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MS04 Myranische Monstren

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MS04 Myranische Monstren

Beitrag von Thallion » 12.09.2017 15:14

https://rezensionen.nandurion.de/2012/1 ... -monstren/
Fazit

Keine Frage: Myranische Monstren ist, was die Zoo-Botanica nicht sein wollte, und auch weder sein konnte noch sollte. Keine ausführliche Flora und Fauna Myranors wird hier geboten, sondern eine kurze Sammlung zentraler Regeln, ein Überblick über alles Getier und dann ein lupenreines Monsterhandbuch, wie man es von der Mutter aller Rollenspiele kennt. Was hier drin ist, ist bunt, fies, wahlweise mit Trash- oder Coolnessfaktor und überwiegend prädestiniert dafür, im Mittelpunkt des nächsten Abenteuers zu stehen.

Würden knallharte Aventurienfans der alten Schule das akzeptieren? Vermutlich nicht, und ich brauche für Aventurien auch kein Aventurische Monstren-Buch dieser Art, auch wenn der Nachfolger der ZBA ruhig etwas weniger Prems Tierleben sein dürfte. Myranische Monstren ist auf jeden Fall ein deutlicheres Beispiel für aktuelle Pfadfinderelemente in unserem Lieblingsrollenspiel als bspw. neue Hintergründe für Magiedilettanten, die darauf basieren, dass sich auch Mensch und Dschinn manchmal sehr lieb haben können.

Und wo ist jetzt das Problem? Es gibt gar keins. Der Band ist handwerklich sehr gut gemacht und versprüht bei allen offenkundigen Anleihen an klassische Monsterkataloge dennoch genug Myranorflair, um als Beschreibung eines wichtigen Teils von Dere plausibel zu bleiben. Er kann daher locker für sich verbuchen, am großen Gebäude DSA anzubauen und dieses zu renovieren, ohne es komplett abzureißen und neu hochzuziehen.

Man sieht: Alles halb so wild. Tat gar nicht weh. Und macht richtig Laune. Auch wenn wir anders sozialisiert wurden, ein wenig D&D in DSA ist weder der Untergang des Abendlandes noch der Beginn vom totalen Ausverkauf der DSA-Ideale. Denn wie spricht der Weise Handijian Derfromold: „Die Welt ist auch dort schön, wo sie uns in ihrer Vollkommenheit mehr sticht als besticht, Bruderschwestern.“ Denkt auch darüber einmal nach.

Vor der endgültigen Bilanzierung jetzt noch eine kurze Anmerkung in eigener Sache: Nach — wenn ich mich nicht verzählt habe — insgesamt 26 Rezensionsbeiträgen hänge ich hiermit die Begutachterei bei Nandurion (mit Ausnahme des Botendisputs) an den Nagel und widme mich hier anderen Aufgaben, da ich mich in Zukunft in zu vielen Fällen für befangen erklären müsste. Zugleich nutze ich die Gelegenheit und werbe noch einmal nachdrücklich für die Möglichkeit, bei uns eine Gastrezension zu verfassen — gerade auch für Myranorprodukte! Wenn ihr also Interesse und Lust habt, meldet euch bei uns. Wir freuen uns über jeden Beitrag!

Nun aber zum finalen Census:

Ein Einhorn ist einer Horde Todesbiber auf den Knochenleim gegangen und wurde zu Stützpfeilern verarbeitet, ein anderes ist in schlechte Optimatengesellschaft geraten und streift infolge dessen als Eulhorn-Chimäre durch die Lande. Die verbleibenden sieben* greifen begeistert zur Lyra und stimmen frohen Mutes den inoffiziellen Begleitsoundtrack zu Myranische Monstren an.

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MS04 Myranische Monstren

Beitrag von Grinder » 04.10.2017 22:52

Habe mir den Band noch einmal näher zu Gemüte geführt: wirklich prickelnd ist er nicht, dazu sind zu viele Monster nach einem ähnlichen Schema gestrickt und zu viele sind eine relativ uninspirierte Vermischung zweier oder dreier irdischer Tiere. Da geht mehr, wie z.B. das Monsterbuch zu 13th Age, Splittermond oder Earthdawn zeigen.
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

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