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Was passiert mit "dem Kind"?

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Arcos
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Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Arcos » 08.06.2017 02:04

Hallo,

in meiner Gruppe spielte das Kind von Rahja und Satinav eine recht große Rolle (nicht nur weil 2 der späteren Gezeichneten auch die Kanäle von Grangor erlebten). So konnte ich es bereits frühzeitig einbauen, da die Tochter der zweiten Gezeichneten in Drakonia ausgebildet wurde (die Mutter und Spielerin befand damals kurz nach der Enthüllung nach dem JdG, dass das eine ganz gute Akademie sei und schickte sie dorthin - für mich natürlich eine Glückliche Entscheidung), insofern freundete sich der Halbgott recht bald mit ihr an, während die Gezeichneten noch nicht einmal wussten, dass dieses Kind existiert (und die Tochter natürlich auch nicht ahnte, wer das ist, auch wenn das fehlen des Namens befremdlich war).

Im Laufe von Rohals Versprechen wurde dann schließlich enthüllt worum es sich bei dem Kind eigentlich handelte, welches sich schon immer fragte wer oder was es eigentlich ist (was auch die Tochter der zweiten Gezeichneten merkte).
Es kam letztendlich wie es bei einem Kind Rahjas kommen musste, die Tochter verliebte sich in das Kind (bei Charisma 20 kann man da wohl auch keinen Vorwurf machen). Es folgten einige Abenteuer mit der Nachfolgegeneration, den Kindern der Gezeichneten, die mit enormer NSC Unterstützung (und immerhin einem Halbgott in ihrer Gruppe) Shafirs Schwur und Brogars Blut bestritten, in dem das Kind mehr über das erschaffen von Minderglobulen lernte und auch von Shafir erfuhr, dass er ein "Niemand" sei, nachdem der Halbgott ihn nach seinen Namen fragte (Shafir könnte es ja wissen). Später verstand man, das damit natürlich der "Niemand" aus den Fasarer Prophezeiungen gemeint war.
1/2 Jahr vor dem Finale der G7 ging die Tochter der zweiten Gezeichneten, die nach der G7 auch als Hauptheldin der jeweiligen Spielerin weitergeführt werden soll, einen Rahjabund mit dem Kind ein (Flitterwochen in Niamh Goldhaars Wald, man hat ja Kontakte, um die Zeit etwas zu strecken - außerdem mehr Wissen über Minderglobulen von Niamh).

Warum schreibe ich das nun alles hier? Inneraventurisch schreiben wir in unserer Gruppe den 20. Ingerimm 1021 BF und damit ist die Kampagne in 3 inneraventurischen Tagen vorbei. Wir alle, die wir die Kampagne vom Inhalt ja kennen (alle die das nicht tun sollten nicht in diesem Forum sein) wissen, wie die Kampagne endet. Am ende "opfert" sich das Kind um Borbarad den Rausch der Ewigkeit zu schenken.
Durch die zwischenmenschlichen Beziehungen die das Kind in meiner Runde aufgebaut bekam, hat die ganze Sache natürlich einen sehr sehr bitteren Beigeschmack bzw. eine ziemliche Tragik.
Insofern würde ich zumindest gerne die Frage um seine/ihre Existenz klären, gibt es den Rausch der Ewigkeit als Halbgott nach der G7 noch oder opfert es quasi seine gesamte Existenz um sich in eine bewusstlose Minderglobule zu verwandeln? Wenn es zumindest ein Bewusstsein behält, ist es dann mit Borbarad in der Globule gefangen?
Gibt es dahingehend Quellen die eine konkretere Aussage treffen, die ich vielleicht einfach nur nicht kenne (vielleicht gibts ja was aus Myranor oder Tharun? :D)

Ich zumindest halte es für sehr rahjauntypisch ein Kind zu erschaffen um es letztendlich nur als Waffe zu verfeuern und diesem dann nicht mal eigenes Glück zu gönnen - egal ob das nun Satinav fordert oder nicht.

In diesem Sinne würde mich auch interessieren inwiefern ihr einen Rausch der Ewigkeit als Karmaspendende Entität für möglich erachten würdet (immerhin handelt es sich um einen echten Halbgott zweier Unsterblicher, quasi auf der gleichen Stufe wie Aves)? Das wäre natürlich nur möglich, wenn es als Halbgott überhaupt noch existieren würde.

TL;DR: Existiert das Kind nach der G7 als bewusste Halbgottheit weiter (eventuell in der gleichnamigen Minderglobule) oder wird seine Existenz mit dem erschaffen der Minderglobule als Gefängnis von Borbarad ausgelöscht? Wie seht ihr das?

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von smarrthrinn » 08.06.2017 07:45

MMn denken aventurische Götter zuerst an sich selbst und dann ... an sich selbst und dann ... ich denke, du hast es erraten :)

Borbarad wird fuchsteufelswild sein. Ich weiß nicht, ob das so gut wäre, wenn die Globule ein Bewußtsein hätte. Ich glaub, da ist das Opfer das geringere Übel.

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Arcos » 08.06.2017 10:07

smarrthrinn hat geschrieben:MMn denken aventurische Götter zuerst an sich selbst und dann ... an sich selbst und dann ... ich denke, du hast es erraten :)
Gut der Logik folgend müsste ja das Kind, welches ebenfalls ein Gott ist, einfach sagen "ihr könnt mich mal, macht das mit Borbarad ohne mich" - oder nicht? Inwieweit kommst du darauf dass Götter nur an sich denken? Aus dem WdG geht das imo nicht hervor und meines Erachtens ist es auch recht unbefriedigend für Geweihtenspieler wenn sie am Ende erfahren, dass ihre Götter eigentlich auch nichts anderes als Erzdämonen sind, die halt nur in Alveran hocken.
smarrthrinn hat geschrieben: Borbarad wird fuchsteufelswild sein. Ich weiß nicht, ob das so gut wäre, wenn die Globule ein Bewußtsein hätte. Ich glaub, da ist das Opfer das geringere Übel.
Wieso denkst du dass Borbarad fuchsteufelswild sein sollte? Er freut sich doch über das Geschenk:
"Und das alles soll mir gehören?"
Letztendlich ist Borbarad ja der große Gewinner der Kampagne, da er eigentlich recht Straflos davon kommt und sogar noch in gewisser weise mit seiner eigenen pocket Dimension belohnt wird. Aber darum gehts ja an sich auch nicht. Warum denkst du eine Auslöschung der Existenz des Kinds wäre ein geringeres Übel als wenn es weiter existieren würde? Irgendwie versteh ich da gerade deinen Zusammenhang nicht zwischen "Borbarad ist sauer" (mal angenommen er wäre es) und "Bewusstsein des Halbgotts".

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Skyvaheri » 08.06.2017 10:40

Das Kind wird bislang meines Wissens nach der G7 nie wieder thematisiert. Es gibt halt die Minderglobule "Rausch der Ewigkeit", bspw. auf dieser einen Limbus-Karte irgendwo.

Daher kannst Du mMn recht frei agieren, was genau geschehen soll. Ich finde das übrigens echt super mit dieser Idee, ein Kind der Gezeichneten mit dem Kind zusammen zu bringen.

Wie wäre es denn, wenn das Kind seine "Existenz" opfert um Borbarad die Globule zu schenken, ganz so, wie die Gezeichneten auch ihr Leben opfern. - Ihre Seelen jedoch nicht! Ebenso könnte doch die Seele des Kindes genau so nach Alveran gehen, wie die der Gezeichneten.
Das könntest Du ja in einer Nachklapp-Szene darstellen. (Den Nachklapp nach dem Tod der Gezeichneten, Wiegen auf der Seelenwaage, rekapitulieren aller guten wie schlechten Taten, Eingehen in die Paradise Alverans, sollte man eh noch "spielen" bzw. erzählen)

Natürlich könn(t)en Halbgötter auch wiedergeboren werden... Da könnte bspw. eine entsprechende Prophezeiung für bestimmte Bedinungen erfolgen.

Besuchen in den Träumen der Ehefrau wäre ja auch jederzeit möglich.

Ja, dadurch wird das Ende richtig tragisch. Vielleicht sollte das Kind vor seinem Opfer bei seiner Frau noch für Nachwuchs sorgen? Es muss ja nicht zwangsweise so sein, dass dieser Nachwuchs "sofort" wächst und nach 9 Monaten zur Welt kommt. Immerhin ist ja Satinav der Opi dieses Nachwuchses. ;-)
Könnte ja auch sein, dass der Nachwuchs dann erst anfängt zu wachsen, wenn der Char dazu bereit ist...

... oder noch krasser, dass die Seele des Kindes in seinem eigenen Kind wiedergeboren wird... :)

Ich denke die Tragik ist für eine Heldin recht brauchbar - gerade wenn man entsprechende "Karotten" für eine spätere Wiedervereinigung/Rettung/Wiedergeburt o.ä. platziert.

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Arcos » 08.06.2017 20:58

In der Tat geht es mir tatsächlich eher darum was mit der Seele, also dem Nayrakisbatzen (weniger ein Splitter, da es ja ein Halbgott ist) passiert. Dass die derische Form des Kindes "stirbt" ist mir absolut bewusst, ich fragte mich nur ob der Halbgott an sich noch in Art und Weise eines Halbgottes agieren kann, oder einfach seine gesamten göttlichen Kräfte für die Globule verbraucht.

Insofern überlege ich aktuell, auch in Anlehnung an deinen Vorschlag, dass es zwar prinzipiell diese Globule erschaffen hat und auch über sie Wachen muss, aber an sich auch noch ein paar Freiheiten behalten könnte (z.B. mit Rahja oder Aves in Kontakt treten könnte).

Ein Wiedersehen ist in der Tat schon geplant aber etwas anders als man das normalerweise erwarten würde. Nachdem die Gefährtin quasi sehr traurig war darüber, dass man sich nach dem besagten Datum nichtmehr sieht, hat das Kind ihr ein Artefakt (dessen Grundgerüst es von Shafir bekommen hat, nachdem dieses den Drachen im Schach besiegte :D) geschenkt dass sie in der Zukunft via Chrononautus in die Vergangenheit holt, und zwar im intervall 2 tage vor bis 2 tage nach der Dämonenschlacht - inklusive Restheldengruppe, denn die Teenager die sie aktuell noch sind, sind natürlich nicht stark genug um an der Schlacht teil zu nehmen und so nutze ich einen "Ring der Zeit light" wie im Krieg der Magier damit die Dämonenschlacht später auch mal in der "einfache Soldatenperspektive" wie es im Abenteuer ja auch vorgeschlagen wird, erlebt werden kann.
Eventuell wird dann auch ein Kind gezeugt, wer weiß.

Im eigenen Kind wiedergeboren zu werden fände ich etwas sehr schräg, da dann ja quasi die Geliebte gleichzeitig die eigene körperliche Mutter wäre und naja die Wasserelementaristin hatte so schon enorme schwierigkeiten und Schuldgefühle sich in ein etwa 3 Jahre jüngeres Kind (sie war 15, das Kind 12 als das mit den rahjanischen Gefühlen los ging) zu verlieben, denke eine Wiedergeburt im eigenen Kind wäre dann auch etwas heftig.

Wichtig ist mir vor allem dass die Gefährtin weiß, dass es dem Kind prinzipiell nicht schlecht geht da wo es dann ist, denn wenn nicht würde sie vermutlich von den Göttern abschwören (die sie bereits jetzt für grausame Egoisten hält, den ganzen Kram einfach einem Kind aufzubürden).

Aber schonmal danke für die Anregungen :6F:

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Skyvaheri » 08.06.2017 21:14

Was Du natürlich schon machen könntest, ist, dass das Kind auch jegliche Halbgöttlichkeit opfern muss, die Seele aber übrig bleibt und ggf. in einen Gegenstand gebunden ist oder "herumirrt" und gefunden werden muss. Natürlich muss für die Seele auch ein passender neuer Körper gefunden werden - ein netter Aufhänger für ein neues AB.

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Herr der Welt » 08.06.2017 21:58

Ich wäre mir nicht so sicher, ob hinter dem Kind ein "Nayrakisbatzen" steckt, es sich also um ein vollwertiges (halb-)göttliches Wesen handelt. Ich habe es eher als eine Art Funktionsvehikel aus der Kooperation zweier Gottheiten verstanden, ein wenig so (natürlich eine Nummer größer) wie die Tränenlose, von der es heißt: Meisterinformationen zu: "Träume von Tod": "Tatsächlich ist der einzige Sinn ihrer Existenz ihr Tod, damit durch den Eingang ihrer Seele in Borons Hallen Boron aus dem Vergessen geführt wird, mit dem er sich und die anderen Totengötter belegt hat."
Es spricht allerdings nichts (im Gegenteil!) gegen eine Beseelung und ein Freiwerden der Seele nach der Erfüllung der Bestimmung. Anderes würde in der Tat (wahrscheinlich nur OT, wenn es im Spiel nicht direkt vermitteln kann) die Götter (gerade die eher "guten" wie Rahja) in einem nicht so guten Licht dastehen lassen.
Aber immerhin sind solche Umwege über sterbliche (Halb-)Wesen ein probater Weg indirekten Eingreifens, ohne gleich das Unterste nach oben zu kehren, wie es ansonsten gerne mal gelaufen ist. Insofern ist das Schicksal des Kindes (bis zur Erfüllung seiner Bestimmung) ein notwendiges Übel. Im Prinzip geht es aber ebenso in seiner Bestimmung auf wie Borbarad selbst. Das sollte ein gutes Ende für das Kind bedeuten.

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Arcos » 09.06.2017 16:03

Zur Frage ob es ein echter Halbgott ist oder nicht gibt es imo eigentlich recht eindeutige Aussagen in der G7 (wenngleich ich es auch immer nur in etwa auf dem gleichen Halbgott-level wie Rohal gesehen habe, nur eben ohne die ganze Erfahrung):
"Gleichgültig, was für eine Entität Satinav ist: Als leibliches Kind Rahjas haben die Helden eine echte Halbgottheit vor sich." (III-238/714f.)
"Das Kind muss sein Schicksal akzeptieren und die sterblichen Befürchtungen abstreifen, während das unsterbliche Erbe in ihm erwacht." (IV-255/981)
"Die freiwillige Nennung dieses Wahren Namens, des größten und intimsten Geheimnisses einer Halbgottheit, wird jene Minderglobule schaffen[...]" (IV-255/981).

Da es ansonsten eigentlich keine Aussagen gibt, die ihm die Halbgottheit aberkennen würden, ist da die Sache für mich eigentlich ziemlich klar. Leider wird das Kind in der Kampagne recht Stiefmüttlerlich behandelt, da in den 1000 Seiten Plot das Kind vielleicht 2 Seiten davon einnimmt, obwohl es ja als fünfter Gezeichneter eine recht große Rolle spielt. Aber wenn es erwähnt wird, wird eigentlich auch oft der Begriff Halbgott klar eingesetzt...

Wobei ich mich bei seinem Background auch frage ob die Rahjakirche die Praioskirche nicht absolut hassen dürfte, dafür dass sie das Kind einfach in Ketten gelegt haben. Yasinthe hat es den Praioten ja vermutlich nicht ausgehändigt (immerhin hasst sie die Praioskirche), aber das ist ein anderes Rätsel das wohl nie geklärt wurde.

Auf jeden Fall ist es erstmal gut zu sehen, dass wohl größtenteils davon ausgegangen wird, dass die Existenz der Seele des Kindes wohl erhalten bleibt (wenn auch unklar ist wie viel göttliche Macht in der Globule gebunden ist), dahingehend widersprach sich die G7 zumindest ein mal was das anging. Eventuell greife ich das mit der Wiedergeburt wieder auf - hat die Drachenchronik dahingehend satinavische Elemente wo man das mit unterbringen könnte? :rohal:

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Sumaro » 09.06.2017 17:05

Laut G7 gibt das Kind seine körperliche und freie Existenz auf, mit der Nennung des Namens, womit Theurgie nicht mehr möglich ist, selbst wenn man den wahren Namen kennt (IV S. 255).

Ich gehe damit auf, dass das Kind im Rausch der Ewigkeit, der Minderglobule, aufgeht und seine Existenz in jeder anderen Form endet. Keine Wiedergeburt (genau das soll es ja verhindern für Borbarad) und keine Rückkehr bis ans Ende der Zeit, wenn selbst der Rausch der Ewigkeit zerbricht und Borbarad erneut um seine Seele ringen muss (siehe "Die letzte Glut" in "Magische Zeiten").
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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Arcos » 09.06.2017 17:19

Sumaro hat geschrieben:Laut G7 gibt das Kind seine körperliche und freie Existenz auf, mit der Nennung des Namens, womit Theurgie nicht mehr möglich ist, selbst wenn man den wahren Namen kennt (IV S. 255).

Ich gehe damit auf, dass das Kind im Rausch der Ewigkeit, der Minderglobule, aufgeht und seine Existenz in jeder anderen Form endet. Keine Wiedergeburt (genau das soll es ja verhindern für Borbarad) und keine Rückkehr bis ans Ende der Zeit, wenn selbst der Rausch der Ewigkeit zerbricht und Borbarad erneut um seine Seele ringen muss (siehe "Die letzte Glut" in "Magische Zeiten").
Das ist die eine Aussage - im Widerspruch dazu steht die Aussage dass der Rausch der Ewigkeit einen eigenen Wächter hat, ein Wächter hat zwangsläufig ein Bewusstsein und damit wird dann wohl das Kind gemeint sein. Ich bin bzw. war gerade wegen dieser 2 widersprüchlichen Aussagen unsicher ob es nun weiterhin "bewusst" existiert oder eben nicht.
Allerdings passt es nicht zu Rahja, einen Halbgott zu erschaffen nur um ihn sich selbst wieder vernichten zu lassen, das ist imo unnötig Grausam und einer Göttin der Harmonie unwürdig (zumindest könnte ich sie ab dann nicht mehr in einem positiven Licht sehen).

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Re: Was passiert mit "dem Kind"?

Beitrag von Sumaro » 09.06.2017 17:57

Wie du meinst. Das ist mir zu eindimensional gedacht und ich finde ein Opfer sollte auch nötig sein, um einen so machtvollen Halbgott einzufangen.
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