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Aufteilung der DSA5-Bücher

Abstimmung über und Bewertung von Abenteuern, Spielhilfen und Romanen.
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Tilim
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Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Tilim » 01.08.2016 16:06

Ich habe mich aus diesen ganzen DSA5-Beiträgen eigentlich die ganze Zeit zurück gehalten weil ich nicht wirklich viel Interesse daran habe. Möchte aber mal etwas dazu sagen:

Ich finde die DSA4.1 Regelwerke von der Aufteilung sehr gut.

Ich möchte einen Charakter erstellen? Wege der Helden
Ich möchte die Talentregeln lernen/nachlesen? Wege des Schwerts
Ich möchte einen Zauberer spielen? Wege der Zauberei+ Liber Cantiones
usw.

Natürlich gibt die typischen DSA4 schwächen wie (über)komplizierte Regeln. Trotzdem finde ich die Bücher sehr gut aufgeteilt.

Ich habe noch von alten DSA-Gruppen aus irgend welchen Kellern gekramt alte DSA3 Regionalbände zu Elfen oder die Dschungelgebiete mal gelesen, fand die aber ehrlich gesagt weniger interessant, wobei die Elfenspielhilfe weil mein erste Charakter ein Elf war, doch ganz okay war.

Geht das anderen etwa anders? Fandet ihr die Verteilung von Informationen schlecht? Gab es da so viel Kritik oder warum wurde das auf DSA5 geändert?
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Re: Aventurische Rüstkammer - Bin mir nicht so Sicher...

Beitrag von Firnblut » 01.08.2016 16:25

Es gab schon viele verteilte Regeln. Das lag vor allem daran, dass nur Teilgebiete von Regeln ergänzt wurden und viele Regeln ohne klaren Verweis angelegt waren (so fehlt z.B. eine vollständige Tabelle zu den möglichen Modifikationen der Zauberprobe, inkl. SFs, Vorteile, Kleidung, etc mit Seitenverweisen. Auch hier sind die Infos zu manchen Regelbereichen munter durch die Bücher verteilt (was oft dazu führt, dass man zu einer Situation eben doch 3 Bücher befragen muss oder ein Charakter besser wird, je länger man nach weiteren Optionalregeln sucht (vgl. Beschwörer bei DSA4)).

Das wünschenswerte Konzept wäre, dass ich ein klar gegliedertes Buch zu einem Oberthema (Bsp Magie) mit abgeschlossenen Kapiteln (bspw Elementarbeschwörung) bekomme. Oder eben eine Rüstkammer, in der alle Waffen&Rüstungen stehen, so dass man nicht mehr zwischen den ganzen Büchern wechseln muss, wenn man vergessen hat, wo denn nochmal die Werte fürs Kurzschwert stehen.

Bei DSA 4.1 hatte man zumindest das Gefühl, dass das versucht wurde - nicht unbedingt immer erfolgreich (von den späteren Quellenbänden mit neuen Zaubern oder Boni auf Ausweichen durch bestimmte Kleidung mal abgesehen).

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Re: Aventurische Rüstkammer - Bin mir nicht so Sicher...

Beitrag von Assaltaro » 01.08.2016 16:42

Vom Grundkonzept her wie DSA 5 vorgestellt wurde, fand ich es schon besser als 4.1

Im Grundregelwerk alles was man grundsätzlich zum spielen braucht und danach wahlweise die Erweiterungsbände.
Im Grunde kannst du mit dem Grundregelwerk schon gut spielen. Es fehlen nur gerade im magischen und geweihten Bereich einige Professionen und Zauber/Liturgien.
Die Zusatzbände sind aber nicht mehr zwingend notwendig, wenn man sich mit wenig zufrieden gibt.
Will man nun nur mehr Magie, kauft man nur das Magiebuch etc.

In 4.1 war das Grundregelwerk leider nicht mit den Wege-Bänden verknüpfbar. Somit war es nicht möglich nur mehr Magie zu holen. Nein, entweder man blieb bei dem wenigen oder stieg ganz auf die Wege-Bände um.
Bei den Wege-Bänden gab es leider kein Buch das einem alleine schon etwas gebracht hätte. Um einen Magier zu spielen brauchte man 3 Bücher, eins zum erstellen, eines für die Magieregeln und eines für die Zaubersprüche. Das fand ich im Grunde schon schlechter.

Dass in 5 nun scheinbar einiges immer noch fehlt ist etwas anderes und finde ich sehr schade. So hätte ich mir im Kompendium gern alle Krieger- und Schwertgesellenschulen gewünscht. Sowie noch ein paar Exotenstile, wie z.b. den der Säbeltänzer oder Rahja-Kavalliere.
Die Rüstkammer hab ich mir noch nicht angesehen um es beurteilen zu können. Mal sehen, was wichtiges fehlt. Falls es nur Waffen und Rüstungen sind, die es nur in einer speziellen Kultur gibt, ist das noch ok, weil es dann wohl zur Regionalbeschreibung kommt.
Was ich gar nicht so verkehrt finde, weil ich mich oft schwer tat kulturtypische Rüstungen zu finden.
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Re: Aventurische Rüstkammer - Bin mir nicht so Sicher...

Beitrag von Varana » 01.08.2016 17:29

Das DSA4-Basisbuch war nie als Grundregelwerk gedacht. Es ist die abgespeckte Version zum Reinschnuppern. (Und die Kompatibilität nach oben ist deutlich größer als oft behauptet.)

Das DSA4.1-Regelwerk hat das Problem, daß es evtl. vorhandene Modularität praktisch nicht deutlich machen kann. Manche Zusatzregeln werden von praktisch niemandem benutzt (Ausdauer im Kampf), manche von eigentlich jedem (mehrere SpoMods), und es gibt keine Übersicht darüber, welche Regelkomplexe nun eigentlich was sind (außer man blättert den Band durch).
Das heißt im Endeffekt, daß das "Grundregelwerk" praktisch aus allen Wege-Bänden plus evtl. LC besteht.
(Plus die üblichen Probleme der komplexen, ineinandergreifenden und an unerwarteter Stelle auftauchenden DSA4-Regeln, die mit der Grundidee der Aufteilung zunächst mal wenig zu tun haben.)

Auch DSA4.0 mit den Boxen hatte zumindest ein erkennbares Gliederungssystem, auch wenn es sich als weniger praktisch herausgestellt hat.

Was DSA5 am Anfang als Ziel ausgegeben hat, war da tatsächlich der Versuch, diesem DSA4-Problem abzuhelfen: Eine klare Aufteilung in GRW und Erweiterungen.
Möglicherweise sieht man das immer noch als gegeben an. Die Kritik ist ja nicht so sehr, daß es diese Kombination aus Grund+Erweiterungsregeln gibt, sondern daß die Regeln scheibchenweise, mit zahlreichen Redundanzen und ohne erkennbares System über viele Bücher verteilt veröffentlicht werden. Das war bei den ersten Ankündigungen nicht in diesem Maße abzusehen.

Edit:
[mod]Ausgelagert von hier.[/mod]

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Assaltaro » 02.08.2016 12:38

Gut bzgl. DSA4-Basisbuch nahm ich die Aussagen anderer. Habe selbst nie reingeguckt.

Die Aufteilung der Wege-Bände an sich ist schon nicht schlecht. Es macht es nur für Neueinsteiger schwierig, weil sie gleich 5 Bücher kaufen müssen, denn welcher Anfänger will schon gänzlich auf Magie oder Götterwirken verzichten.

Da gefiel mir das vorgestellte Konzept von 5 schon besser, auch wenn ich mich da schon gefragt habe, ob man wirklich zwei Magiebücher braucht.
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Curthan Mercatio » 02.08.2016 13:29

DSA5 ist auch nicht anfängerfreundlich. Sagen wir der Anfänger spielt rein mit dem Basisbuch. Wenn er aber nicht nur Kaufabenteuer spielt, benötigt er zumindest noch Kreaturenwerte. Diese werden über mindestens 3 Bücher verteilt sein: Einige Kreaturen im Bestiarium, weitere Tiere in einem "Bestiarium 2" oder in den RSH, Übernatürliches in den Magiebänden. Allein für die Grundregeln und einige Kreaturen braucht er also 4-5 Bücher.

Diese 4-5 Büchern sind nur noch wenig unter dem fast vollständigen DSA4.1 mit WdH, WdS, WdG, WdZ, ZooBot, LC - bieten aber sehr viel weniger Inhalt als die DSA4.1-Bände.
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Dalamaar » 02.08.2016 13:36

Curthan Mercatio hat geschrieben:Wenn er aber nicht nur Kaufabenteuer spielt, benötigt er zumindest noch Kreaturenwerte. Diese werden über mindestens 3 Bücher verteilt sein...
Das soll laut Ulisses aber nicht der Fall sein. Es wird GRW und Almanach vorausgesetzt. Wenn weitere Kreaturen in dem Kaufabenteuer gebraucht werden, dann werden die darin nochmal abgedruckt. Nur bei großen benötigten Regelpaketen soll es einen eindeutigen Hinweis auf ein weiteres Regelwerk geben. Soweit die Theorie.

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Assaltaro » 02.08.2016 13:42

Gut die Kreaturen hatte ich jetzt außen vorgelassen, da der Kreaturenband meist nur einmal in der Gruppe gebraucht wird. Die "richtigen" Regelbänder will aber meist jeder haben. (so bisher meine Erfahrung)

Zumindest waren in meinen Runden die Regelbücher immer bei jedem vorhanden und die anderen Bücher, vorallem die Fluffbücher wie RSH, etc. einfach immer durchgegeben und verliehen.

Und zudem sagte ich von dem Grundkonzept, dass das Bestiarium nun unvollständig ist, ist leider ein anderer Punkt. Andererseits reicht die Auswahl schon für einige Abenteuer. Zudem lassen sich auch meist aus vorhandenen Kreaturenwerte wieder ähnliche Kreaturen basteln. Zumindest wird das bei uns oft gemacht.


@Dalamaar:
Es ging ihm aber explizit um selbst geschriebene Abenteuer.
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Dalamaar » 02.08.2016 14:00

Oh, wer lesen kann... :oops:

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Curthan Mercatio » 02.08.2016 16:51

Deine Einschätzung stimmt sicher auf Gruppen, die schon länger spielen. Aber bei Anfängern besitzt sicher nicht jeder Spieler jedes Buch. Bei uns hatte damals jeder einen Wege-Band, die wir fleißig hin- und hergetauscht haben. Der Meister hatte das Privileg, die Bücher häufiger haben zu dürfen. Wir wären nie auf die Idee gekommen, sofort an die 200 € zu investieren. Zusätzliche Bücher kamen dann erst mit dem zweiten und dritten Charakter. Alles andere hätten wir uns nicht leisten können.
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Assaltaro » 02.08.2016 16:59

Ja das stimmt wohl. Ich hatte mir die Zusatzbücher auch immer erst gekauft, wenn ich einen solchen Charakter gespielt habe. Allerdings ging das relativ schnell, da ich von Jägerin, zu Elfe zu Rondrageweihte gewechselt hab.
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Gurney » 03.08.2016 17:06

Also ganz ehrlich, sowohl mit dem DSA 4.0 als auch erst recht mit dem 4.1 Basisregelwerk kann man schon ziemlich komplett spielen. Jedenfalls genau so gut, wie das mit DSA 2 oder 3 ohne sämtliche Erweiterungen möglich war!

Aber gerade das DSA 4.1 BasisHC ist eines der unterschätztesten Bücher von denen die meisten nur mal gehört haben, daß es soundso wäre... (daß gerade dieses Buch mir ein bsodneres Anliegen ist, sieht man ja auch an meiner Signatur)


Im DSA 4.1 BasisHC findet sich, wenn man Professionen mal eher etwas abstrakt wie "Klassen" zu DSA 3 interpretiert eine gute Mischung die Alles abdeckt.
Was wird ihm oft vorgeworfen: Zu wenig Magie, keine Geweihten, unvollständige Kampfregeln, allg. unvollständig

An magische Professionen und deren Varianten war enthalten:
1. Der Gildenmagier
2. Elfischer Legendensänger
3. Elfischer Wildnisläufer
4. Magiedilletanten inkl. Halbelfen

Ok, das ist nicht die komplette Bandbreite, aber die war ja auch in DSA 5 nicht enthalten! Dazu gab es 40 Zaubersprüche und gut 15 mag. Sonderfertigkeiten (Stabzauber, Zauberlieder usw). D.h. auch rel. viel Entwicklungsmöglichkeit für z.B. einen Magier. Wenn man dann noch dazu bedenkt, daß gerade die Magiedilletanten einen unglaublich großen "Bausatz" bilden, sind die möglichkeiten schon enorm, die man damit Basteln kann...

Geweihte: OK, das war wirklich eine große Auslassung. Da kann man auch nicht drum herum reden. Das war einfach ein Fehler!
Aber seinerzeit unter der alten Redaktion gab es ein 3 Seitiges Dokument zum Download um diese wieder auf einem einfachen Nivau einzuführen, hauptsächlich auf Mirakolbasis und auch nur für eine gewisse Auswahl, aber immerhin. Heute ist das natürlich nicht mehr erhältlich, aber Nandurion hat ja eine sehr schicke "Geweihte nach Basisregeln" - Spielhilfe vor einigen Jahren veröffentlicht. Auch hier sind "nur" 5 der Zwölfe ausführlich enthalten, aber immerhin ein kleiner Bausatz die anderen auf reiner "Mirakelbasis" einführen zu können.

Unvollständige Kampfregeln: Naja, also gerade da weinen die meisten DSA Spieler ja gerade rum, wenn es um DSA 4 geht! DA sollten die meisten eher erfreut sein, daß sich auf Wuchtschlag, Finte, Meisterparade und ein paar wenige andere Sonderfertigkeiten beschränkt wird. Ok, Fechter fühlen sich sehr "DSA 3" an, aber im grßen und ganzen kommt man gut damit hin! Ansonsten gibt es da einfach immer nur EINE Sonderfertigkeit pro Kampfbereich: Scharfschütze, Reiterkampf,Kampf im Wasser, fertig!
Waffenlos nur 2 und keine eigenen Manöver, sondern es gelten die aus den Waffenfertigkeiten, d.h. Du kannst Hammerfaust, dann kannst Du Wuchtschlag ohne Waffe..!


Allgemein unvollständig?
Keinesfalls! Dieses Basisbuch umfaßte neben der Charaktererstellung, -Steigerung und den Spielregeln einen historischen Überblick, eine (bzw. mehrere) Landkarte(n), eine Viertelseite Regeionalbeschreibung von jeder Region, ein Bestiarium mit Tieren, Aventurischen Kreaturen und humanioden Gegnerwerten etc., ein Herbaricum, eine Auswahl Gifte und Krankheiten, eine Auswahl magischer Tränke und Elixiere (und hier sind nicht nur 3-4 Stück gemeint!), ausführliche Beschreibung der Region Nostria/Andergast (und zwar genau der gleiche Text wie in UdW!) und noch ein paar Dinge mehr!
Ich kann mich ja täuschen, aber davon kann ein DSA 5 Grundregelwerkj nur träumen, was die vollständigkeit angeht!


Abschließend noch eine Anmerkung von mir:
Ich habe das Basisregelwerk auch leider erst nach den Wege-Bänden kennen gelernt, denn "mit sowas gibt sich ein Pro wie ich ja nicht ab" ;) ...

Als ich dann seinen vollen spielwertigen Umfang verstand begann ich umgehend eine Ergänzungsspielhilfe zu erstellen, die die paar fehlenden Inhalte hinzufügt und das rel. vollständige Basisregelwerk wirklich dem großen ebenbürtig zu machen.

Dazu nahm ich faul, wie ich bin, die Geweihtenspielhilfe von Nandurion (25 Seiten) und fügte als nächstes eine eigene für Naturzauberer hinzu. Sie umfaßt Druiden, Hexen, Schamanen, Druido-Schamanen, Durro-Dun und Besessene (Alles auf 11 Seiten).
Dann kam die Profane Ergänzung: Varianten des Kriegers, der Schwertgeselle, Offiziere und Ordensritter (enthalten: Bannstrahler, Draconiter, Donnerer, Basaltfaust, Golgariten, Amazonen, Hadjinim (3 Seiten).
Jetzt kamen profane Regelergänzungen: Schmiederegeln (im BasisHC ist nur Bogenbau), Alchemieregeln für die Tränke aus dem BasisHC (S.o), weitere Kampfsonderfetigkeiten: Gez. Stich, Parierwaffen, Beidhändiger Kampf, Waffenmeister, Trefferzonen und deren Ausspieln mit der Basisrüstung aus dem HC (5 Seiten).

Und zu guter letzt ein Ergänzungskapitel zur Magie
Profssionsaufsätze für die Gildenzugehörigkeit, Gildenlosigkeit und Private Lehrmeister, sowie eine Akamdieauswahl inkl. eines Spezialisierungssystems um die nicht enthaltenen Merkmale zu kompensieren (3 Seiten); neue Sonderfertigkeiten (Blutmagie, verb. Pforten, Repräsentation), Bann-und Schutzkreise, mag Bibliothek, Zauberzeichen, Dämonenbeschwörung (inkl. 3 niederen und 3 gehörnten Dämonen), Elementarbechwörung (inkl. 3 Dschinnen und 3 Elementargeistern), Bannung, Geistern und Golems/Golemiden ( 13 Seiten)

Macht: 60 Seiten Ergänzung, die dem Regelwerk fehlen um sich mit dem Ganz großen zu messen. Bedenkt nur 60 Seitenin nomalem DSA 4 Schriftbild! Gar nicht so übel, denn damit ist man dann immern noch bei weniger als 450 Seiten gegenüber über 1600 Seiten des großen Regelwerks...

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von mike-in-the-box » 03.08.2016 17:30

Da es gerde hier aufkommt verweise ich nochmal auf meinen kleinen Vergleich von GRW und Basisbuch:

viewtopic.php?f=81&t=40785&start=360#p1552795

Kurzfassung: GRW enthält mehr (Regeln), wirkt aber nach allen Seiten "offen", Das Basisbuch hingegen ist eher ein DSA 4.1 Lite (Basisbuch ist m Rande des Etikettenschwindels) und funktioniert als solches auch wenn man mit dem deutlich begrenzten Umfang leben kann.

Das GRW passt dann aber auch gut in die Veröffentlichungspolitik wie ich sie bisher zu beobachten glaube: Keine rundum abgeschlossenen Bände, sondern eher offene Einzelbereichsbeleuchtungen.
(Fairerweise, auch DSA 4.1 hat es mitunter geschafft wichtige Regeln ziemlich doof zu verteilen)

Gurney
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Gurney » 04.08.2016 17:38

Ok, meine Begeisterung für das Basisbuch mal beiseite gelassen, wo ist es denn nah am Etkittenschwindel und DSA 4.1 Light?! Ich meine, weniger als alles ist jede "Basisversion" von was auch immer..! Auch das DSA 5 Grundregelwerk

Wo ist das Baisbuch nicht "offen"?
Du willst Zauber oder mehr Talente oder Merkmale dranklatschen?! Dann tu es! Es gibt zwar von allem weniger, aber es ist genauso gebalanced, daß es zu den Wegebänden paßt.
Es spricht überhaupt nichts dagen das BasisHC zu nehmen und Beispielsweise nen LC und ein WDZ dazu nehmen um Deinen Magier und die Elfen zu erweitern.
Das einzige "Problem" wäre daß du dann Rituale für Professionen hast, die Du nicht hast. Aber ansonsten ist alles ohne Probleme damit erweiterbar. Das gleiche gilt für WdG oder WdA.
Ja stimmt schon, das macht vermutlich keiner, aber es würde funktionieren und meiner Erfahrung anch kann man auch gut in einer Gruppe Spieler mit dem vollen 4.1 Regelwerk haben und andere die nur das Basisregelwerk nutzen, derartig kompatibel ist das..!

Ich muß leider sagen, daß erscheint wieder so, wie eins dieser Forenmantras:
DSA 4 BasisHC wurde von, nennen wir ihn "Alrik", vor 10 Jahren als Mist definiert, jetzt müssen wir das alle ohne Argumente bis in die Ewigkeit wiederholen nur weil, ja weil , weil das halt eigentlich doch jeder wissen sollte... :rolleyes:

PS Ah, Deine Gegenüberstellung. Hatte ich schon ganz vergessen. Aber wie Du schon selbst schreibst, ist das nicht unstrittigund du hast nie mit den Basisregeln gespielt...

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von mike-in-the-box » 04.08.2016 17:48

Also wenn du dich auf meinen Post bezogen hast, ich habe das Basisbuch eigentlich nicht als Mist definiert. Ich habs im Spiel selber nie benutzt, aber deswegen ist es nicht schlecht.

Nur DSA Lite halt deshalb weil es eher eine in sich geschlossene reduzierung der DSA Gesamtregeln ist und kein "Basisbuch" im eigentlichen Sinne wie z.B. das Shadowrun Grundbuch, das Dnd Players Handbook usw.. Es mag Ausnahmen geben, aber ich kenne keinen der Wege Bände und Basisbuch gleichzeitig nutzt, das Basisbuch wird mit den Wege Bänden, so man sie nutzt, obsolet.
Natürlich sind die Mechaniken die gleichen, und man kann natürlich alles drum rum basteln.
Aber das wäre für mich nicht der Anspruch an ein "Grundregelwerk".
Deshalb ist für mich das Baasisbuch DSA 4.1 Lite und kein Grundbuch. Daher hab ich danna uch gesagt das man es "Etikettenschwindel" nennen könnte, war allerdings jetzt nicht in dem vernichtetenden Sinne gemeint, dass man den Verlag wegen Betrug verklagen soll.
Aber als "Grundbuch" ist für mich das DSA 4.1 Regelwerk halt ein kuriosum, weil man es, mit den Wege Bänden wie gesagt, nicht mehr braucht und im Schrank stehen lässt. Das ist mir so bei Dnd oder SR nie passiert, da blieben die Grundregeln immer relevant,

Davon mal ab funktioniert das Basisbuch als Lite Version der DSA Regeln erstaunlih gut, man hat halt nur weniger Auswahl.

mfg

René

P.S.
Ich hab immerhin ne Zeitlang mit der alten Basisbox gespielt, bis diese mit dem Erscheinen der anderen Boxen obsolet wurde...^^

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Vasall » 04.08.2016 17:57

Es mag Ausnahmen geben, aber ich kenne keinen der Wege Bände und Basisbuch gleichzeitig nutzt, das Basisbuch wird mit den Wege Bänden, so man sie nutzt, obsolet.
*MELD* hier ich.

Das Basisbuch ist doch kompatibel mit meinem "Wege-Bände-Helden", alle Mechaniken sind gleich und daher ist es mein ständiger Begleiter. Außerdem sieht's top aus :)
Wenn ich eine Auswahl an Regeln aus den Wege Bänden ziehen müsste, die ich immer dabei haben will, so käme wohl was ähnliches raus. Obwohl, ich weis nicht ob ich das selbst so gut hinbekommen würde, wie es mit dem Basisregelwerk gelang.

Einen DSA-Heavy Manöverbaum dazu und vielleicht die Nandurion-Geweihtenregeln und fertig ist der Ausflugs-und-Urlaubs-DSA-Spaß. Ich hab dann sogar genug Fluff und Hintergrundweltregelkram dabei um spontan Abenteuer zu zimmern, sogar mit Untoten und Zuständen wie Angst und Lähmung :)

Ich finds klasse. :)

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von mike-in-the-box » 04.08.2016 18:13

Also ich habs Gurney schon in na PN geschrieben weil ich das Thema hier nicht völlig abseits führen will, aber kurz zur Klarstellung:

Was das Thema offen angeht: Damit meinte ich, das z.B. das DSA 5 GRW viele Bereiche zwar mit Regeln versieht (Geweihte, Beschwörungen, Artefakte, Alchemie) diese dann aber nicht wirklich Sinnvoll zu nutzen sind. Es teasert sie zwar an, gibt die dann aber nur 2 Dämonen oder 2 Elementare mit denen du durchkommen musst bis mal die Zusatzbände erscheinen. Das Basisbuch gibt dir zwar objektiv weniger, dafür versucht es die Bereiche die es dir gibt so zu verregeln das man nicht erst auf andere Bücher warten muss bis man die auch Sinnvoll einsetzen kann. Das meinte ich mit offen gegen geschlossen. Das heisst nicht, das es nicht mit DSA 4.1 kompatibel ist (wie gesagt, das ist für mich auch ein gutes Merkmal das es das ist, ich habe nur nicht den Eindruck, das es von der Design Seite als Buch konzipiert ist, dass man noch wirklich braucht wenn man die Wege Bände hat).
Die Wege Bände und das Basisbuch existieren irgendwie parallel zueinander, man braucht es dann ja auch nicht mehr (mann kann es natürlich weiter nutzen), alles wird in den Wege Bänden abgehandelt, die dann, aus meiner Sicht, das eigentliche DSA 4.1 "Grundregelwerk" bilden. Das Basisbuch existiert irgendwie parallel daneben, und verglichen damit ist es halt DSA Lite.

Hoffe das ist etwas klarer geworden was ich meinte und wir können wieder über DSA 5 reden :)

mfg

René

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Gaspavan » 16.08.2016 19:18

Als Regelbuch reicht für Anfänger und solche die keine Fokusregeln brauchen das Grundregelwerk aus.
Wer Kreaturen und Fluff will der sollte sich den Almanach kaufen.

Alles andere wird zum Spielen nicht benötigt. Mit GRW und Almanach hat man als Einsteiger mehr als genug Material zum Spielen.

Wer einen Dämonenbeschwörer spielen will der kommt mit dem GRW ebenfalls ziemlich weit. Akchimisten eher weniger, da noch einige Regeln fehlen.

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Sumaro » 16.08.2016 19:49

Als Anfänger kann man auch deutlich günstigere Systeme kaufen, um deutlich mehr zu bekommen und deutlich weiter zu kommen, mit deutlich besserer Leistung.^^ Vollfarbe SR5 beispielsweise. GRW 20 € Hardcover, bietet mir zudem deutlich mehr als DSA5 GRW.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Gaspavan » 17.08.2016 02:59

Das Shadowrun Hardcover-Regelwerk ist tatsächlich der Wahnsinn. Man bekommt extrem viel fürs Geld!

Aber DSA ist halt ein anderes System, und das hier ein DSA-Forum, und das DSA5-Grundregelwerk ist seine 20€ alle mal wert. Ich les heut noch darin, obwohl ich es eigentlich schon auswendig kennen sollte.

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von BenjaminK » 17.08.2016 07:47

Auch wenn das ein DSA-Forum ist, muss sich DSA den Vergleich mit ähnlichen Systemen gefallen lassen, wenn diese eine ähnliche Aufteilung gewählt haben. Das GRW und die Erweiterungen beißen einander, widersprechen, hebeln einander aus und brechen mit Grundsätzen. Ein SR, was weniger € haben will (okay, ist wohl gesponsort um im deutschsprachigen Raum Boden zu erobern?) und auch aus GRW+Spezialbände eine Modularität erzeugt, macht diese Fehler nicht bzw. deutlich weniger, obwohl die Zusatzbände auch GRW-Regeln abwandeln.
GRW: Eine Salve trifft leichter, macht aber einfachen Schaden. Kreuzfeuer: Optional kann eine Salve auch normal treffen, aber mehr Schaden machen.

Zum spielen braucht man genau ein GRW und alle Bereiche sind abgedeckt. Dazu gibt es besondere Spezialbände für Talenteinsatz und Kampf, für Charaktergenerierung, Magie und so weiter. Hier kann man sich modular die Palette an Büchern zusammenstellen, mit der man in der Runde spielen will. Ein Rigger kann man mit und ohne Asphaltkrieger spielen, die Tiefe ist dann eben kleinteiliger oder eher generalistischer.

Das schafft DSA5 bisher nicht. Ausrüstungsbände und Fokusregeln zum gleichen Thema verteilt auf alle Publikationen nimmt die Modularität wieder raus. Wer mit komplexen Ausrüstungen spielen will braucht nicht nur GRW (GRW+Almanach...), dazu Kompendium, Rüstkammer und auch noch die Rüstkammer der streitenden Königreiche oder Äquivalent. Und diese Liste ist nur so kurz, weil bisher noch nicht mehr erschienen ist. Das Ganze ist keine Modularität in den benutzen Regeln, sondern eher ein Sammelkartenspiel, ein TCG, bei dem derjenige die bessere Auswahl an Möglichkeiten hat, der mehr Boosterpacks gekauft hat. Oder man spielt mit den 3 Boostern aus der Einsteigerbox.
Leitet gerade;
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Tycho » 17.08.2016 08:21

DSA ist und wahr schon immer das einzige Regelwerk, wo das Grundregelwerk nach Release der Erweiterungsregeln praktisch überflüssig war.

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von bluedragon7 » 17.08.2016 09:15

Und das ist jetzt tatsächlich anders, aber mMn nicht besser
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Zordan Zornbold » 17.08.2016 09:43

DSA 5 hat so ein bisschen das Sims 4 Problem. (Jedenfalls nach allem was meine Freundin dazu sagt ^^)

In Teil 3 kamen schon so viele DLCs (Bzw. Hintergrundbücher) raus, mit denen man alles bespielen/ darstellen kann, man hat Haufenweise Geld dafür ausgegeben und dann kamen die Entwickler und haben das neue Rausgebracht, welches einfach viel weniger bietet als das Alte.

Man hat echt keinen Anreiz bekommen aufs neue DSA umzusteigen, weder war das neue GRW sagenhaft Günstig, wie bei SR
(Was auch ein echtes GRW war, einige Verbesserungen gebracht hat und schön gezeigt hat wie man von einer Generation zur nächsten umsteigen kann, die Erweiterungsbände
(Die auch nicht ganz so Kleinteilig sind) Lohnen sich auch und bringen denen schon genug Geld.),
noch haben sie deutlich verbesserte Regeln wie DSA 3 zu 4 mit der freien Generierung, was wir damals super fanden.

Dazu hat man (Bzw. ich und meine Gruppe) echt den Eindruck, dass bei DSA 5 das Franchise nochmal so richtig gemolken werden soll.
Klar Waffen verkaufen sich gut, Arsenal und Vorgänger waren bei uns immer mehrfach vorhanden, genau wie WdS. Aber muss man deshalb die Waffen mit in jede Regional Beschreibung reinhauen
(Die bei weitem weniger beliebt (Bei uns) sind, wovon es aber natürlich viel mehr gibt.).

Dazu verfolgt DSA 5 so gar kein System mehr. Wollten sie am Anfang ein einfacheres schnelleres DSA bieten (Jedenfalls hab ich das am Anfang so mitbekommen), ist von dieser Linie jetzt nichts mehr übrig.
Extra Spezial Regeln an gefühlt jeder Stelle in allen Bänden versteckt, Mini Vor und Nachteile für jede Waffe etc. machen das System (jedenfalls von aussen) noch Komplexer als DSA 4.1.

Klar evtl. lässt sich das mit Einarbeitungszeit alles verstehen und auf das was die Gruppe braucht zusammenstreichen, aber warum sollte ich, habe das doch schon mit DSA 4.1 getan, dazu meine Lieblingshausregeln aufgestellt und mich daran gewöhnt, das wäre doch extra Arbeit für keinerlei Vorteil.
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BenjaminK
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von BenjaminK » 17.08.2016 10:12

Dass eine Veröffentlichung obsolet wird, ist gar kein eigentliches Problem. Gerade Einsteigerregeln, Schnellstarterboxen und dergleichen werden sehr schnell überflüssig, weil sie mit der Verschrumpfung auf Schnellstarter-regeln auch die Kompatibilität einbüßen.

Auch dass DSA in 4 Generationen schon einiges angesammelt hat, was jetzt in einer 5. Generation erst noch wieder veröffentlicht werden muss, bevor etwas Neues daher kommt und solange quasi unterversorgt ist, sollte nicht das Problem darstellen. Diejenigen, die erst einsteigen, können nichts vermissen, was sie nicht kennen. Und diejenigen, die etwas kennen, was sie vermissen, können (vorerst) mit ihrem Bekannten arbeiten.

"Kein erkennbares System" und "Widersprüche" und "vorgegaukelte Modularität" sind eher ein Problem. So kleinteilig sich die Sonderregeln darstellen, kann es keine Verschlankung sein. Und komplexere Regelteile ausklammern funktioniert auch nicht, weil sie gar nicht gesammelt vorhanden sind. Will man einen Regelkomplex dazuschalten, muss man alle Veröffentlichungen dazu kaufen. Will man einen Regelteil abspecken, muss das für jede einzelne, kleinteilige Sonderregel einzeln passiereren => komplizierter Gruppenabstimmungsaufwand
Leitet gerade;
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Sibylla » 10.09.2016 12:26

Ich muss die alte Diskussion noch mal aufwärmen, weil ich mich gerade reichlich ärgere.

Nach längerem Hadern, ob ich doch noch den Sprung zu DSA5 mitmache oder nicht, habe ich mir als alter Andergast-Fan "Die streitenden Königreiche", "Das Heldenbrevier der streitenden Königreiche" sowie "Die Rüstkammer der streitenden Königreiche" zugelegt.

Die Regionalbeschreibung ist ok, aber bei dem Anblick des dünnen "Heftchens" ist mir der Kragen geplatzt. Ja, das Artwork ist recht schön, aber ich kam mir irgendwie wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans ausgenommen vor, weil ich dafür 11,95 Euro bezahlen durfte.

Hätten die paar Seiten denn nicht mit ins Regelwerk gekonnt? Was dann von mir aus auch 5 Euro hätte teurer werden können. Wäre praktischer und billiger gewesen.

Die Aufteilung ist meiner Ansicht nach völlig überflüssig und zuviel des Guten. Drei Publikationen sind einfach unökonomische Platzverschwendung im Bücherregal und kosten auch reichlich - ich kann nur für mich sprechen, aber der Gesamtpreis für alle drei Regionalbeschreibungen ist nicht gerade geschenkt und wenn eine davon noch so einen schalen "Wurde ausgegliedertem Geld in die Kasse zu treiben" Geschmack bei mir hinterässt, dann stimmt mich das als alter Fan echt traurig.

Ich ziehe daraus meine Schlüsse und werde keine weiteren Regionalbeschreibungen oder zusätzlichen Publikationen zu DSA5 kaufen, sonst ärgere ich mich Norweger über die überflüssige und teure Aufteilung.
LG,
Sibylla

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von SchmuseTigger » 15.09.2016 18:38

Ich persönlich kann sagen, viel von der Aufteilung die mir auf die Nerven ging und die Probleme die ich hatte werden mit dem Regel-Wiki zu 100% erledigt sein.

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von WeZwanzig » 15.09.2016 23:55

Sie hilft, ja, aber sie löst das Problem nicht. Wenn ich bedenke, dass ich im Nostergast-Band so etwas banales wie Astrale Mediation und Astrale Regeneration I habe, dann bedeutet das für mich, dass ich diese SFs auch im Magierband (in beiden wohlgemerkt(und inzwischen zweifle ich, dass es bei 2 bleiben wird)) und in jeder! Regionalbeschreibung haben werde, die auch nur entfernt magisch begabte Personen hervorbringt. Das führt zu zwei großen Problemen. A) Ich werde diese halbe Seite an Informationen an die 30 mal bezahlen werden, wenn ich alle Regios und Regel-Bände kaufe und B) Ich werde im Schrank zig mal die gleiche Information stehen haben, statt diese unzähligen Seiten mit mehr neuen/individuellen Informationen gefüllt zu haben.
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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Zohltan » 16.09.2016 08:18

WeZwanzig hat geschrieben:Sie hilft, ja, aber sie löst das Problem nicht. Wenn ich bedenke, dass ich im Nostergast-Band so etwas banales wie Astrale Mediation und Astrale Regeneration I habe, dann bedeutet das für mich, dass ich diese SFs auch im Magierband (in beiden wohlgemerkt(und inzwischen zweifle ich, dass es bei 2 bleiben wird)) und in jeder! Regionalbeschreibung haben werde
Na ja, wir sind ja nur noch eine Aussage von 'Da alles jetzt im Wiki steht, müssen wir auch nicht immer alles wiederholen'. Ab dann wird sich auch alles nicht mehr wiederholen. Im nächsten Schritt kann man dann auch die Voraussetzung GRW+Almanach auflösen... aber nicht alles auf einmal...

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Re: Aufteilung der DSA5-Bücher

Beitrag von Assaltaro » 16.09.2016 09:58

Aber lieber habe ich eine Information doppelt und dreifach anstatt, dass ich immer nicht weiß, wo ich danach suchen muss oder für eine einfach Sache drei Bücher brauch.

Ein sehr nerviges Beispiel in 4.1 dafür war die Auswirkung von geweihten Waffen/Gegenständen. Da stand ein Teil im WdG, einer im WdZ und noch ein bisschen was im Tractatus contra Daemonis. Da hätten sie lieber alles dreimal abgedruckt anstatt es auf 3 Bücher zu verteilen.
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