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Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von 3lric » 16.12.2012 12:50

Cifer hat geschrieben:@Grinder
Sie ist für DSA-Verhältnisse durchschnittlich.
Das ist ja bald ein geflügeltes Wort. ;)

@Obige Aussage: Das ist so nicht ganz richtig. Das Lektorat ist nicht teurer, sondern der Gewinn geringer - geschenkt.

Inhaltlich, bin ich aber durchaus auf meine Kosten gekommen. Habe allerdings erst den Akademieteil in Gänze gelesen. Von daher gebe ich noch keine Bewertung ab.
Zuletzt geändert von 3lric am 16.12.2012 12:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Whyme » 16.12.2012 13:18

Die Gewinnmargen bei den Büchern werden aber nicht exorbitant hoch sein. In sofern kann eine Verringerung des Gewinns durch Lektoratskosten durchaus dazu führen, dass der Verkaufspreis erhöht werden muss um überhaupt noch Gewinn zu produzieren.

Allerdings sind die Preise für DSA-Bücher jetzt schon so hoch, dass man sich eine Erhöhung gut überlegen muss. Ich glaube, wenn der Preis für SoG 5 Euro höher gewesen wäre, würde hier so mancher nicht wegen den Fehlern auf die Barrikaden gehen sondern wegen angeblichem Wucher.

LG
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Clemens » 16.12.2012 17:06

Diese unverschämte Ausrede, Lektorat sei zu teuer, gibt es schon seit Beginn der Diskussion. Es gibt wohl mehr als genug Fans die das Ganze für ein Appel und ein Ei machen würden. In jeder anderen Industrie ist Qualitätssicherung Standard, weil fehlende Qualität direkt auf die Absatzzahlen durchschlägt. Wenn der DSA-Spieler schlampige Produkte zum Vollpreis kaufen muss, überlegt er sich das nächste Mal, ob er sich das wieder antut. Heutzutage kann er ja stattdessen das Produkt auch zeitnah illegal im Internet herunterladen. Ulisses hat (genauswenig wie die Musikindustrie) noch nicht begriffen, dass man heutzutage den Kunden mit Qualität überzeugen muss, um ihn zum Kauf zu bewegen.
Daher: Nicht Lektorieren ist etwas was sich Ulisses nicht leisten kann / sollte!

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Gorbalad » 18.12.2012 06:15

Doc Sternau hat geschrieben:Ja, etliche Fehler wären vermeidbar, leider steht dafür aber garantiert häufig nicht die Zeit zur Verfügung. Und nein, Produktverschiebungen sind da schlicht nicht möglich. Denn das kostet zum Einen Geld, weil man zusätzliche Redakteurszeit investiert und ist zum Anderen auch wegen der Druckerei nicht möglich. Bei denen kann man garantiert nicht zwei Tage vorher kommen, um mal eben 5000 Bücher (oder wie hoch auch immer die Auflagenzahl ist) zu ordern. Da möchtest du schon einige Zeit vorher einen Termin machen und wenn der steht, steht der, egal ob in deinem Finallayout jetzt noch Fehler drin sind oder nicht.
Das mag schon stimmen. Aber so oft, wie die Ausrede kommt, dass es die endgültige Version nicht mehr zum Drucker geschafft hat, könnte man auch was draus lernen, und die gesamten Abläufe (insbesondere den Zeitraum zwischen endgültiger Abgabe und Druckbeginn) vorab schon ein wenig strecken.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Drakon di Gorfar » 18.12.2012 09:57

Gorbalad hat geschrieben:Das mag schon stimmen. Aber so oft, wie die Ausrede kommt, dass es die endgültige Version nicht mehr zum Drucker geschafft hat, könnte man auch was draus lernen, und die gesamten Abläufe (insbesondere den Zeitraum zwischen endgültiger Abgabe und Druckbeginn) vorab schon ein wenig strecken.
Wirklich, gab es diese "Ausrede", die eben das eigentlich nicht ist, schon so oft?
Wo denn konkret außer bei SoG?
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Clemens » 18.12.2012 10:06

Drakon di Gorfar hat geschrieben:
Gorbalad hat geschrieben:Das mag schon stimmen. Aber so oft, wie die Ausrede kommt, dass es die endgültige Version nicht mehr zum Drucker geschafft hat, könnte man auch was draus lernen, und die gesamten Abläufe (insbesondere den Zeitraum zwischen endgültiger Abgabe und Druckbeginn) vorab schon ein wenig strecken.
Wirklich, gab es diese "Ausrede", die eben das eigentlich nicht ist, schon so oft?
Wo denn konkret außer bei SoG?
Ich kann mich definitiv an mehrere Ausflüchte dieser Art erinnern. Ist aber ziemlich schwer, jetzt noch danach zu suchen.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von 3lric » 18.12.2012 11:13

Drakon di Gorfar hat geschrieben:
Gorbalad hat geschrieben:Das mag schon stimmen. Aber so oft, wie die Ausrede kommt, dass es die endgültige Version nicht mehr zum Drucker geschafft hat, könnte man auch was draus lernen, und die gesamten Abläufe (insbesondere den Zeitraum zwischen endgültiger Abgabe und Druckbeginn) vorab schon ein wenig strecken.
Wirklich, gab es diese "Ausrede", die eben das eigentlich nicht ist, schon so oft?
Wo denn konkret außer bei SoG?
Andersherum wird ein Schuh draus, zeige mir doch bitte EINE fehlerfreie DSA-Publikation von Ulisses.
Das wir jetzt eure Ausreden suchen sollen, ist ja wohl die Frechheit sondergleichen!

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Boris Skulkov » 18.12.2012 11:32

Also tut mir leid, wenn mir jemand sagt, dass Lektorat so viel kostet, kommt mir mein Mittagessen von gerade eben hoch! Um SOLCHE Fehler zu vermeiden, reicht es, wenn sich der Autor das Ganze noch EINMAL durchliest. Ansonsten sollte er die Branche wechseln und anstatt zu schreiben lieber Comics zeichnen... dort kann man wenigstens keine Rechtschreibfehler machen. Was sich bei Ulisse da abspielt und vor allem was da alles durchgeht ist erbärmlich. Schlicht und einfach erbärmlich. Denn wie gesagt, jeder Furzverlag schafft es Texte mit weniger Fehlern zu veröffentlichen, ja selbst ein 10-jähriger tut sich schwer so viele Fehler pro Seite bei einer Schularbeit hinzufetzen.

Also bitte: Keine Rechtfertigungen mehr. Einfach nur schämen. Und vor allem bessern!!!
Ich war einer der Kunden, die bis vor Kurzem JEDES (!) DSA-Buch gekauft hat, aber Ulisse hat mich mit dieser Politik eines Besseren belehrt. Mein Geld geb ich mittlerweile anders aus (bzw. hab ich ja Gott sei Dank noch genügend Material zum Spielen...). Sollen nicht noch mehr Kunden abwandern, sollte man vielleicht anfangen zum Umdenken...

pS: @Cifer: Super Beitrag! Witzig und informativ. (und quasi keine Rechtschreibfehler ;) )
Zuletzt geändert von Boris Skulkov am 18.12.2012 11:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Whyme » 18.12.2012 12:38

3lric hat geschrieben:
Drakon di Gorfar hat geschrieben:
Gorbalad hat geschrieben:Das mag schon stimmen. Aber so oft, wie die Ausrede kommt, dass es die endgültige Version nicht mehr zum Drucker geschafft hat, könnte man auch was draus lernen, und die gesamten Abläufe (insbesondere den Zeitraum zwischen endgültiger Abgabe und Druckbeginn) vorab schon ein wenig strecken.
Wirklich, gab es diese "Ausrede", die eben das eigentlich nicht ist, schon so oft?
Wo denn konkret außer bei SoG?
Andersherum wird ein Schuh draus, zeige mir doch bitte EINE fehlerfreie DSA-Publikation von Ulisses.
Das wir jetzt eure Ausreden suchen sollen, ist ja wohl die Frechheit sondergleichen!
Nö, das ist einfach nur die berechtigte Bitte, die Behauptung, diese "Ausrede" sei schon öfter benutzt worden, mit Beispielen zu belegen. Außerdem hat Drakon nicht behauptet, alle Ulisses-Produkte außer SoG seien fehlerfrei also geht deine Aufforderung argumentatorisch völlig ins Leere...

LG
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von 3lric » 18.12.2012 12:54

Whyme hat geschrieben:Nö, das ist einfach nur die berechtigte Bitte, die Behauptung, diese "Ausrede" sei schon öfter benutzt worden, mit Beispielen zu belegen. Außerdem hat Drakon nicht behauptet, alle Ulisses-Produkte außer SoG seien fehlerfrei also geht deine Aufforderung argumentatorisch völlig ins Leere...

LG
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Ich habe nie behauptet, die Aussage wäre X-mal getroffen worden.
Ich kann mir aber beliebiges DSA Werk nehmen und werde immer auf die gleiche stümperhafte Art und Weise enttäuscht.
Wie geschrieben, mir ist keine, im Sinne der deutschen Rechtschreibung, korrekte DSA-Publikation bekannt.

Aber ich bin ja nicht so: 10 Sekunden Forensuche helfen ja weiter...

http://www.dsa4forum.de/search.php?keyw ... bmit=Suche

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Gorbalad » 18.12.2012 13:20

Ich glaube die "Ausrede" (war vielleicht ein unglückliches Wort), der Drucker/Layouter hätte nicht die endgültige Version bekommen, fiel im WdA-Umfeld. Ob beim Band selbst oder bei den Errata/der zweiten Auflage, weiss ich nicht mehr genau.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Whyme » 18.12.2012 13:42

3lric hat geschrieben:
Whyme hat geschrieben:Nö, das ist einfach nur die berechtigte Bitte, die Behauptung, diese "Ausrede" sei schon öfter benutzt worden, mit Beispielen zu belegen. Außerdem hat Drakon nicht behauptet, alle Ulisses-Produkte außer SoG seien fehlerfrei also geht deine Aufforderung argumentatorisch völlig ins Leere...

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Ich habe nie behauptet, die Aussage wäre X-mal getroffen worden.
Das war Gorbalad. Auf die Nachfrage, ob diese "Ausrede" wirklich schon öfter benutzt wurde, hast Du dich jedoch echauffiert.
Ich kann mir aber beliebiges DSA Werk nehmen und werde immer auf die gleiche stümperhafte Art und Weise enttäuscht.
Wie geschrieben, mir ist keine, im Sinne der deutschen Rechtschreibung, korrekte DSA-Publikation bekannt.

Aber ich bin ja nicht so: 10 Sekunden Forensuche helfen ja weiter...

http://www.dsa4forum.de/search.php?keyw ... bmit=Suche
Ich glaube, Du vermischt hier zwei grundverschiedene Sachen. Hier hat niemand behauptet, die DSA-Bücher seien alle fehlerfrei und es hat auch niemand um Beweise für die Fehlerhaftigkeit der Bücher gebeten. Es ging lediglich darum ob die Erklärung für die Fehler, die Drakon geliefert hat, tatsächlich so oft Verwendung gefunden hat wie Gorbalad meinte.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von 3lric » 18.12.2012 13:53

Okay, in den falschen Hals bekommen - Entschuldigung dafür!

Okay, wenn ich Ulisses wäre, würde ich auch auf ein Lektorat verzichten. 90% der Leute wurden ja schon auf mangelnde Rechtschreibung getrimmt und sie stört es nicht weiter. Schlauer Zug - zugegeben. Die Schafe kaufen ja trotzdem.

Naja ein Schaf weniger in Zukunft.

Wegen der katastrophalen Rechtschreibung und aufgrund des tollen und gelungenen Inhalts (ja wirklich, gefällt mir gut) so gerade noch 3 Punkte.
Wäre der Inhalt auch nur im geringsten schlechter, wäre das Buch schon lange wieder ungetauscht beim Händler.
Zuletzt geändert von 3lric am 18.12.2012 13:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Gulmond » 18.12.2012 14:04

Whyme hat geschrieben:
Nö, das ist einfach nur die berechtigte Bitte, die Behauptung, diese "Ausrede" sei schon öfter benutzt worden, mit Beispielen zu belegen. Außerdem hat Drakon nicht behauptet, alle Ulisses-Produkte außer SoG seien fehlerfrei also geht deine Aufforderung argumentatorisch völlig ins Leere...

LG
Whyme
Ich erinnere mich allerdings auch an mehrere ähnliche Aussagen.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von aeq » 18.12.2012 16:09

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Eure Probleme möchte ich haben...
[mod]Beitrag wg. Pöbeleien/OT entfernt, Nutzer via PN über Fehlverhalten informiert.[/mod]
Zuletzt geändert von Torben Bierwirth am 18.12.2012 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
„Was Nandus betrifft, so kann die Ansicht in das Wort zusammengefasst werden: Er wurde von der Redaktion erdolcht.“

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Drakon di Gorfar » 18.12.2012 17:01

Gorbalad hat geschrieben:Ich glaube die "Ausrede" (war vielleicht ein unglückliches Wort), der Drucker/Layouter hätte nicht die endgültige Version bekommen, fiel im WdA-Umfeld. Ob beim Band selbst oder bei den Errata/der zweiten Auflage, weiss ich nicht mehr genau.
Danke, das wollte ich wissen.
Gulmond hat geschrieben: Ich erinnere mich allerdings auch an mehrere ähnliche Aussagen.
Wenn das so ist: Es würde micht interessieren wo. Ich hatte gefürchtet ich wäre der einzige, der so ein Pech hatte.

Und wie gesagt: Ich empfinde es nicht als Ausrede, wenn ich hier soweit Transparenz zeige, dass ich sage: Ich als Bandredakteur und der gute Feyamius haben eine Endkorrektur gemacht, die sich vor allem auf die hier bemängelten Rechtschreibfehler erstreckte. Die Fehler bzw. die Korrekturen wurden im Verlag in die bereits gesetzte Datei eingepflegt. Leider ist die unkorrigierte Version gedruckt worden.

Wer das jetzt für eine Ausrede hält und mir nicht glaubt, der darf mir gern den Buckel runterrutschen. Ich verstehe dann, warum so viele Autoren sich in Foren nicht der Diskussion stellen.
Zuletzt geändert von Drakon di Gorfar am 18.12.2012 17:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von 3lric » 18.12.2012 17:38

Drakon di Gorfar hat geschrieben:
Gorbalad hat geschrieben:Ich glaube die "Ausrede" (war vielleicht ein unglückliches Wort), der Drucker/Layouter hätte nicht die endgültige Version bekommen, fiel im WdA-Umfeld. Ob beim Band selbst oder bei den Errata/der zweiten Auflage, weiss ich nicht mehr genau.
Danke, das wollte ich wissen.
Gulmond hat geschrieben: Ich erinnere mich allerdings auch an mehrere ähnliche Aussagen.
Wenn das so ist: Es würde micht interessieren wo. Ich hatte gefürchtet ich wäre der einzige, der so ein Pech hatte.

Und wie gesagt: Ich empfinde es nicht als Ausrede, wenn ich hier soweit Transparenz zeige, dass ich sage: Ich als Bandredakteur und der gute Feyamius haben eine Endkorrektur gemacht, die sich vor allem auf die hier bemängelten Rechtschreibfehler erstreckte. Die Fehler bzw. die Korrekturen wurden im Verlag in die bereits gesetzte Datei eingepflegt. Leider ist die unkorrigierte Version gedruckt worden.

Wer das jetzt für eine Ausrede hält und mir nicht glaubt, der darf mir gern den Buckel runterrutschen. Ich verstehe dann, warum so viele Autoren sich in Foren nicht der Diskussion stellen.
Erst einmal großen Respekt, dass du dich hier überhaupt deinen Kritikern stellst. Chapeau!
Ich habe selbst in dem Bereich gearbeitet und weiß um Schwierigkeiten des Produktionsverfahrens. Ich weiß also, dass die von dir geschilderte Version lieber Drakon di Gorfar, so stimmen kann. Ich für meinen Teil glaube dir das so auch und weiß auch, dass die werten Damen und Herren aus den "Kreativabteilungen" zu 99,9% am wenigsten für schlecht gelaufene Produktion können.


Aber

was haben ich und die anderen Käufer davon? Mein Unmut wird hierdurch nicht unbedingt geringer. Mein Buch weist noch immer die genannten Mängel auf. Der Preis ist nicht reduziert (obwohl man von der schlechten Qualität wußte).
Da kann man nicht ein "Ihr seid trotzdem super" erwarten. Ihr werdet schließlich als Ulisses im Ganzen gesehen, und da kann man für die hier abgelieferte Arbeit kein "gut" vergeben.

Und Lektorat unentgeltlich von der Community machen zu lassen ist ein Unding. Generation Praktikum oder was?*

*: Wurde ja hier im Thread vorgeschlagen und von den Redakteuren freudig zur Kenntnis genommen. :(
Zuletzt geändert von 3lric am 18.12.2012 17:39, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Sumaro » 18.12.2012 18:10

Ich habe jetzt auch einmal einen Blick in den Band geworfen und mein vorläufiges Urteil lautet 2 Punkte. Geht so. Es gibt einige interessante NSC und Beschreibungen (auch wenn mir da persönlich bei weitem nicht alle gefallen) und das Buch bietet gewisse Spielinspirationen. Eigentlich habe ich der Bewertung, die Cifer vorgenommen hat, wenig hinzu zu fügen, denn er hat ja schon recht ausführlich über Schwachstellen aber auch Stärken gesprochen.

Ich bin allerdings generell kein Fan der überbordenden Beschreibungsdichte Aventuriens (und hätte mir das Buch auch nicht zugelegt, wenn es kein überraschendes Geschenk gewesen wäre) und sehe neben ebenso vielen guten Dingen die man gestaltet (mich persönlich motiviert die Akademiebeschreibung Bethanas dazu einen meiner ersten DSA4.1 Magier neu aufzusetzen) auch viele Gelegenheiten die man hier verspielt oder Akademien verkorkst (Al'Anfa ganz vorne, aber auch die haffax'schen Alleskönner). Vom Lekorat will ich jetzt nicht sprechen, das ist allgemein eine furchtbare Angelegenheit, aber auch solche Flüchtigkeitsfehler wie Anatomie unter den Handwerkstalenten einzuordnen bei den Professionen oder den Haffaxianern mal eben den Panik überkomme euch in gildenmagisch zuzuschieben (zumindest nicht anders ausgewiesen) sind für mich störende Kleinigkeiten, die allerdings nicht mehr so ins Gewicht fallen.

Die Aufsplittung von Schattensprung in einen neuen Zauber finde ich wenig gelungen. Zum einen weil in der Beschreibung weitesgehend steht "bringt was nach Meisterentscheid" also offenbar große Ideenlosigkeit über die Grundvariante anstand und zweitens man nicht einmal irgendwie kreativ geworden ist. Gerade die Selbstverwandlung in einen Schatten ist für mich z.B. deutlich Merkmal Form (der sogenannte Schattensprung), jetzt ist das plötzlich ein dämonisches Limbusportal. Der alte Ecliptifactus hingegen ist immer noch Merkmal Form obwohl der Magier nicht mal ansatzweise irgendwo verwandelt wird. Was man mit den neuen Varianten für Schindluder treiben kann (Schatten-Armee mit Artefakten auf Krieger any one?) muss man ja nicht mal ausbreiten. Ich bin da wirklich ein wenig enttäuscht und hatte mir vor Schattenmagie mehr erhofft als "aus einem Zauber mach zwei" und dann solche Dinge wie Mehrfachschatten und Schattenkrähen.

Was ich an Cifers Einschätzung nicht teilen kann ist die Bewertung der gildenmagischen Zuckerbäcker. Die haben harte, crunchige Zauber, z.T. sehr gute verbilligte SF (auch wenn doch niemand für zwei Zauber Merkmalskenntnis Eis nimmt wenn Umwelt soviel besser ist) und bieten damit eine Symbiose aus Khunchomer und Festumer Zauberei mit Potenzial für Massenvernichtung. Also natürlich kann man die als liebe Zuckerbäcker spielen, aber regeltechnisch sind die schon mit Caldofrigo, Motoricus usw. gut ausgestattet um auch mal große Gegnertrupps zu fangen, zu grillen oder einzufrieren und dann mittels meisterlicher Zauberkontrolle II wieder den Zauber abzuschalten bis die nächste Truppe um die Ecke kommt. Und auch enorm vielfältig und abenteuertauglich.

Also mir persönlich gefällt das Werk bisher, nach der groben Lektüre nicht sonderlich. Zu viele Kleinigkeiten, zu viel Kram beschrieben der für mich eben doch "nicht" cool ist. Zu wenig Kreativität (warum nicht wirklich mal obskurmantische Zauber und richtige Schattenmagie? Wenn schon, denn schon...) und keine so gelungene regeltechnische Umsetzung der neuen und alten Zauberschulen (wobei ich die Ambition loben muss, da hat sich jemand viel Arbeit gemacht). Für jemanden der mehr affin zu solchen Werken ist, ist er auch sicherlich 3-4 Punkte wert. Ich bin leider nicht die Zielgruppe und fühle mich dementsprechend auch nicht angesprochen. Aber ich sehe eine Menge investierte Zeit und Arbeit, auch viel regeltechnisches (was bei DSA enorm aufwendig ist) und schöne Bilder sowie teilweise inspirierende Flufftexte. Daher 2 Punkte für mich, 3 Punkte für die Arbeit und den Gedanken.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Beitrag von bluedragon7 » 18.12.2012 18:42

Drakon di Gorfar hat geschrieben:
Gulmond hat geschrieben: Ich erinnere mich allerdings auch an mehrere ähnliche Aussagen.
Wenn das so ist: Es würde micht interessieren wo. Ich hatte gefürchtet ich wäre der einzige, der so ein Pech hatte.
Sowas ist immer wieder mal passiert, daß gemachte Korrekturen es nicht ins Endprodukt geschafft haben, auch zu Fanpro-Zeiten schon ( z.B. Schattenstädte)

Allerdings meine ich das auch mehrfach gehört zu haben, Wege der Götter 2. Auflage?
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Elwin Treublatt » 18.12.2012 19:20

Drakon di Gorfar hat geschrieben:Und wie gesagt: Ich empfinde es nicht als Ausrede, wenn ich hier soweit Transparenz zeige, dass ich sage: Ich als Bandredakteur und der gute Feyamius haben eine Endkorrektur gemacht, die sich vor allem auf die hier bemängelten Rechtschreibfehler erstreckte. Die Fehler bzw. die Korrekturen wurden im Verlag in die bereits gesetzte Datei eingepflegt. Leider ist die unkorrigierte Version gedruckt worden.
Ist doch super, die Quelle für den Fehler so genau bestimmen zu können. Die kann man dann nämlich bekämpfen und tilgen.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Ifram » 18.12.2012 21:04

*löschmich*
Zuletzt geändert von Ifram am 15.08.2014 17:56, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Clemens » 18.12.2012 21:06

Elwin Treublatt hat geschrieben:Ist doch super, die Quelle für den Fehler so genau bestimmen zu können. Die kann man dann nämlich bekämpfen und tilgen.
Ja das habe ich vor vielen Jahren auch gedacht, als der Fehler zum ersten Mal auftrat. :) Inzwischen bleibt nur noch die Wahl zwischen Inkompetenz, Schlampigkeit oder Gleichgültigkeit von Seiten Ulisses, wenn man die Ursache des Fehlers bestimmen möchte.

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Beitrag von Gorbalad » 18.12.2012 21:09

Elwin Treublatt hat geschrieben:Ist doch super, die Quelle für den Fehler so genau bestimmen zu können. Die kann man dann nämlich bekämpfen und tilgen.
Darum gehts ja. Das Problem scheint ja schon seit einiger Zeit immer wieder mal aufzutreten, aber der Teil mit dem bekämpfen und tilgen scheint noch Schwierigkeiten zu machen.

Ich möchte mich übrigens für die Formulierung 'Ausrede' entschuldigen. Das klang deutlich negativer als es gemeint war. Vielleicht wäre 'Erklärung' besser.

Ich notier mir mal eine SE auf Schriftlicher Ausdruck.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Ifram » 18.12.2012 22:32

*löschmich*
Zuletzt geändert von Ifram am 15.08.2014 17:56, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Robak » 18.12.2012 22:54

Nachricht der Moderation

Leute Thema des Threads ist die Spielhilfe!
Wenn ihr einen Beitrag schreibt und in dem die Spielhilfe nicht ein mal erwähnt, dann gehört der Beitrag nicht in diesen Thread.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Wulie » 22.12.2012 09:32

Ich habe grade meine Einschätzung von 5 auf 4 Punkte revidiert- nachdem ich gemerkt habe wie viele regelseitige Fehler in den Akademien stehen.

Als Beispiel mal Mendena.
  • Der Unitatio ist in mehreren wählbaren Varianten sowohl Hauszauber als auch Zauberfertigkeit (in der Grundproffession als Zauberfertigkeit, sowohl beim Instrukteur wie auch Invocateur Hauszauber
  • Bindung des Stabes verbilligte SF: Nicht nur dass ich einen gebundenen Stab bekomme- durch die Aka. Ausbildung erhalte ich die Sonderfertigkeit sowieso automatisch
  • Der Panik überkomme dich! existiert in gildenmagischer Repräsentation nichteinmal, wird aber hier offenbar gelehrt (mal abgesehen davon, dass keiner in meiner Gruppe den Passus mit Verbreitung 4-Zaubern und borbaradianischer Repräsentation versteht- werden hier auch alle Bor4-Zauber gelehrt? In weöcher Repräsentation?)
Alles in Allem für den Fluffteil 5 Punkte (solide), für die Fehler im Crunchteil 4 Punkte, für die zahlreichen Rechtschreibfehler runde ich auf 4 Punkte (von 4,5) ab.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Magister Goswin » 28.12.2012 14:02

Hab mal mit 3 Punkten abgestimmt.
Ich weiß irgendwie nicht genau, wie ich den Band sehen soll. Irgendwie sind sowohl meine Erwartungen als auch meine Befürchtungen erfüllt worden.

Detailierte Bewertungen haben ja andere schon zur Genüge abgegeben, aber was mir jetzt spontan (oftmals störend) aufgefallen ist, vor allem in Bezug auf die durch diverse Vorberichte geschürte Erwartungen:

Mendena wird als "mago-strategisches Institut zur Schlachtenmagie ... deren Führung (Merkmale Beschwörung, Form, Hellsicht, Umwelt)" beschrieben. Interessanterweise geht die Ausrichtung der Akademie dann aber an dem gelehrten vorbei (gelehrte SF Merkmalskenntnis: Form, Verständigung und Eigenschaften.


Wenn wir gerade bei Mendena sind. Je nachdem, wann die entsprechende Gruppe spielt, ist die Illusions-Akademie Mendena gerade mal 40 Jahre abgebrannt. Also entweder sind bei dem Brand alle Magister, Magier und Lehrlinge, die die Akademie jemals hatte umgekommen oder es dürfte in Aventurien neben dem Magier aus "Der Scharlatan" noch genug Abgänger, geben, die in Aventurien herumlaufen (evtl. persönliche Lehrmeister geworden sind), und evtl. auch einige Heldencharaktere (v.a. diverse langlebige Halbelfenmagier o.ä.). Diese Akademie hätte man doch auch mal beschreiben können (macht auch nicht weniger oder mehr Sinn als die kurzlebige Akademie von Elburum oder die zerstörten von Tuzak/Ysilia zu beschreiben). Dann hätte man mal die Möglichkeit, einen Illusionisten zu spielen, der nicht wie ein halber Gaukler daherkommt (Zorgan) oder viel auf Geister und die Unterhaltung der oberen Klasse getrimmt wurde (Grangor), sondern einen klassisch auftretenden, mittelländischen Illusionsmagier. (Ob der jetzt etwas älter ist dürfte dann auch egal sein, kaum jemand spielt einen Char über 35 aventurische Jahre!). Aber nein, die Akademie wurde von Xeeran und Gerion abgesehen restlos aus der aventurischen Geschichte getilgt, keine Abgänger, Artefakte, Schriftstücke.

Genauso die Schule in Ilsur. Selbst wenn man bedenkt, dass die Schule nur 4 Abgänger pro Jahr hatte und wohl eher nicht als Akademie, sondern als Kleine Magieschule oder Zusammenschluss mehrerer Lehrermeister unter Oberhoheit der Baronin von Ilsur gesehen wurde, bei den vorgestellten Lehrmeistern hätte sie durchaus drin sein dürften. Einen Verständigungsmagier, der nicht aus irgendeiner Elfenakademie kommt hätte auch mal was gehabt.


Gerade die kleinen Zauberschulen.
Workshop Ratcon 2011 hat geschrieben:Es sollen einige Setzungen in Wege der Zauberei eventuell ein wenig aufgeweicht werden, um mehr Spielraum zu haben. Insbesondere was eine maximale Lehrer- und Schülerzahl privater Lehrmeister angeht; so heißt es dort etwa, dass alles über zwei Lehrern eigentlich automatisch als Akademie gilt.
Hier war meine Hoffnung, auch mal ein paar kleinere Zauberschulen zu finden.
Heldenmagier mit gefundenem Schatz, Magier aus adligen reichen Hause, Zusammenschlüsse von Magiern der gleichen Ausrichtung oder reiche Handelshäuser dürfte es genug geben, die (wie die Schule der Baronin von Ilsur) einfach eine kleine Privatschule aufmachen. Klar wäre das dann ein eher kleiner und familiärerer Rahmen als eine große Akademie und würde als privater Lehrmeister beschrieben werden, aber das völlige Fehlen solcher Schulen finde ich irgendwie schade und sehr viel verlorenes Potenzial. Zig Quabalyas als versteckt lebende Geheimgemeinschaften in einem eher kleinen Land wie Aranien sind kein Problem, aber ein paar Privatschulen in ganz Aventurien sind es?
Siehe dazu: http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?f=3&t=28489


Gerade Magische Lehrmeister: Gut ein Drittel der Gildenmagier wird von privaten Lehrmeistern ausgebildet. Vor allem die Schwarze Gilde dürfte aufgrund ihrer Individualität, Abgeschiedenheit und der wenig Akademien viel auf Private Lehrmeister aus der eigenen Gilde setzen.
Workshop Ratcon 2011 hat geschrieben:Die Schwarze Gilde sei nicht wesentlich kleiner als die anderen Gilden, der gegenteilige Eindruck, der wohl durch Mangel an schwarzen Akademien herrührt, soll in dem Band relativiert werden. In der Bruderschaft der Wissenden gebe es eben vergleichbar mehr Lehrmeister.
Aber von den vorgestellten Lehrmeistern sind gerade mal 2 aus der Schwarzen Gilde, 2 aus der Grauen und 1 aus der Weißen. Dafür rennen da 7 Lehrmeister gildenlos und oft nur mit losen Beziehungen zu einer Gilde (wenn überhaupt!) herum. Schade, wieder eine Möglichkeit vertan, die Schwarze Gilde mal zu stärken und als entsprechend mächtige Gemeinschaft (im Sinne von Zusammenschluss mächtiger und kompetenter Lehrmeister) und nicht als Haufen verschrobener Hansel und komischer Spektabilitäten zu präsentieren.

Auch interessant bzw. schade
Workshop Ratcon 2011 hat geschrieben:Bekannte Fakten:
Handvoll neue: der Beschwörerkreis des Karasuk, ein „Ritualmagier“ mit Objektritualen, fast alle bereits publizierten Qabalyim (die eigentlich ja noch die alte Gildenmagie haben …), ein „Kreativer Schwarzmagier“ mit einem Spezialgebiet, das nicht sofort mit Schwarzmagie assoziiert wird (Telekinese, Illusion als ‚gildenmagischer Trickbetrüger‘), ein „Magischer Berater“ für Herrscher als Weißmagier mit Abgängernetzwerk in diversen Baronien), ein Chimärenmeister als Ausbilder
Ehemalige Akademien
Workshop Ratcon 2011 hat geschrieben:Darüber hinaus wird es zu den lange untergegangenen Akademien (vergleiche hierzu die lange Liste in der Wiki Aventurica, aus der eben nicht alle ausführlich in der bekannten Maske beschrieben werden können, nur weil sie mal irgendwo in einem Nebensatz erwähnt wurden) eine Doppelseite Fließtext als Einleitung des Akademiekapitels geben, in der jede dieser ehemaligen Schulen einen kurzen Absatz spendiert bekommt. Mit diesem von den Teilnehmern des Workshops inspirierten Kapitel hat Alex den Umfang des Bandes spontan nochmal etwas erweitert.
Das Fehlen von Informationen finde ich besonders schade, siehe dazu auch diese Diskussion: http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?f=3&t=28489
Ich finde alte, untergegangene Akademien und Schulen als Hintergrund oder Herkunft eines Objektes sehr interessant, eine Heilschule in Auen, eine uralte Ruine bei Havena, die einmal zu Bosparans Zeiten eine Akademie beherbergte, etc. Gerade das Bosparanische Reich bietet sich da fantastisch dafür an, besonders in Zuge der Altertumsverehrung und den damit einhergehenden Expeditionen und Ausgrabungen im Horasreich. Die siegreichen Garether haben die Akademie Bosparan verbrannt und einige wenige Schulen geschlossen, die später wieder neueröffnet wurden. Wo sind die ganzen geplünderten, verbrannten und zerstörten Schulen, die es überall gab denn hin? Die haben das ganze Land ausgeplündert und zusammengehauen, aber bei den Akademien haben sie ein paar geschlossen und gut war?
Auch die Einbindung in den bestehenden Hintergrund wäre kein Problem, niemand hat sich bei der Erstbeschreibung von Havena Gedanken gamacht, dass es mal eine Akademie gab oder dass es in Mendena früher mal was gab. Eine kleine Info: Es gab eine Akademie in DIESER Stadt, die hatte DIESE Ausrichtung, war DAFÜR bekannt und ging DESHALB unter und existiert heute nicht mehr, Punkt. Hat auf aktuelle Regionalspielhilfen und Beschreibungen keinerlei Auswirkungen, da das Gebäude ja entweder abgerissen, zerstört oder anderweitig verwendet wird (Sitz der Mauergilde, Verwaltungsgebäude, Handelshaus, etc.), aber die Info für einen SL, dass es hier mal dieses oder jenes gab ist der ideale Aufhänger für eine Idee oder einen Hintergrund, wenn es um ein altes Artefakt oder Relikt, ein mysteriöses Buch in Einzelauflage oder ähnliches geht, vor allem in Gegenden, die Akademiemäßig nicht so dicht besiedelt sind.
Wie gesagt: Siehe verlinkte Diskussion.


Die Bebilderung: Gerade der erste Akademienband war hervorragend, was das anging: Wenige Bilder, diese meist klein und passend, nur die wichtigsten etwas größer, dafür der Band randvoll mit Texten und Infos.
Jetzt mach ich diesen Band auf, und als erstes lachen mir viele nichtssagenden oder für ihre eigentliche Wichtigkeit viel zu großen Bilder und Karten in teils abnormaler oder unnötiger Größe entgegen, z.B. die Personenbilder der Puniner und der meisten Lehrmeister sind in der Größe ideal, andere Bilder (z.B. Bethana, Vinsalt oder Norburg) empfand ich als zu groß und die Seiten nur aufblähend, als wenn man krampfhaft versucht, die Seitenzahl hoch zu halten. (Siehe Diskussion um zu wenige Seiten im Vorgängerband)
Speziell Bethana: 2 riesige Lehmeister und das ganze auslaufend mit ein paar Zeilen Text, einem Bild und viel Leerraum auf der letzten Seite. Dass jede Akademie gleich viel Seiten bekommt - schön und gut, aber hier, wenn man halt alles nötige über die Akademie gesagt hat, das ganze noch künstlich mit Bildern aufzublasen, um die Seiten zu füllen fand ich enttäuschend. Wenn man wenigstens den dunklen Hintergrund der Lehrerbilder weggelassen hätte, wäre der Text viel effizienter umflossen.
Oder Elburum; Wenn man schon die Pläne mit einer Halbseite pro Stockwerk abbilden will, warum dann nicht wie in Norburg 1 1/2 Seiten füllen, In Elburum wird eine ganze Halbseite für die Draufsicht des Akademiedaches! verwendet.
Punin hingegen ist fast ideal für eine so gigantische Akademie: Eineinhalb Seiten Karte, ein Stimmungsbild und 3 kleine Personenbilder bei prallgefüllten Seiten voller Informationen - perfekt
Da hätte man den Platz für manches doch besser nutzen können (z.B. irgendwo ein paar dieser ganzseitigen Pläne oder Stimmungsbilder etwas reduzieren und schon hätte man die 2 Seiten für die untergegangenen Akademien gehabt.)


Die Rechtschreibfehler sind schon immens. Ich lese gerade die Uthred-Saga, eine Buchreihe aus einem großen Verlag mit dementsprechender Auflage. Auch dort finde ich den ein oder anderen Rechtschreibfehler, aber in den DSA-Publikationen finde ich ständig (und fast mit jeder Publikation mehr) Rechtschreibfehler, gerade solche, die mit dem einmaligen, simplen Durchlesen des Textes nochmals auffallen bzw. auffallen müssen! (Und ich arbeite in einer Buchsetzerei/-druckerei, ich weiß wovon ich rede). Bekommt hier keiner einen finalen Korrekturabzug zur Freigabe?


Das ist jetzt mal das, was mir spontan beim Lesen aufgefallen ist und meine Erwartungen bestätigt oder enttäuscht hat, daher 3 Punkte.

Vieles gerade gesagte bzw. nicht enthaltene kann natürlich mit Platzmangel erklärt werden (der Band ist ja zugegeben wirklich prall gefüllt, fängt direkt an und hört sofort auf, keine überflüssige Werbeseite ist drin), hätte man allerdings manche Bilder nicht künstlich aufgebläht und vor allem den zweiten Band nicht als seitenmäßige Sparversion herausgebracht, sondern ein oder zwei Akademie dort beschrieben, wäre durchaus Platz für alles da gewesen.
Zuletzt geändert von Magister Goswin am 28.12.2012 15:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Asacrion » 29.12.2012 01:43

Auf diesen Band habe ich lange sehnsüchtig gewartet, da endlich einige meiner Lieblingsakademien beschrieben wurden. Was mich allerdings ärgert, ist, dass sich die Beschreibungen teilweise überhaupt nicht mit den Spielwerten decken. Über die nun schlechtgeredete Al'Anfaner Akademie wurde ja schon geschrieben, daher hier ein anderes Beispiel: Bethana wird als eine Art Zen-Kloster beschrieben, in der Bildung im Allgemeinen und Philosophie im Speziellen (und offenbar auch Staatstheorie) sehr hochgehalten werden. Der Tanz der Mada wird auch täglich praktiziert. Und "am beliebtesten ist hier das Lehrhaus der Magica curativa und Kräuterkunde...". Nur: Philosophie, Staatskunst, Pflanzenkunde und Tanz der Mada werden von den Startwerten nicht unterstützt und müssen erst einmal zu Spielbeginn gekauft werden. Jeder Garether S&S-Schläger hat zu Spielbeginn bessere Werte in Wissenstalenten als ein bildungsbeflissender Bethanaer!

Gut finde ich, dass man (wie im Vorgängerband bei Neersand getan) den Norburgern mit den Rächern Ysilias das Potenzial gibt, aus dem Kuschelimage rauszukommen und "spielbarer" zu werden.
Mit den neuen Lehrmeistern kann ich eigentlich ganz gut leben. Auch finde ich den Qabalya-Magier zum Selberbauen (nach DZ-Art) ganz reizvoll, erspart die Rechnerei.

Trotz aller Kritik, die schon von anderen zu Recht genannt wurde, halte ich den Band aber für einen Hort der Inspiration und habe ihn gerne gelesen!
4 Punkte

gralkor
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von gralkor » 04.01.2013 16:15

Der Band ist leider typisches DSA4.1 Bäckerbrot von der Vorwoche.
Es enthält viel Material, jedoch merkt man genau, wie unkreativ die Schreiber waren, indem sie sich bei anderen Autoren (Akademie in Kuslik ist rein Hogwarts, was dem Ansehen der Akademie sehr geschadet hat) geklaut oder bereits vorhandene Texte nur ausgewalzt haben.
Daneben sind auch ein paar Schmuckstücke (Ysilia, Mendena) enthalten, die jedoch die graue Einheitskost mit Schimmelflecken (Elburum ist der absolute Tiefpunkt, da freut man sich doch glatt, dass es diese Schule nicht mehr gibt!) nicht ausgleichen können.
Lektorat scheint diesen Band ignoriert zu haben, jedenfalls sind beim Lesen verschiedene kritische Lektoratsfehler aufgetaucht.
2.5 Punkte, aufgrund des fehlenden Lektorats auf 2 Punkte abgewertet.
Zur selben Zeit ist die Gareth-Box, wo die Autoren zeigen, wie man es im selben Verlag zur selben Spielwelt machen kann, erschienen. Band ist leider nur zur Sammlungsvervollständigung geeignet.
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Re: Q10 - Stätten okkulter Geheimnisse

Beitrag von Cifer » 04.01.2013 18:00

@gralkor
Und mal wieder würde ich mich bei einer deiner Bewertungen auf etwas mehr Details freuen. Gerade Elburum empfand ich eigentlich als relativ gut beschriebene Akademie.

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