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Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun und den anderen Spielewelten von Ulisses & Uhrwerk.
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Der Geier
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Beitrag von Der Geier » 03.09.2017 20:07

Ich brauche nur euere Bankkarte und die PIN, dann werdet ihr reich!

Wie würde soetwas in Aventurien ablaufen? Wie gehen wir vor, um möglichst schnell möglichst reich zu werden? Wir haben nur einen begrenzten Anfangs-Etat, keinerlei magische Mittel außer solche, die man kaufen kann und weder reiche Gönner noch den Erbonkel aus dem Güldenland. Dafür haben wir eine Menge kriminelle Energie und keinerlei Schranken außer eben den aventurischen - soetwas wie das Bundeskartellamt gibt es nicht. Natürlich würden soetwas eher die Bösen als die Guten einsetzen und der Witz dran ist, daß wir gerne moderne Merkwürdigkeiten auf Aventurien übertragen können, sofern anwendbar. Ziel ist größtmöglicher Profit bei anschließend trotz dem möglichst weißer Weste :)

Bisher ist mir nur folgendes eingefallen:

1. Weil in Aventurien vermutlich relativ unbekannt, wäre ein Ponzi-Scheme(= Schneeballsystem)/ Pyramidensystem erfolgversprechend. Scheitern würde es wohl, wenn sich eine Ordnungsmacht dafür zu interessieren beginnt. Wir rauben nicht die Bank aus, wir eröffnen eine. Mangels "Gutem Ruf" wird mir wohl auch kaum jemand einfach so sein Geld anvertrauen.

2. Wir erzählen den Bürgern von einem todsicheren Gewinnsystem (zB Martingale-System oder soetwas) bei einem besonderen Glücksspiel. Sobald alle nur drauf warten, daß sie spielen können, stellen eine solche Form des Glücksspiels zur Verfügung, natürlich entsprechend manipuliert, so daß die Bank gewinnt.

3. Wir überlegen uns, was unglaublich teuer wird, wenn ein Handelsweg unterbrochen ist. Pfeffer im Mittelreich zum Beispiel, wenn Krieg im Lieblichen Feld ausbricht. Dann decken wir uns mit so viel Pfeffer ein, wie wir uns eben leisten können und streuen profan oder mittels Bestechung Nachrichten (Fake News! :P) und schauen zu, daß wir kurz vor Bekanntwerden der Gegendarstellung unseren Pfeffer teuer verkaufen. Das erfordert aber nicht unerhebliche Investitionen und Mühe.

4. Wir verkaufen selbstgemalte Anteilsscheine an einer Güldenlandfahrt und behaupten hinterher, das Schiff sei gesunken.

5. Der Nigeria-Scam könnte auch funktionieren, wenn auch eher bei Fürstenhöfen. Wir besorgen uns eine fremdländische Verkleidung und behaupten an Fürstenhöfen, wir benötigten 3,000 Dukaten, um an 50,000 Dukaten zu kommen. Je höher die Beträge, desto besser. Niemand wird uns glauben, daß es nur 10 Goldstücke kostet, den .... ähm .... Großwesir des Kaiser von Unau und Thalusistan mittels Bestechung aus dem Gefängnis freizukaufen, damit der zusammen mit uns flüchten kann.

6. Wir versuchen, mit einem Theaterstück pleite zu gehen, analog zu "The producers". Dort werden ebenfalls Anteilsscheine am Erfolg eines Theaterstücks verkauft, in der Absicht, es in den Sand zu setzen. Allerdings werden nicht 100% Anteilsscheine verkauft, sondern (keine Ahnung mehr) 1000%, so daß das Theaterstück keinesfalls Gewinn abwerfen darf, um den Schwindel nicht auffliegen zu lassen. Natürlich wird ausgerechnet dieses Bühnenstück in "the producers" spektakulär erfolgreich.

7. Wir sorgen dafür, daß ein Fürstensohn eine Weile nicht mehr nachhause kommt. Dann behaupten wir beim Vater, der Sohn sei vom Feind gefangen und wir wären da, Lösegeld zu kassieren. Beweise (echt oder gut gefälscht) haben wir hoffentlich dabei.

8. Wir erfinden eine gar schröckliche Gefahr, verkaufen aber wenig später eine Pille oder einen Glücksbringer dagegen. Solange es nicht auffliegt, sind wir in der Gegend sogar ein Held.

Phantasie und kriminelle Energie sind gefragt. Legt los :D
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Beitrag von Farmelon » 03.09.2017 20:46

Guter Titel, guter Anfang. ich hab erst geschaut ob der Account brandneu ist, dann gesehen das du schon länger aktiv bist und erst dann einen Bot zur realen Abzocke ausgeschlossen. :6F:

Hier mal etwas abseits der modernen Trickbetrügerein:
Unter " Professionelle Gauner und ihre Tricks" könntest du Anregungen oder weitere Vereise finden.
http://www.regionalgeschichte.net/bibli ... ieren.html

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Beitrag von Gorbalad » 03.09.2017 21:13

Pammi Plotz wäre eine Aventurierin, die diverse Unternehmungen dieser Art schon eine ganze Weile betreibt.

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Beitrag von Eadee » 03.09.2017 21:22

Ich bin fürs Kupferkessel einschmelzen im großen Stil. Verärgert vielleicht die Ingerimm und Phex-Kirche und ein paar Hexen, aber ist vollkommen legal ;)
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Beitrag von bluedragon7 » 03.09.2017 21:24

Ich habe immer gern als Gesandter der Horaskayserlych Meridianischen Explorations Compagnie Anteilsscheine einer Enduriummine auf Benbukkula verkauft, über 5200% ;-)
AT + 17
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Beitrag von Gorbalad » 03.09.2017 21:38

Eadee hat geschrieben:
03.09.2017 21:22
Ich bin fürs Kupferkessel einschmelzen im großen Stil. Verärgert vielleicht die Ingerimm und Phex-Kirche und ein paar Hexen, aber ist vollkommen legal ;)
Die verkauft man ungeschmolzen als Recycling-Kupfer, damit haben die Kupferkesselmacher weniger Arbeit. Und es geht viel schneller, da muss man nur den Kessel über den Ladentisch hin- und herschieben und jedes mal die Differenz einstreifen.

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Loken
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Beitrag von Loken » 03.09.2017 22:35

Klassiker ist doch, sich mit nem Drachen zusammentun. Der terrorisiert ne Kleinstadt. Die Helden kommen hin und "besiegen" ihn und kassieren die Belohung und auf gehts zum nächsten Städtchen. ^^ Wien in Dragonheart halt. :lol:

Der Geier
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Beitrag von Der Geier » 04.09.2017 00:14

Tja, Farmelon, ich hätt da eine nigerianische Zwillingsschwester, die nur ca 500 Dollar braucht, um ihren Onkel und dessen Millionenvermögen auszulösen. Wie wärs? :P

Der Link ist recht interessant, bin aber erst halb durch :)

Die gute Pammi Plotz hab ich noch nie in einem AB getroffen, aber ich würd sie natürlich gern interviewen. Mal kucken, ob die im wiki angegebenen Quellen mehr zu ihren "heists" verraten.

Die Kupferkesselgeschichte ist zwar eher ein Bug, aber vor dem geistigen Auge versucht ein Charakter einen NSC mithilfe der "offiziellen Preisliste" zu überreden, das von Eadee und Gorbalad genannte Schema durchzuführen - und damit durchkommt weil es ja "geschrieben steht" und daher muß es wohl so stimmen :D

Genau solche wie von bluedragon genannten Sachen meine ich.

Tja, da müßte man erstmal einen Drachen haben, um Lokens Tip umsetzen zu können. Ein Königreich für einen Drachen! Womöglich braucht man aber auch einfach ein "Monster". Und das wiederum läßt sich weniger gold- und jungfrauenaufwendig umsetzen.
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Djayan
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Beitrag von Djayan » 04.09.2017 07:49

Drachen verjagen? Nichts leichter als das! :lol:
Man nehme einen begabten Illusionisten, einen Strahlender Held TM (am besten Gutaussehend und mit Sozialer Anpassungsfähigkeit) und eine ausgeklügelte Choreographie und auf gehts! Wo Dragonheart schon genannt wurde: ein Gelehrter/Barde/sonstwas dazu, der bezeugen kann, dass der Strahlender Held TM ein großer, furchtloser Krieger und Drachentöter ist. Schon hat man die Themengruppe fast zusammen. :6F:
So was Ähnliches gab es schon mal in der Anthologie Drachenodem:
SpoilerAnzeigen
http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Jungfrau_in_Nöten
Ein Drache, der bekämpft werden muss, entpuppt sich als Illusion.
"Brothers Grimm" ist zwar nicht der beste Film (um es vorsichtig zu sagen) aber er gibt einem Ideen, wie man als Monster-/Hexenjäger die Leute ausnehmen kann.


Ansonsten ne Idee, die ich mal hier irgendwo gelesen habe:
Magier mit 2x Adlerschwinge: 'Pferd' (gerne prächtig und auffällig) und 'beliebiger Vogel' (gerne unauffällig; Taube, Amsel, Spatz etc.) und ein gut feilschender Kumpan. Das "Pferd" wird teuer verkauft und als Vogel macht man sich vom Acker. :wink:

Liebe Grüße
Djayan
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Angorax
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Beitrag von Angorax » 04.09.2017 14:34

Man schmiedet toll aussehende Waffen, legt Blattgold auf, vielleicht gar kleine, echte Edelsteine. Die Schwierigkeit der Grobschmiedprobe kommt nicht aus TP+3 und so weiter, sonder daher, dass alles prächtig wirkt. Extrem scharf geschliffen pinselt man sehr guten Waffenbalsam drauf, so dass das Ding unzerbrechlich wird. Einige Vorführungen dieser "original Güldenländischen Klinge" lang hält der Balsam, und man kann damit die "letzte erfolgreiche Güldenlandfahrt" belegen. Und natürlich mit allen übertriebenen Preismods verkaufen.
Die oben getätigten Aussagen stimmen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers überein.

Darjin
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Beitrag von Darjin » 04.09.2017 15:07

musste spontan an "hustle" denken - falls du zu viel Zeit hast, schau dir die Serie an. Da es alle möglichen Formen eines Long-Cons sind, sind das bestimmt auch lustige Vorlagen für gesellschafts-Abenteuer (entweder man hilft jemanden dabei, einen Con durchzuführen oder man muss jemanden vor sowas schützen oder es im nachhinein aufklären).
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
Michel de Montaigne (1533-1592)

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Beitrag von Curthan Mercatio » 04.09.2017 16:11

Man könnte sich von reichen, aber analphabetischen Adeligen (z.B. in Weiden und im Bornland) Unterschriften über hohe Wechsel ergaunern. "Jaja, nur hier irgendwas hinkritzeln, dann gehört der Hof ihnen..."
Ilaris - die Ritualzauberer kommen!

Andwari
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Beitrag von Andwari » 04.09.2017 19:02

Man benötigt dumme, reiche Leute, die einem Bargeld o.ä. geben können - denn die Erträge von drei Bauernhöfen für 99 Jahre wäre zwar ein geldwertes Recht, aber sich damit bei Bedarf absetzen ist schwierig.
= wir suchen uns horasische oder mittelreichische junge Erben großer Vermögen o.ä.

Man nutzt als Türöffner momentane Notlagen aus, die man ja evtl. selbst erzeugen kann. Sei es die Bande Straßenschläger, die dem mutig-besoffenen Jungen auflauern oder das Piratenboot, das ihn schon bei der Fahrt nach Mengbilla (wo er viel Geld verwetten, verhuren und in Rauschkraut umsetzen wollte). Wer da anscheinend selbstlos hilft, wird keiner bösen Absicht verdächtigt - denn das war ja ein Zufall, dass man da grade entlang kam.

Man füttert das zukünftige Opfer an, möglichst mit etwas, das dieses sowieso interessiert, worin es aber ziemlich ahnungslos ist. Wenn das finale Ziel z.B. ist, sich eine Expedition finanzieren zu lassen, besucht man erst mal ohne die überhaupt erwähnt zu haben den Salon der Avesfreunde, sieht sich das Theaterstück zur Harika-Expedition an oder verschenkt kleine Mammuton-Schnitzereien.

Man erzeugt für die Finanzierungs-Entscheidung Zeitdruck - evtl. tritt hier ein guter Bekannter (Capitano Alrigo) des Schurken in der Rolle eines "Experten" erstmalig auf den Plan - denn dass es schnell gehen muss sollte nicht von dem ausgehen, der das Opfer schon die ganze Zeit bearbeitet.

Die Finanzierung sollte so sein, dass das Opfer es möglichst lange nicht merkt, betrogen worden zu sein. Güldenlandexpeditionen o.ä. die auch real scheitern können, sind super - Je kälter die Spur, desto besser für den Schurken. Nur ganz bösartige Verbrecher nehmen den Finanzier mit und werfen ihn zerstückelt zu den Haien - was natürlich den Vorteil hat, dass dessen Erben nur die halbe Geschichte kennen, die Gesichter nur flüchtig und die Suche erst beginnt, wenn man sich ums Erbe gestritten und gemerkt hat, wie viel fehlt.

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Beitrag von Angorax » 04.09.2017 19:16

Ihr könntet natürlich auch in die Khom ziehen, predigen, euch sei Rastullah erschienen, und verlangt nun Tribute von jedem Gottgefälligen.
Das mit dem Erscheinen von irgendwas, welches dann 99 Seltsamkeiten von sich gibt, und jeder Novadi glaubts bis heute, hat schließlich schon mal funktioniert. Und die auserwählten Erleuchteten sammeln gnädigerweise gleich die Tribute ein.
Die oben getätigten Aussagen stimmen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers überein.

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Beitrag von Farmelon » 05.09.2017 13:46

Nicht direkt ein Betrug oder Trickbetrug, aber auch sehr lukrativ:

Sand an Novadis verkaufen!

Einer meiner händlerisch und phexisch doch recht aktiven SCs war mal in der Khom, genauer gesagt hat es ihn auch nach Keft geführt. Unter anderem hat er von dort einen Sack Sand mitgebracht den er in kleinen Portionen verpackt an gläubige Novadis verkauft hat. Natürlich mit Handschuhen und mit Löffel und anderem, schon vorher beim Abfüllen mit Werkzeug, so dass er glaubhaft schwören konnte das kein Ungläubiger ihn angefasst hat.
Immerhin sollte jeder Novadi einmal den Sand der heiligen Oase berührt haben! :censored:

Oder hat er Damals doch eine ärmliche Gläubige dafür bezahlt ihn abzupacken um beteuern zu können das er von gläubigen Händen gesammelt wurde? Das weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr.

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Beitrag von vanDyck » 05.09.2017 14:41

Es gab mal jemanden der hat den Eifelturm verkauft... 2 mal....^^

https://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Lu ... iffelturms

Wir haben eine reisende Kaiserin und quasi leerstehende Residenzen in Gareth.... Könntest dich als vom Kaiserhaus beauftragter Agent ausgeben der die angeblich nicht mehr benötigten, zu teuren Anwesen unaufällig an den Mann (oder Frau) bringen soll.

Maurawan
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Beitrag von Maurawan » 13.09.2017 23:12

Also, mit nem charismatischen, gewissenlosen Hauptakteur kann man da einiges bringen.

Heiratsschwindel ist ein schöner Klassiker. Man heiratet einen reichen Ehepartner, lässt es sich gut gehen, lässt sich ausgiebig aushalten und beschenken und forscht derweil nach weiteren Möglichkeiten, Familie oder Freunde des Partners auszunehmen. Der große Trick: Der Ausstieg. Meine Traumfrau hat ja die Maße 90, 60, 40. 90 Jahre alt, 60 Millionen Taler auf der Nordlandbank, 40 Grad Fieber. Der Ausstieg kommt von selbst, durch ihr trauriges Verscheiden. Das Testament ist natürlich entsprechend vorbereitet.
Anstrengender wirds, wenn der reiche Ehepartner jung und gesund ist. Auch der kann natürlich sterben und unseren Eheschwindler im Testament bedenken, das sollte aber kunstvoll inszeniert sein, denn es wird Zweifler geben. Besonders die, die auch ans Erbe wollten.
Aber wenn alles glatt läuft hat man ne weiße Weste und kann die Sache bis zu 2 Mal wiederholen. Aber es wird jedes mal anstrengender, glaubwürdig zu bleiben. Also versuchen wir doch in der ersten Ehe möglichst viel raus zu schlagen.
Er hat reiche Freunde und wir haben ihn noch nicht vollständig ausgenommen. Aber wir konnten ihn dazu überreden, uns zu Heiraten. Dann können wir ihn auch von anderen Verträgen unterhalten.
An dieser Stelle können wir jetzt unterschiedliche Betrugsmodelle dazu schalten.
Religionsbetrug. Man predigt von Sünden, der Hölle und verkauft die Erlösung. Ein charismatischer falscher Priester lullt zuerst die leichten Ziele ein, einige andere werden folgen. Die fanatischen Gläubigen der ersten Überzeugungsstufe mindern das Verdachtsmoment gegen unseren Betrüger.
Investitionsbetrug. Wir haben eine fingierte Miene, eine Expedition, eine Handelscompagnie oder ähnliches, einen engagierten falschen Unternehmer und sammeln Investitionen mit großen Gewinnversprechen ein. Unser verarschter Ehepartner wird zuerst überzeugt, unser Betrüger hat bestenfalls nur subtilen Einfluss darauf. Das mindert das Verdachtsmoment gegen uns, erschwert es aber für unseren Ehepartner. Das ist nicht schlimm, sollte aber nicht zu früh eintreffen. Könnte später, wenn er nen "Unfall" hat, sogar noch nützlich sein, weil sich dann niemand mehr drum kümmert. Um die Sache richtig auszukosten laufen gleichzeitig mehrere Investitionsbetrügereien. Wenn zwischendurch die Glaubwürdigkeit kritisch sinkt, schütten wir bei der am schlechtesten laufenden Sache Gewinne aus, die aus den anderen Betrügereien finanziert werden. Wichtig ist, dass wir dadurch dennoch Gewinn machen.
Damit kann man schon ein ganzes Team von Betrügern beschäftigen.
Was haben wir noch? Erpressung! Reiche Leute haben Geheimnisse. Wir sind inzwischen per Freundschaft, Religion und diversen Geschäftsbeziehungen miteinander verbunden. Ein paar Ohren am rechten Platz verraten uns die Geheimnisse und auch, wer sie nicht erfahren darf. Die Erpressung muss geschickt und von einer bislang völlig unbekannten Partei durchgeführt werden, da das hier natürlich klar Kriminell ist. Möglichst peinliche Geheimnisse helfen aber, da man sich darüber auch nicht bei anderen beschwert. Wenn sie erstmal merken, dass sie alle betrogen wurden, suchen sie den gemeinsamen Nenner. Das zögern wir hinaus.
Und wo wir schon mal die Geheimnisse haben, sind bestimmt auch ein paar interessante Informationen für klassische Diebe, Räuber und Einbrecher dabei. Diese Infos können wir nutzen und selbst verwenden oder an entsprechende Gruppen verkaufen.
Okay, da haben wir ein ganzes System an Betrügereien, die alle aufeinander aufbauen und es uns so erlauben, eine ganze Gruppierung auszunehmen. Möglicherweise sogar eine ganze Gesellschaftsebene in einem lokal begrenzten Umfeld. Die verschiedenen Ansätze sichern uns finanziell ab und je weiter wir sind, desto mehr Investitionsvolumen können wir in unsere Unternehmungen stecken. Durch die Größe haben wir aber auch viele Angriffspunkte und sollten uns entsprechend absichern. Bestochene Wachen, Gildenvorstände, Buchhalter und natürlich die oberen Instanzen. Unbestechliche müssen auch zum Schweigen gebracht werden, durch plötzliches Verscheiden, Verschwinden, Erpressung oder Diffamierung.
Beim inzwischen angesammelten Einfluss eröffnen sich dann schon wieder neue Möglichkeiten. Im Wirtschaftsbereich zum Beispiel. Wir könnten die Kontrolle über ein Wirtschaftsgut erlangen, ein Monopol also, und die Preise kontrollieren. Innerhalb einer Stadt geht das. Man braucht ein entsprechendes Gildenhaupt und den Stadtrat, oder wer auch immer über die Einfuhrzölle bestimmt. Das schöne ist: hier nehmen wir ausnahmsweise Mal nicht unsere Reichen Freunde aus, sondern das Volk, wie ein echter Herrscher. Ähnlich funktioniert der künstlich herbeigeführte Engpass, der die Preise steigen lässt. Oder wir suchen uns konkurrierende Unternehmen, investieren in das Eine und sabotieren das Andere.
Und jetzt greifen wir nach der Macht. Wir verwenden die gesammelten Mittel, um einen unserer unbefleckten Leute in den Stadtrat zu kriegen und den von Innen zu korrumpieren. Mit den bekannten Wegen wirken wir auf die anderen Ratsmitglieder ein, bestechen sie, teils auch mit Anteilen an unseren Betrugsgeschäften und sonstigen falschen Versprechen, andere werden Erpresst oder vernichtet. Politisch, nicht mit Gewalt. Das ist jetzt ein 5-Jahres Plan, aber die Herrschaft über eine kleine horasische Stadt wär doch nett? Irgendwann greifen unsere Betrügereien, die betrogenen verlieren Geld, Ansehen und Macht. Wir hingegen verdienen, vermutlich durch Geldwäsche. Wir pflanzen unsere Leute in unterschiedliche Machtpositionen und drängen die anderen raus. Wir pflanzen sie auch in die Gerichtssäle und Wachhäuser, um das Vorgehen gegen unsere aufgeflogenen Betrugskumpane zu kontrollieren. Auf Dauer können wir die Betrugsschemen nach und nach absetzen und durch Legales ersetzen. Wir regieren jetzt eine Stadt. Und zwar vollumfänglich. Aus der Betrüger-Gang wird eine Geheim-Loge, neue Recruten werden unterrichtet und ausgesandt, um andernorts Betrugspyramiden aufzubauen. Das Programm erweitert sich auf die Nachbarstädte, unsere Macht auch. Nach 10-15 Jahren wird es Zeit, einen neuen Bluterben des Kaiserhauses zu "finden". Spätestens hier muss man sich natürlich auch mit konkurrierenden Schwarzmagiern und Praioten rumschlagen...
Irgendwo klingt das interessant... Aber auch furchtbar kompliziert. Wollen wir uns nicht doch lieber mit Orks und Untoten prügeln?

Oh, und ich hab zwischendurch das mit dem "quick" vergessen...

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