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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun und den anderen Spielewelten von Ulisses & Uhrwerk.
OnkelDoc
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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von OnkelDoc » 17.10.2017 09:37

Guten Tag,

ich hab grad keine Ahnung wo ich diesen Thread eröffnen sollte, darum mach ich das mal an dieser Stelle. So ein allgemein Teil im Forum fehlt.
Ich brauch mal die Hilfe von anderen Leuten, da ich gerade einen kleinen Groll hege.

Ich versuche hier mal gänzlich ohne große Spoiler auszukommen und werde versuchen so zu berichten das es trotzdem verständlich rüber kommt.

Ich leite zur Zeit eine Gruppe auf das Donnersturmrennen hin, diese Helden haben zum Teil auch "Der Unersättliche" überstanden und wurden dort entlohnt.

Die Gruppe besteht aus.

- Rondra Geweihte Amazone
- Ritter / Thorwaler Krieger
- Thorwaler Krieger
- Svelttaler Jäger (Rondra Löwenritter)
- Zwerg
- Gjaskerländer

Mit dabei hab ich einen Thorwaler Helden, der nach dem vorher erwähnten Abenteuer zum "Ritter der Flußwacht" geschlagen wurde, für seine Verdienste in Schwarztobrien. Anschließend ist die Gruppe durch die Abenteuersammlung "Wetterleuchten" nach Weiden gekommen, da ich diese Abenteuer und die damit kleinen Anspielungen das "Donnersturmrennen" einläuten werde und auch etwas AB Punkte Puffer aufbauen will um eventuelle Schwächen auszumerzen um die Helden gut vorbereitet starten zu lassen.

Nun kam es gestern in einem der Abenteuer zu einem Eklat mit oben genannten Thorwaler Helden.

Es ging in einem Abenteuer darum etwas zu finden, was der Rondrakirche abhanden gekommen ist. Da die Helden im Auftrag des Schwert der Schwerter eh schon in Brig-Lo geweilt haben, wurden sie nach Neetha geschickt, da ein ansässiger Händler und Gönner der Kirche um Hilfe gebeten hat. Also die Helden bei ihm eingetroffen sind, hat er ihnen eine hohe Summe (50D) für die Hilfe als Entlohnung angeboten.
Genaue Details über das wieso und warum möchte ich jetzt nicht breitkauen, hat nichts weiter mit dem Eklat zu tun.

Die Helden willigten jedenfalls ein sich dafür auf die Suche zu machen.........

Nun kam es während des Abenteuers dazu das die Gruppe von einer Räuberbande überfallen wurden, die sie um 20D pro Kopf erleichtert hat, dafür freundlicherweise sogar noch einen Hinweis zur Lösung der Queste geliefert hat. Die Helden haben auf Grund der Zahlemäßigen Überlegenheit bezahlt und sind unbehelligt davon gekommen.

Auftrag wurde ausgeführt............

So und nun kommen wir zu dem Punkt der mich gestern etwas nunja geärgert hat, was zum Glück schon zu später Stunde war und wir dann 30 Minuten später eh aufgehört hatten.


Die Gruppe kam nach einiger Zeit wieder nach Neetha und dem reichen Kaufmann zurück, dieser hat wie vereinbart die 50 Dukaten bezahlt.
Nun meinte aber einer der Thorwaler das er auch die 120 Dukaten zu zahlen hatte die vom Räuber erbeutet wurden, was vom Kaufmann natürlich abgelehnt wurde, da er ja die vereinbarten 50 Dukaten pro Kopf ohne mit der Wimper zu zucken gezahlt hatte. Allerdings hat der Kaufmann angeboten den Schaden gerne im Namen der Helden an die Kirche zu spenden. Der Thorwaler (als einziger) lies sich davon allerdings nicht abbringen und hat dem Kaufmann angedroht die Hand abzuschlagen sollte er nicht zahlen. Stachelte dann noch den Zwerg mit an und den anderen Thorwaler Krieger. Die Rondra Geweihte hat noch versucht zu schlichten was nicht gelang, bis schließlich der Kaufmann, welcher der drohenden Gefahr bewusst, dann zahlte.

Soviel zu der Szenerie des gestrigen Abends.

Nun hab ich mir schon bei der Heimfahrt und in den letzten Stunden viele Gedanken darum gemacht wie man dieser Bedrohung eines Kaufmanns durch einen Ritter, ernannt von der Kaiserin, dazu noch im Auftrag des Schwert der Schwerter wohl umgehen sollte.
Entäuscht hat mich dabei das Verhalten der Rondra Geweihten, die quasi teilnamslos zugesehen hat.

- Sanktionieren des Ritters durch die Kaiserin ?
- Strafe durch die Rondrakirche da der Ritter ja in dessen Auftrag unterwegs war, Kerker??


Hat jemand dazu eine Idee die mir weiterhelfen könnte? Ich finde das ganze einfach absolut daneben.

Vorallem beim Offgame Gespräch war unser Mitspieler auch noch total davon überzeugt das er da keine Probleme bekommen kann etc.
Ich bin da anderer Meinung.

Freue mich über Ideen und Gedanken von euch.

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Eadee
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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Eadee » 17.10.2017 09:57

Der Kaufmann hat gezahlt und da eine Geweihte und ein Adeliger (auf der Gegenseite) dabei war kann er vor Gericht ziehen vergessen.
An seiner Stelle würde ich mich an die Rondrakirche wenden und diese informieren und zusätzlich all meine Kontakte und Verbindungen (andere Händler) vor der Gruppe warnen.

Dh der Gruppe durch diese Aktion einfach mal "Schlechter Ruf" als Nachteil zu verpassen finde ich fair. Sobald der bei der Kirche ankommt wird sich die Geweihte vor einer Oberen rechtfertigen müssen, wenn sie sich dann nicht geschickt harausredet ist eine Bußqueste und Schadenskompensation für den Händler das mindeste.

Wenn die Kirche nach dieser Besprechung offiziell Stellung für den Händler bezieht wird es auch für die anderen Helden eng. Wenn sie sich nicht einsichtig sind und sich außergerichtlich einigen müssen sie damit rechnen bald den Nachteil Gesucht auf ihrem Sheet stehen zu haben. Und zwar von Rondrakirche und demjenigen der den Thorwaler geadelt hat, immerhin sind diese es die ihren Ruf wiederherstellen müssen.

Wenn der Händler natürlich eine ängstlichere Natur ist kann es auch sein dass er gar nichts tut und die Helden ungeschoren davon kommen weil er zu viel Angst vor ihnen hat.
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erik
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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von erik » 17.10.2017 10:03

Frage an Dich:
- Warum versprichst Du Deinen Spielern großzügige Vergütung, wenn Du doch nicht vorhast Ihnen das Geld zur Verfügung zu stellen? Oder hattest Du andere Pläne mit den Räubern?

Spontan kommen mir folgende Dinge in den Kopf:
- Die Kaiserin würde sich mit solchen Dingen zunächst nicht befassen. Dafür ist der Rahmen doch etwas zu klein.
- Wenn der Vertrag keine Kompensation eventueller Ausrüstungsverluste beinhaltet, haben die "Helden" kein Anspruch auf die 20D/Kopf. Wer mit 20D im Säckle rumrennt und sich ausrauben lässt, ist selbst Schuld. ;)
- In meinen Augen klingt das nach Raub & Erpressung des Thorwalers an dem Händler (Androhung von Gewalt & Verstümmelung, wenn er nicht zahlt) --> könnte die Gerichte (bzw. je nach Einfluss des Händlers die Praioten) interessieren.
- Dass die Rondra-nahen Charaktere der Gruppe nicht auf das großzügige Angebot, den Verlust als Spende an den Tempel zu kompensieren, eingehen, sollte zumindest eine Schelte vom Vorgesetzten einbringen. Einen wehrlosen Händler in Übermacht zu bedrohen und ihn nicht mit letzter Konsequenz zu verteidigen dürfte den Moralkodex ordentlich belasten und mächtig Ärger geben.

Auswirkungen:
- mindestens mal schlechter Ruf (Stärke je nach Einfluss des Händlers)
- Erschwernisse für die Ehrenhaften unter den Charakteren (Ronnies, Krieger, alle mit Moralkodex (Rondra) oder Prinzipientreue (Ehrenhaftigkeit))
- eventuell eine Anklage vor Gericht, bei der entschieden wird, dass die Gruppe die 20D + eine zusätzliche Strafzahlung an den Händler zu entrichten hat --> dieser wird großzügig auf sein früheres Angebot zurückgreifen und die gesamte Summe dem Rondra-Tempel spenden, womit sich die "Helden" noch ein bisschen schlechter fühlen dürften, weil der Kerl einfach ein so ehrenvoller Typ ist ;)

OnkelDoc
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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von OnkelDoc » 17.10.2017 10:28

erik hat geschrieben:
17.10.2017 10:03
Frage an Dich:
- Warum versprichst Du Deinen Spielern großzügige Vergütung, wenn Du doch nicht vorhast Ihnen das Geld zur Verfügung zu stellen? Oder hattest Du andere Pläne mit den Räubern?
Das ist so aus der Situation heraus entstanden, ich plane kein ganzes Abenteuer im Vorfeld, da sich ja eh alles ändern kann. Improvisation ist da meine Devise.
Hohe Belohnungen setz ich ganz gerne mal aus, das die Spieler auch mal zu Geld kommen, finde dieses "knapp" halten wie unser alter Meister das gemacht hat einfach nicht schön.

Die Vorschläge sind schon mal nicht die schlechtesten, werde da wohl etwas aufgreifen.
Zumindest wird die Luft in Perricum bei ihrer Rückkehr brennen, dafür wird gesorgt sein.

Wirklich schwer endtäuscht bin ich von der Geweihten.

Darjin
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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Darjin » 17.10.2017 10:32

Da die Rondrakirche in Neetha nicht gerade schwach vertreten ist, dürfte der einheimische Händler wahrscheinlich einen sehr guten und sehr kurzen Draht zur Kirche haben. Entsprechend könnten die Helden gleich mit Rondrageweihten / Ardariten konfrontiert werden, die Statisfaktion für die ehrlose Behandlung des Auftraggebers (und guten Freund/Cousin dritten Grades) fordern - immerhin sind wir hier im Horasreich.
Nebenbei könnte man das ganze noch auf die Politische Schiene schmeißen, wenn ein mittelreichischer Adeliger von Thorwaler Geblüt anfängt, horasische Händler zu terrorisieren...

Wenn ich das richtig verstehe, ist die Rondrageweihte eine Blutlöwin - also nicht Mitglied des Schwertbundes(=normale Rondrakirche), sondern eine Amazone, die die Weihe empfangen hat. Entsprechend schwer wird es da sein, eine Kirchenvorgesetzte von ihr aus dem Hut zu zaubern, die ihr die Leviten ließt - und Amazonen sind unter Rondrageweihten ja bekannt dafür, vieles etwas anders zu machen.... Einzig eine andere Blutlöwin (oder u.U. Amazonenkönigin/-Offizierin) könnte ihr direkt gegenüber Befehlsgewalt haben.

Ich sehe leider keine sehr direkten/klaren/dumpfen Sanktionen für einen Großteil der Truppe, dazumal Thorwaler ja eh etwas anders ticken (insb. sollten sie dem thorwalschen Pantheon anhängen und nicht garethisiert sein - sind das wirklich "Thorwaler" oder Mittelreicher, die den Rassebonus der Thorwaler abgreifen wollten?). "Richtige Thorwaler" könnten auch einem anderen Thorwaler aus der Heimat über den Weg laufen, der darüber jammert, dass ein wichtiger Geschäftspartner keine Geschäfte mehr mit ihm machen will, weil irgend so nen Vollhorst auf die bescheuerte Idee gekommen ist, ihm die Hand abhacken zu wollen..... Alternativ ähnliches mit nem mittelreichischen Händler, der auf einmal ein paar Prozent mehr zahlen musste, weil der Partner gerade einen Hals auf Mittelreicher hatte....

Und ich würde als Meister es belohnen, sollten die Helden sich irgendwie bemühen, den Fallout über das Minimum einzudämmen, sobald er ihnen bewusst wird. Insbesondere wenn jetzt ein anderer der Helden in seinen eigenen Geldbeutel greift, um Verluste anderer zu kompensieren oder man versucht, sich bei dem Händler wieder gut Freund zu machen/zu vermitteln, dass das alles ein unglückliches kulturell bedingtes Missverständnis war... diese Barbaren aus dem Norden waren einfach überfordert.
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
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Beitrag von Xoltax » 17.10.2017 10:52

Du kannst bei der Geweihten die Karmaregeneration streichen bzw die Liturgien erschweren bis sie wieder ein reines Gewissen hat.

Jadoran
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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Jadoran » 17.10.2017 11:13

Das wichtigste ist am Anfang, dass die Tatsachen über das Geschehen unstreitig im der Runde sind.

Je nach Wichtigkeit des erledigten Auftrages wird der Händler nicht unbedingt klagen, und eine Duellforderung gegen so gefährliche und brutale Gegner wird sich auch ein Ronnie überlegen, auch das sind ja nur Menschen. Von daher würde ich eigentlich kein Gerichtsverfahren anstreben, das hat auch immer den Charme von Meisterbestrafung, wenn auf einmal die "Obrigkeit" effektiv wird, während vorher für jedes Problem Helden notwendig waren.

Aber der Schlechte Ruf scheint mir wohl verdient, und ich würde ihn sich wie Jauche im Wein verteilen lassen. Leute mit einem solchen Ruf heuert man nur noch für Drecksarbeit an und bleibt dabei auf Armeslänge. (Aufträge müssen sie ja bekommen, schliesslich soll das Abenteuern ja weitergehen, oder?)
Vorgesetzte - so sie überhaupt welche haben, was bei den meisten nicht der Fall ist - werden sie bald darauf ansprechen. Die Peergroup wird reagieren. Anständige Leute werden sich von ihnen fernhalten, andere, skrupellose werden sie nunmehr als potentiell nützlich ansehen. Ob mit einem solchen Charakter ohne vorherige selbstauferlegte Reue+Busse die Teilnahme am D-Rennen stattfinden sollte würde ich überdenken.
Ich würde ihren SO temporär und regional mit einem kräftigen Malus versehen, je nachdem, wie schnell ihre jeweilige Umgebung davon erfahren wird. Bei der Rondra-Kirche, im Adel und der besseren Kaufmannschaft wird das auch Stadtübergreifend schnell der Fall sein, auch bei vielen Leuten, die derzeit "Verbindungen" der Helden sind. Der einfache Herbergswirt und die Amazonen zuhause werden es jedoch nicht so schnell erfahren. Auch der Kaiserin wird es wahrscheinlich nicht erzählt werden, Rohaja ist ja nicht Lowfyr von Saeder-Krupp.

Denderajida_von_Tuzak
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Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 17.10.2017 11:26

Würde Eadee insofern widersprechen, dass der Kaufmann vor Gericht relativ gute Chancen haben dürfte:
1. ich vermute mal, dass er zur Oberschicht in Neetha gehört; schließlich ist er zum einen wohlhabender Gönner der Rondrakirche (eher Oberschichtsnah), zum anderen hat er mal schnell 300 + 60 (+60) Dukaten zur Hand, die er den SC überreichen kann... sein SO dürfte vermutlich höher sein als der der SC.
2. die Anzeige würde sich vermutlich erst mal auf die beiden Thorwaler und den Zwerg erstrecken, die ihn ausgeraubt haben... oder hat der Rondrageweihte auch was erhalten? Das sind erstmal reichsfremde, lokal nicht verletzte...
Eine Anzeige würde mMn zeitgleich an die Neethaner Stadtgarde (bzw. den lokalen Richter) und den örtlichen Rondratempel (falls die Gruppe wg. des kirchlichen Auftrags der Kirchengerichtsbarkeit untersteht) richten. Wenn die Gruppe noch in Neetha ist, dürften sie wohl innerhalb von ein bis zwei Stunden nach Verlassen des Kaufmanns festgesetzt werden. Die am Raub nicht beteiligten können dann gerne als (VEREIDIGTE) Zeugen im Verfahren dienen... evtl. steckt aber jemand aus dem Rondratempel der Gruppe rechtzeitig Informationen zu, so dass sie vor Zugriff die Stadt verlassen können.

Wenn die Gruppe die Flucht ergreifen kann (und insbesondere wenn noch weitere Zeugen wie etwa Familienmitglieder oder bessergestellte Bedienstete des Kaufmanns existieren), würden anschließend Schreiben [der Stadtverwaltung bzw. des Rondratempels] an den Mittelreichischen Botschafter im Lieblichen Feld, den nächstgelegenen Bergkönig und das SdS gehen...

Schlechter Ruf, evtl. auch Gesucht (Liebliches Feld) passt auf alle Fälle. Mögliche Strafen können (je nachdem wer wie stark beteiligt war) von Bußqueste über Exkommunikation/Laiisierung (wg. fundamentalem Verstoß gegen Weihegelübde), geschlitzen Ohren (wg. Betrug an Auftraggeber) zu Verlust der Hand oder Enthauptung/Aufhängen reichen... Je nachdem wie hochstehend bzw. einflussreich der Kaufmann ist, werden auch im MR wg. des schlechten Rufes einige Folgen spürbar werden: Aufträge, die definitiv NICHT an die SC vergeben werden; Händler/Schmiede (gerade im Umfeld der Rondrakirche), die auf einmal nicht mehr mit den SC handeln wollen etc.
Dazu bis zum Absolvieren der Bußqueste eine Karmasperre für den Geweihten [der es ja versäumt hat, einen Wehrlosen zu Beschützen]. Und natürlich die Einbußen wg. MK bzw. PT, was richtig böse sein kann, wenn das auch auf die Kampftalente geht.

Würde dem Ronnie (oder einem anderen der Kirchennahen SC) aber eine Vision zukommen lassen, die ihm sein Schicksal anzeigt, bzw. dass er viel davon abwenden kann, wenn er seine Gefährten schnell wieder dazu bekommt [zur Not auch mit dem Rondrakamm in der Hand], das Geld zurückzugeben... und vielleicht die 50D Belohnung auch noch zu spenden... und das möglichst bevor die ganze Anzeigen/Gesucht-Maschinerie in Gang kommt.
Zuletzt geändert von Denderajida_von_Tuzak am 18.10.2017 12:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 17.10.2017 11:30

Für Karmahahn zudrehen halte ich den Vorfall für zu klein. Erschwernis ist aber die richtige Antwort. Und zwar auf alles in Höhe des betreffenden, passenden Anteils Moralkodex/Prinzipientreue. Dafür sind die Nachteile auch da.

Gerichtsweg halte ich übrigens gar nicht für ausgeschlossen. Gerade weil eine Geweihte anwesend ist. Vor Gericht wird Lügen für diese richtig hart (mal in Sachen Wahrhaftigkeit ins Rondravademecum schauen) und der Adelsstand des Thorwalers hat im Horasreich auch nur begrenzte Wirkung.

Aber schlechter Ruf wäre auf alle Fälle erstmal der bessere Weg.
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X76
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Beitrag von X76 » 17.10.2017 11:58

OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
Ich finde das ganze einfach absolut daneben. Vorallem beim Offgame Gespräch war unser Mitspieler auch noch total davon überzeugt das er da keine Probleme bekommen kann etc. Ich bin da anderer Meinung.
Mein Tipp wäre genau so ein Gespräch auf Spielerebene gewesen, denn ingame ist der Fall sehr kompliziert.

Das sich der Thorwaler fürs Horasreich völlig unangemessen betragen hat steht außer Frage. Allerdings stehen die Chancen für eine weltliche Lösung (ein Geweihter der offensichtlich seine Befehle direkt vom Schwert der Schwerter bekommt, Adeliger (wenn auch nur ein Ausländer) -> Gemeiner ) eher schlecht.

Wenn ist das eher ein Fall für die Kircheninterne Befehlskette (disziplinarische Maßnahmen, erzwungene Entschuldigung etc.) bzw. sofern man es als sträflichen Fall von Kompetenzüberschreitung sieht eine Sache fürs Kirchengericht.

Das der Thorwaler trotzdem ohne Probleme aus der Sache heraus kommt, ist aber auch meiner Meinung nach nicht völlig ausgeschlossen. Allerdings nicht, weil er sich korrekt benommen hat, sondern weil kaum jemand Interesse daran haben dürfte, wegen so einer "Kleinigkeit" ein Fass auf zu machen (die Heldengruppe ist offensichtlich die Einsatztruppe der obersten Chefetage). Auch aventurisch dürften die Betroffenen hin und her gerissen sein.

Insbesondere da sich der Thorwaler im Prinzip genau so verhalten hat, wie es die Horasier erwarten: wie ein (scheinbar zivilisierter) Barbar. Vorurteile voll bestätigt. Und das man im neuen Reich jeden Abschaum adelt, ist seit Hals Zeiten auch schon überall bekannt...

Gerade vor dem horasischen Hintergrund denke ich, dass man sich auf eine Meldung des Vorfalls nach oben beschränken würde (diplomatischer Weg und Kirchen intern). Mit dem Händler versöhnt sich die lokale Kirche schon:

Das ist eben ein Barbar, den man von "drüben" aufs Auge gedrückt bekommen hat. Was kann man da schon anderes erwarten? Das die horasische Rondrakirche sich zunehmend vom reichischen Kirchenzweig entfernt, liegt unter anderem auch an solchen Vorfällen.

Disziplinarische Maßnahmen würde das Schwert der Schwerter wahrscheinlich nicht folgen lassen, aber eines ist nun völlig klar: der Mann ist völlig ungeeignet, um in Zukunft weiterhin mit Würdenträgern im Namen der Kirche agieren zu dürfen.

Ich denke man würde ihn also vermutlich in der Tat nicht bestrafen, ihn in Zukunft aber nur noch mit Aufgaben betrauen die seinen Fähigkeiten und Auftreten eher gerecht werden.

Anders ausgedrückt, er darf gerne weiterhin den Dämonenknechten auf den Sack hauen (das macht er schließlich richtig gut), aber wenn es um Diplomatie geht, dann schickt man jemanden mit der die Verhandlungen führt und sich besser benimmt. Der Thorwaler hat leider bewiesen, dass er eben nur als Mann fürs Grobe taugt. Auch solche Typen braucht die Kirche dringend, aber befördert wird so jemand nicht (offensichtlich untauglich als Tempelvorsteher etc.). "Karrieretod", was den Thorwaler vermutlich auch nicht stört, denn vermutlich bemerkt er das nicht einmal. :wink:

Unabhängig von all dem hat sein Verhalten zumindest im korrekten Horasreich natürlich sehr wohl Konsequenzen. Seine Ehre, Gesellschaftsfähigkeit etc. leiden auf jeden Fall darunter und diese werden ihm sicherlich teilweise abgesprochen (wie das auch jedem anderen unter solchen Bedingungen ergeht - ist also keine spezifische Strafe für den Held, sondern allgemein üblich, siehe Reich des Horas) sofern er solche Dinge überhaupt besaß (als Geweihter und Adeliger trotz Ausländer nicht ausgeschlossen).

Ähnlich wie beim Karrieretod, wird er vermutlich gar nicht bemerken, dass er sich im Horasreich ins gesellschaftliche Aus geschossen hat (wenn man dort Abenteuer spielt, aber sehr schnell :devil: ). Denn so löst man das Problem auf horasische Weise und das ist eine Lösung mit der der Händler und die (horasische) Kirche wirklich zufrieden sein können!

Ist er wirklich ohne Strafe davon gekommen? Kommt darauf an, von welchem Blickwinkel man die Sache betrachtet...

Edit: Für eine göttliche Strafe (z.B. Karmablock) sehe ich überhaupt keinen Anlass und auch keinen Grund warum ihn irgendwo das schlechte Gewissen (Abzüge) plagen sollte.

Die Spieler (z.B. auch von der Amazone) sind ja davon überzeugt, dass alles korrekt war (sonst hätten sie ihre Helden nicht so handeln lassen) und entsprechend gibt es auch keinen Grund als SL die Helden "besser zu kennen", als ihre Spieler und ihnen ein schlechtes Gewissen zu verordnen (das sie aber nicht haben). Es bringt überhaupt nichts die Spieler mit irgendwelchen Ingamestrafen erziehen zu wollen. Ihren Standpunkt und Weltsicht ändert das sicher nicht.

Wenn Du hier etwas ändern möchtest und die Gruppe "auf Linie" bringen möchtest, dann funktioniert das nur auf Offgame Ebene. "Alle müssen sich einig sein, wie sich Geweihte verhalten sollten - was der Kodex umfasst etc.". Ansonsten muss man eben die verschiedenen Sichtweisen akzeptieren und Strafen für "korrektes" Spiel (das nur nach der eigenen Sicht unkorrekt ist) sind dann natürlich völlig unangebracht.
Zuletzt geändert von X76 am 17.10.2017 12:27, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Cifer » 17.10.2017 12:09

Der erste Anlaufpunkt des Händlers dürfte die Rondrakirche sein. Dort wird dem lokalen Geweihten die Kinnlade runterklappen und der große Krisenmodus einsetzen, der vermutlich damit beginnt, dem Händler erstmal (wenn er glaubwürdig erscheint) 120 Dukaten in die Hand zu drücken und ihn anzuflehen, das nicht weiter rumzuerzählen. Danach schnappt man sich die Gruppe und holt von denen eine Stellungnahme ein. Wenn die nicht zufriedenstellend ausfällt (also die Charaktere nicht lügen, dass sich die Balken biegen), versucht die Rondrakirche zuerst, ihnen ins Gewissen zu reden, und, wenn das nicht fruchtet, sich von ihnen zu lösen (ergo: Kircheninterner Schlechter Ruf).

Letztlich sollte man sich überlegen, um wen es hier geht: Da stehen Charaktere Helden, die im Auftrag des Schwerts der Schwerter aktiv sind und zuvor schon
Der UnersättlicheAnzeigen
einen Heptarchen getötet haben.
Sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, in der die Gruppe einander deckt, hätte der Händler gegen eine Geweihte, einen Akoluthen und einen Adligen ziemlich schlechte Karten.


(Gleichzeitig habe ich ein wenig das Gefühl, dass ein Problem hier in der Tat in der Bezahlung lag - 50 Dukaten sind aufgeteilt auf 6 Personen weniger als 10 pro Nase. Für Helden vom oben erwähnten Kaliber ist das nicht eben viel, bei Rittern und Geweihten würde ich das für ungefähr drei bis vier Tage mäßig gefährliche Arbeit anbieten. Natürlich sind die Ansichten zum Thema Entlohnung von Runde zu Runde verschieden, aber wenn dann gleichzeitig die erwähnten Räuber mehr als das doppelte abnehmen, bleibt da schon ein fieser Nachgeschmack.)

Edit: Und wenn ich das Abenteuer richtig einordne, dürfte es um
SpoilerAnzeigen
Findet das Schwert der Göttin
gehen, zu dem Handlungsort und Belohnung passen würden. Bedenkt man, was die Rondrakirche dort "verloren" hat und wiederzufinden hofft, wären aus heutiger Sicht die 50 Dukaten geradezu lächerlich. Da merkt man halt, dass zu DSA2-Zeiten noch kiesowsche Maßstäbe ("Ein Held, der sich das morgige Frühstück leisten kann, ist überbezahlt") galten.
Zuletzt geändert von Cifer am 17.10.2017 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von X76 » 17.10.2017 12:21

Es sind nicht 50 D. für die Gruppe, sondern 50 Dukaten pro Held:
OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
da er ja die vereinbarten 50 Dukaten pro Kopf ohne mit der Wimper zu zucken gezahlt hatte.
Die Helden hätten also auch nach den Räubern immer noch 30 D. mehr als vorher (was in der Gruppe vermutlich immer noch eine ordentliche Entlohnung wäre).

Wobei ich mich auch schon gefragt habe, warum man das Geld vom Händler fordert, statt der offensichtlichen Bedrohung (Räuberbande, die selbst für eine schwer bewaffente Heldengruppe eine Gefahr ist und auch vor Geweihten nicht zurück schreckt) Einhalt zu gebieten.

Alleine schon um die eigene Ehre nach der Schmach wieder her zu stellen! Aber so entehren sich die Helden nur noch mehr...

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Beitrag von Cifer » 17.10.2017 12:29

Ah, dann nehme ich das zurück. 50 Dukaten pro Person sind (je nach Dauer des Auftrags) schon eher in der groben Nähe von respektabel.
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Beitrag von AngeliAter » 17.10.2017 13:20

Was den Vorschlag "Schlechter Ruf" angeht, den würde ich auch nicht sooo großzügig verteilen. Immerhin gilt der für eine gesamte Region und wie viel Einfluß ein Händler dafür schon aufbringen möchte?
Vieleicht einen schlechten Ruf von 1-2 Punkten, mehr definitiv nicht. Und für jede heldenhafte Tat soll der auch wieder um einen fallen. Letztlich redet ja nur ein Händler schlecht über einen aber die Bevölkerung liebt Helden (und denkt ja eh schlecht über Händler).
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Beitrag von OnkelDoc » 17.10.2017 14:18

Danke Leute, gute Ideen dabei, werde ich mir überall bischen was rauspicken.

Hab mich mit meinem Kumpel (Co-Meister der mich ab und zu mal vertritt) auch so verständigt das wir es wohl erst mal bei einer SO Einbuße und Schlechtem Ruf, vllt noch Gesucht 1 belassen werden. Dazu noch etwas schimpfe beim SdS in P. einfach weil wir die Gruppe nicht sprengen wollen und wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommen würde wohl genau so passieren würde.

Die Rondrageweihte und der Löwenritter, haben den Vorschlag des Händlers angenommen die 20 Dukaten dem Tempel zu spenden wie vom Händler vorgeschlagen. Der Rest hat die Hand aufgehalten.

Werde das nächste mal nochmal vor dem Beginn mit allen reden.

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Beitrag von Zyrrashijn » 17.10.2017 14:28

Ist das eigentlich die selbe Gruppe, die von einem gewissen Heptarchen 50000 Dukaten erbeutet hat?
- Wer dem Licht dienen will, darf die Schatten nicht scheuen -

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Beitrag von Abdul ben Dschinni » 17.10.2017 15:12

OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
Hat jemand dazu eine Idee die mir weiterhelfen könnte? Ich finde das ganze einfach absolut daneben.

Vorallem beim Offgame Gespräch war unser Mitspieler auch noch total davon überzeugt das er da keine Probleme bekommen kann etc.
Ich bin da anderer Meinung.
Wenn ich der Spielleiter gewesen wäre, wäre das auch meine Reaktion gewesen. Mit etwas Abstand wie hier im Forum, möchte ich in eine etwas andere Kerbe schlagen als meine Vorredner: Es ist Aufgabe des Spielers die Handlung aktiv mit seinen Entscheidungen zu gestalten und nicht bloß passiv die Geschichte des Spielleiters wie bloßes Fernsehen zu konsumieren. Es ist daher der Job des Spielleiters, seinen Spielern eine Spielwelt zu präsentieren, die es dem jeweiligen Spieler erlaubt, halbwegs informierte Entscheidungen zu treffen, weil er im Großen und Ganzen die wesentlichen Resultate seiner Entscheidungen vorhersehen kann (oder dass der Spieler zumindest weiß, dass er bei seiner Entscheidungsfindung ins Blaue hinein entscheidet und/oder dass er mit einer bestimmten Entscheidung große, ggf. nicht abschätzbare Risiken eingeht). Dazu muss der Spieler VOR der Entscheidung ausreichend informiert werden, damit er die drohenden Konsequenzen abschätzen kann. Dass der Spieler, offgame zur Rede gestellt, kein Problem in seinem Verhalten und auch keine drohenden Konsequenzen sieht, und auch der Spieler der Rondra-Geweihten in der Szene im Wesentlichen passiv geblieben ist (und im Grunde der ganze Rest der Spieler), zeigt eigentlich, dass die Spieler einen anderen Eindruck von der Spielwelt haben, als du ihn präsentieren willst. Böse gesagt, deine Spieler spielen in einer Spielwelt, in der ein verdienter Heroe, dem Geizhals durchaus mal die gefühlt verdienten Prügel androhen kann. Denn seien wir mal ehrlich: Der Kaufmann ist um 120 D bereichert, weil der Schaden nicht bei ihm, sondern bei seinen Handlangern eingetreten ist - und weil er am Anfang des Abenteuers gut verhandelt hat bzw. die Spieler die Einstiegsszene um des Fortschreitens der Handlung willen abgenickt haben, kommt er mit seinem ausgehandelten Erfolgshonorar durch. Und nicht nur das: Er sagt sogar noch, dass er es sich leisten könnte, sie für die in seinen Diensten erlittenen Schäden zu entschädigen und er will daran auch keinesfalls bereichert sein. Nur die Schäden derer, die sich in seinem Dienst aufgeopfert haben, ersetzt er nicht und pocht auf die Absprache, da er davon nichts hat. Da spendet er doch lieber das Geld für einen guten Zweck: Wer die Hintergründe der Spende kennt, denkt nicht schlecht von ihm, und wer die Hintergründe nicht kennt, hält ihn für einen noblen und selbstlosen Spender. WIN-WIN. Ähh ja, und seine Spende soll im Namen der Geschädigten sein, damit es den Geschädigten nicht so auffällt. Als ob die Herkunft des Geldes nicht durchsickern würde - wofür er spätestens dann sorgen könnte, wenn die Helden die Stadt verlassen haben. Sehr nachvollziehbar, dass ein Geschädigter über ein solch vermeintliches Angebot erbost ist.

Da das Problem aus meiner Sicht seine Ursache in einer Misskommunikation zwischen Spielleiter und Spielern hat, würde ich beide Seiten strafen - die Spielerfiguren verlassen die Region des Kaufmanns, weil der sie schlecht macht, und die Spielerfiguren bezahlen einige Gestalten, Gerüchte über den legendären Geiz des Kaufmanns in die Welt zu setzen. Sie erfahren dann zwei Abenteuer später, dass ein wichtiger Handelspartner die Geschäftsbeziehung zu diesem aufgekündigt hat, weil dieser wie allseits aus der Gerüchteküche bekannt seine Geschäftspartner auf den Schäden sitzen lässt, die sie in seinem Risiko erleiden, und sich gerechten Nachverhandlungen verweigert.

Abdul, der Erfolgserlebnisse der Spieler im Regelfall an die erste Stelle setzen würde

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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Lokwai » 17.10.2017 16:08

Es mag auch Spieler geben die einfach mal einen Nachteil (Goldgier) ausspielen und dann mit den Konsequenzen leben (müssen).
Gut, dieser hier nicht, der war ja auch Offgame von der Tat überzeugt, aber an sich würde ich die Umwelt schon reagieren lassen.
Und natürlich muss man auch als SL vermitteln was es heißt wenn man den Händler erpresst. Wenn der Spieler meint er sei im Recht, na dann ... lass ihm in den Glauben weiterlaufen, aber extrem abstrafen würde ich das nicht, aber temporär der Gruppe (oder Einzelnen) Steine in den Weg legen schon.

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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Krak » 17.10.2017 19:37

Im Horasreich gilt die Lex Zwergia.
Dabei geht es nicht nur um Gerichtsverhandlungen, sondern vor allem auch um die politischen Bestandteile,die den Zwergen eben politische Rechte garantieren:
Freie Bewegung unter der Oberfläche
Genaue Regeln der oberirdischen Grafschaften und Zuständigkeiten.
Das will man natürlich nicht riskieren, nur weil einer der drachischen Habsucht verfallen ist.

Dazu kann man auch schön die Langlebigkeit ausspielen, indem man darauf hinweist, wie schlimm es für die Zwerge war, als sie während der Priesterkaiser verfolgt wurden, die sich nicht um die Lex Zwergia geschert hatten.
Und in diesem Zusammenhang könnte man auch einen Vertreter der Sippe des Zwergen auftreten lassen, der dem missratenem Sippenverwandten gehörig in den Hintern tritt, weil er die ganze Sippe in der Binge zum Gesprächsthema Nr 1 gemacht hat.
"Warte nur bis deine Ururgroßtante Atoscha dich zu fassen kriegt..."

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Beitrag von Na'rat » 17.10.2017 19:45

Na ja, was Thorwaler und Zwerg abgezogen haben war schlicht räuberische Erpressung. Decken die Anderen dies sind sie meineidige Komplizen. Wenn die wirklich Komplizen sind läuft der Kläger vermutlich gegen eine Wand, wobei das auch vom Status von Geweihten im jeweiligen Aventurien abhängt. Einheimische mit Geld zu verärgern ist grundsätzlich immer eine doofe Idee.

Als erstes sollte man mal darüber reden, warum es KEINE räuberische Erpressung gewesen sein soll, eine gut beleumundete Person mit Geld, mit Verstümmelung zu bedrohen, damit die Geld rausrückt. Sobald dies OT klar gestellt ist kann man über die IT Konsequenzen reden.

Dann sollte man mal über den Moralkodex der Rondrakirche reden, der ja sonst schwer dagegen ist Räuber zu decken. Einen Konflikt mit ketzerischen Apostaten, was Thorwaler ja erstmal sind, kann man auch noch reinbringen.

Schließlich sollte man darüber reden, wie viel Konflikt man zwischen den SC haben will.
Krak hat geschrieben:
17.10.2017 19:37
Im Horasreich gilt die Lex Zwergia.
Eher schlecht, damit zieht die Sache noch weitere Kreise und die Zwergenheit ist bestimmt auch nicht gut auf den Kerl zu sprechen. Ist aber für die Problematik ein Nebenschauplatz.
Krak hat geschrieben:
17.10.2017 19:37
Das will man natürlich nicht riskieren, nur weil einer der drachischen Habsucht verfallen ist.
In einem Land, in der ein Drache die Macht hinter dem Thorn, auf dem Thron sowie ein Schlangenkult die Macht neben dem Thorn ist?

p.s. 50 Dukaten scheinen auch etwas wenig.

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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Andwari » 17.10.2017 20:49

@Geldmenge
- wie angemessen die "50 Dukaten pro Kopf" waren ist von Spielgruppe zu Spielgruppe vmtl. unterschiedlich - es wäre abzuklären, ob das was der SL in der Spielwelt darstellen wollte (= eine angemessene bis gute Vergütung für den Auftrag und alles was damit zusammenhängt) und das was die Spieler verstanden haben (vllt. = nur 50 Dukaten, das deckt ja kaum die Spesen, müssen wir halt gemeinsam plündern) ähnlich ist.
- Räuber die irgendwelche Reisenden um "pro Kopf soundsoviel Dukaten" erpressen, sind je nach Umständen schon sonderbar - wenn das so viel Geld ist, warum gehen die Räuber dann davon aus, dass jedes Opfer eine derart große Summe mitführt?

@Darstellung Auftraggeber
Der war anscheinend einzig und allein eine Dukatenquelle? d.h. die Helden konnten anschließend gegenüber dem wenig verlieren (freundschaftliche Verbindungen o.ä) und er hat die Dummheit besessen, richtig viel Geld in bar (300 D) an Raufbolde und Schlagetots auszuloben ohne da irgendeine Sicherheit zu haben, wie sie z.B. eine ordentlich dargestellte städtische Umgebung, dargestellte Händlergilden-Beziehungen, eine Vertragsabwicklung im Tempel oder halt einfach zwei Dutzend gemietete Wachleute bieten können.

@Gruppenwirkung nach außen
Man könnte vermuten, dass die rondrianischen Typen in der Gruppe nach außen als Anführer oder geeignete Ansprechpersonen wirken - bzw. wirken sollen. Das ist hier grandios schief gegangen, denn hier dominieren am Ende einfach die goldgierigen Schlagetots den Gruppenauftritt.

@Fehler des Händlers
Der Händler hat anscheinend den Eindruck erweckt, dass es ihm auf 120 Dukaten mehr oder weniger nicht so ankommt - genau so kommt das Angebot rüber, irgendwas zu spenden für ein Ereignis, das auf aventurischen Straßen vmtl. mal vorkommt und für das ein Händler viel weniger Handlungsmöglichkeiten hätte als diese ja ziemlich kampfstark wirkende Gruppe. Entweder hat der Händler sich absolut auf eine "ehrenhafte" Gruppe verlassen wollen oder war halt grob fahrlässig im Umgang mit seinen Dukaten. Es passt nur wenig ins Bild von "Händler", da einfach Bargeld in der Truhe gegen eine Tempelspende aufzuwägen. Der Traviatempel hätte lieber warme Decken, der Praiostempel will das Gold schön strahlend hergerichtet haben und selbst im Phextempel wäre eine schöne Story und verwertbare Zusatzinfos zu dem Betrag gefragt.

@Räuber
Wen überfällt diese Räubergruppe eigentlich sonst so, wenn sie sich an eine solche Heldengruppe heranwagt? Das ist für eine zufällig wirkende oder "dumm gelaufen" Begegnung schon etwas krass - da kommt dann halt auch gleich ein Bezug zum Auftrag in die Spielerköpfe, der sonst schlicht nicht da wäre. Dass die Räuber dann auch noch ein Stückchen Plotinfo bereitstellen, webt das nur dichter in das Bild.

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Beitrag von Rhonda Eilwind » 17.10.2017 21:56

OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
So und nun kommen wir zu dem Punkt der mich gestern etwas nunja geärgert hat, was zum Glück schon zu später Stunde war und wir dann 30 Minuten später eh aufgehört hatten.
Mich piekst hier eher das hier an... ;)

Ich frage mich: Wieviel von dem, was "zu später Stunde" passiert ist - inklusive OT-Gespräch hinterher - lag wirklich an den Spielern und wieviel daran, dass es schon sehr spät war und alle nicht mehr so ganz taufrisch im Kopf waren?

Dann schreibst du:
OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
Die Rondra Geweihte hat noch versucht zu schlichten was nicht gelang,
und
Entäuscht hat mich dabei das Verhalten der Rondra Geweihten, die quasi teilnamslos zugesehen hat.
Na was denn nun? - Hat sie versucht, zu schlichten, oder hat sie "teilnahmslos zugesehen"?

Und was hätte sie deiner Meinung nach tun sollen? Den Thorwaler am Kragen packen, vor die Tür ziehen und zum Duell fordern?

Auch da frage ich mich (und dich): Wie viel von dem, was im Spiel passiert ist, war der späten Stunden geschuldet, und dem Umstand, dass zB die Spielerin oder der Spieler der Geweihten todmüde war und darum nicht mehr darauf kam oder keine Lust mehr hatte, noch so eine dynamische Aktion vom Zaun zu brechen?

Du sagst zwar, ihr hättet off-game darüber gesprochen - aber das war doch wohl direkt nach dem Ereignis, wen ich das richtig verstehe? Also, abends spät?

Eventuell sprecht ihr noch einmal in Ruhe (und möglichst vobehaltlos) darüber, was der Spieler sich dabei gedacht hat - erstmal auf der Spiel-Ebene, aber vielleicht auch auf der Spieler-Ebene? - Manchmal machen Spieler unbewusst destruktive Sachen, weil der SL oder dessen Abenteuer oder, oder... sie geärgert haben und sie auf's Mal keine Luste mehr haben, "mitzuspielen".

Vielleicht fühlte sich nicht nur der Charakter um seine Dukaten betrogen, sondern auch der Spieler - von dir?

Wenn das geklärt und idealerweise irgendwie ausgeräumt ist, kann man als nächstes überlegen, wie man "in-game" vorgeht.

Also, ob 'schlechter Ruf' angebracht wäre (den könnten sie in der Gegend zumindest auf jeden Fall haben), oder was auch immer. Den Vorschlag, dass der Thorwaler von der Rondrakirche nur noch "Aufträge fürs Grobe" bekommt, fand ich gut und leidlich realistisch. ;)

Aber, wie gesagt: Bevor man über sowas nachdenkt, muss geklärt werden, was auf der Spieler-Ebene schiefgelaufen ist. Schon, um zu verhindern, dass sowas nochmal passiert.

Davon, auf alles, was Spieler so "gefühlt falsch" machen oder regelrecht verbocken, sofort und ohne Rücksprache mit drastischen in-game-Strafen zu reagieren, halte ich eher nichts.

Eigentlich war es - ich glaube, mit einer Ausnahme - wenn mir so etwas in drastischer Form passiert ist, fast immer so, dass die Spieler von einer ganz anderen Situation ausgegangen sind als ich. Also ein klassisches Missverständnis.

Und einmal ein Totalausfall durch aufziehende Grippe und Müdigkeit.

Soll ich mich da hinstellen und die ganze Gruppe abstrafen und mit heftigen in-game-Reaktionen traktieren, wenn es leidlich sicher ist, dass sie (oder im Grippefall der eine Spieler, auf den es aber ankam udn auf den ich wegen des Ehrenkodex seines Helden fest gebaut hatte) sich unter normalen Umständen und "im Vollbesitz seinr geistigen Kräfte" anders verhalten hätte?

Wozu?

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Beitrag von Zelemas » 17.10.2017 22:07

OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
Die Rondra Geweihte hat noch versucht zu schlichten

Entäuscht hat mich dabei das Verhalten der Rondra Geweihten, die quasi teilnamslos zugesehen hat.
Wenn sie versucht hat zu schlichten, kann sie nicht nahezu teilnahmslos gewesen sein?

Die hier vorgeschlagenen Auswirkungen für sie Charaktere kann ich zum Teil gut nachvollziehen, allerdings würde mich an deiner Stelle erst einmal interessieren, wieso die anderen Spieler ihre Charaktere so haben handeln lassen. Wenn der Spieler/die Spielerin der Geweihten nämlich so zurückhaltend war, weil sie ooc zu dem Schluss kann, das es die Gruppe ingame zerreissen kann, wenn die Rolle der Geweihten richtig ausgespielt wird, wie man sie erwarten könnte, liegt das Problem woanders. Ich als Spieler der Geweihten hätte in dem Moment die Rolle verlassen und die anderen ooc darauf hingewiesen, das ihr Verhalten gleichzu einem Problem führen wird und eigentlich nicht das ist, was ich für ein vernünftiges Gruppenzusammenspiel warten würde. Genau so gut könnte man so einen Einwurf durchaus auch vom Meister erwarten (Andreas, Deinem Eiolfur ist völlig klar, das er mit dieser Forderung und Drohung gerade dabei ist, dafür zu sorgen, das sein Ruf undderRuf seiner Begleiter massiv Schaden nimmt und ihr euch auf die andere Seite des Rechtes stellt") , aber das ist je nach Gruppe anders.

Wenn sie dann weiter machen.... ok, dann müssen sie auch damit leben, das die Geweihte den Händler vor ihren bisherigen Gefährten schützt, oder der Meister später mit Sanktionen in der Welt darauf reagiert.

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Beitrag von Gorbalad » 17.10.2017 22:25

Vielleicht war die Geweihte untätig, aber ihre Spielerin versuchte zu schlichten?

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Beitrag von Rhonda Eilwind » 17.10.2017 22:27

@Gorbalad

Kann natürlich sein. Aber auch dann ist die Frage, ob das nicht vielleicht an der vorgerückten Stunde lag, wo irgendwann evtl. das Trennen zwischen Spielern und Charakteren nicht mehr ganz so gut funktioniert.

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Beitrag von smarrthrinn » 18.10.2017 00:40

Ich werde noch etwas früher ansetzen. Wozu der Raubüberfall? War er plotrelevant, oder nur eine Zufallsbegegnung? Wie haben die Spieler reagiert, als man ihren Charakteren das sauer verdiente Geld abgenommen hat und sie angesichts der Übermacht nur ohnmächtig zusehen konnten?

Die zweite Art der Raubüberfälle (zufallsbasierter Überfall in Übermacht) find ich einfach nur ScheiXe. Sie bringt dem Spiel nichts und zeigt den Spielern nur auf, dass der Meister jederzeit alle Charkatere zu Boron schicken kann, wenn er will. Das erzeugt bei vielen Spielern Frust, den sie vielleicht im Moment runterschlucken, aber zu später Stunde nach vielen, vielen Spielstunden doch raus lassen.

Wenn das der Fall sein sollte - und die Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, ist sehr groß - dann bitte keine Ingamebestrafung. Das erzeugt nur mehr Spielerfrust.

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Beitrag von LordShadowGizar » 18.10.2017 01:06

Dem Wahnwitz zum Gruße!

Ja... gesichtslose NSCs, die Auftauchen, einen Ausrauben und wo es wohl eher unwahrscheinlich ist, sich jemals bei denen Revangieren zu können (... weil gesichtslose NSCs aus dem Nirgendwo die wieder ins Nirgendwo untertauchen halt...) <= vs => Spieler Charaktere (... vom Stand... deren Aussage zumindest beim Adligen/Geweihten per se eigentlich als Beweis gilt...) die scheiße gegenüber einen NSC (...vom vermutlich mittel-/mäßigeren Stand...) bauen, bei denen die NSC-Umwelt aber auf einmal zu mega kompetenten Super-Detektiven mutiert, obgleich diese sonst ohne Heldenbeistand nicht mal den linken vom rechten Fuß unterscheiden können... geschweige dem das sie es schaffen würden Raubernester auszuräuchern die Spielercharaktere ausrauben könnten... und dann sogar mit eventueller aussicht bei den Spielercharaktere recht hart zuzupacken.

Ja... das hinterläst irgendwie so nen seltsamen Beigeschmack.
Auch wenn ich deutlich dafür bin das, dass kriminelle Verhalten durch aus Konsequenzen haben darf (SO Verlust/Schlechter ruf klingt doch nett... Auswirkungen vom Moralkodex/Prinzipientreue von Roni/Krieger auch). Aber so wie der (generische-Aufplopp-)Räuber Trupp unter dem Radar fliegen darf, sollte man halt auch gestatten das die Spieler zumindest die Chance bekommen ihre Chars herauszureden (falls die ehrenhaften Chars unter den SCs dieses überhaupt zulassen wollen/können ).
Auch wen das bedeutet, das man nicht mehr Helden, sonder Gauner in einer gaunerhaften Welt spielt.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Diese Welt mit ihren Regeln ist wie Wachs in meinen Händen! Und mein Wahnwitz wird sie formen...

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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Laske Hjalkason » 18.10.2017 08:25

Ich wollte hervorheben, das es sich um eine Rondrageweihte Amazone handelt. Andere Rondrageweihte haben eher Probleme mit Diebstahl. Amazonen die ja auch Männer rauben und bestimmt auch stehlen um zu überleben, haben bestimmt weniger ein Problem damit sich etwas zu nehmen wenn sie das Gefühl haben, das es ihnen zusteht.
Leben = Wahrheit + Gott
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Wahrheit = Leben - Gott

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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von BenjaminK » 18.10.2017 09:40

smarrthrinn hat geschrieben:
18.10.2017 00:40
Wozu der Raubüberfall? War er plotrelevant, oder nur eine Zufallsbegegnung?
OnkelDoc hat geschrieben:
17.10.2017 09:37
[...]von einer Räuberbande überfallen wurden, die sie um 20D pro Kopf erleichtert hat, dafür freundlicherweise sogar noch einen Hinweis zur Lösung der Queste geliefert hat
Ich glaube aber, dass das den Spielern nicht bewusst geworden ist :)
Leitet gerade;
G7-Gruppe 166h
MR-Gruppe 640h

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Verhalten von Helden gegenüber Auftraggebern

Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 18.10.2017 12:53

Das Problem sollte aber nicht sein, ob den Spielern bewusst ist, dass die Räuber ihnen einen Beitrag zur Plotlösung gegeben haben... Es sollte ihnen klar sein, dass es keine clevere Idee ist, einen Auftraggeber auszurauben, der ein großzügiger und vermutlich einflussreicher Gönner der Rondrakirche ist (bzw. war), wenn man (a) selbst für die Rondrakirche aktiv ist bzw. dieser angehört und (b) diesem auch noch durch die Kirche empfohlen wurde. [in der Phexkirche mag das vielleicht noch angehen.]... Durch die Aktion dürfte die Rondrakirche mehrere Hundert bis Tausende Dukaten an jährlichen Spenden durch den Kaufmann und seine Freunde verlieren - In-Game-Entitäten, die sich darüber freuen, werden vermutlich weniger in Alveran sitzen, sondern eineinhalb bis zwei Sphären höher.

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