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Einhörner und Gedanken lesen (Tiergestalt, Nandus)

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Beitrag von Tjorse » 08.11.2017 11:57

Seid gegrüßt, allwissende DSA-Menge ;)

Folgende Situation:
Person A: Hexe, Mittelländer, Tochter der Erde, Eigeboren, Vorurteile gegenüber zwölfgöttlicher Kirche, Stadtmenschen, Verhüllte Aura, Tarnidentität Heilkundige, deutlicher Hang zur Tarnung ihrer wahren Identität.
Person B: Nandus-Geweihter, Tulamide, Stadtmensch, will jedes Rätsel lösen und hat die Hexe auch schon als "Rätsel" ausgemacht.

Durch die Liturgie "Tiergestalt" kann sich ein Nandus-Geweihter in ein Einhorn verwandeln. Einhörner können laut ZBA Gedanken lesen und ihre Gedanken in Form von Bildern und Gefühlen in die Köpfe anderer projizieren. Unglücklicherweise ist das ZBA ausgerechnet an dieser Stelle nicht so detailliert, wie ich es gerne hätte. Der Baumbestand und die Blattgröße von Bäumen auf irgendwelchen Inseln ist leider besser beschrieben als dieser fast schon Nebensatz "kann Gedanken lesen".

Naturgemäß hat die Hexe keinerlei Interesse daran, das ein Geweihter ihre Gedanken lesen kann, auch nicht mit Umweg über Einhorn (das eine Verwandlung überhaupt nur in sehr speziellen Situationen möglich ist, ist mir bekannt, spielt aber keine Rolle, die "Konfrontation" Einhorn<->Hexe hat bereits einmal stattgefunden.

Daher jetzt ein kleiner Fragenkatalog:
- Wie weit reicht die Fähigkeit zum Gedankenlesen des Einhorn?
- Wie gezielt kann es Gedanken lesen? SChöpft es nur die Oberfläche ab oder kann es detailliert in die Tiefe forschen?
- Wie (wenn überhaupt) kann sich die Hexe gegen das Gedankenlesen schützen (ausser der in Blick i.d. Gedanken beschriebenen Technik)

Danke schonmal an alle....

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Beitrag von Tilim » 08.11.2017 12:22

Ich habe mir die Liturgie nicht durch gelesen. Bist du sicher, dass man Einhörner wählen darf? Ich bin mir nicht 100% sicher aber ich glaube Einhörner gelten nicht wirklich als Tiere (sind also eher Kulturschaffende) und selbst wenn, sind magische Tiere oft ausgeschlossen.

[Edit]
Ich habe mal nachgeschaut. Ich sehe im DSA4 Regelwerk tatsächlich keine direkten Einschränkungen, die Verwandlung dürfe ohne Probleme möglich sein. Die Frage die ich mir gerade stelle, ist ob man sich als Hesinde Priester in einen Basilisken verwandeln kann.
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Beitrag von Tjorse » 08.11.2017 12:40

Tilim hat geschrieben:
08.11.2017 12:22
Bist du sicher, dass man Einhörner wählen darf?

Wenn ich das richtig verstehe, wählt der Geweihte bei der Verwandlung eigentlich gar nichts, sondern verwandelt sich in das heilige Tier der karmaspendenden Instanz, die ihm die Liturgie überhaupt erst ermöglicht. Bei Peraine wäre es ein Storch oder Ibis, bei Rondra eben eine Löwin (bzw. ein Löwe). Es ist auch ziemlich untrittig, das der Geweihte tatsächlich die vollen Eigenschaften des Tiers übernimmt, inklusive der Kommunikationsfähigkeit des Einhorns. Die Regulierung der Liturgie erfolgt ja bereits dadurch, das sie nur für extreme Notsituationen angewendet wird, also keinesfalls alltäglich... das hindert die Hexe aber natürlich nicht daran, nach der erstmaligen Konfrontation mit einem Gedankenlesenden Geweihten in Tiergestalt, die Paranoia nochmal 2 Stufen hochzuschrauben... daher die Frage, ob es irgendwelche Errata zum Gedankenlesen des Einhorns gibt.

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Beitrag von Gorbalad » 08.11.2017 13:24

Einschränkungen sind mWn nur wenige publiziert:
LL S. 307 hat geschrieben:Verbreitung: Zwölfgötterkult (außer Praios und Ingerimm; sehr selten in allen Kulten außer Firun und Ifirn)
[...]
Swafnirgeweihte verwandeln sich in einen von Swafnirs Helfern (Delphin, Robbe, Walross o.ä.), bei Firungeweihten sind Tiere aus der Wilden Jagd verbreitet (z.B. Fuchs, Hirsch, Wolf, Adler).
Kor-Vademecum S. 112, ingame-Text hat geschrieben:Kors Segen aber mag dir die Gestalt eines Panthers oder Mantikors schenken. Es soll sogar einmal einen Bruder gegeben haben, der in Gestalt einer Sultansechse auf dem Schlachtfeld blutige Ernte hielt. Je nachdem, welchen Glaubensweg du beschreitest, und welches der Geschöpfe am ehesten deinem Wesen entspricht, wird die Verwandlung anderer Natur sein.
Es gibt nicht allzu viele Nandus-Geweihte, und unter denen ist die Tiergestalt 'sehr selten', das klingt für mich offen gestanden nach 'weniger Lehrmeister als für Infinitum'...

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Beitrag von Tjorse » 08.11.2017 14:09

Gorbalad hat geschrieben:
08.11.2017 13:24
Es gibt nicht allzu viele Nandus-Geweihte, und unter denen ist die Tiergestalt 'sehr selten', das klingt für mich offen gestanden nach 'weniger Lehrmeister als für Infinitum'...

Naja, einer ist in diesem Fall schon genug, weil es keine theoretische Überlegung ist, sondern Hexe und Geweihter in einer Gruppe unterwegs sind und die Hexe bereits einmal Bekanntschaft mit dem Einhorn machen durfte. Da das Einhorn auf etwas reagiert hat, was die Hexe nur gedacht hat, weis sie auch, das das Einhorn sowas kann.

Nun gut, danke für die Antworten, dann muss die Hexe halt weiter Schüttelreime aufsagen und sonst nichts mehr machen, wenn der Geweihte auf Einhorn macht (was ja glücklicherweise sehr sehr selten der Fall ist).
Spoiler: Abenteuer->GreifenpassAnzeigen
Besagte Hexe ist eigentlich sehr offen und allen Lebenwesen gegenüber freundlich eingestellt. Grade Einhörner waren ihr nur theoretisch bekannt und sie war total fasziniert, als sie in der Feenwelt ein Einhorn sah. Das sie prompt in eine Koschkröte verwandelte. Wieder zurück in ihrer normalen Gestalt und in der normalen Welt und kaum 2 Tage später verwandelt sich der Geweihte in lebensgefährlicher Not in ein Einhorn und liest die Gedanken der Hexe... Ergebnis: Einhörner sind gar keine guten Tiere oder göttliche Wesen.. denkt die Hexe ;)
Zuletzt geändert von Tjorse am 08.11.2017 14:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Gorbalad » 08.11.2017 14:20

Achso, der Geweihte hat die Tiergestalt bereits erlernt.

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Beitrag von Laske Hjalkason » 08.11.2017 16:15

Ich erinnere mich an eine Beschreibung von Einhörnern, wo ein paar ZfWs angegeben waren. Da war dann auch der Blick in die Gedanken dabei. Gute Frage ob der Nandusgeweihte dann all diese Zauberfertigkeiten bekommt. Gegen Gedankensprache an sich wäre ja wenig einzuwenden. Doch eine solche Verwandlung zum Vollzauberer ist schon ein übler exploit.
Angenommen ich verändere den Adler Wolf so, das ich mich in einen Drachen verwandeln kann. Klar dann erwarte ich die unterbewusste Magie, die beim Fliegen hilft und für den Feueratem. Aber wenn ich mich z.B. in einen Purpurwurm verwandle, dann würde ich jetzt nicht unbedingt davon ausgehen, daß ich plötzlich ein paar Herrschaftssprüche kann, nur weil das bei Purpurwürmern üblich ist.
Zuletzt geändert von Laske Hjalkason am 08.11.2017 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von FrumolvomBrandefels » 08.11.2017 16:15

Nun gut, danke für die Antworten, dann muss die Hexe halt weiter Schüttelreime aufsagen und sonst nichts mehr machen, wenn der Geweihte auf Einhorn macht (was ja glücklicherweise sehr sehr selten der Fall ist).

Auch wenn das Hexenkonstrukt nicht ganz stimmig ist in meinen Augen. Auffällig aber hat was zu verheimlichen.
Schüttelreime werden nicht unbedingt notwendig sein. Würde sie das nicht von vornherein verdächtig machen?
Sie könnte eigentlich an irgendwas denken. Zb an Essen, an eine Stadt, etc., was sie nicht unbedingt verrät.

Was ich mich auch Frage, ist das ungebetene Gedankenlesen eigentlich nicht verboten? Dass ein Geweiter einfach so aus neugierde in die Gedanken eindringt ist auch offen.
Ansonsten, wer sagt dass der Geweihte gleich gut Gedanken lesen kann wie ein Einhorn, bzw. die Gedanken richtig deutet.

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Beitrag von Tjorse » 08.11.2017 16:43

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
08.11.2017 16:15
Auch wenn das Hexenkonstrukt nicht ganz stimmig ist in meinen Augen. Auffällig aber hat was zu verheimlichen.
Schüttelreime werden nicht unbedingt notwendig sein. Würde sie das nicht von vornherein verdächtig machen?
Sie könnte eigentlich an irgendwas denken. Zb an Essen, an eine Stadt, etc., was sie nicht unbedingt verrät.

Was ich mich auch Frage, ist das ungebetene Gedankenlesen eigentlich nicht verboten? Dass ein Geweiter einfach so aus neugierde in die Gedanken eindringt ist auch offen.
Ansonsten, wer sagt dass der Geweihte gleich gut Gedanken lesen kann wie ein Einhorn, bzw. die Gedanken richtig deutet.

Inwiefern "Auffällig aber hat was zu verheimlichen"? Die Hexe zaubert so heimlich es geht (wenn überhaupt), fliegt nicht in der Gegend herum und behält ihr Magiewissen für sich. Für alle "sonderbaren Effekte" hatte sie bislang schlagfertig eine unmagische Erklärung bei der Hand.

Wenn man unmittelbar nach einem Kampf mit einer Übermacht Orks und einem Oger merkt, das die eigenen Gedanken gelesen werden, dann ist jegliches "Gedankenabschweifen" gleich verdächtig, ob das jetzt ein Reim ist, den man in der Aufregung ständig wiederholt, oder der Gedanke an eine Stadt/Dorf was weit weg liegt. Beides ist in der Situation nicht in der primären Gedankenwelt der Person. Übertragen auf eine reale Situation: Als in der Nacht von Montag auf Dienstag vor meinem Haus ein Sprengsatz an einem Auto detoniert ist (kein Scherz!) hab ich ganz sicher nicht an lecker Gyros oder einen Urlaubsort in Italien gedacht, sondern einzig daran, was da passiert sein könnte. Hätte jemand meine Gedanken lesen können, wären die mit Sicherheit um mein Wissen (aus Bundeswehrzeiten) zu Sprengkörpern gekreist. Ob ich da plötzlich an einen Gebrüder Grimm Vers denke oder an den Strandurlaub in Italien ist aus meiner Sicht beides gleich unwahrscheinlich und damit gleich verdächtig, weil offensichtlich bewusst von den eigentlichen Gedanken abgelenkt.

Ob das ungebetene Gedankenlesen erlaubt ist oder nicht, ist hier nicht das Thema. Das muss der Nandus Geweihte mit der SL ausmachen, das betrifft die Hexe nicht, die wird auch ganz sicher nicht mit Recht und Gesetz argumentieren.

Das der Geweihte Gedanken nicht richtig interpretieren kann, ist am ehesten brauchbar für die Lage der Hexe, weil es ihr relativ leicht fällt, die Gedanken von Mitgefühl und "guten" Tugenden sehen zu lassen, die wären auch nicht vorgespielt, sondern wirklich da. Sie ist halt eine gute aber ziemlich paranoide Hexe.

@Laske Hjalkason : Ob der Geweihte die Zauber des Einhorn sprechen kann, oder nicht, ist leider egal, denn Gedankenlesen ist nach ZBA kein Zauber des Einhorn, sondern einfach eine Fähigkeit, wie es für Menschen das Sprechen ist. Somit gibt es keine ZfW, keine ZfP*, keine MR zu überwinden... und eben deswegen frage ich hier, ob es genau dazu irgendwelche weiteren Erkenntnisse gibt bezüglich Reichweite, Wirkungsdetails, Wirkungshäufigkeit, Dauer, Gegenmaßnahmen...

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Beitrag von FrumolvomBrandefels » 08.11.2017 17:02

Inwiefern "Auffällig aber hat was zu verheimlichen"? Die Hexe zaubert so heimlich es geht (wenn überhaupt), fliegt nicht in der Gegend herum und behält ihr Magiewissen für sich. Für alle "sonderbaren Effekte" hatte sie bislang schlagfertig eine unmagische Erklärung bei der Hand.


So ein Vertrauter ist an sich schon auffällig. Mit der Zeit wird es dank Altersresistenz sowieso klar werden. Das betrifft aber die Heldengruppe nicht.
Dazu kommt das abneigende Verhalten gegen 12-G, dank Vorurteilen.

Erklärungen für magisches funktioniert gerade ein paar mal. dann ist es schon sehr verdächtig.

Wenn man unmittelbar nach einem Kampf mit einer Übermacht Orks und einem Oger merkt, das die eigenen Gedanken gelesen werden, dann ist jegliches "Gedankenabschweifen" gleich verdächtig, ob das jetzt ein Reim ist, den man in der Aufregung ständig wiederholt, oder der Gedanke an eine Stadt/Dorf was weit weg liegt.


Habs offensichtlich übersehen dass da zuvor ein Kampf war. Zu diesem Zeitpunkt wäre aber nicht verwunderlich an die Profanen Heilmittel oder an den Kampf zu denken. Eine Hexe denkt nicht ständig daran, dass sie eine Hexe ist.

Kleiner Tip: investiere nicht zu viele AP ins geheimhalten, da fällst du dann langfristig zurück. (den Fehler hat unser Schwarzmagier gemacht) Sobald die anderen wissen, dass du eine Hexe bist, spielt es sich auch befreiter da es mehr Möglichkeiten gibt. (war bei Meiner Hexe so, die war aber nicht auf Geheimhaltung ausgelegt.)

Du könntest dich auch den Nandusgeweihten offenbaren, und er hilft dir dabei das Geheimnis noch weiter zu verheimlichen. Das verschafft Zeit.

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Beitrag von Tjorse » 08.11.2017 17:21

Ich hab mich auch falsch ausgedrückt in der initialen Beschreibung der Hexe. Die Vorurteile sind NICHT gegen die Zwölfe, sondern ausdrücklich nur gegen deren Bodenpersonal. Nach Meinung der Hexe tut das Bodenpersonal bisweilen Dinge im Namen der Zwölfe, die die Götter selbst eigentlich gar nicht so unbedingt hätten haben wollen.

Bis die Altersresistenz einen sichtbaren Unterschied macht, bin ich als Spieler längst wegen mangelnder Altersresistenz in Borons Reich eingegangen (oder eher in die tiefste Hölle).

In Heimlichkeit zusätzlich noch investieren hatte ich zu keinem Zeitpunkt vor. Ich habe ab Start den Vorteil Verhüllte Aura und die SF: Aura verhüllen. Den Schleier Zauber werd ich z.B. komplett ignorieren, denn das wäre weit übers Ziel hinausgeschossen. Eine "Legende" muss ich nicht mit AP aufrechterhalten, weil die Tarnung als "Heilerin" eigentlich gar keine Tarnung ist, sondern eben das was sie ist. Auf deutlich sichtbare Magie zu verzichten (z.B. Flimm Flamm) und lieber unauffällige Magie zu steigern, ist ja kein "Verlust" an AP.

Das es irgendwann rauskommen wird und das eine Hexe, die in der Gruppe als Hexe bekannt ist mehr machen kann ist mir klar, dieser Punkt ist aber nicht erreicht, das ist das erste Abenteuer, das wir spielen, da will man ja nicht direkt alle Karten auf den Tisch legen ;)

Was das AP verschwenden angeht bin ich von meinem vorherigen Char (Magier) gebranntes Kind. Da habe ich in viel zuviele Zauber mal so 5 ZfW investiert, was dazu führte, das er praktisch nichts in brauchbarer Weise konnte. Die Heilerin ist eben genau das, sieht sich auch zuerst als Heilerin, auch wenn sie eine Hexe ist. Charakterklassen sind ja sowieso OG somit ist die Aussage "ich bin Heilerin" ja sowohl jetzt als auch nach einem irgendwann kommenden coming-out immer noch die Wahrheit.

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Beitrag von Cifer » 08.11.2017 17:36

Tilim hat geschrieben:
08.11.2017 12:22
Ich habe mal nachgeschaut. Ich sehe im DSA4 Regelwerk tatsächlich keine direkten Einschränkungen, die Verwandlung dürfe ohne Probleme möglich sein. Die Frage die ich mir gerade stelle, ist ob man sich als Hesinde Priester in einen Basilisken verwandeln kann.
Basilisken haben nichts, aber auch gar nichts mit Hesinde zu tun, auch wenn das Messerchen des Draconiterordens irgendwie danach benannt ist.
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Beitrag von Tilim » 08.11.2017 17:52

Das heilige Tier von Hesinde ist eine Schlange oder? Der Basilisk ist eine Schlange oder? Warum sollte das nicht gehen?
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Beitrag von Sumaro » 08.11.2017 17:56

Der Basilisk ist eine Bestie des Namenlosen, geschlüpft aus einem Hühnerei, ausgebrütet von einer Kröte. Ich bezweifle, dass der IRGENDWAS mit Hesinde zu tun hat oder auch nur, abseits von seinem Äußeren, mit Schlangen.
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Einhörner und Gedanken lesen (Tiergestalt, Nandus)

Beitrag von ChaoGirDja » 08.11.2017 19:25

Tjorse hat geschrieben:
08.11.2017 11:57
Daher jetzt ein kleiner Fragenkatalog:
- Wie weit reicht die Fähigkeit zum Gedankenlesen des Einhorn?
- Wie gezielt kann es Gedanken lesen? SChöpft es nur die Oberfläche ab oder kann es detailliert in die Tiefe forschen?
- Wie (wenn überhaupt) kann sich die Hexe gegen das Gedankenlesen schützen (ausser der in Blick i.d. Gedanken beschriebenen Technik)
Das Einhorn nutzt die selbe option, wie auch die Drachen: Gedankensprache.
Und diese liest ausdrücklich nur und ausschließlich die Oberflächengedanken, also genau was du grade sagst bzw, sagen willst.
Einziger Hacken für die Hexe ist hier Allerdings, das die Sätze so übertragen werden sie gemeint sind... Womit Wortklaubereien und "Blumige Reden" ihre Wirkung vollständig verlieren. Also aus solchen Sachen wie "Mögest du in interessanten Zeiten leben" wird zu "Ich wünsche dir von ganzen herzen alles Schlechte der Welt" (denn so ist der Satz ja gemeint und Gedacht).
Hilft das in anderen Fällen Missverständnisse zu vermeiden... Ist das in Fällen von Diplomatie, oder eben auch Heimlichkeit, dann doch "leicht" hinderlich.
Aber Summa Sumarum, ermöglicht diese Option schlicht nur eine ganz normale Kommunikation, aber über alle körperlichen und sprachlichen Baiern hinweg.
Laske Hjalkason hat geschrieben:
08.11.2017 16:15
Ich erinnere mich an eine Beschreibung von Einhörnern, wo ein paar ZfWs angegeben waren. Da war dann auch der Blick in die Gedanken dabei. Gute Frage ob der Nandusgeweihte dann all diese Zauberfertigkeiten bekommt. Gegen Gedankensprache an sich wäre ja wenig einzuwenden. Doch eine solche Verwandlung zum Vollzauberer ist schon ein übler exploit.
Angenommen ich verändere den Adler Wolf so, das ich mich in einen Drachen verwandeln kann. Klar dann erwarte ich die unterbewusste Magie, die beim Fliegen hilft und für den Feueratem. Aber wenn ich mich z.B. in einen Purpurwurm verwandle, dann würde ich jetzt nicht unbedingt davon ausgehen, daß ich plötzlich ein paar Herrschaftssprüche kann, nur weil das bei Purpurwürmern üblich ist.
Nja, drum heist es ja auch bei dem Zauber ausdrücklich, das man in dieser Gestallt nicht Zaubern kann ^^;
Übrigens gibt es zu solchen magischen Fähigkeiten, die ein Tier haben könnte, das sie die AsP-Kosten erhöhen. Eine Spasseshalber-Abschätzung hat für einen Westwinddrachen (der grade noch als Tier durchgehen könnte) ergeben, das der Zauber zwischen 30 und 50 (afaik) AsP pro Zeiteinheit Kosten würde... Dazu kämen dann noch die Kosten für die eigentliche Verwandlung...

Auf der anderen Seite, vergleichst du da aber auch Äpfel mit Birnen.
Die Liturgie ist Karmal und der Zauber eben Magisch.
Ich denke zwar auch das es Exploit wäre, wenn sich der Geweihte auf diese Art und Weise die Zauber-Fähigkeiten des Einhorns aneignen könnte...
Aber wirklich eine Gefahr sehe ich da aber nicht so wirklich. Er mag ja die ZfWs haben, aber die AsP kommen nicht aus dem Nichts. Die müsste er mMn regulär regenerieren. Und das AE-Regeneration und größerer KE-Einsatz sich durchaus in Quere kommen... Ist ja kein Geheimnis.
Dazu kommt, das Einhörnern auf eine völlig andere Art und Weise Zaubern. So das man selbst aus dem ZfWs keinen wirklichen Nutzen zeihen kann.
(und Afaik sind die Fähigkeiten eines Einhorns eh doch Arg begrenzt...)
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Beitrag von Laske Hjalkason » 11.11.2017 09:20

ChaoGirDja hat geschrieben:
08.11.2017 19:25
Auf der anderen Seite, vergleichst du da aber auch Äpfel mit Birnen.
Die Liturgie ist Karmal und der Zauber eben Magisch.
Ich wollte darauf hinaus, das Einhörner den Zauber Blick in die Gedanken beherrschen und dieses Gedankensprache. Das intuitive Gedankenlesen, das bei den Einhörnern beschrieben wird sehe ich mehr als eine Gedankensprache ähnlich dem Drachisch.
Man könnte das jetzt so handhaben, das die Gedankensprache eher dem Elfenruf ähnelt, intuitiv ist, keine AsP kostet und ein freiwilliges Zielobjekt erfordert. D.h. man kann als Ziel diese Fähigkeit blockieren wenn man es nicht zulassen will, sich also der Gedankensprache verschließen. Und die Gedankensprache unterstützt nur eher aktiv gesendete Gedanken, ist also sehr oberflächlich. Da Einhörner die Gedankensprache beherrschen ist es auch logisch, das sie wenn sie wollen auch gegen den Willen des Ziels dessen Gedanken lesen können, dazu müssen sie aber den Zauber Blick in die Gedanken benutzen, den sie bestimmt haben wenn sie schon eine Gedankensprache können.
Das bedeutet jetzt für den Nandusgeweihten, das er sich in ein Einhorn verwandelt und die Gedankensprache beherrscht, die aber nur mit freiwilligen Teilnehmern geht. Den Blick in die Gedanken kann er nicht. Selbst wenn, dann hat er keine AsP. Die Gedankensprache könnte man so handhaben, das der verwandelte Geweihte darin einen TW in Höhe von LkP* hat. Deswegen hab ich hier den Adler Wolf erwähnt, da wird eine solche Regelung auch vorgeschlagen. Falls mit diesem Vorschlag überhaupt eine Probe auf die Gedankensprache notwendig wird.
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Beitrag von Cifer » 11.11.2017 11:51

Laske Hjalkason hat geschrieben:
11.11.2017 09:20
Das bedeutet jetzt für den Nandusgeweihten, das er sich in ein Einhorn verwandelt und die Gedankensprache beherrscht, die aber nur mit freiwilligen Teilnehmern geht. Den Blick in die Gedanken kann er nicht. Selbst wenn, dann hat er keine AsP.
Bei letzterem wäre ich mir nicht so sicher. Weshalb meinst du, dass er keine AsP haben sollte?
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Beitrag von ChaoGirDja » 11.11.2017 12:07

Cifer hat geschrieben:
11.11.2017 11:51
Laske Hjalkason hat geschrieben:
11.11.2017 09:20
Das bedeutet jetzt für den Nandusgeweihten, das er sich in ein Einhorn verwandelt und die Gedankensprache beherrscht, die aber nur mit freiwilligen Teilnehmern geht. Den Blick in die Gedanken kann er nicht. Selbst wenn, dann hat er keine AsP.
Nja, wie schrieb:[/quote]
ChaoGirDja hat geschrieben:
08.11.2017 19:25
Er mag ja die ZfWs haben, aber die AsP kommen nicht aus dem Nichts. Die müsste er mMn regulär regenerieren. Und das AE-Regeneration und größerer KE-Einsatz sich durchaus in Quere kommen... Ist ja kein Geheimnis.
:wink:

Klar, das heist nicht, das er nie AsP haben könnt... (so groß ist der KE-Einsatz dann auch wieder nicht).
Aber jetzt mal grob geschätzt, dürfte eine Reg.-Phase wohl kaum genügen. Und ob die Gestallt für 2 und mehr hält... Wage ich zu bezweifeln.
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Beitrag von Cifer » 11.11.2017 12:20

Wo kommen denn dann die 65 LeP des Einhorns her?
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Beitrag von ChaoGirDja » 11.11.2017 12:25

Zugegeben...
Aber gleich 2 Ausformungen des Sikaryans aus einer einzelnen KE-Quelle?
Das ist dann doch "to much".
Vor allem da die AE dann doch noch ein wenig was anderes als die LE is...

Hum...
Vielleicht sollte man auch einfach sagen, das man sich als Nandusgeweiter mit der Liturgie nicht in ein Einhorn, sondern in ein Monocorn verwandelt (auch wenn das nur Myranor-Kenner kennen). Optisch das selbe, aber letzteres ist kein Feenwesen.
Damit tanzt die Liturgie bei den Nadus-Jüngern dann auch nicht mehr aus der Reihe.
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Beitrag von Cifer » 11.11.2017 12:37

Bedenkt man, wie gekniffen Halbgottgeweihte allgemein sind, dass die Liturgie "sehr selten" ist und dass gerade die Nanduskirche sehr sparsam mit ihren höheren Initiationsgraden und den damit verbundenen Geheimnissen umgeht, würde ich eher ein volles Einhorn spendieren - dafür aber das dann als krönenden Abschluss der Nandusgeweihtenkarriere ansehen, so ungefähr auf dem Niveau, wo der Praiot auch den Zerschmetternden Bannstrahl anvertraut bekommt.
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Beitrag von Eadee » 11.11.2017 12:42

Also Einhörner können laut ZooBotanica auch mit ihren LeP zaubern wenn sie keine AsP haben.

Rein intuitiv hätte ich Einhörner sogar soweit mit Feenwesen gleichgesetzt dass sie direkt mit ihrem Sikaryan zaubern und gar keinen separaten AsP-Vorrat haben, aber das sehen die offiziellen Regeln anders.
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