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Das Problem der Birscharolle (MI)

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Cavia
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Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cavia » 14.02.2012 14:37

MI zur ganzen Kampagne - sollte klar sein, ne? ;)

Also:
Meine Gruppe nährt sich (nach nur fast 2 Jahren Spielzeit *hust*) langsam dem Ende von "Im Sand verborgen" und wird also hoffentlich demnächst die besagte Rolle aus dem Dungeon bergen.

Jetzt seh ich irgendwie folgendes Problem: Wenn man die gesamte Handlung der Drachenchronik überblickt, ist der Inhalt der Rolle weder besonders wichtig, da die enthaltenen Informationen auch in "Vermächtnis im Mondschein" und letztendlich in Drakonia zu finden sind. Zweitens ist nicht ganz klar, was für Pyrdacor der Grund gewesen sein soll, die Erblinien festzuhalten (klar, im Endeffekt nützt ihm das natürlich bei seiner Wiedererweckung, aber war ihm das auch klar?).

Ich bin mir nun unschlüssig, ob man den Inhalt der Rolle nicht vielleicht abändern sollte.
Meine ersten Ideen waren z. B., dass die Rolle eine Art "Karte von Zze Tha" sein könnte, die den Helden in Band 4 dann hilft, sich dort zurechtzufinden. Eine andere Idee wäre, dass in der Rolle hinterlegt ist, wie man Pyrdacor zurückholen kann (also dass man soundsoviele seiner Nachfahren und einen geeigneten Körper und den Karfunkel braucht). Dies würde auch ein Grund sein, wieso Pardona hinter dem Ding her ist.

Andererseits stellt die Rolle bzw. die Thematik der Erblinien den einzigen roten Faden dar, den die Kampagne (aus Sicht der Helden) überhaupt hat. Ob man diesen nun tatsächlich noch kappen möchte, ist halt die Frage.
Es ist halt einfach ärgerlich, dass das Wissen um die Erblinien im Endkampf nicht wirklich entscheidend ist und dass man es eigentlich auch komplett weglassen könnte.

Also - entweder sollte die Rolle und die ganze Drachenfamiliengeschichte eine wichtigere Rolle spielen oder die Rolle sollte gleich was anderes beinhalten.

Vielleicht hat ja irgendwer Lust, sich an derartigen Überlegungen zu beteiligen?
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Hanfmann
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 14.02.2012 14:53

Pyrdacor hat seine Rueckkehr fest eingeplant, von daher fand ich die Information ueber die Erblinien schon sinnvoll als Inhalt. Ergaenzt habe ich das zusaetzlich um das Wissen, wie man die von ihm hinterlassenen Elementaren Eier erweckt. Da das Wissen ja nach und nach hochkommt werden meine Spieler an passender Stelle dann noch Detailwissen ueber den Urkessel bekommen.

Die Karte zu Zze Tha war ja in Erben des Zorns zu finden, dass meine SC als erstes Abenteuer zu dieser Thematik gespielt haben.
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Cavia
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cavia » 14.02.2012 15:05

Die Karte zu Zze Tha war ja in Erben des Zorns zu finden, dass meine SC als erstes Abenteuer zu dieser Thematik gespielt haben.
Ich hab das Ding ja sowohl gespielt als auch mal durchgelesen - wo steht denn da da?
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Dalamar » 14.02.2012 15:25

Also ich hab die Rolle fast so gelassen wie beschrieben. Es stimmt zwar das am Ende oder bzw nach Drakonia das Herausgefunden nicht mehr sehr viel zählt. Ich habe meinen Spielern versucht zu vermitteln, dass die Übersetzung von Fuldigor aber nur ein Bruchstück ist von dem was in der Rolle steht. Dadurch hatte ich durch das verschüttende Wissen das in Ihre Köpfe gespeichert wurde eine gute Möglichkeit ihnen immer mal wieder kleine Hinweise zu geben um Sie wieder auf den richtigen weg zu bringen.
Da meine Helden mit den verschiedenen/vielen Handlungsfäden eh schon teilweise überfordert waren haben ich abgesehen noch weitere Informationen in die Rolle zu packen außer einen Teil des Stammbaumes und die Infos über die Essenzen.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 14.02.2012 15:29

Ich denke auch, dass da eigentlich mehr drinsteht, als die Helden erfahren.
Fuldigor wird schon die "unwichtigen" Infos rausgefiltert haben...

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cavia » 14.02.2012 15:42

Da meine Helden mit den verschiedenen/vielen Handlungsfäden eh schon teilweise überfordert waren haben ich abgesehen noch weitere Informationen in die Rolle zu packen außer einen Teil des Stammbaumes und die Infos über die Essenzen.
Es ging, wenn überhaupt, ja auch nicht um zusätzliche Infos, sondern andere Infos.
Ich denke auch, dass da eigentlich mehr drinsteht, als die Helden erfahren.
Fuldigor wird schon die "unwichtigen" Infos rausgefiltert haben...
Das kann natürlich sein.

Aber ich versuch halt das ganze irgendwo auch aus Sicht eines Spielers zu sehen - da schleppen sie diese blöde Rolle von Pontius zu Pilatius, riskieren ihr Leben dafür, reisen bis ans Ende der Welt damit - und am Ende steht eigentlich alles Relevante auch in Drakonia (was zwar auch nich mal eben so zu erreichen ist, aber halt doch ein bisschen einfacher als das eherne Schwert). Ich als Spieler würd mir schon ein wenig veralbert vorkommen (oder mich fragen, ob ich einfach was falsch gemacht hab).
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 14.02.2012 15:49

Cavia hat geschrieben:
Die Karte zu Zze Tha war ja in Erben des Zorns zu finden, dass meine SC als erstes Abenteuer zu dieser Thematik gespielt haben.
Ich hab das Ding ja sowohl gespielt als auch mal durchgelesen - wo steht denn da da?
Auf Malgorras Arbeitstisch liegt die Karte einer voellig unbekannten Stadt. Entweder wurde dann explizit Zze Tha erwaehnt, oder dass die Position der Stadt mit guten Geographiekenntnissen als genau in die Khom passend zuordbar ist.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cavia » 14.02.2012 15:53

Hanfmann hat geschrieben:
Cavia hat geschrieben:
Die Karte zu Zze Tha war ja in Erben des Zorns zu finden, dass meine SC als erstes Abenteuer zu dieser Thematik gespielt haben.
Ich hab das Ding ja sowohl gespielt als auch mal durchgelesen - wo steht denn da da?
Auf Malgorras Arbeitstisch liegt die Karte einer voellig unbekannten Stadt. Entweder wurde dann explizit Zze Tha erwaehnt, oder dass die Position der Stadt mit guten Geographiekenntnissen als genau in die Khom passend zuordbar ist.
Aaaah, okay, danke. Dann schau ich da nochmal rein. Immerhin eine meiner Helden hat EdZ ja auch gespielt. Wobei ich nicht weiß, ob die Karte dabei erwähnt wurde...
Zuletzt geändert von Cavia am 14.02.2012 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Gulmond » 14.02.2012 16:25

Noch ein kleiner Hinweis: Pardona ist überhaupt nicht hinter der Rolle her. Sie weiß davon gar nichts. Oder es interessiert sie nicht.

Der Dschinn der Nacht handelt da eher auf eigene Faust, nachdem er von Pargonus darauf aufmerksam gemacht wurde.

Pargonus wurde (zumindest bei mir) zur Überwachung von Rakorium und Hilbert abgeordnet.

Hätte Pardona sich besonders für die Rolle interessiert, hätte sie ja auch einfach einen Helden nach "Bis ans Ende" entführen können.

Ansonsten bezweifle ich mal, dass das Problem wirklich so groß ist.
In geschätzen 5 Jahren, wenn ihr dann mit dem 2. Band durch seit, erinnert sich da doch keiner mehr dran :wink:

Ernsthafter: Natürlich ist das mit der Rolle eine ziemlich doofe Kiste. Der Inhalt ist für die Kampagne ziemlich irrelevant.
Du könntest dir überlegen, ob die Rolle zusätzliche Boni und Fähigkeiten vermittelt, die im 4. Teil gebraucht werden.
Zuletzt geändert von Gulmond am 14.02.2012 16:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torben » 15.02.2012 19:18

Ich weiß nicht. Die Schriftrolle ist doch ein wunderbares McGuffin (http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/MacGuffin). Es ist einfach die Spur welche die Helden überhaupt auf die Verschwörung bringt. Ich hatte meine liebe Not die Kerle davon abzubringen das Ding sofort zu vernichten.
"Die bösen wollen wissen was da drin steht? Feuerholz! Zunder! Los, nichts wie weg damit..."

Bei mir wurden sehr früh Infos raus gelassen das irgendwas im Limbus vorgeht. Etwas großes. Die Helden müssen herausfinden was in der Schriftrolle steht damit sie wissen was zum Geier die Bösewichte an Infos suchen.

Aktuell meine Helden fast schon überzeugt, dass es nur Pyrdacors Kochrezept für Zwergensuppe oder sowas ist.
Zuletzt geändert von Torben am 15.02.2012 19:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Rhys ui Cadrach » 15.02.2012 19:25

Was hältst du denn von der Idee, die Informationen ein wenig aufzuteilen.

1. Birscharolle:
Hier steht die Information, dass Pyr zurückgeholt werden kann, indem man die Essenz einiger seiner Nachkommen zusammenführt und wie das ungefähr möglich ist.

2. Troll-AB und Drakonia:
Zunächst erhalten die Helden bei den Trollen erste Infos, wer zu den Nachkommen Pyrs zu zählen ist. Später in Drakonia eröffnen sich dann die gesamten Stammbäume.
Man darf die Dinge nicht immer nur anschieben. Man muss sie auch mal geschehen lassen. - Der kleine Bruder, S. Regener

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cavia » 15.02.2012 21:50

@Torben: Mich stört ja grad die Tatsache, dass es ein McGuffin ist...wenn es nur mal am Rande vorkäme, um die Helden in die richtige Richtung zu schieben, wär es ja ok. Aber ich finde, dafür, dass man das Ding so lang mit sich rumträgt und mal eben zu Fuldigor klettert nur um rauszufinden, was drinsteht, isses am Ende einfach so unwichtig...

@Rhys: Die Idee find ich schonmal ganz gut...da kann man vielleicht irgendwie was draus machen ;)
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Doc Sternau » 15.02.2012 22:11

Wie wäre denn die Idee, dass die Rolle eine Essenz-Karte ist? Sie zeigt nicht nur die Erblinien Pyrdacors, sondern auch, wo sich die (lebenden) Erben aufhalten und welche davon wieviel von Pyrdacors Essenz in sich tragen. Letzteres ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn man setzt, dass nicht die komplette Essenz nötig ist, um den Alten Herrn wieder zu erwecken. Dann könnte er die Rolle für sich selbst als Hilfe hinterlassen haben, um schnell die noch fehlenden Teile seiner Selbst einsammeln zu können.
Womöglich war das ganze Teil auch nie für den Fall gedacht, dass seine Essenz mal völlig zerstreut wird, sondern nur dafür seine willentliche Essenzweitergabe im Auge behalten zu können.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cervantes » 16.02.2012 08:06

Die Idee eines sich selbst aktuallisierenden Stammbaums mit Essenzanteilen finde ich an sich ganz nett... Macht sie in meinen Augen somit wertvoller als den Stammbaum den man in Drakonia eh noch mal findet.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 16.02.2012 10:22

Ich hatte die Idee stattdessen Drakonia eine grundsätzlich andere Bedeutung zu geben.
Und zwar soll die Halle dort dem jeweiligen Essenzträger ermöglichen die zusätzlichen Kräfte zu nutzen, die ihm durch die Essenz zusteht (welches vorher natürlich nicht geht, warum es keinem der Drachen bisher auch aufgefallen ist.)
Den Stammbaum dort werde ich wohl einfach weglassen, nach Drakonia geht es sowieso mehr oder weniger unter Zeitdruck Richtung Khom. Von daher nützt einem das Wissen welcher Drache dazugehört an dem Punkt nicht mehr viel.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 16.02.2012 10:37

Soweit ich weiss, gibt die Essenz Pyr's aber keine zusätzlichen Kräfte.
Wie willst du das denn ausbauen?

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 16.02.2012 10:47

Das gehört noch mit zu den Lücken ... Da es aber primär nur Drachen betrifft genügt für mich als erste Annahme, dass bei zwei gleichwertigen Drachen der mit "erwachten" Essenzkräften gewinnen wird (um die Annahmen für das Finale etwas zu vereinfachen.)

Vielleicht wirkt von da an für den betreffenden Drachen das ganze auch mehr Highlandermäßig, sprich: vorher fließt die Essenz eines getöteten Essenzträger an alle anderen Drachen, nach dem "erwachen" fließt es direkt an denjenigen, wenn er nahe genug an einem sterbenden Essenzträger ist.
Dann wäre das noch eine interessante Motivation für Pardona so etwas mit ihrem pet durch zuziehen.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 16.02.2012 10:57

Puh, also für meine Gruppe werd ich das nicht einführen, scheint mir etwas übertrieben.
Dadurch hätte Pyr ja eine Möglichkeit geschaffen, wie sich seine Nachfahren gegenseitig ausrotten...
Und wenn dann der letzte Nachfahre durch irgendeinen dummen Zufall stirbt, wars das mit der Wiedererweckung...

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 16.02.2012 11:03

Pyrdacor hat seine Essenzträger allerdings auch als Generäle und Verlängerung seines Armes eingesetzt. Es würde also grundsätzlich passen, wenn sie stärker sind als die anderen Drachen.

Und zur Wiedererweckung werde ich als Pardona auch davon ausgehen, dass mehr als nur 1 popeliger Essenzträger nötig ist, sondern am besten sehr viel mehr konzentrierte Essenz. Also entweder möglichst viele auf ihrer Seite oder einer mit viel von Pyrdacors Essenz.

Das der letzte Nachfahre sterben kann hätte auch so passieren können, dass Ereignis was das verhindert hat ist schlicht das vergessen der Drachen um die Essenzträger. Ansonsten hätten die anderen Drachen vielleicht auch auf den Trichter kommen können, dass Pyrdacor plant wieder zu kommen und die seine Essenzträger abgeschlachtet.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Sumaro » 16.02.2012 11:12

@ Hanfmann

Du tust ja so als wäre Pyrs Rückkehr für die Drachen etwas furchtbares. Für die Essenzträger würde sie das Ende ihres Lebens bedeuten, für die restlichen Drachen eher ein erstarken ihrer Rasse.
Und kosmologisch ist Pyrs Rückkehr ohnehin notwendig, damit die Schöpfung im Gleichgewicht bleibt. Gerade durch die Rückkehr Umbracors als Zerstörer ist es eigentlich unumgänglich, dass Pyr als Bewahrer ebenfalls zurückkehrt, weil sonst wieder ein Aspekt Überhand nehmen wird. Schade, dass diese großen Zusammenhänge keinerlei Bedeutung für die DC haben. :censored:

Bei uns war die Birscha-Rolle quasi der Schlüssel zu Fuldigor und seinem Wissen.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 16.02.2012 11:21

Schade, dass diese großen Zusammenhänge keinerlei Bedeutung für die DC haben.
Naja, man kommt ja erst in die "heiligen Kammern" in Drakonia, wenn man dieses Gesetz des Gleichgewichts verstanden hat.
Und ich denke, dass ich das meine Helden auch ausspielen lassen werde (nicht nur in Drakonia).

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 16.02.2012 11:22

Letzteres werde ich auf jeden Fall einbringen, ersteres haengt davon ab. Pyrdacors Handeln hat eigentlich immer nur zur Zerstoerung der bestehenden Ordnung gefuehrt, von daher koennten es einige Drachen fuer eine schlechte Idee halten den momentanen status durch einen erneuten Weltenbrand zu gefaehrden.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Sumaro » 16.02.2012 11:32

@ Erdoj

Es hat allerdings für die weitere Drachenchronik keinerlei Relevanz. Es wird, auch im Angesicht von Pyrs Rückkehr nicht mehr thematisiert.

@ Hanfmann

Pyrdacors Handeln hat nie die Ordnung selbst gefährdet. Er hat sich einen Streit mit seinem Bruder geliefert, aber das ist typisch drachisch. Die Schöpfung selbst wäre erst dann in Gefahr, wenn Pyr korrumpiert wiederkommen würde. Und für die aktuellen Drachen wäre der Weltenbrand nun wirklich kein großes Problem. Sie von allen Wesen kommen am besten damit klar, da sie kaum sozial irgendwo eingebunden sind. Aber natürlich ist ein Weltenbrand, wie er zwangsläufig beim Aufeinandertreffen von Pyr und Farmelor stattfinden wird, für keine Partei (auch für Pardona nicht) erstrebenswert, weswegen das Ritual an sich schon wenig Sinn macht. Aber das ist auch für offizielle Namenlose typisch, dass sie sich mit Dingen beschäftigen, die quasi unsinnig sind (siehe Phileasson-Saga Meisterinformationen: Pardonas Rundreise oder Simyala Meisterinformationen: Erweckung des Basiliskenkönigs obwohl er gegen die Menschen absolut ineffektiv als Waffe ist, immerhin hat es nur einen einzigen Menschen gebraucht ihn zu erschlagen, während die Elfen tausende von Kämpfern, Zauberern etc. verloren haben um ihn nur zu bannen.). :)
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 16.02.2012 12:01

Mit eines der Probleme, fuer die ich noch eine Loesung finden muss. Pardonas Plan klingt zwar ganz hett, aber mit einem erneuten Zusammentreffen mit Famerlir waere es ziemlich mies.

Ich bin momentan am ueberlegen, ob sie nicht eher versucht den Posten des Hueter der Elemente neu zu besetzen, so wie es Ardakor mit Umbracor getan hat. Aber vom Thema der Birscharolle ist das etwas weit weg ...
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Doc Sternau » 16.02.2012 12:47

Für Pardona und den Namenlosen ist der Weltenbrand doch überhaupt nicht störend. Der NL will doch ohnehin die bestehende Ordnung zerstören und die Welt nach seiner Vorstellung neu formen - ob die Rohmasse da vorher nochmal durch den Drachenbackofen geht oder nicht, spielt keine Rolle.
Eventuell könnte man Pardonas Motivation anzweifeln, weil für sie der Weltenbrand vermutlich sehr ungesund wäre aber andererseits ist sie auch eine der wenigen Personen, die sich ausrechnen können, dass der NL sie schon vor diesem Übel bewahren wird.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Sumaro » 16.02.2012 12:52

@ Doc Sternau

Das ist mir zu kurzsichtig gedacht für den Namenlosen und Pardona. Und auch zu einschichtig. "Namenlose mag keine Ordnung = Namenlose macht kaputt!" ist zwar schön simpel aber es reicht eben nicht um dem Intriganten und Verräter unter den Göttern gerecht zu werden, vor allem nicht, wenn er schon Äonen darauf hinarbeitet seine Machtstellung erneut einzunehmen. Aber das gehört nicht in den Thread zur Birscharolle.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Hanfmann » 16.02.2012 12:56

Ich sehe den Namenlosen und seine Diener auch eher in der Rolle der Herrscher der bestehenden Ordnung und nicht Zerstoerer. Der Glaube der Yuan-Ti aus Forgotten Realms passt mMn sehr gut zu dem was der Namenlosen verkoerpert.
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Eldoryen Gammensliff
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 16.02.2012 14:26

Cavia hat geschrieben:Jetzt seh ich irgendwie folgendes Problem: Wenn man die gesamte Handlung der Drachenchronik überblickt, ist der Inhalt der Rolle weder besonders wichtig, da die enthaltenen Informationen auch in "Vermächtnis im Mondschein" und letztendlich in Drakonia zu finden sind.
So wie ich das verstanden habe, ist das nicht ganz richtig. Die Birscha Rolle ist nicht nur eine "Abschrift" bzw. "Auszug" der Drachenchronik, sondern enthält viel mehr. Letztendlich ist sie Grundlage des Verschütteten Wissens (vgl. Drachenerbe S. 80).
DC II; Drachenerbe S. 80 hat geschrieben:Doch auch die anderen Informationen [Anm.: gemeint sind andere außer die Aufzählung der Ousiaphôr] sind nicht verloren, nur verschüttet [...].
Für Sie als Meister bedeutet das, dass sie im Verlauf der Kampagne weitere Aspekte und Informationen zu den Dynastien, den Essenzlinien und den Alten Drachen im Geist der Helden auftauchen lassen können.
Ich verstehe das so, dass man quasi eine, von Fuldigor kommentierte, Ausgabe der Birscha Rolle im Kopf hat, welche quasi theoretisch beliebige Informationen enthalten kann. Das ist sowohl ein "tool" für den Meister als auch für die Spieler um beliebig tief in die Geschichte der Drachen einzutauchen (darum geht es ja auch eigentlich in der DC).
Cavia hat geschrieben:Zweitens ist nicht ganz klar, was für Pyrdacor der Grund gewesen sein soll, die Erblinien festzuhalten (klar, im Endeffekt nützt ihm das natürlich bei seiner Wiedererweckung, aber war ihm das auch klar?).
Die Birscha Rolle ist "nur" ein Teil(?) von Pyrdacors Testament. Ich nehme an, der Grund für das Verfassen eines Testamentes ist ein ähnlicher wie auf der Erde auch. Wie oben geschrieben wird dort viel mehr zu lesen sein als eine bloße Namensliste. Ich würde es mir so erklären: Solange Pyrdacor lebt ist diese Rolle "unter Verschluss" und "geheim". Sobald er aber in Drachenschlaf verfällt kann jemand diese Rolle lesen (vornehmlich natürlich seine Brüder und/oder Jünger). Diese haben alles nötige Wissen um das Gleichgewicht wieder herzustellen bzw. "ihren Gott" wieder zu erwecken. Das ist ja auch der Grund, warum die Alten Drachen überhaupt erst mit dem Erschaffen von Essenzlinien angefangen haben. Zu erklären warum es die Birscha Rolle gibt sollte also eher die leichteste Übung sein.
Cavia hat geschrieben:Ich bin mir nun unschlüssig, ob man den Inhalt der Rolle nicht vielleicht abändern sollte.
Das ist meiner Meinung nach die ganz große Stärke der Rolle. Das ist ihre Aufgabe. Sie hat eine "Minimalbedeutung" bzw. "-information". Darüber hinaus kann sie alles oder nichts sein. Es ist quasi das ultimative tool um die Kampagne zu personalisieren.

Cavia hat geschrieben:Also - entweder sollte die Rolle und die ganze Drachenfamiliengeschichte eine wichtigere Rolle spielen oder die Rolle sollte gleich was anderes beinhalten.
Die Rolle als "Gegenstand" ist natürlich unbedeutend (ähnlich einer Mona Lisa: das ist nur ein Stück Leinwand mit bißchen Farbe). Wichtig ist ihr Inhalt, und solange man sie nicht lesen kann ist sie der einzige Träger der Information. Nach der Entschlüsselung gibt es das Wissen sowohl im Übersetzer als auch in den Helden. Und wie schon gesagt: die Rolle enthält alles was du willst.

Ich würde aber davon abraten die Dramaturgie einer langsamen Entschlüsselung zu unterschätzen. Nur weil es einen Teil der Informationen "doppelt" gibt wird die Rolle nicht gleich bedeutungslos. Die Helden sind die einzigen Wesen die "alles" mitbekommen. Die Drachenchronik können nur jene lesen welche die Prüfung ebenfalls schaffen (so hab ich es zumindest verstanden) und die Rolle kann (ohne einen Drachen) nur langsam entschlüsselt werden und bildet einen der größten "Kunstschätze" Aventuriens.

Das ist wie mit einem Lehrbuch. Wenn ich das Wissen in mir aufgesogen habe ist das Buch doch dadurch kein unnützer Haufen Papier, sondern bis es soweit ist ein wichtiger Begleiter und der Stein der mein Wissensdurst eventuell erst ins rollen bringt.

Gruß,

Eldoryen

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Twister23 » 16.02.2012 15:02

Hm, ich finde die sich selbstaktualisierende Drachenkarte ist eine gute Aufwertung der Rolle. Evtl. kann man sie auch noch irgendwie in Drakonia als zusätzlich notwendiges Aktivierungsartefakt für die dortigen Geheimnisse einbauen.

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Erdoj Hurlemaneff
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 16.02.2012 15:04

Naja, so ein schweres Artefakt durch den Dschungel zu schleppen ist aber doch ziemlich viel Aufwand für ne Karte.

Vielleicht kann man da eher sowas wie einen beschränkten Richtungssinn in Bezug auf wichtige Orte einbauen, der durch das verschüttete Wissen aktiviert wird.

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