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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Abstimmung über und Bewertung von Abenteuern, Spielhilfen und Romanen.
toedlicherErnst
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von toedlicherErnst » 08.08.2017 14:24

Ich hätte mir von manch einem Rezensenten mehr Mut zum Verriss gewünscht. Gute Bücher werden schließlich auch gelobt und mit 9/10 Punkten bewertet, da erschließt sich mir nicht, wieso es umgekehrt so zahm und wohlwollend zu geht?

Die Leser und der Hersteller brauchen klares Feedback und keine pädagogischen Bewertungen mit erhöhtem Kuschelfaktor.

GrisGris
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VA14 Niobaras Vermächtnis

Beitrag von GrisGris » 09.08.2017 07:48

Klares Feedback gibt ein pädagogischer Zugang eher, als ein Verriss. Ein Verriss erfordert aufgrund seiner überzogenen Präsentation mehr Feingefühl, um den Kern der Sache auszumachen. Eigentlich ist es aber für den interessierten Leser/Hersteller wenig Mehraufwand diesen zu orten, wobei gerne positive Aspekte vom Rezepienten unbewusst übergangen werden, da funktionierende Mechanismen und Strukturen eher weniger augenfällig werden, als defekte. Wer achtet im Film beispielsweise schon auf gute Lichttechnik, Kostüme, Schnitt und dergleichen? Fast niemand (mehr), weil man gewohnt ist, dass es reibungslos oder zumindest annehmbar stimmig umgesetzt ist. Wie auch immer - es scheint wohl der zahme, wohlwollende Kuschelfaktor zu sein, der dich stört. Tu dir jedoch keinen Zwang an, sofern du das Abenteuer besitzt - deine Bewertung ist ebenso gerne willkommen, auch wenn sie zahmen, wohlwollendem Kuschelfaktor gänzlich entbehrt...

Engor
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VA14 Niobaras Vermächtnis

Beitrag von Engor » 09.08.2017 09:40

toedlicherErnst hat geschrieben:
08.08.2017 14:24
Ich hätte mir von manch einem Rezensenten mehr Mut zum Verriss gewünscht. Gute Bücher werden schließlich auch gelobt und mit 9/10 Punkten bewertet, da erschließt sich mir nicht, wieso es umgekehrt so zahm und wohlwollend zu geht?

Die Leser und der Hersteller brauchen klares Feedback und keine pädagogischen Bewertungen mit erhöhtem Kuschelfaktor.
Es steht dir doch vollkommen frei, das selbst zu tun. Warum sollte da jemand unnötig "zahm" vorgehen, was sollte da das Interesse sein? Ich sehe da auch keine Aufgabe in Richtung Leser und Hersteller, man folgt bei einer Rezension doch keinem öffentlichen Interesse. Man sollte das dazu sagen, was man darüber denkt, nicht mehr, nicht weniger.
Niobaras Vermächtnis hat ein paat gute Ideen und einen interessanten mythischen Hintergrund. Aber die ursprünglichen Einzelepisoden sind nicht gut vernetzt, da liegt die große Schwäche. Ich halte es unter dieser Prämisse für volkommen legitim, zu einem mittelmäßigen Urteil zu kommen.

toedlicherErnst
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VA14 Niobaras Vermächtnis

Beitrag von toedlicherErnst » 10.08.2017 08:12

Ein Verriss kann sehr spaßig und gleichzeitig informativ sein. So hat das schlechte Produkt immerhin noch einen Zweck erfüllt.

Engor, Du hast Spaß an deinen Rezensionen und das ist doch die Hauptsache. Ich kann dir nur sagen, dass sie mich nicht ansprechen, da sie nicht dem entsprechen, was ich unter einer Kritik verstehe. Und dies hilft mir weder bei der Kaufentscheidung noch der Vorbereitung eines Abenteuers.

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Madalena
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Madalena » 10.08.2017 09:01

Ich kenne das Abenteuer nicht, aber finde die differenzierte Kritik aus dem Bewertungsthread recht informativ.

Damit wäre es an dir, einen gelungenen Verriss als Vergleich zu bieten ;).
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von LordShadowGizar » 10.08.2017 15:15

Dem Wahnwitz zum Gruße!

Und was haben wir von mehr 'Verrisse'? Wenn jemand von sich behauptet das er einen Verris fabriziert, dann ist die Intention dieser Tat doch schon offensichtlich: Man putzt ein Werk einfach nur runter!
Ich lese ja gerne Rezensionen wie sie @WeZwanzig (welcher sich sogar vor geraume Zeit fragte, wie man eine positive Rezension gleichermaßen interissant schreibt, ohne nur 'Tolles Buch!' hin zu schmieren) oder @Sumaro schreiben, weil diese oft auf Logiklücken informativ so wie dann und wann unterhaltsam hinweisen, sich dafür aber auch ab und zu mal bequemen Hinweise zu geben wie man es anders machen kann (... also nicht nur von Zynismus und Sarkasmus erfüllte Sch... Exkremente im Netz zu verspritzen). Diese haben meines erachtens aber Rezensionen nicht ausschließlich nur geschrieben, um über diese Werke herzuziehen.

Die Aufforderung "Hey Läute, schreibt mehr Verrisse." finde ich also in sofer einfach nur seltendämlich, als das dieses nur dazu führen würde, das vermehrt frustrierte Gestalten die Chance nutzen würden, um einfach mal jemanden persönlich anzugreifen und nieder zumachen (... ein Umstand den wir schonmal hatten und der dazu führte das DSA-Autoren heutzutage so dünnhäutig sind und sich ungerne dazu bereit erklären in den direkten Austausch mit den Kunden zu treten).
Statt dessen möchte ich an dieser Stelle die Chance nutzen mal dazu aufzufordern, allgemein Rezensionen (egal ob negativer oder positiver Natur) gleichermaßen Informativ als auch Unterhaltsam zu gestalten... davon hätten wir alle deutlich mehr, als wenn wir beginnen mehr boshaften Kot zu verteilen! (auch wenn ich immer vor (schaden)freude auf und ab hüpfe, wenn ich einen zynischen Artikel lese :devil: )

So long and thanks for all the Fish.

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Assaltaro » 10.08.2017 16:32

Für mich beinhaltet eine Rezension immer die Gegenüberstellung von positiven und negativen Sachen. Ein reiner Verriss oder reines Lob ist im Grunde für niemanden hilfreich.

Ich tu mich leider selbst sehr schwer Rezensionen zu schreiben und mach es von daher erst, wenn ich ein Abenteuer geleitet habe. Dann kann ich wenigstens schreiben, was gut am Tisch geklappt hat und was nicht und wie ich es gegebenfalls noch retten konnte.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von toedlicherErnst » 10.08.2017 21:32

Naja, mit Verlaub, hier ist wohl nicht ganz durchgedrungen, wieso mir Kuschelrezensionen nicht viel bringen. Es gibt auf der einen Seite Rezensionen, die offizielle DSA Produkte sehr gut bewerten, schlechte Produkte viel zu oft so abhandeln, als ginge es um ein kostenfreies Fanprojekt eines Schülers.

Einen Verriss schreibt man nicht des Verrissen Willens, sondern um ein mieses Produkt (für das man bezahlt hat) adäquat zu besprechen. Mir persönlich gefallen die Forenbesprechungen von WE20 und Co. deutlich besser als das, was die Haus und Hof Rezensenten abliefern.

Wir können nun aber gerne weiter dieses Abenteuer aus der Con-Recyclingtonne besprechen und uns darüber freuen, dass der Verlag darauf verzichtete, diese Schnitzeljagd auf vier Bände aufzuteilen.

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Beitrag von Engor » 10.08.2017 21:42

Und was genau macht jemanden zu einem "Haus und Hof-Rezensenten"?

Wie gesagt, ich finde die Forderung, die du da stellst, merkwürdig. Wer etwas rezensiert, tut das mit der Absicht, seine Meinug dazu kundzutun. Ich wüsste nicht, warum irgendwer nicht das schreiben sollte, was er auch wirklich darüber denkt. Soweit ich weiß, geben weder Uhrwerk noch Ulisses Rezensionen in Auftrag.

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Assaltaro » 10.08.2017 21:46

Aber gibt es nicht extra Rezensionsexemplare von den Büchern, die Ullisses verschickt?

Vielleicht denkt er ihr (falls du auch eins kriegst) geht zu soft mit schlechten Produkten um, aus der Angst, dann keine Rezensionsexemplare mehr zu bekommen, wenn die Bewertung zu hart ausfällt.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Engor » 10.08.2017 22:00

Ich selber beziehe keine Rezensionsexemplare, sondern kaufe sie selber, auch weil ich denke, dass ein Nischenhobby wie DSA die Unterstützung gebrauchen kann.
Und selbst wenn Rezensenten sowas beziehen, kann das einen kaum beeinflussen. Es würde sich schlichtweg nicht lohnen: Die Zeit, die für das Erstellen der Rezension benötig wird, steht nicht im Ansatz in Relation zum Preis des rezensierten Produktes.
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Verlage sowas im Sinn haben könnten. Im Gegenteil, es wird ja immer betont, das dort ehrliches Feedback sehr hilfreich ist. Für Verlage ist oft eher wichtig, dass - gerade in einem Nischenbereich - eine gewisse Öffentlichkeit entsteht, um das Produkt bekannter zu machen. Wie gut oder wie schlecht die Bewertung ausfällt, scheint da sogar eher nachrangig zu sein.

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Beitrag von Madalena » 11.08.2017 08:11

toedlicherErnst hat geschrieben:
10.08.2017 21:32
Wir können nun aber gerne weiter dieses Abenteuer aus der Con-Recyclingtonne besprechen und uns darüber freuen, dass der Verlag darauf verzichtete, diese Schnitzeljagd auf vier Bände aufzuteilen.
Hmm... ich nehme jetzt mal diesen Beitrag als Beispiel. Dass du das Abenteuer offenbar für Mist hältst, ist bereits klar geworden, ist ja auch völlig legitim. Insofern frage ich mich, wieso man von der Recyclingtonne sprechen muss, was halt nun mal nicht grad freundlich klingt. Ich finde nicht, dass man Werke in Wattebäuschen packen muss, die berechtigt kritisiert werden können. Aber in diesem Fall wirkt es für mich einfach so... unnötig... despektierlich. Denn dass dahinter irgendwo ein Mensch (Elf, Zwerg...) steckt, der sich Mühe gegeben hat und vielleicht manche Aussagen verletzend finden könnte sollte man ja nicht vergessen.

Und genau das ist es, was ich bei dem Stichwort "Verriss" befürchte: Eine Negativkritik, der es weniger drauf ankommt inhaltliche Kritikpunkte rüber zu bringen, als darauf einer gewissen Wut (?) / Gehässigkeit (?) Ausdruck zu verleihen.
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Beitrag von Salaza Lautenspieler » 11.08.2017 11:55

Um mal Bruderschwester Josch zu zitieren (Kompletter Beitrag zum Thema sinnvolle Rezensionen bei Asboran), der meinen Standpunkt damit ebenfalls wunderbar darlegt:
Kleiner tavernenpsychologischer Exkurs am Rande, nebst einem erhobenem Zeigefinger: Ich vermute, dass Zynismus, Sarkasmus und hämische Ironie vor allem deshalb häufig in Rezensionen vorkommen, weil die Verfasser das hehre Ziel verfolgen, ihre Leser durch etwas Humor zu unterhalten, und gallig-negativer Humor meist einfacher zu erreichen ist als positiver oder lobender. In manchen Fällen scheint auch das Bedürfnis eine Rolle zu spielen, mit einer gepfefferten Polemik solche Missstände anzuprangern, die ohne Rücksicht auf individuelle Befindlichkeiten hart kritisiert und sanktioniert gehören (seien es sexistische oder rassistische Tendenzen, die Verharmlosung von Gewalt oder der Klassiker: das skrupellose Streben nach Profit). Mit derlei Vorwürfen ist es aber wie mit Motorsägen: Man sollte sie nur dann verwenden, wenn man sich sehr sicher sein kann, sie richtig bedienen zu können. Bevor man moralische Schwerkaliber auspackt, sollte man sich sehr gründlich vergewissern, dass der geäußerte Vorwurf in der Sache begründet ist und nicht der eigenen Neigung zur schnellen Verurteilung geschuldet ist. Die Kritik wird hiermit schließlich zwangsläufig auf eine persönlich-emotionale Ebene verlagert, auf der Fehler nicht nur deutlich schwerer wiegen und ein Diskussionsklima nachhaltig vergiften, sondern auch eigentlich hehre Anliegen diskreditieren.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von toedlicherErnst » 12.08.2017 12:58

Madalena hat geschrieben:
11.08.2017 08:11
Hmm... ich nehme jetzt mal diesen Beitrag als Beispiel. Dass du das Abenteuer offenbar für Mist hältst, ist bereits klar geworden, ist ja auch völlig legitim. Insofern frage ich mich, wieso man von der Recyclingtonne sprechen muss, was halt nun mal nicht grad freundlich klingt. Ich finde nicht, dass man Werke in Wattebäuschen packen muss, die berechtigt kritisiert werden können. Aber in diesem Fall wirkt es für mich einfach so... unnötig... despektierlich. Denn dass dahinter irgendwo ein Mensch (Elf, Zwerg...) steckt, der sich Mühe gegeben hat und vielleicht manche Aussagen verletzend finden könnte sollte man ja nicht vergessen.

Und genau das ist es, was ich bei dem Stichwort "Verriss" befürchte: Eine Negativkritik, der es weniger drauf ankommt inhaltliche Kritikpunkte rüber zu bringen, als darauf einer gewissen Wut (?) / Gehässigkeit (?) Ausdruck zu verleihen.
Wenn ich ein schlechtes Produkt kaufe, dann sind mir die verletzten Gefühle des Verkäufers/Herstellers auf mein Feedback völlig egal.
Als Kunde betrachte ich ein Produkt immer noch nicht als großen Freiwilligendienst an mir persönlich, sondern als etwas für das ich bezahle, in dem Fall 25€. Dafür erwarte ich eine gewisse Leistung, vor allem, wenn sie vergleichbar in der Vergangenheit bereits geliefert wurde.

Ein recyceltes Con-Abenteuer, dem man anmerkt, dass einfach die Aufgaben der verschiedenen Runden für eine Gruppe zusammengefasst wurden wären mir keine 25€ wert gewesen. Ich unterstelle dem Verlag sogar Ideenlosigkeit und einen Mangel an guten Abenteuerideen/Autoren. Die Theaterritterkampagne für 90€ (!) schlägt da in die gleiche Kerbe.

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Madalena » 12.08.2017 13:11

Ich sage ja nicht, dass Kritik falsch ist - genau darum geht es ja. Aber die beste Kritik ist die, die sich nicht auf "gut/schlecht/sensationell/total für'n A***" beschränkt, sondern aufzeigt, warum man zu diesem Urteil kommt. Damit die Autoren konstruktives Feedback bekommen, und damit andere potenzielle Käufer besser beurteilen können, ob das Produkt zu ihren Erwartungen passt.

Ob man das so rüber bringt ist erstmal völlig unabhängig von der "Tonlage": Man kann auch in bitterbösen Worten präzise aufzeigen, was einem gepasst hat. Trotzdem sehe ich keinen Selbstzweck in "starker" Wortwahl. Man kann ein schlechtes Produkt auch auf diplomatische Weise aussagekräftig kritisieren.

Ehrlich gesagt verstehe ich aber nicht ganz, worauf du hinaus willst. Solange du die Netiquette nicht komplett über Bord wirfst verbietet dir hier doch niemand, einen Verriss zu schreiben. Und wenn andere ein Produkt nicht niedermachen, ihm vielleicht sogar eine in deinen Augen unangemessen gute Bewertung geben, ist das halt die Ansicht dieser Personen und genauso legitim wie deine negative Meinung.

Setz doch einfach deine Meinung unter die der anderen, und wenn du die Leute überzeugen willst, dann begründe sie möglichst gut.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Disaster » 13.08.2017 11:24

toedlicherErnst hat geschrieben:
12.08.2017 12:58
Wenn ich ein schlechtes Produkt kaufe, dann sind mir die verletzten Gefühle des Verkäufers/Herstellers auf mein Feedback völlig egal.
Das Problem, was manchmal - oder oft - durch Verisse, Bashing oder einfach destruktive Kritik verursacht wird, ist die Gleichgültigkeit gegenüber Kunden, der das so hervorbringt. In den meisten Fällen, so mein subjektives Gefühl, hört man einer Person, die gut begründete negative (nicht destruktive) Kritik vorträgt, konzentrierter zu. Darum hat es destruktive Kritik meistens auch recht schwer überhaupt von dem Autor oder Hersteller wahrgenommen zu werden.

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Curthan Mercatio » 13.08.2017 12:04

Das ist klar. Schon aus emotionalem Selbstschutz wird der Autor einen Verriss nicht an sich heran lassen. Ich denke das geht jedem so, der viel Arbeit in ein Projekt investiert hat und nicht gerade über übermenschliche Selbstbeherrschung verfügt - mir auf jeden Fall.

Wobei ein Verriss auch gar nicht das Ziel hat, dem Autor bei der Verbesserung des Produktes zu helfen. Der Verriss richtet sich eigentlich gar nicht an den Autor, sondern viel mehr an seine Leser. Er nicht verbessern, sondern unterhalten. Insofern ist es vielleicht gar nicht so schlimm, wenn der Autor sich nicht zu viel um einen Verriss kümmert.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 13.08.2017 12:29

Als Problem dabei sehe ich aber, dass damit ganze Kanäle durch Verrisse als Kollateralschaden für die Kommunikation mit Autoren ausfallen. Verrisse haben in meinen Augen einfach die starke Eigenschaft, auch andere Diskussionen im Umfeld zum Thema eskalieren zu lassen oder Personen aus diesen Diskussionen zu vertreiben. Mit dem Anliegen zu unterhalten unterminiert man dadurch andere Anliegen. Die Gefahr wäre bei komplett getrennten Plattformen für sachliche Rezensionen und Verrisse sicher kleiner, aber das wird sich so kaum umsetzen lassen. Ein gemischtes Format wie hier wird aber, denke ich, durch Verrisse einen Gutteil seiner Diskussionsteilnehmer verlieren (sofern sie aktuell überhaupt noch dabei sind).
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Curthan Mercatio » 13.08.2017 13:49

Ich sehe den Kollateralschaden ehrlich gesagt nicht. Die allermeisten Plattformen bieten Verrisse und konstruktive Kritiken an, je nach dem Autor der Rezension und dem rezensierten Werk. Und das quer über alle Genres. Ich halte hier Autoren schon für fähig, zwischen den Verrissen und den konstruktiven Kritiken zu differenzieren und mit beiden Varianten entsprechend umzugehen. Sonst dürfte man sich ja gar nicht mehr mit Kritik auseinandersetzen, weil man in Gefahr liefe, auf einen Verriss zu stoßen.

Auch den negativen Einfluss eines Verrisses sehe ich nicht. Ein Verriss polarisiert erst einmal: Manche stimmen ihm voll und ganz zu, andere gar nicht. Diese Polarisierung erzeugt immer Aufmerksamkeit und bringt eine Diskussion in Gang. Diese ist meist lebhaft und hitzig und erfordert schon einmal moderative Eingriffe. Doch die Aktivität ist in den allermeisten Fällen sehr hoch. Ein Beispiel ist Historia Aventurica. Die Historia hat ziemlich polarisiert, wurde verrissen und trotzdem war die Aktivität dazu so hoch wie zu wenigen anderen Werken davor und danach.

Verrisse sind nicht das Ende der Diskussion. Langeweile und Desinteresse sind das Ende der Diskussion.

Insofern haben sowohl Verrisse als auch konstruktive Kritik ihren Platz. Man muss sich nur bewusst sein, was diese beiden Arten der Rezension tun und wofür sie gut sind. Ein Verriss generiert Aufmerksamkeit und kann eine Diskussion in Gang bringen. Aber bei einem Verriss darf man nicht davon ausgehen, dass man damit den Autor irgendwie hilft. Wenn man dem Autor oder anderen Kunden helfen möchte, ist eine kostruktive Kritik wesentlich sinnvoller. Das gilt in einer kleinen Community wie dieser natürlich besonders, weil hier Autoren die Kritik tatsächlich wahrnehmen und darauf reagieren können.

Deine Wunsch nach "keinen Verrissen" ist für mich deswegen genauso sinnlos wie der Wunsch des TE nach "mehr Mut zu Verrissen".

edit: schöner formuliert & Rechtschreibung
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von StipenTreublatt » 13.08.2017 13:52

Engor hat geschrieben:
10.08.2017 22:00
Und selbst wenn Rezensenten sowas beziehen, kann das einen kaum beeinflussen.
Geschenke beeinflussen Menschen. Immer. Kann man gar nichts gegen machen. Dessen muss man sich eben bewusst sein, anstatt es schlichtweg abzustreiten.
Aufgeben ist was für Schwächlinge.--Melek ibn Cherek, Richter der neun Streiche

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Disaster » 13.08.2017 14:23

Curthan Mercatio hat geschrieben:
13.08.2017 13:49
Ich sehe den Kollateralschaden ehrlich gesagt nicht. Die allermeisten Plattformen bieten Verrisse und konstruktive Kritiken an, je nach dem Autor der Rezension und dem rezensierten Werk. Und das quer über alle Genres. Ich halte hier Autoren schon für fähig, zwischen den Verrissen und den konstruktiven Kritiken zu differenzieren und mit beiden Varianten entsprechend umzugehen. Sonst dürfte man sich ja gar nicht mehr mit Kritik auseinandersetzen, weil man in Gefahr liefe, auf einen Verriss zu stoßen.
Es gab durchaus schon den Fall bei DSA, das ein Autor nach sehr ätzender Kritik nicht mehr für den Verlag schreiben wollten. Der Autor konnte durchaus mit der Kritik umgehen und hat auch in Foren mitdiskutiert, aber am Ende hat er sich dagegen entschieden, jemals wieder für DSA etwas zu schreiben.

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Curthan Mercatio » 13.08.2017 15:02

Würdest du daraus ableiten, dass es keine Verrisse mehr geben sollte?
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 13.08.2017 16:12

@Curthan Mercatio
Ich glaube, niemand hat dazu wirklich umfassende Zahlen, und so bleibt es wohl eine Gefühlsentscheidung, ob und wie Verrisse Leser abschrecken. Ich persönlich halte Verrisse für die dankbar schlechteste Möglichkeit, eine Diskussion zu starten, da sie schon zu Beginn für eine vergiftete Atmosphäre sorgen und merke für mich selber, dass ich solchen Threads fernbleibe. Aber das ist natürlich nur meine eigene Einstellung, auch wenn diese in meiner Filterblase durchaus von anderen geteilt wird. Generelles kann und will ich daraus aber nicht ableiten, nur zeigen, dass das Problem nicht überhaupt nicht existiert.
Die Antwort auf langweilige Rezensionen sollten in meinen Augen aber nicht Verrisse sein, sondern interessante Rezensionen, die sich dennoch fair und ausgewogen (in ihrer Herangehensweisen an ein Werk, nicht im Urteil, wohlgemerkt) mit ihrem Gegenstand auseinandersetzen. Ich denke, ein Verriss stellt niemals die einzige Möglichkeit zu einem interessanten Beitrag dar. Somit sehe ich in Verrissen auch keine irgendwie geartete Rettung für Diskussionen.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Cifer » 13.08.2017 16:18

Curthan Mercatio hat geschrieben:
13.08.2017 15:02
Würdest du daraus ableiten, dass es keine Verrisse mehr geben sollte?
Ich würde es auf jeden Fall. Ein Verriss hat eigentlich als einzigen Daseinszweck Unterhaltung des Lesers und Katharsis des Rezensenten (und potenziel bewusste Verletzung des Autors, aber das möchte ich jetzt mal nicht unterstellen) - alles andere kann man mit einer objektiveren (oder zumindest weniger bewusst subjektiven) und konstruktiveren Kritik genauso gut darstellen.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Disaster » 13.08.2017 17:24

Curthan Mercatio hat geschrieben:
13.08.2017 15:02
Würdest du daraus ableiten, dass es keine Verrisse mehr geben sollte?
Liebend gerne, die Welt wäre dadurch keine schlechtere. :cookie:

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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Cifer » 13.08.2017 17:45

(Also, es kommt natürlich auch immer darauf an, was man nun "Verriss" nennt - wenn das alle Rezensionen mit 1/5 Sternen, 0/9 Einhörnern, Daumen gaaaanz tief nach unten sind, dann muss es die natürlich weiter geben, weil es auch entsprechende Produkte gibt, die diese Wertung voll und ganz verdient haben. Aber auch derartige Werke kann man respektvoll kritisieren.)
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 13.08.2017 18:13

Ja, ich denke, das ist wohl bei den meisten unstrittig :)
Ich selbst habe kein Problem mit sehr harter Kritik, solange sie sachlich bleibt. Selbst wenn ich anderer Ansicht sein sollte, lese ich eine solche Kritik durchaus als etwas, das mir etwas bringt. Mein Problem des üblichen Verrisses ist vor allem die persönliche Ebene, auf der sich dieser abspielt. Die halte ich für zu roh, für das sprachliche Äquivalent eines Schlags ins Gesicht und damit für einer Diskussion nicht angemessen. Selbst, wenn ich etwas informatives aus so einer Kritik mitnehmen könnte, verlasse ich eine solche Diskussion genauso, wie ich jemanden stehen lassen würde, der mir seine Meinung entgegen schreit. Immerhin geht es hier nur um ein Hobby, da halte ich das vorsätzliche Verletzen der Gefühle von anderen für nicht angemessen.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Curthan Mercatio » 13.08.2017 18:21

Ich tue mir damit schon etwas schwerer und ich denke, eine differenzierte Betrachtung schadet hier nicht.

Aus der Sicht eines Autoren ist ein Verriss absolut verzichtbar, wie Alex ja auch bestätigt hat. Er hilft einem Autor nicht und verletzt Gefühle und schlimmstenfalls nimmt es dem Autor die Lust zu schreiben. Also gehören Verrisse weg. Ich verstehe das, allerdings ist das nicht die einzig mögliche Sicht. Aus der Sicht des Konsumenten kann ein guter Verriss unterhaltsam sein. Für mich persönlich ist das Lesen eines Verrisses ein guilty pleasure, wobei ich besonders Verrisse schätze, in denen sich auch der Rezensent nicht absolut ernst nimmt. Ein guter Verriss ist für mich wie Kabarett - unterhaltsam, übertrieben und pointiert. (Auch hier gibt es ja enorme Qualitätsunterschiede.) Damit bin ich wohl nicht allein, zumindest gibt es zum Beispiel im Standard mit Christian Schachinger quasi einen professionellen Verrissschreiber - die Nachfrage muss also da sein.

Am schwierigsten wird es aber aus meiner Sicht als Moderator hier. Hier muss ich das Recht der Autoren, nicht beleidigt zu werden, gegen das Recht der Schreiber, ihre Meinung kundzutun, abwiegen. Und mir im Nachhinein wahlweise eine "vergiftete Atmosphäre" oder "Zensur" vorwerfen lassen. Aus dieser Sicht wird die Entscheidung immer eine Gratwanderung sein. Alle Beleidigungen zuzulassen, ist keine Option. Alle Verrisse zu löschen, ebenfalls nicht. Für meine moderative Tätigkeit habe ich also eine Grenze gezogen: Auch polemische Kritiken sind erlaubt, solange sich die Polemik gegen das Werk richtet. Polemik gegen den Autor nicht. Wobei es schwierig ist, beides zu trennen.

Diese drei Sichtweisen sind sicherlich nicht alle. Aber schon aus diesen drei Sichtweisen komme ich nicht zu einem so eindeutigen Urteil wie andere hier, die hauptsächlich aus der Sichtweise des Autoren oder des Konsumenten heraus argumentieren.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 13.08.2017 18:40

Das Problem, was ich dabei sehe, ist, dass wirklich gute Verrisse nicht nur eine Gratwanderung sind, sondern auch extrem anspruchsvoll an den Schreibenden, da Werkzeuge wie Ironie und Polemik schnell nur noch arrogant und rüpelhaft wirken, werde sie nicht meisterhaft genutzt. Die Qualität haben meiner Erfahrung nach in unserem Nischenhobbybereich aber kaum entsprechende Rezensenten. Echte Selbstironie kann da sicher einige Spitzen brechen. Die wird, meinem Gefühl nach, aber leider auch eher selten in unserem Bereich eingesetzt.
Ich würde jetzt aber auch gar nicht wollen, das solche Verrisse hier einfach zensiert würden. Ich habe nur die wohl utopische Idee, dass eine Community, die sich mehrheitlich für eine gesittete Diskussion einsetzt Verrissen den Boden entzieht. Denn ohne Resonanz werden die Schreiber wohl nicht ganz so viele Verrisse schreiben. Ich sehe da also nicht dich in der Moderatorenrolle in der Pflicht, sondern jeden, der hier postet.

Edit:
Noch als Nachschlag: Eine bestehende Nachfrage ist für mich persönlich als Argument für eine Sache allerdings eher schwach. Immerhin gibt es ziemlich viele Dinge, bei denen Nachfrage besteht, obwohl sie illegal oder moralisch bedenklich sind.
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Verrisse in Rezensionen (war Niobaras Vermächtnis)

Beitrag von Curthan Mercatio » 13.08.2017 18:57

Umgekehrt gibt es mit Kabarett und Satire Kunst- und Unterhaltungsformen, die in ähnlichem Maße Respektlosigkeiten und Beleidigungen enthalten und sich großer Beliebtheit und Akzeptanz erfreuen.
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