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Kurze Fragen, kurze Antworten (Spielwelten & Hintergrund)

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun und den anderen Spielewelten von Ulisses & Uhrwerk.
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Eadee
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Beitrag von Eadee » 24.07.2017 16:34

Invocatio maior und Minor waren sicher bekannt in Rashdul, Brabak und Punin, vermutlich auch bei Privaten Lehrmeistern und ich glaube Perricum. Die Sprüche hießen früher "Furor Blut und Sulphurdampf" und "Heptagon und Krötenei".

Pentagramma in der heutigen Form war damals nicht verbreitet, es gab aber bereits Bann- & Schutzkreise gegen Dämonen
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Leta
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Beitrag von Leta » 24.07.2017 17:44

Schau mal in dieses Projekt da haben sich schon Leute Gedanken gemacht:WdH 1000BF

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Freibierbauch
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Beitrag von Freibierbauch » 25.07.2017 00:59

Invocatio Minor und Maior sind ja in der ein oder anderen Form schon seit 3000 Jahren in Aventurien bekannt. Beim I.Minor steht, dass er eine klassische Formel aller Epochen ist, also würde ich sagen, dass die Thesen der beiden Zauber wohl schon recht lange in dieser Form existieren.
Vom Pentagramma könnten zu der Zeit irgendwelche eingeschränkt nutzbaren Prototypen im Umfeld Punins existieren. Wirklich existent und verbreitet ist er erst seit 1020.

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Beitrag von aeq » 02.08.2017 19:05

Warum um alles in der Welt sind Rateral Sanin und Helme Haffax gute Freunde?
„Was Nandus betrifft, so kann die Ansicht in das Wort zusammengefasst werden: Er wurde von der Redaktion erdolcht.“

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Beitrag von Leta » 02.08.2017 19:57

aeq hat geschrieben:
02.08.2017 19:05
Warum um alles in der Welt sind Rateral Sanin und Helme Haffax gute Freunde?
Weil sie sich aus der Zeit "vorher" gut kennen.

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Beitrag von aeq » 02.08.2017 20:09

Leta hat geschrieben:
02.08.2017 19:57
aeq hat geschrieben:
02.08.2017 19:05
Warum um alles in der Welt sind Rateral Sanin und Helme Haffax gute Freunde?
Weil sie sich aus der Zeit "vorher" gut kennen.
Ist das irgendwo detaillierter beschrieben? Zumal es ja genug andere Leute gibt, die Haffax "vorher" gut kannten und die ihn trotzdem nicht mehr abkönnen.
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Beitrag von BenjaminK » 03.08.2017 08:18

aeq hat geschrieben:
02.08.2017 20:09
Leta hat geschrieben:
02.08.2017 19:57
aeq hat geschrieben:
02.08.2017 19:05
Warum um alles in der Welt sind Rateral Sanin und Helme Haffax gute Freunde?
Weil sie sich aus der Zeit "vorher" gut kennen.
Ist das irgendwo detaillierter beschrieben? Zumal es ja genug andere Leute gibt, die Haffax "vorher" gut kannten und die ihn trotzdem nicht mehr abkönnen.
Offiziell beschrieben ist es meines Wissens nicht, sondern irgendwann mal gesetzt, aber ohne Hintergrundinfos. Ich hab bei mir Sanin und Haffax über die Answinkrise (Flotte liegt vor Anker und unterstützt so gut es geht, versorgt dann das von Answinisten Belagerte Perricum über den Seeweg, weil Haffax zusichert, die Landmächte unter Kontrolle zu halten) und danach über die Orkkrise (Haffax entsinnt den Plan, die Entsatzflotte nach Greifenfurt zu schicken mit der gepanzerten Widder als Flagschiff und Sanin macht die Operation dann etc) zu gemeinsamen Zielen bekannt. Haffax als Marschall über Landstreitkräfte, Sanin als Admiral über Seestreitkräfte und Dexter Nemrod als Herr über Informationsnetzwerke sind bei mir eine Art "Rat der grauen Eminenzen", die das Schicksal des Reiches beeinflussen.
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Beitrag von Frostgeneral » 03.08.2017 15:04

das kommt noch aus alten Zeiten.
Sanin hat Haffax in den RetoKriegen nach Maraskan übersetzt.
Vietnam ähnliches Setting mit Napalm am Morgen schweißt Männer zusammen, so auch Haffax und Galotta ;)
Mittlerweile kann man glaub ich nicht mehr von Freundschaft sondern von gegenseitigem Nutznießen und gesundem Respekt sprechen :D

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Beitrag von Gilion von Gratenfels » 06.08.2017 16:09

Tobrien nach der Befreiung
Gibt es Publikationen in denen, zumindest ansatzweise die Situation im aktuellen Tobrien dargestellt wird bzw. wie sieht es jetzt an der Piratenküste aus?
Die kaiserlichen Heere haben das Land befreit und sind dann Richtung Perricum & Gareth geeilt um Haffax zu stellen. Ich stelle mir den gesamten Landstrich als gewissermaßen machtlosen Raum vor. In den größten Teilen gilt das Recht des Stärkeren, Mendena selbst dürfte wohl in halbwegs geordneten Bahnen laufen. Allerorten Unsicherheit: Das kaiserliche Heer kam, sah und siegte ... und ging wieder. Was wird nun aus der kleinen Xeerania und ihrem Bruder Zholvan?
DSA 4.1 oder 5? Pfhh, mir doch egal welche Regeln ich ignoriere!

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Uli
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Beitrag von Uli » 08.08.2017 11:33


Ich habe keine Quellen, aber deine Vermutung klingt naheliegend. Es wird wohl nicht ganz so drunter und drüber gehen wie in der Wildermark, da ich vermute, dass viele Lehensnehmer endlich in ihre Landstriche zurückkehren und dort die Lage begutachten, Krisen lösen und ihre Macht zementieren.
Zuletzt geändert von Uli am 08.08.2017 13:50, insgesamt 1-mal geändert.

Darjin
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Beitrag von Darjin » 08.08.2017 11:48

Aber gerade dieses "Lehen wieder in Besitz nehmen" könnte bei so manchen Adeligen Fragen um Erbfolgen aufwerfen - oder wo welche Baroniegrenze nun genau verlaufen ist... Und so mancher Erbe könnte resigniert vom Erbe Abstand nehmen und sich lieber an irgendwelche Höfe zurückziehen, wenn er sieht in was für einem Zustand die Güter sind, wovon die Eltern früher immer noch so geschwärmt haben.... Zumindest die Adelshierarchie sollte noch einigermaßen klar funktionieren.
Ein wichtiger Teil der Aufbauarbeit wird wahrscheinlich auch wieder den Kirchen zufallen ... genau so wie eine Integration der "verlorenen Generation" Tobrier.
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Beitrag von Caelagor » 10.08.2017 19:40


  1. Wie belohnt eine (mittelreichische) Großstadt die Tötung eines Paktierers + die Befreiung zweier Geiseln, wenn vorher noch kein Kopfgeld auf den Paktierer ausgesetzt wurde? Gar nicht? Wenig Geld? Viel Geld? Wird der Besitz des Paktierers verteilt?

  2. Gibt es ein generelles Kopfgeld auf Paktierer, dass von der jeweiligen Kirche (z.B. Boron für Tjakool) bezahlt wird oder wird es nur explizit für einzelne Paktierer ausgeschrieben?

  3. Was wäre ein angemessenes Kopfgeld für einen Paktierer? Ich habe irgendwo ( :oops: ) gelesen, dass für einen Mörder als Richtwert 20 Dukaten Kopfgeld angemessen sind.
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Eadee
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Beitrag von Eadee » 10.08.2017 20:07

Damit es eine Belohnung gibt muss es auch Beweise geben dass fragliche Person überhaupt ein Paktierer war, oder zumindest wirklich deutliche Hinweise. Ansonsten könnte sich der Spieß sogar umdrehen und man ist wegen Mord drann.
Wenn natürlich der Paktierer die Helden angegriffen hat und nicht umgekehrt kann man das immernoch als Notwehr auslegen, selbst wenn man den Pakt nicht nachweisen kann.

Wenn es aber nachgewiesen ein Paktierer war dann könnte die Belohnung sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem wie groß die Bedrohung war und welche Stelle die Belohnung vergibt. Mehr Details?
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Na'rat
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Beitrag von Na'rat » 10.08.2017 20:12

Caelagor hat geschrieben:
10.08.2017 19:40

Wie belohnt eine (mittelreichische) Großstadt die Tötung eines Paktierers + die Befreiung zweier Geiseln, wenn vorher noch kein Kopfgeld auf den Paktierer ausgesetzt wurde? Gar nicht? Wenig Geld? Viel Geld? Wird der Besitz des Paktierers verteilt?


Wie selten sind Paktierer bei euch, wie gefährlich sind sie und für wie gefährlich werden sie gehalten? Wenn hatten sie in ihrer Gewalt? Wie gut kann man glaubhaft machen, dass es einer Paktierer war? Wie sehr hat man weltanschaulich grundsätzlich was gegen sie?


Caelagor hat geschrieben:
10.08.2017 19:40

Gibt es ein generelles Kopfgeld auf Paktierer, dass von der jeweiligen Kirche (z.B. Boron für Tjakool) bezahlt wird oder wird es nur explizit für einzelne Paktierer ausgeschrieben?

Nein oder nur ein sehr kleines. sonst hätten Borbarads Söldnerschwärme wohl gegen und nicht für diesen gekämpft und den Schwarzen Landen würde man nicht mit völligen desinteresse gegenüberstehen.

Caelagor hat geschrieben:
10.08.2017 19:40
Was wäre ein angemessenes Kopfgeld für einen Paktierer?
Siehe oben.

Merios
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Beitrag von Merios » 10.08.2017 20:23

2. Ein Orden, wie die Kaiser-Rauls-Schwerter, sollte wohl drin sein. Geld hängt ganz davon ab wem man damit einen Gefallen getan hat. Der Besitz des Paktierers wird vermutlich verbrannt, wer weiss schon was der so für gefährlichen Kram besaß.

3. Nicht das ich wüsste. Geht vermutlich von "Einen Paktierer zu erlegen, ist doch selbst verständlich!", über "Darum hätten wir uns auch selbst gekümmert!", bis zu "Natürlich gehört das belohnt!", je nachdem um welche Kirche und welche Kirchenführer es sich so handelt.

4. Ich würde ja sagen, dass man für jemanden, der nicht gesucht wird, auch (prinzipiell) kein Kopfgeld bekommt. Was offizielles weiss ich jetzt aber nicht.

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Beitrag von Caelagor » 10.08.2017 23:49


@Eadee @Na'rat @Merios
Wir spielen 1029, nach dem Jahr des Feuers, in Rommilys. Der getötete Paktierer ist einwandfrei als solcher zu erkennen. Bei den geretteten Geiseln handelt es sich um eine Stadtwache und um die Tochter eines Wirts.

Na'rat hat geschrieben:Wie selten sind Paktierer bei euch, wie gefährlich sind sie und für wie gefährlich werden sie gehalten?

Interessante Frage :ijw: - ich weiß nicht wie genau ich den Gefährlichkeitsgrad ausdrücken soll und wahrscheinlich wissen die meisten auch nicht wie gefährlich Paktierer sein können. Allerdings ist bekannt, dass man Pakte für Macht eingeht und dementsprechend werden sie als etwas gefährliches wahrgenommen.
Die Menge der Paktgeschenke und deren Mächtigkeit wird maßgeblich nach der Nützlichkeit der Person für den Erzdämon und deren Verhandlungsposition- sowie Geschick bestimmt. In diesem konkreten Fall wollte der Paktierer einen Menschen opfern um einen anderen wiederzubeleben (Thargunitoth-Pakt). Der NSC hat einen Überreden-TaW von 14 und ist Scharlatan was ihm sowohl eine gewisse Macht gibt (Zauberer) als auch Verhandlungseschick (hoher Überreden-TaW) allerdings ist er auch in einer verzweifelten Position (seine Frau ist gestorben). Das heißt er darf zwar solche "krassen" Sachen machen wie eine Person (richtig) wiederzubeleben, allerdings muss er dafür mit Kreisen der Verdammnis bezahlen und ein Menschenopfer bringen. Ich hoffe, dass hat die Frage ausführlich genug beantwortet :)

Eadee hat geschrieben:[...]welche Stelle die Belohnung vergibt.

Das wäre auch noch eine wichtige Frage :)

Merios hat geschrieben:Ein Orden, wie die Kaiser-Rauls-Schwerter, sollte wohl drin sein.

Ordensverleihung klingt gut - kostet auch nur wenig Geld, nehme ich an :D

Merios hat geschrieben:Der Besitz des Paktierers wird vermutlich verbrannt, wer weiss schon was der so für gefährlichen Kram besaß.

Ich schätze der wird eher von Geweihten/Magiern untersucht und das ungefährliche Zeug (also in diesem Fall so ziemlich alles) irgendwie verwertet. Sosehr schwimmen die nicht im Geld ... zu Kriegszeiten.

Vielleicht hätte ich hieraus einen eigenen Thread machen sollen? :grübeln:
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Tilim
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Beitrag von Tilim » 12.08.2017 02:08

Folgende Situation:
Eine Person mit nicht wenig Geld wir auf offener Straße überfallen/ versucht zu ermorden.
Jetzt kommt ein (Goldgieriger) Söldner/ Leibwächter/ Leibmagier daher und fragt die offensichtlich unschuldige Person "Benötigt ihr meine Dienste?"
Die Antwort der Person in Not ist "Helft mir!".

Gilt das ganze als "Vertragsgrundlage" durch die der Söldner/ Leibwache/ Leibmagier nach erledigter Arbeit ein Recht auf eine standesgemäße Bezahlung (Richtwerte nach Regelwerk) hat?

Zum Beispiel:
Ein Leibmagier (z.B. Stoerrebrandt-Kolleg zu Riva) benutzt einen 20 AsP Ignifaxius um die Person vor dem sicheren Tod zu retten. Laut verschiedenen Regelwerken ist ein AsP zwischen 1 und 10 Dukaten wert. Hätte er jetzt zumindest das Recht auf 20 Dukaten?

Was darf der Helfer machen, wenn sich der Geholfene strikt weigert, irgendwas zu bezahlen?
Bitte hier klicken!
Aktueller Charakter:
Rashid ad-Din Sinan ibn Salman (Tulamide, Obskuromant)

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Beitrag von Freibierbauch » 12.08.2017 02:54

Das alleine sollte wohl kaum reichen. Es kam ja nie zur Sprache, dass die Hilfe etwas kosten könnte.
Würde der Überfallene etwas sagen wie "Helft mir, koste es was es wolle!" wäre da bestimmt etwas zu machen.
Oder man antwortet auf das "Helft mir!" etwas Unverfängliches a la "Das kostet aber".
Aber ganz ohne, dass monetäre Mittel erwähnt wurden, hat man denke ich keinen Anspruch auf Bezahlung für freiwillig geleistete Hilfe.

Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 12.08.2017 08:56

Normalerweise entspricht es des den Sitten und der Ehre des Gerettten bzw desssen Familie, sich angemessen erkenntlich zu zeigen, alles andere gibt einen Malus auf seinen SO. Je nach Örtlichkeit mag das unterschiedlich aussehen. In Charypso wird der gerettete Pirat sagen: "Ich schulde Dir was" und damit einen IOU in der durchaus harten Währung "Gefallen" geben. In Gareth wird der Kaufmann seinen Retter angemessen entschädigen - den Magier etwa nach Hause zum Essen einladen und ihm ein monetäres Dankeschön von 20 Dukatehn geben. Aber wie immer kommt es da auf den Meister an, ob der einen "entitled bastard" oder einen Normalbürger als NSC darstellt.

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Beitrag von Leta » 12.08.2017 20:10

Der Gerettete hat keine magische Dienstleistung bestellt sondern profane Hilfe gegen einen profanen Gegner. Wenn überhaupt würde ich dem "Retter" also den Lohn für einen profanen Söldner zugestehen.

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Beitrag von Andwari » 12.08.2017 23:39

Belohnung für "Lebensrettung" hängt mMn nicht wesentlich von den gewählten Mitteln ab, sondern von A). Status des Geretteten und B). Status des Retters und vllt. davon, wie tief der Gerettete im Schlamassel saß = es ist je nach kulturellem Umfeld unanständig, den Geretteten hinterher durch Forderungen zu ruinieren (oder auch nicht?) oder auch, einen von den Göttern auf eine niedrige Existenzstufe gestellten Typen dadurch zu verwirren, dass man den mit Gold überhäuft.

Ein Preis von 1 D je AsP oder gar mehr ist angesichts von jährlich ca. 2000-4000 AsP, die ein Spielermagier ohne Klimmzüge regenerieren (und mit etwas Organisation auch verkaufen) kann, ein vmtl. in vielen Gruppen-Aventurien ein utopisch hoher Preis wenn es um irgendeine Anwendung geht. Gerade bei "Söldner-Magiern" sollte man da zu einem Tarif kommen, der ins restliche Preisgefüge passt. Die entsprechenden Preise werden immer nur angewendet, wenn die Helden magische Dienstleistungen zahlen sollen, nicht für ihre Bezahlung *würg*

20 D sind (bei unterstellten SO-Lebensstile nach Meisterschirm) für eine solch nicht ganz alltägliche Tat auf der Seite des Magiers (SO7-10) sicher nicht zu viel, wenn auf der anderen Seite auch ein halbwegs gutsituierter Bürger steht.

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Beitrag von Borengar » 14.08.2017 17:38

Welche, abgesehen von magischer Begabung, Umstände oder Gruppenzugehörigkeiten gibt es im Mittel- und Horasreich die einen adligen Erben dazu zwingen würden von seinem Erbe zurück zu treten? Ausser evtll. Kirchenregularien die einen hindern könnten die Herrschaft aktiv auszuführen fällt mir gerade nichts ein.

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Beitrag von Oxijohn » 14.08.2017 18:12

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich hier richtig bin aber wo finde ich denn die Regeln zu getrockneten Kräutern ich kann im Zoo botanika nichts dazu finden.

Danke ich vorraus]

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Beitrag von An0n » 16.08.2017 21:32

Heyho,

zwei (kurze) Fragen:
1. Ich hatte mal gelesen von einem (ingame) Werk, das sich "Wege des Schwerts" (oder Schwerter) nennt. Weiss jemand vielleicht, wo ich näheres dazu finde?
2. Was würde mit jemanden passieren, den man eines fehlenden Schattens entlarvt oder zumindest vermutet wird? (falls diese Frage zu Meinungslastig, also nicht in kFkA gehört, bitte ich dies in einen eigenen Thread zu verschieben)

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Beitrag von Gorbalad » 16.08.2017 21:37

1) Die Outgame-Publikation nennt sich Wege des Schwerts.
Ingame wirst Du vielleicht in der Kategorie:Kampfkunst-Buch fündig, vielleicht Weg des vollendeten Schwertkampfes?

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Beitrag von An0n » 17.08.2017 00:29

Gorbalad hat geschrieben:
16.08.2017 21:37
1) Die Outgame-Publikation nennt sich Wege des Schwerts.
Ingame wirst Du vielleicht in der Kategorie:Kampfkunst-Buch fündig, vielleicht Weg des vollendeten Schwertkampfes?
Ja genau diesen Titel mein ich, danke :6F:

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Beitrag von Lorlilto » 17.08.2017 02:18

An0n hat geschrieben:
16.08.2017 21:32

2. Was würde mit jemanden passieren, den man eines fehlenden Schattens entlarvt oder zumindest vermutet wird? (falls diese Frage zu Meinungslastig, also nicht in kFkA gehört, bitte ich dies in einen eigenen Thread zu verschieben)
Die Vermutung lässt sich ja schnell mit Hilfe einer Lichtquelle bestätigen, sobald man der Person habhaft geworden ist. Da ein fehlender Schatten ein mögliches Merkmal für Anhänger/Priester des Namenlosen ist, wird man so jemanden wohl in zivilisierten Gegenden erstmal in Gewahrsam nehmen und behalten, bis er seine Unschuld beweisen kann oder sicherheitshalber direkt hingerichtet wurde. Hängt sicherlich auch vom Stand der Person ab und wie kooperativ er/sie sich verhält.

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Beitrag von Andwari » 17.08.2017 13:29


2.)
- sicherheitshalber hinrichten ... kommt darauf an, wie hysterisch und brutal das jeweilige Aventurien ist.

- praktisch jeder Schattenverlust ist sonderbar und wird mit zunehmender Professionalität der Ermittler nicht zur Nebensächlichkeit. Sei es, weil man ein verfluchter Untoter/Dämon (Vampir) ist, selbst mit sehr fragwürdigen Zaubern hantiert hat (Eclipifactus) oder Opfer eines sehr krassen Zaubers (Reversalis+Eclipifachtus) wurde oder eben Umgang mit Namenlos-Zirkeln hatte.

Ein vom Großinquisitor, einer weißmagischen Koryphäe und/oder einem hohen Geweihten ausgefertigte Unbedenklichkeitsbescheinigung dürften wohl nur solche Personen haben, deren Schattenverlust auf einer wirklich wichtigen Mission für Kaiser und Götter stattfand - und Namenlos-Hohepriester, die sich den Wisch geholt haben, als sie mal einen konkurrierenden Zirkel ausradiert haben.

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Xoltax
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Beitrag von Xoltax » 22.08.2017 15:20


Ist die Duglumspest ansteckend? So wie ich es verstehe nicht. Ist das richtig?

Dalamaar
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Beitrag von Dalamaar » 22.08.2017 16:02


Laut WdZ 392 scheint das korrekt zu sein.

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