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Berge aus Gold als Vorspiel zur DC

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E.C.D.
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Berge aus Gold als Vorspiel zur DC

Beitrag von E.C.D. » 09.05.2017 10:46

Der gesamte Beitrag enthält Meisterinformationen zur Drachenchronik und zu Berge aus Gold

Berge aus Gold ist kein wirklich tolles Abenteuer. Nach ein bisschen Änderung leutet es aber bei mir ganz passabel die Drachenchronik ein.

- Es verbindet die Helden mit einem Zwergenvolk. Zwerge sollten bei einer Drachenchronik eine Rolle spielen. Bzw. 'spielen können'. Also... wenn man Rat bei Zwergen sucht, dann ist es sicherlich hilfreich, wenn der gute Draht da schon besteht und man nicht als 'Drachenfreund' bei Zwergens vorstellig wird. Berge aus Gold ist eines der geeignetsten Abenteuer, wenn man ehrliche Dankbarkeit, evtl. materielle und evtl. kämpferische Unterstützung eines Zwergenreiches erlangen will. Die Brilliantzwerge werden eine "Hausmacht" meiner DC-Gruppe. Das wird übrigens durchaus interessant, denn ihre anderen tief dankbaren Freunde sind die Eliten des Mhaharanyats. Und der Gruppenelementarist, yucheeee ist aus Rashdul...
- Das neue Zwergenkönigreich Angralosch / Simiador kann als Paktbruch gegen Brandans Vertragswerk von zwergischer Seite betrachtet werden. Abd al'Tughra kann als Feind der Gruppe aufgebaut werden. Drachen haben in der Chronik bei Bedarf ein gutes Argument, die Nüstern zu blähen. (Apep und alle anderen Drachen des Nordens natürlich weniger). Kurz: das Spiel zwischen Drachenleibern hat eine weitere Dimension, die meines Erachtens auch nicht einfach ignoriert werden kann.
- Brandan und das echte Tor zur Erzzitadelle habe ich gestrichen. (Meine Gruppe beschwert sich schon, dass sie wieder so viele tolle Leute kennenlernt; einige Erhabene, Mharbal al'Tosra; zuvor a.a.O. Phraisob Leatmon, Fürstin Sybia und ihre Kinder... jaja, ich versteh den Kritikpunkt...) Die Rolle Brandans wird bei mir von einer Hochelfe übernommen [sic!]
- Die Hochelfe von den Beni Geraut Shi verzichtete mit ihrem Hochkönig gen Neue Heimat zu segeln, weil ihr Lied auf dem Kontinent noch nicht gesungen war. Ihr Lied ist: rette die Hochelfen des Djer Angravash. (Schütze die Zitadelle des Erzes, geleite das Licht Simias, u.v.a.m.)
Ymra: Die Hochelfen gingen in der Diaspora ihres Volkes verschiedene Wege.Meisterinformationen zu: "Philleasson": Manche wachten in der Wüste über die versunkenen Ruinen Tie'Shiennas. (=Beni Geraut Shi) Und andere hüteten die Zitadelle und den Schlüssel des Erzes (genauer: die Zitadelle des Erzes mit argwöhnischem Blick auf deren 'selbsternannten anderen' Hüter, der den Elfen einst den Schlüssel abnahm). Letzteren wurde ein noch tragischeres Schicksal zuteil als allen anderen Elfenvölkern: im Verborgenen lösten sie (wie die Geraut Shi) alle Bande und versanken in Berg und Vergessenheit. Gegen Zeitgeschehen und Einflüsse schirmte der Berg = das Element sie gänzlich ab. Bis zu dem Tag, als ein Elementarmagier aus Rashdul das Geheimnis ergründete und in die Höhlen der Elfen vorstieß. Er war wohlmeinend, aber als Gesandter der Dämonologin Belizeth Dschelefsunni trug er natürlich das Verderben in den Falten seines Gewandes. Tasfareles Blick fiel auf die Reichtümer der Elfen, und diese waren... nun nicht mehr ein gesundes Salasandra im engeren Sinne... seinen Verlockungen eine leichte Beute.
- Das heißt für das Abenteuer und die Chronik: die Karfunkelelfen sind ein skurriles aber erst jüngst in den Zugriff des Erzdämon geratenes Volk. Sie gehören gerettet, denn Genozid ist auch keine Lösung. (Das Abenteuer enthält sich eines Votums, außer "kurzum, diese Elfen sind vollkommen und unrettbar dem badoc verfallen!", was ist der Vorschlag: Vernichtung?!) Dies - die Hinterfragung und das Veto gegen "unrettbar" ist das Kernanliegen der Elfe.
- Sie kann allein nicht helfen. Einen Verbündeten findet sie tatsächlich in den Elementen, ob das nun Brandan war oder ein Elementarer Meister oder der Elementarherr wird sie wohl niemals preisgeben. Jedenfalls fürchtet "das Element" den Zugriff auf die Zitadelle und den Schlüssel und schlägt als "Schutzmacht" das heimatlose Volk der Brilliantzwerge vor. Denen wird über die Schiene Element-Angrosch-Matriarchin-König der Wohnort schmackhaft gemacht. (Wieder spielt die genau Informationskette keine Rolle für Helden und Geschichte. Ob der Herr des Elementes Erz bei Ingerimm zum Tee vorbeikommt, weiß auf dem Kontinent vermutlich auch niemand...) Den ausgesandten Prospektoren wurde der Zugang zu den Elfensiedlungen aktiv verwehrt, sie vermochten nur eine Ganganlage aus viel älteren Epochen einzusehen. (Man muss sich bei aufmerksamer Gruppe überlegen, wer das angelegt hat! z.B. "So mögen Angroschimm vor Jahrtausenden die Schätze eines Berges für sich gewonnen haben. Heute würde selbst ein menschlicher Bergmann über die unsystematische Buddelei verächtlich schnauben. Vielleicht haben hier aber auch noch Echsen nach Edelsteinen gescharrt...") Auch die Matriarchin weiß nur, dass sie jedes Leben achten soll, wenn sie in die Gebeine der Berge vordringen. (Also tunlichst nicht, dass man dort auf ELFEN! stoßen wird. Das Volk der Ferkina an den Hängen des Berges scheint ihre warnenden Worte bereits zu rechtfertigen...
- Leider ist das Mittel der Beeinflussung für die Wüsten-/Hochelfe die Traumbotschaft und das ist bei Zwergen schon etwas mühsam. Außerdem... welcher Zwerg würde sich von einer Elfe sagen lassen, wie er in seinem neuen Haus strategisch vorzugehen hätte. So wird die Heldengruppe zum Kommunikationsweg und damit zur treibenden Kraft.
- Der Ferkina-Schamane am Bergeingang ist kein Paktierer! sondern Angravash/Angrosch-Priester vor Ort, falls der Meister einen benötigt; in jedem Fall ein überforderter, sich ruhig verhaltender Skeptiker, der seinem gut bezahlten Häuptling im Dorf kein Paroli bieten konnte.

Bei uns ist nun die Matriarchin als neue "Mutter" der Zwergenhandwerker im aufgeschreckten Fasar geblieben. Eine Heldengruppe und 1/2 Dutzend Zwerge erkunden den Djer Angravash. Das war Absicht, damit die Helden nicht zur Begleitung einer weit mächtigeren Figur degradiert sind; nach der Trennung von Zwergen und Helden ist das allerdings überflüssig, das würde ich vielleicht nächstes Mal anders halten.

Die Simia-Flamme: artig trägt die Matriarchin diese Insignie ihrer Stellung durch das Abenteuer. Für dasselbe hat sie aber keinerlei Bedeutung. Obwohl es um die Befreiung (laut Abenteuer eher Vernichtung) eines Elfenvolkes geht. Also... ich habe ein Plot-Device-des-Tasfarelel-Heiligtum-Vernichtens, ja Entschuldigung! Ich habe zugleich einen Lichtschein-des-Wirbelsturm-Besänftigens (Simia-Flamme der Luft!). Dies war die Stelle, die meinen kleinen Schamanen im Eingangsbereich zum gültigen Angroschpriester machte: die Matriarchin entfachte mit der Simiaflamme ein Feuer auf einem Altar in Fasar und er nahm sie von einem Feuer auf seinem kleinen Hilfsaltar im Nebenraum. Gemogelt. :oops: Aber IMHO kein Drama. Die Elfe ging davon aus, dass das Simiafeuer da ist und helfend an das 'Heiligtum-Herz' gehalten werden kann. Ich selber habe die Matriarchin aus dem Finale rausgeschrieben, naja, ich hab halt ihre Laterne wieer reingeschrieben.

Den Sturz in die Tiefe mit Brandan-Kontakt nebst hinführenden Erzdschinn träumen die Menschen. Der Dschinn bittet die Helden beim Überqueren der Brücke zunächst höflich den Elementen zu trauen - da sie das aber verständlicher Weise nicht tun, vermag er sie auch zu paralysieren und über die Brüstung zu befördern.)('Erzwesen' aus der Phantasie der Elfe; sie wurde für ihre Mission von Fenvarien mit der Macht des Träumens ausgestattet, eine altelfische Elementaristin ist sie beileibe nicht, deshalb ist der Erzdschinn nicht ohne weiteres als solcher zu erkennen - was den Elementaristen meiner Gruppe auf die Palme brachte, weil er auch mit gaaaanz viel Magiekunde nicht ermitteln konnte, ob das Wesen Elementar oder Dämon ist... naja, selber Schuld, er schmollte statt einen Odem/Analys zu verwenden...)

Die Zwerge träumen nicht. Sie lassen sich auch nicht von Elementaren "durchs Gestein" zum gefangenen Elementar-Großmeister transportieren. (Meine Gruppe ist zu jung um allein gegen Marmonidas und Elfen anzutreten)

Vor dem Finale bin ich einigermaßen gespannt:
sie müssen Simias Flamme an das Unheiligtum legen, und den (zeitgleich von den Zwergen angezettelten) Sklavenaufstand in Bahnen lenken, dass die Großzahl der Elfen mit dem Leben davonkommt.

Das Objekt der Anbetung übernimmt bei mir die Rolle des "Drachensiegels". (Wird dazu führen, dass Puspereiken die Lage der Oase ergründet) - s.u. (Nachtrag)

Die Elfen werden nach Befreiung ihres Geistes kundtun, dass aber dennoch die Tage nicht fern sind, da die Erben des Zorns und die Erben des Blutes ihren Dienst am Ahnherrn antreten.

Ist jetzt alles etwas wirr. Aber:
- Die Karfunkelelfen kommen nicht aus dem Nichts und verschwinden nicht im Nichts
- Brandan wird nicht verheizt.
- Der Sturz (der Plot will es) wird zu einem Traum mit einem Regisseur. Wenn der Regisseur sagt: der Plot will es, macht es manchmal Sinn.
- Brücken zwischen Phileasson und Drachenchronik, heimatsuchenden Zwergenvölkern, der Geschichte der Pentagrammakademie etc. einigermaßen hergestellt.

Hätte ich mehr Zeit für eine präzisere Nacherzählung/Ausarbeitung, ich hätte sie Euch geschenkt :-)

Achja... nicht zu vergessen:
Wenn die Helden/Spieler sich bei der DC beizeiten fragen, warum sie sich um den ganzen Scheiß kümmern müssen: nun gibt es keinen Puspereiken mehr den sie vorschieben können. Sie selber haben an diesem Berg die Büchse der Pardona geöffnet. Und werden alle Karfunkelelfen von Kuslik zu den Inseln der Heilung aufbrechen oder werden einzelne sich auf dem Kontinent umsehen, ob es noch Elfen ihrer momentan etwas düstereren Gesinnung gibt?....

Nachtrag:
Nachdem ich mich länger gefragt habe, welches goldene Ding ("Drachensiegel") die Helden denn finden könnten, woraus Puspereiken dann den richtigen Ort der Grabungsstelle folgert, kam ich zu folgendem Konzept:
Alles was Gold ist, haben Karfunkelelfen wahrscheinlich schon eingeschmolzen, abgekratzt etc. 'Ein Ring sie zu knechten' o.ä. in jedweder Größe kam mir auch nicht besonders originell vor.

"Nachdem Simias Flamme den Karfunkel verbrannt hat, miasmatische Nebel in ihrem weiten Feuer vergangen sind und Ihr die Augen wieder öffnet, seht Ihr im geborstenen Drachenschädel einen Kristallball von farbenfroher Schönheit; der rußig undurchsichtige Zwischenboden bleibt nun zwar gebrochen, ist aber glasklar und durchsichtig. Eine freundliche Wärme und Melodie scheint vom krustenbefreiten Ritualobjekt auszugehen und in die Halle und durch die Gänge zu fluten. Bleierne Minen von Elfen erschlaffen zunächst und hellen sich dann auf, als erwachte eine Erinnerung an bessere Tage in ihnen. Nach einiger Zeit beginnen einzelne, Melodiefetzen mit zu summen, man hört erste Wortfetzen und schließlich singen einige Elfen ein Lied, das ihre Augen mit Tränen füllt..."
Den Helden wird es nicht anders gehen, denn das Lied ist erstens voller Sehnsucht (der ersten eingeschlossenen Hochelfen und der geborstenes_Herz_ins_badoc_gefallenen_und_nun_sich_selbst_erkennenden_Karfunkelelfen), zweitens in Ashdari und drittens, wenn es ihnen übersetzt wird wohl eher ein unverständliches Elfenblabla. Bei uns wird es allerdings noch keine Übersetzung geben. Die mögliche Übersetzerin, die die Helden in den Berg sandte ahnt durchaus, was in der drittletzten Zeile der dritten Strophe angedeutet wird. Sie möchte den Kontinent jetzt verlassen!
Unsere Bardin darf sich Melodie und Phonetik des Liedes merken und zu geeigneter Zeit irgendwo zur Analyse vortragen. (zweistimmig und Ashdari kann sie nicht, aber sie kann eine Stimme singen und dann die andere und die Worte so formen, wie sie sie gehört hat; Musikbegabung anspielen, wenn man schon einmal ein Lied als Fundstück der Woche hat!) Und ähm... nein: diese Kugel ist nicht der Karfunkel des Gottdrachen und auch keine a.a.O. von mir postulierte Rohal-Fälschung sondern ein Produkt ("Kruzifix") der edelsteinmagiekundigen ersten Bergelfen...

  • Das rad ruht und das pendel steht
    Chhrzs legen sechs zum ruhme des zorns
    Entlang des flusses und alle werden eins
    Fey legen das lied von baum und früchten
    Am stein am bein und alle werden eins
    Fürst chhrzs nahm land und ließ insel und nebel
    Fürst fey nahm meer und ließ bein und stein

    Zehn gingen zur zzhamorrha, neun zur harodyenn
    Einer kam vom khômchra, keine von ti’shienn
    Wenn die körner verwehen und befreien ihr herz
    Und die bergherzen sehen und atmen frei
    Dreht das rad und schwingt das pendel
    Und jedes allein kann die zeit bestellen
    Zorn und leben bringen das alte herbei

    Junge knospen brechen hervor
    Alte gräber heben ihr haupt
    Was ging ward gefunden
    Was ging wird gefunden
    Und es heißt nicht wenn sie es ruft
    Und beißt wenn schwarzer iltis
    Und heißt wenn schuppen brut es tut
[/i]
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 14.07.2017 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wikilink korrigiert

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