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Wege der Götter

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Olvir Albruch
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Wege der Götter

Beitrag von Olvir Albruch » 24.02.2010 11:49

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im März 2008 erschienenen Grundregelwerks Wege der Götter.

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Wege der Götter

Vielleicht hast du Erfahrungen mit mit dem Regelband gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zum Band. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Regelwerk auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Regelwerk kennst!

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Zornbold
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Zornbold » 24.02.2010 12:02

Ein toller Band, sehr lesenswert - keine Kritik, volle Punktzahl.

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Dajin ibn sharif al'Alan
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Dajin ibn sharif al'Alan » 24.02.2010 12:22

Mir gefällt die Regelung des Ausstufens der Liturgien nicht so ganz. Das, und das ich hier und da die art wie es geschrieben ist als ein wenig "langweilig" empfunden habe sind meine einzigen Kritikpunkte. Vier Punkte :) tolles Buch insgesamt

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Arigata
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Arigata » 24.02.2010 12:33

Bisher immer hilfreich. Volle Punktzahl.
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Magister Ursus
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Magister Ursus » 24.02.2010 13:00

Jau, volle Punktzahl. Nicht nur eine Wiederholung der alten Bücher, sondern auch gut, neue Kapitel. Vor allem zum NL und den anderen Gottheiten.
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maigla
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Re: Wege der Götter

Beitrag von maigla » 24.02.2010 13:17

Der einzige Kritikpunkt den ich anzubringen hätte, ist das ich die Regeln zu den Mirakeln nicht ganz eindeutig finde. Ansonsten klasse - volle Punktezahl.

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Re: Wege der Götter

Beitrag von egi.dius » 24.02.2010 13:17

Aufgrund des umfangreichen Informationsgehaltes über Götter und Kulte schonmal hohe Punkzahl.

Mir gefallen zwar die Regeln zu den Liturgien nicht ganz, aber ich bin weder als Spieler noch Spielleiter sonderlich "karmal" bewandert, daher will da nicht zu viel kritisieren.

Ich gebe 4 Punkte.

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Re: Wege der Götter

Beitrag von Devorian von Daerlun » 24.02.2010 13:20

maigla hat geschrieben:Der einzige Kritikpunkt den ich anzubringen hätte, ist das ich die Regeln zu den Mirakeln nicht ganz eindeutig finde. Ansonsten klasse - volle Punktezahl.
Exakt so sehe ich das auch :)

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Drognar
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Drognar » 24.02.2010 17:07

Der einzige Kritikpunkt den ich anzubringen hätte, ist das ich die Regeln zu den Mirakeln nicht ganz eindeutig finde. Ansonsten klasse - volle Punktezahl.
Und:

Das Titelbild!

Es ist mit abstand das furchtbarste was ich je gesehen habe, man könnte meinen das die alle auf dem Bild unter irgendwelchen Hirnerweichenden Krankheiten leiden.

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Re: Wege der Götter

Beitrag von Darius_der_Duellant » 24.02.2010 17:41

Nur sehr geringe Inhaltliche Mängel, ein relativ logischer Aufbau und (im Gegensatz zu WdZ) so ziemlich alles was man als Geweihter Regelseitig benötigt.
5/5

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Radames
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Radames » 24.02.2010 17:53

Logischer und übersichtlicher Aufbau, Interessante Inhalte (speziell zu anderen Religionen als den 12G wurde bisher ja recht wenig veröffentlicht). Über die Regeln lässt sich streiten, aber auch da gibt es Nichts, was mich per se schon abstößt, also kein grund, Pzunkte dafür wegzunehmen.
Ein massives Plus ist die Klarstellung zur Frage was sind/können/dürfen Götter, womit von der (ganz) alten Linie abgegangen wurde, dass abgesehen von den 12G und den Halbgöttern nicht alles nur Dämonen oder Konstrukte sind.
5 Haubähhh... Sterne
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Beitrag kann Spuren von Meisterinformationen: enthalten.
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Zzhaxxel Nurkajeff » 24.02.2010 19:17

Gefällt mir sehr,relativ gut aufgebaut, steht auch was über Echsen drin. Allemal volle Punktzahl (auch wenn die Regeln nicht immer ganz eindeutig sind).
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Na'rat » 24.02.2010 20:54

4 Punkte.

Weil, mieses Cover, diverse Altlasten (AT/PA-Mirakel z.B) nicht geklärt, Beschreibungen der Kirchen kaum an relevante Ereignisse angepasst, wenig praktische Hilfe zum Alltag von Geweihten, diverse Setzungen die in Konflikt zum sonst publizierten Aventurien stehen (Auftreten der Praioskirche, politischer Einfluss der Kirchen z.B),

Sonst ist es mit Abstand der am besten gegliederte und auch der informativste der Wege Bände und auch die wirklichen Fehler halten sich in Grenzen, zudem hat man tatsächlich sinnvolles Neuerungen (Stichwort Entrückung) eingeführt.

Für generell problematisch halte ich das Liturgien wieder anders funktionieren als was man sonst so bei DSA hat.

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Re: Wege der Götter

Beitrag von Chephren » 24.02.2010 23:56

Na'rat hat geschrieben:4 Punkte.

Weil, mieses Cover, diverse Altlasten (AT/PA-Mirakel z.B) nicht geklärt, Beschreibungen der Kirchen kaum an relevante Ereignisse angepasst, wenig praktische Hilfe zum Alltag von Geweihten, diverse Setzungen die in Konflikt zum sonst publizierten Aventurien stehen (Auftreten der Praioskirche, politischer Einfluss der Kirchen z.B),

Sonst ist es mit Abstand der am besten gegliederte und auch der informativste der Wege Bände und auch die wirklichen Fehler halten sich in Grenzen, zudem hat man tatsächlich sinnvolles Neuerungen (Stichwort Entrückung) eingeführt.
[...]
Da stimme ich mal zu. So hätte ich mir das im WdZ auch gewünscht. Auch wenn ich das WdH noch für zweckdienlicher halte. hier komme ich zu einer starken 4 mit der Tendenz zur 5.

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Salaza Lautenspieler
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 25.02.2010 15:13

4 Punkte von mir.

Insgesamt gefällt er mir am Besten von den vier Wege Bänden, keine vollen Punkte gibt es aus folgenden Gründen:

-für karmale Charaktere bieten mir die Regeln zu wenig Sonderfertigkeiten, Vorteile und Nachteile (was eine WdH Altlast ist)
-die Liturgieregeln sind in meinen Augen deutlich besser als bei 4.0, aber es gibt in meinen Augen immer noch zu viele Problem-Liturgien (wie Magiebann & Bannstrahl)
-die möglichen Aufstufungen bei Liturgien halte ich teilweise immer noch für schlecht balanciert, wenn auch besser als bei 4.0 -. als Perainepriester 10 Personen jeweils 8 + LkP*/2 LeP für 5 KaP zurück zu geben finde ich zu heftig, wenn auch besser, als die Möglichkeit ein ganzes Heer zu heilen (wie zu 4.0 Zeiten).
For all things turn to barrenness
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Amat von Lowangen » 25.02.2010 15:37

Vier Punkte für den besten der "Wege"-Bände.

Das Cover geht selbstverständlich gar nicht, und wer auch immer dem zugestimmt hat, hat den Geschmack einer geistig behinderten Amöbe.
Das gigantische Problem, dass die Praioskirche nur aus einem Haufen von Geweihten des Namenlosen bestehen kann(!), wurde nicht angegangen. Anders ist es auf keinen Fall denkbar, wie viel Scheiße sie bauen, trotz ihres Moralkodex.
Davon abgesehen ist der Band ein Beispiel dafür, dass man bei entsprechend guten und schlanken Regeln durchaus die nötigen Hintergünde und die nötigen Regeln in einem Band vereinen kann.

Auch von mir ein besonderes Lob dafür, dass man in den Meisterinformationen deutlich geschrieben hat, was man sich aus Redaktionssicht unter Göttern vorzustellen hat! :)

"Wege der Götter" ist ein Vorzeigeband (sofern man das Cover nicht mit vorzeigt) und ein echtes Glanzstück von DSA.

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Sarafin
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Sarafin » 25.02.2010 22:46

(Ich besitze das WdG selbst nicht und ich habe auch noch nicht besonders viel damit gearbeitet, daher stimme ich erstmal nicht ab.)

Ich mag das WdG.
Zunächst fand ich die Gliederung bei den 12-Göttern etwas seltsam - vorher waren die Halbgötter ja separat behandelt und jetzt zusammen mit ihren Elterngottheiten - aber mittlerweile finde ich den Gedanken gar nicht übel. Auf diese Art und Weise wird auch einem Neuling recht schnell klar, "wer zu wem gehört".
Im Zusammenhang mit meiner Phexgeweihten habe ich mich mal mit dem dazugehörenden Fluffteil und den Regeln beschäftigt und siehe da: Es geht! Man kann Fluff und Regeln auch hier einigermaßen trennen. Vorne Fluff, Regeln hinten im Band.
Vergleicht man die Regelkomplexe Magieregeln, Kampfregeln und die Liturgieregeln, nimmt die Komplexität etwa in dieser Reihenfolge ab. Ich mag alle diese Regelkomplexe, finde es aber trotzdem gut, dass man den Liturgien nicht noch so einen Riesenwust aufgesetzt hat, wie es die Magieregeln sind (da gibt es ja wirklich unüberschaubare Mengen an Regeln für jeden Kram) und sie damit die "einfachsten" Regeln sind. Dafür bekommen sie ein dickes Plus von mir.

Von dem grauseligen Cover reden wir erst gar nicht. Es ist scheußlich und mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt werden.

Insgesamt gebe ich dem Regelwerk bisher 4-5 Sterne. Aber wie gesagt unter Vorbehalt, weil ich selber noch nicht wirklich ausgiebig mit dem Band gearbeitet habe. :)

Lg
Sarafin
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~ Hanlon’s Razor

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Re: Wege der Götter

Beitrag von LordBorsti » 28.02.2010 23:18

4 von 5 Punkte

Der beste der Wege Bände.
Der einzige Band der eine fast konsequente Trennung von Hintergrund und Regeln betreibt. Dazu für DSA-Verhältnisse schlanke Regeln. Dementsprechend angenehm lässt sich mit dem WdG arbeiten.

Kritikpunkt: Es wird bei den Liturgien nicht angegeben, welche Varianten nun extra gelernt werden müssen und welche einfach durch Aufstufung zugänglich sind. Des weiteren sind die Liturgien teilweise schlecht vom Balancing und Decken sich nicht mit dem publizierten Hintergrund, d.h. die Liturgien werden im Hintergrund mit ihren Möglichkeiten und Auswirkungen nicht berücksichtigt.

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Re: Wege der Götter

Beitrag von Olvir Albruch » 28.02.2010 23:25

LordBorsti hat geschrieben:Es wird bei den Liturgien nicht angegeben, welche Varianten nun extra gelernt werden müssen und welche einfach durch Aufstufung zugänglich sind.
Wenn ich mich nicht irre, müssen all jene separat erlernt werden, bei denen explizit so eine fett gedruckte Angabe wie "Grad III", etc. davor steht.
Und so steht das mWn auch drin.

MfG,
Olvir Albruch
Leitet gerade:
  • Schatten im Zwielicht (79 Std.)

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Harteschale
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Harteschale » 01.03.2010 03:19

Naja, auch hier wieder das alte Problem mit Balancing und Liturgien. Insbesonders die Regel zur Aufstufung der Wirkmächtigkeit ist absolut Banane kombiniert mit Weisheitssegen.
Immerhin lassen sich die Karmaregeln sehr leicht abändern und sind übersichtlich und wenige.

Ansonsten viel schöner Flair enthalten, informativ, halbwegs übersichtlich.
DSA 4 war gestern: Hausregeln Deluxe

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Robak
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Robak » 04.03.2010 16:01

Meiner Meinung nach ist Wege der Götter der beste Band des DSA Regelwerks.
Besonders loben möchte ich die Strukturierung.
Die Götter sind nachvollziehbar geordnet. (Die Zwölfe in der Reihenfolge der Monate/Stunden, die Halbgötter werden dem Zwölfgöttlichen Elternteil zugeordnet). Innerhalb der Beschreibungen werden immer wieder die gleiche Struktur verwende, so dass man sich rasch zurecht findet.
Die Sortierung der Religionen abseits des Zwölfgöttlichen Glaubens ist leider weniger nachvollziehbar.
Dafür allerdings sind die Liturgien wieder gut strukturiert geordnet. (Erst die Allgemeinen Liturgien, dann wieder die der Götter von Praios bis Rahja).

Die Regeln zu Liturgien sind schön kompakt. Der Großteil der Regeln passe inklusive Situationsmodifikatoren auf eine Seite, was sehr begrüßenswert ist. Durch die einheitlichen Möglichkeiten des Aufstufens entsteht auch eine begrüßenswerte Flexibilität. (Im Vergleich zu spontanen Modifikationen ist begrüßenswert, dass die Aufstufungen bei allen Liturgien funktionieren und man nicht noch erst mal nachschauen muss ob das Aufstufen denn auch erlaubt ist.)

Kommen wir nun zu den Markeln der Spielhilfe:
  • Es ist recht missverständlich geregelt in wie weit man Varianten einer Liturgie extra erwerben muss. Das gilt insbesondere für den Fall von Varianten die sich auch durch normales Aufstufen erreichen lassen.
  • Ob Mirakel auf Nahkampfattacken erlaubt sind bzw. wie man die Boni berechnet wenn ein Geweihter seine AT durch Mirakel verbessern möchte ist nicht klar geregelt. Die Interpretationen reichen von 5+LkP*/2 Punkten Erleichterung (da Waffen Talente sind) über 3 + LkP*/2 Erleichterung (da es um eine W20 "Eigenschaftsprobe" geht) bis zu ~2,5 + LkP*/4 Punkte (da das Waffentalent erhöht wird und diese Punkte auf AT und PA verteilt werden).
  • Die Setzung eines Traviabundes als Großer Eidsegen (mitsamt enorm erschwerter Selbstbeherrschungsprobe und Mal des Frevlers bei Ehebruch) widerspricht den Aventurienbeschreibungen der Spielhilfen nach denen ein Ehebruch keine übermenschliche Selbstüberwindung erfordert. Hier hätte man einfach eine schöne Fluff-Liturgie des Traviabundes erschaffen können, die ein junge Paar mit einigen wenigen Boni bezüglich des gegenseitigen Verständnisses in die Ehe starten lässt, statt einen permanenten karmalen Eid der Treue daraus zu machen.
  • Die Dauer vieler Stoßgebete ist (bezogen auf die Dauer eines DSA Kampfes) deutlich zu lang um noch als Stoßgebet zu gelten. Hier vermittelt die Bezeichnung einen falschen Eindruck.
  • Um die wirkliche Auswirkung des Schutzsegens auf ein unheiliges Wesen zu ermitteln muss man sich auf eine Schnitzeljagd über verschiedene Bücher begeben. Die Auswirkungen die sich dann ergeben entsprechen nicht dem was man intuitiv erwartet. Effektiv fügt ein Schutzsegen einem unheiligen Geschöpf, dass sich im inneren aufhält jede KR ein wenig Schaden zu. Der Schutzsegen schützt den geschützten Bereich nicht davor von dem Wesen betreten zu werden. Als Rondrageweihter kann man den Segen recht brauchbar zur Kampfunterstützung einsetzen. Geweihte friedlicherer Gottheiten hingegen können weder sich noch Schutzbefohlene mit dem Segen vor dem Angriff eines Dämons schützen.
Inhaltlich besonders gut gefällt mir die knackige Beschreibung der Götter. Ohne sich in Details zu verlieren erhält man auf einem knappen Platz einen guten Überblick über das jeweilige aventurische Götterbild.

Letztlich schwanke ich zwischen 4 und 5 Punkten und entscheide mich für 4 Punkte.

Gruß Robak

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tele
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Re: Wege der Götter

Beitrag von tele » 04.03.2010 18:54

Ich hab grad nochmal die Mirakelproben-Regeln in der Hand gehabt. Dort ist mir mal wieder aufgefallen, dass auch WdG wieder eine Regel-Extrawurst braten muss: 1er und 20er Regeöln gelten für Mirakelproben nicht.
Auch wenn es dafür eine stimmige Begürdnung gibt, ist das für mich kein Grund eine Regel-Normalität außer Kraft zu setzen.

Bei dem Schutzsegen stimme ich Robak zu, besonders da dort auf das WdZ verwiesen wird und das von mir 1 Punkt in der bewertung erhalten hat.
Jetzt finde mal raus, wie und ob ein Rahjaverfluchter Vampir durch einen Grad-I Schutzsegen betroffen wird .... ARGH!


Was ich auch nicht verstehe: Wieso bei Hochschamanen die Regelnormalität des "AsP und KaP lassen sich nicht zusammen regenerieren" außer Kraft gesetzt wird - ist für mich auc hein Bruch im "wir haben eine Standard-Regel" Konstrukt.

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Veldran
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Veldran » 19.03.2010 11:12

Gratulation, da sieht man, wie lernfähig die DSA- Redaktion ist.

Ein hervorragend strukturierter Band. Die Beiträge zu den Göttern und ihren Dienern sind sehr informativ und haben eine ausgewogene Länge.

Der Regelteil ist einfach und leicht zu händeln. Kleine Probleme dürften ohnehin nur von PG kritisiert werden, da sie von den übrigen Spielern mit Sicherheit nicht ausgenutzt werden.

Das einzig Merkwürdige ist, dass es trotz allem der Wege Band ist, den ich am seltesten in der Hand habe. Wobei das wohl wieder für die Regeln spricht.

5 Punkte.

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Whyme
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Whyme » 04.04.2010 10:31

Volle Punktzahl!

Der Band bietet eine Sammlung interessanter Informationen, der Regelteil ist sehr übersichtlich strukturiert, alles Top, keine Kritikpunkte!

LG
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Senebles
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Senebles » 04.04.2010 12:10

Robak hat hier schon fast alles gesagt. Ich finde außerdem das Aufstufen von Liturgien zu stark. Genrell wäre es besser, wenn nicht jeder Geweihte in Aventurien große karmale Fähigkeiten hätte.

Inhaltlich aber ein gut ausgearbeiteter Band, wenn auch sehr detailverliebt. Ich habe zunächst nur zwei Punkte gegeben, würde aber nun auf drei Punkte plädieren.

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Re: Wege der Götter

Beitrag von Torben Bierwirth » 06.04.2010 12:42

Meine Bewertung erfasst die tatsächliche Umsetzung der eigentlichen Intention der Spielhilfe. Ziel des Regelwerks ist es, Spielercharakteren mit karmalen Fähigkeiten zu ermöglichen sowie ausreichend Hintergrundmaterial zur Darstellung dieser bereitzustellen.
  • Huldigung:
  • Der Band ist klar gegliedert und übersichtlich aufgebaut, was ihn klar von WdZ oder WdS abhebt.
  • Die enthaltenen Regeln zu den Geweihten sind sehr kompakt gehalten, ermöglichen jedoch einen sinnvollen und abwechslungsreichen Einsatz karmaler Fähigkeiten seitens der Spielercharaktere. Darüber hinaus ist dennoch ein zügiger Spielfluss (anders als z.B. Beschwörungen) gewährleistet.
  • Gerade die zwölfgöttlichen (Haupt-)Kirchen sind ausführlich beschrieben, ohne sich in einzelnen Details zu verlieren.
  • Häme:
  • Bei einigen wichtigen Mirakeln (angesprochene At/Pa) oder Liturgien bestehen Unklarheiten.
  • Die Beschreibungen der Kirchen und deren Einfluss decken sich zum Teil nichtmal ansatzweise mit dem aventurischen Hintergrund. Das entwertet das Buch massiv.
  • Bei der Auswahl und Gestaltung vieler Liturgien wird eindeutig zu wenig Wert auf die Nutzbarkeit von Spielerseite gelegt. Sehr viele Fähigkeiten haben selbst in einem gemäßigten Heldenleben keinerlei Relevanz, was dementsprechend wenig Anreiz gibt, einen Geweihten abseits der üblichen Verdächtigen zu spielen. Im Gegenzug hierzu bieten einige Kulte eine fast schon absurde Bandbreite an unglaublich nützlichen Liturgien.
  • Ähnliches gilt für die Beschreibung der Kulte an sich: hier lesen sich die Texte zumeist als Alltagsbeschreibungen, welche zwar einen schönen, wenn auch etwas diffusen Eindruck vom aventurischen Glaubensleben bieten, den Leser allerdings bei wichtigen Fragen alleine lassen, wenn es z.B. um Konfrontationen von reisenden Geweihten/Akoluthen mit dem Alltag oder Extremsituationen geht.
    Ärgerlicherweise wird bei den verschiedenen Kulten meist ausschließlich die Hauptlinie beschrieben. Die für Spieler oftmals viel interessanteren Strömungen werden bestenfalls als Randnotiz aufgeführt. Hierzu werde ich mich Fazit noch ein wenig ausführlicher äußern.
Fazit:
Der Band erfüllt eigentlich viele Kriterien um als "gutes" Regelwerk bewertet zu werden. Allerdings wird sämtliches, darüber hinausgehendes Potential des Buches so leichtfertig verschenkt, dass ich wirklich über einen Punktabzug nachdenke, da man die gebotene Vielfalt an Geweihten schlicht und einfach kaum nutzen kann, sieht von ausgewählten Einzelabenteuern oder aufwendig gestalteten Themengruppen einmal ab. Grund hierfür dürfte vor allem eine falsche Gewichtung der Beschreibungen und Angaben sein:

Als Praiot interessieren mich weniger die weinerlichen und weltfremden Barniborier, die in ihren zertrümmerten Tempeln sitzen, sondern die "volksnahen" Greifenfurter Praioten (incl. Bannstrahl, aber der ist ja ein Thema für sich)- Hinweise, wie die Geweihten den Spagat zwischen idealisiertem Moralkodex und der wohl eher von Pragmatismus geprägten Realität der Gegend meistern, wären eine gute Richtlinie für SC Geweihte, die von den hohen moralischen Ansprüchen überfordert sind.

Die güldenländisch inspirierten Harmonisten der Rahjakirche sind von der Welt weitestgehend isolierte Individualisten- als Spielercharakter generell eher untauglich. Der pragmatische Kult des Nordens sowie die ekstatisch-kämpferische Kirche der Roten Schwester erscheinen mir in jeder hinsicht deutlich geeigneter, die charakteristischen Eigenheiten der jeweiligen Kirche mit dem notwendigen Pragmatismus eines Spielercharakters zu verbinden. Allerdings beantwortet das WdG keinerlei Fragen zu diesen Strömungen. Das gilt in dieser oder ähnlicher Form eigentlich für zu viele Kirchen.

Die vertanen Gelegenheiten, moralisch eigentlich zu anspruchsvolle (Bsp. 1), oder, von ihrer Gestaltung her, verkorkste Kulte (Bsp. 2) sinnvoll ins Heldenleben/Spiel zu integrieren, sind einfach zu ärgerlich, als dass die Mindestanforderung an ein einheitliches Layout oder durchdachte Regeln dies wirklich aufwiegen können.

Drei, wenn auch starke, Punkte.

Luzius
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Luzius » 26.04.2010 21:15

+ Hoher Informationsgehalt
+ übersichtlicher Aufbau
+ Schreibstil
- Immer noch nur ein Bild pro Gottheit
- Langweiliges Cover
- Keine Hinweise, wo man weitere Informationen findet

Alles in Allem ein "gutes" Regelwerk.

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Boris Skulkov
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Boris Skulkov » 16.05.2010 10:08

3 Punkte für ein gnadenlos furchtbares Cover und unübersichtliche Liturgien.

ore
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Re: Wege der Götter

Beitrag von ore » 16.05.2010 10:58

Ich gebe der Spielhilfe 4 Punkte, weil nicht klar wurde welche Liturgiestufen extra zu lernen sind und welche mit einfachem lernen enthalten sind.
Auch ist der Aspekt des Kampfes gegen Dämonen, Verletzbarkeiten etc. schwer zu verstehen und zu zergliedert mit den WdZ.


Wo ich aber Torben stark wiedersprechen muss ist, dass die "untauglicheren" Strömungen der Kirche vorgestellt werden. Wir hatten nie nen Rahja-Rote Schwerter-Typen und auch nie nen Greifenfurter Hardliner Praioten, dafür aber schon Harmonisten und Braniborier, weil die sinnvoll in die meisten Heldengruppe zu integrieren sind. Gerade für letzte hat der Band in meinen Augen sogar zu wenig. Nen spinnerten "Alles-Verbrennnen"-Typen, die nur das Recht über alles stellen, muss man nicht erklären, den Gerechtigkeitsaspekt aber schon eher. Haben denn nicht die meisten Gruppen einen grundguten Kern, auch wenns teilweise am Recht vorbeigeht? Mit Braniboriern ist das kein Thema, solange es der Gerechtigkeit dienlich ist,.
Ich finde auch nicht das sie weinerlich sind, eher sind sie die verbissenen Streiter für das Gute, auch gegen Widerstände. Der Gesetzpreisende Praiot wird sich dem Gesetz einfach ohne Fragen beugen, sehr fad in meinen Augen, wenn man moralische Probleme ausspielt. Aber wahrscheinlich spielt ihr auch anders als wir das tun.
Ares sagt: Schelme sind Sportwagen mit 500 PS, die nur im ersten Gang gefahren werden dürfen.

Eisenbeiß
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Re: Wege der Götter

Beitrag von Eisenbeiß » 16.05.2010 11:13

Torben Bierwirth hat geschrieben:Als Praiot interessieren mich weniger die weinerlichen und weltfremden Barniborier, die in ihren zertrümmerten Tempeln sitzen, sondern die "volksnahen" Greifenfurter Praioten (incl. Bannstrahl, aber der ist ja ein Thema für sich)...
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du hier offiziellen Hintergrund und dein Aventurienbild ganz gewaltig durcheinander wirfst. Zumindest mich interessieren die Braniborier sehr und irgendwie fällt es mir schwer, 5 Zeilen (!) als ein zuviel an Information anzusehen. ;-)

Edit: Hinsichtlich der Herausforderung durch Extremsituationen ist auf S. 303 ff zu verweisen. In diesem Abschnitt wird ausdrücklich auf den von dir kritisierten Punkt eingegangen.
Zuletzt geändert von Eisenbeiß am 16.05.2010 11:25, insgesamt 1-mal geändert.

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