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G14 - Schattenlande

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Zornbold
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G14 - Schattenlande

Beitrag von Zornbold » 16.07.2011 10:03

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte der im Juli 2011 erschienenen Spielhilfe Schattenlande.

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Schattenlande
Vielleicht hast du Erfahrungen mit mit der Spielhilfe gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zum Band. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread die Spielhilfe auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

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Salaza Lautenspieler
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 16.07.2011 11:04

Ich gebe der Spielhilfe insgesamt 3 Punkte.

Was mir sehr gut gefällt sind die Überlegungen zur Zukunft der Regionen und der NPCs. Die eingebauten kurzen Übersichten für die nächsten 5 Jahre halte ich für äußerst hilfreich. Jede Region ist zudem in meinen Augen gut beschrieben, einzelne Punkte wünscht man sich je nach Geschmack länger, aber der Platz ist halt immer begrenzt.
Die Rückstufung von extrem Schwarz zu dunkelgrau bringt in meinen Augen außerdem viel für die weitere Spielbarkeit. Die Skrechu und Lucardus von Kemet halte ich dabei aktuell für die dramaturgisch schwächsten Protagonisten, während gerade der dunkle Herzog einiges gewonnen hat. Die Aussicht für Haffax finde ich selbst sehr interessant, auch wenn ich da klarere Aussagen zu seinen Fernzielen besser gefunden hätte - dieses "an unerwarteter Stelle" ist mir als SL dann immer noch zu viel Geheimniskrämerei.
Was die Form angeht finde ich einige sehr schöne Bilder im Band (bspw. Arngrimm, Azaril und der Seelensammler), manche gefallen mir wiederum auch gar nicht (Torxes, Balphemor, Leonardo, der "Tai-Chi-Mönch"), außerdem finde ich es unschön, wenn ein Bild innerhalb von ein paar Seiten doppelt genutzt wird, was hier mehrfach geschehen ist.
Was die Pläne angeht finde ich die Stadtpläne gelungen, gerade den von Yol-Ghumark, der die wohl am schwierigsten zu zeigende Stadt in meinen Augen gut darstellt. Völlig inakzeptabel finde ich dagegen das Weglassen der Tobriens-Übersichtskarte. Auch die in SdR vorhandene Karte, die ich glücklicherweise besitze, ist da bestenfalls ausreichend, da einige im Band beschriebene wichtige Orte und Burgen auf dieser nicht verzeichnet sind. Eine politische Karte, die die jeweiligen politischen Sphären auf aktuellem Stand übersichtlich zeigt fehlt in meinen Augen ebenfalls.
Was mir persönlich außerdem nicht so gut gefällt ist die Aufteilung der NPC-Beschreibungen auf die einzelnen Kapitel. Ich finde eine Gesamtübersicht am Ende da für das spätere Nachschlagen deutlich praktischer.

Vom inhaltlichen her bekommt der Band von mir gute 4 Punkte mit Tendenz zu 5, für die technischen Schwächen allerdings einen Punkt abgezogen, was insgesamt dann drei Punkte ergibt.
For all things turn to barrenness
In the dim glass the demons hold

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Heldi
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Heldi » 16.07.2011 19:05

Wie alle wichtigen und großen Männer dieser Welt es tun würden, nutze ich die Gelegenheit, um mich selbst zu zitieren. (Scherz! Scherz! Scherz!)
Heldi im SChattenlandethread ZUM MARASKANTEIL hat geschrieben:1. Der Geschichtsrückblick ist sehr kurz. Hier hat man offenbar bewusst gespart. Auch im Vergleich zu der Historienzusammenfassung anderer RSH und des tobrischen Teils. Ich glaube aber, dass es so reicht und werde persönlich weiter auf B&M zurückgreifen.

2. Die Kulturbeschreibung: Hier habt Ihr einen guten Mittelweg gefunden. Im Grunde habt Ihr Euch an die Inhalte von B&M auch in der Abfolge gehalten, die Texte aber meist gekürzt und den witzkoschen Stil (Humor und Inspiration) herausgenommen. Die Beschreibung wird dadurch zwar weniger eingängig und inspiriert den Leser weniger zur Ausfüllung der Lücken, ist aber wegen des sachlicheren Stil eher mit den anderen Kulturbeschreibungen vergleichbar. Der witzkosche Stil mit seinen Ausschmückungen und der Betonung der Extreme hatte ja zur Folge, dass der gewöhnliche DSA-Leser die Kultur als noch extremer wahrgenommen hat als sie ohnehin schon ist. Mit Eurer Sprache habt Ihr da etwas Feuer herausgenommen. Zu einem hohen Preis zwar, aber so ist die Welt... Positiv zu erwähnen ist daneben die Darstellung der Zwölfgötter in der Ansicht von Maraskanern. Euer Text ist da konkreter als B&M 89 und deshalb für den normalen Leser daher wohl anschaulicher. Sehr kurz ist der Teil zur Philosophie, Kultur und Kunst. Karli war das ja sehr wichtig und der Teil war auch sehr inspirierend und hilfreich, insofern es um die Spielleitung des damaligen Maraskan-AB Jenseits des Lichts ging. Angesichts ansonsten geringerer Spielrelevanz in den meisten Gruppen ist das aber vertretbar.

3. Die politische Beschreibung der Herrschaftsstrukturen gefällt mir besser als in B&M. Karli hatte ja bewusst alles offen gelassen, damit man den "Königsmord" ins Spiel einbinden könne. Das hat mir nie ganz eingeleuchtet, da es auch mit Eurer konkreteren Beschreibung möglich bleibt. In diesem Zusammenhang möchte ich nur negativ erwähnen, dass der Herr Theaerregisseur offenbar die Gelegenheit genutzt hat, die NSCs seiner Maraskan-ABs alle in der Regionalbeschreibung unterzubringen. Das kommt für mich bei den teils Jahre zurückliegenden Abenteuern sehr überraschend und durchkreuzt meine Pläne für diese NSCs. Ich erwähne es negativ, weil es gleich auf eine Reihe von NSCs zutrifft und ich deren Relevanz für das ominöse Schicksalsjahr 1040 fürchte.

4. Auch die Stadtbeschreibungen gefallen mir, vor allem das Setting in Tuzak. Orsijins Rolle ist schön gewählt, die Sache mit den Hochgeschwistern und deren Ablösung sowie Grinjian gefallen mir auch.

5. Auch die Zukunftsausblicke gefallen mir. Sowohl, dass es sie überhaupt gibt als auch ihr Inhalt. 1040 wird offenbar ein großes Jahr.

6. Allein viele Zeichnungen: Sie gefallen mir nicht. Die Portraits auf S. 151 wiederholen auf der einen Seite ein Bild von S. 148 und sind im Übrigen viel zu comichaft. Der Krieger ist schrecklich!!!
Die RSH ist mMn wirklich gut. Ausschlaggebend für die Bewertung ist für mich vor allem der sehr gute Maraskanteil. Ich teile allerdings die lautenspielerischen Kritikpunkte (Doppelung der Zeichnungen, fehlende POLITISCHE Karte, Verteilung der NSCs) und werte daher ebenfalls einen Punkt ab. Wir kommen bei 4 Punkten raus.

Andras Marwolaeth
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Andras Marwolaeth » 17.07.2011 07:48

Ich gebe der Spielhilfe 4 Punkte.

Legt man die neue RSH gegen eine der ersten, fällt auf, dass im Lauf der Zeit einige Dinge verbessert wurden. Die Verknüpfung mit den MetAs über die kleinen Schwarzen Augen im Text und die Ausblicke auf die Entwicklung der nächsten Jahre hat es so früher nicht gegeben.

Ein paar Stellen haben in mir direkt Ideen für Abenteuer und Lust darauf, dort zu spielen, geweckt - dafür ist die Spielhilfe da. Es gibt ein paar schöne Zeichnungen in dem Buch.

Es gibt Merkwürdigkeiten wie z.B. den Sternenturm in Yol-Ghurmak (S. 59): der ist angeblich "viele hundert Schritt" hoch! Wie viel ist "viele"? Ist das nicht ein bisschen übertrieben?

Das einzige, was mich wirklich stört, sind die Fehler im Text. Das Buch ist zum Lesen da und die Rechtschreib- und Grammatikfehler bringen mich jedesmal raus. Man muss allerdings zugeben, dass man auch weite Teile ohne große Fehler findet. Ärgerlich sind sie trotzdem.

Raul Ehrwald
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Raul Ehrwald » 20.07.2011 12:18

Von mir gibts 4 Punkte.

Alles in allem eine sehr schöne und umfangreiche Spielhilfe. Obwohl das "Umfangreich" natürlich auch mit gutem Geld bezahlt wird.
Vieles von dem was ich zu sagen habe, ist bereits erwähnt. Die Wandlung von Schwarz zu Grau ist sehr toll und hat auch bei mir die Lust geweckt dort zu spielen und Abenteuer zu schreiben.

Folgend die Sachen die mir zu 5 Punkten fehlen:

- Die in manchen teilen wirklich schwer verbreiteten Rechtschreib- und Grammatikfehler
- Eine politische Karte um die Grenzen deutlich besser zu finden (dabei hätte man noch detailreicher werden können)
- Schön wäre eine Übersichtskarte von Tobrien in bunt gewesen, die Stadtpläne von Yol-Ghurmak und Tuzak hätten es auch in s/w getan und wären bei 38€ als zusätzliches Handout sicher drin gewesen
- Eher nicht so wichtig aber trotzdem schön wäre ein Bild, aus der Perspektive eines Reisenden, der aus einiger Entfernung die Umrisse der Stadt mit den in die Wolken ragenden Türmen und den Feuersäulen sieht
- Merkwürdig finde ich den Schriftzug auf dem Buchrücken (Ich besitze sonst noch Geographia Aventurica und Land der ersten Sonne, dort ist zumindest eine andere Schriftgröße benutzt worden. Warum nicht bei allen einheitlich?)
- Eine Übersicht der Personen hätte wirklich zusammenfassend im Anhang des Buches sein können und in den Abschnitten eben nur so umfangreich wie nötig.

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Rabastan
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Rabastan » 24.07.2011 13:16

Ich gebe 4 Punkte, mit Tendenz nach oben. Den Maraskan-Teil habe ich nur überflogen, daher ist die die Wertung hauptsächlich für den Rest des Bandes zu verstehen.

Huldigung
- die ehemaligen Schwarzen Lande sind nun eine großflächige Wildermark, die viel Freuraum zum eigenen kreativen Spiel bieten und nur akzentuiert feste Personen und Gegebenheiten setzt
- es gibt viele interessante NSCs, die nicht ausschließlich urböse sind, sondern mit denen man sich ggf. auch mal arrangieren oder ein Zweckbündnis schließen kann
- flexible (Macht-)Strukturen, die bis in die nahe Zunkunft frei zu gestalten sind
- bizarres Yol-Ghurmak, Arngrimms düsterer Herrschaftsbereich, Warunk und Umland nach der Befreiung, Haffax' Piratenküste unter lockerer Militärherrschaft, das dämonisch verwildertes Transysilien sind sehr unterschiedliche und harmonierende Settings, die abwechslungsreich und mit fließenden Grenzen vielseitig verwendbar sind
- die Übersicht über die großen Mächtegruppen, Truppenstärken und der allgemeine Ausblick ist hilfreich

Häme
- Lektorat: Vereinzelte Rechtschreibfehler stören mich nicht, aber wenn man den Eindruck gewinnt, dass wirklich niemand nochmal drüber liest, finde ich das für einen Verlag wirklich peinlich und unprofessionell, zumal einen einige Fehler nahezu anspringen!
- Geheimniskrämerei: Es darf für den Meister gerne etwas spezifischer ausgeführt werden, wo es hingehen soll. Auch die Mysteria et Arcana, gerade jene ohne (*) dürfen mit einem Kommentar versehen werden, wie sie offziell aufgegriffen werden sollen. Mir als Meister würde das sehr helfen, diese auch in eigenen Szenarien zu verwenden, ihne mit der (späteren) offiziellen Setzung zu kollidieren und vor allem um bei Bedarf gezielt darauf hin zu arbeiten

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Danilo von Sarauklis » 26.07.2011 22:28

4 Punkte, weil der Inhalt und die Neuausrichtung der ehemals Schwarzen Land gut gelungen sind. Zu den formalen Problemen wurde ja schon das Nötige gesagt - in Sachen Fehlerdichte ist übrigens der Maraskanteil wesentlich besser.
Ich empfinde es auch als einen konzeptionellen Fehler, dass Weißtobrien schon in SdR behandelt worden ist. Das lässt mE eine ärgerliche Lücke in diesem Band, die aber nicht den Autoren oder dem Redakteur anzulasten ist.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Shibuemon » 28.07.2011 20:26

Schließe mich meinen Vorrednern an. Aber mich würde interessieren, welcher Analphabet eigentlich die Stadtbeschreibung von Beilunk verfasst/lektoriert hat, bzw. wieso die Anmerkungen der Lektoren hier offenbar völlig ignoriert wurden. Gerade beim Stadtrundgang findet sich fast kein Satz ohne Wortwiederholungen oder grobe Grammatikfehler. Wenn man das auch nur einmal grob durchliest, bevor man das zum Druck gibt, sollten einem doch die gröbsten Schnitzer auffallen. Peinlich. Da ist der Durchschnitt der Forenbeiträge hier weit fehlerfreier.

3 Punkte von mir.
Zuletzt geändert von Shibuemon am 28.07.2011 20:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Feyamius » 28.07.2011 20:40

Shibuemon hat geschrieben:Da ist der Durchschnitt der Forenbeiträge hier weit fehlerfreier.
Hier wird man ja auch gebannt wenn man nicht schreiben kann ... :censored:

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Andergaster » 28.07.2011 22:30

Also ganz ungelogen, der Beilunk-Text ist echt hart. Das tut ja richtig weh beim Lesen. Da sind extrem viele verschiedene Arten von Fehlern drin, der Verfasser demonstriert wirklich überdeutlich, dass er einfach nicht den blassesten Schimmer von Rechtschreibung hat. Man kann es nicht anders sagen.

Wer hats denn geschrieben?

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Olvir Albruch » 28.07.2011 23:22

Ich denke, dass es nicht besonders zielführend ist, hier irgendjemand an den Pranger zu stellen. Dem Autor wird es wahrscheinlich schon peinlich genug sein, das hier zu lesen.

MfG,
Olvir Albruch
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Herr der Welt » 28.07.2011 23:59

Im Prinzip sind es eigentlich recht typische Fehler: falsche Interpunktion bzw. Komma-Setzung im Speziellen und das Problem mit das/dass. Zumindest fiel mir das beim Durchlesen besonders auf. Andere Fehler wie Wortwiederholungen, fehlende Artikel und dergleichen schleichen sich immer mal in Texte ein und haben sicher nichts mit den grammatischen Kenntnissen des Autors zu tun. Bei den o.g. Problemen mag das anders aussehen, v.a. da sie eben häufiger auftreten. Aber daran merkt man auch, dass da nicht einmal von jemand anderem drüber gelesen wurde, weil diese Fehler wirklich ins Auge stechen (und es bringt wenig, wenn das der Autor selbst tut).
Aber warum so lange ausholen, wenn doch feststeht bzw. von SL selbst angegeben wird, dass es kein Lektorat gab. Das wird sicher niemand gutheißen. Und dafür wird es bei mir auch Punktabzug geben, weil das schlicht unprofessionell ist.

Mehr Kritik bzw. die eigentliche Bewertung aber ein andermal...

Shibuemon
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Shibuemon » 29.07.2011 01:27

Ich finde das eigentlich schade, weil so etwas an sich leicht zu vermeiden ist, was im Rest des Buches auch ganz gut gelungen ist. Irgendwie habe ich hier das Gefühl, daß dieser Teil eben noch schnell-schnell vor Redaktionsschluß irgendwie fertig gestellt wurde, und dann ohne weitere Kontrolle zum Druck geschickt wurde. Ob das wirklich so ist, und was wirklich dahinter steckt, weiß ich nicht, und es spielt auch keine Rolle, weil es diesen Eindruck nun mal macht, und es eben Fakt ist, daß hier schlampig vorgegangen wurde.

Wie auch immer, die eine Stunde, das nochmal durchzulesen, hätte man sich Zeit nehmen können, nein, müssen, denn über ein paar Fehler liest man hinweg, aber so etwas macht halt einen schlechten Eindruck. Ich mein, wenn ich das im Word tippe, ist das grün unterlegt, und wenn das im Word schon grün oder rot aufscheint, dann überlege ich doch zumindest, ob das stimmen kann. Da ist doch von Lektorat noch gar nicht die Rede ...
Zuletzt geändert von Shibuemon am 29.07.2011 01:29, insgesamt 3-mal geändert.

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Radames
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Radames » 29.07.2011 22:58

Eine durchaus solide Spielhile. Inhaltlich. Die wichtigsten Punkte sind

- das fehlende Korrektorat (das ich als Leser in der Form bei einigen Texten als beleidigend empfinde),
- Die in meinen Augen weniger starke Beschreibungsdichte bei Maraskan. Mir sind einige sagen wir Details aufgefallen, die offenbar den platzanforderungen geopfert wurden. Ich bin froh, dass ein bisschen weniger Japan-Bezüge sind, so dass man jetzt endgültig behaupten kann, Maraskan ist ein konglomerat von vielen kulturellen Einflüssen, aber das Bannland betreffend, die Zaboroniten, die Tierkönige Maraskans... Da fehlt mir etwas.

+ Die Persönlichkeiten sind, wie schon in RdH, bei den jeweiligen Regionen beschrieben. Ich finde das gut, denn dort gehören sie thematisch hin.

3 Punkte für eine inhaltlich solide Spielhilfe mit streckenweise beleidigender Fehlerdichte.
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Drakon di Gorfar » 29.07.2011 23:29

Radames hat geschrieben: - das fehlende Korrektorat (das ich als Leser in der Form bei einigen Texten als beleidigend empfinde)
Danke, endlich schreibt mal jemand nicht Lektorat.
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Heldi
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Heldi » 11.08.2011 23:58

Einen kleinen Kritikpunkt (besser: eine persönliche Enttäuschung) an der Maraskanbeschreibung habe ich übrigens: Ich hatte gehofft, dass man Sinoda zu einer Hausbootstadt macht. Ich hätte es sehr atmosphärisch gefunden, wenn die Beni Bornrech die aus allen Nähten platzende Stadt einfach durch die Boote und Schiffe erweitert hätten, die man vor der Rückeroberung Sinodas erbeutet hatte. Ich habe mir da so ein ganze Halbbucht voller Hausboote und verbundener Schiffe vorgestellt. Warum nur?

Pfeifenkraut
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Pfeifenkraut » 13.08.2011 14:39

Mir fällt bei der Spielhilfe ins Auge, dass mir die Zeichnungen eigentlich allesamt nicht gefallen. Es fällt mir schwer zu sagen, warum. Die Stadtpläne sind allesamt funktional, aber darüber hinaus ist es eigentlich nicht gelungen, irgendwelche Szenen von Interesse abzubilden. Ich finde, man kann es mit den Abbildungen von NSCs auch übertreiben. Man merkt es besonders gut, wenn man durchs Buch flippt: Nur komische und nichtssagende Bilder.

Bezeichnenderweise ist gerade Caryad als Einzige in der Lage, klar und ausdrucksstark zu zeichnen. Die Scharlachkraut und der Helme Haffax sind einfach echte gute Zeichnungen und fallen positiv ins Auge, und da kommen die Grafiken von MM (Melanie Meier? So weit ich die zuordnen kann, oft sind ja keine Signaturen dabei) noch bei Weitem nicht ran. Ich glaube, Melanies Zeichnungen sind erstens immer viel zu grau und zweitens haben sie, hm, einen schlechten Bezug zu Aventurien? Der Leonardo ist ja schlimm geworden, die Vier von Seite 24 sidn alle ganz komisch.

Naja, vielleicht liegts auch an mir.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Radames » 13.08.2011 14:51

Achja, was ich ganz vergessen habe zu erwähnen:
Die Wirtshäuser in Sardosk haben tlw falsche Angaben, dafür gibt es Q/P beim Gebeinfeld (wo soll der reisende Nekromant denn sonst übernachten...), die Stimmung auf Löwenstein ist wortwörtlich dieselbe wie in Sardosk und es gibt 1-2 Wappen, die nicht den Beschreibungen im Kasten entsprechen. Das sind alles Dinge, die nach Schlampigkeit ausschauen. Da muss jemand in Zukunft vor dem Druck noch einmal drüberschauen (dieses Mal das Lektorat)...
Zuletzt geändert von Radames am 13.08.2011 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Dragomar » 15.08.2011 09:27

Drakon di Gorfar hat geschrieben:
Radames hat geschrieben: - das fehlende Korrektorat (das ich als Leser in der Form bei einigen Texten als beleidigend empfinde)
Danke, endlich schreibt mal jemand nicht Lektorat.
Korrektorat gehört immer zum Lektorat.

MFG

Jemand, der mal an sowas beteiligt war....

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Inanna » 19.08.2011 13:23

Der Index ist eine Katastrophe, jeden Spielabend wieder finde ich Personen oder Orte, die im Band mehrmals vorkommen, aber im Index nicht erwähnt werden. Außerdem fehlt eine Übersicht über die Personen und wo man ihre Beschreibung findet (der Index leistet das nicht). Auch, wenn das Verteilen der NSC bei diesem Band Sinn macht, hätte man das Vorgehen mit dem Gesamtverzeichnis aus RdH übernehmen müssen. Da das alles die schnelle Verwendbarkeit am Spieltisch, also das, wofür Rollenspielmaterial dasein sollte, einschränkt, habe ich meine Bewertung von 4 auf 3 geändert.

Schade, da haben wohl die Autoren ihre Arbeit gemacht und dann hapert es an der Redaktion.

Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass ich mit diesem Band für mehr Geld weniger Qualität bekommen habe - nicht inhaltlich, sondern das Gesamtwerk betreffend. Alles in allem macht es einen schlampigen Eindruck. Und für 5€ mehr hätte auch die Kartentasche besser gefüllt sein können.

EDIT: Und was ich auch als störend (und schlampige Arbeit) empfinde, ist wenn die Bilder nichts mit der Beschreibung zu tun haben. Ganz krasses Beispiel ist hier Balphemor. Das Bild selbst gefällt mir und ist wirklich gut gemacht, aber passt nicht zur bisherigen Beschreibung. Bis jetzt konnte man nur an den Augen das Dämonenmal erkennen - die sind das Einzige, was an dem Bild normal und menschlich erscheint, auch der starre Blick der Beschreibung ist nicht zu sehen. Und wo sind die wirren braunen Haare? Vermutlich dort, wo Leonardos wirrer grauer Bart ist, denn auf dem Bild trägt er einen gepflegten Rauschebart. Und war Balphemor bis jetzt nicht ein hagerer Mitdreißiger? Wenn er seinen Körper seit den letzten Heldenbegegnungen geändert hat, sollte man das zumindest in einem Halbsatz erwähnen und nicht nur durch ein Bild vermuten lassen. Das letzte Botenbild zumindest zeigte eine ganz andere Person.
Zuletzt geändert von Inanna am 19.08.2011 13:35, insgesamt 3-mal geändert.
LG,
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Nachtwind » 24.08.2011 20:28

Bin ich der einzige der sich über eine Professionsbeschreibung der Bannzeichner gefreut hätte?

Ich finde das Konzept sehr sehr gut muss ich sagen!

Magister Goswin
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Magister Goswin » 24.08.2011 20:39

Kann einer sagen, was das auf der 4-Personen-Seite (die mit den 4 Bildern) und kurz danach nochmal rechts oben darstellen soll.

Augen wie eine Echse, eine Schuppenhaut, wobei unklar, ob das eher Kleidung ist, geht zumindest nahtlos in die Stiefel über, vielleicht ein Schuppen-Ganzkörperanzug, dazu etwas, das eher an eine Iryanrüstung erinnert.

Wäre es denn so schwer, zu den Bildern auch eine Bildunterschrift zu bringen.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Gulmond » 25.08.2011 15:20

Du meinst wohl die Schlangenkultistin/Asfaloth-Paktiererin der Skrechu

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Magister Goswin » 26.08.2011 00:09

Genau das meinte ich: Keine Ahnung, ob das so ne Art Asfaloth-Paktiererin, Skrechu-Chimären-Versuchunsobjekt oder diese R&G-Priesterin aus wasweissichwo sein soll, die diesen Echsengeist in sich trägt.

Und was ist das für ne Rüstung, Hartholzharnisch sieht anders aus, ist das ne Iryanrüstung oder ne spezielle Echsenrüstung oder sonstwas. Aufklärung hier wäre schön gewesen.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Dajin ibn sharif al'Alan » 12.09.2011 14:48

Für mich eine der besten Regionalbeschriebungen und Vier Punkte von mir.

Aufgestoßen sind mir nur wenige Dinge. Als erstes die Rechtschreibung. Ich habe bisher noch nie öffentliche Kritik daran geäußert da ich zum einen selbst nicht gut darin bin, zum zweiten sind mir ein paar Fehler völlig egal. Aber in einem der Kapitel, weiß nicht mehr welches, bin ich mehrfach richtig aus dem Lesefluß gerissen worden. Das war ärgerlich.
Zum zweiten sind ein paar Bilder sehr merkwürdig. Z.B.gefällt mir ja das Bild von Balphemor als Bild an sich schon, aber irgendwie ist damit so als niedlicher Wurzelbold dargestellt ....
Und der Schwarzschelm sieht aus wie der Joker aus Batman.

Was mir sonst nicht ganz schmeckte war die Quantität der Truppen in der Warunkei. Es gefällt mir das es viele Warlords sind, es gefällt mir auch das sie gut beschrieben sind, mit ungefähren Truppenangaben usw.
Aber die Gesamtzahl der Soldaten ist mir für eine fast entvölkerte, fast tote Gegend insgesamt zu groß.
Wimre gibt es da z.B. einen Trupp von ca. 250 Leuten der nur durch die Gegend zieht. Von was leben die denn ?
Alle paar Tage auf ein Dorf mit 50 verarmten Bauern treffen und die plündern ?
Das soll reichen ?

Aber genug der Kritik jetzt. Ich habe die Kritikpunkte zwar ausführlich vorgestellt, möchte aber nochmal darauf hinweisen das ich das Gesamtwerk für wirklich gut erachte.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Nachtwind » 12.09.2011 14:53

Dajin ibn sharif al ´Alan hat geschrieben: Und der Schwarzschelm sieht aus wie der Joker aus Batman.
Ich fand das Bild von Tristan im Boten um einiges besser!
Dajin ibn sharif al ´Alan hat geschrieben:Was mir sonst nicht ganz schmeckte war die Quantität der Truppen in der Warunkei. Es gefällt mir das es viele Warlords sind, es gefällt mir auch das sie gut beschrieben sind, mit ungefähren Truppenangaben usw.
Aber die Gesamtzahl der Soldaten ist mir für eine fast entvölkerte, fast tote Gegend insgesamt zu groß.
Wimre gibt es da z.B. einen Trupp von ca. 250 Leuten der nur durch die Gegend zieht. Von was leben die denn ?
Alle paar Tage auf ein Dorf mit 50 verarmten Bauern treffen und die plündern ?
Das soll reichen ?
Das ist in der Tat ein altes Problem ... wobei mMn nur wenige Angaben wirklich krass sind.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Dajin ibn sharif al'Alan » 12.09.2011 15:15

Jo, es ist die Gesamtanzahl aller zusammen, und die eine "riesige" umherziehende Truppe die mir nicht schmeckt ;)

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Vulnina
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Vulnina » 12.09.2011 22:06

Die großen Truppenkontingente, die da teilweise umherziehen, kann man jedenfalls teilweise per Nachschub für Warunk und Praioten über Beilunk erklären. Ansonsten habt ihr aber recht, das Problem bleibt bei den restlichen Kriegsherren bestehen.

So, jetzt aber zum gesamten Band:
Da mich lediglich der Schwarztobrienteil interessierte, habe ich nur für den eine Bewertung abgegeben. Insgesamt hat mir der Band gut gefallen, insbesondere Transylien kam sehr gut weg, hätte ich so nicht ganz erwartet. Beilunk sagte mir auch sehr zu, aber leider ein wenig knapp.
Die Piratenküste ist solide, aber weder was wirklich schlechtes, noch etwas herausragendes.
Doch meine Hoffnungen auf die Warunkei wurden enttäuscht. Nicht jetzt wegen der Wildermark 2.0 Setzung, die ist soweit vollkommen in Ordnung. Aber die Ausarbeitung erschien mir doch etwas lieblos. Zwar sind da z.T. wirklich grandiose Texte (Untoter in der Regentonne meine ich zum Beispiel), die ungeheuer inspirierend waren und das Flair eines ehemaligen Nekromandenlandes wunderbar rüberbrachten.
Das war aber leider eher die Ausnahme und ich finde, hier wurde einiges an Potential verschenkt.
Die Illustrationen waren über große Strecken hochwertig, weiter so!

Daher gibt es von mir knappe 4 Punkte, wäre das mit der Warunkei anders gewesen, wäre sie mit 5 von 5 Punkten bewertet worden.

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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Olvir Albruch » 15.10.2011 19:28

Ich hab mir den Band jetzt auch einmal zugelegt und nach erster flüchtiger Lektüre gefällt er mir sehr gut, er wirkt strukturiert und an den richtigen Stellen ausführlich.

Besonderes Augenmerk habe ich mal auf die Illustrationen gelegt:
Die meisten gefallen mir richtig gut, insbesondere die Zeichnungen von FuFu Frauenwahl - genial der Mann! :) An die Qualität kommen nur die beiden Ungarn ran, sonst niemand im DSA-Universum!
Bisweilen krankt es am Kontrast, insbesondere bei den Plänen; so kann bei Yol-Ghurmak bspw. gar nichts erkennen.

Die einzigen Bilder an denen ich etwas auszusetzen habe, stammen erstaunlicherweise von Melanie Maier: So kann ich Balphemor von Punin jetzt überhaupt nicht mehr ernst nehmen, auf dem Bild sieht er aus wie eine alte Großmutter!
Und dann wäre da noch der Torxes...entschuldige, Melanie, Heath Ledger hin oder her - das ist das schlechteste Bild der letzten 10 Jahre, selbst die Tractatus-Dämonen sehen besser aus!
Das Portrait in "Stadtstreicher" ist dermaßen kongenial - warum wurde das nicht einfach wieder verwendet? Gerade bei NSCs ist das alles andere als eine Schande!

Bislang konnte ich in dem Band noch keine größeren Mangel oder Fehler entdecken, daher gibt es vorläufig 5 Punkte von mir. Demnächst werde ich mit dem Buch intensiver arbeiten, mal sehen, ob ich die Wertung danach korrigieren muss.

MfG,
Olvir Albruch
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Boris Skulkov
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Re: G14 - Schattenlande

Beitrag von Boris Skulkov » 10.01.2012 22:46

Inhaltlich ist der Band eine Wucht - spannende und vor allem spielbare Inhalte springen einen da förmlich aus allen Ecken an. Und der Ausblick auf die Zukunft lässt auch eine gute Planung einer Kampagne zu!

Vollkommen inakzeptabel sind die Fehler und das ständige Recycling von irgendwelchen Bildern. Ich kann sie nicht mehr sehen! Und für einen doch stolzen Preis kann ich mir wenigstens neue Bilder und eine fehlerfreie Lektüre erwarten!

Deswegen muss ich leider zu einer radikalen Wertung greifen: 5 Fehler sind bei Arbeiten bei uns ein "Nicht genügend". Da dieser Band mein Rechtschreibempfinden schon beim flüchtigen Drüberlesen spät in der Nacht gefoltert hat, gibts für mich eine glatte 1!!!

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