HELP! Kampagnenplanung Wildermark+Bekämpfung Schwarze Lande

Der Plot will es! Diskussionen und Anregungen zu offiziellen und inoffiziellen Abenteuern.
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streuner74
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HELP! Kampagnenplanung Wildermark+Bekämpfung Schwarze Lande

Beitrag von streuner74 » 25.11.2017 12:01

Hallo zusammen.
Ich plane mit meiner Gruppe eine Kampagne zu spielen, die sich um die Bekämpfung der Schwarzen Lande dreht. Die Chars werden dafür neu erstellt und notfalls mit etwas Start AP ausgestattet.

Meine bisherige Planung sieht so aus:

Von eigenen Gnaden
Donner und Sturm
Posaunenhall
Mit wehenden Bannern
Träume von Tod
Seelenernte
Töchter der Rache
Verlorene Lande
Schattenmarschall.

Frage:
Habe im Forum des Öfteren gelesen, dass für "Von eigenen Gnaden" ein AP Stand von 5000 zum Einstieg empfohlen wird.
Könnt ihr mir Abenteuer empfehlen, die einen guten Einstieg darstellen und auch zur roten Faden der Kampagne passen?
Ist die Reihenfolge meiner Abenteuerzusammenstellung gut gewählt oder lässt sich das noch verbessern bzw um weitere passende ABs ergänzen?

Vielen Dank im voraus für alle konstruktiven Beiträge.
Zuletzt geändert von streuner74 am 23.12.2017 12:13, insgesamt 1-mal geändert.

Teferi
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Beitrag von Teferi » 26.11.2017 02:27

VeG wie es im Buch steht ist schon - unter den DSA Abenteuern fast einzigartig - wirklich happig und die Gegner haben auch regeltechnisch wirklich was drauf. Deine Frage lässt sich aber so garnich beantworten, weil sie effektiv von dir und deiner Gruppe abhängt,
bei einer Bier und Brezel würfelei und shittalking Runde unter Freunden die Laissez Faire wenig Wert auf Regeln oder Kämpfe oder simulation legt ist die Antwort: Vollkommen egal,
bei einer Runde die 100% Regeltreu spielt, in welcher du als Meister alle stops auspackst und keine punches pullst, lautet die Antwort: 5.000 AP bei einer 5köpfigen Gruppe sind schon eher das mindeste,
SpoilerAnzeigen
insbesondere im Faden um die Blutkerbe,
wenn Spieler auf die Idee kommen in den Prüfungen 1on1 Ringkämpfe gegen schwarze Auerochsen abzuziehen,
und die Wächter der Blutkerbe aus dem Hinterhalt mit ihren ultra uber verwurzelnden Pfeilen auspacken,
und die Blutfaust (bei welcher an einer Stell eim Abenteuer schlicht steht: "genausostark oder leicht stärker als der stärkste Kämpferheld") duelliert werden muss - garnicht zu sprechen von Belhalhars inkarnierter Statue die schon ziemlich am alleroberen Ende dessen ist, was man in einem Abenteuer so aufblättern kann
Ergänzungsanregungen, für den Turbo-Autistischen Kompletteionisten;
> Mondkaiser überschneidet sich Lokal und zeitlich ( zwischen VeG und MwB angesiedelt chronologisch, durch die Wildermark und nach Greifenfurt rein u.a.),
> Der Preis des Korns (aus: Anthalogie Wahl der Waffen) spielt direkt angrenzend in der umkämpften Grafschaft Hartsteen und berührt in den Fehdeteilnehmern und Thematik auch die Wildermarkkampagne sehr direkt

Lorlilto
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Beitrag von Lorlilto » 27.11.2017 14:37

Donner und Sturm findet (offiziell) vor dem frühesten vorgesehenen Einstieg in Von eigenen Gnaden statt (DuS Herbst 1031, VeG Frühling ab 1031, aventurisches Jahr beginnt im Sommer). Ansonsten passt die Reihenfolge, den Mondenkaiser kann man auch noch vor MwB einbauen.

Bezüglich Vorabenteuern sind mMn die verschiedenen Regional-Anthologien (also Ehrenhändel und Steinzeichen für Herz und Schild des Reiches, Basargeschichten wegen DuS und Aranien) ein guter Anlaufpunkt. Für Donner und Sturm außerdem der Band Wetterleuchten. Und thematisch zwar nur lose verbunden aber eines meiner liebsten Abenteuer, um eine Gruppe zusammenzuführen, ist Ein Hauch von Unvergänglichkeit.

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Beitrag von streuner74 » 27.11.2017 20:10

Danke für die Info! Ich werde mir die vorgeschlagenen Abs mal ansehen :)

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streuner74
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Beitrag von streuner74 » 23.12.2017 12:12

Kann mir jemand sagen, ob sich „Kreise der Verdammnis“ auch ohne viel Aufwand zu einer Zeit nach JdF spielen lässt? Ich würde das gerne als Vorbereitung unmittelbar vor der Wildermark spielen. Einfach Galotta und Co durch deren Nachfolger ersetzen oder passt das dann nicht mehr so richtig?

Bei „Von eigenen Gnaden“ wimmelt es ja in den Zwischenspielen vor Szenarioideen, die nicht wirklich ausgearbeitet sind. Wollte mal fragen, ob jemand fertig ausgearbeitete Szenen hat und sie mir zur Verfügung stellen würde. Der hohe Vorbereitungsaufwand in diesem AB überfordert mich gerade etwas :(

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Beitrag von Lorlilto » 24.12.2017 03:23

Bezüglich Zwischenspielen / Szenarioideen:
Wie weit seid ihr denn, bzw hast du bestimmte, die dir zusagen oder um die sich deine Gruppe mit hoher Wahrscheinlichkeit kümmern wird?

Für meine Runde (derzeit quasi in Zwischenspiel I, aber manche Sachen aus Zwischenspiel II ziehe ich aufgrund von SC-Aktionen vor) lege ich einerseits wichtige Termine für die nächsten 2-4 Wochen fest und bereite detaillierter die nächsten Tage in Abhängigkeit der SC-Planung vor.

Die Details dieser Szenarien und Zwischenspiele gestalte ich aber eher spontan und auf die SCs reagierend, um ihnen mehr Spielraum und Einfluss zu geben. Und ich werde auch bei weitem nicht alle Szenarioideen bespielen, da die Kampagne auch auf andere Art gefüllt werden kann.

Also falls du konkrete Szenarien gerne ausarbeiten möchtest kann ich dir gerne meine Ideen dazu weitergeben.

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streuner74
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Beitrag von streuner74 » 24.12.2017 11:36

Hallo Lorlilto,

danke schonmal für das Angebot.

Derzeit bereite ich noch die gesamte Kampagne inklusive Vorabenteuer vor, wir haben noch nicht angefangen. Bei den Szenarien in den Zwischenspielen in VeG habe ich aber die Befürchtung, dass mich das etwas überfordert.

Ich würde mich daher im Grunde über jede einzelne geschriebene Zeile freuen, die etwas Fleisch an die Knochen dieser Szenarien packt.

Besten Dank schonmal im Voraus und schöne Feiertage :dance:

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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 24.12.2017 11:48

Eigenwerbung:
www.dsaforum.de/viewtopic.php?f=5&t=19193&p=861120

Von eigenen Gnaden ist, wie du richtig erkannt hast, keine Kampagne sondern eine lose Ideensammlung. Wenn man sich nicht zutraut diese zu verknüpfen sollte man sich was anderes suchen oder klar den Fokus auf einen Teil dieser Ideensammlung legen. Zumal Beispiel den ganzen Bürgermeisterkram rauslassen und auf Monsterjagd gehen.

Gerade am Anfang möchte ich dazu raten kleine Brötchen zu backen.

Lorlilto
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Beitrag von Lorlilto » 24.12.2017 15:53

@streuner74
Da selbst die beste Abenteuerplanung nur bis zum ersten Heldenkontakt überlebt, arbeite ich die Abenteuer und Szenarien nicht komplett zu Beginn der Kampagne aus, sondern mache mir erst mal einen groben Zeitplan, überlege mir dann für einzelne Erzählbögen wann diese schon mal angedeutet werden sollten (z.B. bestimmte NSC schon mal kennen lernen) und fülle so den Zeitplan immer mehr. Dabei werden die Planungen immer konkreter je näher wir ingame dem jeweiligen Datum und/oder Erzählbogen kommen. Dadurch habe ich auch die Freiheit meine Planung an Entscheidungen der Spieler anzupassen. Vielleicht hilft dir das auch, sich weniger erschlagen zu fühlen.

Mein derzeitiger Plan sieht etwa so aus:
PER 1031: Ein Licht der Hoffnung - fertig gespielt
- Anfang-Mitte PER Pilgerzug
- Mitte-Ende PER Suche nach entführten Bauern und Befreiung
ING 1031: Machtübernahme - wird derzeit gespielt
- Anfang ING Machtübernahme, organisatorisches zu Soldaten, Verwaltung etc. - abgeschlossen
- fast gleichzeitig (weil meine SCs das direkt angegangen sind): Umliegende Dörfer unter Kontrolle bringen - abgeschlossen
- Mitte ING Spuk in der Aldewyck-Mühle untersuchen und klären - soeben gespielt
- Mitte ING erste Kontakte mit anderen Kriegsfürsten / Kaiserlichen Vertretern (aus Zwischenspiel II vorgezogen, da meine SCs zB direkt den Marschall angeschrieben haben) - derzeit gespielt (Fenn Weitenberg ist grade zu Besuch und treibt den Kaisertaler ein)
- Mitte/Ende ING Besuch durch Purothea Schlangentochter (aber vermutlich ohne das Szenario aus Zwischenspiel I)
- Ende ING erster Angriff durch einen anderen Kriegsfürsten
- Ende ING/Anfang RAH Aldewyck-Mühle nimmt Betrieb wieder auf
NL 1031/1032 bis Anfang PRA: Tödliche Schatten
- Ende RAH Vorbereitung auf die NL-Tage bespielen
RON 1032: Blut für Kor (mit Zweithelden)
HES 1032: Des Greifen stumpfe Krallen
PER 1032: Posaunenhall (Szenario aus Aventurischem Boten, da ich mit der Gruppe vorher Donner und Sturm gespielt habe)
RAH 1032: Zwischenspiel IV
NL 1032/1033: Unsterblicher Schmerz

Hm, ich fürchte, damit beantworte ich deine Frage nicht wirklich. Für mich selbst habe ich beschlossen, das Kriegs-/Dipomatie-/Intrigenspiel in den Zeiten zwischen den Hauptabenteuern stärker hervorzuheben und dafür die Szenarien eher weniger zu behandeln. Deshalb bereite ich auch eher Personen vor und weniger Szenen. Ich mache mir vor jedem Ereignis vor allem Gedanken über die Persönlichkeit und Motive der beteiligten NSCs um besser spontan auf die Aktionen der SCs reagieren zu können. Daran mussten sich auch meine Spieler erst ein wenig gewöhnen und wir mussten den passenden Spielmodus für uns erst finden, aber zur Zeit spielen wir je "Sitzung" meist nur ein paar Ingame-Tage in denen dann auch mal spontane Diskussionen innerhalb der Gruppe viel Platz haben (z.B. zwischen der Magierin und dem Golgariten, ob diese Bücher von Nekrorius in denen vermutlich schwarzmagisches Wissen steht verbrannt oder studiert werden sollten, oder zwischen der Magierin und dem Statthalter, ob man ein Nachbardorf nötigenfalls mit Gewalt übernehmen sollte, oder zwischen der Magierin und....)

Zur Vorbereitung von NSCs hilft mir auch folgende Spielhilfe enorm: Von Eigenen Gnaden Spielhilfe 0.2a
Vor allem die Beschreibung einiger Zweimühlener Bürger und die Ideen zu den umliegenden Dörfern habe ich übernommen, der Teil zu den Finanzen war mir persönlich zu einfach gestrickt.

Zur Erstellung von Kriegsherren nutze ich außerdem die Zufallstabellen aus Mit wehenden Bannern, das sich deutlich mehr mit dem Kriegsspiel befasst als VeG.

Speziell die ersten Tage nach der Machtübernahme waren auch für mich schwierig zu planen, daher habe ich im Grunde nur den ersten Tag wirklich vorbereitet, an dem Zordan zunächst die Situation klären möchte und die Finanzen vorstellt. Da wird dann schnell klar, daß weder die Versorgung noch die Bezahlung ausreichender Soldaten nur mit dem Zweimühlener Umland zu stemmen wären. Daher war die Eingemeindung der umliegenden Dörfer m.o.w. das erste was meine Spieler angegangen sind. Unser Spielmodus sah tatsächlich erstmal so aus, daß ich immer nur für den nächsten Spielabend das vorbereitet habe, was meine Spieler beim letzten Termin beschlossen haben als nächstes zu machen. Mit der Zeit wurden die Pläne dann langfristiger und ich kann wieder mehr im Voraus planen.

Das alles überdenkend würde ich dir raten: Konzentrier dich erst einmal auf die Hauptabenteuer und bekomme ein Gefühl für euer Gruppentempo. Wenn dir dann die Szenarien weiterhin als sinnvolles Füllmaterial erscheinen, lassen die sich immer noch vorbereiten. Und ich füttere dich bis dahin auch gerne mit weiteren Ideen, die sich bei mir ergeben.

Ich überlege auch grade, ob wir dafür nicht vielleicht einen eigenen Thread "Ideensammlung für Szenarien in VeG" anfangen sollten :grübeln:

Auf jeden Fall auch dir (und allen die mitlesen) ein Frohes Weihnachtsfest!

erik
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Beitrag von erik » 27.12.2017 09:31

Auch meine Helden haben vorher u.a. Donner und Sturm gespielt.
Donner und SturmAnzeigen
Du solltest Dir im Vorfeld überlegen wie Du reagierst wenn die Helden auf einmal einen Dschinn mit einem Brief zu Ihrer guten Freundin der Kaiserin des Mittelreichs schicken - schließlich haben sie ja gerade die Welt gerettet...
Die Truppe ist mit rund 5600 AP in die Kampagne gegangen und es gab einige Herausforderungen die die Truppe an ihre Grenzen gebracht hat. Bei mir fand der Pilgerzug im FIRun statt, damit das Saatgut frühzeitig in der Wildermark ist und verteilt werden kann (Aussaat im PERaine Mond).
Donner und SturmAnzeigen
Zudem wäre mir sonst die Zeit zwischen Rückkehr aus Warunk nach DuS und Aufbruch zu groß gewesen und die Charaktere hätten sich vermutlich zeitweilig in alle Himmelsrichtungen zerstreut.
Posaunenhall habe ich auch auf jeden Fall vor und werde das mit den Geschehnissen im Nachgang von "Des Greifen stumpfe Krallen" verknüpfen. Ich halte es für eine spannende Episode wenn man DuS gespielt hat, kann aber leider noch keine Erfahrungen diesbezüglich vorweisen.

Ich habe mir im Laufe der Vorbereitungen Dinge überlegt, die in der Baronie Zweimühlen vor sich gehen, die teilweise aus den Szenariovorschlägen stammen, teilweise auch einfach so dazukamen. Dann gibt es hier einen Vampir in einem Wachturm, einen Hexenzirkel in einem Wald, durch die dunkle Saat korrumpierte Elfen, einen Höhlendrachen der sich niederlässt, eine Räuberbande rund um einen rechtmäßigen Erben eines Junkerguts, usw... Für alle diese Nebenlinien habe ich mir kurz die Ziele, die verfügbaren Mittel, die Maßnahmen und die grobe Zeitlinie aufgeschrieben. Im Laufe der Zeit kommen natürlich weitere Nebenlinien dazu, sei es eine vertriebene Söldnereinheit aus einer befreiten Ortschaft, oder das Erforschen örtlicher Legenden... Hier stimme ich denjenigen zu, die eine recht offene Spielleiter-Vorbereitung vorgenommen haben. Ich halte es für wichtig, die Spieler auch OT darauf hinzuweisen, dass die Welt ohne ihr Tun nicht stillsteht. Ich habe meinen Spielern gesagt, es gibt Dinge die ich vorbereitet habe - wenn sie früher als gedacht darauf stoßen, dann kann es sein, dass die Herausforderungen zu groß sind, dafür sind zu dem Zeitpunkt die Schäden auf die Umwelt nicht so gravierend. Oder andersherum, wenn Sie manchen Dingen erst solange aus dem Weg gehen, bis die Dinge eskalieren, ist der Schwierigkeitsgrad noch viel höher - hier muss man natürlich dafür sorgen, dass die Helden auch vorher schon Wind von der Sache bekommen und nicht unvorbereitet getroffen werden.

Wichtig ist es auch den richtigen Detailgrad der Verwaltung zu finden. Wenn Deine Spieler Spaß am Heldenleben haben, Monster bekämpfen und Kinder retten wollen, dann ist es vielleicht besser ihnen NSCs als passende Besetzung für die Verwaltungsposten zu präsentieren, als sie selbst dort einzuspannen. Meine Truppe macht die Sachen derzeit noch selbst und ich habe zwei Spieler, die Spaß an dieser Art Simulationsspiel haben, während zwei andere sich da deutlich weniger beteiligen und eher die klassischen "Wir haben einen Auftrag zu erfüllen" Szenarien bevorzugen. Jetzt arbeiten wir an ingame Lösungen diese Ämter an vertrauensvolle NSCs abzutreten, damit die Helden wieder alle Zeiteinheiten des Tages zur freien Verfügung haben und nurnoch bei Kriegszügen, Großinvestitionen oder Anklagen von Mord unbedingt konsultiert werden müssen.
Lorlilto hat geschrieben:
24.12.2017 15:53
Ich überlege auch grade, ob wir dafür nicht vielleicht einen eigenen Thread "Ideensammlung für Szenarien in VeG" anfangen sollten :grübeln:
Diese Idee fänd ich toll und würde diesen Thread sehr gern lesen und füttern.

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Beitrag von streuner74 » 28.12.2017 17:20

Danke sehr an alle für die wirklich hilfreichen Beiträge. :6F:

Die Idee mit dem eigenen Thread für ausgearbeitete Szenarien finde ich hervorragend. Bevor ich mich selbst soweit in die Details vertiefe wollte ich noch fragen, welche Hilfsmittel ihr für die Kampagne verwendet.

Führt ihr für die zahlreichen NPCs eine Kartei oder Datei, um den Überblick zu behalten? Wird diese nur vom Meister verwendet oder führen die Spieler eine Kartei, in denen Sie sich Notizen zu den bekannten Personen machen?

Benutzt ihr eine Art Kalender um einen Überblick über die Timeline zu behalten? HAbe im Orkenspalter Downloadarchiv einen aventurischen Kalender gefunden für Excel, den ich vermutlich dafür verwenden werde. Oder nutzt jemand einen normalen Papierkalender (Filofax)? Da müsste man dann halt die Monate immer abändern?

Welche Wirtschaftsregeln verwendet ihr? Im Aventurischen Boten 158+159 sind ja Regeln enthalten und hier im Forum gibt es dafür auch ein Excel Tool. Dann gibts in der Wiki glaube ich auch noch etwas komplexere Lehensspielregeln. Oder was ganz anderes?

Welche Scharmützel Regeln verwendet ihr? Aventurisches Arsenal, Mit wehenden Bannern und Der Schattenmarschall verwendet ja alle unterschiedliche Regeln. Oder habt ihr euch selbst Regeln erdacht?

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Beitrag von Lorlilto » 30.12.2017 14:04

Falls mir niemand zuvor kommt werde ich demnächst(TM) einen Thread für die Szenarien eröffnen, habe per Suchfunktion keinen entsprechenden gefunden.

NSCs: Ja, führe eine calc-Tabelle (libre.office) mit allen wichtigen Personen Zweimühlens (ca zwei Dutzend) und ihrer aktuellen Einstellung zu den verschiedenen SCs. Dazu knappe Listen zu weiteren NSCs in den Nachbarorten, meist aber nur mit Name und Funktion, und ällmählich sich füllende Namenslisten zu Kämpfern, die den SCs unterstehen ("Alrik neben dir bekommt einen Bolzen ab und geht zu Boden" kommt einfach anders als "Soldat15 ist jetzt kampfunfähig"). Außerdem eine Tabelle wie die in MwB, in der ich die verschiedenen Bündnisse / Konflikte der Kriegsfürsten festhalte, wobei ich mich auf die "Big Player" und die direkte Nachbarschaft beschränke. Meine Spieler selbst halte ich stets dazu an, sich Namen und grundlegende Infos zu NSCs zu notieren, das machen sie also auch fleißig, zumal einer meiner Spieler inzwischen die Spielabende mitschreibt.

Kalender: Ja, ich führe einen Kalender in calc, der sowohl als "Kurzchronik" für mich als auch als Planungstool fungiert.

Wirtschaftsregeln: Ich habe mir auf Basis der Lehensregeln (die auch Grundlage der Regeln in AB 158+159 zu sein scheinen) ein eigenes calc-Sheet erstellt in dem alle Einnahmen und Ausgaben festgehalten werden. Abweichend habe ich die Einnahmen deutlich reduziert (um ca. 1/3) um die wirtschaftlich schwierige Situation besser darzustellen.

Scharmützel: Wir wollen erstmal die Regeln aus dem AvAr nutzen, die wir nach kleineren Sandbox-Tests noch ein wenig angepasst haben. Die Regeln aus MwB fand ich zu abstrakt, die aus DSm kenne ich noch nicht.

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Beitrag von streuner74 » 04.02.2018 13:10

Nochmal zu Scharmützeln:
Hat vielleicht schonmal jemand die alten Armalion Regeln für solche Gefechte eingesetzt? Macht das Sinn?

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