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Bücher, Preis und Kopierdauer

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun und den anderen Spielewelten von Ulisses & Uhrwerk.
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Eiskristall
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Bücher, Preis und Kopierdauer

Beitrag von Eiskristall » 11.11.2017 22:15

Hallo Leute

Wie sieht das bei euch mit nichtmagsichen Büchern aus. Wie z.B. Bücher übers Stricken, Goldschmiedearbeiten usw. Und wie lange dauert es bei euch Bücher neu zu verfassen ?


Grüße

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Merios
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Beitrag von Merios » 11.11.2017 23:04

Einer meiner Charaktere wollte mal ein Buch über das Schneiderhandwerk (Um Zauberzeichen für Kleidung zu machen), aber meine SL meinte, dass es zu Handwerken keine Bücher gibt, weil die Zünfte sich natürlich keine Konkurenz schaffen will. Nach dem Motto entweder du lernst es richtig, oder gar nicht. Ich persönlich finde das natürlich jetzt nicht so praktisch. :rolleyes:
Adersin hat ihr Buch fürs Kriegshandwerk veröffentlicht und landete später dafür zeitweise im Knast, wenn ich mich richtig erinnere. Das war aber glaube ich eher wegen "Verbreitung gefährlichem Kriegswissens", oder so.

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Cifer
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Beitrag von Cifer » 12.11.2017 01:30

Ich vermute, die weniger angesehenen Gewerbe werden eher komplett mündlich tradiert - wer hätte da Interesse und Fähigkeiten, Bücher zu verfassen? Komplexere Sachen wie Baukunst haben sicherlich ihre Tabellenwerke und begleitende Bücher, aber die grundlegende Erwartung ist sicherlich auch da, dass die eigentliche Ausbildung eher über einen Meister erfolgt.
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Argilac
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Beitrag von Argilac » 12.11.2017 10:43

Ich selbst habe z.B. naturkundliche Bücher den SC zukommen lassen Flora und Fauna der Albernischen Lande. Oder auch ein Buch über die Beurteilung von Rennpferden im Wagenrennen (war aber eher eine lustige Spitze, sie fanden es in den Hinterlassenschaften eines fiesen Magus MI zu Göttin der Amazonen: Xeraan). Mittlerweile schleppt die Gruppe auch einen Bier-Almanach mit sich herum, den sie erhalten hatte unter dem versprechen, ihn auf ihren Reisen zu erweitern.

Einem SC erlaubte ich, Belletristik sich zuzulegen, nämlich Drachen und Verließe - Die Abenteuer des Ritters Eisenstolz (1 - 3). Der Spieler hat sogar den Inhalt grob ausgearbeitet.

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AngeliAter
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Beitrag von AngeliAter » 12.11.2017 12:13

Bei mir würden Handwerksmeister lieber arbeiten und Geld verdienen anstatt ein Buch zu schreiben welches er niemals wirklich gewinnbringend verkaufen könnte.
Oma Alrike kann sicherlich keine 5 Dukaten für ein "Stricken für Anfänger" ausgeben und die Burgdame Alrikchen hat sowie ihre Burgdamen welche ihre das stricken beibringen.

Mal davon ab, wo würden wir den hinkommen wenn die Junggesellen, anstatt auf die Walz zu gehen, ihre Nasen in Bücher stecken würden und allerhand theoretisches Zeugs lernen würden? Die können sich dann später mangels Praxis ja nicht einmal ihre Schnürschuhe zubinden.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
Christopher Hitchens

Firnblut
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Beitrag von Firnblut » 12.11.2017 12:57

Nicht nur die Zünfte, sogar die einzelnen Handwerker hocken auf ihrem Wissen.

Das ist selbst heutzutage teilweise noch so.
Warum sollte man die hart erarbeiteten Kniffe an jemand anderen, als den eigenen Lehrling weitergeben? Wenn man in XY besonders gut ist, dann will man auch nicht, dass alle anderen aufholen können.

Dass man Wissen verbreiten und teilen kann, damit hinterher alle davon profitieren, ist ziemlich modernes Gedankengut.

Da es keine Möglichkeit gibt Bücher zu überschaubaren Kosten in Mengen zu produzieren, ist der Buchhandel in den meisten Bereichen noch kein Geschäftsmodel.

Denderajida_von_Tuzak
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Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 12.11.2017 22:45

Wer schreibt Bücher? Das dürften v.a. Magier und Kirchennahe (Geweihte, Akoluten, Ordensmitglieder) v.a. aus dem Umfeld des Hesindekultes sowie weitere gelehrte Professionen (Sternkundler, Alchimisten, etc.) sein... Und die schreiben meist spezielles für ein Spezialpublikum. Im Hesindedorf in Festum wirst Du mit Sicherheit ein Buch der Schlange finden, in dem Karen-Strickmuster verschiedener Nivesischer Stämme im Vergleich diskutiert werden. Aber eher nicht die Anleitung, um überhaupt stricken zu lernen - da setzte der Autor vermutlich voraus, dass das eh jeder kann... Gute Quelle für Bücher über Schmiedekunst dürften Ingerimm bzw. Angrosch-Tempel sein. Auch wenn es vielleicht sehr aufwendig ist, in die heiligsten Hallen von Xorlosch vorgelassen zu werden, um dort in Angram gehaltene Wandinschriften über die Erzeugung/Bearbeitung von Zwergenstahl, Toschkril oder Drachenlanzen zu lesen.

Nur wenige Autoren verfassen mehr als ein oder zwei (nennenswerBücher, alleine weil schon die Recherchen so aufwendig sind.

Lorlilto
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Beitrag von Lorlilto » 13.11.2017 06:38

Ich habe der Magierin der von mir geleiteten Runde mal erlaubt beim ODL in Perricum ein Buch "Garethi - Tulamydia" zu erstehen, verfasst von einem gewissen Magus von Langen zu Scheidt ;) Das enthält aber nur die einfachen Grundzüge (bis TaW 4 oder so) und außer für diese beiden wichtigsten Verkehrssprachen würde ich die Verfügbarkeit solcher oder vergleichbarer Werke wohl sehr niedrig ansetzen.
Meine Einschätzung: Für Bosparano und Aureliani wird man wohl an Magierakademien (ersteres) und Hesindetempeln (beides) zumeist jemanden finden können, der es einem beibringen kann, Wissen zu Zelemja ist vielleicht noch an südaventurischen Akademien in organischer oder Buchform zu finden, für Rssahh muss man sich wohl am ehesten mit den Geschuppten persönlich beschäftigen (oder jemandem, der sich mit ihnen persönlich beschäftigt hat, was es nicht unbedingt besser macht). Allgemein gehe ich aber davon aus, daß zu den meisten Themen, für die in Gelehrtenkreisen zumindest eine Grundbekanntheit besteht, irgendjemand mal irgendwas geschrieben hat. Wo das jetzt rumliegt, und ob man daraus z.B. die betreffende Sprache auch lernen kann, das steht auf einem anderen Blatt.

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