 26.10.2017 09:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Eadee » 26.10.2017 09:18

Ich finde es eine sehr gelungene göttliche Strafe. Die stellt nämlich keinen Götterbeweis auf aondern lässt das göttliche mystisch.
Nur 1/5 aller Tempellügner sind betroffen und sicherlich weniger als 1/20 aller Personen mit Dumpfschädel haben die Krankheit aufgrund von Lügen im Praios/Hesindetempel. Eine Beweisführung für göttliches Eingreifen ist also kaum möglich (außer man würde im Sinne der empirischen Wissenschaft beginnen tausende Personen im Praiostempel Lügen zu lassen, aber wer tut dies in Aventurien schon?).
Trotzdem kann der potentielle Sünder selbst, es für eine göttliche Strafe halten und davon abgeschreckt werden.

Die Strafe ist nicht exorbitant schlimm. Dumpfschädel ist vermutlich eine der harmlosesten Krankheiten die das Regelwerk so hergibt. Es ist eben ein Denkzettel und nicht mehr.

Es verteidigt die zentralen Ideale der Gottheiten und zeigt uns als Spielleiter welche Aspekte den beiden Gottheiten (nicht den Kirchen) wichtig sind. Wahrheitsliebe und Verachtung für Verbreitung von falschheit.

Es hat noch niemand Dumpfschädel bekommen dafür dass er im Praiostempel gezaubert hat. :wink:

Ich finde es zudem (ingame wie outgame) lächerlich die Erzdämonen als Widersacher der Götter hinzustellen. Die Götter sind verehrenswerte unglaublich mächtige Wesen. Sobald ein Geweihter einen Erzdämon als Widersacher seiner Gottheit anerkennt hebt er diesen damit auf dieselbe Stufe. Wenn die Erzdämonen auf derselben Stufe wire Götter gesehen werden, werden umso mehr gläubige beginnen darüber nachzudenken ob eine Verehrung der Widersacher ihnen nicht auch helfen könnte. Man erleichtert also durch den Ansatz Erzdämonen seien der Götter Widersacher dem durchschnittlichen Gläubigen den Weg in den Pakt. Und das kann ja wohl kaum gewollt sein.

Daher sehe ich eine Krankheit als Strafe nicht als so abwegig. Mishkara ist zwar eine Erzdämonin, aber eben nur das. Nicht jede Krankheit ist von Mishkara ausgelöst, sie ist keine Göttin und hat daher auch keine Domäne die ihr im Zwölfgötterkult als ihr ureigen zugesprochen wird, sondern nur eine, die sie sich von der Schöpfung "gestohlen" hat.
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Beitrag von Tjorse » 26.10.2017 09:34

Eadee hat geschrieben:
26.10.2017 09:18
...Die Strafe ist nicht exorbitant schlimm. Dumpfschädel ist vermutlich eine der harmlosesten Krankheiten die das Regelwerk so hergibt. ...
Das liegt aber eher daran, das die meisten Krankheiten im WdS weit übers Ziel hinausgehen. Viele davon holt man sich rein zufällig ohne etwas falsch gemacht zu haben (z.B. entsprechende Tier oder Untotenbisse, die man als Abenteurer nicht ernsthaft sicher vermeiden kann). Manche holt man sich einfach dafür, das man ein guter Mensch ist und Kranke behandelt (z.B. schwarze Wut, die eine 25% Chance hat, den Charakter dauerhaft hässlich zu machen)

Und auch Dumpfschädel hat einen potentiell tödlichen Verlauf, durch die Möglichkeit, das durch das schwere Fieber zusätzlich blaue Keuche entsteht. Das ist für mich dann nicht mehr als "harmlose" Krankheit zu bezeichnen, selbst wenn man sie relativ leicht behandeln kann (wobei Bettruhe für W3+2 Tage auch nicht grade praktisch ist, wenn man mitten in einem Abenteuer steckt und ohne Bettruhe besteht eben die Gefahr der tödlichen Folgeerkrankung)

Da fände ich es tatsächlich sinniger, wenn in 20% der Fälle, bei denen jemand "grobe Unwahrheiten" in Praois oder Hesinde Tempel erzählt, irgendwas von der Wand fällt, oder sich eine Wolke vor die Sonne schiebt und mal kurz kein Licht durch die Fenster auf den Altar fällt, oder etwas ähnliches, was man genauso als "normales Naturereignis" abtun könnte, aber eben auch als göttliches Zeichen werten kann, ohne dabei gleich Unschuldige einer potentiell tödlichen Seuche auszusetzen (20% Ansteckungsgefahr sehe ich als Seuche).

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Beitrag von Eadee » 26.10.2017 10:04

20% der Leute müssen ihre KO-Probe würfeln. Nicht bei 20% bricht die Krankheit aus.

Pflegt also der Durchschnittsbürger (KO11) seinen Verwandten besteht eine Chance von 13% dass er sich ansteckt. Überlege doch bitte mal wie wahrcheinlich es ist dass man sich ansteckt wenn man einen Grippekranken daheim wirklich pflegt statt ihm aus dem Weg zu gehen und wir haben heutzutage deutlich bessere hygienische Zustände als in Aventurien. Nur 13% ist Toll!

Wer Kranke behandelt bekommt früher oder später Krankheitsresistenz (automatischer Vorteil beim Wundarzt).
Mit einer KO von 13 bedeutet dass eine Elfe w20-Probe auf die 16. Ergo bricht bei einem Medicus nur in etwa 4% aller Fälle Dumpfschädel aus. Und das nur wenn er keinerlei Heilkräuter nimmt die gegen Infektionen schützen (wovon es in DSA Peraine sei dank mehr als genug gibt). Aber mal im Ernst, welcher professionelle Heilkundler nimmt in Aventurien keine Mittel um sich vor Ansteckungen zu schützen?

Ich sehe da keine Epidemie. Solange man Zugang zu Nahrung und Wasser hat kann man sich die Bettruhe auch selbst verordnen und es besteht gar kein Risiko der Ausbreitung.
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Wie strafe Ich als Gott?

Beitrag von Tjorse » 26.10.2017 10:20

Natürlich habe ich das schlimmstmögliche Bild des Verlaufs gewählt... aber es ist eine der möglichen Auswirkungen der göttlichen Strafe des "ersten" unter den Zwölf GUTEN Göttern. Ein Gott, zu dessen Hauptaspekten Gerechtigkeit zählt, wählt also eine göttliche Strafe, die einen Unschuldigen töten kann (egal wie unwahrscheinlich das ist). Sorry, aber das finde ich ganz einfach nicht stimmig sondern es kommt mir so vor als wenn 2 Leute bei einem Glas Wein zu viel abends rumgesessen haben und sich dachten "ach komm, wenn man im Praois Tempel rumlügt, sollte was passieren... was machen wir mal... ach komm, Dumpfschädel passt doch da ganz gut." - "Jo, machen wir".

Was würde denn in deinem Aventurien ein Praois-Geweihter zu dem alten Mütterlein sagen, die in den Tempel kommt und sich darüber beschwert, das ihre Tochter an Dumpfschädel leidet, weil der Kunde in der Schneiderei, in der sie arbeitet sich im Tempel Dumfschädel geholt hat und sie angesteckt hat?

Ich finde, es gäbe eine Menge besserer Lösungen, wie Götter "unerkannt" Strafen, die das mystische der Götter bewahren, ohne dabei aber chaotisch zu wirken (was für Phex ja legitim wäre, für Praois eher nicht so).

(4% ist im übrigen immer noch wahrscheinlicher als ein bestätigter glücklicher Treffer im Kampf und im übrigen ist die KO Probe um 4 erschwert (Stärke der Krankheit, bei Dumpfschädel 4))

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Beitrag von Eadee » 26.10.2017 10:45

Tjorse hat geschrieben:
26.10.2017 10:20
(4% ist im übrigen immer noch wahrscheinlicher als ein bestätigter glücklicher Treffer im Kampf und im übrigen ist die KO Probe um 4 erschwert (Stärke der Krankheit, bei Dumpfschädel 4))
Die +4 Erschwernis ist eingerechnet, Krankheitsresistent bedeutet eine Erleichterung um -7.

Und wenn unter Gegenmittel "zahlreiche Hausmittel" steht. Und Bettruhe die Dauer auf 1w3 Tage senkt und jegliche Folgeerkrankung ausschließt sehe ich da keinerlei Problem. Es ist ohnehin eine lästige Alltagskrankheit die Ständig irgendwo ausbricht aber genau so schnell wieder kuriert ist. Die Bevölkerung weiß damit umzugehen und ein Großteil der Erkrankten ist eben nicht wegen Lügen im Praiostempel infiziert. Daher wird auch niemand auf den absurden Gedanken kommen sich für eine Ansteckung bei einem Lügner im Praiostempel zu beschweren. Wenn man jemanden rumrotzen und rumhusten sieht hält man sich nunmal fern von ihm und fernhalten unterbindet schonmal die Ansteckung wegen "Nähe zu einem Kranken".

Und ja, eine Krankheit die nach 2 Tagen erst ausbricht ist weit subtiler als wenn ständig die Bilderhaken im Praiostempel versagen oder sie tagsüber Öllaternen aufstellen müssen wegen der "ständigen" verdunkelungen der Wolken :P
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