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Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

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Gorbalad
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Gorbalad » 12.02.2013 13:34

Zulhamid ibn Rezzan hat geschrieben:Gab es nicht eigentlich auch mal irgendwann eine Regelung, dass man nur 3 Artefakte mit sich führen kann?
Nicht RAW, ganz im Gegenteil, da sind Traditionsartefakte vom Artefaktkontrollwert ausgenommen. Es steht allerdings nicht ganz klar da, ob das auch für mehrere Artefakte des gleichen Typs (also etwa 5 Bannschwerter, 8 Kugeln und 3 Schalen) gilt.

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Cifer
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Cifer » 12.02.2013 13:43

Gab es nicht eigentlich auch mal irgendwann eine Regelung, dass man nur 3 Artefakte mit sich führen kann?
Nö. Es gibt den Artefaktkontrollwert, der grob besagt, dass die Mächtigkeit aller mitgeführten Artefakte ein gewisses Maß nicht übersteigen darf, aber der ist erstens schon schwer genug zu erreichen und zählt zweitens nicht für persönliche Ritualgegenstände.
Naja, mal eben etwas Pentagramma machen ist aber nicht so. Beim Dämonen austreiben gibt es Profis oder Leute, die es gar nicht können, der Rest stirbt schnell aus.
Es gibt einiges an Akademien, die den Pentagramma auf +2 oder +3 lehren. Wenn das Interesse da ist, dann kriegt man den schnell in hinreichende Höhen gezogen. Und, wie gesagt: Ingame ist der Grund letztlich sowieso "Weil es ein gildenmagischer Ritualgegenstand ist!!!!!1111einself" - dass das Ding erstmal unnütz ist, unterstreicht schön die Obsession der Lehrmeisterin.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Madalena » 15.02.2013 18:10

Jetzt wurde mir eben im Forum der Helden-Software gesagt, nach offizieller Redaktions-Lesart werden den Obskuromanten lediglich die nicht-obskuromantischen Versionen der Sprüche beigebracht. Da fragt man sich doch ob die rechte Hand weiß, was die linke tut. :censored: Aber was ist ein Schattenmagier auch ohne einen Favilludo...

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Robak » 16.02.2013 18:26

Der Autor der sich die Obskurmanten ausgedacht hat wollte sie natürlich möglichst hoch hängen und toll machen. Ich weiß nicht so recht was die Zielsetzung genau war, aber das kann über "Neue Zauber" und "neues Merkmal Obskurmantie" bis hoch zu fast einer eigenen Repräsentation gehen.
Je weiter man jetzt aber von dem Autor der sich die Obskurmanten ausgedacht hat weg geht, desto tiefer wird der Kram gehängt. Da ist es dann nur das was es eigentlich hätte sein sollen nämlich ein privater Lehrmeister der, statt einer Vorliebe fürs magische Torten backen, eine Vorliebe fürs allerlei Zauberkram hat in dem die Beleuchtung gering ist.

Ich würde Auskünfte des Autors die über die erfolgten Setzungen hinaus gehen als "Wunschvorstellung die es nicht in die Spielhilfe geschafft haben" abtun.

Gruß Robak
man merkt ich bin kein großer freund Cooler magischer Schattenmeuchler

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Feyamius » 16.02.2013 19:00

Robak hat geschrieben:das kann über "Neue Zauber" und "neues Merkmal Obskurmantie"
ähm, nein.
Robak hat geschrieben:bis hoch zu fast einer eigenen Repräsentation gehen.
ähm, nein.
Robak hat geschrieben:Ich würde Auskünfte des Autors die über die erfolgten Setzungen hinaus gehen als "Wunschvorstellung die es nicht in die Spielhilfe geschafft haben" abtun.
und: ähm, offensichtlich. :censored:

"Dinge, die über die Setzungen der Spielhilfe hinaus gehen, haben es nicht in die Spielhilfe geschafft."
Danke für dieses wichtige Statement. ;)
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Madalena » 16.02.2013 23:12

Robak hat geschrieben:Der Autor der sich die Obskurmanten ausgedacht hat wollte sie natürlich möglichst hoch hängen und toll machen. Ich weiß nicht so recht was die Zielsetzung genau war, aber das kann über "Neue Zauber" und "neues Merkmal Obskurmantie" bis hoch zu fast einer eigenen Repräsentation gehen.
Je weiter man jetzt aber von dem Autor der sich die Obskurmanten ausgedacht hat weg geht, desto tiefer wird der Kram gehängt. Da ist es dann nur das was es eigentlich hätte sein sollen nämlich ein privater Lehrmeister der, statt einer Vorliebe fürs magische Torten backen, eine Vorliebe fürs allerlei Zauberkram hat in dem die Beleuchtung gering ist.

Ich würde Auskünfte des Autors die über die erfolgten Setzungen hinaus gehen als "Wunschvorstellung die es nicht in die Spielhilfe geschafft haben" abtun.

Gruß Robak
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Dann gab es halt in der Redaktion zwei verschiedene Sichtweisen, wie ein Schattenmagier aussehen soll. Ist ja ok - aber dann sollte man sich auf eine Sichtweise einigen und konsequent dabei bleiben, und nicht erst A veröffentlichen und dann halbherzig kurz darauf zu B wechseln. Nach gegenwärtigem Stand der Dinge ist der Mystiker als Professionsvariante totaler Unfug, da er den ganz und gar nicht schattenmäßigen Favilludo mit ordentlichem Bonus bekommt, sowie den Serpentialis als Hauszauber, und das auch noch in gildenmagischer Repräsentation. Entweder man übernimmt die Vorschläge für obskuromantische Zauber, oder man verwirft sie (was ich total in Ordnung fände), passt dann aber die regeltechnische Seite auch entsprechend an.
Zuletzt geändert von Madalena am 16.02.2013 23:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Cifer » 17.02.2013 00:17

@Feyamius
Kannst du da ein wenig Licht (*schenkelklopf*) in die Sache bringen? Weshalb sollen jetzt die obskuromantischen Schüler die nicht-obskuromantischen Sprüche lernen? Ist das vorläufig, bis das PDF draußen ist oder wie ist das zu verstehen?

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Feyamius » 17.02.2013 00:59

Ich habe diese "offizielle Redaktions-Lesart" bisher auch nur hier gesehen. Ich weiß also nicht mehr dazu als ihr.

Ich empfehle momentan, entweder den Obskuromanten zu nehmen, wie er in SoG steht, oder ihn komplett zu ignorieren. Die offizielle Redaktions-Lesart ergibt keinen wirklichen Sinn.

Disclaimer: Das wird jetzt kein Edit-War oder so, aber dass die Professionen, so wie sie in SoG aufgestellt sind, ohne die Änderungen durch den Obskuromantie-Kasten an den Zaubermerkmalen etc. etwas seltsam sind, habt ihr ja schon selbst gemerkt. Ich werde mich da mit der Redaktion in Verbindung setzen, wie die Zukunft dieses Lehrmeisters aussehen wird.
Zuletzt geändert von Feyamius am 17.02.2013 01:01, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Madalena » 17.02.2013 01:08

Feyamius hat geschrieben:Ich habe diese "offizielle Redaktions-Lesart" bisher auch nur hier gesehen. Ich weiß also nicht mehr dazu als ihr.
Das habe ich hier: http://forum.helden-software.de/viewtop ... 469#p14469\ her: "Auf Nachfrage wurde uns aus der Redaktion bestätigt, dass es sich bei den Zaubern [die durch die Profession vergeben werden, eigene Anmerkung] um die Standard-Varianten handelt und nicht um die obskurmantischen.".

Ich glaube, da hat jemand einfach eine Aussage getroffen, ohne sich genauer mit dem Thema auseinander zu setzen. Wäre nett, wenn ihr das klären könnt.
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Robak » 17.02.2013 02:13

Die Einführung der SF Obskurmantie hätte es auch getan:
Berufsgeheimnis Obskurmantie hat geschrieben: Voraussetzung: Hält sich selbst für coolen Schwarzmagier.
Der Magier kann allerlei Zauber mit düsterer Schattenoptik versehen [Beispiele S. 163. Grauer Kasten], sofern dies keinen Nutzen bringt. Die Auswirkungen des Zaubers bleiben ansonsten identisch. Auch darf der Zauber durch diese Optik weder signifikant bedrohlicher erscheinen noch darf er deutlich unauffälliger werden. Grundsätzlich ändert die SF nichts an den regeltechnischen Auswirkungen der Zauber, beeinflusst aber dessen Optik. Aufgrund der düsteren und unbekannten Optik fallen juristische Restriktionen gelegentlich härter aus, da gerade aufrechte Magier der Weißen Gilde ,die von der Obskurmantie noch nie gehört haben, aufgrund der düsteren Optik dämonische Einflüsse vermuten wo nur harmloser Schabernack zu finden ist.
Historie: Dieses Wissen wurde von dem höchst begabten Puniner Magietheoretiker Nostromo Düsterfels entwickelt dessen Sucht nach schwarzem Schattenkraut ihn in eine äußerst finstere Finanzielle Lage und daraufhin in die Armee der schwarzen Gilde getrieben hatte. Die Forschung wurde von Herrn der Schatten Convocatus Primus Salpikon Savertin finanziert um im ewigen Wettstreit mit Thomeg Atherion um den vakante Titel des "Coolsten Schwarzmagiers seid Tharsonius von Bethana" zu siegen. Zum Bedauern des Finanziers wurde über den Sieger des Wettstreites noch nicht entschieden, da das Schiedsgremium durch Heldenverursachtes sozialverträgliches Frühableben diverser hochdekorierter Jurymitglieder bisher nicht beschlussfähig war.
Verbreitung: 3 (7 unter coolen Schwarzmagiern und Nahema)

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Herr der Welt » 17.02.2013 10:30

Ich mag die Idee eines Magiers, der mit Schatten/Dunkelheit arbeitet und ich mochte auch die Schatten als EIngreiftruppe der Schwarzen Gilde (eigentlich des Convocatus Primus), auch wenn ich noch nicht weiß, ob mir die Entwicklungen dieser Organisation (Sitz in Fasar mit guter Verbindung zu Puschinske, wenn ich das recht behalten habe) gefällt.
Ebenfalls gefällt mir die Aufteilung des Ecliptifactus, dessen zwei sehr verschiedene Wirkungen sich in zwei Zaubern besser machen.

Von mir aus kann der Lehrmeister seine Zauberei Obskuromantie oder Magic Shadow Assassins Power of Doom (and Terror) nennen (auch wenn ich ersteren Vorschlag bevorzuge, träfe es der zweite wohl leider besser), solange das ein Name bleibt, der lediglich die Ausrichtung des Lehrmeisters beschreibt und nicht etwa irgendwelche neuen Sonderregeln oder andere unsinnige Neuerungen mit sich bringt. Praktisch den gesamten grauen Kasten in SoG 163 zähle ich zu solchen überflüssigen Spezialfähigkeiten der uhuhunheimlich tollen Schattenmagier, wie Robak das treffend ironisch zusammengefasst hat. Bei so viel bemühter dunkler "Mysteriösität" bekomme ich akuten Spontan-Kopfkrebs.

Leider bietet die Spielhilfe Halbgares. Es werden neue Zauber genannt, ohne sie zu beschreiben. Und letztlich war man (auch mit dem Erratum bzgl. der beiden Schatten-Zauber) nicht bereit, klar zu sagen, ob man den Umbraporta-Schnitzer in der Spielhilfe schlicht revidiert oder ob der Ecliptifactus nun generell als aufgespalten gilt und die entsprechenden Errata LC 71 ersetzen. In jedem Fall hätten zuständiger Autor und Redakteur sich darüber vor der Publizierung Gedanken machen sollen.
Herausgekommen ist, wenn ich das richtig überschaut habe, dass der Ecliptifactus im Allgemeinen genauso funktioniert wie ehedem und nur bei den Schülern des Schatten-Lehrmeisters es die neuen Zauber gibt. Naja...

Da wir ohnehin frei generieren, habe ich auch nicht das Problem, irgendwelche Pakete neu zu erstellen. Das Ei hat man sich (für jede Regeländerung dieser Art) selbst ins Nest gelegt.^^
Ich empfehle momentan, entweder den Obskuromanten zu nehmen, wie er in SoG steht, oder ihn komplett zu ignorieren.
Eine Frage wäre auch, ob man in der Konsequenz (man nimmt den Obskuromanten, wie er in SoG steht) auch bspw. der Andergaster eher den Ecliptifactus als den Umbraporta (oder beide Zauber) beherrschen kann. Das sei als Bsp. für eine Profession genannt, die Zugriff auf diesen Zauber hat, der jetzt (nach Lesart des Erratums) ein anderer ist.
Der Andergaster hat darüber hinaus seine Eichen und braucht kein Übermaß an Schatten, um was auch immer zu kompensieren.

Sindar von Garlischgrötz
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Sindar von Garlischgrötz » 17.02.2013 12:33

Naja, es wird ja aber noch eine Bonusdatei geben und da wird bestimmt alles ins Lot gebracht.
Bei weiteren Fragen kann man sich auch erstmal diesen "kleinen" Thread durchlesen.
Da ist Daniel ja schon auf viel eingegangen.

Disaster
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Disaster » 22.02.2013 13:02

In diesem Kontext finde ich es auch verwunderlich, dass die Töchter Niobaras als "Sternkundige, Kurtisanen oder Schreiberinnen" arbeiten. Wtf? Wieso ausgerechnet Kurtisanen? Wenn das vereinzelt vorkommt - kein Problem, aber wieso sollte das systematisch der Fall sein? Und wenn, dann bitte mit einer Begründung (z.B. à la "Auf diese Weise kann man gut Beziehungen zu Reichen und Mächtigen knüpfen und an Geheimnisse kommen"), aber nicht einfach so kontextfrei in den Raum gestellt (auch die Beschreibung der Qabalya in VG schreibt ja nichts davon).
Diese Setzung stammt noch aus dem Aventurischen Boten 96/97. Für die genaue Klärung oder den Grund warum ist es am leichtesten den damaligen Autoren zu befragen.
Ich persönlich glaube einfach, dass Kurtisane einfach ein Beispiel ist und nicht alle Töchter eine Ausbildung zur Kurtisane durchlaufen haben. Wir sprechen ja auch von einer sehr begrenzten Zahl an Töchtern, vermutlich ist die Streuung der Berufe recht groß.
Die Kurtisane eist vermutlich deshahb aufgeführt, weil sie vielleicht Persönlichkeiten beeinflussen oder Geheimnisse in Erfahrungen bringen kann und somit für die Ziele der Qabalya sehr wichtig sein kann.
Ähnlich mit den Schülern der Khelbara: Betören +3, gutaussehend und herausragendes Aussehen als empfohlene Vorteile. Aber warum? Wo deckt sich das mit der Beschreibung der Lehrmeisterin und ihrer Ausbildung?
Für mich wirkt das so, als hätte man den Belkelel-/Elburum-Hintergrund der Lehrmeisterin verwursten wollen und wusste nicht so recht, wie.
Betören geht nicht aus der Schule der Schmerzen hervor (dort gibt es keinen Bonus auf Betören). Es ist ein Talent, was die Lehrmeisterin durch ihren eigenen, ehemals privaten Lehrmeister erlernt hat und beherrscht (und als nützlich empfindet). Dazu kommen die Grundkenntnisse der Töchter Niobaras, die Betören normalerweise auf +2 haben. Auch wenn Lajella eher weniger etwas damit anzufangen weiß, so hat sich auch bei den Töchtern dieses Talent als Vorteil erwiesen.

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Radames
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Radames » 27.07.2013 16:48

Ohne den Rest des Threads gelesen zu haben (schließlich will ich meine eigene Burteilung unbeeinflusst abgeben) kann ich endlich nach Durchlesen der SH auch etwas dazu sagen:

Wieder einmal gute Arbeit bei den Akademien. Es zieht sich durch alle 3 MASH-Bände, dass jeder Akademie ihr eigener Charakter gegeben bzw ein eigenes Flair verschafft wurde. Auch Akademien, die mich persönlich nicht interessieren (so ziemlich alle weißen), wurden durch die Beschreibungen lebendig. Die MASH zeigen so die Vielfalt der Gildenmagie und ihres akademischen Fundaments.
Unnötig fand ich die Harry-Potterisierung der Spektabilität Elburums :rolleyes:

Was die Lehrmeister in den SoG angeht, gibt es ein breites Spektrum von Augenrollen (magische Zuckerbäcker? soetwas sollte von Magiedilletanten und Scharlatanen, aber nicht Gildenmagiern erledigt werden...) zu großartigen Beschreibungen (Schiffsmagier Sevastana) und solchen, die sich hervorragend mit anderen Spielhilfen verbinden lassen (Xaviera und ihre Suche nach altbosparanischen Objektritualen). Alles in allem ist dieser Teil der Spielhilfe mittelmäßig (eben im Durchschnitt), auch weil bei ein paar der Beschreibungen der Gildenmagie ihre Würde bzw ihre Aura der wissenschaftlichen Herangehensweise an die Zauberei nehmen.

Katastrophal ist wieder einmal das Korrektirat. Ich weiß nicht, wie es dazu kommt, dass besondere Sorglosigkeit im Umgang mit Tipp-, Grammatik- und Syntax-Fehlern gerade in der letzten Spielhilfe zu den Magierakademien und im Hesinde-Vademecum vorkommen, aber es ist eine Schande. Mich stört es inzwischen enorm beim Lesen, das muss einfach besser werden.

3 Punkte (weil die Akademiebeschreibungen toll sind).
Ra'andrat Akhbar!

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Derya Eulenhexe » 25.01.2015 22:29

SoG gefällt mir ziemlich gut und eigentlich wären wohl 5 Punkte drin gewesen, wären da nicht ein paar Punkte, die mir schwer im Magen liegen ...

Als kleinste Punkte sind da noch Mendena, die laut Hintergrund Beschwörung, Form, Hellsicht und Umwelt lehren und nach Regeln plötzlich Form, Verständigung und Eigenschaften. Ja, was denn nun? Und dass einige Zauber in Fremdrepräsentation anscheinend plötzlich in magischer Repräsentation existieren, außer dort wurde jeweils Mist gebaut ...

Dann finde ich die Obskuromanten als Idee zwar interessant, auch die Hintergrundbeschreibung weiß zu gefallen, aber ihre Regelumsetzung finde ich absolut bescheiden.

Aber was mich absolut enttäuscht hat, war die Halle des Lebens zu Norburg. Dabei weiß die Beschreibung eigentlich ziemlich zu gefallen und auch Miteinander von Norburgern und überlebenden Ysiliern war interessant gestaltet.

Aber ich habe mich seit HaM auf Norburg gefreut und hatte auf eine Beschreibung der Situation/Reaktionen auf eine Hexe als Magistra extraordinaria an einer Magierakademie, speziell auch noch einer weißen, gehofft. Vielleicht sogar auch noch auf einen grauen Kasten über den Umgang der verschiedenen Magiergilden mit solchen Magister extraordinarii ... Elfen gibt es ja immer wieder, Zauberkundige anderer Traditionen eher selten und hier hätten wir ein Beispiel gehabt, um es aufzugreifen, schließlich lehrt die Schlangenhexe Bisminka von Jassula seit 1000 BF in Norburg.

Und dann wird Magister Laron Bugulaios aus dem Boden gestampft mit dem Spezialgebiet der Heilung von Vertrautentieren, um eine Erklärung für die Anwesenheit von Hexen und ihre Bereitschaft für Einblicke in ihre Heilmagie zu haben. Ganz abgesehen davon, dass die Norburger ihren laut Lehrplan möglichen Hexenspeichel (Hex) seit Jahrzehnten mit ziemlicher Sicherheit über ihre Magistra Schlangenhex' Bisminka beziehen, wohin gehe ich als Hexenschwester wohl eher ... zu diesem Magister Bugulaios oder zu einer Schlangenschwester, die nach Jahrzehnten der Lehre an einer Heilakademie mit ziemlicher Sicherheit auch den 'Tiere besprechen' beherrscht?

So frage ich mich momentan einfach, wofür Magister Bugulaios eigentlich erschaffen wurde, denn dafür gibt es in Norburg ja eigentlich die Schlangenhexe Bisminka. Als Ergänzung zu ihr sieht die Sache schon ganz anders aus, vielleicht sogar mit einem Magister, der einer hexischen Magistra wiederum misstrauisch gegenüber steht. Aber diese Option wurde ausgelassen ...

Man merkt, der Punkt hat mich doch ziemlich enttäuscht. Darum leider nur ziemlich gute 4 Punkte.
Nandurion
Winter is coming, owls!
La sorcière chouette est une chouette sorcière.

Boronjew
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Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Boronjew » 24.10.2017 11:25

Moin,

ich mag den Band, bin aber eigentlich nicht zum bewerten hier. Wenn ich das tun muss gibt es von mir 4 Punkte.

Spontan hat mich aber grade folgender Punkt gewundert/gestört: An jeder Akademie findet man Informationen zum Zweitstudium, nur bei Mendena habe ich dazu nichts gefunden. Habe ich das einfach überlesen, oder gibt es diese Option wirklich nicht ausgearbeitet?

MfG

Edit: Ja, ignoriert die Frage. Zweitstudium an einer Gildenlosen Akademie geht natürlich nicht - mein Fehler. Einzige Variante wäre vielleicht ein Magier der linken Hand, der im Auftrag der Gilde die Akademie auf ihre Tauglichkeit zwecks möglicher Aufnahme untersucht... :grübeln:

Nachricht der Moderation - Eadee

Die Diskussion zum Zweitstudium in Mendena wurde ausgelagert und kann hier gefunden werden.
Es ist normalerweise nicht meine Art, so viel zu schweigen...

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